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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
57
3,6 von 5 Sternen
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am 30. Oktober 2016
Mafia-Film? Aber nicht hier. Eher eine Dokumentation, die selbst nicht gelungen ist. Wie hat dieser Film einen Preis bekommen können?
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am 16. September 2013
Nachdem ich das zugehörige Saviano Buch mit viel Begeisterung in kurzer Zeit gelesen hatte, bestellte ich auch den Film dazu. Leider enttäuschte mich dieser Film in vielen Punkten. Viele Sequenzen des Films waren wild durcheinander zusammengeschnippselt und paßten chronologisch nicht zu denen des Buches zusammen. Etliche der vom Autor bis ins Detail beschriebenen Szenen und Persönlichkeiten wurden im Film einfach weggelassen. Man hätte auf Basis dieses Buches aus dem Film sehr viel mehr machen können! Es hätte eine modernere Pate Version werden können.
Mein Empfehlung: Wer sich die Mühe gemacht hat und das Buch gelesen hat, sollte die Finger von diesem Film lassen. Spart euch das Geld, es gibt etliche Dokumentationen zu dem Thema mit deutlich mehr Anspruch.
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am 5. November 2009
Ein zyklisch fließendes System aus Geld und Blut diktiert das Dasein in der von hoher Arbeitslosigkeit und Armut geprägten neapolitanischen Scampia. Auf engstem Raum in Ghettos in einer Art Parallelgesellschaft zusammengerottet, infiltriert die Camorra das Leben der Menschen, die schon mit der Geburt in diese ohne einen Funken Menschlichkeit gezeichneten kalten Welt über alimentierende Geldzahlungen am Tropf des organisierten Verbrechens hängen und in ihrer Not nach jedem Strohhalm greifen. Clans, Kinderbanden, Grundstücksspekulanten, illegale Waffenarsenale, kriminelle chinesische Immigranten und korrupte Müllentsorgungsfirmen bestimmen den Alltag der Bevölkerung und hindern die Gesellschaft daran, auf legalem Wege zu funktionieren.

Vorbei sind die Zeiten von Coppolas Don Corleone, der im schwarzen Anzug dermaßen beeindruckend elegant wirkte, dass selbst echte Paten so sein wollten wie die Filmfigur. Regisseur Matteo Garrone versucht mit Gomorrha ein möglichst realistisches Bild des Antlitzes der neapolitanischen Mafia zu zeichnen. Der Film, der auf dem sauber recherchierten Buch des unter Polizeischutz lebenden Journalisten Roberto Saviano basiert, besitzt dabei eine sehr authentische Wirkung: Als Zuschauer nimmt man teil am Abstieg in dieses Betonlabyrinth aus Katakomben und Geheimgängen, in dem die Häßlichkeit der kriminellen Energie allgegenwärtig ist. Nervöse Steadycam-Einstellungen fahren oftmals wie wirre Blicke jedes einzelne Detail der Sets in sehr erratischen Nahaufnahmen ab, was dem Zuschauer das Gefühl gibt, direkt im Gemenge dabei zu stehen und Teil der Handlung zu sein. Als Kulissen dienen runtergekommene und verfallene Originalschauplätze Neapels, an denen offensichtlich nichts kaschiert wurde. Das Cast setzt sich aus vielen Laiendarstellern zusammen, was die Authentizität des Films noch mal verstärkt. Und auch die Handlung fügt sich mit ihren fragmentierten Strängen, die unterschiedliche Segmente dieses brodelnden Mikrokosmos wild hin und her springend abgrasen, in das mosaikartig zusammengesetzte Bild des Films ein. Gewalt wird nicht stilisiert oder ästhetisiert wie etwa bei Tarantino, sondern in ihrer nüchternen brutalen Reinform dargestellt. Patriacharlische Protagonisten gibt es eigentlich nicht, es sind die vielen kleinen Fische und ihr soziales Umfeld, die in Gomorrha in den Vordergrund geschoben werden. Alles wirkt ein wenig anarchisch und unhierarchisch miteinander vernetzt. Insgesamt wird ein fast schon vor der kompromisslosen Macht der Camorra resignierendes Bild gezeichnet, worin selbst das kleinste Potenzial an Humanität zerstört wird. Denn der Film schafft letztendlich auch den Brückenschlag aus der Scampia heraus in Richtung globalen Kontext. So sieht ein für die Camorra arbeitender Schneider einen Fernsehausschnitt mit Scarlett Johansson, die in einem Kleid eines italienischen Topdesigners über den roten Teppich läuft, das ursprünglich aus von ihm gefertigter Ware erstellt wurde. Und auch an der Wiedererrichtung des World Trade Centers in New York ist die Camorra mit großen Summen beteiligt. Von seiner authentischen Machart her erinnert Gomorrha stark an Inarritus "Babel".

Die Extras der DVD fallen mit 19 Minuten gespeist aus Hintergrundinformationen, Trailern und einer Story rund um den Jungen Toto etwas mager aus. Die Tonspur liegt in Deutsch und Italienisch in Dolby Digital 5.1 vor. Das Bildformat ist 2,35:1!
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am 24. August 2009
Die Mafia. Ein eingeschworener Haufen, zu dem man gehören will!! Hauptsächlich treiben sich sie diese Freunde pathetisch in Casinos und herrschaftlichen Villen rum. Alles dreht sich um die Ehre, um die Familie und um noble Kleidung. Natürlich auch um viel Geld, das aber immer im Stil von wahren Gentlemen "erworben" wird.
Ein schönes Hollywood-Märchen!

Was will denn jetzt dieser kleine Mafiafilm aus Italien von uns Zuschauern?
Will er uns etwa sagen, dass es Gegenden in Bella Italia gibt, in denen das organisierte Verbrechen aufgrund von extremer Armut tatsächlich DAS soziale & wirtschaftliche Netz ist, aus dem es kein Entrinnen gibt? Dass es nicht um Ehre oder edle Motive, sondern einfach nur um's schnelle Geld durch Drogen, Waffen und illegale Müllentsorgung geht? Dass "Die Familie" eher nebensächlich ist, man entweder zu dieser Gruppe oder jener gehört und niemand mehr so genau weiss, warum es diese Einteilung überhaupt gibt?

Ja, das will und macht dieser Film! Mit viel Rohheit und schonungsloser Brutalität. In einem fiktiven Doku-Stil, bei dem man immer das Gefühl hat, jemand hat seine Erlebnisse in Neapel mit der privaten Kamera festgehalten. Aber nicht, weil es so billig wirkt. Nein. Weil es so authentisch scheint. Man ist als Zuschauer mittendrin. Scheinbar durchschnittliche Typen bei ihrer normalen Arbeit, die aber alles andere als normal ist. Ein Buchhalter, ein Schneider, ein Entsorgungsvermittler. Man begleitet sie und noch jede Menge anderer Leute bei ihrer Tätigkeit und Funktion im organisierten Netz und bekommt dabei den ein oder anderer Blick hinter die Kulissen, der sehr oft mehr erschreckend als überraschend ist. Ganz besonders hat mir der Blickwinkel auf die beiden erfolglosen Jugendlichen Ciro & Marco gefallen, die dazugehören wollen, aber es sich ständig selbst verbauen.

Doch wie verhält es sich nun mit der Mafia in Italien? Ist es so, wie hier gezeigt? Ein paar italienische Freunde bestätigen diese Sicht, andere meinen, dass es "etwas übertrieben" sei. Egal wie es nun ist. Realistischer war für mich bisher kein anderer Film über das Syndikat.
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am 25. September 2012
Gleich vorweg, ich habe das Buch gelesen und war sehr begeistert! In den kommenden Jahren habe ich mich generell viel mit diesem Thema befasst.
Als ich richtig bemerkt habe, dass es zu dem Buch auch einen Film gibt wollte ich Ihn mir unbedingt ansehen. Nach Ablauf des Filmes konnte meine Enttäuschung nicht größer sein! Dieser Film ist generell mit einer der schlechtesten die ich bisher gesehen habe und wird dem Buch in keinem einzigsten Punkt gerecht!
Es besteht nahezu keine Wirkliche Handlung (erst Recht nicht wenn man es mit dem Buch vergleicht). Auf die Personen wird sogut wie null eingegangen. Fazit, der Film schafft es nur bis auf Seite 92 vom Buch. Selbst Fakten wurden verdreht!
Hätte ich den mitsehenden Personen den Film nicht teilweise ergänzen können, hätte niemand so wirklich die Handlung (sinnvoll) nachvollziehen können!

Ich muss ehrlich sagen, selbst wenn man den Film auf der Strasse findet, ist dies noch zu teuer.
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am 8. November 2016
Wer einen Actionreißer oder Gangsterfilm im GoodFellas-Stil erwartet wird ebenso enttäuscht, wie jene die nachdem Buch eine Dokumentation der Strukturen dieser Art Mafia. Der Film versucht den Spagat zu meistern die Wirkung und Handlungen der Camorra anhand der Geschichte zweier Jungs nach zu zeichnen, die sich für die Sache hergeben und gnadenlos scheitern. Die Auswirkungen der Handlungen kommen fast banal daher, doch sie bestimmen den Alltag aller Menschen. Jeder ist in irgendeiner Art und Weise betroffen. Obwohl das Thema und die Aufarbeitungsidee gut dargestellt sind ist dieser Film sehr langatmig. Selbst nach brutalen Auseinandersetzungen verfällt die Geschichte in alltägliche Verfahren, wodurch anschaulich wird, wie wenig den beiden Protagonisten klar ist mit welchen Strukturen sie sich einlassen.

Fazit: Durchaus sehenswert, allerdings sehr langatmig. es ist ein Film für den man Muse haben muss, da weder ein schnell erzählter Krimi noch eine sachliche Dokumentation ist.
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am 5. Februar 2015
Voller Erwartung habe ich dieses.... na ja.... gekauft. Hier sieht man viele Episoden die nicht miteinander zu tun haben. Es wird von einer in die andere Szene rasch gesprungen. Der Film hat mich dadurch sehr nervös gemacht. Es gibt eindeutig bessere Mafiafilme.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2009
"Gomorrha - Vor der Mafia gibt es kein Entrinnen" ist ein wie ein Dokumentarfilm wirkendes Movie des Regisseurs Matteo Garrone. Nach dem gleichnamigen Roman von Roberto Saviano zeigt der Film die Präsenz der Camorra.
Der Film spielt in Neapel und der Region Kampanien. Im Brennpunkt-Viertel Scampia liefern sich die Clans der Scissionisti die Secondigliano und der Clan Di Laura seit Jahren eine Fehde. Das Leben der einfachen und sozial schwach gestellten Menschen wird dominiert durch die Clans, die Macht und Geld mit Blut verteidigen. Die einfachen Leute lernen mit der Dominanz zu leben und müssen sich irgendwann "positionieren", obwohl sie keine grossen Vorteile davon haben.
Zunächst fiel mir als Zuschauer die Orientierung in "Gomorrha" angesichts von 5 losen miteinander verknüften Geschichten und der unzähligen Nebenfiguren etwas schwer.
Je mehr man aber Einblick in diese bis zu 14 Stockwerke hohen kalten und ruinenartigen Wohnanlagen bekommt, desto fesselnder wird der Film. Mit Kriminalität halten sich die Familien über Wasser und rollen brav Heroinpäckchen für die Organisation, die im Film nie genannt wird.
Eine fremde und gewalttätige Welt die sich hier in den 5 Episoden auftut. Der Film zeigt sie in besonders roher Form. Dabei darf man aber kein geschlossenes Werk wie die grossen Mafia-Epen "Der Pate" oder "Good Fellas" erwarten, die vor allem die Grossen des Imperiums skizziert - hier sind es ausschliesslich die kleinen auswegslosen Schicksale:
Toto:
Der 13 Jährige Toto (Salvatore Abruzzese)lebt mit seiner Mutter in Scampia, sein Vater sitzt im Knast. Die Familie wird von Di Laura Clan deswegen unterstützt - bei einer Drogenrazzia macht er einen entscheidenden Schritt..
Don Chiro und Maria:
Don Chiro (Gianfelice Imparato) wohnt im gleichen Block, er ist der Buchhalter der Mafia. Im Block macht er seine Runden und zahlt loyalen Mitgliedern des Clans, die für die Grossen ins Gefängnis gegangen sind, mickrige Gelder aus. Hausfrau Maria (Maria Nazionale), die auch dort wohnt, bringt sich durch den Sohn, der die Seiten wechseln möchte, in Gefahr...
Marco und Ciro:
Zwei Jugendliche (Marco Macor/Chiro Bretone), die vor allem zuviel "Scarface" von de Palma geguckt haben. Mit krimineller Energie und massloser Selbstüberschätzung planen sie in dilettantischer Manier "Bosse" des Viertels zu werden...
Pasquale:
Er (Salvatore Cantalupo) ist von Beruf Schneider für die Haute Couture und kreatives, unterbezahltes Genie seines Unternehmens. Deshalb arbeitet er "schwarz" für die Chinesen, aber dies muss geheim bleiben...
Franco und Roberto:
Franco (Toni Servillo) ist ein schreckliches Beispiel eines Globalplayers, denn er ist als Vermittler unternehmerisch auf dem Gebiet der Entsorgung von giftigen Abfällen tätig. Einem Konzern bietet er die Entsorgung ihrer Abfälle zu halbierten Kosten und mit den benötigten offiziellen Zertifizierungen für die Ämter an. Dabei schafft er Arbeitsplätze für die arme Region, indem er illegale Deponien in Kampanien schafft. Sein Assistent Roberto (Carmine Padernoster) begleitet ihn bei seinen Deals mit armen Bauern, die aufgrund der Armut, ihr Land zum Lagern des Gifts zur Verfügung stellen...
"Gomorrha" wurde mehrfach ausgezeichnet und brachte das Filmland Italien nach einer etwas längeren Durststrecke wieder in preisgekrönte Regionen.
Der Flm gewann den Felix als "Bester Film des Jahres" und ist eine Empfehlung für Freunde starken Kinos mit sozialem Anspruch.
Mehr und mehr entfaltet der Film einen Sog, der nicht mehr loslässt und seine Anerkennung bei der Kritik auf alle Fälle voll verdient.
Ein packendes realistisches europäisches Filmhighlight....
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am 22. November 2011
Die Vorlage von Roberto Saviano belegt, dass er sehr genau recherchiert haben muss. So kommt es, dass der Film von Matteo Garrone eine Fülle von Informationen verarbeitet, über die nur ein echter Insider verfügt. Trotz der Distanz zum Geschehen - bisweilen kommt der Film fast dokumentarisch daher - ist es spannende Unterhaltung. Mehrere Handlungsstränge verlaufen neben einander her und bieten unterschiedliche Aspekte der 'Ehrenwerten Gesellschaft'. Der Aktionsradius reicht von der Nachbarschaftshilfe bis zum ganz großen Geschäft mit der Müllentsorgung. Es werden Geschäfte im Nadelstreifen mit Behörden gemacht und ein blutiger Bandenkrieg geführt.
Erschreckend ist nicht die Tatsache, dass jeder, der dazu gehört, ständig mit einem Bein im Grab steht, sondern es ist die tödliche Freundlichkeit, die an den Tag gelegt wird. Es wird ohne innere Anteilnahme oder mit einem Lächeln im Gesicht gemordet. Unvorhersehbar und in gnadenloser Konsequenz. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Zeiten geändert haben, brutaler und unberechenbarer und vor allem viel komplexer geworden sind. Vorbei sind sie noch lange nicht.
Es wird auf Theatralik weitgehend verzichtet. Lediglich ein Schocker am Anfang und einer am Ende machen da eine Ausnahme. Informativ und spannend. Ein etwas anderer Mafia-Film.
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am 3. Oktober 2008
Eins mal vor weg, dieser Film will kein spannender Thriller oder Krimi sein. Man kann ihn mehr als Dokumentarfilm sehen. Filme wie der Pate, Good Fellas usw. sind tolle aber eine ganz andere Art von Filmen. Da hat man ja sogar oft Sympathien für den Mafioso, aber in diesen Film ist das nicht so. Im Gegenteil.
Auf jeden Fall ist der Film gelungen, die schrecklichen Seiten Neapels werden sehr gut rübergebracht und wirken sehr authentisch.
Und eins ist ja auch klar, der Film auf deutsch (obwohl die Synchro gut ist) kann man natürlich nicht mit dem original breiten neapolitanisch gesprochenen Film vergleichen. Also von mir kriegt er 5 Sterne und empfehle es jedem weiter.
33 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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