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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
36
4,6 von 5 Sternen
Hordes of Chaos (Pal)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:20,74 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. März 2009
Meine Herren geht diese Scheibe hier ab. Von den ganzen guten Kritiken angetrieben habe ich mir vor kurzem auch die neue Kreator zugelegt. Und was soll ich sagen, das teil ist ein Mords Brett. Die Scheibe hat sich direkt mal etliche Tage im Player verschanzt und wollte nicht mehr raus.

Die Mucke klingt roh, aggressiv und trotzdem immer wieder hoch melodisch. Man merkt das die Jungs absolute Profis im Songwriting und an den Klampfen sind. Die Songs krachen und fetzten, hier gibt's ordentlich was auf die Mütze. Verschnaufpausen sucht man hier nahezu vergebens...

Fazit: Wer auf geilen Thrash ohne großen Schnickschnack steht der wird mit diesem Album seine wahre Freude haben. Die Scheibe klingt (auf Grund des Aufnahmeverfahrens) ein wenig wie geliebte Alben aus den 80zigern. Kreator 2009 sind ein echtes Highlight dem sich eigentlich kein Metal Fan entziehen sollte/kann.
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am 20. Januar 2009
Das reißt. Und zwar Eier ab.

Hier ist sie: nach dem '06er-Meisterwerk "Enemy of God" liegt der nächste Geniestreich des Deutsch-Finnischen Quartetts vor. Die Horden des Chaos wurden lange erwartet, entsprechend hoch war der Druck auf den vier Mannen um Bandkopf Mille Petrozza, denen mit "Enemy" der ganz große Wurf an die Spitze der Thrash-Elite gelungen ist, und die Band mittlerweile in einem Atemzug mit Genre-Dinos wie Megadeth, Anthrax und Testament genannt werden darf.

Das Songwriting ist - sei es direkt vorne weg genommen - eine Nuance schwächer im Vergleich zum Vorgänger. Der Opener "Hordes of Chaos" beginnt, ähnlich "The Patriarch" auf der "Violent Revolution", mit einer zweistimmigen Gitarrenmelodie, die ebenso überraschend wie abrupt endet und in ein messerscharfes Riff, Güteklasse K, übergeht. Der Tempowechsel im Refrain sorgt für unweigerliches Zucken der Nackenmuskeln, man sei gewarnt. "War Curse" ist die definitive Abrissbirne auf dem Silberling: schnell, hart, dreckig, unkompliziert; lediglich Lead-Klampfer Sami Yli-Sirniös Solo in der Mitte lockert das geschehen ein wenig auf. Geil!
Das eher träge "Escalation" braucht sicher ein paar Anläufe, weiß aber nach einigen Durchgängen mit seiner sehr dunklen Stimmung zu überzeugen. Der Beginn von "Amok Run" birgt eine echte Überraschung: Mille singt! Nunja, es ist doch eher gesprochen, aber dennoch ein echter Hinhörer. "Destroy What Destroys You", "Radical Resistance" und "Absolute Misanthrophy" bilden das "Loch" im Album: sehr gute Songs, aber (leider) keine echten Gassenhauer. Aber keine Sorge: Kreator kriegen die Kurve noch, spätestens mit dem absolut fantastischen Rausschmeißer-Double "Corpse Of Liberty / Demon Prince". DAS ist Metal, meine Damen und Herren! Nahezu perfekte Struktur, gespickt mit Details und etlichen Gänsehautpassagen (Gitarrensolo, ick hör dir schreien), so macht man das Anno 2009. Sami Yli-Sirniö war ein echter Glücksgriff, denn der Bursche verdient mehr Achtung und Respekt. Seit dessen Neuzugang wirken die Songs insgesamt verspielter und versierter, so dass - speziell live - den Kritikern das Nörgeln im Halse stecken bleiben dürfte.

