Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket festival 16 sommer2016

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
68
3,9 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 27. Dezember 2008
Nachdem mit "I Am Legend" ein schlechtes Remake des Scifi-Klassikers unlängst in den Kinos lief, ist nun auch der "Omega Mann" endlich auf Blu-ray erschienen. Zunächst ein Wort an alle, die nur das Remake kennen: Schaut euch das Original an. Es ist um Längen besser.
Nun kann man das auch in ausgezeichneter Bildqualität genießen und zwar so scharf, dass man Dinge sieht, die man eigentlich gar nicht sehen wollte (etwa Statisten und Filmcrew im unbelebten LA).

Für alle die den Film noch nicht kennen, hier nochmal ein kurzer Abriss der Story:
Zwei Jahre nach einem bakteriologischen Krieg zwischen China und Russland ist L.A. fast ausgestorben. Dank eines Serums konnte Biologe Neville (Charlton Heston) überleben. Doch was macht das Leben lebenswert, wenn man tagsüber die Stadt für sich alleine hat und Nachts in Angst und Schrecken lebt, denn Neville steht auf der Abschussliste von gewalttätigen Mutanten. Doch ein Mann wie Neville gibt nicht auf (wie sollte man es von Heston auch anders erwarten) und setzt sich mit aller Macht gegen die Angriffe seiner Widersacher zur Wehr. Als er dann eine Frau sieht, die ebenfalls nicht infiziert ist, nimmt sein Leben eine radikale Wende ...
Man kann von Heston ja halten was man will, aber den unerbittlichen Einzelkämpfer verkörpert er besser als jeder andere und diese apokalyptische Vision bietet ihm die Gelegenheit, genau das zu spielen, was er am besten kann.

Aufgrund eines grandiosen Heston, einer spannenden Story und einer wirklich guten Bild- und Tonqualität gibt es satte 4 Sterne!
55 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2012
Der Omega-Mann - Auf einer Erde, auf der ein bakteriologischer Krieg fast die gesamte Bevölkerung ausradiert hat, sucht ein einsamer Wissenschaftler (Charlton Heston) nach letzten Überlebenden und wird dabei von einer Gruppe mutierter Spinner bedroht...

Dieses relativ unspektakulär in Szene gesetzte Endzeitwerk aus den 1970ern präsentiert sich in recht schöner HD-Optik: Abgesehen von ein paar wenigen Momenten halten sich Schärfe und Detailreichtum auf hohen Niveau. Ein minimales bis mittelstarkes Grieseln zieht sich durch den gesamten Film, verhält sich aber für gewöhnlich vollkommen unauffällig. Hin und da schleicht sich jedoch die eine oder andere Szene ein, bei der vor allem größere einheitliche Flächen etwas verrauscht wirken oder sich das Bild insgesamt ein wenig grobkörnig darstellt. Die deutsche Original-Tonspur hat zwar nicht gerade viel Power, klingt aber für ihr Alter sehr ordentlich: Rauschen ist mir nicht aufgefallen, ebenso wenig Lautstärkeschwankungen zwischen Dialogen und Actionszenen.

