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TOP 500 REZENSENTam 20. Oktober 2009
Eigenartig, dass hier noch niemand etwas zu diesem Film geschrieben hat!
Der Film wurde im Jahre 2000 auf dem niederländischen Filmfestival als "bester niederländischer Film des Jahrhunderts" ausgezeichnet.

Eine etwas verspätete Ehrung, stammt der Film doch schon aus dem Jahr 1973 und stellt ein Frühwerk des bekannten Regisseurs Paul Verhoeven dar, der später filmische Meilensteine mit "Basic Instinct", "Robocop", "Total Recall" und "Starship Troopers" schuf.
Auch der männliche Hauptdarsteller Rutger Hauer machte später eine Weltkarriere mit "Blade Runner", "Hitcher - Der Highway-KIller", "Das Osterman-Weekend" etc.
Die Karriere der weiblichen Hauptdarstellerin, Monique Van De Ven, verlief daagegen nicht ganz so erfolgreich, am bekanntesten dürfte noch ihr Mitwirken als Laura in "Verfluchtes Amsterdam" von Dick Maas sein.

Der Film war meines Erachtens früher indiziert und galt als Geheimtip, inzwischen sieht man die expliziten Sexszenen nicht mehr so dramatisch und die FSK gab inzwischen ihren 16-er Segen, die Indizierung dürfte daher inzwischen aufgehoben worden sein.
Insbesondere für einen Film von 1973 hat der Film sehr viel nackte Haut und einige Unappetitlichkeiten zu bieten, die auch heute noch nicht ganz wirkungslos verpuffen.

Zur Story:
Der Film erzählt die von Konventionen freie Love Story zwischen dem nicht sonderlich sympathischen und hitzköpfigem, gegen das Bürgertum aufbegehrenden Künstler Erik und der rothaarigen, lebenslustigen Olga vor der Kulisse Amsterdams.

Die darstellerischen Leistungen der Protagonisten sind sehr gut, der Film ist etwas Besonderes, er lässt niemanden kalt.

Positiv ist auch die digitale Neuaufbereitung des Bildes, besonders gut kann man das erkennen, wenn man sich den auf der DVD befindlichen Original-Filmtrailer anschaut, der nicht digital remastered ist, ein himmelweiter Unterschied!

Neben dem guten Bild ist noch zu erwähnen, dass der Ton naturgemäß nur in Mono vorliegt.
Da nunmehr auch vormals entfernte Szenen (der Film sollte etwas gestrafft werden, es handelt sich lediglich um weniger relevante Dialogszenen) wieder eingefügt wurden, für die keine deutsche Synchronisation zur Verfügung stand, sind diese mit niederländischem Ton und automatischen Untertiteln versehen, nicht schlimm.

Alles in Allem nicht nur für Fans der Beteiligten sehenswert.
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am 17. Mai 2014
Gleich vorweg mag ich etwas allgemeines sagen: Jeder Mensch ist anders, weshalb auf jeden ein Film anders wirkt. Ich hoffe deshalb nicht zu sehr zu einseitig von dem Film zu berichten.

Anfangs ist türkische Früchte - so wirkte es auf mich - ein seltsamer Film. Da wäre auf der einen Seite der rebellische Eric, der sexbesessen oder vielleicht besser gesagt besessen von seiner Olga ist oder noch anders gesagt Olga bedingungslos liebt. Olga selbst ist lebensfroh, will ihr Leben leben, möchte einfach ihr Leben komplett auskosten. Der dritte Part wäre dann das spießbürgerliche Bürgertum. Letzteres muss nicht groß kommentiert werden.

Als ich den Film anschaute wirkte der Film sehr seltsam auf mich. Im ersten Teil sogar etwas platt. Auf jeden Fall anders, weshalb ich doch nicht weggeschaltet habe. Erstmal wird die Liebe zwischen den beiden thematisiert, wie auch gesellschaftliche Normen und Zwänge.

Im zweiten Teil des Films kommt der Bruch. Und mit ihm die Tragik. Und genau hier saß ich mit offenem Mund da, völlig überrascht von der Kehrtwende dieses Films. Für mich selbst wurde es plötzlich ganz still um mich rum im Zimmer. Etwas zuvor noch ist Erics Wut mehr als verständlich. Ist er doch das verletzte rebellische Kind, das nie was Böses wollte, aber dem die Tragik des Lebens wiederfuhr.

Die Tragödie des Lebens zeigt sich dann in seiner vollsten Stärke. Ganz plötzlich ist das Leben für die Beiden ein anderes. Vor allem für Eric. Hier fand ich dann bemerkenswert den starken Charakter von Eric - der noch anfangs etwas platt auf mich wirkte - und seine starke Wandlung zu einem anderen, (mehr) erwachsenem Menschen. Diese Wandlung - das Leben ließ ihm schließlich keine andere Wahl - ist und wirkt auf mich sehr stark. Alleine schon wegen dem zweiten Teil des Films ist dieser Film absolut sehenswert. Eric ist hier ganz plötzlich - nach einer tiefen Krise - ein anderer Mensch.

Schlussendlich kann ich sagen: Es gibt grob gesagt zwei Arten von Filmen. Die einen wären Popcorn, die anderen beinhalten einen tiefen Sinn und eine starke Botschaft. Türkische Früchte ist ganz klar letzteres. Am Ende steht man da und fragt sich so vieles. Am Ende ist man davon berührt wie grausam das Leben zu einem sein kann und wie es einem nichts anderes übrig bleibt es so zu nehmen wie es ist. Am Ende wird einem klar, wie stark das Leben einen verändern kann und wie man nichts dagegen unternehmen kann, dass es einen verändern wird. Am Ende wird klar, dass wir - wie so oft - nicht beeinflussen können was passieren wird........... es bleibt uns einzig überlassen zu entscheiden wie wir damit umgehen möchten.

Ich hoffe eine gute Rezession verfasst zu haben. Wünsche allen, die sich diesen Film anschauen, gute Gedanken.

Ich bin noch immer sehr berührt von diesem Film. Angenehmen Filmabend wünsche ich euch.
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am 10. November 2011
Hierzulande in Zeiten der RAF für eine Weile als 'pornographisch' verboten, na, allein das sollte doch schon neugierig genug machen, was da verderbliches aus dem holländischen Nachbarland auf unsere Köpfe und Sehgewohnheiten losgelassen wurde. Türkische Früchte war auch ein Aufbruchssignal an den europäischen Film (dem bald Werke wie die gleichfalls indizierter 'Ausgebufften' folgten), sich von Hollywoods Bigotterie abzugrenzen, wo eine Anfangsszene wie in diesem Film, als Eric mit nacktem Unterkörper auf dem Bett in Rächerfantasien schwelgt, selbst bei Werken wie Californication (frei ab 18 Jahren!)immer noch nicht zu sehen sein darf, ganz im Gegensatz zur hier gezeigten Gewalt, die man dort auch 15 jährigen zumutet. Dass Verhoeven zehn Jahre später in Der 4. Mann eine ähnliche Eingangssequenz mit einem sichtbaren Penis wählte, dürfte den Film dann auch einiges von seiner verdienten Anerkennung gekostet haben und bei Basic Instinct versuchte er das dann auch nicht mehr. Werke wie Trainspotting und Konsorten mögen inzwischen viel zur Gewöhnung an drastische Bildsprache beigetragen haben, doch wenn man Türkische Früchte durch einen Zeittunnel von gut 40 Jahren sieht, kann man noch verstehen, wieso er zu seiner Zeit gutbürgerliche Gemüter dermaßen erhitzte, dass es zur Indizierung kam, was sich auch im Film selbst zeigt, wo der bürgerliche Druck auf Eric und Olga letztlich zu groß wird, sich dagegen zu behaupten. Und weil das in jenen Tagen wohl hunderttausendfach erlebt wurde, ist Türkische Früchte nicht nur ein filmisches Denkmal all dieser Aufbruchslieben, er ist auch zu Recht der beste holländische Filmkulturbeitrag des letzten Jahrhundert.
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am 20. August 2011
Ich habe nicht so sonderlich viel zu diesem Film zu sagen.
Ich denke man muss die Art des Films mögen.
Die Lebensweise des Protagonisten ist wie im Titel der
Rezension erwähnt sehr strange.
Menschliches Drama auf eine sehr verrückte, ausschweifend und
manchmal unappetitlich Art und Weise.
Wems gefällt!
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am 23. September 2010
In dem film sieht man einen rutger hauer, der ein leben führt, wie manche es sich wünschen.
er schleppt reihenweise frauen ab findet eine art dauergeliebte und gönnt sich jede menge wonne.
ein film wie ein leben...
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