Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
130
4,2 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:40,85 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 14 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle Rezensionen anzeigen
am 25. Februar 2009
Der erste Star Wars Animationsfilm "Star Wars: The Clone Wars" zeigt gute Ansätze, beispielsweise bei der Gastaltung der neuen Schauplätze und Raumschiffe oder bei der Animation, offenbart aber auch reichlich Schwächen bei Dialogen, Musik und der Anknüpfung an die bisher zum Thema Klonkriege erschienenen Artikel. Der Pilotfilm, der zur Zeit laufenden Fersehserie (die ich übrigends sehr enttäuschend finde) ist eher auf ein jüngeres- und auch weniger speziel auf ein Science-Fiction-Publikum ausgerichtet als die originalen Star Wars Filme. Der Film hat nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft, hat aber dennoch seine Stärken.

Inhalt:
Die Handlung beginnt mit einer, wie ich finde sehr gelungenen Einleitung, die zwar den gewöhnten Text nach dem Titel vermissen lässt, dafür aber mit Bildern und gesprochenem Text einen kurzen Überblick über die Situation verschafft: Die Separatisten haben die Kontrolle über wichtige Hyperraumrouten an sich gerissen und die Klontruppen am Äußeren Rand so von ihrer Versorgung abgeschnitten.
Der Sohn von Jabba the Hutt, der ein wichtiges Mitglied des Hutt-Clans ist, der viele der Hyperraumrouten am Äußeren Rand kontrolliert, ist entfürhrt worden. Anakin, der seltsamerweise schon Jedi-Ritter ist (die Handlung wurde auf 22 VSY datiert - und Anakin wurde erst 19.5 VSY, nach der Schlacht um Praesitlyn in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben) und sein alter Meister Obi-Wan versuchen gerade den Planeten Christophsis einzunehmen. Als es scheint als sei ihnen das gelungen, trifft Anakins neuer Padawan (er hatte gar keinen "angefordert"), eine weibliche Togruta namens Ahsoka ein, und kurze Zeit später verschlechtert sich die Lage wieder (damit wir uns richtig verstehen, das hat nichts mit einander zutun). Die beiden mögen sich zunächst nicht besonders, aber nachdem sie den Planeten eingenommen haben entwickelt sich doch eine gute (wenn auch für Meister und Schüler ziemlich ungewöhnliche) Beziehung. Yoda trifft ein und schickt sie ins Teth-System, wo Scouts der Republik den Huttling ausfindig gemacht haben...

Stärken:
Die Animation ist zwar etwas ungewöhlich (und ich als Fan hätte mir auch lieber einen Film mit echten Schauspielern gewünscht) und hat auch ihre Schwächen, trotzdem wirken die meisten Action-Szenen flüssig, und insbesondere die Raumschiffe und Fahrzeuge werden gut in Szene gesetzt.
Bei der Musik lässt, wie bei der Handlung eine Dreiteilung feststellen. Dabei ist der erste Teil positiv hervorzuheben. Die Musik unterstreicht die Bilder und klingt doch zumindest so änlich wie die von John Williams komponierte Filmmusik der originalen Star Wars Filme. Doch nachdem sich der Schauplatz und damit auch die Musik ändern, wird die Musik schlechter und schlechter (darauf gehe ich bei den Schwächen noch ein).
Die neu eingeführten Schauplätze Christophsis und Teth und die neuen Raumschiffe und Fahrzeuge wie das Nu-Klasse Angriffsshuttle, die republikanischen Artilleriekanonen oder die V-19-Torrent Starfighter (die allerdings schon in der Zeichentrickserie "The Clone Wars" zu shen waren) sind durchaus gelungen (obwohl mir der Detailreichtum, besonders im Hintergrund nicht ausreicht).
Lobenswert ist zudem wie schon erwehnt die Einleitung die Star Wars Fans zwar enttäuschen könnte, dem ganzen aber eine individuelle Note gibt und einen guten Überblick verschafft.

