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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 21. September 2009
Wer die HD-Fassung mit der bisher erhältlichen DVD-Fassung von 1999 vergleicht, wird seinen Augen kaum trauen wollen. Das Bild ist knackscharf, fast dreidimensional. Bildfehler sind absolut keine zu erkennen. Und nie sah Ingrid Bergman schöner aus als in diesem Film.

Wer kann, sollte sich den Film im Originalton anschauen, denn da kommen die verschiedenen Nationalitäten ungleich besser zur Geltung als in der eingedeutschten Fassung.

Die umfangreichen Extras sind sehr informativ geraten. Die Fernsehfassung von 1955 zeigt deutlich, wie hoch Michael Curtiz 1943 die Messlatte gelegt hat. Unbedingt empfehlenswert ist der Bugs Bunny-Cartoon "Carrotblanca", einfach nur göttlich.
Sämtliche Extras bis auf die Galerie liegen nur in 480p vor.

Folgende Extras gibt es im einzelnen:

Audiokommentar von Roger Ebert: Absolut mitreißend kommentiert, kurzweilig und informativ. Ebert geht direkt auf die einzelnen Filmszenen ein und macht auch auf mehrere Filmfehler und Ungereimtheiten aufmerksam. Schaut mal auf die Hände von Sam, während er Klavier spielt. Dieser Kommentar gehört zum Besten, was ich bisher gehört habe!

Audiokommentar von Rudy Behlmer: Extrem informativ, der Mann hat sich einmal quer durch das Warner-Archiv gelesen. Wer hier zuhört, weiß nachher alles über die Entstehungsgeschichte des Films. Allerdings ist der Kommentar trocken erzählt, man braucht etwas Durchhaltevermögen. Solche Infos liest man am besten selbst, zum Beispiel in Behlmers Büchern.

Einleitung von Lauren Bacall: Charmant und kurzweilig.

Outtakes: ohne Ton, aber interessant. Man sieht die kompletten Takes inklusive Intro und hört förmlich Curtiz Action! rufen.

Nicht verwendete Szenen: ohne Ton aber mit eingeblendetem Text. Rick besucht Laszlo im Gefängnis und andere Takes. Filmhistorisch interessant, aber zu Recht nicht im Film.

Trailer: Originaltrailer, Trailer zur Wiederaufführung 1992 und Trailer für den Curtiz-Klassiker "Die Abenteuer des Robin Hood". (Diesen Film gibt es in einer hervorragenden 2-Disc-Edition, die ich jedem Filmfan nur ans Herz legen kann. Ein Traum in Technicolor und komplett restauriert.)

Doku "Bacall über Bogart": Fernsehdokumentation von 1988. Durch die Vielzahl von Filmausschnitten ungeheuer informativ und kurzweilig. Bacalls Wehmut kommt immer wieder durch, absolut ehrlich und unaufdringlich. Sehr empfehlenswert! Danach bekommt man gleich Lust, sich weitere Bogart-Klassiker anzuschauen.

Doku "You Must Remember This: Ein Tribut an Casablanca": 1998 für die DVD produziert. Es kommen auch einige Mitarbeiter von damals zu Wort. Sehr informativ. Zum Ende werden die Versuche von 1955 und 1981 mit angesprochen, Casablanca fürs Fernsehen wiederzubeleben. Auch Carrotblanca wird kurz angezeigt. Der Abspann zeigt dann einige Ausschnitte der Outtakes und nicht verwendeten Szenen, die auf der Blu-ray komplett gezeigt werden.

Doku "As Time Goes By: Erinnerungen an die weltberühmten Eltern": Pia Lindström, Tochter von Ingrid Berman und Stephen Bogart sprechen über ihre berühmten Eltern. Unsentimental und offen, interessant geraten.

Tonschnipsel aus dem Musikstudio: Unter anderem mehrere Versionen von As Time Goes By in sehr guter Tonqualität.

