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VINE-PRODUKTTESTERam 11. April 2009
"Haus Bellomont" ist die leider ziemlich nichtssagend ausgefallene Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage von Edith Wharton, ein Sittenporträt der amerikanischen Gesellschaft zum Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die Geschichte schildert das Leben einer jungen, unverheirateten Frau auf der Suche nach einem Ehemann, die durch verschiedene Fehlentscheidungen (alle bedingt durch hohen Anstand und Moralempfinden) von der "guten" Gesellschaft fallen gelassen wird. Die Hauptfiguren sind Lily, eine unkonventionelle junge Frau, die Ideale und feste Vorstellungen von Moral hat, und Lawrence, ein junger, aber mittelloser Anwalt. Beide empfinden eine tiefe Zuneigung für einander; eine Verbindung ist jedoch aufgrund ihrer sozialen Unterschiede nicht möglich- zumindest nicht ohne dass Lily auf den Luxus und die Vergnügungen der upper class verzichten müsste - ein Opfer, das sie jedoch nicht über sich bringt. Und so kreisen die beiden Liebenden bei jeder Begegnung wie Raubtiere umeinander, vermögen es aber nicht, über ihre wahren Gefühle zu sprechen.

Der Film schafft es kaum, dem Zuschauer die Beweggründe der Figuren zu vermitteln, was sie antreibt oder bewegt. Er zieht sich unnötig in die Länge, ein wenig Straffung der Handlung und die Streichung langer, dialogfreier Partien hätte sicher Wunder bewirken können. Die Dialoge sind langatmig und entbehren oftmals einer erkennbaren Aussage. Auch die Handlungsweisen der Figuren sind nur schwer nachvollziehbar, bedeutungsschwangere Blick und heftig aufgeregtes Atmen ergeben meist keinerlei Sinn.

Gillian Anderson, die man sonst nur als kühle und rationale Dana Scully aus der Serie "Akte X" kennt, hinterlässt jedoch einen überraschend positiven Eindruck in der Rolle der Lily. Etwas gewöhnungsbedürftig ist nur ihre neue Synchronstimme, die viel von Ms Andersons tatsächlicher Schauspielleistung verpuffen lässt. Zuschauer mit guten Englischkenntnissen sollte daher vielleicht aber die Originalfassung umschalten.
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