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Kundenrezensionen

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am 17. Juli 2014
Zum Inhalt des Filmes möchte ich an dieser Stelle gar nicht viele Worte verlieren, da viele dieses Kapitel der Geschichte in irgendeiner Weise ohnehin schon kennen, für den Rest möchte ich nichts von der Spannung nehmen.
Was ich allerdings sagen kann ist, dass der Film historisch sehr genau ist, natürlich - und dessen muss man sich einfach bei diesem Genre bewusst sein - gibt es die ein oder andere Abweichung von der Realität, die ich an dieser Stelle mal der "künstlerischen Freiheit" zugestehe. Was mich besonders begeistert hat ist die Rollenbesetzung, denn die Schauspieler ähneln in ihren Rollen sowohl optisch, als auch darstellerisch den Originalen unheimlich.
Ich habe in vielen Kritiken gelesen, dass in diesem FIlm der Terrorismus in ein positives Licht gerückt wird, dies kann ich aber absolut nicht nachvollziehen, denn die Gewaltbereitschaft und die niedrige Hemmschwelle diese einzusetzen, wird in vielen Szenen sehr deutlich.
Ansonsten bleibt mir inhaltlich bloß zu sagen, dass ich diesen Film als ein sehr positives Beispiel für die Verfilmung eines historischen Themas einordne, zumal er das Geschehen sehr deutlich veranschaulicht, zum anderen aber auch sicherlich ein guter Einstieg in dieses wichtige Thema ist, gerade für Schüler oder junge Menschen im Allgemeinen, die zu dieser Zeit noch nicht gelebt haben.

Einen Stern Abzug gibt es allerdings für die Qualität des Filmes. Ich weiß nicht ob es am Format Bluray liegt oder an der Vertonung allgemein, jedenfalls stört den Filmgenuss ungemein, dass die Gespräche relativ leise sind, sodass, wenn man diese lauter stellt, die Lautstärke anderer Geräusche wie Waffen oder Explosionen wahnsinnig hoch ist und mir persönlich dann zu laut, sodass ich während des Films häufig die Fernbedienung getätigen musste. Das tut dem Inhalt sicherlich keinen Abbruch, aber ich möchte zumindest darauf hinweisen.
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am 4. September 2015
Ich weiß, dass eine keine Doku ist, sondern ein Spielfilm, trotzdem ist die Langversion (Zweiteiler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen) verständlicher, da hier einige meiner Meinunung nach wichtige Szenen dabei sind. Für jemanden ohne Vorkenntnis ist der Film schwer zu verstehen.
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am 12. Februar 2014
Dieser Film erzählt (relativ) kurz und kurzweilig (!!!) die Geschehenisse um die Baader-Meinhof- Gruppe und der aus dieser folgenden RAF. Es geht allerdings hauptsächlich um die historischen Personen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof, sowie die Beziehungen jeweils zueinander.
Insgesamt orientiert sich der Film stark an den tatsächlichen Ereignissen (hier muß man auch mal den deutschen Film loben, der im Gegensatz zur uns überall umgebenden Hollywood-Traumfabrik selten verschönt oder in die eigene Tasche lügt - was häßlich war, wird auch häßlich dargestellt) und somit an die Recherche von Stefan Aust, der auch beim Drehbuch mitgewirkt hat.
Zu den Schauspielern kann man nur sagen: Tolle Leistung!! Man nimmt allen Rollen ihren Charakter absolut ab. Angefangen bei Moritz Bleibtreu (zu Recht einer der besten deutschen Schauspieler) als Andreas Baader bis hin zu den kleinen Nebenrollen. Ich könnte jetzt alle Schauspieler aufzählen, aber ich belass es jetzt so. Großartige Leistung - der Film geht unter die Haut und ich habe mich einige Male dabei ertappt, wie ich mit dem Kopf geschüttelt habe über soviel Extremismus und politischer Schieflage... Bedeutet im Umkehrschluß für mich, daß ich so gefangen war im Film, als würde die Geschichte direkt von den Beteiligten erzählt.
Absolut sehenswert - ein Muß auch für politisch Interessierte.
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am 5. November 2008
... Regisseur Uli Edel hat in die rund 150 Minuten Film einfach zu viel hineingepackt. Ich kenne die RAF und ihren Terror nur aus Büchern und Dokumentationen. Somit ist zumindestens das Grundwissen bei mir vorhanden und es ermöglicht diesem komplexen Film halbwegs gut zu folgern. Aber diejenigen, die über den Film vielleicht mehr von der RAF und ihren Taten erfahren wollen, sind wahrscheinlich hoffnungslos verloren in der Komplexität der Ereignisse.
So wird die Zeit der RAF doch bei manchen Zuschauer ein erhebliches Defizit an Allgemeinwissen verursachen. Das man sagen muss, dieser Film ist eher für jemanden geeignet, der die Namen wie Ulrike Meinhof, Andreas Baader oder Brigitte Mohnhaupt zumindestens schon mal im Zusammenhang mit der RAF gehört hat und dem Namen wie Hans-Martin Schleyer oder Siegfried Buback nicht ganz unbekannt sind.
Die erschütternd authentisch wirkende Verfilmung des nationalen Traumas aus den 70er Jahren spart nämlich an keinem Detail. In Verbindung mit dem gleichnamigen Buch von Stefan Aust bietet der Film für geschichtlich Interessierte trotzdem eine gute Ausgangsbasis. Dieser Film ist kein Terrorthriller für leichte Abendunterhaltung (eine TV-Version des Films soll im nächsten Jahr im Fernsehen starten), sondern eine beinharte Nachinszenierung der RAF-Zeit.

Uli Edels Film konzentriert sich dabei auf die Entstehung der RAF ab 1967 und endet mit dem Deutschen Herbst 1977. Hierbei konzentriert sich die Erzählung stark auf die Lebenswege von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), sowie die staatlichen Bemühungen unter der Führung vom Präsidenten des Bundeskriminalamtes Horst Herold (Bruno Ganz) die Bedrohung mit allen Mitteln Herr zu werden. Dies endet mit der Gründung der GSG 9.

Die Geschichte beginnt mit den Studentenkrawallen zum Besuch des Schahs von Persien in Berlin 1967, bei denen ein Polizist den Studenten Benno Ohnesorg erschießt. Die politisch vorwiegend links orientierte Studentenschaft, glaubt ein faschistisches Verhalten von Seiten des Staates zu erkennen und beginnt gegen diesen zu rebellieren. Das Verhalten der USA im Vietnamkrieg vertieft die Kluft zwischen den Studenten und ihren Sympathisanten und dem Staat. Nach ersten Protestaktionen (Brandstiftungen), eskaliert die Situation durch das beinahe tödliche Attentat auf Rudi Duschke, dem bekanntesten Wortführer der Studentenbewegung. In Folge dessen entsteht die RAF, lässt sich militärisch ausbilden, begeht Anschläge und finanziert sich durch Banküberfälle.

Die schauspielerische Leistung, die linksradikale, aufmüpfige Einstellung auf die Figuren zu projezieren gelingt den Darstellern mit Bravour. Besonders die Figur von Bruno Ganz (Horst Herold) bildet in dieser hektischen, brutalen, blutigen Realität des "Kampfes" der RAF einen willkommenen, bedachten Pol der Ruhe.
Allerdigns einige wichtige Figuren werden in dem Film nur kurz angerissen, so ist der Auftritt von Alexandra Maria Lara als Petra Schelm nur etwa eine Minute lang. Die Folgen dieses Todes und die dadurch losgetretene Diskussion in Deutschland (Schießausbildung der Polizei) werden gar nicht weiter erwähnt.

Fazit:
Wie denn auch? 150 Minuten Film sind zu einfach zu kurz, um dieses umfangreiche Kapitel deutsche Geschichte auch nur im Ansatz mit Tiefgang zu versehen. Herausgekommen ist ein düsteres "Best of RAF"-Konglomerat, das einem zwar ein paar geschichtliche Zusammenhänge nahebringt, aber dennoch nur die Ausgangsbasis für eine vertiefende Eigenrecherche sein kann/ darf. Für sich allein funktioniert der Film voll und ganz und hat seine obigen Sterne verdient. Als geschichtliches Lehrstück versagt er jedoch leider fast auf ganzer Länge. Bis auf die grundlegenden Zusammenhänge wird dem Zuschauer nicht klar, was genau da jetzt wirklich passiert ist und damit zeigt sich: Die Realität ist so viel komplexer als ein Film dies jemals darstellen kann. "Der Baader Meinhof Komplex" kommt zwar atmospährisch nah an das geschichtliche Erleben einzelner Situationen heran, kann aber die Gesamtheit der damaligen Zeit im Ganzen nur schwer nachstellen - dafür läuft der Film zu kurz.
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am 23. Oktober 2015
Der Film schildert ein Stück schwierige BRD Zeitgeschichte realistisch, ohne dabei etwas verherrlichen, was anhand der vielen Opfer der RAF auch absolut nicht angemessen wäre.

Man kann gut nachempfinden, wie schwierig diese Zeit war, vor allem für junge Menschen, die in dieser Zeit gegen die noch doch konservative BRD und den Westen im allgemein aufbegehrten.

Kann man allen empfehlen, die sich ein für eine Stück intensive BRD Zeitgeschichte interessieren.
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am 14. Mai 2014
Der Inhalt des Filmes sollte wohl jeden interessierten zumindestens Ansatzweise bekannt sein; Es geht um den Beginn und Werdegang der RAF-Terrorgruppe in den 1960er Jahren.
Der Beginn ist sehr spannend und sehr authentisch. Man hat ein richtiges Mittendrin-Gefühl. Der Regisseut hat sich Mühe gegeben, das bekanntes Original Filmmaterial und Film Übereinstimmungen hat.
Die erste Hälfte ist sehr spannend und zeigt den Beginn und die Aktionen der Terrorgruppe. In der Zweiten Hälfte geht es fast nur noch darum, wie die Köpfe der Gruppe im Gefängnis sitzen und dort Mürbe werden.
Der Film ist sehr Action-Reich mit viel Ballerei und Explosionen. Die 60er/70er Jahre kommen dabei sehr gut herüber.

Eigentlich hat der FIlm 5 Sterne verdient. Aber durch die Masse an Themen geht der "Rote Faden" verloren. Wer überhaupt kein Hintergrundwissen hat, wird aus dem Film nicht schlau. Wirklich etwas erklärt wird hier nicht. Auch ist eine "Charaktervorstellung" aufgrund des hohen Tempos kaum vorhanden und man muß sehr gut aufpassen wer wer ist.
Zudem verändern sich die Charaktere im Film häufig. Das sie man "Normal" sind, später einen Bart tragen und man sie erst gar nicht wiedererkennt. Das liegt aber sicher daran, das sich die "Originale" auch entsprechend veränderten (Hätte der Regisseur dies nicht auch gemacht hätte an dieser Stelle gestanden "Charaktere ändern sich nicht, fehlende Authentizität *g*)
Auch das quasi noch in den letzten Filmminuten neue Charaktere auftreten die man noch nie gesehen hat, aber wichtig zu sein scheinen ist verwirrend, aber auch hier gibt die Realität das Drehbuch vor.
Ich hätte dies durch "Namenseinblendungen" gelöst, die in solchen Filmen oft vorkommen um Charaktere Stumm vorzustellen.

Neben diesem "Verwirrspiel" kommt noch das schnelle Tempo dazu. So flieht Ulrike Meinhoff mit ihren Kindern aus Deutschland. In der nächsten Szene ist sie mit der RAF in einem Ausbildungscamp und ihre Kinder in Sizilien.
Das ist nur eine Szene bei der man glaubt kurz eingenickt zu sein oder irgendwas verpasst zu haben. Mal gehen die Baaders ins Gefängnis, in der nächste Szene sind sie schon wieder frei.
Alles in allem sehr verwirrend und schwer zu verdauen. Zumal man in der "Verwirrtheit" auch oft die aktuellen Szenen nicht richtig mitbekommt, weil man am Grübeln ist :)

Zu guter Letzt endet der Film abrupt und fast schon mittendrin. Irgendwelche "Fazits" am Ende oder "Was weiter passierte" fehlt.

Der Film an sich ist aber eigentlich zu gut um ihn schlechter zu bewerten. Wer sich mit dem Thema auskennt oder zumindestens ein wenig bei Wikipedia nachliest oder eine Sendung zum Thema gesehen hat, wird hier einen guten, spannenden Film sehen.
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am 30. September 2008
Filme über die Geschichte Deutschlands haben einen entscheidenden Vorteil. Sie erleichtern den nachfolgenden Generationen den Einstieg in diese Materie. Jedoch sollte man sich nicht nur allein auf das Wissen des Films stützen, denn man darf nicht vergessen, dass diese Filme reine Unterhaltungsfilme sind und somit die Geschehnisse verfälscht wiedergeben können. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger ("Das Parfum") hat mit "Der Untergang" über die letzten 12 Tage von Adolf Hitler das Genre des "Unterhaltungsfilms mit Wissen" ins Leben gerufen und setzt das nun mit "Der Baader Meinhof Komplex" fort.

Die 70er Jahre in Deutschland waren gezeichnet durch die terroristischen Anschläge der RAF, gegründet von dem Trio Andreas Baader, Gudrun Ensslin und der Journalistin Ulrike Meinhof Die US Bomben auf Vietnam, der Millitärputsch in Griechenland, erschossene Studenten in Kent waren neben dem Angriff auf Studentenführer Rudi Dutschke und den Tod von Benno Ohnesorg der Auslöser.
Die RAF musste ein Zeichen in Deutschland setzen, doch dazu reichten die Demos nicht mehr aus. Terror schien die einzige Waffe zu sein.

Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger reflektierte zusammen mit dem Autor Stefan Aust, der die Buchvorlage zum Film lieferte und dem Regisseur Uli Edel 10 Jahre RAF. Dabei schrecken die beiden Filmemacher Eichinger und Edel nicht vor schonungslosen Gewaltsequenzen zurück. Der Film hat eine FSK 12 Freigabe bekommen, wenn ich jedoch blutige Einschusslöcher in den Gesichtern sehe, einen Rudi Dutschke Darsteller, der nach einem Überfall mit einem fast zerschossenem Gesicht durch die Gegend torkelt, ununterbrochen Blut aus dem Mund fließt, Polizisten die auf Demonstranten mit Knüppeln einprügeln und die Kamera dabei fest draufhält, empfinde ich dies schon als sehr grenzwertig. Gelungen sind die Explosionssequenzen, wobei ich auch sehr schlucken musste, nachdem sie ein Auto in die Luft gejagt haben und eine Frau völlig verbrannt aus dem Auto fiel.

Der Cast dieses Films ist aber nicht zu unterschätzen. Allen voran Moritz Bleibtreu (Andreas Baader), Martina Gedeck (Ulrike Meinhof) und Katharina Wokalek (Gudrun Ensslin). Es glänzen aber auch Bruno Ganz (der in "Der Untergang" in faszinierender Weise Adolf Hitler spielte) als BKA Chef Horst Herold, Nadja Uhl aus Brigitte Mohnhaupt und Jan Josef Liefers als Peter Homann. Der Clou ist nämlich, dass der Cast nach den Vorbildern ausgesucht wurde. Und das ist wohl die richtigste Entscheidung für diesen Film gewesen.

Bei all den positiven Dinge finde ich es schade, dass der Film eine konkrete Stellung bezieht. Natürlich ist das bei diesem brisanten Thema eine heikle Sache, weil beide Parteien (die RAF und der Staat Deutschland) einiges zu den chaotischen 70er Jahren beigetragen hat. Ich sehe den Film daher als ein unterhaltendes Mittel jüngere Generationen über diese Zeit aufzuklären. Denn erst mit dem Film haben sich sehr viele Zusammenhänge erschlossen, die vorher noch unergründet blieben.

Stilistisch kann sich der Film sehen lassen. Die Kamera von Rainer Klausmann zeigt sich sehr dynamisch und ruhig. Perfekte musikalische Untermalung ermöglichen die beiden Komponisten Peter Hinderthür und Florian Tesslof.

Fazit: Ein Film, der einem unterhaltsam die Zeiten der RAF näher bringt, Zusammenhänge genau erklärt, sehr gut inszeniert aber in einigen Sequenzen recht brutal ist.
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am 18. Juni 2015
Eine historische Begebenheit wird mit einer Vielzahl an fantastischen und bekannten deutschen Darstellern erzählt. Nicht nur die damalige Lebenswelt wird gut präsentiert, sondern auch die Entwicklungen der ersten Generationen der RAF. Das Wissen über die RAF gehört zur Allgemeinbildung. Daher ist der Film schon sehenswert. Die spannende und mitreißende Umsetzung machen den Film in besonderen Maße empfehlenswert.
Einziges Manko ist die zeitliche Ausdehnung am Ende.
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am 26. Dezember 2013
Ich habe bereits Seminare über die RAF belegt und auch das Buch gelesen, hatte somit auch schon viel Vorwissen. Und mich hätte ein Film, der nur die wichtigsten Stationen thematisiert, wahrscheinlich gelangweilt. Aber dieser Film schafft es, dieses geballte Stück Zeitgeschichte mit seinen ganzen zeithistorischen Einflüssen wirklich gut zu transportieren. Positiv überrascht hat mich z.B., dass der Film "Bambule" von Ulrike Meinhof erwähnt wird am Rande, obwohl er für die Story auch nicht direkt wichtg ist (er aber zeigt, dass ich die Meinhof auch schon zuvor von gesellchaftichen Missständen alarmiert war). Das zeigt mir wiederrum, dass sich die Macher nicht nur oberflächlich mit den Personen beschäftigt hat. Wirklich ein guter Film, der Zeitgeschichte vermittelt und dabei kurzweilig und unterhaltsam daher kommt! (Dass der Film zudem von A-Z mit bekannten Gesichtern besetzt ist, sei am Rande erwähnt)
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am 5. April 2010
Ich finde der Film ist an sich sehr gut gemacht und gut umgesetzt. Das war von Uli Edel und Bernd Eichinger aber nicht anders zu erwarten.

Der einzige aber wirklich große Kritikpunkt den ich habe, ist dass, der Umfang des Themas und die große Zeitspanne, die im Film thematisiert wird einfach viel zu viel für einen Film von derartiger Länge ist.

Einen mehrteiligien Film oder eine Serie wäre da wohl etwas vorteilhafter gewesen. da hätte man auch den ganzen Stoff des Themas gut rüberbringen und gut einbinden können.

Im Film bekommt nämlich ein Zuschauer, der historisch über die Thematik nicht so informiert ist, gar nicht so richtig mit, dass es sich am Ende des Films um die zweite Generation der RAF handelt. Und somit fast ein ganzes Jahrzehnt vorrüber ist.

Trotzdem ist der Film meiner Meinung nach einer der besten deutschen Produktionen überhaupt.
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