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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
20
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 14. Juli 2011
Endlich eine postive Überraschung! Ein "Newcomer" in der Klassischen Musik, der ganz neue Maßstäbe setzt! Mit Leichtigkeit und ganz viel "Seele" perfekt gespielte Klavierkonzerte! (nicht wie bei Zimerman, bei dem man durch seine harte Spielweise immer den Eindruck hat, als wolle er mit den Tastenanschlägen die Saiten des Intrumentes zertrümmern)
Fray spielt unglaublich gefühlvoll und ganz unverkrampft! Er nimmt damit Bach das "schwerfällige Deutsche" und haucht ihm "französische Leichtigkeit" ein! Fray prägt mit seiner Art zu spielen auch das Orchester und es entsteht etwas wirklich Neues, das man als Referenzaufnahme bezeichnen kann! Zudem überzeugt die CD durch die hervorragende Aufnahmetechnik!
Absoluter Kauftipp!! Wer Fray noch nicht kennt, kann ihn mit dieser Aufnahme kennen und wahrscheinlich dann direkt auch schätzen lernen... Er wird uns im Verlauf seines Lebens und während seiner Künstlerkarriere hoffentlich noch viele solcher Leistungen bieten!
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am 16. Dezember 2008
Die Cembalokonzerte von Bach mit modernem Orchester und großem Konzertflügel zu interpretieren, empfand ich immer schon als groteske Absurdität. Bach hat zwar wohl das Hammerklavier kennen gelernt und wird seine Möglichkeiten bewundert haben. Doch was hätte er im Hinblick auf seine filigranen Konzerte zu einem Steinway gesagt?
Egal! Es gibt viele Einspielungen für Klavier und modernes Orchester und viele kann man getrost vergessen. Diese hier aber lässt aufhorchen! Entrückt ist das Spiel von David Fray mit einer unendlichen Leichtigkeit (ohne das ständige Gestöhne eines Glenn Gould), die seinesgleichen sucht. Als hätte er es mit Anfänger-Etüden zu tun umschweben seine Finger die Tastatur. Er sieht nicht nur aus wie ein junger Gott, er spielt auch so!
Dieser Eindruck setzt sich mit dem transparenten Klangbild der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen fort, das natürlich etwas voller als das eines Orchesters mit originalen Instrumenten daher kommt. Gut, sonst stände nur das Klavier im Vordergrund. Verglichen mit diversen Referenzaufnahmen in alter" Besetzung, wirken Letztere spröde und hölzern, von der hier zu hörenden Wärme weit entfernt.
Virgin Classics ist ein Coup gelungen. Das gilt für die Aufmachung der CD nur bedingt. So lässt sich die CD am PC nur über opendisc" abspielen, andere Player öffenen sie nicht. Man will wohl ein illegales Brennen vermeiden. Gleichzeitig verspricht man interaktives Bonusmaterial. Man muss sich aber online irgendwo anmelden, klappen tut das (zumindest bei mir ) nicht. Ein Hinweis auf den Erbauer des benutzten Flügels könnte für den einen oder andern Hörer Sinn machen. Ich habe im Booklet alles Mögliche (selbst denjenigen, der das Teil gestimmt hat) gefunden, nur nicht, wer es erbaut hat.
Trotzdem: Hätte Bach ein solches Klavier gehabt, hätte es so geklungen.
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am 4. März 2010
Der Spiegel hat wohl Recht, wenn er behauptet, David Fray spiele "den aufregendsten Bach seit Jahrzehnten". Ich mag ja eigentlich diese Konzerte als Cembalo-Interpretationen von Christophe Rousset oder Helmut Rilling lieber. Und auch Martin Stadtfeld finde ich gut. Aber was David Fray da aufführt - wow! Immer wieder wahnsinnig schön, faszinierend.

Der Vergleich mit Glenn Gould erübrigt sich für mich, da dessen Aufnahmen schon Jahrzehnte alt sind und auch das beste Remastering die damalige Tonqualität nicht wettmachen kann.

Besonderer Tipp: Das 1055er, hier "swingt" er wirklich mit dem ganzen Orchester, schön pointiert, perfekt.
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am 15. Januar 2009
Es ist unglaublich, was hier durch die deutsch-französische Gemeinschaftsarbeit von David Fray und der Kammerphilharmonie Bremen zustande gebracht wurde. Wer bisher glaubte, die eingespielten Konzerte bereits vom vielen Hören früherer Einspielungen in- und auswendig zu kennen, der wird sich spätestens jetzt eines Besseren besinnen.

Der Vergleich des jungen David Fray mit Glenn Gould drängt sich auf den ersten Blick förmlich auf, keine Frage. Habitus und Optik der beiden Pianisten sind und waren in gewisser Hinsicht durchaus vergleichbar. Als ich mir einige Episoden der entsprechenden DVD angesehen hatte, war ich genau aus diesem Grunde auch eher skeptisch, denn irgendwelche Newcomer, die freiwillig im Fahrwasser berühmter Vorgänger schwimmen oder eben zum Zwecke besserer Vermarktung hineinversetzt werden, gibt es zuhauf. Und die Vergleiche hinken bekanntlich nur allzu häufig.

David Frays Spiel allerdings lässt hoffen, dass ein Vergleich mit Glenn Gould - zumindest was das pianistische Können angeht - in Zukunft nicht hinken wird. Zu wünschen ist ihm allerdings, dass er aus diesem fremdkreierten Fahrwasser herauszutreten vermag, denn hört man genau hin, bleiben doch viele angebliche Parallelen zwischen ihm und Gould auf der Strecke. Frays Spiel mag zwar ebenso wie Goulds Spiel "etwas abgehackt" sein (wie einige meiner Vorrezensenten es vormulierten), doch das war es dann auch schon. Fray gelingt ein - im eigentlichen Sinne des Wortes - glasklares Spiel voller Lebendigkeit und Dynamik, das jedoch zu keinem Zeitpunkt überladen oder verschnörkelt wirkt. Das großartige Zusammenwirken zwischen Flügel und Orchester ist - gerade auch in den womöglich unscheinbareren und langsameren Pasassagen - sehr beeindruckend. Diese Aufname wird in keinem Plattenschrank überzählig sein, und sei er auch noch so gut mit Bach'schen "Klavier"konzerten bestückt.
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am 9. November 2008
Ein junger Mann sitzt gebeugt am Klavier,man erinnert sich an die Bilder vom jungen Glenn Gould.

Das Cover mit wirrem Haar- solche Fotos gibt es auch vom jungen Gould.

David Fray, ein neuer Stern am Pianistenhimmel ?

"Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen "Major Labels" unter Exklusivvertrag genommen werden. Einer von ihnen ist der junge Franzose David Fray. Seine erste Einspielung im Mai 2007 war den Komponisten Johann Sebastian Bach und Pierre Boulez gewidmet - eine Kombination, die viel über sein breites, originelles Repertoire aussagt. Im Januar 2008 entstand sein zweites Album. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie interpretierte er vier Konzerte für Klavier und Orchester von Bach, die wie die Brandenburgischen Konzerte zu den bekanntesten Werken des Komponisten zählen. Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die David Fray bereits erhielt, zählen das "Diploma of Outstanding Merit" des internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerbs in Japan und der Titel "Nachwuchssolist des Jahres" der Commission des Radios Francophones in Montréal (2004). Ebenfalls 2004 wählte ihn die französische Verwertungsgesellschaft ADAMI zur "Klassik-Entdeckung des Jahres". Den Durchbruch schaffte er bei einem triumphalen Konzert im Pariser Théâtre du Châtelet im Juni 2006, bei dem er in letzter Minute für Hélène Grimaud eingesprungen war."

Seine Interpretation von Bach hört sich auch an, wie ein Nachfolge dieses Bach-Spielers Gould,zB die immer wieder auftretende abhackte Spielweise.Aber dies ist nicht von vornherein ein Mangel.

Zusammen mit der Bremer Kammerphilharmonie gelingt ihm eine überaus muntere Darstellung der Konzerte, die durchaus mit meiner bevorzugten Aufnahme dieser Konzerte von Katsaris mithalten kann. Die Kammerphilharmonie hatte das d-moll Konzert jüngst mit Grimaud eingespielt. Diese Aufnahme mit Fray erscheint mir inspirierter. Deswegen ist in jedem Fall der Orchesterpart besser, differenzierter als bei Katsaris.

Unter den vorhandenen Aufnahmen eine der besten.
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am 11. Februar 2011
Für mich persönlich ein Geschenk. Ist genau das was ich brauche, wenn mein Kopf Ruhe braucht und Klarheit. Eine weitere sehr gute Bachaufnahme.
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am 19. November 2008
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal so begeistert sein könnte von Werken, die ich in- und auswendig kenne! Und dass ich in der Post-Gould-Ära und nach tiefen musikalischen Bach-Offenbarungserlebnissen mit erst Evgeni Koroliov und dann Martin Stadtfeld mich noch einmal neu in die Bach-Interpretation eines Pianisten würde verlieben können. Und dann kam David Fray.

Der Gould-Vergleich wird ihm sicherlich allenthalben nachgetragen und er wird seiner zweifellos irgendwann überdrüssig werden, dennoch ist er letztendlich berechtigt: viel von der Genialität, dem fast manischen Artikulationswillen, dem Perfektionismus und selbst von den Manierismen des Kanadiers finden sich in diesem jungen Franzosen. Aber soweit sich das an seiner (in der Öffentlichkeit wahrnehmbaren) 'Persona' ablesen lässt, ist er ein Gould ohne Paranoia und Neurosen, dafür mit einer unbändigen Lebensfreude und Kommunikationsbereitschaft.

Sein Bach leuchtet mit kristallener Transparenz, pulsiert und tanzt, lächelt, lacht und leidet und lässt keine einzige Note uninterpretiert. Genau diese mentale Präsenz und Gestaltungsklarheit fordert er auch von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein und findet in ihr einen hier und da noch etwas deutsch-behäbigen, aber im Wesentlichen willigen und fähigen Tanzpartner. Im Gegensatz zu Stadtfeld ist Frays Fassung der Bachschen Werke kein rauschhafter Wurf, denn pianistische Virtuosität und jungenhafte Unbekümmertheit werden stets von seiner unzweifelhaften, intellektuellen Durchdringung selbst der kleinsten Details gezügelt. Die Sorgfalt, mit der er Übergänge gestaltet, die Hingabe an die lyrische Qualität von Melodielinien und die Freude an den typisch Bachschen Frage-Antwort-Spielen zeigen einen denkenden und fühlenden Musiker in Höchstform.

Fray schenkt uns einen Bach, bei dem einem unwillkürlich der Fuß wippt, der glücklich macht und bisweilen geradezu betroffen. Einen mitreißend lebendigen Bach. Einen Bach, gespielt mit Champagner im Blut!
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am 9. Januar 2009
Da kommt dieser seltsame Vogel daher aus Frankreich, ein echter Schnösel, serviert ein schmieriges Plattencover, hat eine nachlässige Frisur, ist sehr von sich eingenommen, schon wegen des Covers der CD eigentlich völlig indiskutabel, macht zu allem Überfluss auch noch einen auf Glenn Gould - und legt einen Bach auf's Parkett, der alles das vergessen macht. Seit den Tagen des seligen Glenn hat man Bachs Klavierkonzerte nicht mehr so aufregend gehört. Ich höre seit Tagen nichts anderes mehr - Unbedingt kaufen! Macht glücklich!
33 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2013
Der Anschlag und die Tempi der Klavierkonzerte sind ausgezeichnet. Besonders die Lautstärke von Klavier und Orchester ist als optimal zu bewerten
Deshalb ein Ausgezeichent
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am 1. Juni 2011
Junge Künstler interpretieren Bach heute auf eine Weise, dass man ihn eindeutig zeitgemäß findet. David Fray ist so einer Künstler.
Die technischen Eigenschaften des Mediums und seine Kunst sind hochwertig.
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