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In dieser ausgefeilten Adaption von Edith Whartons Roman steht eine tragisch gezeichnete Heldin im Mittelpunkt der schonungslos erzählten Geschichte, die an den grausamen Regeln der dekadenten, höheren Gesellschaft von New York im frühen 20. Jahrhundert, zerbricht. In unglaublich eindringlichen Bildern, die mit einer Ruhe und Bedachtheit in Szene gesetzt werden, die Stillstand zum beachtenswerten Stilmittel kreiert, scheint sich allein Gillian Anderson ("Bleak House" als Lily Bart noch verzweifelt um Bewegung zu bemühen. Aufrichtigkeit und unabhängiges Denken sind gefährliche Tugenden einer unverheirateten Frau in diesen Tagen, die einzig und allein dazu erzogen wurde, einen reichen Ehemann zu angeln. Doch wie kann die tapfere Heldin der Verpflichtung ihrer Erziehung und Herkunft gerecht werden, wenn ihr Herz das Geheimnis einer heimlichen und unmöglichen Liebe trägt?
New York, 1905: Die schöne Lily Bart hat den Zug verpasst, den sie für ihre Reise nach Bellomont nutzen wollte. Im Bahnhof begegnet sie einem guten Bekannten, dem Anwalt Lawrence Selden (Eric Stoltz), der ihr die lästige Wartezeit auf den nächsten Zug verkürzen soll. Gegen jede Konvention begleitet sie jungen Mann in seine Wohnung, in der die beiden bald in ein lebhaftes Gespräch über Stand, Erziehung und natürlich die Notwendigkeit einer klugen Heirat vertieft sind. Die wahren Gedanken des ungleichen Paares, die durch gesellschaftliche Schranken unüberwindbar getrennt sind, bleiben unausgesprochen. Doch Lily gibt der Hoffnung Ausdruck, im Haus ihrer Freundin, Judy Trenor, wieder auf Selden zu treffen. Dies hindert sie jedoch nicht daran, mit einem reichen Junggesellen heftig zu flirten, der ebenfalls auf Bellomont weilt. Allerdings lassen ihre Ambitionen nach, als der begehrte Ehekandidat sich wenig begeistert über die Offenheit zeigt, mit der Lily Bart ihre Schwäche am Kartentisch eingesteht. Außerdem ist es Selden eben eingetroffen und zeigt sich einem Flirt mit der verheirateten Freundin Lilys, der skrupellosen Bertha Dorset (Laura Linney) nicht abgeneigt. Kann Lily Seldens Beteuerungen Glauben schenken, dass er nur ihretwegen nach Bellomont gekommen ist? An einem schönen Sonntagmorgen kommt es zu einem kurzen, aber schicksalhaften Gespräch zwischen Lily und Selden und einem ersten zögernden Kuss. Hätte der junge Mann, trotz seiner gesellschaftlich bedingten Hemmungen, sich an diesem Tag anders entschieden, wenn er geahnt hätte, welchen Wert Lily seinen Worten beimaß? Und wäre Lily wirklich so mutig gewesen, die Aussicht auf ein Leben in Luxus und mit all den Annehmlichkeiten, die ihr jetzt so viel bedeuten, aufzugeben?
Wie ihr Name bereits andeutet, ist Lily dekorativ und prächtig gekleidet, doch ihr selbstbewusstes, geradezu provozierendes Auftreten täuscht. Als unverheiratete Frau mit einer unglücksseligen Unkenntnis in Geldangelegenheiten, bewegt sie sich in der Gesellschaft wie in einem Haifischbecken. Freunde und gute Bekannte nutzen die Naivität und Großherzigkeit der Schönen gnadenlos aus und reißen sie durch ihr gemeines Intrigenspiel unbarmherzig in einen Abgrund. Und die Chance sich selbst zu retten wird der ehrenhaften Lily verwehrt, die als Trumpfkarte die geheimen Briefe in der Hand hält, die ihre einstige Freundin Bertha Dorset bloßstellen und den Ruf von Miss Bart wiederherstellen könnten. Aber diese Briefe wurden ausgerechnet an Lawrence Selden gerichtet und das liebende Herz der großmütigen Heldin vermag den geliebten Mann nicht zu verraten, auch wenn sie über dessen Gefühle bis zuletzt keine Klarheit bekommt.
