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am 21. September 2009
Drei Alben von Pete Seeger umfasst diese Anthologie, vollgepackt mit seinen Klassikern, und dennoch kein "Best of" im engeren Sinne. Vom Besten ist die Musik dennoch -- und für den Klang gilt dasselbe, auch wenn das Aufnahmedatum schon länger zurückliegt.
Der Mann konnte es einfach schon immer, das Balladensingen, und das ohne viel Bohau: Teilweise Traditionals, teilweise Eigenkompositionen im traditionellen Stil, und dennoch wird's noch nicht mal dann eintönig, wenn man alle drei CDs am Stück anhört. Zwei der CDs sind vermutlich eine Auswahl aus der "American Favorite Ballads"-Serie, und außerdem ist als besonderes Bonbon "American Industrial Ballads" (das Original-Album 1992, nicht die gleichnamige Doppel-CD) komplett enthalten. Ein Booklet ist nicht dabei, weiterführende Informationen zum Aufnahmedatum, zu gelegentlich beteiligten weiteren Musikern und Sängern usw. (aber nur bei "Kisses Sweeter than Wine" ist Seeger nicht solo, wenn ich mich nicht irre) muss man also bei Bedarf woanders suchen.
Aber wer Pete Seeger als unverwüstlichen und zugleich einfühlsamen Balladensänger und Banjo-Virtuosen schätzt, der ist hier jedenfalls bestens bedient.

Es geht immer nach dem Motto zu "Hier singt der Chef", und als Begleitmusiker hat der Chef keinen Geringeren engagiert als sich selber: Mal mit der Gitarre, mal mit dem Banjo, und in jedem Fall hat der Chef sich den richtigen ausgewählt. Bei "Beans, Bacon and Gravy" ist er sogar sein eigener kongenialer Hintergrundsänger und Duettpartner... Wow!
Vor allem auf seinem Banjo fegt er dermaßen los, dass die Ohren gelegentlich schier nicht nachkommen mit Hören. Wenn ein wenig Lästern gestattet ist: Vergleicht man damit Bruce Springsteens "Seeger Sessions", dann merkt man, was Springsteen nicht kapiert hat -- nämlich, dass diese Songs keinen instrumentalen Overkill vertragen, egal wie versiert die musizierenden Overkiller sind.
So. Genug gelästert; hier geht es schließlich um Pete Seegers Originale. Und da gibt's nichts zu lästern.

Seegers Stimme ist intonationssicher, unwiderstehlich, notfalls auch schonmal barrikadenstürmend. Jede Silbe ist so präzise gesungen, wie es nur geht, und zwar auch dann, wenn Seeger ein Wahnsinns-Tempo hinlegt. Das beweist er nicht nur in "Cotton Mill Colic", "John Henry", "The Farmer's Curst Wife" oder "The Wreck of the Old '97" .
Und Seeger kann aus jedem Song das gewisse Etwas rauskitzeln, egal ob Eigenkomposition oder Gassenhauer. Bei Seeger klingt's wie neu. So vielschichtig können schlichte Balladen klingen.
Man hört den Vollblut-Musiker aus jeder einzelnen Silbe heraus: "On Top of Old Smokey" singt er sentimental, fast zärtlich; "Barbara Allen" und "Sioux Indians" klagen der ganzen Menschheit Jammer -- aber ein Pete Seeger jault nicht, dramatisiert nicht. Sowas billiges hat er nicht nötig. Seegers "Ground Dog" wuselt mit viel Sinn für Komik; "I Ride an Old Paint" ist behutsam gesungene Einsamkeit; "Jesse James" oder "Casey Jones" rebellieren gegen Sheriffs ebenso wie gegen die Grundfesten der Physik.
Und Seeger kann noch mehr, immer ganz ohne Starallüren: Spirituals, freilich ohne den gewohnten stimmgewaltigen Kirchenchor im Hintergrund: "Down in the Valley", "Mary don't You Weep" -- ganz anders als man's von den Großmeistern des Gospel kennt, aber genauso faszinierend. Bei Pete Seeger schwingt auch der "Yankee Doodle" keine Fahnen, sondern macht ganz unpatriotischen Spaß, und pfeift sich eins dabei. Die Dampflok in "Wabash Cannonball" lässt Seeger förmlich den Berg hochkeuchen, bei "Come All You Hardy Miners" erstürmt er allein mit der Stimme jede Barrikade. Mit "He Lies in the American Land" verbindet er hispanische Melancholie mit tiefschwarzem Blues, und seine Version des pädagogisch herrlich unambitionierten Kinderliedes "The Big Rock Candy Mountain" ist eine der schönsten überhaupt.
Einiges ist allen 60 Songs gemeinsam, in aller Vielfalt: Pete Seeger kuscht nicht. Vor nichts und niemandem. Und er versteht was von Balladen, und wie sie gesungen werden müssen. Und das tut er dann auch -- genau so, wie es sein muss.
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am 19. August 2017
Keine "greatest hits" von Pete, da Pete nach eigener Aussage auch nie einen "greatest Hit" hatte. Ich liebe seine Songs, seine Stimme, seine Begeisterung, die Menschen zum Singen zu bewegen. Dieser Mann war einzigartig in seiner Überzeugung und seiner Lebenseinstellung. Es sind die Songs der einfachen Leute, die das Herz und die Seele bewegen und Pete hat es immer wieder unter Beweis gestellt.
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The first CD here mainly contains songs that I was not generally familiar with, while the songs on the second CD are generally familiar. Other than that, the two albums are similar in style and scope, containing traditional folk songs that Pete sings while playing his banjo. Some of the songs I was familiar with from childhood (Jesse James, Blue tail fly, I ride an old paint) while others became familiar after I started to take a serious interest in music (Wabash cannonball, Frankie and Johnnie, Wreck of the old 97, Home on the range) and some of them were new to me when I bought this set. All of them are worth hearing and I didn't notice anything that was obviously political. In that much, these two CD's present a stark contrast to the third CD.

The bonus tracks on the first two CD's seem a little arbitrary and it seems to me that they added a couple of Weavers tracks among them although no mention is made of how these bonus tracks were chosen or where they came from.

The third CD has no bonus tracks and lives up to its title. Like the first two CD's, this CD finds Pete singing while playing his banjo, but it is filled entirely with stories of hard lives for working men, some of the songs merely reflect on the hard lives while others are political to varying degrees. Casey Jones, the story of a train driver who lost his life in the course of duty, is the only song here that I was familiar with from other sources, though I'm familiar with some of Pete's political songs through earlier compilations of his music, notably If I had a hammer: songs of hope and struggle.

Whether you agree with Pete's political beliefs or not (and I don`t), these songs provide an interesting look back into a world long gone. Technological progress, including electricity and piped water, has made life for modern workers far easier than it was in the nineteenth century. Yes, life can still be tough, but nothing like as it was back then.

Pete Seeger is a legendary singer and deservedly so. This collection of some of his fifties music shows why.
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am 21. Oktober 2014
...und das liegt größtenteils an der miserablen Technik. Neben der technischen Kritik muss ich aber auch das Seeger-Denkmal etwas grade rücken - auf die Gefahr hin, einigen Seeger-Fans weh zu tun.

Doch vorweg - eine klare Kaufempfehlung, wie immer mit folgendem Kurzfazit:

+ Einblick in Pete Seegers frühes Schaffen
+ Mischung: neben Traditionals auch etliche Protestsongs

- durch die Themenstellung nur enger Ausschnitt aus Seegers Werk
- Verpackung dürftig
- miserables Remastering

Angefangen mit dem Einfachem ist mir die sehr puritanische Aufmachung ein Dorn im Auge. Das CD-Set kommt in billiger Papp-Plastik-Verpackung daher. Es gibt keinerlei Infos über die Songs. Auch wenn hier der Chef persönlich singt wie ein anderer Rezensent schreibt, hätte man doch wenigstens Ort und Zeit der Aufnahme dokumentieren können. Dieses Manko macht auch der enthaltene Kurzabriss über Pete Seeger nicht wett (zumal der für meinen Geschmack zu schmalzig geraten ist und das große Verdienst von Seegers Mentor, Woody Guthrie, an dessen Entwicklung glatt unterschlägt).

