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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
208
4,1 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2017
I had seen this movie on a flight and ordered the DVD as soon has I had Internet on my phone again.
The Story is a great, so are the songs. And they are catchy.
Although I'm actually born in '95 I thought the way they worked with the 80s was hilarious. In general I find this movie really funny and the characters a quite lovable. Especially that Cora, who's a big star in the movie, is not some over the top arrogant person (like it would probably be in most movies) is really refreshing.
And although the movie includes one or two sorta cheesy scenes it's definitely not a typical chick-flick.
The actors, in my opinion, are all doing an amazing job.

The DVD includes a few extras, deleted scenes and bloopers, plus a little making off. Nothing too long or two much and worth checking out if you enjoyed the movie.
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am 9. Mai 2017
Bei diesem Film haben meine Jugendliebe und ich nach vielen Jahren des Suchens wieder zueinander gefunden und sind seitdem (mehr als 10 Jahre) wieder ein Paar und gehen seitdem gemeinsam durchs Leben. Ein Film für Liebende, die sich am Anfang nicht sicher sind.
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am 8. November 2015
Sicher, nett und amüsant, aber wirklich nicht mehr. Vielleicht hatte ich mir zuviel versprochen bei diesem Staraufgebot. Aber dieses doch sehr ausbaufähige Spielgeschehen um das Comeback eines ehemaligen Popidols, angereichert mit einer amüsanten Romanze, wurde einfach zu bieder, zu harmonisch und eigentlich recht einfallslos inszeniert. Es fehlt einfach an allem: An Höhen und Tiefen - an einem Spannungsbogen, der die Geschichte nicht so vorhersehbar werden lässt - an etwas mehr Leidenschaft in den romantischen Szenen - an wirklich eindrucksvollen schauspielerischen Darbietungen. Auch wirklich komödiantische, satirische Höhepunkte wurden doch sehr sparsam verwendet. Diese Inszenierung von Regisseur Mark Lawrence ist meines Erachtens nicht so sehr geglückt. Die Darsteller sind leider in ihren Rollen gefangen um Besseres zu vollbringen. Schade eigentlich, aus der Handlung hätte man einen sehr illustren, facettenreichen Film entstehen lassen können, mit sprühenden Dialogen, Turbulenzen und mehr Lebhaftigkeit. So hatte ich mir den Film auch eigentlich vorgestellt...
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am 17. August 2007
Hugh Grant und Drew Barrymore im Doppelpack. Dazu Music and Lyrics, das wäre der Originaltitel gewesen, und eine ziemlich lustige Story über einen Ex-Musicstar aus den 80er Jahren, der es nicht hinbekommt, einen Song zu schreiben. Das muss doch einfach eine gute Komödie ergeben, oder? Ganz sicher tut es das!

Hugh Grant spielt den alternden Ex-Popstar Alex Fletcher, der in den 80er Jahren Mitglied einer erfolgreichen Boygroup war. Heute tingelt er über Jahrmarktsveranstaltungen und Feiern. Auch sein Manager kann daran nichts ändern. Aber plötzlich erinnert sich die angesagte Mega-Superstar-Sängerin Cora an Alex. Sie möchte, dass er einen Song für sie schreibt. Das ist Alex Chance, die er jedoch nicht nutzen kann, denn: Schreiben, das hat er seit zwanzig Jahren nicht mehr hinbekommen.
Es naht jedoch unverhofft Hilfe. Sophie, die eigentlich in Alex Wohnung die Blumen gießen soll, entpuppt sich zufällig als Klasse-Songtexterin. Alex versucht, gegen Sophies Widerstand, mit ihr den Song zu schreiben. Und das haut tatsächlich hin. Cora verliebt sich in den Song und Alex in Sophie. Damit gehen die Schwierigkeiten dann erst richtig los...

Mitten ins Herz ist eine stilsichere Komödie, an der es fast nichts zu mäkeln gibt. Einerseits eine herrliche Persiflage auf die Musik der 80er Jahre, andererseite eine bekennende Botschaft zur Kraft der Musik selbst. Barrymore und Grant sind ein, wenn auch schräges, so doch wunderbares Paar vor der Kamera. Die Pointen sitzen gekonnt und es macht einfach diebischen Spaß zuzusehen, wie z.B. Grant bei einem Auftritt vor seinem ehemaligen Publikum, heute schon etwas reifer gewordenen Frauen, beim Hüftschwung einen Hexenschuß erleidet. Neben Grant und Barrymore ist die Musik Hauptdarsteller in Marce Lawrence gelungener Komödie.

Einziger Minuspunkt: Die Übersetzung ins Deutsche ist leider nicht so stilsicher wie die Story des Films. Es beginnt mit dem Titel, der im Original ungleich passender ist. Am Anfang des Films werden die Songtexte ins Deutsche übertragen, und das leider mehr schlecht als recht. Im Original gäbe es für Music and Lyrics die volle Punktzahl. Aber auch mit diesen kleinen Schwächen kann ich den Film nur wärmstens empfehlen.

Zur DVD gibt es noch ein paar Extras. Das produzierte Video von Alex Ex Band, mit dem Titel -Pop goes my heart- ist ein absoluter Bringer. Ich habe selten einen treffenderen Witz über die Musikszene der damaligen Zeit gesehen. Das Making of und die verpatzten Szenen zeigen sehr eindrucksvoll, wie viel Spaß die Akteure beim Dreh hatten. Das merkt man dem Film in jeder Minute an.
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am 26. Dezember 2008
"Mitten ins Herz" ist eine unterhaltsame Komödie mit sympathischen Protagonisten und gelungenen Musikeinlagen. Der abgehalfterte Ex-Popstar Alex Fletcher sieht seine große Comeback-Chance, als ihm die regierende Teenie-Pop-Queen anbietet, einen Song für sie zu schreiben. Nur leider kann Alex nicht texten, nur vertonen, und da kommt es ihm gerade recht, dass seine Aushilfsblumengießerin Sophie eine inspirierte Dichterin ist...

Bisher habe ich von Hugh Grants schauspielerischem Talent nicht viel gehalten, aber in dieser leichten Komödie überzeugt er als heruntergekommener Ex-Star mit Hilfe einer gekonnten Portion Selbstironie. Was mich überrascht hat, ist, dass er ganz passabel singen kann! Eins der Highlights ist das Musikvideo aus Alex Fletchers Pop-Vergangenheit, "Pop Goes my Heart", das die 80er optisch und musikalisch mitten ins Herz getroffen hat - Hugh Grant brilliert darin als sein jüngeres poppiges Selbst (obwohl's ihm sichtlich schwerfällt, nicht zu lachen).

Drew Barrymore spielt als Sophie Fisher etwas zu exaltiert für meinen Geschmack und haarscharf an der Nervgrenze entlang. Ich habe mir zudem gewünscht, die gute Sophie hätte ab und zu mal eine Haarbürste gehabt und auch zum Einsatz gebracht. Dafür war die jugendliche Pop-Queen eine perfekte Kombination aus esoterischem Indientralala und knallhartem Kommerz und Gier nach Erfolg.

Unterhaltsames Wohlfühlkino. 4 Sterne.
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am 14. Februar 2016
"Ich bin nur hier, um mich um die Pflanzen zu kümmern." - "Und das machen Sie sehr gut, wenn ich das mal sagen darf, auch wenn die da aus Plastik ist."

Als die total angesagte Teenie-Pop-Queen Cora (eine Mischung aus Britney Spears und Shakira) den einstigen 80er-Jahre Star der Gruppe PoP! bittet, einen Song für sie zu schreiben ("Ihr Song Dance with me tonight hat mir bei der Scheidung meiner Eltern geholfen als ich sieben war."), hofft dieser auf ein Comeback. Aber er hat ein Problem: Mit Musik weiß er sich zwar auszudrücken, doch texten kann er nicht ("Songs schreiben? Ich dachte, ich hätte diesen Alptraum hinter mir."). Da taucht plötzlich die ziemlich abgedrehte Pflanzenpflegerin Sophie Fisher bei ihm auf ("Gib ihr bloß nicht den Schlüssel!") und erweist sich als Geschenk des Himmels: Zwar ohne grünen Daumen ausgestattet, dafür aber mit einer poetischen Ader. Gemeinsam basteln sie am Hit - und entdecken dabei, dass es beim Texten eines Liebesliedes nie schaden kann, wenn man sich selbst verliebt...