Die Extras fallen ziemlich mager aus:
- Einführung von den Akteuren Paul Koslo, Eric Laneuville und dem Drehbuchautor Joyce Carrington
- Featurette "The Last Man Alive - The Omega Man"
- Kinotrailer
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2006
Science Fiction Fans werden an diesem Klassiker aus 1971 ihre wahre Freude haben - eine Sternstunde des Actionkinos der 70er-Jahre ! Charlton Heston ist hier ebenso wie schon zuvor in "Planet der Affen"(1968 und 1969) als "Neville" absolut in Hochform. Das Bildformat 1:2,35 (Panavision) stimmt und auch der Ton ist sehr gut, v.a. in der englischen Version. Der äußerst effektvollen Musik von Ron Grainer (+1981) hätte ein Oscar gebührt ; schaurig-schön, wie die Bässe einsetzen, als das "Warner Brothers"-Logo zu Beginn erscheint. Die Nachtszenen im Stadion sind von überragender Actionqualität. Der Film wirkt nach 35 Jahren über die weitesten Strecken noch immer spannend und ist darstellerisch erstklassig bis in die Nebenrollen, überhaupt in der deutschen Synchronfassung: Heston wird so wie in "Ben-Hur" und "Die 10 Gebote" vom Meister Wilhelm Borchert gesprochen. Anthony Zerbe spielt hier übrigens nicht nur den finsteren Inquisitor Matthias, sondern - mit Hornbrille - auch den TV-Nachrichtensprecher, der in einer Rückblende über den ausbrechenden Bakterienkrieg zwischen Russland und China berichtet. Interessant übrigens wie sich Heston hier mit dem Gedankengut des "Woodstock"-Festivals identifiziert. Alles in allem eine höchst erfreuliche und sehr empfehlenswerte DVD-Edition eines Kultfilms, der im Kino im Gegensatz zu "Jahr 2022-die überleben wollen / Soylent Green" zumindest hierzulande ein jahrelanger Kassenhit war ! Wer gerne Musik hört, dem empfehle ich sehr den dazugehörenden Soundtrack, der in der CD-Edition von FSM Silver Age Classics in 18 Stücken die gesamte Musik des Films in Stereo enthält; ein 16-seitiges Booklet ist ebenso dabei.Kann süchtig machen...!
55 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2015
Nach einem verheerenden, bakteriologischen Krieg ist die Menschheit dezimiert. Nur wenige haben überlebt und sich in halbblinde Kreaturen verwandelt, die Jagd auf die Menschen machen, die nicht infiziert sind. Robert Neville ist Wissenschaftler und immun gegen die freigesetzten Bakterien. Als er auf eine Gruppe Überlebender trifft, nimmt er zusammen mit ihnen den Kampf gegen die neue Spezies auf, die in der Dunkelheit der Städte lauert.

*

Bereits 1964 wurde Richard Mathesons grandioser Science Fiction-Roman “I Am Legend” mit Vincent Price in der Hauptrolle verfilmt. Unter dem Titel “The Last Man On Earth” wurde sich damals zwar handlungstechnisch enger an die Romanvorlage gehalten, dafür aber die Namen aus unerfindlichen Gründen verändert.
Sieben Jahre später übernahm dann Charlton Heston die Hauptrolle in der Neuverfilmung unter der Regie von Boris Sagal. In “Der Omega Mann” wurden aus den vampirähnlichen Infizierten einfach nur Mutanten, die Jagd auf die gesunden Menschen machen. Sieht man sich den Film heute an, wirken viele Szenen fast schon lächerlich. Dennoch verbreitet der Film noch heute eine ganz ansehnliche, dystopische Stimmung, die einen noch immer in seinen Bann zu ziehen vermag. Die Stelle zum Beispiel, in der sich Heston in einem verlassenen Kino “Woodstock” ansieht, hat schon einen gewissen Reiz, den heutige Filme gar nicht mehr auf diese Art und Weise verströmen (können).

Sieht man einmal von den lächerlich wirkenden Mutanten ab, könnte man bei den Aufnahmen von “Der Omega Mann” durchaus vermuten, dass John Carpenter dadurch zu einigen Einstellungen für seinen grandiosen Weltuntergangsfilm “Die Klapperschlange” inspiriert wurde. Hestons Darstellung des Wissenschaftlers Neville kann durchaus überzeugen und ist entsprechend der damaligen Zeit auch sicherlich bestmöglich umgesetzt. Sieht man sich aber die 2007 entstandene Neuinterpretation “I Am Legend” mit Will Smith an, weiß man erst, wie eine Umsetzung aussehen kann, die dem Geist von Mathesons Roman noch irgendwie am meisten entspricht, was aber mit Sicherheit an der Möglichkeit von Spezialeffekten liegt. Alleine die Tatsache, dass Sagals Film ohne großartige Spezialeffekte auskommt, spricht allerdings wiederum für ihn.

“Der Omega Mann” hat durch seine für die damalige Zeit visionären Aufnahmen von leeren Straßen und verlassenen Häusern den Status eines Kultfilms. Ein Klassiker ist er allemal, auch wenn, wie gesagt, einige Dinge (leider) veraltet wirken. Und trotz dieser (zeitverschuldeten) Kritik bleibt “Der Omega Mann” einfach im Gedächtnis haften, was daher bedeutet, dass es sich schlichtweg um einen guten Film handelt. :)

*

Fazit: Science Fiction-Klassiker nach dem Roman von Richard Matheson. Schnörkellos und ohne großartige Effekte zeichnet Sagal das Bild eines Einzelgängers, perfekt dargestellt von Charlton Heston, in einer dystopischen Welt nach.