Schwächen:
Die Schwächen in der Animation offenbaren sich bei der Animation der Charaktere. Die Figuren lassen jegliche realistische Mimik vermissen und wirken zudem eher wie eine Parodie, als wie eine Interpretation der Star Wars Charaktere (bestes Beispiel hierfür ist Yoda). Zudem weist die Animation einige Anfängerfehler auf: weder Kleidung noch Haare bewegen sich in irgendeiner Weise natürlich. Auch die Bildhintergründe sind - und dieser Fehler ist für mich unverzeilich - schlampig animiert und lassen jede Liebe zum Detail vermissen.
Die Handlung ist - obwohl dass das jüngere Zielpublikum wohl kaum stören wird - ziemlich banal und weist einge Fehler im Vergleich mit dem Expanded Universe auf: zu diesen zählen u.a. der oben schon genannte Status von Anakin oder die Tatsache das bereits Venator-Klasse Sternenzerstörer im Einsatz sind, die es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht gab. Auch bietet die Handlung keinerlei Spannungs-Höhepunkte oder humorvolle Stellen (manch einer wird vielleicht die Droidenwitze lustig finden - ich aber nicht).
Die Musik lässt nach der ersten halben Stunde spührbar nach. Sie ist völlig unpassend und weist keine Änlichkeit mehr mit der originalen Musik aus den Episoden I - VI auf. Sie wird immer schlechter, bis sie zum Ende überraschenderweise fast verstummt (so kommt es einem jedenfalls vor).
Auch die Dialoge sind extrem oberflächlich. Sie liefern Standardsätze am laufenden Band und tun echten Star Wars Fans unter umständen richtig weh: Besonders Ahsokas "Skyguy-Gelaber", um einen meiner Vorrezensenten zu zitieren und Sätze wie "Geht klar Meister" sind ziemlich unpassend.

Zur DVD:
Die Qualität der DVD hätte mich fast noch dazu bewogen nur 2 Sterne zu geben - denn sie ist unterirdisch schlecht. Der Film an sich ist OK, aber Zusatzmaterialien sucht man vergeblich. Außer dem obligatorischen Audio-Kommentar bietet die DVD nichts das einen Vergleich mit der Qualität der Prequel-DVDs zulässt.

Trotz der vielen negativen Anmerkungen denke ich der Film hat einige Stärken und ist durchaus zu empfehlen. Allerdings spreche ich hierbei nicht unbedingt Star Wars Fans der origainalen Filme - die dürften doch mehrheitlich eher enttäuscht sein - und auch niemanden, der einen tiefsinnigen oder spannenden Film erwartet an. Der Film eignet sich eher für jüngere Zuschauer ab etwa 10 Jahren, die die oben genannten Schwächen wohl übersehen werden. Dieser Film kann also durchaus gefallen, erreicht aber nicht die Qualität etwa von Episode III oder VI und es ist kein Verlust wenn man ihn nicht gesehen hat.
11 Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2008
"The Clone Wars" ist ein Film, der zwischen Episode 2 und 3 spielt. Die Klonkriege erreichen gerade ihren Höhepunkt und da setzt der Film ein. Er ist sehr actionlastig, bietet aber auch einen gewissen Humor, so wie z.B. die kleinen Verbalscharmützel zwischen Anakin und seiner Schülerin. Was man aber wissen sollte, ist, dass man diesen Film nicht versteht, wenn man Episode 1 und 2 nicht gesehen hat. Der Film ist komplett computeranimiert, wobei es da schon gut sichtbare Unterschiede zwischen den diversen Charakteren gibt. Die Animationen haben schon sehr große Ähnlichkeit mit ihren realen Vorbildern, sehen aber teilweise wie aus einem Zeichentrickfilm aus, wohingegen die Klonkrieger absolut real aussehend animiert wurden. Die 94 Min. gingen schnell vorbei und haben mich gut unterhalten. Dafür gebe ich mal 4 Sterne.