Mit Hugh Grant (Sinn und Sinnlichkeit, Notting Hill) als Alex Fletcher ("Ich lebe in der Vergangenheit. Alle guten Dinge, die ich gemacht habe, sind lange her."), Drew Barrymore (3 Engel für Charlie, 50 erste Dates) als Sophie Fisher ("Ich bin ein bisschen hypochondrisch."), Brad Garrett (Alle lieben Raymond) als Manager, Kristen Johnston (Hinterm Mond gleich links) als Schwester und Haley Bennett (Kristy - Lauf um dein Leben, The Equalizer) als Pop-Sternchen ("Ich will euch das Dach zeigen. Es ist oben."). Regie führte im Jahr 2007 Marc Lawrence (Ein Chef zum Verlieben). Originaltitel: Music and Lyrics.

Fazit: 104 Minuten wundervoll romantische Musik-Komödie. Herrlich erfrischend und superlustig (ich musste mehrmals herzhaft lachen!). Für Kinder der 80er-Jahre (Nostalgiker) und Freunde von Wham (das Musikvideo zu Beginn ist der Brüller!). Für mich überragend und definitiv Note 1

"Ein Film, der wie ein grandioser Liebessong direkt unter die Haut geht. Volltreffer!" - Joy

"Romantische Komödie mit treffsicheren satirischen Seitenhieben auf die Showbranche und das Musikgeschäft, die ihr hohes Anfangstempo zwar nicht halten kann, aber durch liebevoll gezeichnete Charaktere mit Mut zur Selbstironie überzeugt." - Lexikon des Internationalen Films

EXTRAS: Note für Note - Making Of von Mitten ins Herz 13:02, Musikvideo: PoP! Goes My Heart 2:33, Verpatzte Szenen 4:12, Nicht verwendete Szenen 11:07

"Das war außergewöhnlich einfühlsam, Alex. Vor allem für einen Mann, der so enge Hosen trägt." - "Das drückt das ganze Blut in mein Herz!"

"Sie sehen sauer aus. Klicken Sie mit dem Stift!"
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am 20. Juli 2009
Hugh Grant spielt einen ehemaligen Popstar, der in den 80`igern berühmt war. Sein Kollege hat es geschafft, doch er tingelt auf Klassentreffen herum und trauert der alten Zeit nach. Bis ihn ein angesagtes Teenager Idol bittet ihr einen Songtext zu schreiben: Way back into love. Doch das ist schon das nächste Problem: Woher nimmt man eigentlich auf die Schnelle einen Songtext? Er braucht dringend Hilfe!
Dieser Film ist ein Film für verschiedene Stunden: Familienfilm (na ja, vielleicht nicht unbedingt was für Jungs), ein romantischer Film für zu zweit, auf alle Fälle für eine Pyjamaparty oder einfach mal so. Der Film bietet alles: Musik (ja, Hugh Grant kann auch noch singen, dabei genügt sein Aussehen doch schon völlig um dahinzuschmelzen), Romanze, Witz und eine gute Portion Selbstironie.
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am 6. April 2017
"Mitten ins Herz" ist ein sehr schönes Werk geworden und die Story geht unter die Haut. Schöne Geschichte und die Elemente passen sehr gut zusammen. Der Film bleibt bodenständig. Die Musik hat mir sehr gut gefallen und man hört auch, dass die Darsteller gut singen können. Es passt auch gut in die 80er Jahre. Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und sie spielen glaubwürdig.

Ich kann Ihnen "Mitten ins Herz" ans Herz legen. Es ist alles in allem ein sehr runder Streifen geworden. Ab und zu gibt es auch etwas zu lachen.
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am 23. April 2008
Ich stehe prinzipiell nicht auf die kalkulierte "Emotion Engine" des neuen Hollywoods in der aalglatte Leutchen miteinander anbändeln, so dass romantikbedürftige meist Frauenherzen höher schlagen, zumal ich ein Mann bin. Aber hier kam wirklich alles zusammen um mir einen unerwartet unterhaltsamen Abend zu bescheren. Ein extrem gut passender und hervorragend spielender Hugh Grant, nicht weniger talentiert seinen Gegenspielerin Drew Barrymore, ein unheimlich witziges Drehbuch voller herrlicher Seitenhiebe auf die guten alten Whams - aber auch viele andere - eine grandiose hommage an die 80er Jahre die Sehnsucht weckt und das Zwerchfell erschütterte. Heissa!!! Was für ein Spaß - der auch dadurch so zündete dass die Musik außergewöhnlich stimmig ist und perfekt zu dem Streifen passt - denn um Musik gehts hier ja nonstop - und dieser Soundtrack oder sagen wir Soundgag - macht direkt Laune sich selbigen auf Schillerscheibe zu holen. Dass dann noch eine Lovestory mit reingepackt ist ist obligatorisch und selbst als Mann hab ich das in dem Fall gerne toleriert und Wohgefallen daran gefunden. Jawoll!!! Hollywood neu hat mich gepackt - weil hier alles so schön un dlustig, so gut und atmosphärisch, so liebevoll gezimmert wurde, dass es fast an das alte Hollywood erinnert. Nur ein bisschen zu clean vielleicht - aber definitiv - definitiv satte 5 Sterne. ich wüsste nicht was man da noch hätte besser machen können.
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am 3. Juli 2011
Elton John kennen Sie ja. Aber wissen Sie auch, wer Bernie Taupin ist? Bernie Taupin ist für einige der größten Hits von Elton John verantwortlich. Taupin hat nämlich die Texte geschrieben, die Elton John dann mit Musik unterlegt hat.

Es gibt sie, diese seltenen Glücksfälle, in denen einem bereits beim Ansehen des Titelvorspanns klar wird, dass man einen Film lieben wird. Der im Original eher schlicht betitelte Film "Music and Lyrics" von Marc Lawrence ("Miss Undercover") ist so ein Glücksfall, denn schon die ersten Szenen bieten einen schönen Vorgeschmack auf eine mit viel Liebe zum Detail erzählte, charmante Geschichte.

Als Entrée serviert Lawrence nämlich erst einmal eine wirklich köstliche Parodie eines typischen Videoclips aus den 80er Jahren: In dem Clip der Band "Pop" stimmt von der Deko über die Choreographie bis zur Musik einfach alles - wahrscheinlich hat der Regisseur dem Set Designer und allen anderen daran Beteiligten vor dem Dreh erst einmal verordnet, sich ein paar Tage in Klausur zu begeben und sich durch das komplette Oeuvre von "Wham!" zu schauen. Den Köpfen von "Pop" ergeht es dann in der Folge ähnlich wie George Michael und Andrew Ridgeley: Der eine startet nach der Auflösung der Band erst so richtig durch, während der andere nie mehr an den gemeinsamen Erfolg anknüpfen kann.

Derjenige, der in diesem Falle auf der Strecke bleibt, heißt Alex Fletcher (Hugh Grant), hat den Traum vom großen Comeback längst aufgegeben und ist sich noch nicht einmal zu schade für einen Auftritt in einer Show, die den Titel "Battle of the 80 Has-beens" tragen soll und in der nur derjenige einen Titel singen darf, der als Sieger aus den Faustkämpfen hervorgeht, die Tiffany, Debbie Gibson, die Mitglieder der Band REO Speedwagon und andere in Vergessenheit geratene Popgrößen im Fernsehen austragen sollen.

Dann scheint sich Alex' Blatt aber doch noch einmal zu wenden: Teenieschwarm Cora Corman (Haley Bennett) will unbedingt, dass Alex ihr einen Song auf den Leib schreibt. Einen Titel hat Cora auch schon für das Werk: "Way back into Love" soll der Song heißen ... und fertig sein muss er in vier Tagen, denn der Rest des Albums ist bereist in warmen trockenen Tüchern, und die Daten für die Tour, auf der Cora den Song live ihren Fans präsentieren möchte, stehen auch bereits fest. Alex akzeptiert die sportliche Deadline und bemüht sich erst einmal um einen versierten Texter, denn die großen Erfolge von "Pop" fußen leider alle auf den Texten seines Ex-Bandpartners. Die Suche gestaltet sich gar nicht so leicht, denn das angebliche Genie entpuppt sich als ebenso überheblicher wie dünnhäutiger Dünnbrettbohrer.

Rettung naht in Form von Sophie Fisher (Drew Barrymore), die eigentlich nur die Pflanzen in Fletchers Wohnung gießen soll, sich ganz nebenbei aber als Naturtalent in Sachen Songwriting entpuppt. Der Profi, dem Sophie im Vorbeigehen die Butter vom Brot nimmt, fühlt sich düpiert und rauscht empört ab, und von Stund an darf Sophie sich Gedanken darüber machen, mit welchen Worten man den "way back into love" am besten beschreibt.

Natürlich kommen Alex und Sophie sich bei der Arbeit näher, und bald werden erste zarte Bande geknüpft. Tatsächlich gelingt es den beiden, den Song rechtzeitig fertig zu stellen und Cora im Rahmen einer zweiminütigen Audienz auf einem Hubschrauberlandeplatz eine Demo-CD in die Hand zu drücken. Die setzt den Kopfhörer auf, schließt die Augen, und unseren beiden Helden liegen die Nerven sichtlich blank. Dann wird der Kopfhörer abgesetzt, die Augen werden geöffnet, und die Mischung aus Britney Spears und Shakira fällt Sophie und Alex nacheinander um den Hals: Die süffige, eingängige Nummer ist genau das, was Cora vorschwebte.

Friede, Freude, Eierkuchen ... ?

Fast, denn leider ist Coras Anliegen, den schlichten, einfachen Song in eine schwül-erotische Bühnenperformance umzustricken, nicht mit Sophies Vorstellungen kompatibel, und sehr zum Leidwesen von Alex hält Sophie mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg. Was für den einen eine Auftragsarbeit ist, mit der er sich gegen eine Reihe anderer im Zuge eines Quasi-Ausschreibungsverfahrens beauftragen Zulieferer hat durchsetzen können, ist für die andere eine echte Herzensangelegenheit. Es kommt, wie es kommen muss: Es fallen böse Worte, und Sophie beschließt, fernab von Alex ein neues Leben zu beginnen ...

Filmkritik

"Mitten ins Herz" ist eine Geschichte, deren witziges Drehbuch erfreulicherweise Herz und Kopf bedient. Marc Lawrence hat sein romantische Katz-und-Maus-Spiel mit exakt der richtige Prise Tragik abgeschmeckt, die aus einer Komödie eine gute Komödie macht, und Hugh Grant und Drew Barrymore spielen ihre Figuren mit sichtlichem Vergnügen. Die Nebenrollen sind ebenfalls prima besetzt, und die Seitenhiebe, die das Drehbuch auf das Musikbusiness austeilt, sitzen perfekt - ich schätze, Songwriter, die allzu oft ein Schattendasein fristen, dürften diesen Film, der ihrer Kunst ein intelligentes Denkmal setzt, lieben. Auch die Ausstattung der Geschichte sorgt für Vergnügen - vom Videoclip "Pop Goes my Heart" zu Beginn des Films über die deutlich erkennbar an die Auftritte von Britney, Shakira & Co. angelehnte Bühnenshow von Superstar Cora bis hin zum Abspann, der die Geschichte in Form von "pop up facts" weitererzählt. Fazit: Hier stimmt einfach alles.

Die DVD

Das Bild der DVD ist leider nur Mittelmaß - spätestens bei der Leinwandprojektion fallen Kantenpixel und andere zahlreich vorhandene Artefakte deutlich auf. Nach dem Layerwechsel scheint sich das Bild etwas zu bessern, zur Referenz wird das Bild deswegen aber noch lange nicht - mehr als Durchschnitt wird hier leider nicht geboten, auch der Kontrast dürfte ruhig etwas steiler sein. Am Ton gibt's nicht viel auszusetzen, aber der dürfte ruhig ein bisschen mehr Bass haben. Die Ausstattung der Disc lässt ebenfalls zu wünschen übrig - Platz gefunden haben ein vierminütiger "Gag Reel"-Beitrag mit Patzern beim Dreh, ein knapp viertelstündiges, sehr werbliches "Making of" und, immerhin, die schöne Videoclip-Parodie "Pop Goes my Heart". In Anbetracht der Tatsache, dass der Film wirklich herzig ist, ziehe ich aber trotzdem nur einen Stern von der Höchstbewertung ab.

R e s ü m e e

Intelligente romantische Komödie mit zwei gut aufgelegten Hauptdarstellern (die übrigens für ihre Gesangseinlagen keine Stimm-Doubles brauchten) auf einer DVD, deren Bild qualitativ leider unter dem Durchschnitt liegt.
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