Die Produktion ist - wie schon oft erwähnt - irgendwo doch das eigentliche Highlight. Das haben in jüngster Zeit sogar die ganz großen - ich rede von Metallica - nicht annähernd so gut hinbekommen. Scheiße, was klingt "Death Magnetic" kalt und steril. Scheiße, was klingt "Hordes of Chaos" ehrlich und fett! Es geht de facto nichts über analoges Recording. Was zwei, drei Songs vergurken, haut die Produktion wieder raus, ohne wenn und aber. Und damit haben Kreator schon überaus gut vorgelegt, ob (und wenn ja welche) das irgendeine Band im weiteren Verlaufe des Jahres toppen kann, bleibt abzuwarten.

Ein allerletztes Zitat noch, aus dem Song "Absolute Misanthrophy":
"You don't know how much I hate you" - nein, wissen wir nicht, aber eins ist sicher:

Mille, Grazie.
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am 7. Januar 2009
Also zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich von Kreator normalerweise begeistert bin und es sich lange Zeit um meine Lieblingsband (gib`s sowas?) gehandelt hat. Sie haben in fast jeder ihrer Phasen herausragende Alben veröffentlicht und natürlich ist jetzt auch kein völliger Mist heraus gekommen.

Mich stören an diesem Album weder die Produktion noch ein Instrument alleine.

Die Texte sind mir schon eher ein Dorn im Auge. Man schaue sich mal "destroy what destroys" you an.

Auch "Hordes of Chaos" als songtext alleine, kann nicht wirklich als überragend bezeichnet werden.

Den Rest der Texte halte ich für überdurchschnittlich bis gelungen.

Das ist ja an sich schon Geschmackssache und man kann dadrüber hinwegsehen - auch ich sehe dadrüber hinweg und sage, dass die Texte nicht für eine 3 und halb Sterne Bewertung verantwortlich sind!

Viel wichtiger für mich sind interresante Songstrukturen, Überraschungen, Höhepunkte, eine lange Haltbarkeit der songs und eine gewisse Eingängigkeit, die nicht auf Kosten von Härte entsteht.

Hier kommt für mich der springende Punkt, der meiner Meinung nach dieses Album von der Highendkategorie in die überdurchschnittliche Schicht katapultiert - Es gibt kaum Überraschungen! Der Aufbau der songs ähnelt einfach zu stark meiner Meinung nach! Gesangslinien, die zwar gut klingen aber auch fast 1 zu 1 von Enemy of God nachgesummt werden könnten. Kreator haben für mich an Unberechenbarkeit verloren.

Es fehlen Zeitpunkte auf dem Album, wo ich wirklich 5 mal zurückspulen wollte, nur um diese geniale Passage zu hören. Man schaue sich mal "amok run" an. Wer sich nicht an das damals so überraschende und extrem geile "voices of the dead" erinnert fühlt, verstehe ich nicht. Es ist nach dem gleichen Konzept vorgegangen worden. Und es ist nicht nur dieser song. Auf dem Album zieht sich dieses Gefühl von Wiederholungen leider durch. Das ist für mich extrem schade.

Was übrig bleibt, ist ein gutes Album, das mit bewährtem Material und mit neuen Texten auf alten Gesangslinien recht gut zu überzeugen weiß. Keine komplette Entäuschung aber auch nichts neues leider... Kreator Neulinge können diesem Album aber locker 1 bis 2 Sterne hinzufügen. Es ist ein Meisterwerk, das leider genauso gemalt wurde, wie das letzte Meisterwerk.

Ich hoffe damit geholfen zu haben, eine Kaufentscheidung zu treffen - oder auch nicht.
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am 30. Januar 2009
ist schon seltsam, aber die allgemeine hysterie um das neue kreator-album kann ich nicht so richtig teilen. die scheibe bietet auf jeden fall 100% kreator. rein gitarrentechnisch ist mille eh über jeden zweifel erhaben, messerscharfe riffs und geniale solis treffen auf perfekte arrangements. auch der sehr gute, weil organische sound hebt sich positiv von den klinisch sauberen sounds der mehrheit aktueller outputs ab. die songs sind solide, wenn auch nicht übermäßig originell und hätten gut und gern auch auf "violent revolution" oder "enemy of god" stehen können. die texte sind gewohnt ambitioniert, wenn auch mir persönlich stets etwas zu "naiv", aber was solls, das will ich schließlich von kreator hören (bitte kein zweites endorama mehr...) soweit, sogut. was ich mittlerweile mehr als durchschnittlich finde, ist milles gesang. über eine besonders kräftige stimme hat er zwar noch nie verfügt, aber mir drängt sich der eindruck auf, dass hier mittlerweile der zahn der zeit doch gehörig an milles stimmbändern nagt. hat er früher mangelndes volumen durch pure aggression wet gemacht, klingt das mittlerweile alles ein bißchen dünn. der cleane gesang in "amok run" klingt wie von einer schülercombo, denn das er clean nicht singen kann, bewies er schon auf endorama. wer kreator früher nicht mochte, wird sie auch jetzt nicht mögen, alle anderen können blind zuschlagen. wer diese scheibe allerdings auf einer stufe mit "extreme aggression" oder slayers "reign in blood" sieht sollte die kirche doch besser im dorf lassen...
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am 14. Oktober 2013
weil ich sehr zufrieden mit allem bin und die ware einwandfrei ist!weiter so...sehr empfehlenswert...!jeder zeit wieder von diesem anbieter...!klasse und sehr gut
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am 5. Februar 2009
Kriege, soziale Ungerechtigkeit, Weltwirtschaftskrise, Klimakatastrophe ' unsere Welt versinkt im Chaos. Jeder kämpft gegen jeden, Egoismus diktiert das Tagesgeschehen. Hier hakt Mille Petrozza ein und lässt das neue Kreator-Album "Hordes Of Chaos" auf die Menschheit los. Produziert von Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic) und gemixt von Colin Richardson (Slipknot, Bullet For My Valentine) gibt es Rückschritt und Evolution in einem.

Der eröffnende Titeltrack "Hordes Of Chaos (A Necrologue For The Elite)" fasst perfekt zusammen, worum es auf dieser Platte geht. Von einem melodischen Intro starten Mille und Konsorten in einen rasanten Thrash-Verse, lassen einen hymnischen Refrain anreißen und hangeln sich über halsbrecherische Soli in einen melodischen Schlusspart mit der Schlüsselzeile "everyone against everyone". Ausgehen davon gibt "Warcurse" Vollgas, besonders der Hauptteil schreitet mit ungeahnter Vehemenz voran. Auch hier wieder Achterbahnfahrt, abschließend mit Speedfreak-Part.

Besonderes Highlight ist "Amok Run". Hier versetzt sich Mille Petrozza in einen Amokläufer hinein. In sich selbst ruhend eröffnet er mit klarem Gesang. Erst langsam nimmt der Track Fahrt auf und symbolisiert, wie sich der Hass im Täter aufstaut, bevor er wild um sich schießend Schüler und Lehrer mit in den Tod reißt, bevor er sich schließlich selbst richtet. Beklemmend wie beeindruckend, dieser Song wird aufgrund seines Inhaltes vermutlich die Lager spalten.

Einen besseren Abschluss als die Next-Generation-Hymne "To The Afterborn" und "Demon Prince", den kleinen Bruder des Titeltracks ' geschickt durch das instrumentale Interlude "Corpses Of Liberty" miteinander verwoben ' gibt es kaum. Besonders der dämonische Prinz ist eine kleine Sternstunde melodischen Thrash Metals und zeigt wie das komplette Album der jungen Generation, dass Kreator immer noch eine der besten und wichtigsten Bands dieses Genres ist.

Hervorheben muss man abschließend noch die fantastische Produktion Moses Schneiders. Kreator klingen anders. Was es genau ist, ist schwer zu beschreiben, aber diese kleine Neuerung im Sound ist vorhanden. Angenehm anders, möchte man sagen, gleichzeitig aber fies beißend dank Colin Richardsons geschicktem Mix. Hier stimmt wirklich alles, ist jedes Instrument perfekt auf das andere abgestimmt. Vielleicht ist "Hordes Of Chaos" einen Hauch zu kurz ausgefallen, in seiner Kompaktheit und Ausstrahlung aber das vielleicht beste Spätwerk der Teutonen-Thrasher.

Review powered by Demonic-Nights.at
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am 16. Januar 2009
Thrasher können sich im Augenblick nicht beklagen. Nach der fantastischen Legion Of The Damned, hauen Kreator ein Brett raus, wie man es nicht mal zu träumen gewagt hätte. Was geil! Fetter Sound, fette Songs, geile Gitarrenarbeit. 9 Songs, 9 Volltreffer! Diese Konstanz auf einem so hohen Niveau habe ich lange nicht mehr erlebt. Komplett perfekt. Die Hordes of chaos hat das Potential zum Klassiker und bleibt 2009 mit Sicherheit die beste Metal-Scheibe des Jahres!

1. Hordes of chaos: Der Titelsong beginnt mit einem unspektakulären Gitarrenintro, nach einer Minute bricht allerdings ein süchtigmachendes Thrashinferno los, welches die komplette Konkurrenz pulverisiert. Lange keinen SOOOOO genialen Thrasher gehört. Riffs, Breaks, Refrain. Alles perfekt und 100%-ig auf den Punkt gespielt! Einfach geil, geil, geil 11/10
2. War curse: Der nächste Überkracher. Seit "Flag of hate" waren Kreator nicht mehr so schnell. Die ersten Freudentränen kullern...;o)) 10/10
3. Escalation: Treibender Kreator-Stampfer, geile Gitarren, gegen Ende wird die Temposchraube angezogen. 9/10
4. Amok run: Ganz ruhiger, mega-athmosphärischer Beginn. Mille "singt" und das passt perfekt. Später setzen die fette Gitarren ein. Erst hab ich gedacht, dass wird doch keine geile, Metallica-typische Halbballade werden...;o)) Nö! Ab der Mitte des Songs wird so richtig die Thrash-Keule geschwungen. Schon wieder GAAAANZ großes Kino 10/10
5. Destroy what destroys you: Gebt euch einfach das megatreibende Riff. Das können selbst Slayer nicht besser. Das könnte ne echte Pithymne werden. Hitpotential hat das Teil ohne Ende. Und Ende wird das Ding sogar wieder richtig schnell... Thrasherherz, was willst du mehr? 10/10
6. Radical resistance: Zur Abwechslung mal wieder ein intensives Hochgeschwindigkeitsgeschoss. 9/10
7. Absolute misanthropy: Ich weiss gar nicht, was ich noch schreiben soll? Der nächste Knaller...;o) 10/10
8. To the afterborn: Hat beim ersten Hören nicht gleich gezündet, nach dem zweiten oder dritten mal, dafür umso mehr. Herrliche Harmony-Leads und ein wirklich gelunger Refrain... 10/10
9. Corpses of liberty: Intro für...
10. Demon prince: Beginnt tatsächlich wie ein Iron Maiden-Song, aber keine Sorge. Kreator beenden diesen Meilenstein mit einem lupenreinen Thrasher, der definitiv nur verbrannte Erde zurücklässt... 10/10

Fazit: Das ist das beste Thrash-Album seit Sepulturas "Arise"!!!! SO und nicht anders muss moderner Thrash klingen. Nichts und niemand in der gesamten Thrash-Szene (auch Slayer oder Exodus) kann da heute qualitativ noch mithalten. Da ist Kreator tatsächlich der große Wurf gelungen. Vielleicht lehne ich mich jetzt in der Euphorie etwas zu weit aus dem Fenster, aber die Hordes of chaos ist die Reign in blood des neuen Jahrtausends. Kreator kommen zwar nicht ganz an Slayers Masterpiece ran, aber so nahe wie lange niemand mehr...

10/10
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am 10. September 2009
So, ich habe HoC jetzt oft genug rauf und runter gehört. Ich werde mit der Platte einfach nicht warm (leider!)und kann die überschwenglichen Kritiken absolut nicht nachvollziehen. Das Problem sind nichtmal die Songs an sich - obwohl richtige Highlights wie z.B. einst auf "Extreme Aggression" (m.M. immer noch das Maß aller Dinge bei Kreator..) nicht vorhanden sind und auch "Enemy of God" nicht erreicht wird - sondern der Gesang (oder besser: das Geschreie) von Mille. Mit zunehmender Dauer der Platte steigt der Nervpegel bei mir diesbezüglich bei jedem Hören an. Früher waren die Vocals von Mille noch deutlich charismatischer, das teilweise übermäßig hysterische Geschreie auf HoC macht m.E. viele Songs kaputt und hinterläßt einen ernüchternden Eindruck.
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am 6. Februar 2009
Das neue Album von Kreator "Hordes of Chaos" beweist schon nach kurzer Anspielzeit, dass es ebenso eine Granate wie der Vorgänger "Enemy of God" werden wird. Das Album weist im Endeffekt nicht einen Durchhänger auf und geht von Anfang bis Ende voll auf die Zwölf, einen Song besonders herauszuheben ist dementsprechend schwierig.
Einen Song muss man dennoch absolut herausheben, nämlich den Titel-Track, denn der begeistert von der ersten Sekunde an und verliert niemals an Fahrt, auch wenn das Tempo nicht durchgehend voll durchgedrückt wird. An diesem Song wird aber auch klar, dass die seit "Violent Revolution" verwendet Song-Formel nach wie vor Verwendung findet, d.h. die Songs erinnern von der reinen Machart her doch teilweise sehr dem Vorgänger "Enemy of God". Der markante Mix aus rohem Thrash-Metal und melodiösen Gitarrenthemen kommt nach wie vor zum Einsatz und das ist auch verdammt noch mal gut so, da der "neue" Sound von Kreator meiner Meinung nach in der Metalwelt derzeit seines gleichen sucht. Auf "Hordes of Chaos" wurde purer Aggression noch mehr Inhalt in den Songs zugestanden als auf dem Vorgänger, was auch durch die sehr interessante, weil kaum nachbearbeitete Produktion kommt, die den Songs nochmals nachhaltig Durchschlag verschafft.
Kreator haben sich über die letzten 3 Alben hinweg nach und nach mehr wieder ihrem 80er Sound angenähert und mit "Hordes of Chaos" sind sie so nahe herangekommen, wie es wohl geht ohne dabei jedoch den neuen Sound zu verwaisen. Es ist eine sehr gelunge Mischung aus alten Tugenden und neuem Songgewand.
Das Album ist definitiv eines der besten Alben, die ich seit Jahren gehört habe und jeder Thrash Metal Fan sollte sich die Scheibe sofort zulegen, man kann nichts falsch machen. Den Stern Abzug gibt es wegen der doch teilweise starken Parallelen zum Vorgänger (z.B. "Amok Run" und "Voices of The Dead" klingen besonders zu Beginn nahezu identisch) und der doch etwas dünn gewordenen Stimme von Frontmann Mille Petrozza. Auch finde ich, dass das Songmaterial einfach nicht mehr so überraschend und unvorhersehbar daherkommt wie auf dem Meisterwerk "Enemy of God". Aber dies ist alles Kritik im Millimeterbereich: Das Album rockt und zwar richtig!
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am 19. Januar 2009
Wie schon gesagt, dieses Album drückt wie der Hammer. Produktion ist top, die Bassdrum kickt, der Bass pumpt, die Gitarren sägen. Und angenehmerweise hat Mille ein Organ, dass nicht nach drei Songs auf die Nerven geht. Songtechnisch ist Kreator hier vielleicht ihr bestes Album gelungen. Wer kraftvolle, harte und ehrliche Metalmusik sucht, kommt hieran nicht vorbei. Tolles Album! Gratulation! Man, wie das drückt!
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