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Kundenrezensionen

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am 15. November 2010
Carla (Paula Kalenberg) hat ihren Vater beklaut, um in Lyon Modedesignerin zu werden. Auf dem Weg dorthin wird sie von zwei Trickdieben hereingelegt. Da steht sie nun, in der cleanen, geräumigen und nahezu menschenleeren Bahnhofshalle einer fremden Stadt, ohne Gepäck, ohne Geld und ohne Papiere. Zur Polizei will Carla wegen des gestohlenen Geldes nicht gehen. Aus schierer Not gerät sie an Rico, der krumme Geschäfte macht und nach billigen Arbeitskräften für seinen Bautrupp sucht. Sie hofft, mit dem Geld, dass sie bei Rico verdient, in zwei, drei Monaten nach Lyon weg zu kommen. Der Bautrupp soll eine alte Mole in ein schwimmendes Restaurant verwandeln. Auf dem Schiff lernt Carla die ungleiche Lucie kennen. Lucie (Marie Luise Schramm) will auf keinen Fall wieder zurück ins Heim. Sie wünscht sich eine eigene Wohnung. Als Carla erfährt, dass sie von Rico im vierten Monat schwanger ist und Skrupel hat, das Kind abzutreiben, macht Lucie ihr den Vorschlag, die Rollen zu vertauschen. Lucie mimt also auf dem Amt die Schwangere, um eine Wohnung zu bekommen, was nicht gleich klappt und zusätzliche Privatinitiative erfordert, während Carla schließlich das Kind mit Lucies Krankenversicherungskarte zur Welt bringt. Da sitzen sie nun in ihrer gemeinsamen Wohnung, Carla, Lucie, das Kind und Lucies Bruder Michael. Während den beiden Frauen die Mehrfachbelastung (Heimarbeit, Haushalt, Kind) über den Kopf wächst, hat Michael nur seinen Fernseher im Auge und seine Bierflaschen. Carla hat das bald satt. Sie will mit Lucie und dem Kind zusammen in Lyon leben. Lucie will ihren Bruder aber vorerst nicht im Stich lassen. Bis die Karten am Schluss neu verteilt sind, bleibt es spannend, wie die beiden Frauen sich um das Kind drehen und wenden, wie der ganze Schwindel auffliegt, was aus dem Kind und der gemeinsamen Lebenslösung wird, was Dietmar vom Amt mit den Frauen vor hat und wie Rico auf die Vaterschaft reagiert. Schön finde ich, dass am Schluss, wo der Abspann beginnt und der Titelsong "Je ne sais comment, mais je sais que je vais aller" zu hören ist, die homoerotische Perspektive für die beiden Frauen, das Kind und Lyon offen bleibt./ Regisseurin Julia von Heinz schildert das Drumherum um diesen Film in einem Interview. Da ist vom Budget die Rede. 400 000 Euro Fördermittel vom WDR. Das ist nicht viel für einen Kinofilm. Mir gefallen aber die ruhigen Einstellungen und Bildkompositionen vom Interieur, wo sich ein Kreis um den Raum schließt. Ein spannendes Sozialdrama, und ein erneuter Beweis, dass ein guter Film nicht immer teuer sein muss./
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am 16. Dezember 2009
"Was am Ende zählt" ist ein Film, der gleichzeitig berührt und nachdenklich macht - und der es dem Zuschauer durch die triste Grundstimmung, die konstant vorherrscht, nicht leicht macht. Das ist kein Wohlfühl-Kino, das Regisseurin Julia von Heinz ihrem Publikum präsentiert, und das will es auch nicht sein. Von Heinz wirft unbequeme Fragen auf, beschäftigt sich mit wichtigen Themen und beleuchtet Moral und Amoral, überlässt es aber schlussendlich dem Zuschauer selbst, ein Urteil zu fällen. Mit einem sehr überschaubaren Budget hat sie gearbeitet, verrät sie im Interview, das sieht man dem Film aber Gott sei Dank gar nicht an, auch wenn so manche Einstellung eher an Fernsehfilm als an Kinoproduktion erinnert. Das Team war offensichtlich motiviert und das soziale Milieu, in dem der Film angesiedelt ist, zeigt ein sehr reales Deutschland, das so weit von der Glitzerwelt der Soap Operas und Telenovelas entfernt ist wie nur irgend möglich. Das drückt auf die Stimmung und macht "Was am Ende zählt" zu einem sehr wahrhaftigen Film.

Diesen Eindruck verstärken noch die beiden Hauptdarstellerinnen Paula Kalenberg und Marie Luise Schramm, die für ihr junges Alter hier wirklich beachtliche Leistungen abliefern. Sie verkörpern die pubertierenden Mädchen, die ihren Platz in der Welt selbst noch nicht gefunden haben, sehr glaubhaft.

Besonders erfreulich ist das Bonusmaterial, mit dem die DVD ausgestattet ist: Neben einem wenig aussagekräftigen Making Of gibt es ein sehr aussagekräftiges Interview mit der Regisseurin und durchaus interessante Interviews mit den beiden Hauptdarstellerinnen. Neben Bio- und Filmografie beinhaltet die DVD ein Unplugged-Musikvideo zum Titelsong, eine Fotogalerie sowie unveröffentlichte Szenen.

Unterm Strich ist "Was am Ende zählt" eine sehenswerte Independent-Produktion, die mutig Probleme anspricht, die gern unter den Tisch gekehrt werden, ohne vorgefertigte Lösungen zu bieten.
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am 7. Februar 2016
Carla (Paula Kalenberg) ist Halbwaise und mit 3000 Euro vom Säufervater, dem sie die Schuld am Tode der Mutter gibt, unterwegs nach Lyon, wo sie eine Modeschule besuchen will. Schon am Bahnhof ist sie Geld und Gepäck los, gelinkt von Trickdieben.
Sie verbringt gegen Unterkunft eine Nacht mit Rico (Vinzenz Kiefer), arbeitet dann für ihn auf einem alten Boot, das ein Restaurant werden soll, um wieder an genug Geld für ihren Traum zu kommen. Dort lernt sie auch die noch minderjährige Waise Lucy (Marie-Luise Schramm) kennen, beide freunden sich an, obwohl grundverschieden.
Als Carla ihre Schwangerschaft bemerkt, ist es für sie schon zu spät für eine Abtreibung, Lucy hat einen Plan: Sie träumt von kleiner Familie und Mutterglück, Carla soll unter ihrem Namen das Kind austragen, Geld und Unterkunft kann sie dem Jugendamtmitarbeiter, dessen "beste Kundin" sie zu sein scheint, abringen.
Dummerweise nimmt die warmherzige Lucy ihren Nichtsnutz von Bruder mit auf, der außer saufen, qualmen und dauerfernsehglotzen nichts zu der Gemeinschaft beiträgt, aber hinter das Geheimnis der jungen Frauen kommt und so ein Druckmittel hat, zu bleiben.
Als das Kind von einem Katzenkratzbaum fällt und eine Gehirnerschütterung erleidet, deckt Carla, die sich in ihre Mutterschaft eingefunden hat, den Schwindel auf. Lucy klaut das Geld (wahrscheinlich Schwarzgeld) von Rico vom Boot, welchen Weg werden die Freundinnen weiter gehen, gemeinsam?

Im Interview mit der Regisseurin wird erklärt , dass das Ende bewußt offen gehalten wurde, was ich persönlich gut finde. Einen Preis erhielt der Film auch bei von der Jury des "Torino" International Lesbian and Gay Festival, einen Preis in Deutschland als Kinder-und Jugendfilm, Marie-Luise Schramm einen Darstellerpreis vom Brooklyn/New York Filmfestival.
Die beiden Frauengestalten werden sehr gut verkörpert, ihre Beziehung muß man nicht als lesbisch ansehen, wie auch die Darstellerinnen im Interview betonen. Interessanter finden sie die Frage, ob ein Kind die klasischen Eltern braucht, die jungen Frauen finden es wichtiger , dass das Kind geliebt wird.
Das HAMBURGER ABENDBLATT vermisste "ungewöhnliche Blickwinkel und Details, die für Spannung sorgen könnte." Es bleibe ein dahinplätscherndes Sozialdrama. Was heißt das? Es hat nicht gefallen, mehr nicht, man kann auch genauso formulieren, die Handlung werde ruhig und stimmig entwickelt, nicht wahr?
Mir hat der Film gefallen, ich habe auch keinen Thriller mit Nervenkitzel bis zum Anschlag erwartet. Die Frage, ob der Schwindel gutgehe und später, ob Lucy von den Kleinganoven, deren Geld sie gemopst hat, erwischt wird, war mir "spannend" genug.

Mir hat die Geschichte um zwei grundverschiedene, aber zielstrebige und solidarische gute Freundinnen, die sich unter schwierigen Bedingungen dem Leben (und einer Mutterschaft) stellen, gut gefallen, und toll gespielt war sie auf jeden Fall von beiden.

Doc Halliday
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am 11. April 2014
Dies ist wirklich ein toller Film, tolle Schauspieler. Die Handlung ist nachvollziehbar und regt wirklich zum Nachdenken an.So soll es sein.
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am 6. Februar 2014
es geht schließlich um ein Kind, welches wahrscheinlich dann von Hartz IV leben wird... wird alles romantischer dargestellt.
Etwas langatmig der Film, da hätte man mit den Drehorten mehr heraus holen können. Wer den Film haben will, er steht hier noch rum. Für die Portokosten plus 2... sofort. Wer zu erst kommt, malt zu erst.
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am 10. Juli 2013
für Leute die nicht unbedingt nur Blockbuster schauen... ein mal etwas anderer film über Dramen des Lebens und die Liebe
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am 17. Dezember 2013
Wie so oft (mein Fehler) hatte ich mehr erwartet von dem Film.
Dieser ging spurlos an mir vorbei.
Was somit am Ende zählt,
GÄHN.
Zeitverschwendung
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am 4. April 2012
Ich habe mir mehr von dem Film erhofft...

Man merkte die Spannung zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen, und ich habe gehofft und gehofft, dass sie sich näher kommen...
Teilweise war der Film auch spannend...

Am Ende hat mich eine Szene schockiert, und ich habe Nachts wach gelegen...
Wie kann man nur sein Baby auf den Kratzbaum legen???
Ich habe selber ein Baby und ich kann das wirklich nicht verstehen... :(

Schade
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