Galerie "Recherchen zur Produktion": Ein ganzer Schwung von Notizen, insbesondere von Hal B. Wallis. Leider sind die so klein, dass die sehr schlecht zu lesen sind. Wäre das ganze nicht in 1080p, könnte man überhaupt nichts erkennen. Da hat wohl jemand beim Authoring geschlampt und das ganze ist dann noch durch die Endkontrolle gerutscht. Das dürfte einer so hochwertigen Blu-ray-Produktion wie dieser eigentlich nicht passieren. Wer sich die Mühe macht und direkt vor den Fernseher geht, kann einen Großteil der Schrift entziffern, ist aber ziemlich mühselig. Behlmer geht in seinem Audiokommentar auf einen Großteil dieser Memokarten ein.

Hörspiel Casablanca: Live-Mitschnitt von 1943 aus der Mary Astor-Show mit den 3 Hauptdarstellern Bogart, Bergman und Henreid. Quasi ein Casablanca in einer Kurzfassung von ca. 20 min. Der Funke springt aber nicht über, trotzdem filmhistorisch interessant.

Pilotfolge der Warner-Serie "Warner Bros. Presents": Fernsehadaption von 1955. Die Nazis sind einer roten Gefahr gewichen, auch wenn das nicht direkt angesprochen wird. Eher langweilig, nur das Dekolletée der Ilsa-Darstellerin ist in dieser Casablanca-Version erwähnenswert. Interessanter ist da schon der Werbespot für ein GE-Dampfbügeleisen zum Schluß!

Cartoon "Carrotblanca": Welchen ein Glück, dass Warners Zugpferd bei den Cartoons Bugs Bunny ist, er ist die kongeniale Verköperung von Rick Blaine alias Humphrey Bogart!! Wenn eine Adaption versucht hat, die Magie des Originals einzufangen, so ist es dieser Cartoon! Tweety mit der Stimme von Peter Lorre, einfach göttlich. Das ganze ist natürlich herrlich subversiv geraten und gut gezeichnet. Und der Schluss ist mehr als überraschend!

Nachtrag:
Untertitel in mehreren Sprachen gibt es nur für den Film, nicht aber für die englischsprachigen Kommentare.
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am 1. Oktober 2002
Ich gehe mal davon aus, dass der Film bekannt ist und geliebt wird - wenn man sich schon die Special Edition ansieht. Also nur das wesentliche zu dieser:
Die DVD ist dieselbe, die auch separat verkauft wird. Es gibt keinerlei Verbesserungen - so ist der Bonus nach wie vor eine (nette) Doku, etc. Das Bild ist für einen so alten Film klasse - kaum ein Rauschen, satter Kontrast. Der Ton... na ja, wie zu erwarten war. Es lohnt sich nicht, die Dolby - Anlage anzuschalten. ;)
Zu den Extras: Es gibt das recht große Originalfilmplakat (normales Poster) sowie mehrere Schaukastenbilder (die Dinger, die immer im Kino hängen). Diese sind qualitaiv gut, i. e. nicht labbrig, sondern aus fester Pappe. Dann noch ein Stapel Szenenfotos.
Zuletzt ist ein A4 - Bild dabei, dass einem Filmstück nachempfunden ist. Dieses Filmstück klebt am Bild selber als eine Art Dia dran.
Die Verpackung ist recht groß und stabil und sieht so aus wie die anderen "WB - Special Edition" Packungen.
Alles in allem: Ein klasse Film, der sich aber nicht von der günstigeren Version unterscheidet. Die Extras sind nett.
Einem Fan ist die Box dennoch zu empfehlen - sie wirkt einfach edel.
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am 10. November 2010
Casablanca - Normalerweise will ich nur die DVD beurteilen, welche problemlos lief und großartig ausgestattet ist, mit allen Sprachen und einer interessanten Dokumentation. Ich selbst habe nur die Englische Originalversion gesehen, über die Deutsche Vertonung und die Untertitel möge man sich woanders ein Bild machen.

Aber bei "Casablanca", einem meiner Lieblingsfilme aller Zeiten, muss ich hauptsächlich aus einem Grund ins Detail gehen. Vom Hörensagen her verkennt man den Film oft als "nur" ein Romantik-Drama.

Der Film ist jedoch viel tiefgreifender, und geht - in den 40ern produziert - tief in die Materie der Position der USA im zweiten Weltkrieg.

Rick (Humphrey Bogart), ist als Besitzer des Amerikanischen Cafés in Casablanca Symbol für die USA an sich. Er will sich nicht einmischen und "für Niemanden den Kopf hinhalten", gleichzeitig finden sich in seiner Vergangenheit idealistische Aktionen: Wie die Unterstützung der Republikanischen Spanier im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Falange Española. Ebenso wie die USA offiziell isolationistisch waren, jedoch in der Vergangenheit einzelne Bürger leidenschaftlich gegen den Faschismus in Europa gekämpft hatten. (Damals oft als "unreife Antifaschisten" von Isolationismusbefürwortern gehandelt). Der ganze Film wird zu einer Parabel über das (achtung - damalige!) Amerikanische (Selbst-)Bewusstsein. Die ganze Liebesgeschichte dient mehr dazu, die Parabel: A) Menschlicher und packender zu machen, und B) Am Ende zu einem Appell für Intervention in Europa zu erweitern.

Dieser Film ist also nicht nur für Liebhaber einer (großartigen) Liebesgeschichte zu empfehlen, sondern für Alle, welche ein Interesse an der Rolle der USA in der Geschichte der 40er Jahre haben.

Der Film zeigt zudem seine Brillianz, wo er die Athmosphäre eines Casablanca des Vichy-Frankreichs unter Deutscher Aufsicht, und eines Sammelpunkts für Europaflüchtlinge darstellt.

Aber nicht nur in der Gesamtkomposition, auch in vielen Einzelmomenten überzeugt der Film bis heute. Besonders das Ende ist Legendär, aber vom Gesangsduell bis zu den unbeholfen Englisch sprechenden Deutschen Flüchtlingen ist der Film voller Drama, Romantik und nicht zuletzt pfiffigem Humor.

Ein Muss für jeden Filmliebhaber und jeden Interessenten an dem Zeitgeschehen der 40er Jahre!
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am 1. November 2006
Handlung:
Der Zyniker Rick betreibt 1941 in Casablanca einen einträglichen Nachtclub und kümmert sich nicht um die Probleme der Welt. Weder die Not der Emigranten noch die Weltpolitik scheinen ihn zu interessieren. Er gibt sich distanziert und gefühlskalt und vor allem neutral. Ob Nazis oder Widerstandkämpfer, alle gehen in seinem Café Américaine ein und aus.
Das ändert sich aber jäh als eines Tages die traurig schöne Ilsa mit ihrem Begleiter dem ungarischen Widerständler Victor Laszlo auftaucht, denn Rick kennt diese Frau. Es stellt sich heraus, dass sie einst ein Liebespaar waren, in Paris, kurz bevor die deutschen Truppen einmarschierten. Ilsa ist der Grund für Ricks Verbitterung, denn sie hat ihn damals unerklärlicherweise verlassen. Nun bleiben natürlich wilde Verwicklungen auch nicht mehr aus. Rick entdeckt plötzlich sein Herz und seinen Patriotismus wieder und hilft Victor Laszlo auf Kosten seiner großen Liebe sogar zur Flucht aus Casablanca.

Infos zum Film:
Casablanca wurde noch mitten im 2. Weltkrieg mit einfachsten Mitteln von Michael Curtiz gedreht und ist für 8 Oskars nominiert und mit drei Oskars ausgezeichnet worden, aber kaum jemand hätte zu diesem Zeitpunkt erwartet, dass Casablanca sogar im nächsten Jahrtausend noch offiziell zu den besten Filmen aller Zeiten gezählt werden würde.
Der Film wurde nicht etwa an Originalschauplätzen gedreht sondern in Studios in den USA. Mit den damaligen Produktionskosten von knapp 1 Mio. Dollar, könnte man für heutige Filme nicht einmal die Tricktechnik bezahlen, ja sogar das Flugzeug war aus Pappe. Auch hatte man damals mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann "nur" die zweite Besetzung für die Hauptrollen erhalten, denn ursprünglich waren Ronald Reagan und Michèle Morgan als Rick und Ilsa vorgesehen (Wer weiß, ob sich dann heute noch jemand an den Film erinnern würde ;-)).

Das Phänomen
Casablanca ist für mich ein Phänomen, das sich kaum in einem Satz erklären lässt. Oberflächlich betrachtet scheint es sich um einen romantischen Liebesfilm zu handeln, der ein wenig mit Agenten- und Krimiflair aufgemotzt wurde. Gepfeffert ist er mit reichlich Anti-Nazi-Propaganda und durch viele geistreiche Wortgefechte aufgelockert. Selbst die Nebenrollen sind mit vielen damals namhaften Schauspielern wie Paul Henreid (Victor Lazlo), Claude Rain (Capt. Renault), Peter Lorre (Ugarte) oder Conrad Veidt (Major Strasser) besetzt, und doch kann das nicht allein die Erklärung sein, warum Casablanca im Gegensatz zu vielen anderen gleichartigen Filmen immer noch unvergessen ist, warum mir heute immer noch (auch beim 10. Mal Ansehen) eine Gänsehaut über den Rücken läuft, wenn Sam "As time goes by" spielt.
Natürlich da gab es noch den göttlichen Humphrey Bogart als ach so maskulinen, hartgesottenen und eiskalten Rick und die unsäglich schöne Ingrid Bergmann, die sogar ohne aufgespritzte Lippen und geliftetes Face, nur mit ihrem tragischen Gesichtsausdruck, jede heutige Filmdiva an die Wand spielt. Haben also Bogey und Ingrid Bergmann Casablanca unsterblich gemacht? Oder war es nicht eher anders herum? Der Film hat ein kluges Drehbuch, für das es sogar einen Oskar gab und umgesetzt von dem "Großmeister" der Filmklassiker, Regisseur Michael Curtiz, konnte eigentlich gar nichts schief gehen, oder doch?
Ich glaube, ich muss mir Casablanca einfach noch 10 Mal ansehen, bis ich dieses Phänomen begreife.

DVD:
Laufzeit 96 Min. schwarz-weiß, Bildformat 1.33:1 in 4:3, Deutsch, Englisch, Spanisch, Untertitel in 19 Sprachen weiterhin Untertitel in Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte.
Extras: Interaktive Menüs, Szenenauswahl, Trailer, Original-Dokumentation "You must remember this".
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am 15. November 2016
Ja, es stimmt: Dieses Attribut bekam die Hal B. Wallis Produktion aus dem Jahr 1942 unter der Regie von Michael Curtiz tatsächlich von renommierten Filmkritikern. Es ist in der Tat so, dass die Planungen und Vorbereitungen für diesen Film weitaus umfangreicher waren, als normalerweise in Hollywood üblich. Anfang der 40er Jahre, als die Studios noch jede Woche einen Film fertigstellten, wurde vieles zur Routine. Nicht in diesem Fall. Hal Wallis verkaufte Jack Warner die Idee und suchte mit Julius und Philip Epstein auch gleich 2 Drehbuchautoren aus, die sich bereits mit anderen Filmen einen Namen gemacht hatten. Das waren so viele, dass man sie hier gar nicht aufführen kann. Vielleicht "Arsen und Spitzenhäubchen", "Das Leben der Mrs. Skeffington" und "Zaubernächte in Rio". Über Regisseur Michael Curtiz muss man nichts berichten, er ist schon Legende genug! Ingrid Bergman, die die weibliche Hauptrolle spielt, musste von David O. Selznick freigekauft werden und Paul Henreid von RKO-Pictures. Nur Bogart war Vertragsschauspieler bei Warner. Bei Produktionsbeginn war nur der Teil des Films bis nach dem "Flashback" fertig geschrieben, so dass Hal Wallis noch Howard Koch als weiteren Drehbuchautor verpflichten musste, der dann den zweiten Teil schrieb. Das Ende des Films wurde von Wallis selbst inszeniert - ihm schwebte eine ganz bestimmte Schlußsequenz vor, die genauso zur Legende wurde wie Bogarts "Schau mir in die Augen, Kleines" und wie der Song, den Barpianist Sam (Dooley Wilson) immer und immer wieder spielt: "As Time Goes By". ".Zum Inhalt muss nicht viel gesagt werden: Es war Krieg und Casablanca war Teil des freien Frankreich unter Marschall Petain. Zum ersten Mal spielte Bogart einen romantischen Helden, der seine große Liebe in den Wirren des Krieges wiederfindet. "Ricks Café Americaine" ist der Treffpunkt der Verzweifelten, die nach Portugal oder USA ausreisen wollen, aber auch der skupellosen Geschäftsmacher und Spieler - ein Schmelztiegel der Gestrandeten. Inmitten dieses Umfelds treffen sich Ilsa Lund (Ingrid Bergman), Victor Laszlo (Paul Henreid) und Rick Blaine (Humphrey Bogart). Lund und Blaine hatten eine heftige Affäre in Paris und verloren sich dann aus den Augen. Die Zeit in Paris wird in einem ausführlichen "Flashback" geschildert. Victor Laszlo, ein Resistance-Kämpfer, hat Ilsa inzwischen geheiratet und wartet in Casablanca auf das Ausreise-Visum. Doch im Grunde sind Ilsa und Rick einander verfallen. Nazi-Major Heinrich Strasser (Konradt Veidt) will Laszlos Ausreise verhindern und Captain Louis Renault (Claude Rains), der Polizeipräfekt, hat seine Finger überall im Spiel. Der Zuschauer taucht ein in die Szenerie und nimmt teil sowohl am Schicksal der Gestrandeten, als auch an dem der Geschäftemacher - so wie den Herren Ferrari (Sydney Greenstreet) und Ugarte (Peter Lorre). Der Film wurde für 8 Oscars nominiert und erhielt 3 Oscars für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch. Schade, dass es solche Filme und solche Schauspieler nicht mehr gibt. Insofern ist "Casablanca" ein Stück Zeitgeschichte. Das Bild ist Fullscreen 4:3 (schwarz/weiß), der Ton Dolby Digital 2.0 Mono. Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch. Als Bonusmaterial gibt es den Original-Trailer und die hochinteressante Original-Dokumentation "You Must Remember This", die viele Details der Produktion widergibt. Dies ist ein Film, den man gesehen haben muss!
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am 18. November 2004
so hieß das Original-Werk, das für Theater geschrieben wurde, aber nie aufgeführt wurde. Glücklicherweise hat Warner Bros. aus diesem Werk den wundervollen Film gemacht, der er bis heute geblieben ist. Der Film baut komplett auf den Schauspielern auf, was bei Humphrey Bogart und Ingrid Bergman kein Problem war. Besonders gefallen hat mir, dass auf der Bonus-DVD ein richtiges Making of ist, und nicht eine lieblose Zusammenstellung von Ereignissen während des Drehs. Dies liegt vielleicht daran, dass Bogarts Frau Lauren Bacall für die meisten der Bonusmaterialien zuständig war.
Deshalb ist nicht nur der Film 5 Sterne wert, sondern auch die Bonusmaterialien.
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am 8. Dezember 2016
Leider hat es lang gedauert bis ich im nun fortgeschrittenen Alter erstmals diesen Filmklassiker sah. Eigentlich hatte ich immer ein Vorurteil trotz der vielen positiven Besprechungen. Ich dachte es wäre eine Liebesschnulze. Sicher langweilig dachte ich ...

So habe ich mir ein wahres Meisterwerk lange entgehen lassen und werde diesen Film nun sicher viel öfter anschauen.

In der Zeit des II. Weltkriegs entscheiden sich Menschen dem antifaschistischen Befreiungskampf eben mehr Bedeutung zu geben wie einer möglichen privaten Romanze. Das ganze wird äußerst ideenreich und packend serviert. Fantastisch, welch niveauvolle Filme aus Hollywoods Produktion vor 75 Jahren noch möglich waren!
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am 12. September 2009
Casablanca ist einer der Filme, die über die Zeit hinweg immer noch begeistern. Das galt bei der DVD Version vor allem für den Inhalt und noch nicht uneingeschränkt für die Bildqualität. Die Blu-Ray Version bringt nun Tiefenschärfe und Kontrast in einer Qualität nach Hause, wie ich dies bisher bei noch keinem Film aus der Mitte des letzten Jahrhunderts gesehen habe.

Warner wurde bei den DVD-Veröffentlichungen häufig (zurecht) gescholten, da sie immer wieder mangelhafte Qualität beim Release von Filmen angeboten (z.B. Westworld, Dirty Harry, Superman, Logans Run, etc.) haben, die bereits vor der Erfindung der DVD produziert wurden, aber schon mit einem wesentlich schlechteren VHS-Master vorlagen. Hier gibt es an der Bildqualität überhaupt nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Ich glaube nicht, dass bisher irgendein Kino dieser Welt in den letzten 65 Jahren Casablancas Detailfülle gezeigt hätte, wie sie nun auf der Blu-Ray zu sehen ist.

Beim Ton sehe ich das anders. Es ist zwar technisch sehr aufwändig 5.1 Surround-Sound nachträglich zu erstellen, aber möglich wäre es. Und deshalb glaube ich, dass in ein paar Jahren eine weitere Version mit DTS-HD Sound nachgereicht wird.

Die Anzahl der Bonusfeatures ist sehr gut. Allerdings hätte ich mich über deutsche Untertitel sehr gefreut.

Alles in allem hervorragende 4 Sterne: 5 Sterne für die Story, 5 für die Bildqualität, 2 Sterne für den Ton, 4 Sterne für die Extras. Trotz des verbesserungswürdigen Tonformats ist das für mich eine absolute Kaufempfehlung für jeden Cineasten.
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am 25. Februar 2005
Der andauernde Erfolg und die Faszination von 'Casablanca' fußen wohl auf mehreren Aspekten: Das eine sind natürlich die Tatsache, dass fast jeder zweite Satz aus diesem Film ein weltbekanntes Zitat ist. Das andere ist die Legende selbst, die sich um Schauspieler, Geschichte und Filme rankt.
Das wichtigste ist aber der Film selbst, seine anrührende Geschichte, seine tolle Szenerie und seine hervorragenden Schauspieler, die sich unter anderem durch ihr zurückhaltendes, fast schüchternes Mimenspiel auszeichnen. Es gibt eine interessante und dramatische Verschwörung und viel Romantik, die
jedoch viel weniger pathetisch ist als der Ruf des Films vermuten lässt. In vielerlei Hinsicht legte dieser Streifen die Grundlage für ganze Generationen von Filmen.
Die DVD ist angenehm übersichtlich, der Film kommt in sehr guter, angesichts seines Alters sogar hervorragender Qualität daher. Original-, deutscher und spanischer Ton, Untertitel in etlichen Sprachen und die liebevolle und informative Doku "You must remember this" runden das Bild ab. Für Filmfans ein absolutes Muss!
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am 21. Mai 2009
Die Blu-ray Casablanca Collector's Edition, Ultimate Edition ist im Bild sehr gut, aber auch die Dvd - Version war schon in Spitzenqualität. Der Unterschied ist kaum zu sehen. Also wer schon die Special Edition 2 Disc Set auf Dvd hat, kann sich die 40,--50,- Euro sparen. Ich habe beide Versionen im Vergleich gesehen und kann keinen großen Bildunterschied feststellen. Beide Versionen habe ich auf dem Blurayplayer angeschaut.
Die Blu ray hat neben einem Buch noch einige Postkarten mit alten Kinoplakaten beigelegt. Für einen Filmfan wie ich es bin sehr schön, aber vom Preis her. Also wie gesagt, die DVD ist sehr gut und ausreichend...
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