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Kundenrezensionen

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am 11. November 2008
Dieses Album ist kein Ausrutscher! Es ist Paul McCartneys voller Ernst - und das ist gut so!

Seit nunmehr vier Alben hat Macca - oder diesmal besser: The Fireman - die Silly Love Songs in den Mülleimer der Musikgeschichte verbandt und beschreitet neue Wege. So auch diesmal: Laut und krachig ("Nothing to much just out of sight", "Highway"), depressiv nachdenklich ("Is this Love"), ambitioniert verspielt ("Don't stop running").

Von Langeweile keine Spur, das Album klingt frisch und nicht wie bei früheren Werken McCartneys irgendwie schon mal dagewesen. Im Gegensatz zu früheren "Fireman"-Veröffentlichungen singt McCartney auch alle Songs, so serviert er uns diesmal glücklicherweise kein seelenloses Trance-/Ambieten-Gedaddel wie Mitte der 90er-Jahre mehr.

Stattdessen kann sich der Hörer auf eingängige, pfiffig arrangierte Macca-Songs wie "Sing the Changes" oder "Travelling Light" freuen. Wer McCartneys letzte drei Alben ("Driving Rain", "Chaos and Creation in the Backyard" und "Memory Almost Full") mochte, den wird auch "Electric Arguments" begeistern. Wer den guten alten Paule bevorzugt ("Band on the Run", "Hope of Deliverance"), sollte lieber die Finger von dieser CD lassen.

Kritik zum Schluss: Warum, Paul, versteckst Du Dich für so ein gelungenes Album hinter einem Pseudonym? Hier gibt es keinen Grund zum Verstecken!
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TOP 500 REZENSENTam 28. November 2008
Unweigerlich kommt einem beim brachialen blues-rock des openers ,Nothing Too Much Just Out Of Sight' das White Album mit den McCartney Beiträgen `Why Don't We Do It On The Road' und `Helter Skelter' in den Sinn. Dreckiges Gitarrenriff, raue - für sein Alter - sehr kräftige Stimme und ein zupackender Groove. ,Two Magpies' enttäuscht etwas durch seine Belanglosigkeit, aber gleich mit ,Sing The Changes' wird man wieder an McCartney's Stärke als Gassenhauer Komponist erinnert, auch wenn man bei diesem song einen Refrain vermisst; macht aber nix, denn in's Ohr geht dieses sing-a-long trotzdem. Erstaunlich dann ,Travellin' light' das klingt wie die Fortsetzung von Nick Caves' ,Where The Wild Roses Grow', und dann in eine Rock Ballade ausufert. ,Highway' ist ein 1A Midtempo Rocker der an die Wings in ihren besten Momenten gemahnt und das darauffolgende ,Light From Your Lighthouse' ist ein sehr charmanter Folk Stampfer mit guter Melodie. ,Sun Is Shining' bleibt trotz anpsrechender Komposition eher unauffällig und könnte auch von einem seiner 80er Jahre Solowerke stammen, dafür ist ,Dance ,Til We're High' wiederum nicht nur ein Klasse song, sondern soundmäßig auch ein update zu Walker Brothers/Phil Spector Kollaborationen (ja genau: ,The Sun Ain't Gonna Shine Anymore'). ,Lifelong Passion' lässt den songwriting Teil des Albums ruhig ausklingen und schafft einen schönen Übergang zu den vom Projekt ,Fireman' schon bekannten Ambient sounds, die dann die restlichen 4 songs des Albums bestreiten. Da darf dann Youth ran und sich mit soundflächen à la Bryan Eno austoben. Nichts für mich, aber wer mit Ambient was anfangen kann, dem wird's denke ich gefallen.

Zumindest 6 dieser Album tracks würden sich gut in einem variantenreichen Live Set von Sir Paul machen und hey: das ist mehr als man erwarten kann. So konsistent gut war Macca schon lange nicht mehr.
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am 13. Dezember 2008
Paul McCartney und Martin "Youth" Glover: Zwei, die was miteinander anfangen können. Dem Killing Joke Bassisten Youth, musikalischer und philosophischer Freigeist, nebenberuflicher Godfather des Psychedelic Trance, sei Dank! Er hat den alten, jungen Beatle in Paul McCartney nochmal geweckt! Für mich die CD des Jahres.
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am 27. November 2008
Dass Paul McCartneys Sinn nicht nur nach süßlich-melodischem Liedgut steht, hat er schon zu Zeiten der Fab Four mit Songs wie dem schrägen "Wild Honey Pie" oder dem wuchtigen "Helter Skelter" bewiesen. Gemeinsam mit Producer Youth hat er unter dem Pseudonym "The Fireman" bereits - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - zwei Trance-orientierte Electro-Alben veröffentlicht. "Electric Arguments", der dritte Streich des Duos, ist dem Titel zum Trotz keineswegs rein elektronisch ausgerichtet. Vielmehr versucht sich Macca frei und ungeniert an unterschiedlichsten Stilrichtungen, von Blues-Rock bis Akustikballade, von Gutelaunepop bis Avantgarde. Dazu singt der Meister in unterschiedlichsten Stimmlagen, bearbeitet im Alleingang die unterschiedlichsten Instrumente und erzeugt die unterschiedlichsten Stimmungen.

Das alles klingt absolut frisch, originell und inspiriert. McCartneys alte Stärke, das Komponieren eingängiger Melodien, geht hier Hand in Hand mit unbändiger Experimentierfreude. Glaubt man den Presseberichten, wurde jeder Song dieses Albums an nur einem Tag geschrieben und aufgenommen. Einiges bleibt dabei bewusst skizzenhaft (etwa das nach mehrmaligem Hören verblüffend ohrwurmige "Two Magpies"), anderes kommt als überbordendes Klanggewitter daher. Derartige Vielseitigkeit, die an das Weiße Album oder McCartney I und II denken lässt, sollte nicht als Konzept- und Orientierungslosigkeit verstanden werden. Im Gegenteil: McCartney erklärt die Suche nach neuen Klangwelten zum eigentlichen Konzept, und die meisten Kompositionen halten dabei die Balance zwischen Originalität und Eingängigkeit. "Electric Arguments" ist also innovativ, ohne allzu verschroben daherzukommen und den Spaßfaktor zu vernachlässigen.

Wenn so die Musik eines 66-jährigen klingt, freue ich mich aufs Älterwerden! Hut ab.
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am 7. Dezember 2008
Surprise,surprise! Der gute alte Sir Paul McCartney hat klammheimlich mit seinem Produktionskumpel Youth die dritte Fireman CD kreiert. Und das ist mit das Beste was McCartney in seiner langjährigen Karriere gemacht hat. Diese Platte ist abwechslungsreich, von typischen McCartney Songs bis zu Ambient/Electro Sounds ist alles dabei und alles fügt sich zu einem Ganzen zusammen. Dieses Werk sollte auch Fans von Radiohead gefallen. Von so einem grandiosen Werk können z.B. Bands wie Coldplay nur träumen. Absolut generationsübergreifende, zeitlose Musik! Bitte mehr davon in der Zukunft!
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am 11. Dezember 2008
Mein Mut wurde belohnt! Ich hab die anderen Fireman-Alben ja irgendwie auch gekauft, und...naja.
Aber diesesmal - ohne vorher reinzuhören - yeah, yeah, yeah!
Tolle Ideen, geile Songs, Wahnsinns-Stimme, viel Abwechslung... die wird noch lange in meinem Player verweilen!
Die "alte Zitrone" hat noch ganz schön viel Saft - Kompliment Paul!
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am 14. Dezember 2008
Hier konnte Paul McCartney unter dem Namen "the fireman" einmal seiner ganzen Kreativität freien Lauf lassen und musste sich um keine Konventionen kümmern! Die letzten Studioalben unter seinem richtigen Namen, waren zwar wirklich fantastisch aber er hat elektronische Effekte doch nur sehr sparsam eingesetzt. Dieses Album klingt, als wäre er deutlich jünger! Äußerst experimentierfreudig! Dennoch sind die Songs srukturiert - daher eine absolute Kaufempfehlung!
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am 12. März 2009
Dies ist ein großes Album, wenn man mal was "besonderes" hören will. Außerhalb des main-streams, trotzdem echt McCartney. Manches erinnert an "John" und "Paul", eben an die "Beatles".
Geboten werden Experimente aber auch eingängige Rock-Songs.
Manches hört sich so an, als sei es in anderen Spähren entstanden, als habe er die Pforten der Wahrnehmung erneut aufgestoßen.
Frisch, überraschend und wert, dass man es öfters hört, auch mal richtig krachend laut.
Gute Arbeit Paul,und die besten Wünsche!
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am 9. September 2009
Ja, richtig, das sind nicht die Beatles.
Und ja, Yesterday ist hier auch nicht drauf.
Aber wenn man sich davon einmal löst, wenn man sich dieses Album ehrlich und offen anhört, wird man sofort merken, dass hier der extrem kreative, hochtalentierte und musikalisch unschlagbare McCartney ein Album abliefert, das seinesgleichen sucht.

Dass die drei letzten Songs nicht unbedingt zum Singen auf der Straße gedacht sind war sicher so beabsichtigt. Dennoch ist das gesamte Album qualitativ nahezu einzigartig.

Doch doch, der Mann kann was!
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am 23. November 2008
Das ist eine extrem starke Leistung, ein hervorragendes Produkt* und tolle Musik von The Fireman alias Paul McCartney.
Beim Ex-Beatles ist das so wie der Spruch: Je älter der Wein, desto besser und wertvoller wird er..., eben ein begnadeter Vollblutmusiker.
*Empfehlenswert auch die Vinyl-Edition, why? Das selbst entworfene und gemalte Cover ist auch in dieser Hinsicht ein erstklassiges Werk,dies natürlich in Form der LP-Size besonders reizvoll wirkt.
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