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am 7. Januar 2009
Dass ein solches Super-Mega-Zoom mit 15-fachem Brennweitenbereich nicht die gleiche Abbildungsqualität wie normale Zoomobjektive oder gar Festbrennweiten liefern kann, dürfte jedem ambitionierten Fotografen klar sein. Chromatische Abberation und Verzeichnung sind zwangsläufig größer, ansonsten wird es viel teurer. Dafür erspart ein solches Megazoom den häufigen Objektivwechsel, der nicht nur auf Reisen sehr lästig sein kann.

Die erste Frage lautet also: Reicht die Qualität für den Normalfall aus? Urlaubsbilder, Schnappschüsse, Personen- und Tierportraits, das alles bei normalen Lichtverhältnissen und für eine Vergrößerung im Fotobuchformat? Diese Frage kann eindeutig mit "Ja" beantwortet werden.

Die zweite Frage lautet dann: Wie ist die Qualität im Vergleich zu anderen Reisezooms? Sind die anderen besser?

Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe zwei aktuelle Konkurrenten miteinander verglichen: Das hier zu bewertende "Tamron AF18-270mm 3,5/6,3 Di II VC" und das "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS".

Details dieses Tests - vorgenommen mit einer Canon 40D (an Testtafel und Landschaft) - sind unter den Rezensionen zum "Canon EF-S 18-200mm F/3,5-5,6 IS" zu finden, und müssen daher an dieser Stelle nicht wiederholt werden.

Hier nur das Ergebnis in Kurzform:

Beim direkten Vergleich liegt das Tamron 18-270 VC bei Schärfe und Kontrast hinter dem Canon 18-200 IS. Die Schärfe ist zwar rel. gut, das Canon-Objektiv ist jedoch ein wenig schärfer und vor allen Dingen kontrastreicher.
Auch die Farbsäume (Chromatische Abberation) sind stärker und im Randbereich nicht zu übersehen.
Die Verzeichnung ist Megazoom-üblich (tonnenförmig bei 18mmm und ab 35mm leicht kissenförmig) und bei beiden Objektiven ähnlich.

Lediglich bei der Vignettierung liefert dieses Tamron-Objektiv gute Werte (d. h. wenig Ecken-/Randabschattung im gesamten Zoombereich) und liegt in dieser Disziplin vor dem Canon. Aber auch nur in dieser!

Aber: Das Tamron-Objektiv wurden von mir an einer Canon 40D getestet. Nur für diese Kombination gilt diese Rezension. Mag sein, dass das 18-270 an einer Nikon bessere Ergebnisse liefert. Aktuelle Testberichte scheinen dies zu bestätigen.

Weitere Ergebnisse: Die Fokussierung arbeit zuverlässig (nur wenige Ausrutscher) und auch der Bildstabilisator macht seine Sache sehr gut.

Vergleicht man das neue Tamron mit seinem hauseigenen Vorgänger, dem "AF18-200 4,5/6,3 XR Di II" (noch ohne Stabilisator), so sind die Abbildungseigenschaften des neuen Objektivs - trotz des größeren Zoombereichs - deutlich besser.

Leider muss hier noch ein Nachteil erwähnt werden: Hält man das Zoom nach unten - um z. B. ein Objekt in Bodennähe zu fotografieren - so blockiert der Zoomring. Nichts geht mehr, der Zoombereich lässt sich in dieser Haltung nicht mehr verstellen. Erst in waagerechter Position kann die Brennweite wieder verkleinert werden. Da ist eine Nachbesserung nötig und hoffentlich möglich.
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am 1. April 2009
Auch ich bin mittlerweile stolzer Besitzer dieses Wunderobjektivs.
Bislang besaß ich 2 Objektive für unterwegs (18-55mm und 70-300mm) und jeder Reise-, Städte- und Naturfotograf kennt das Problem: Die Brennweite passt mal wieder nicht zum Foto-Objekt.
Sehr ärgerlich - vorallem, wenn man wenig Zeit für das Foto hat. Die Situation ist längst Geschichte, bis man das Objektiv gewechselt hat. Genau aus dem Grund bin ich auf das Tamron 18-270mm aufmerksam geworden.
Der erste Eindruck, den das Objektiv auf mich machte, war: "Was für ein Brocken."
Es gibt mehrere Punkte, die man in Foren und Rezensionen immer und immer wieder liest. Da wäre die Schwergängigkeit des Zooms, dann das Herausrutschen bei Senkrecht-nach-unten-Haltung etc.
Wenn man aber nun bedenkt, dass das Objektiv 18 Linsen in 13 Gruppen besitzt, ist es kein Wunder, dass die Schwerkraft bei der Senkrecht-nach-unten-Haltung zupackt. Wenn dort mehr Widerstand wäre, wäre der Zoom in Normalstellung NOCH schwerer... Bei mir rutscht es allerdings NICHT heraus! Die Schwergängigkeit des Zooms hält sich in einem Rahmen, an den man sich nach den ersten 5 Fotos gewöhnt hat. Für mich kein Grund, das Objektiv nicht zu kaufen.
Am ersten Tag habe ich dann auch bereits 150+ Fotos damit geschossen und jedesmal war ich mir sicher: das war die richtige Entscheidung!
Kein lästiges Wechseln der Objektive mehr unterwegs; immer die richtige Brennweite für die jeweilige Situation; ein hervorragender Bildstabilisator (vorallem im Telebereich genial!) und Bilder, die mich für die Qualität eines Superzooms absolut überzeugen!
Eine Streulichtblende wird ebenfalls mitgeliefert - vorbildlich!
Unterm Strich ist das Tamron 18-270mm für mich mit meinen Ansprüchen das perfekte Objektiv.
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am 7. April 2009
Da ich keine Lust hatte im Urlaub immer ein ganzes Arsenal von Objektiven mitzuschleppen, habe ich den Schritt gewagt und mir Tamrons neues "Megazoom" zugelegt. Ich habe das Objektiv im Urlaub nun ausgiebig in verschiedenen Situationen an meiner Nikon D90 getestet und muss sagen ich bin einfach nur begeistert.

Von fehlender Schärfe, wie hier teilweise schon zu lesen war, konnte ich nichts feststellen. Im Dresdener Zoo bei vollem Zoom und Offenblende liefert das Objektiv gute scharfe Fotos, die denen meines original Nikon 70-300VR in nichts nachstehen. Auch unter schwierigen Lichtverhältnissen, bei ISO1600 oder ISO3200 liefert das Objektiv immernoch gute, rauscharme scharfe Bilder ohne wirklich spürbare Vignettierung.
Auch wenn es nicht unbedingt ein lichtstarkes Objektiv ist, so gelingen dennoch schöne freigestellte Urlaubsportraits.

Einzig im Weitwinkelbereich von 18mm wird die Verzeichnung bei großen Gebäuden sehr deutlich, was mittels EBV aber relativ schnell behoben werden kann.

Offenbar hat Tamron an den Objektiven etwas geändert, denn das anfangs oft bemängelte unabsichtliche "Rausrutschen" des Objektives beim Tragen hat mein Objektiv nicht gezeigt.

Ein letztes Wort noch zum Bildstabilisator - dieser ist schlichtweg ein Traum. Aufnahmen unter 1/40s sind gar kein Problem und obwohl ich nicht grade ruhige Hände habe sind sogar Belichtungszeiten bis zu 1/2s durchaus möglich! Hier ist das Tamron meinen Nikon Objektiven deutlich überlegen.

Auch wenn ich vorher solchen Superzooms sehr skeptisch gegenüberstand, diese Linse hat mich überzeugt und wird nun mein Alltags und Urlaubs "immer-drauf" Objektiv.
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am 20. März 2009
Eigentlich wusste ich schon sehr genau, was ich wollte: ein lichtstarkes Teleobjektiv, nicht zu schwer, weil ich es meistens ohne Stativ benützen würde - deshalb bitte auch Bildstabilisierung -, leisten musste ich es mir können, also ein ca. mittlerer dreistelliger Preis, es sollte schon an die 300 mm haben und bitte natürlich auch gute Bilder liefern.
Und da ich für meine Feld-, Wald- und Wiesensafaris dann auch nicht nur eine Brennweite wollte, musste es ein ordentliches Zoom-Objektiv sein.
Kurz, wie ich es drehte und wendete, "mein" Objektiv gibt es nicht, es musste ein Kompromiss her - eben das Tamron. Bin ja kein Profi.
Lichtstark ist es nicht unbedingt, aber nach meiner Erfahrung macht es auch mit Blende 6,3 bei 270 mm und bedecktem Himmel durchaus gelungene Aufnahmen. Das Gewicht stört mich kein bisschen, auch nicht die Schwergängigkeit: So weit, wie das Teil sich herausfahren lässt, muss da wohl schon etwas Widerstand sein, damit es nicht von selbst "verrutscht".
Den Weitwinkelbereich nutze ich kaum und kann ihn nicht beurteilen. Die Bilder im mittleren Bereich finde ich, gemessen daran, dass es sich um ein Superzoom handelt, prima, und selbst bei 270 mm habe ich sehr schöne Tier- und Pflanzenaufnahmen gemacht. Vor allem komme ich damit endlich mal so nahe an Wildvögel heran, dass richtig gute Aufnahmen möglich sind.
Mit meiner EOS 50D habe ich nur wenig von Farbsäumen bemerkt, auch im äußeren Tele-Bereich. Die Verzeichnungen finde ich auch nicht gravierend. Den Rezensenten, die sich über eher geringe Kontraste beschweren, muss ich recht geben, aber als Nicht-Profi kann ich mit diesem Maß noch gut leben und ggf. Bildbearbeitung durchführen.
Der Stabilisator ist effektiv und nützlich, das Bokeh schön, das Objektiv insgesamt durchaus handlich. Anders als bei Canon ist die Gegenlichtblende schon im Lieferumfang enthalten - toll!
Dieses Objektiv ist so ein bisschen die "eierlegende Wollmilchsau" für aufstrebende Hobbyfotografen, die ein einziges Objektiv für diverse Anwendungen wünschen: Landschaft und dergleichen ebenso wie Tiere fast aller Größen, Pflanzen und Portraits. Für keine Einzelanwendung das optimale Produkt, aber eben ein richtig guter Kompromiss!
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am 13. Mai 2009
Ich betreibe das Objektiv an einer Canon EOS 450 D und habe es seit ca. einer Woche. Das Objektiv wird in Deutschland mit einer 5 Jahres Garantie vertrieben, die aber eine Registrierung bei Tamron voraussetzt. Ob man das mag muss jeder für sich entscheiden. Ansonsten gilt normales Kaufrecht.

Das Tamron wird mit einem Streulichtvorsatz geliefert, was ich sehr gut fand. Mein erster Eindruck an der Canon war, huii das ist aber ein Brummer. Was natürlich nicht verwundern darf bei einem Spektrum von 18 - 270 mm. Sehr schön fand ich das der Einstellring für manuelles fokussieren Näherungswerte für die Entfernung bietet von 0,49 m bis unendlich. Das fehlt mir bei dem Canon Kit 17 - 55 mm und dem Canon Zoom 50 - 200 mm.
Die Imagestabilisierung ist abschaltbar. Und in der 18 mm Stellung kann man das Objektiv blockieren, damit es nicht unbeabsichtigt ausfährt, wenn man die Kamara mit Objektiv nach unten transportiert.

Die von einem Vorrezensienten beschriebene Blockade, wenn das Objektiv steil nach unten ausgerichtet ist, kann ich nicht feststellen. Richtig ist aber, dass es auch bei meinem Objektiv bei nach unten geneigten Stellungen beim zurückzoomen eine Stellung etwas schwerer überwunden werden muss. Da dies nach mehreren Versuchen bereits leichter ging, gehe ich davon aus, dass die Führungen noch was stramm sind und sich das Thema von allein erledigen wird. Ich finde es auch nicht so störend.

Sehr gut finde ich den Bildstabilisator. Bei großen Brennweiten habe ich immer das Problem des Verwackeln gehabt. Vor allem bei Verschlusszeiten unterhalb der Brennweite, als beim 200er kam ich ab 1/150 sec schnell in den Verwackelungsbereich hinein. Bei dem Tamron "friert" das Bild tatsächlich mit leisem Gemurmel ein. Das finde ich ganz klasse. Schon die ersten Gehversuche mit der Optik im Belichtungsgrenzbereich und langen Brennweiten waren sehr vielversprechend.

Der Brennweitenspielraum ist enorm und ich habe bislang noch keine Situation gehabt, in der ich mit der Tamron-Optik nicht klargekommen wäre.

Die Abbildungsleistung ist im Bereich 18 - 55 mm besser als die des Canon Kit-Objektives. Das ist natürlich allein meine subjektive Wahrnehmung und nicht durch Linientests von mir belegt. Aber auch im Telebereich von 55 bis 270 mm schlägt das Tamron mein Canaon 50 - 200. Das mag aber an dem Verwackelungsschutz liegen.

Der Autofokus arbeitet leise und recht flott. Hier ist im Vergleich der USM Antrieb meines Canon Teles schneller.

Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich: Im 18mm Bereich ist das Objektiv ja ganz eingefahren. Wegen des Gewichtes der Optik neige ich dazu das Objektiv in der ganzen Hand zu stützen. Dabei komme ich schnell an den Fokussierring, der sich im AF Betrieb ja frei drehen muss. Aber ich denke das ist nicht eine Frage des Objektives, sondern der Handhaltung.

Meine Vorrezensenten haben die Abbildungsleistung mit der von Festbrennweiten verglichen. Da kann ich wenig zu sagen, ausser das die Festbrennweite allein physikalisch für den Brennweitenbereich im Vorteil ist. Aber die Tamronoptik spielt halt in einer anderen Liga. Ein Variozoom ist zwangsläufig immer ein Kompromis zwischen Handhabung, Spielräumen, Objektivwechselnotwendigkeiten, Abbildungsqualität etc. Dabei stellt sich eigenlich nur die Frage ist dieser Kompromis hier gelungen oder nicht.

Einen Festbrennweitenfreund wird eine Kompromisslösung nie überzeugen. Für mich ist das Tamron ein excellenter Kompromiss in einem ebenso excellenten Preis-Leistungsverhältnis.

Trotzdem werde ich das Canon 18 - 55 mm Kitobjektiv weiter in Gebrauch halten, weil es viel leichter ist. Aber ich denke das Standardobjektiv wird für mich das Tamron werden.
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am 22. November 2008
Zugegeben: Ich war mehr als skeptisch - ein Zoom mit diesem Brennweitenbereich an einer D90 kann doch nichts taugen... Erste positive Kommentare im DSLR-Forum ermutigten mich dann doch das Objektiv zu bestellen. Bei Amazon ja kein großes Risiko. Ich hatte bisher schon Megazooms aller Marken und Baujahre (zuletzt das Nikon 18-200 VR) und habe alle wieder verkauft. Auch wenn man mit dem Nikon 18-200 noch hätte leben können, an das Tamron 18-270 kommt es nicht heran. Die Verzeichnungen beim Tamron halten sich selbst bei 18 mm in Grenzen und der Kontrast sowie die Bildschärfe überzeugen mich im gesamten Brennweitenbereich. Zwar wirkt das Bild ab 200 mm etwas kontrastärmer aber dank Bildbearbeitung ist das kein wirkliches Problem. Absolut begeistert bin ich von dem Bildstabilisator. Der verrichtet zwar hörbar aber dafür richtig gut seine Arbeit, Meiner Meinung nach noch besser als das Nikon-VR-System. Die Verarbeitung des Objektivs ist sehr gut. Der Zoomring dreht sich zwar nicht sonderlich geschmeidig, aber das ist bei der Anzahl der zu bewegenden Linsengruppen auch nicht zu erwarten. Die Gegenlichtblende macht verglichen mit den in letzter zeit von Nikon mitgelieferten Billigteilen einen langlebigen und robusten Eindruck.
Mein Rat: Kaufen! Soviel Brennweite mit sowenig Kompromissen bietet zur Zeit kein anderer Hersteller. Verglichen mit den Megazooms noch vor 2 Jahren ist das Tamron 18-270 mm ein riesiger Sprung nach vorn. Sicher, Festbrennweiten wird es nicht ersetzen, aber wer nicht zu den Pixelzählern gehört wird mehr als zufrieden sein.
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am 15. Juni 2009
Wie schon bei einigen meiner Vorredner geschrieben, möchte auch ich nicht weiter auf eine Grundsatzdiskussion zum Thema 'Superzoom' eingehen. Ich denke eine Produktbewertung / Kaufentscheidung basierend auf meinen Ansprüchen ist aussagekräftiger. Diese waren:

1. Gute Abbildungsleistung der Fotos, so dass diese auf einem großen Full-HD Fernseher oder gedruckt auf A4 gut aussehen
2. Hoher Brennweitenbereich, um beim Bergsteigen nicht auf einen Objektivwechsel angewiesen zu sein

Bezüglich des 1. Punktes kann ich bisher nur Gutes über das Tamron sagen. Von 18 bis 270 mm empfinde ich die Leistung als gut und für meine Ansprüche absolut ausreichend. Im Bereich zw. 200 und 270 mm könnte die Schärfe ein bisschen höher sein, aber das ist für mich eher 'Jammern auf hohem Niveau'. Die Farben und Kontraste sind bei richtigen Kameraeinstellungen sehr gut. Ich sehe mich hier als ambitionierten Freizeitfotografen, und kenne mich mit den fotospezifischen Parametern ganz gut aus, bin aber kein 'Pixelhascher'. Die Bilder müssen primär gut wirken, daher kann ich auch nicht sagen, ob evtl. die Schärfe in einer Ecke ein bisschen mehr oder weniger abfällt. Bei den Landschaftsaufnahmen in den Bergen ist mir bisher jedenfalls nichts Negatives an der Bildqualität aufgefallen, und auch Makroaufnahmen von Blumen, etc. sind sehr gut. Insbesondere die Tiefenschärfe und der Autofokus funktionieren sehr gut (bei Tele- und Makroaufnahmen fokussiere ich allerdings manuell).
Einen Verzerrungseffekt an den Rändern bei 18 oder 270 mm kann ich beim Anschauen der Bilder nicht erkennen.

Zum 2. Punkt (Thema Objektivwechsel) kann ich eine Sache ganz klar sagen: Wenn man ohnehin schon viel Gepäck auf den Bergtouren dabei hat, ist man froh, nicht auch noch ein 2. Objektiv mitnehmen zu müssen. Ich hatte zum Vergleich mit dem Tamron auch noch ein Canon EF 70-300 IS USM bestellt und getestet. Die Abbildungsleistung im hohen Telebereich war beim Canon nochmal etwas besser (Farben und Kontraste fand ich aber sehr ähnlich zum Tamron), allerdings hat das Objektivwechseln sehr gestört. Die Vorstellung, dies an einer schwierigen Stelle auf einer Bergtour machen zu müssen, hat letztlich meine Entscheidung für das Tamron bestärkt, auch wenn ich das Canon für den hohen Telebereich bevorzugt hätte. Den Vorteil der etwas höheren Schärfe erkauft man sich mit deutlich mehr Aufwand (zumindest für meine Anforderungen). Das Mitnehmen einer kleinen Kompakten für den Weitwinkel kommt auch nicht in Frage, da das Rauschverhalten zu stark und die Einstellmöglichkeiten zu begrenzt sind.

Letztlich kann ich sagen, dass das Tamron in der Tat eine super Lösung ist, wenn man auf den Objektivwechsel verzichten will / muss. Ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv benötige ich zwar dennoch für optimale Landschaftsaufnahmen, aber als Freizeitfotograf muss man ja nicht immer auf der Suche nach Perfektionismus sein. Ein ohnehin gutes Motiv bekommt durch ein leistungsstärkeres Objektiv u.U. noch das i-Tüpfelchen, aber mehr nicht! Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir (eine mögliche Serienstreuung der Objektivqualität nicht berücksichtigend)!
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am 22. Januar 2009
Ich habe mir vom letzten Weihnachtsgeld jetzt nach langem hin und her das 18-270mm zugelegt und bin echt begeistert. Das ist mal ein Brennweitenbereich! Im Grunde deckt man fast alle Situationen die beim Fotografieren vorkommen ab. Ich war gerade in Berlin unterwegs und konnte das Teil eigentlich die ganze Zeit auf der Kamera lassen (ist übrigens auch nicht besonders groß und schwer). Außerdem ist der Bildstabilisator so gut, dass ich bei Innenaufnahmen mit meiner Canon EOS 1000D bei 270mm mit bis zu 1/15s noch scharfe Bilder hingekriegt habe. Mit der Bildqualität bin ich super zufrieden, lediglich in den Ecken und am Rand scheint es bei manchen Brennweiten etwas abzufallen, stört mich aber nicht weiter, da meine Motive meistens sowieso in der Bildmitte sitzen und bei dem Brennweitenbereich muss man wohl einen kleinen Kompromiss eingehen. Alles in allem ein schönes Teil, das mich sicher auf allen meinen zukünftigen Reisen begleiten wird.
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am 27. Mai 2009
Zunächst mal - wer sich bei diesem Brennweiten-Bereich und dem Preis eine "eierlegende Wollmichsau" erwartet ist selbst schuld. Natürlich ist das Objektiv eher etwas für ambitionierte Hobby-Fotografen (ich glaube so bezeichnen die "Gattung" die Zeitschriften) als für Profis. Ein Profi, der ein Zoom-Objektiv um 500,00 EUR kauft und sich dann beschwert dass der Objektiv dies und das nicht kann, sollte dringendst an seiner Berufswahl zweifeln.

Das Objektiv würde ich uneingeschränkt jedem DSLR-Einsteiger empfehlen - alleine schon aus dem Grund weil es eben einen sehr weiten Zoom-Bereich (oder für Fortgeschrittene natürlich auch gerne Brennweitenbereich) überdeckt und somit den Umstieg von den Kompaktkameras leicht macht. Mit den Kit-Objektiven ist man als Umsteiger schnell verzweifelt, weil man mehr Zoom gewohnt ist. Für "normale" Hobby-Aufnahmen ist das Objektiv bestens geeignet und ich würde sagen genau für die ist es auch gedacht.

Weiters merkt man als DSLR-Einsteiger aufgrund dieses Objektivs auch sehr gut, was einem fehlt. Sprich die Frage die sich früher oder später jeder DSLR-Besitzer stellt: "welche Objektive brauche ich noch?" oder "welche Objektive könnte ich mir noch kaufen?" kann man dann aufgrund der Erfahrungen mit dem Tamron 18-270er ganz gut für sich selbst abklären. Für die meisten Hobby-Fotografen wird sich jedoch herausstellen, dass man mit dem Objektiv die meisten Situtationen ganz gut meistern kann.

Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass ich noch ein lichtstärkeres Objektiv brauche, allerdings mit einem weit kleineren Brennweiten-Bereich für die Innen-Aufnahmen bei schlechterem Licht. Hierbei ist das 18-270er etwas zu schwach, wenn man keinen Blitz benutzen möchte.

Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass das Objekt zu leichtgängig ist. Ich weiß - es gibt hier etliche Rezessionen die anderes behaupten. Tatsache ist, dass wenn man die Kamera mit dem Objektiv nach unten hält und es auch nur minimal ausgefahren ist, das Objekt von alleine komplett rauskommt und umgekehrt - ein Stück weiter drinnen als 270 und das Objektiv fährt rein, sobald man die Kamera nach oben hält. Keine Ahnung ob es bei diesen Größen normal ist, aber mich stört es. Ich fotografiere mit einer Canon 450D, mit Battariegriff und dem 430er Blitz - sprich das ganze Gebilde hat ein ordentliches Gewicht und ich fotografiere prinzipiell aus freier Hand (da die meisten Fotos im Moment von meinem 1jährigen Sohn sind kommt ein Stativ zur Zeit auch nicht in Frage, aber auch sonst verzichte ich lieber darauf). Zur Entlastung der Hand ist es ganz gut hin und da die Kamera nach oben oder unten zu halten und da ist es eben lästig wenn sich das Objektiv selbständig macht. Im Vergleich zum 18-200er Objektiv von Tamron ist das 18-270 auch spürbar schwerer, sofern es für jemanden eine Bedeutung hat - und vor allem im Durchmesser auch größer.

Fazit: für Profis höchstens als Universal-Reisezoom, für alle anderen ein absolut empfehlenswertes Teil, selbst wenn der Preis doppelt so hoch wäre. Für eher unerfahrene sei noch gesagt - der Zoom-Unterschied zwischen 18-200 und 18-270 ist nicht so groß, wie ihr euch das vielleicht vorstellt. Auf der Hersteller-Seite gibt es dazu eine ganz gute Flash-Animation wo man es ausprobieren kann. Jedoch wegen dem Stabilisator würde ich das 18-270 empfehlen - macht wirklich bei schlechteren Aufnahmebedingungen einiges aus und genau um die geht es - bei perfekten Aufnahmebedingungen macht selbst die schlechtestens Objektive schöne Bilder.
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am 11. Januar 2009
Zu Beginn dieser Rezension möchte ich verdeutlichen, dass dieses Objektiv mit einer Canon EOS 450D getestet wurde und sich meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des "ambitionierten Hobbyfotografen" bewegen. Das heißt im Klartext, dass ich Bilder machen möchte, die ich vor allem digital präsentieren kann und ggf. auch einmal in Postergröße entwickeln lassen möchte.

Das Objektiv ist natürlich etwas schwerer als das mitgelieferte Kit-Objektiv, kann aber natürlich deutlich mehr. Die Haptik gefällt, das Objektiv macht einen wertigen Eindruck. Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert.

Der Zomm arbeitet hörbar und ist auch etwas langsamer als der des Kit-Objektives. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut, es ist im "Life-View" erstaunlich lebendig zu erleben, wie das handeigene Zittern bei 270 mm Brennweite bei halb durchgedrückten Auslöser plötzlich verschwindet und das Bild stabil wird.

Für meine Ansprüche sind die erzielten Kontraste und Schärfen völlig ausreichend und von daher gehe ich da nicht weiter drauf ein.

Es gibt einen Stern Abzug für die bereits in anderen Rezensionen mitgeteilte Schwäche, dass sich das Objektiv bei senkrechter Haltung selbständig ein- oder ausfährt.
55 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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