Dies Manko ist aber in Relation zu dem absolut dilettantischen Remastering fast noch entschuldbar. Ich habe selbst nachhaltig Erfahrung in der Digitalisierung meiner Vinylsammlung. Es ist immer eine Gratwanderung zwischen Restauration und Erhalt der Tonqualität (meine Anfänge mit der damals noch schwachbrüstigen Steinberg Hard- und Software waren schweißtreibend). Inzwischen gibt es aber genug von gelungenem Remastering, wozu der vorliegende CD-Set leider nicht gehört. Hier sind alle Höhen und Tiefen einfach mit dem ganz groben Hobel weggeraspelt. Wenn dann auf der Verpackung steht (Zitat): " All tracks have been remastered for optimum sound quality", klingt das wie der blanke Hohn. Das ist einfach nur Thema verfehlt - setzen, sechs!

Zum musikalischen Inhalt kommend muss ich vorab zugeben, dass ich mehr Fan von Woody Guthrie bin (durch den ich überhaupt das Interesse für Seeger entwickelt habe). Damit will ich keinesfalls Pete Seeger kleinreden, sehe dessen Stärken aber (neben seinem charakteristischen Banjo-Spiel) eher im Entertainment (wie er z.B. mühelos auch große Auditorien durch seinen engagierten Auftritt zum Mitsingen bringt bzw. gebracht hat) und auf der gesellschaftspolitischen Ebene. Als Vater der amerikanischen Folkszene ist aber imho eher Woody Guthrie als Pete Seeger zu betrachten; leider ist Woody viel zu früh verstorben und (bedingt durch seine Krankheit) noch früher zur Inaktivität verdammt gewesen.

In der vorliegenden Songsammlung fühle ich mich in meiner Einschätzung von Pete Seeger vollauf bestätigt: viele Traditionals, ergänzt durch belanglose kleine Liedchen und die sog. Industrials Ballads (großteils aus Guthries Feder). Wenn hier vieles Seegers Schöpfung zugeschrieben wird, ist das nur ein Teil der Wahrheit. Er selbst hat mal in einer Sendung seiner grandiosen Rainbow-Quest-TV-Serie gesagt, dass man Songs nicht immer neu zu erfinden braucht, sondern das Rearrangement traditioneller Songs oft reicht (was er von Guthrie gelernt habe). So sind auch viele der hier vorliegenden Stücke bereits vorhandenes Liedgut gewesen, die er lediglich neu arrangiert hat. Ein wenig schade ist es, dass keine Live-Aufnahmen dabei sind (Seegers Paradedisziplin) und deswegen sein Talent nicht wirklich voll zur Geltung kommt. Nichts desto trotz sind es mit wenigen Ausnahmen absolut hörenswerte Stücke. Insbesondere gilt das für die Industrials, für die man sich auch unbedingt die Texte besorgen sollte.

Leider ist die Sammlung auf den Zeitraum der späten 40er und der 50er Jahre beschränkt und schließt damit einen erheblichen Teil seines Schaffens aus. Ein letzter Kritikpunkt betrifft die sog. Bonus Tracks: Mir ist völlig unklar, welcher bekiffte Produzent diese nach welchen Kriterien ausgesucht. Im Vergleich zu den regulären Tracks fallen diese jedenfalls deutlich ab.

Fazit:
Dem Inhalt des CD-Sets allein hätte ich trotz aller Kritik 4 Sterne gegeben. Die miese Technik hat leider noch einen Stern gekostet. Trotzdem - mangels Alternative im speziellen Fall eine klare Kaufempfehlung von mir.
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am 4. September 2015
Pete Seeger ist musikalisch und von den Texten her einfach ein Erlebnis. Ich bin heute 72 Jahre alt und schon immer ein PS-Fan. Die Aufnahme ist ordentlich.
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am 16. Juli 2014
Alles i.o zu mehr habe ich keine Lust meinen Kopf an zu strengen, Es erfordert Zeit, die ich gern für andere Dinge verwende
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