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Kundenrezensionen

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am 19. Dezember 2008
Regisseur Tessari ist sicher kein Unbekannter für Italowesternfans, und schon gar nicht so Namen wie von Giuliano Gemma und Komponist Ennio Morricone. So sind einmal die Vorraussetzung für einen Italowestern-Spaß mehr als günstig. Giuliano ist in seiner Paraderolle als Ringo Engelsgesicht" und geht in dieser auch voll auf. Die Titel-Musik von Morricone klingt nach US-Western und als mexikanischer Bandit steht wieder mal Fernando Sancho zur Verfügung. Dazu noch als Nieves Navarro als hübsches dunkelhaariges Banditenfräulein und Lorella de Luca als gutes Gegenstück. Eine Gruppe von mexikanischen Banditen überquert den Grenzfluss zu Mexiko und raubt gleich mal die erst beste Bank in der nächsten Stadt aus. Pech, dass die Bewohner samt ihren Sheriff sich heftig wehren und dabei wird auch der Bandenchef angeschossen. Der Sheriff und seine Männer sind ihnen dicht auf den Fersen bzw. Hufen. Die Bande verschanzt sich auf einer Hazienda, nimmt Geiseln und droht täglich 2 von ihnen zu ermorden. Der opportunistische Revolverheld Ringo, der wieder mal wegen Notwehr" im Gefängnis sitzt, wird auf die Hazienda (ohne Pistole) ein geschleust. Ob das so eine gute Idee war ist die Frage denn offensichtlich treibt Ringo ein doppeltes Spiel.

Die Grundkonstellation der Handlung ist durchaus spannend und Gemma ist hier ganz in seinem Element Action gemischt mit Komödie (aber nicht in dem Sinne von extrem witzig). Der Film präsentiert sich zum Teil humorvoll und dann wieder gewalttätig. Die 18er Freigabe ist aber maßlos übertrieben Ringo ist nicht Django. Die Geiseln sind mir eine Spur zu Gastfreundlich zu ihren Peinigern und im Mittelteil kommt leider die eine oder andere Länge zum Vorschein. So wünscht man sich als Zuseher durchaus dass Ringo endlich weitermacht. Im Verhältnis zu anderen Italo-Western ist Eine Pistole für Ringo" zu sauber geraten. Leichen gibt es genug aber wo ist der Staub, der Dreck und die legendären Close-Ups? Diesen Film kann man eher als Leichtgewicht (nicht unbedingt vom Blutgehalt) unter den Italo-Knallern sehen. Aus meiner Sicht eine kleine Enttäuschung, was aber den Film und seinen Einfluss auf das Genre nicht schmälern soll. Vielleicht waren aber auch meine Erwartungen zu hoch. Aber keine Sorgen blaue Bohnen werden genug verschossen nur könnte die Geschichte um ein wenig spannender sein.

Zur DVD: Keine Klagen dazu (Bildformat ist korrekt mit 16:9; Ton DD 2.0 in Deutsch, Englisch, Italienisch mit dt. UT). Als Bonus ist eine Featurette mit Engelsgesicht persönlich, Trailer, eine Bildergalerie und ein verstecktes Easter Egg dabei. Auf der Innenseite des Covers sind wieder interessante Notizen zum Film enthalten die aber Handlungsinhalte vorwegnehmen. Ein lang herbeigesehnter Western der endlich in gute Qualität veröffentlich wird. Hoffentlich bekommt der andere Tessari/Gemma Ringo (und meiner Meinung nach auch der bessere) "Ringo kommt zurück" endlich einmal eine ähnlich gute Veröffentlichung.
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am 17. Februar 2015
Überdurchschnittlicher, aber eben nicht herausragender Vertreter seines Genres. Gut gefielen mir die beiden Frauenrollen, die für einen Spaghettiwestern ungewöhnlich zentral in der Handlung stehen. Niemals jedoch werde ich ein Fan von Giuliano Gemma werden, er spielt einfach nicht authentisch und dass er ursprünglich Stuntman (wie auch Reynolds in Navajo Joe) /Statist war merkt man stets (Italowestern-Freak Tarantino zollt mit Stunt-Woman Zoe Bell diesbezüglich seinem Lieblingsgenre übrigens einmal mehr Respekt). ds
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am 3. Februar 2009
Es gab im Prinzip nur zwei Regisseure, die Western-Bestleistungen aus Guiliano Gemma herauskitzeln konnten: Duccio Tessari und Michele Lupo.
Hier nun also der erste Italo-Western des Duos Tessari/Gemma, der den Startschuss für eine äußerst erfolgreiche Karriere des damals noch jungen Schauspielers Gemmas darstellen sollte.
Er übernimmt hier die Rolle des Ringo genannt "Angel Face", eines Revolverhelden, der sich in eine mexikanische Bande von Geldräubern und Kidnappern einschleusen lässt, da er auf diesem Weg einer Verurteilung (er sitzt gerade wegen eines Verbrechens ein, dass er natürlich als Unschuldiger nicht begangen hat) entgehen möchte.