Die DVD ist mal wieder ein weiterer Fehlschlag von Warne Home in Sachen Ausstattung. Ein nicht untertitelter Audiokommentar ist alles, was es an Bonusmaterial gibt. Für einen Star Wars-Film, der als erster Film von Lucasfilm überhaupt kompl. computeranimiert wurde, fehlt (mir persönlich) eine Doku über die Dreharbeiten, ein Making of und auch ein Statement von G. Lucas, wieso er einen Animationsfilm produziert hat und das nicht als einen Realfilm gedreht hat. DVD-Ausstattung: maximal 2 Sterne.

Bild und Ton sind sehr gut gelungen, auch die Abmischung aller 5 Kanäle ist nahe am Optimum.
55 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2010
Der Pilotfilm zur animierten Serie "The Clone Wars" leitet eine neue Generation der Star Wars Dynastie ein. Jedoch gelingt das, was bei den einzelnen Episoden in der Serie an sich super funktioniert in diesem Film nicht so.

Dies liegt vor allem daran, dass der Story der nötige Tiefgang fehlt. Sicherlich ist diese Art der Umsetzung eher an das jüngere Publikum gerichtet und so ist die einfach strukturierte Geschichte auch nicht wirklich ein Kritikpunkt aber ist das Ganze bei einem Film doch etwas langatmig und passt eben eher zu kurzen Episoden.

Das Design des Films bzw. der Serie ist wirklich gelungen. Man muss sich zwar etwas an die gezeichneten Charaktere gewöhnen, doch gelingt dies sehr schnell. Klasse ist ebenfalls, dass die Synchronsprecher der Kinofilme auch für diese Umsetzung gewonnen werden konnten. Das einzige mit dem ich mich persönlich irgendwie überhaupt nicht anfreunden kann ist der Charakter Ahsoka Tano, sie wurde wohl auch speziell für die Jugend kreiert und soll der Handlung etwas Humor und jugendlichen Leichtsinn vermitteln.

Der Film an sich ist schon OK aber falls einem dieser nicht so gefällt, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Die Serie ist wirklich klasse und abwechslungsreich und schließlich gehört dann auch dieser Pilot dazu:)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2008
Erwachsene "Star Wars"-Fans und auch Filmkritiker haben ihn mehrheitlich gehaßt und das Kinopublikum hat ihn weitestgehend ignoriert, doch so schlecht, wie man meinen sollte, war der Film auch wieder nicht. Aber was unter dem Strich bleibt, ist das: der Marke "Star Wars" wurde er nur ansatzweise gerecht ...

Kurzweilige Unterhaltung wird geboten. Diese zielt -- wie nicht anders zu erwarten war -- auf ein jüngeres Publikum. Das endlose, computeranimierte Schlachtengetümmel muß wohl auch unter diesem Gesichtspunkt gesehen werden. Kindgerecht auch der Humor: eher albern, als komisch.

Und dennoch: die Story, die den Film zusammenhält, ist durchaus einfallsreich ausgefallen: Jabbas Sohn wird entführt und den Jedi-Rittern soll die Schuld in die Jedi-Stiefel geschoben werden. Es gibt immer wieder nette, kleine "Star Wars"-Momente, mittels derer ein Bezug auch zu den klassischen Filmen hergestellt wird. Die animierten Figuren haben ihren ganz eigenen Charme: "Star Wars" trifft die Augsburger Puppenkiste. Wenn Heiko Zweilinkszweirechts das noch erlebt hätte ...

Fazit: den Film hätte man vielleicht dort lassen sollen, wofür er gedacht war -- im Fernsehen! Er ist ein Produkt auf TV-Niveau und daher zur DVD-Verwertung bestens geeignet -- für's Kino vielleicht eher weniger. George Lucas hat jedenfalls das geschafft, was er wollte: ein wenig Werbung für die neue, gleichnamige und gleichfalls computeranimierte TV-Serie. Kinder dürften damit ihren Spaß haben -- und Fans, die die Grundschule schon hinter sich gelassen haben, ansatzweise auch.