Ausstattung, Kostüme und Kulissen sind geradezu exquisit ausgewählt worden. Wie ein exotischer Schmetterling wirkt die auffällige Lily Bart, die sich mit zauberhaften Roben und auffälligen Hüten und anderem Putz präsentieren darf. Geradezu farblos wirkt die ehrwürdige Gesellschaft um sie herum.
Besonders augenscheinlich wird auch die bewegungslose Engstirnigkeit in der Szene als amerikanische Bekannte auf einer Hotelterrasse im europäischen Hafen in beinah erstarrten Gesichtern auf das Kreuzfahrtschiff im europäischen Hafen blicken, das Lily Barts Untergang besiegeln soll. Die Kameraführung beeindruckt auch im Szenenwechsel, wenn Personen langsam im Bild verblassen und einem neuen Anblick Platz machen. Die klassische Musik untermalt die Szenen dazu passend mit leidenschaftlichen oder tragischen Klängen.
Ohne Zweifel ein kleines Meisterwerk und ein beeindruckendes, kritisches Gesellschaftsportrait.
77 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
Ich habe mir den Film aufgrund der vielen positiven Bewertungen bestellt. Auf die Schauspielerin (Gillian Anderson) hatte ich garnicht geachtet. Umso überraschter war ich, als ich mir den Film anschaute. Ich bin ein Fan von Akte X und war sehr überrascht, dass "Scully" solch eine Rolle so famos spielen kann. Es sind so unterschiedliche Charaktere, was alles über das schauspielerische Talent von Gillian Anderson aussagt.
Der Film war von Anfang an famos. Ich wollte mir eigentlich die Hälfte des Films für den nächsten Tag aufsparen, da ich arbeiten muss. Schließlich bin ich um 24.20 nach Ende des Films ins Bett, so hat mich dieser gefesselt. Der Film präsentiert großartige Schauspieler wie Gillian Anderson, Dan Akroyd und die gute Freundin von Lily, bekannt als Cora Herrin von Downton Abbey. Die Kullise und Drehorte sind einfach toll und die Kostüme historisch wunderschön. Die Geschichte der Lily teils amüsant und der Schluß tragisch, bei mir liefen einige Tränen. Was mich wütend gemacht hatte, war der wahrhaftige Teil der Geschichte. Das eine Frau in der damaligen Zeitepoche bzw. Gesellschaft wirklich durch Lügen gesellschaftsunfähig gemacht werden konnte. Nur Gerüchte konnten das Leben der Person/Frau zerstören. Einem Mann wurde damals vieles verziehen, bei einer Frau war es skandalös nahezu unaussprechlich. So ging es Lily, die dann nur einen Ausweg sah! Ein trauriges Ende für eine wunderschöne und selbstbewußte Frau der damaligen Zeit. Ein toller Film den ich nur weiter empfehlen kann. Ich werde mir den Film bestimmt öfters anschauen.
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am 3. August 2011
Der Film ist wirklich tragisch schön. Die umsetzung der Charaktäre ist sehr gut gelungen, man kann sich in sie hineinversetzen und mitfühlen, ein wirklich toller Film, man sollte aber Taschentücher in der Nähe haben ;)Mehr möchte ich hier nicht verraten.
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am 23. März 2011
Eine kurze 5 Sterne-Rezension: Ich habe diesen Film damals auf einem Englandurlaub mit einer Freundin in einem plüschig altmodischem Kino gesehen und so furchtbar schön geheult, wie niemals wieder. Ich habe diesen Film bisher nur auf Englisch gesehen und kann über die deutsche Version nichts sagen. Im englischem Original ist er einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Unter diesen nimmt Haus Bellomont /House of Mirth eine Einzelstellung ein, weil ich sonst Filme ohne Happy End kein 2.mal sehen muss.
An der Geschichte und den Beweggründen der Charaktere kann ich nichts verwirrendes Finden. Ich finde eher alles sehr klar gezeichnet. Was schief gehen könnte, aber hier als Romanadaption einer damals zeitgenössischen Gesellschaftskritik sehr gut funktioniert. Wer mehr dazu lesen will, schaut oben bei der längeren 5 Sterne-Rezension nach.
Beim Versuch das Richtige zu machen, rutscht die Hauptperson Lily Stufe um Stufe ab. Ich hoffte damals im Plüschkino mit ihr und litt bei jedem Rückschlag umso mehr. Gilian Anderson ist wunderbar in diesem Film. Eric Stoltz ist eh einer meiner Lieblingsschauspieler und viel zu selten in so tollen Rollen zu sehen.
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am 15. Dezember 2011
Dieser Film hat mir erst beim 2. Anschauen nach ca. 1 Jahr richtig gut gefallen. Beim ersten Mal habe ich nicht so den Zugang gefunden. Und das obwohl die Geschichte interessant ist, die Darstellerin genial gewählt und die Ausstattung wunderbar opulent und passend. Aber es ist eine sehr tragische Geschichte. Jedenfalls bereue ich meinen Kauf nicht mehr und schaue ihn mir bestimmt irgendwann nochmal an.
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am 24. Juni 2011
ein wunderbare Film den ich bei Amazon endlich, nach langer Suche in öffentlichen Stores, gefunden habe. Sehr ergreifend und hervorragend von meiner Lieblingsschauspielerin dargeboten. Man leidet mit Ihr. Was für eine schreckliche aber auch pompöse und schöne Zeit. Jedenfalls brilliert Gillian Anderson in Ihrer Darbietung. Amazon ist ein zuverlässiger schneller und preiswerter Anbieter und sehr zu empfehlen. Ich bin rundum zufrieden. mfG Dagmar Plepp
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. April 2009
"Haus Bellomont" ist die leider ziemlich nichtssagend ausgefallene Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage von Edith Wharton, ein Sittenporträt der amerikanischen Gesellschaft zum Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die Geschichte schildert das Leben einer jungen, unverheirateten Frau auf der Suche nach einem Ehemann, die durch verschiedene Fehlentscheidungen (alle bedingt durch hohen Anstand und Moralempfinden) von der "guten" Gesellschaft fallen gelassen wird. Die Hauptfiguren sind Lily, eine unkonventionelle junge Frau, die Ideale und feste Vorstellungen von Moral hat, und Lawrence, ein junger, aber mittelloser Anwalt. Beide empfinden eine tiefe Zuneigung für einander; eine Verbindung ist jedoch aufgrund ihrer sozialen Unterschiede nicht möglich- zumindest nicht ohne dass Lily auf den Luxus und die Vergnügungen der upper class verzichten müsste - ein Opfer, das sie jedoch nicht über sich bringt. Und so kreisen die beiden Liebenden bei jeder Begegnung wie Raubtiere umeinander, vermögen es aber nicht, über ihre wahren Gefühle zu sprechen.

Der Film schafft es kaum, dem Zuschauer die Beweggründe der Figuren zu vermitteln, was sie antreibt oder bewegt. Er zieht sich unnötig in die Länge, ein wenig Straffung der Handlung und die Streichung langer, dialogfreier Partien hätte sicher Wunder bewirken können. Die Dialoge sind langatmig und entbehren oftmals einer erkennbaren Aussage. Auch die Handlungsweisen der Figuren sind nur schwer nachvollziehbar, bedeutungsschwangere Blick und heftig aufgeregtes Atmen ergeben meist keinerlei Sinn.

Gillian Anderson, die man sonst nur als kühle und rationale Dana Scully aus der Serie "Akte X" kennt, hinterlässt jedoch einen überraschend positiven Eindruck in der Rolle der Lily. Etwas gewöhnungsbedürftig ist nur ihre neue Synchronstimme, die viel von Ms Andersons tatsächlicher Schauspielleistung verpuffen lässt. Zuschauer mit guten Englischkenntnissen sollte daher vielleicht aber die Originalfassung umschalten.
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am 19. Juni 2009
Hmm, lange hab ich auf diesen Film gewartet. Der Anfang war toll, der Mittelteil zog sich teilweise recht in die Länge, der Schlussteil war dann wieder stark. Positiv waren die wunderbaren Kostüme, der Zeitgeist, die Schauspieler und Locations. Trotzdem kann ich nur 3 Sterne geben. Zu wirr war das ganze manchmal, zu wenig hab ich die Beweggründe verstanden. Für meinen Begriff werden auch zu viele Personen vorgestellt, diese aber zu wenig klar/tief und somit fehlen gewisse Erklärungen. Im dritten Teil kommt der soziale Abstieg mit voller Wucht, beklemmend. Trotzdem ein wunderbares Werk über diese Periode. Für Fans zu empfehlen, alle anderen werden wohl nicht ganz warm werden
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am 29. Dezember 2013
Ein guter Historienfilm, den ich wegen der Hauptdarstellerin unbedingt mal sehen wollte. Manchmal ein paar Längen, aber insgesamt trotzdem sehenswert.
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