Mit Witz (der manchmal ein wenig albern herüber kommt) und Härte treibt er ein doppeltes Spiel und trickst die Banditen (Fernando Sancho in seiner ersten (?) Rolle als mexikanischer Bandenchef - also eine weitere Premiere) aus.

Der Film stammt aus der Frühzeit des Genres, was vor allem an der Inszenierung, der Ausgestaltung der Charaktere und der Musik auffällt.
Den Filmen Gemmas fehlte eigentlich immer das letzte Quentchen der brutalen Härte anderer Genrefilme. Auch der wunderbare Soundtrack Morricones ist eher eine langsam vorgetragene (gesungene (!)) Weise, als ein flottes Orchesterstück, was man vom Meister eigentlich gewohnt ist.

Wer einen gut gemachten Western mit einer originellen Handlung, einigen Überraschungen und gut aufgelegten Schauspielern sucht, ist hier genau richtig.
Wer es gern etwas härter mag, dem sei zugleich der Nachfolger "Ringo kehrt zurück" empfohlen, der zwar vom Namen und den Akteuren (Regisseur, Schauspieler, Komponist) her am hier besprochenen Film anknüpft, aber punkto Regie und Story einen völlig anderen Weg beschreitet.
Nichtsdestotrotz sollte jeder Kenner diesen Film zumindest einmal gesehen haben.
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am 1. März 2012
Ringo (Giuliano Gemma), auch Engelsgesicht genannt, spielt einen Revolverhelden an der mexikanischen Grenze, der beauftragt wird eine Bande Bankräuber auszuschalten, die sich auf einer Ranch verbarrikadieren und Geiseln genommen haben.
Erste große Rolle von Gemma, die er mit Bravur bewätigt. Komödiantische Aspekte sind vorhanden.

Schön fotografierter Italowestern von Duccio Tessari mit einer guten Musik von Morricone.
Warum der Film allerdings eine FSK 18 Freigabe hat ist rätselhaft.
Es gibt einen zweiten Teil, Il Ritorno di Ringo (Ringo kommt zurück), der auch von Duccio Tessari inszeniert ist.

Bild- un Soundqualität der DVD sind sehr gut, deutsche sowie Originaltonspur mit Untertiteln sind vorhanden. Eine kleine Dokumentation (ca. 20 min) liegt als Bonusmaterial vor.

Absolut lohnenswert.
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am 4. April 2010
Nachdem ich viel über den Film "Eine Pistole für Ringo" gelesen habe, musste ich bei dieser DVD einfach zugreifen. Was soll ich sagen? Ich wurde absolut nicht enttäuscht. "Eine Pistole für Ringo" ist wirklich ein Klassiker des Italowestern. Sancho und seine Bande rauben die Bank einer mexikanischen Grenzstadt aus. Beim Rückzug verschanzen sie sich auf der Farm von Major Clyde und nehmen diesen mit seiner Tochter samt Bediensteten als Geiseln. Der Sheriff bietet Ringo eine Prämie, wenn er sich unbewaffnet in die Bande einschleicht und die Geiseln rettet. Der Film ist absolut nichts für zarte Gemüter, es geht selbst für einen Italowestern knallhart zur Sache! Wobei "Eine Pistole für Ringo" nie langweilig wird. Eine tolle Kameraarbeit und Action am Fließband lassen einen kaum durchatmen. Die DVD selbst ist absolut toll gestaltet und weist eine hervorragende Bild- und Tonqualität auf. Dieser Film ist somit ein absolutes Muss für jeden Italowestern-Fan.
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am 20. Januar 2009
Duccio Tessari (Ringo kommt zurück) drehte diesen Western im Jahr 1964, in der Anfangszeit des Italo-Western. Es war zugleich auch sein Debüt als Western-Regisseur.

Der Revolverheld Ringo (Giuliano Gemma), auch Engelsgesicht genannt, erschießt vier Männer die ihren Bruder, den er bei einer früheren Begegnung tötete, rächen wollten. Seine Version der Notwehr wird jedoch vom Sheriff (George Martin) angezweifelt und so landet er im örtlichen Gefängnis von Quemado, einer Stadt im mexikanisch-amerikanischen Grenzgebiet. Während der Zeit von Ringos Inhaftierung überfällt der mexikanische Bandit Sancho (Fernando Sancho), in Begleitung seiner Geliebten Dolores (Nieves Navarro) und seiner Bande die Bank in Quemado. Der Bankraub gelingt, während der entstehenden wilden Schießerei wird Sancho jedoch vom Sheriff angeschossen und flieht mit seiner Bande, von den Leuten des Sheriffs verfolgt, aus der Stadt. In einem außerhalb der Stadt gelegenen Anwesen verschanzen sich die Banditen. Das Anwesen bewohnt Major Clyde (Antonio Casas) mit seiner Tochter Ruby (Hally Hammond), die auch die Verlobte des Sheriffs ist, und deren mexikanische Bediensteten. Das Anwesen wird vom Sheriff umstellt, die Banditen können somit nicht mehr fliehen, drohen aber jeden Tag zwei Geiseln zu erschießen wenn sie kein freies Geleit bekommen. Ringo wird vom Friedensrichter und Sheriff unter der Bedingung aus dem Gefängnis entlassen dass er sich bei der Bande einschleicht, dafür soll er auch noch einen Anteil am geraubten Geld erhalten. Ringo willigt ein, spielt aber scheinbar ein falsches Spiel und Sheriff und Bandit sind sich nicht immer sicher auf wessen Seite er steht.

Ein früher Italo-Western-Klassiker der stellenweise noch ein wenig amerikanisch wirkt. Die stimmige Filmmusik stammt von Morricone und ist auch außerhalb des Films auf CD hörenswert. Giuliano Gemma (noch unter seinem amerikanischen Pseudonym Montgomery Wood), einer der bekanntesten Italo-Western Darsteller, in der Hauptrolle. Die anderen Rollen sind ebenso gut und passend besetzt, hervorzuheben Fernando Sancho in einer seiner typischen Bösewicht-Rollen. Die Aufbereitung der DVD durch KOCH Media ist wieder vorbildlich. Auf der Cover-Innenseite werden zudem üppige und interessante Informationen geboten. Trotz des Alters des Films, immerhin nun doch schon 45 Jahre, sind Bild und Ton durchaus akzeptabel. FSK 18 Einstufung ist trotz einiger Härten allerdings vollkommen übertrieben.

Der Film bietet nette Skurrilitäten, z.B. als im Schlusskampf Munition und Waffen ausgehen und Major Clyde eine alte Vorderladerpistole mit den Worten "Diese Pistole hatte schon mein Großvater bei Austerlitz" anbietet. Oder als der Sheriff die Hilfe des inhaftierten Ringo benötigt, man diesen aber nicht einfach frei lassen will. Es gibt ja schließlich Gesetze. Also wird kurzerhand eine Gerichtsverhandlung improvisiert in der ihn der Friedensrichter kurzerhand im Schnellverfahren vom Mordverdacht freispricht.

Ich habe aber auch Kritikpunkte:
Stellenweise wirkt der Film ein wenig zu glatt und sauber. Er geht außerdem sehr sorglos mit Menschenleben um. Beispielsweise schiebt Ringo in der Anfangssequenz mal kurz ein paar Kinder zur Seite und erschießt dann, fast nebenbei, vier Männer. Das wirkt hier eher wie ein großer Spaß, so zwischendurch ein paar Leute erschießen, als eine bedrohliche Situation. Auch ist Major Clyde, selbst wenn es offenbar aus Berechnung geschieht, viel zu nett zu den sein Anwesen besetzenden Banditen. Selbst dann kein Wort des Protestes oder der Empörung als diese einige seiner Bediensteten erschießen. So ist die Bedrohung durch die Banditen nicht immer wirklich augenfällig.

Wäre es vom Bewertungsschema her möglich würde ich 3,5 Sterne vergeben, da dies natürlich nicht geht dann doch ein Upgrade auf ****.

DVD Extras:
*Featurette They called him Ringo" - 20 Minuten in denen Hally Hammond und Giuliano Gemma interessante Details aus damaliger Zeit ausplaudern
*Deutscher Trailer
*Englischer Trailer
*Bildergalerie
*DVD Credits
Und es gibt tatsächlich eine Easter Egg! Darauf aufmerksam bin ich erst nach Lesen früherer Rezensionen geworden. Eine sehens-, genauer gesagt hörenswerte Überraschung.

PS: Schaltet man versehentlich die Anzeige von Untertitel ein, so stellt man fest dass Untertitel und Gesagtes sehr oft nicht übereinstimmen.

Duccio Tessari drehte übrigens 1965 mit "Ringo kommt zurück" einen weniger verspielten und deutlich ernsteren Italo-Western der jedoch trotz fast gleicher Besetzung keine direkte Fortsetzung von "Eine Pistole für Ringo" ist.

Resümee: Western, vor allem Italo-Western Fans, sollten sich den Film trotz kleinerer Kritikpunkte auf alle Fälle ansehen.
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am 11. Januar 2009
"Eine Pistole für Ringo" mit Giuliano Gemma als Angelface alias Ringo entstand in den Anfangszeiten des Italo-Westernbooms. Gemma benutzt hier sein Pseudonym: Montgomery Wood. Erwähnenswert ist natürlich auch der Nebendarsteller George Martin und natürlich der wunderbare Score von Ennio Morricone.

Das Bild und der Ton sind von Koch Media hervorragend restauriert worden (wobei man kein 5.1 Surround Sound erwarten darf!). Das Bild ist im Original 2,35:1.

Als Bonus sind der deutsche und englische Trailer enthalten, sowie eine extra produziertes "Interview" mit Giuliano Gemma und Hally Hammond (Dauer 20 Minuten).

Ausserdem gibt es noch ein sehr interessantes Easter Egg zu entdecken dass so wohl ohne Koch Media kaum mehr an die Oeffentlichkeit gelangt wäre!
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am 7. November 2009
Nach dem überragenden Erfolg der ersten beiden Leone-Western besann sich einer der geistigen Gründerväter des Genres
Duccio Tessari, seiner eigenen Talente und schuf mit "Eine Pistole für Ringo",1965, den ersten Serien-Antihelden des
jungen Italowestern-Genres, kongenial besetzt durch den athletischen Ex-"Sandalenfilm"-Darsteller Giuliano Gemma.
Ebenfalls seinen Einstand hatte der hervorragende Charaktermime Fernando Sancho, der aufgrund seiner bulligen Figur
bald als mexikanischer Vorzeige-Bösewicht gehandelt wurde; hier in einer seiner schönsten Rollen. Morricones Musik
klingt noch etwas US-orientiert, gehört aber zu seinen besseren Frühwerken. Für Fans unverzichtbar!
Dazu gibts, wie immer bei KOCH-MEDIA, wunderbares Bonusmaterial.
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am 1. März 2013
Very good reproduction of a very famous western directed by Duccio Tessari the master on adventure. Very good seller for a perfect transaction.
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