Man sollte die Erwartungen bloß nicht zu hoch schrauben ...
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Geonosis war erst der Anfang, nach dem überraschenden Angriff der republikanischen Klonarmee ist es den Separatisten unter der Führung Count Dookus und seines Handlangers General Grievous gelungen, die Republik von einigen der wichtigsten Hyperraumrouten abzuschneiden. Doch unverhofft kommt oft, eine Piratenbande hat den Sohn Jabba the Hutts entführt und damit eröffnet sich für die Separatisten, wie die Republik, eine einmalige Chance. Wer auch immer Jabbas Sohn aus den Klauen seiner Entführer befreit, könnte damit Zugang zu den Hyperraumrouten der Hutts und somit einen entscheidenden strategischen Vorteil erhalten.

Anfangs noch zögerlich, stimmen die Jedi einer vom obersten Kanzler geplanten Rettungsaktion schließlich zu und schlagen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi für den Einsatz vor. Die beiden Jedi-Generäle sitzen jedoch auf dem von den Separatisten belagerten Planeten Christophsis fest und benötigen dringend Verstärkung. Als es der Republik gelingt ein Shuttle auf den Planeten durchzubringen, staunen die beiden Jedi jedoch nicht schlecht, als sich die erhoffte Verstärkung als die Jedi-Padawan Ahsoka Tano entpuppt...

Genau genommen ist "Star Wars: The Clone Wars" eher ein Pilotfilm für die gleichnamige Animationsserie, als ein wirklicher Star Wars-Film, doch der neueste Zugang im Star Wars Universum ist etwas, dass es so noch nie gab, auch wenn "The Clone Wars" einige Star Wars-Zeichentrickserien wie "Ewoks", "Droids" oder "Clone Wars" vorangegangen sind, denn die neue Serie bringt nicht nur den Cast von Episode 2 und 3 ein, sondern ist ein wirkliches weekly adventure, wie jene Fortsetzungsserien die George Lucas einst zur klassischen Trilogie inspiriert haben. Gewissermaßen verwirklicht Dave Filoni als Regisseur damit einen Teil von Lucas Vision. Dass die Serie in der Tradition von Lucas ursprünglichen Vorstellungen für Star Wars, zugleich zu einem familientauglichen Action-Adventure mit Slapstick-Einlagen geworden ist, dürfte so manchen Star Wars-Fan allerdings stören, der sich schon mit Jar Jar Binks nicht ganz anfreunden konnte und sich nun mit Kampfdroiden konfrontiert sind, die Jar Jar in Sachen Tollpatschigkeit in nichts nach stehen.

Irgendwie ist The Clone Wars nur ein Torso, ein Teil von dem was die Star Wars-Filme sind. Doppelte, Action, halbe Handlung, mehr Jokes und ein stark verwässertes Feeling. Wie zu erwarten findet sich The Clone Wars weniger in der Tradition der klassischen Trilogie, als den Prequels und somit wird weniger auf die von Lucas entwickelten Archetypen und Mythen gesetzt, als auf surrende Lichtschwerter und exzessive Darstellung der Jedi-Künste. Und ganz falsch liegt Lucas natürlich nicht, auch wenn er mit dieser Idee wieder einmal ein paar Jahre zu spät gekommen ist, denn für Fans seines Film-Epos hat The Clone Wars durchaus unterhaltsame Stunden zu bieten, deren Einfachheit ihr größter Nachteil und zugleich Vorteil ist.

Es ist ein interessanter Versuch, nach dem Erfolg der Prequels Star Wars nun nicht aufzugeben, sondern zu versuchen den Krieg der Sterne fortzuführen, nachdem er mit Episode 1 nicht bloß wiederbelebt, sondern in völlig neue Dimensionen vorstoßen und eine ganze Generation neuer Fans gewinnen konnte. Dazu kommt dass die reine Existenz einer Star Wars-Serie die Chancen auf mehr Merchandising-Artikel und ein Fortbestehen des Erweiterten Universums drastisch erhöhen. Auch schön zu hören, dass "Youngling" nun endlich nicht mehr als "Jüngling" sondern korrekterweise als "Anwärter" übersetzt wird.