© 2015 Wolfgang Brunner
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2009
Dieser Film ist der Beweiß, dass man auch alte Filme (1971) liebevoll auf neue Medien bringen kann!
Ein perfektes Bild, ohne dass Bildrauschen oder andere unliebsame Bildfehler auftreten.
Auf einem großen Bildschirm/Leinwand per Beamer macht es sogar richtig Spaß, einige wenige Stadtstreicher und andere ungewollte "Nebendarsteller" in einem ausgestorbenen Stadtscenario zu suchen. Schön, dass hier niemand auf die Idee gekommen ist, digitale Verfälschungen zu tätigen.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2014
Über den Inhalt schreibe ich hier nichts, der Film ist bekannt genug und wurde von anderen Rezenten in dieser Rubrike schon genügend beschrieben. Wollte nur unten über die Qualtiät der BR schreiben.

Es gab schon mehrere Verfilmungen mit ähnlichen Inhalten: 1964 „The Last man on Earth“ mit Vincent Price, 1971 „Omega Man“ mit Charlton Heston“, 2007 „I am Omega“ mit Mark Dacascos und 2008 „I am Legend“ mit Will Smith.

Qualität der BR: Die Farben sind gestochen und der Film ist von Bild her scharf und ohne Verunreinigungen. Man erkennt jede Menge an Details im Hintergrund, nur bei Dunkelheit und dunklen Hintergründen grieselt das Bild. Die Bildüberarbeitung ist daher wirklich als gelungen zu bezeichnen. Der deutsche Ton ist gut verständlich.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2003
Auch wenn sich die Verfilmung von Boris Sagal nicht unbedingt sehr genau an die Romanvorlage "I am Legend" hält, bietet sie doch einen überaus spannenden SF-Thriller, der spätere Kultfilme wie George R. Romeros ZOMBIE oder 28 DAYS LATER vorweg nimmt. Die Szenen, in denen kalkweisse Mutanten dem Filmhelden in der Dunkelheit nachstellen, sind auch für heutige Verhältnisse noch gruselig. Hauptdarsteller Charlton Heston überzeugt in der Rolle eines Mannes, der glaubt, der einzig Überlebende eines verheerenden baktierologischen Krieges zu sein. Und auch wenn die Action in diesem Film eindeutig dominiert, sind die Szenen, in der die Einsamkeit diesem Mann zusetzten, recht überzeugend; so wenn er etwa mit einer Kopfbüste schachspielt oder in einem Kino sitzt, in dem der Film WOODSTOCK (hier spiegelt sich nochmal deutlich die Zeit, in der der Film entstanden ist) läuft, jeden Dialog mitbeten kann. Freunde von spannenden, action-orietierten SF-Thrillern werden sicher auf ihre Kosten kommen.
Das der Film hier erstmals im originalen Breitwandformat von 2,35:1 angeboten wird, freut die Filmfreunde besonders. War bisher hierzulande doch nur eine Videokassette in Vollbild mit einem beschnittenen Seitenverhältnis zu bekommen.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ende der Sechziger/Anfang der Siebziger Jahre muss Charlton Heston wohl vom Science-Fiction-Fieber befallen gewesen sein. Anders kann ich es mir jedenfalls nicht vorstellen. Glücklicherweise erwiesen sich besagte Filme für den oskarprämierten Waffennarren (wer "Bowling for Columbine" gesehen hat, weiß wovon ich spreche) keineswegs als Fehlgriffe; ganz im Gegenteil: "Planet der Affen" ist längst ein Stück Filmgeschichte, "Jahr 2022 ..." mit Sicherheit einer der besten Sci-Fi-Filme der Prä-Star-Wars-Ära, nur "Der Omega-Mann" wird gerne noch übergangen, was eigentlich ziemlich schade ist, denn trotz seiner knapp dreißig Jahre ist der Film noch immer unheimlich und mörderisch spannend.
Erzählt wird die Geschichte von Robert Neville, einem ehemaligen Biologen, der dank seines Serums außerdem noch der letzte Überlebende eines globalen Holocaust mittels biologischer Waffen ist.
So scheint es jedenfalls - denn trotz seiner Ausnahmestellung muss Neville jeden Tag ums Überleben kämpfen, denn die "Familie", mutierte vampirartige Geschöpfe mit weißer Haut und grellen gelben Augen, hat es sich zum Ziel gesetzt, Neville, den letzten Representanten der "alten Ordnung und des Verfalles" endgültig zur Strecke zu bringen ...
Sicher, wer Richards Mathesons Originalroman kennt und danach den Film sieht, könnte schon ein bisschen enttäuscht sein. Anders als im Buch nämlich wird hier kein klaustrophopisches Kammerspiel geboten, sondern eine nervenzerreißende Hetzjagd, die sich durch ein ausgestorbenes Los Angeles erstreckt. Dennoch überwiegen die positiven Momente beim "Omega-Mann": So haben die Szenen, in der in der toten Stadt beim Einbruch der Dämmerung sämtliche Telefone zu klingen beginnen oder die plötzliche Attacke der "Familien"-Mitglieder auf Neville noch immer genügend Potenzial, um den Zuschauer durch Mark und Bein zu gruseln, ohne dabei mit einfallsloser Gewalt zu schockieren.
Wer außerdem genau hinschaut, der wird außerdem feststellen, dass auch in einem Action-Gruseler wie dem "Omega-Mann" ein paar nachdenkliche Themen eingefügt wurden, was dass Werk gleich eine Klasse besser macht. Ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zielbewusst auf die Zuschauer zu deuten, mahnt Regisseur Boris Sagal (der übrigens der Vater von "Peggy Bundy" Kate Sagal ist!) Kriegstreiberei, Politik und den Menschen selbst an - Themen also, die noch immer ziemlich aktuell sind. Über die Schauspieler selbst gibt es nicht viel zu sagen, außer dass die Besetzung wirklich gelungen ist und neben Charlton Heston außerdem Rosalind Cash und Altstar Anthony Zerbe (erst kürzlich in "Matrix Reloaded" zu sehen) dem Film auch in schauspielerischer Hinsicht Tiefe verleihen.
Sci-Fi- und Horrorfans sollten auf jeden Fall zugreifen.
0Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2004
Zwei Jahre nach einem bakteriologischen Krieg zwischen China und Russland ist L.A. fast ausgestorben. Dank eines Serums konnte Biologe Neville (Charlton Heston) überleben. Doch was macht das Leben lebenswert, wenn man tagsüber die Stadt für sich alleine hat und Nachts in Angst und Schrecken lebt, denn Neville steht auf der Abschussliste von gewalttätigen Mutanten. Doch ein Mann wie Neville gibt nicht auf (wie sollte man es von Heston auch anders erwarten) und setzt sich mit aller Macht gegen die Angriffe seiner Widersacher zur Wehr. Als er dann eine Frau sieht, die ebenfalls nicht infiziert ist, nimmt sein Leben eine radikale Wende ...
Man kann von Heston ja halten was man will, aber den unerbittlichen Einzelkämpfer verkörpert er besser als jeder andere und diese apokalyptische Vision bietet ihm die Gelegenheit, genau das zu spielen, was er am besten kann.
Ein fast vergessenes Science-Fiction-Juwel - Kein Muss, aber absolut sehenswert!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 28. Dezember 2015
"Ich bin Legende", der Science Fiction Roman von Richard Matheson wurde bereits mehrfach erfolgreich verfilmt. Bereits 1964 war der großartige Vincent Price "The last man on Earth" und gefiel in der schwarz-weiß Variante von Ubaldo Ragona und Sydney Salkow. Am meisten Kasse machte vielleicht der 2007 entstandene Will Smith Blockbuster "I am Legend", der vielleicht der Vorlage auch am nächsten kam. In einer eher eher abgewandelten Form kam die Story auch 1971 als "Der Omega-Mann" in die Kinos. Dieser Film von Boris Sagal (Rufmord) stellt den Mittelpart von Charlton Hestons Endzeit-Apokalypsen-Trilogie dar. Denn bereits 1968 war Heston auf dem "Planet der Affen" erfolgreich nebst Sequel und 1973 kämpfte er als Polizist im "Jahr 2022...die überleben wollen" gegen Überbevölkerung, Hunger und Soylent Green.

Dabei kann man "Der Omega Mann" sicherlich auch als die eigenwilligste und schrägste Verfilmung des Romans ansehen. Drei Jahre sind inzwischen vergangen. Drei Jahre nachdem sich ein Grenzkonflikt zwischen China und Russland zu einem Weltkrieg ausweitete, aber die ganze Welt die Folgen zu spüren bekam. Selbst die gute Großmacht USA, die einmal ganz neutral und unbeteiligt war. Ein biologischer Kampfstoff wurde eingesetzt, Mit verheerenden und zerstörerischen Folgen. Einer der verwendeten Bakterienstämme mutiert und rottet fast die gesamte Menschheit aus. Immerhin gelang es dem Militärbiologen Robert Neville (Charlton Heston) noch ein Antiserum zu entwickeln. Dieses Serum war aber noch nicht eingehend geprüft. Bei einem Hubschauerflug wird der Pilot in Sekundenschnelle von diesem Virus befallen, die Maschine stürzt ab. Neville überlebt aber und kann sich noch selbst impfen. Dies hat zur Folge, dass er vielleicht der einzige immune Überlebende dieser Katastrophe sein könnte. Zumindest scheint es so, wenn er nun - drei Jahre danach - wenn er mit einem Cabrio beim schönsten Sonnenscheinwetter durch die menschenleeren Straßen von Los Angeles fährt. Außer ihm ist niemand sonst auf den Straßen, kein Fußgänger, kein anderes fahrendes Auto. Los Angeles ist eine Geisterstadt. Aber jede Menge anderer Fahrzeuge stehen auf den Straßen quer, drinnen sind Leichen. Wenn er ein neues Auto braucht, dann holt er sich einfach ein Exemplar aus einem Autohaus. Neville leitet auch manchmal unter der Isolation - er hat hin und wieder mal die Wahnvorstellung klingelnder Telefone, führt öfters Selbstgespräche und spielt mit einer Cäsar-Büste Schach. Ausserdem macht er Jagd auf Mutanten. Neville ist zwar einsam, aber nicht ganz allein. Eine Gruppe von Überlebenden mit extremer Lichtempfindlichkeit sind seine Gegner. Diese Sekte verhält sich psychotisch und trachtet Neville nach dem Leben. Anführer ist der ehemalige Fernsehansager Matthias (Anthony Zerbe). Daher verbarrikadiert sich Neville auch Nachts und wehrt die Gruppe ab, indem er sein Haus mit Hilfe eines Stromgenerators in Flutlicht taucht. Eines Tages - auf einem seiner einsamen Streifzüge - nachdem er sich zum x-ten Mal in Folge im Kino "Woodstock" angeschaut hat, entdeckt er in einer Boutique eine weitere Überlebende (Rosalind Cash). Die dunkelhäutige Schönheit flieht zuerst, doch bald kommt es zu einem weiteren Treffen...

Die Grundstimmung in "Omega Mann" könnte nicht pessimistischer sein. Die letzten Menschen der Welt - und wieder müssen sie sich bekämpfen. Neville schießt tagsüber mit seiner Knarre und schießt auf Schatten, die hinter den Fenstern der Hochhäuser sichtbar werden. Er wird aber auch gejagt als gehasster sogenannter letzter Repräsentant der modernen Welt, die die Zerstörung verursacht hat. So will ihm sein Widersacher den "Prozess" machen. Hoffnung keim auf, als dieser letzte Mann auf der Welt auf die Gruppe von Lisa und Dutch trifft. Es sind in der Mehrzahl Kinder und Jugendliche, die vielliecht für einen Neuanfang stehen könnten. Lisas kleiner Bruder Ritchie, gespielt von Eric Laneuville, ist auch die Schlüsselfigur für die Entwicklung der Geschichte, denn er hält als Pazifist die Chance der Vermittlung zwischen Neville und Matthias für möglich. So skurril der Film manchmal ist, er ist beinahe eine One Man Show von Charlton Heston in einer seiner besten Rollen. Ausserdem lebt der film von der tollen Kulisse einer menschenleeren Metropole. Viel 70s Flair gibts zu bestaunen: ein überdosis Afrolook, coole Autos, schräge und bunte Klamotten, der Score von Ron Grainer ist fast schon als vergnüglich zu bezeichnen und passt gerade wegen dem Widerhaken. Ansonsten gibts noch Mutanten zu bestaunen, da kann man das Make Up ruhig als etwas trashig bezeichnen: Weißgetünchte Haut, entstellte Augen und einige Lepraflecken. Fertig ist das Sektenmitglied.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken