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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 14. Februar 2009
Eine lässige, federnde, elegante Interpretation, die als solche die Violinkonzerte in die Nähe von Vivaldi rückt. Das ist keine ungültige Sichtweise und verdient solide 4 Sterne. Es stimmt zwar schon, dass an einigen Stellen der Violinpart etwas zu leger "heruntegerspielt" wirkt, aber das ist nun wirklich ziemlich nachrangig. In der vorliegenden Balance sind die Violine und das Orchester übrigens angenehm gleichberechtigte Parts, das Orchester also nicht nur Violin-Begleitung, sondern die Violine wie eine (Haupt-)Stimme des Orchesters. Zudem wird Bach hier gottseidank nicht wie sonst fast schon üblich mit steifem Drive und harschem Antiquitäteninstrumente-Klang gespielt, nur um möglichst aktuell/modisch daherkommen zu wollen. Stattdessen funktioniert die hiesige frische Locker-vom-Hocker-Spielweise hier hervorragend. Dass das bei Bach nicht immer funktionieren würde, wie etwa beim musikalischen Opfer, ist klar. Bach hat viele Gesichter, aber dieses hier (sein lebenslustiges) wird schon ganz richtig gezeigt.

Besonders positiv: Die saftige, unterhaltende Interpretation steht dem barocken Zeitgeist (wie z.B. in Architektur, Malerei und Plastik überliefert) vermutlich deutlich näher, als diejenigen, die sich ausdrücklich um Autentizität zu bemühen versuchen.

Wieso nur 4 Punkte dafür, was sich bislang wie eine 5-Sterne-Rezension anhört? Betrübt muss ich feststellen, dass Julia Fischer optisch leider nicht mit ihrer Kollegin Janine Jansen mithalten kann ;) (nein, war nur ein Scherz).

Der Grund liegt wohl eher beim Marriner (dem Julia Fischer hier gleichgesinnt folgt): Der Kontrast zwischen bewegteren und ruhigeren Abschnitten könnte etwas besser sein. Stattdessen scheint es nur eine "Einheitsinterpretation" für alles vom Anfang bis zum Ende zu geben. So gut sie einen zunächst erst mal anspringt, irgendwann kann nonstop-Frohsinn auf Dauer auch mal leicht ermüdend wirken, wenn vom Komponisten wohlweislich vorgesehene Entspannungs-Chancen von Interpreten nicht erkannt, sondern wie im Routine-Fluss übergangen werden.

Das verhindert aber lediglich, dass die Aufnahme in den meinen 5*-Olymp aufsteigt. Davon abgesehen finde ich immer noch sehr gut, gut genug für eine Empfehlung auf jeden Fall.
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am 15. Januar 2009
Ich denke, es ist nicht schlecht, 'makellos' zu musizieren. Jedenfalls ist diese neue Produktion der Bach' schen Violinkonzerte (Bwv 1043, 1041, 1042, 1060) perfekt gelungen, in jeder Hinsicht. Julia Fischer glänzt m.E. sowohl als teamorientierte wie als solistisch großartige Interpretin. Diese Auffassung ist für den heute überwiegenden Hörer-Geschmack nicht nur 'makellos', sondern perfekt. Und genau dies bringt diese Konzerte auch einem jüngeren Publikum nahe. (Nicht nur unsere 11- und 13-jährigen Kids sind jedenfalls sehr begeistert, hören ganz selbständig und ohne jegliche 'Anmoderation' diese CD - und freuen sich auf J.F. am 21.3. in HH zu erleben.)

Merke (geschätzter Mit-Rezensent M.G.): "Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!" Wer sich 'durch-geschmeckt' - will hier sagen 'durch-gehört' hat, der kommt sicher auch mal wieder auf andere und ältere Interpretationen zurück, das ist ja legitim, wie bei einem gut gereiften Wein ;-)

Es ist doch schön, mal diese, mal jene Interpretation zu hören, zu verinnerlichen, zu vergleichen - und so schließlich eigene, individuelle Präferenzen zu entwickeln. Deshalb erlaube ich mir, diese CD ausdrücklich zu empfehlen!
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am 2. September 2009
Julia Fischer ist und bleibt für mich eine der faszinierendsten Geigerinnen überhaupt. Sie hat geschafft, was bisher kaum jemand geschafft hat und beherrscht ihr Instrument wie sonst kaum einer.
Allerdings habe ich bei relativ vielen ihrer Einspielungen schon bessere Interpretationen gehört, z.B. bei Tschaikowsky (--> Baiba Skride & Janine Jansen), beim Brahmsviolinkonzert (Hilary Hahn!!) und bei den Bach'schen Sonaten und Partiten (ebenfalls Hilary Hahn und natürlich Henryk Szeryng).
Und dennoch: Ich habe noch nie eine treffendere Interpretation von den 4 Jahreszeiten von Vivaldi oder von den Mozartkonzerten gehört.

Nun hat sie sich also mal wieder Bach gewidmet, diesmal nicht den Solosonaten, sondern eben den Konzerten.
Julia Fischer romantisiert Bach nicht, aber spielt es auch nicht im alten Stil; sie versucht, ihre eigene Vorstellung dieser wunderbaren Werke zu verwirklichen. Das gelingt ihr eigentlich auch ganz gut- nur eben nicht sehr gut.
Das Doppelkonzert ist für meinen Geschmack viel zu schnell gespielt, und beim a-Moll sowie beim E-Dur-Konzert vermisse ich ein wenig die Tiefe im Geigenton. Man muss sich nur mal die Aufnahme von Hilary Hahn anhören- dann versteht man glaube ich, was ich meine.
Auch beim c-Moll-Konzert bevorzuge ich Hahns Interpretation; auch, weil ich bei Hahn den Oboisten besser finde.
Allerdings: auch Hilary Hahns Aufnahme ist nicht ohne Makel; sie spielt alles recht schnell und das Doppelkonzert viel, viel zu schnell.
Darum bleibt einfach nur noch zu sagen:
David Oistrach bleibt in Sachen E-Dur-, a-Moll- und Doppelkonzert ungeschlagen.

Und daran ändert weder eine Hilary Hahn noch eine Julia Fischer was.
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am 19. Januar 2009
... mit einer leider enttäuschenden, auf big-sound geblähten und überflüssigen
produktion bei der die st.martin-academy nur als back-ground-klangteppich
attestiert.
alles klingt flott und blitzblank - die fischer kann ja geigen! -
aber leider wenig persönlich artikuliert, ohne individuelles profil,
profi-geigerinnen-mainstream, das wenig bewegt.
betrübt denkt man zurück an das grandiose brahms-konzert-debut beim schleswig-
holstein-festival unter tilson thomas, live, ein ereignis!
dieser bach-zyklus wird abschliessend noch mit einem vivaldi-4-stückchen
garniert, und man fragt sich, wessen gewitzter sinn dahinter steckt:
als zugabe-schmankerl oder verweis auf bachs ital. concerto-nähe?
wie auch immer, so besser nicht!
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am 31. Januar 2009
Vor ein paar Tagen Durfte ich Julia Fischer live bei einem Konzert in Frankfurt erleben. Zusammen mit der Academy of St. Martins in the Fields. Zwei der vier Bachschen Violinkonzerte standen dort auf den Programm. Live merkt man Julia Fischers Spielfreude und sympathische Ausstrahlung. Ich kaufte mir daraufhin diese CD und bin auch von den anderen Stücken darauf nicht enttäuscht.
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am 11. Januar 2013
Love Fischer's approach to Bach! Wonderful interpretation and recording, highly recommended. Her recording of Bach sonatas is also highly recommended!
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am 7. März 2009
Die Fischer liebt Geigenspiel und Musik. Und das beruht auf Gegenseitigkeit. Die Julia Fischer wird ganz klar von der Muse zurückgeliebt!

Ich wünschte mir so sehr, daß auch der auf den Konzerten dargebotene Britten auf CD gepresst würde...

Der Bach der hier vorliegenden Scheibe ist fröhlich und "italienisch", das stimmt. Schweren und todernst=abgrundtiefgründigen Bach kann die Fischer auch; es gibt ein entsprechendes Album. Es gibt momentan neun CDs von der Julia Fischer - und alle sind es wert, besessen und immer wieder angehört zu werden.

(Nur ein Caliban wird einen Künstler schmähen, wird dessen Aufnahmen abwerten, weil dieser sich erlaubt, die Plattenfirma zu wechseln. Ein Künstler ist kein Möbelstück, welches man festketten kann.) Aber es gibt halt Menschen, die müssen aus einer tiefen inneren Not heraus danach trachten, alles zu diffamieren, was intakt ist und schön.

Post scriptum: Ich habe tatsächlich - eigenen Auges -gesehen, wie sich Frau Fischer und Begleitorchester mit Augenzwinkern verständigten; was hier im Amazonwerbefilmchen gesagt wird, ist die Wahrheit.
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am 26. März 2009
Gut gespielt, frisch und sauber. Genu richtig für das Jahr 2009: Ohne Staub, sehr gute Klangqualität und vor allen Dingen sehr gut interpretiert. Sehr empfehlenswert!
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am 21. Juni 2010
wieder eine der schwer verdaulichen produktionen, die versucht, hochbegabte künstler dem massenmarkt anzudienen und damit eine aufgeblähte riesenfirma zu retten. mühe wird vor allem für das geschmacklich grenzwertige cover und booklet verwendet, die man besser in die produktion und klangtechnik gesteckt hätte. so höre ich zwar ein offensichtlich an historisch informierter praxis orientiertes, gut artikuliertes und spieltechnisch natürlich über jeden zweifel erhabenes spiel, das aber trotzdem eigenartig kalt lässt, vor allem beim durchhören aller konzerte auf einem rutsch - zu gleichförmig, zu glatt, und klanglich eng, nicht transparent und nicht atmend in die festplatte gebannt. auch nach mehrfachem hörversuch kann ich leider nichts besseres sagen.
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