Ein nicht zu unterschätzender Bonus im Vergleich zu so manch anderer Spin-off-Serie kommt The Clone Wars zu, da mit Anthony Daniels, Christopher Lee und Samuel Jackson Original-Darsteller als Sprecher für ihre Charaktere gewonnen werden konnten, während die Synchronisation im deutschen weitgehend dem der Prequels entspricht. Als Fan und Kenner kann es einem allerdings sauer aufstoßen, dass The Clone Wars ein eklatanter Bruch mit der bereits etablierten Kontinuität des Star Wars Universums, insbesonders der "Clone Wars Timeline" ist. In zig Comics, Büchern und einigen Games wurde ein einigermaßen widerspruchsfreier Zeitablauf etabliert, dem nur die Ereignisse der alten Clone Wars-Serie widersprachen. Die neue widerspricht dem von Grund auf und auch der Vorgängerserie. Anakin ist wenige Monate nach der Schlacht um Geonosis bereits Jedi-Ritter mit einer eigenen Schülerin, an dessen Seite kein ARC-Trooper namens Alpha sondern Captain Rex kämpft, über dessen Eigenschaft als "Supersoldaten", wie die ARCs bezeichnet wurden, jedoch im Film kein Wort erwähnt wird.

Stilistisch ist "The Clone Wars" eher an Episode 3 angelehnt und verzichtet darauf, vom technologischen Stand der Schlacht um Geonosis zur Schlacht um Coruscant einen Bogen zu schlagen, stattdessen fährt man gleich in der Eröffnungsschlacht mit schweren Geschützen auf, wie sie erst gegen Ende der Klonkriege im Einsatz sein sollten. Damit hat man natürlich diverse Vergleichsmöglichkeiten zum Stand der Technik bei ILM 2005 und Lucasfilm Animation Singapore 2007-2008. Gelegentlich drängt sich bei genauen Hinsehen schlicht der Gedanke auf, dass The Clone Wars irgendwie an einen Low Budget Film erinnert und dazu tragen nicht bloß die steinernen Bärte Obi-Wans und Count Dookus bei, welche die beiden wie Nussknacker aussehen lassen, sondern auch dass in den meisten Szenen eher wenig Charaktere zu sehen sind. Das geht soweit, dass in Jabbas Palast manche der Hintergrundgestalten lediglich mit Alienköpfen bestückte Körpermodelle der Protagonisten sind. Natürlich ist es verständlich, dass Lucas für einen Serienpilotfilm nicht zuviel Geld investieren wollte, doch es bleibt etwas enttäuschend, besonders weil dieser Pilot ja als eigenständiger Film vermarktet wurde. Dabei fällt auch ins Gewicht, dass das Bonusmaterial der DVD-Version kärglicher kaum hätte ausfallen können, einen Audiokommentar und das soll's schon gewesen sein. Leider entspricht das der gängigen Praxis bei DVD-Veröffentlichungen der letzten Zeit und zwingt fast dazu sich die Blu-Ray zu kaufen, auf welcher das entsprechende Bonusmaterial zu finden ist. Typisch George Lucas könnte man sagen, denn der Star Wars-Schöpfer gilt als Fan neuer Technologien und will die Star Wars-Fans zwingen, möglichst bald auf Blu-ray umzusatteln, genau deshalb ist die erste geplante 6 Disc-Box, die klassische wie neue Trilogie zusammenfassen wird, einzig und allein als Blu-ray geplant.

George Lucas geht mit der Zeit und in diesem Sinne ist auch ein wenig beachteter Generationenwechsel in der Star Wars-Gemeinde zu betrachten, denn die Fan-Generation der neuen Trilogie darf sich freuen, dass der Krieg der Sterne nun da die Saga vollendet ist, eben nicht vorbei ist. Dazu kommt, dass George Lucas Kinder, wir erinnern uns an einen von Lucas Söhnen der als letzter überlebender Jedi-Padawan in Episode 3 vor den Augen Bail Organas Opfer der Klontruppen wurde, zum Teil nicht nur Interesse am gewinnträchtigen Unternehmen ihres Vaters zeigen, sondern sich auch kreativ beteiligen wollen. So ist Lucas Tochter Katie längst als Drehbuchautorin zum Staff von The Clone Wars gestoßen und könnte das Erbe ihres Vaters somit direkt fortführen.

