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am 13. April 2010
Das Stimmengewirr am Anfang des letzten Stückes (Take 1 von "The man I love") ist die Folge einer Meinungsverschiedenheit zwischen Miles und Monk, bei der es angeblich fast zum Schlagabtausch gekommen sein soll: Miles störte sich an Monks Art zu begleiten und er bat ihn während seines Solos zu pausieren, was dieser offensichtlich nur widerwillig tat (später sollte Monk oft auf dieses "tacet" zurückgreifen) Irgendwann einmal darauf angesprochen, meinte Monk nur:"Miles'd got killed if he hit me". Es wird wohl bei verbalen Attacken geblieben sein, denn was hätte der magere Miles auch gegen den mächtigen Monk ausrichten können...?
Miles beginnt mit einem klassischen Trompetenstatement in Clifford-Brown-Manier und stellte sich dazu wahrscheinlich eine konventionelle Klavierbegleitung vor, keine prononcierten Sekundreibungen oder andere monkeschen Widerspenstigkeiten. Bemerkenswert wie Monk dann bei seinem Solo das schlichte Thema dehnt, es knetet und walzt wie Hefeteig, und sich so dem regulären Beat und Zeitablauf widersetzt. Es ist, als hätte er einen klavieristischen Time-Warp-Generator eingeschaltet, um dem Raumzeitkontinuum ein Schnippchen zu schlagen... so etwas kann nur Monk. Als dann eine überlange Lücke entsteht, da der Zeitablauf für Monk scheinbar völlig zum Erliegen kommt, glaubt Miles schon rettend eingreifen zu müssen, da meldet sich Monk aufgeregt zurück, stellt Miles ein dissonantes Bein und läßt die Trompete mit einem lang ausgehaltenen Ton in der Luft hängend verhungern...so können sich nur Jazzgiganten streiten.
Erwähnenswert auch das bluesig beseelte Vibraphon von Milt Jackson, dessen Sound diese Aufnahme entscheidend mitprägt, und der die zerstrittenen Parteien an diesem Tag wahrscheinlich nicht nur musikalisch zu versöhnen trachtete.
Was allerdings "Round Midnight" auf dieser Scheibe zu suchen hat, ist mir ein Rätsel. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1956 und wurde von einer ganz anderen Besetzung eingespielt (John Coltrane, Red Gardland, Paul Chambers, Philly Joe Jones)
Natürlich eine ganz hervorragende Version dieser Komposition, passt aber klanglich und stilistisch nicht zu den anderen Stücken, das Album bekommt dadurch einen gewissen "Compilationcharakter"
(deswegen nur 4 Sterne). An fehlendem Material kann es nicht gelegen haben, denn aus der gleichen Session stammende Tracks fanden auf "Bags Groove" ihre Veröffentlichung.
Besetzung: Miles Davis (tr), Thelonius Monk (p), Milt Jackson (vib), Percy Heath(b), Kenny Clark(dr).
Sound: bewährte Rudy-Van-Gelder-Qualität
NY 24. Dezember 1954
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