Fazit:
Ein Pilotfilm der neue Maßstäbe in Sachen Star Wars setzt, mit denen man einverstanden sein kann oder nicht. Unterhaltsam ist er, die Animationen bleiben jedoch Geschmackssache, genauso wie der Stil, der gewissermaßen eine entschlackte Version der Prequels darstellt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2009
Ich habe nicht viel erwartet aber wurde einigermaßen unterhalten, wenn ich auch das eine oder andere Mal das Gefühl hatte, dass dieser Film ganz schön lang ist. Das lag wohl daran, dass man sich nicht wirklich so mit den Figuren identifizieren konnte wie in den Real-Filmen. Außerdem fehlte eine gescheite Story. So wurde im Prinzip stattdessen ständig rumgeballert. Von Anspruch kann also nicht unbedingt die Rede sein. Es ist eben ein Pilotfilm zu einer Animationsserie und so wirkt " Clone Wars " auch etwas. Im Kino hatte er meiner Meinung nach nichts verloren. Dazu erfordert es mehr. Aber so konnte man wohl noch schnell große Kasse machen.

Die Hauptfiguren sind nicht gerade freundlich animiert und wirken auf mich etwas zu steril und kantig. Padme und Anakins Padawan hingegen wirken deutlich freundlicher. Die Musik von Clone Wars ist manchmal total daneben geraten. Was sollen E-Gitarren in Star Wars ? Für mich ist nur John Williams Star Wars. Manchmal wird er etwas angedeutet aber es gelingt in keiner Weise an diesen Komponisten heranzukommen und wenn der Soundtrack dröge ist, wirken die Szenen auch umso dröger.

Die Raumschiffe, Landschaften und überhaupt die ganzen Effekte wirken auf mich recht klasse und sind die eigentlichen Stars.

Etwas das allerdings unheimlich nervt und das Star Wars Feeling versaut sind die Sprüche vom Padawan. Ich sage da nur: " Skyguy ", "R2chen" oder das sie die Kampfdroiden Zinnsoldaten nennt. Aha, die gabs auch vor langer Zeit in einer weit weit entfernten Galaxis ? Na von mir aus. Jedenfalls nerven sie hier noch mehr mit ihrem "Oh Oh " oder " Roger Roger " als in der neuen Trilogie. Schon dort waren sie ein Störfaktor.

Zurück bleibt also ein nett animierter unterhaltsamer Film, der immerhin noch deutlich besser ist als diese grausige gleichnamige Cartoon-Serie, die es damas mal gab. Aber das echte Star Wars - Gefühl will sich leider seltener einstellen. Es ist nicht mehr das schöne Weltraummärchen von einst...
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2009
Als alter Star-Wars-Fan der ersten Stunde, der durchaus auch die 3 neuen Filme nicht schlecht findet (bis auf einige nervige Kleinigkeiten, z.B. der übertriebene Kleinkinder-Humor), war ich natürlich sehr gespannt auf "Clone Wars". Die Special Effects (sofern man bei einem computergenerierten Animationsfilm davon sprechen kann) sind auf jeden Fall auf hohem Niveau, die Animation der Figuren ist zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, kann aber ebenfalls gefallen.
Die Bildqualität der BlueRay ist phantastisch, Sound ist ebenfalls sehr gut.
Leider ist die Story nicht überragend (naja, zugegeben, die Story aller neuen Star Wars Filme ist nicht wirklich überragend). Besser hätte mir allerdings gefallen, die Kleinkinder-Elemente wegzulassen. Dies ist zum Teil wörtlich gemeint. Jabba Junior soll vermutlich süß wirken, ich weiß es nicht. Die Glaubwürdigkeit der Story ist jedenfalls ziemlich gering, selbst für einen echten Fan des Star-Wars-Universums.
Echte Fans (vor allem der 3 neuen Star-Wars-Filme) sollten sich "Clone Wars" dennoch ansehen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2009
Der Film ist wirklich sehr gut und dürfte nicht nur den jüngeren Star Wars Fans gefallen. Auch der Animationsstil gefällt mir gut, auch wenn er nicht Jedermann's Sache ist.

Weniger schön finde ich die DVD. Wieder typisch für Warner Home kommt die DVD in einer klapprigen Hülle daher und bietet als Extra lediglich einen Audiokommentar. Das ist so ziemlich das Erbärmlichste was ich je gesehen habe. Insbesondere Star Wars DVDs (früher auch die Videos) zeichneten sich durch nette und gute Extras aus. Bei Warner Home bekommt man es scheinbar nicht einmal hin den Filmtrailer auf die DVD zu packen, geschweige denn ein kurzes 'Making Of'.

Star Wars Fans werden den Film sicher mögen, die DVD aber eher negativ in Erinnerung behalten. Für Star Wars Fans enthält die DVD ansonsten zu wenig Inhalt. Rechnet man das zusammen, dann trifft man sich irgendwo in der Mitte bei 3 Sternen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2009
Zunächst war ich ein wenig verblüfft darüber, wie sehr CloneWars im Intro von den anderen sechs Filmen abgegrenzt wird.

So fehlt der Original-Soundtrack und ebenso der in der Ferne wegscrollende Schriftzug, der wie sonst eine kurze Einleitung erzählt.

Dies wird mit einem mehr oder weniger gelungenen Voice-over erledigt - warum auch immer...

Dennoch fühlt man sich gleich stimmig ins StarWars-Universum versetzt.

Zwar nimmt der fehlende Orignal-Score CloneWars etwas von der Atmosphäre, dieses wird aber durch die deutschen Orignalsynchronstimmen aus den Prequels wieder kompensiert.

Wenigstens wurden die bekannten und bewährten FX-Sounds aus den anderen Filmen übernommen.

Zur Story kann ich nur sagen: NA ENDLICH!

Endlich erfahren wir etwas mehr über die Klonkriege, die in der Ur-Trilogie von Obi-Wan erwähnt werden, aber auf die die neueren Filme eher am Rande eingegangen sind.

Nach meiner Ansicht gehört dies zu den größten Versäumnissen der vielgescholtenen Prequels.

Die Klonkriege waren eigentlich DER Hintergrund, vor dem das Wachsen der Freundschaft von Obi-Wan und Anakin hätte verdeutlicht werden sollen; genauso wie deren Führungs- und Kampffertigkeiten, die diesen beiden ihren legendären Ruf eingebracht hatten und über Jahre noch nachhallten.

Die Geschichte geht mehreren Handlungssträngen nach, ist gut erzählt und passt insgesamt wesentlich schlüssiger in das Gesamtbild, welches um die alte Trilogie herum angedeutet wird.

Dabei wartet CloneWars mit einigen netten und angenehm unaufdringlichen Verweisen zu den alten Filmen auf, wie etwa dem Schulteremblem auf Anakins und Obi-Wans Rüstungen, das sich ebenfalls auf Boba Fetts Rüstung wiederfindet.

Der über weite Strecken neue Soundtrack ist wenig überzeugend und hat an einer Stelle meine Geduld gänzlich überstrapaziert.

Der StarWars-Soundtrack ist grundsätzlich orchestral, hier und da mal einige zweifelhafte Ethno-Elemente über die man ja noch hinweghören kann. ABER: Metal-Guitar-Riffs haben in keinem, GAR keinem SW-Film etwas zu suchen.

Am meisten fällt CloneWars technisch ab, und das auf zum Teil paradoxe Art.

So sind z.B. sämtliche Lichteffekte absolute Spitze, nicht zu übertreffen - andererseits scheint das StarWars-Universum in CloneWars keinerlei Glanz und Spiegelungen zu kennen.

Am Auffälligsten ist die u.a. an der bereits erwähnten Kuppel von R2 zu erkennen: Die Lichteffekte sind genauso wie in den Realfilmem, gleichzeitig jedoch ist die Chromfläche oder die große Rundoptik völlig matt.

Selbiges gilt für die Animationen, die bei den Gesichtern prima umgesetzt wurden, aber besonders in der Totalen das Gehen der Protagonisten hölzern und staksig erscheinen lässt.

Nun ist dies insgesamt alles noch im grünen Bereich; eines sollte man aber hinsichtlich der technischen Umsetzung von CloneWars nicht außer Acht lassen: STAR WARS ist bisher immer DER Markenname mit Referenrcharakter schlechthin gewesen was technische Kompetenz und Leistungsfähigkeit betrifft.

Man denke an den allerersten Film, der einen Quantensprung darstellte und mit Empire und Jedi noch mal nachlegen konnte und dafür zu recht die technikrelevanten Oscars einheimste.

Hieraus ist der immer noch alles überragende Branchenprimus ILM entstanden.

Davon ist in CloneWars nicht allzuviel zu sehen, dennoch einiges.

Zm Abschluss noch zur Ausstattung auf dieser DVD.

Um es kurz zu machen: Sie verdient diesen Namen nicht.

Warner weist zwar die Kommentatoren-Tonspur als (einziges!) Extra aus, was aber reine Blenderei ist und irgenwie unseriös wirkt.

Schließlich ordnet StarWars-Hausvater 20th Century Fox auf seinen DVDs den Kommentar unauffällig unter den Soundeinstellungen ein.

Dennoch sollte man mit Warner deswegen nicht allzu hart ins Gericht gehen, da eben derselbe Verleih CloneWars die deutsche Originalsynchronsiation spendiert hat.

Diese erhebliche Auffwertung ist dem amerikanischen Markt nicht vergönnt worden...

Allerdings ist mit dieser Bonus-Nulldiät der Preis von z.Zt. rund 18 Euro NICHT akzepzabel - es sei denn, Lucasfilm lässt sich dafür bezahlen, daß dies der erste neue StarWars-Film ist, der gänzlich ohne dem Nervenarsch Jar-Jar Binks daherkommt.

Fazit: Ansprechender StarWars-Film mit guter Geschichte, stimmige Atmosphäre, der optisch trotz diverser technischer Leitsungsgefälle zu gefallen weiß.

Preis-Leistungsverhältnis ist mit dieser nicht mehr zeitgemäßen DVD-Aufmachung zum Preis von knapp 18 Euro schlecht.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2008
mir hat der Film gutgefallen. Er passt gut zu den Episoden 1-3, manchmal etwas seicht, aber witzig und durchwegs gut gemacht.

Animation: Es fehlt ein Stück zu z.B. Vexille, aber es ist ein eigener Stil, der gut passt.

Bild: Das Bild ist ok, aber ein gutes HD Bild sollte anders aussehen. Eher ist die Qualität die einer ausgezeichneten DVD. Ich muss aber fairerweise hinzufügen, das es wirklich schlechte Bluray-Umsetzungen gibt, das ist hier sicher nicht so.

Ton: Leider nur "DVD" Format - 5.1. DD-EX. Es fehlt Dynamik und Räumlichkeit. Wenn man es mit anderen Titeln vergleicht, dann ist der Ton fast entäuschend. Auch hier gilt, der Ton ist nicht schlecht, aber es fehlt halt das 'Wummern' der Kanonen in der Magengrube, das Vorbeiziehen der Raumschiffe aus dem Nichts, usw.. Irgendwie klingt alles nach guten Fernseherton und das auf meiner Highend 6.1 Anlage. (bezieht sich auf die englische Tonspur)

Fazit: Guter und spannender Star Wars Film auch wenn manche Fans auschreien (aber das sind dieselben die auch bei Episode 1-3 aufgeschrieen haben). 4 Sterne für den Film, 2 Sterne für Bluray, ergibt solide 3 Sterne,
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden