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Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen
365
2,6 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
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am 30. März 2009
Ich bin einer der wenigen bei denen dieses Spiel läuft (mit Aussetzern) und würde dennoch vom derzeitigen Kauf abraten und diesen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Empire Total War hat Potential wird aber erst nach mehrmonatiger Nachbesserung und nur mithilfe der MOD-Community sein Geld wert sein.

Zuerst möchte ich etwas zu den 90%-Wertungen und den überschwänglichen Lobhuldigungen in manchen Rezensionen sagen. Diejenigen, die dieses Spiel gerade spielen - vielleicht ihr erstes Total War - sind sicherlich von den Auswahlmöglichkeiten begeistert und genießen die grandiosen inszenierten Schlachten.

Anfangs motivieren die ständige Erfolge und es stellt sich eine gewisse Nur-noch-einen-Zug-Mentalität ein.

Beim genaueren Hinblick jedoch ist dieses Spiel eine Luftnummer. Fehlende Herausforderungen hinsichtlich der KI verhindern jegliche Langzeitmotivation, neue Features wie Seeschlachten sind unausgereift und frustrierend, diplomatische Entscheidungen haben kaum Gewicht (oder funktionieren nicht) und schlussendlich strotzt die Game-Engine vor Fehlern. Beispiele dafür sind Soundschwierigkeiten, fehlerhafte Handelszonen, Performance-Einbrüche oder zahllose durch Systeminkompatibilitäten hervorgerufene Crashs.

Damit ihr versteht wovon ich rede gebe ich einen groben Überblick. Ich verweise zusätzlich auf den Kommentar, dort findet ihr eine komplette Zusammenstellung aller bisher gefundenen Fehler.

Künstliche Intelligenz:
I. Keine Inselinvasionen.
Langfristig ist dieses Spiel dermaßen langweilig, da kein Gegner in der Lage ist Länder über den Seeweg zu erobern. GB wird beispielsweise nie angegriffen, Indien und Amerika kann nicht von anderen Völkern - außer dem Spieler selbst - erobert werden. Kein Wunder also, dass dieses Spiel selbst auf Very Hard nicht motiviert.

II. Diplomatie funktioniert kaum.
Geschenke (2500, 5000, 10000) haben immer denselben Bonus, nämlich +100. Möchte man trotz Überlegenheit Frieden schließen wird man stets abgeblockt und kann nichts anderes tun als das gegnerische Volk zu vernichten.

III. Landschlachten
Die Aussage, dass man eine Schlacht gegen den Computer-Gegner auf 50 verschiedene Arten durchlaufen kann ist nichts anderes als eine glatte Lüge. Der Computer geht immer gleich vor - er stürmt auf den Spieler zu. Wenn man Glück hat kann man zumindest die Kavallerie beobachten, die versucht die Flanken anzugreifen. Im Allgemeinen reicht es aus seine Infanterie in lang gezogenen Linien aufzustellen und darauf zu warten bis der Computer vor die Mündungen gerät.

IV. Schiffsgefechte
Schiffsgefechte, bei denen man mühsam versucht gegnerische Schiffe zu kapern werden nur belohnt, wenn man die Partie wirklich bis zum Ende spielt. Meistens "fliehen" die bereits gekaperten Schiffe und man erhält nach Schlachtende kein einziges Schiff.
Derzeit ist es auch nicht möglich mit großen Schiffen Kleinere zu erobern, da die Mannschaft des großen Schiffes zu dumm ist sich abzuseilen und bei dem Versuch aufs gegnerische Schiff zu springen stirbt.

Einheiten
I. Ausgewogene Einheiten?
Eine Armee mit 10x Mörser, 5x Linieninfantrie, 4x Kavallerie und 1 General verliert in einem Kampf (wenn überhaupt) 10-20 Männer. Langweilig.

II. Im Vergleich zu MTW2 sind gibt es kaum verschiedene Armeeaufstellungen und man endet früher oder später bei derselben Variante. Ich hoffe auf Community-Mods.

Bugs / Fehler / Abstürze
I. Stadteroberung
Kämpft man gegen die Eingeborenen Amerikas kann es vorkommen, dass der Versuch die letzte Stadt des Gegners zu erobern mit einem Absturz endet.

II. Armee- /Flottenmanagment
Zusammenschluss größerer Flotten endet im Absturz; das Gleiche gilt für Truppen, die nachgerüstet werden.

III. Handelsrouten
Fügt man Schiffe einem bereits bestehenden Handelspunkt hinzu, so muss man die GANZE Flotte bewegen, um von den neuen Schiffen zu profitieren

IV. Sound
Ständige Soundaussetzer oder wechselnde Lautstärken

V. Abstürze in Computer-Zügen
Dies wird bei mir durch gegnerische Armeen hervorgerufen die ein bestimmtes Gebiet der Karte durchqueren.

Nicht vorhandene Engine Features
I. Dual-Core / Quad-Core Unterstützung
Empire Total War basiert auf der alten RomeTM-Engine und ist - entgegen der Aussagen der Entwickler - nicht für Core 2 / Quad konzipiert. Besitzer von Quad-Cores dürfen sich also über grandiose 25% Auslastung "freuen".

II. Grafikkarten mit mehr als 512MB Speicher.
Abstürze a la "Insufficient Video Memory" / "Unzureichender Videospeicher" entstehen zwar aufgrund der mangelhaften Programmierung, sind aber abhängig vom OS. Spieler mit 64-bit Betriebssystemen werden wohl früher oder später einen Patch erhalten; Besitzer von 32-Bit Betriebssystemen müssen immer manuell nachhelfen (siehe Kommentar)

Die überschwänglichen Wertungen, die dieses Spiel derzeit erhält, sind also absolut ungerechtfertigt. Falls ihr der englischen Spräche mächtig seid, so lege ich euch den Test von Crispygamer ans Herz:
[...]

Zu Steam:
Ich kann die Ablehnung verstehen, teile sie aber nicht. Steam ist immer am Releasetag eines Spiels völlig überlastet, danach funktioniert es tadellos. Dieses Programm existiert schon mehrere Jahre und hat sich mittlerweile wirklich bewährt. Die Möglichkeit Patches global so schnell zu verteilen ist grandios! Ich möchte nicht mehr zig Seiten nach einem funktionierenden Patch-Link durchsuchen und mir dabei noch 3 Viren einfangen.

Wenn allerdings die Entwicklungsfirma (hier CA) nicht in der Lage ist bugfreie Patches zu entwickeln ist auch Steam machtlos. Nicht Valve (Steam) gebührt die Schande, sondern den nutzlosen Beta-Testern, den unfähigen Programmierern von CA und dem geldgierigen Publisher $€GA.
Abgesehen von dem Spyware-Vorwurf und der (geringen) Systembelastung spricht also nichts mehr gegen Steam. Wer dieses Spiel dennoch zurückgeben möchte muss folgende Schritte durchführen:

1) Steam ausführen
2) Support Button suchen und anklicken
3) Frage stellen: CD-Key
4) Antwort abwarten
5) Scan bestehend aus dem CD-Key, dem Kaufbeleg und der Nummer aus der Antwort des Steam-Supports als Anhang beifügen
1818 Kommentare| 396 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2009
Erstmal möchte ich sagen , dass mich sonst alle Teile und Addons der Total War Serie begeistert haben und ich bin auch seit dem ersten Teil (Shogun) dabei, aber der neueste Teil war doch eher enttäuschend und erinnert fast schon an den größten Flop des letzten Jahres namens "Warleaders - Clash of Nations"

Ich habe auf die Bewertungen und Previews diverser Computerzeitschriften, Internetseiten und natürlich meiner Erfahrung mit dem Total War Spielen getraut und hab dann in den ersten Veröffentlichungstagen auch gleich zugeschlagen. Dann folgte eine ellenlange Installation per Steam. Ich lasse das Thema Steam mal weg, weil meiner Meinung nach nicht Steam hier bewertet werden sollte, sondern das Spiel. Ich mag Steam auch nicht und ich musste auch ein paar Prinzipien über Bord werfen als dann das schwarze Logo neben meiner Uhranzeige aufflackerte und ich das Spiel aktivierte.

Wie hat das Spiel nun den Umstieg von hauptsächlich Nahkampf mit Schwert und Schild auf den Fernkampf mit der Muskete verkraftet? Nicht besonders gut...

Nun mal zum Kernpunkt: Das Spiel sieht auf den ersten Blick fantastisch aus! ABER eben nur auf den ersten Blick. Auf dem Zweiten entdeckt man die monotonen Gesichter einer Klonarmee. Jeder Soldat gleicht seinem Nebenmann. Da war der Vorgänger Medieval schon innovativer.
Moment, Moment! Bevor ich es vergesse: Bevor Sie die Klonarmeen bestaunen können müssen Sie mit einer langen (irgendwie beinahe an Kassettenlaufwerke erinnernde) Ladezeiten rechnen. Da kann man beim Wechsel zwischen dem schicken Strategie und Taktikmodus sich gut und gerne mal nen Kaffee aufsetzen, eine Zigarette rauchen oder wer es etwas gesünder mag: ein paar Situps oder Kniebeugen absolvieren. (Würde ich das wirklich machen, dann bräuchte ich bestimmt nicht ins Fitnessstudio) Die Ladezeiten erinnern mich auch an Warleaders, welches auch erst hochgejubelt wurde, aber dann als verbuggte Betaleiche in die Regale kam.
Meiner Meinung nach ist auch die KI nicht unbedingt die Hellste. Es ist mir schon passiert, das der Gegner in deutlicher Unterzahl war, aber eine Stadt als Deckung hatte. was macht der Computer? er schickt seine Reiter in einem verzweifelten Angriff gegen meine Massive Front aus Linieninfantrie und der Trupp wird innerhalb von Sekunden aufgerieben. Seine Infanterie nutzt nicht die Deckung der Häuser, sondern verschanzt seine Truppen in den vordersten Häusern und lässt sich von meiner Artillerie zusammenschießen. Klasse. Ich hatte nicht mal 2 Dutzend Mann verloren, während der Computer ca. 500 Mann verlor.
Nächster Punkt wäre dann wohl die Seeschlachten. Um die Seeschlachten beherrschen zu können muss man entweder ein Genie sein oder eine Krake. Denn das Gewusel, welches entsteht, wenn mehrere Schiffe gelenkt und versenkt werden wollen, dann wäre eine zweite oder dritte Computermaus bestimmt nicht schlecht. die Seeschlachten sehen zwar wieder sehr schick aus, (Die schönsten, die ich bisher gesehen habe) kommen aber nicht an die schlichte Einfachheit/Genialität von einem altgedienten Pirates ran. Pirates ist zwar heute schon etwas veraltet, aber die Seeschlachten waren dort ganz einfach das treibende Argument immer weiterzuspielen. Empire verlangt dagegen, das mehrere Schiffe gleichzeitig gelenkt, Segel gesetzt, Kanonen beladen werden wollen. Meistens konzentriert man sich sowieso nur auf ein oder zwei Schiffe und der Rest wird notdürftig befehligt. Meiner Meinung nach hätte man das bestimmt besser lösen können.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kampagnen, die etwas knapp sind. Es gibt nur die Befreiung Amerikas aus den Klauen der britischen Krone, eine Große 99 Jahre Kampagne und eine kleine 50 Jahre lange Kampagne. Gerade mal 99 Runden finde ich persönlich als etwas zu kurz. (Wenn man mal von den künstlichen Wartezeiten wegen der langen Züge der Computergegner und den ermüdenden Wechseln zwischen Strategie und Schlachtkarte mal absieht) Vielleicht hätte man hier 4 Jahreszeiten einsetzen können, um das Spiel zu verlängern, statt dem einfachen Sommer-Winter Ping-Pongs.
Das Baumenü ist komplett erneuert und gleichzeitg hat es sich auch komplett verschelchtert. denn statt breiter Auswahl was man bauen möchte ist man meistens auf ca. 2 - 5 Bauwerke + Ausbesserungen beschränkt. Schön ist, das kleine Städte entstehen können und diese dann auch bewirtschaftet werden wollen - nicht so so schön sind die stark eingeschränkten Möglichkeiten in diesen Städten zu bauen.
Ein Forschungszweig wurde eingeführt und Forschung hängt nicht mehr von der Größe einer Stadt ab. Eigentlich eine schöne Verbesserung, aber auch hier gibt es Abzüge, dafür, das man nicht überall Schulen bauen kann. Meistens muss man Gebiete mit bereits bestehenden Schulen erobern, um an Neue ranzukommen. Also ist das größte Land meistens auch das Fortschrittlichste. (Demnach müsste die Mongolei einen 4x höheren Technikstandard als Deutschland innehaben.)
Zwar werden in Regelmäßigen Abstand Patches veröffentlicht, aber es ist schon peinlich, das kurz nach dem Release sofort ein Patch erscheint und am Folgetag musste ein Hotfix, die neuen Bugs, die durch den Patch vom Vortag entstanden sind wieder wett zu machen. Inzwischen ist ein zweiter offizieller Patch draußen und bei einigen Spielern läuft das Spiel nun gar nicht mehr. Bei mir persönlich lief das Spiel zwar langsam, aber stabil. Hätte ich jedoch etwas Langsames und Stabiles gewünscht, dann hätte ich mir auch eine Schildkröte kaufen können.
Die Medien hätten ruhig mal ein wenig kritischer Bewerten dürfen. Ich weiß nicht, wie Bewertungen über 90% zustande kommen. Entweder hatten diese Tester einen absoluten Highend-Rechner und waren einfach zu begeisterte Total War Fans, so dass sie gar keine objektive Wertung abgeben konnten oder es war mal wieder das liebe Geld im Spiel. (Wie passend). Denn wenn ein Magazin ein Spiel im Vorab testen möchte, dann sollten sie schon gute Kontakte zum Hersteller haben. wenn man da dann zu ehrlich ist und vielleicht nur 75% oder 70% gibt, dann bekommt man keine Vorabversionen mehr. Doch Medienkritik gehört hier jetzt eigentlich nicht hin. Ich wollte ein Spiel bewerten und das habe ich auch getan.

Wie immer mache ich eine kleine Positiv/Negativbilanz mit den Punkten, die mir am meisten aufgefallen sind.

Positiv:
+ Sehr hübsche Grafik (Die schönsten Seeschlachten bisher)
+ Interessantes Szenario (Zu dieser Epoche gibt es sonst nicht so viele Spiele, außer vielleicht Europa Universalis)
+ Hübsche Animationen der Figuren
+ Toller Sound (Wer mit ner guten Anlage+Subwoofer mal die Kanonen donnern gelassen hat weiß wovon ich spreche!)
+ Ich nennen ihn mal den Total War Faktor (Kann ich auch nicht genau beschreiben)

Streitpunkte
+- Verschlimmbesserungen bei Forschung, Diplomatie, Handel, Bau

Negativ
- Steam / Installationslänge
- LADEZEITEN UNERTRÄGLICH!
- Kurze Kampagnen
- Wenige historische Gefechte
- wurde mal wieder von Zeitschriften/Internetseiten zu sehr gehypt (Wertungen von über 90% halte ich für ein unfertiges Spiel für übertrieben. Das fertige Resultat sollte bewertet werden und nicht der gute Wille)
- Grafik nicht voll ausgenutzt (Städte eher plump, Klonarmeen)
- Bug, Patch Hotfixorgie momentan angesagt.
- Irgendwie wirkt das Spiel nicht wirklich fertig.

Fazit:
Jede Fortsetzung hat einen schwächsten Teil. Star Wars Episode II, Indiana Jones II, Werner 3 und eben Empire Total War. Es wurde hochgelobt, kommt aber unfertig raus (Erinnerung an Warleaders, nur das dort der Support nach ca. 3 Monaten komplett eingestellt wurde). Die Erwartungen waren hoch, denn schließlich sollte Medieval 2 übertrumpft werden, aber leider wurden diese Erwartungen enttäuscht. Schade. Es hätte das spiel des Jahres werden können, dafür habe ich einen Anwärter auf die Gurke des Jahres 2009, wenn sich da nicht noch ganz schnell was ändert.
Normalerweise würde ich prinzipiell unfertige Produkte mit 1 Stern verdammen und verreissen. Empire ist zwar unfertig, aber spielbar und Patches werden ja nachgeliefert. Ich warte noch auf Einen, der die Performance erhöht. Es ist zwar alles schön anzusehen, aber unter dem Glanzlack stecken dicke Defizite.
Außerdem ist es Total War und dem darf man doch nicht nur 1 Stern geben ;)
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am 30. April 2009
Genau das ist "Empire Total War". Ich bin mittlerweile seit vielen Jahren begeisterter Spieler der ganzen Reihe, aber das wird sich nunmehr ändern. Man ist es ja mittlerweile gewohnt, dass PC-Spieler, ähnlich wie Musikbegeisterte unter den Genralverdacht der Software- bzw. Musikpiraterie gestellt und darob mit diversen unsäglichen Kopierschutzmaßnahmen gegängelt werden, aber hier schießt SEGA den Vogel endgültig ab. Hätte ich beim Kauf auch nur ansatzweise geahnt, was die exklusive Lauffähigkeit über den Onlinedienst Steam bedeutet, ich hätte kein Geld in dieses Spiel gesteckt. Nach der eigentlichen Installation brauchte Steam eine von mir nicht mehr nachvollziehbare Anzahl an Stunden(!) um die erforderlichen Updates zu laden. Nicht mehr nachvollziehbar, weil ich meinen PC über Nacht in Betrieb lassen musste, nachdem der Download-Prozess trotz 6000er DSL nach zweieinhalb Stunden bei 35% stand. Normaler Weise würde ich in solchen Fällen auf ein Update zunächst gänzlich verzichten, bedauerlicher Weise zwingt Steam den Spieler zu selbigem. Ohne startet das Spiel nicht.
Nach dieser Prozedur konnte ich dann mit dem Spiel beginnen. Zunächst. Denn bedauerlicher Weise stürzt das Spiel gern einmal gänzlich unmotiviert ab, nicht selten auch nach mehrmaligem Laden immer wieder an der selben Stelle. Und das obwohl das ganze nach nicht einmal zwei Monaten nach dem Release bereits auf ich glaube Version 1.4 steht. Der Spieler als Beta-Tester ist ja inzwischen ebenso üblich wie oben geschilderter Generalverdacht.
Nachdem mir selbiges gestern passierte, versuchte ich das Spiel neu zu starten, worauf mir Steam mitteilte das Spiel sei derzeit nicht verfügbar. Ich solle es doch zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen. Wenn so etwas bei einem kostenpflichtigen Onlinespiel passiert, ist das ärgerlich genug. Bei einem vorrangig auf den Singleplayermodus ausgelegten Spiel, ist das eine bodenlose Unverschämtheit. Es kann doch nicht sein, dass ein zahlender Kunde wegen offensichtlicher Serverprobleme eines Anbieters mit dem man allenfalls zweitrangig einen Nutzungsvertrag hat, keinen Zugriff auf das Programm hat! Ganz abgesehen davon, dass ich mich bei Problemen mit einem PC-Spiel an den Kundenservice des Anbieters wenden möchte, nicht an den eines Kooperationspartners ebendieses. Selbiges habe ich wegen anhaltender Probleme via Mail getan (Hotline kostet 1,50 die Minute), seit vier Tagen warte ich auf eine Antwort.

Inhaltlich ist das ganze nichteinmal schlecht. Sicherlich, die KI verdient die Bezeichnung nicht, das Handbuch ist eigentlich mehr verwirrend als erhellend, weil auch hier wie mittlerweile branchenüblich an der falschen Stelle gespart wird, und man zu einem ziemlich komplexen Spiel ein dünnes Heftchen bar jeden Informationsgehaltes bekommt, aber das ganze ist hinsichtlich der Spieltiefe verglichen mit den Vorgängern ein echter Quantensprung.

Die Ärgernisse nach der Installation gepaart mit der offenkundigen Unausgereiftheit des Produktes und eines scheinbar nichtexistenten Kundenservice lässt mich jedenfalls allen vom Kauf abraten. Die Tatsache, dass man das Spiel dank Steam bei Unzufriedenheit bzw. technischer Mängel nichteinmal zurückgeben oder weiterverkaufen kann, setzt dem ganzen die Krone auf.
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am 2. August 2009
Ich spiele die Total-War Reihe seit dem Release von Shogun-Total War. Bis zu Medieval2 war jeder Teil spielenswert und auch sein Geld wert.

Empire-Total War stellt leider in keiner Hinsicht eine Verbesserung zu den vorhergehenden Teilen dar. Die Bindung an einen Steam-Account verschärft das ganze noch.

Durch den Steam-Account wird für den Rechner, auf den das Spiel installiert werden soll eine Internetverbindung benötigt. Leider wird der Steam-Account nicht nur, wie ich zu Anfang erwartet hatte, zur Echtheitsverifikation des Spiels verwendet. Während der Installation werden zusätzliche Daten heruntergeladen. Ich habe eine 1MBit-Leitung und die Installation dauert 15 bis 16 Stunden(!!!), obwohl ich die DVD-Version des Spieles besitze.

Das Spiel an sich stellt auch in keiner Hinsicht eine Verbesserung der vorhergehenden Teile dar. Die Gebäude, die man errichten kann, variieren kaum zwischen den einzelnen Nationen, ebenso gibt es nur eine handvoll verschiedene Einheiten im Spiel.

Auch in der Schlacht ist keinesfalls eine Steigerung zu den vorhergehenden Teilen sichtbar. Ein wirklicher Rückschritt ist die grafische Darstellung der Einheiten. Das alle Uniformen in einer Einheit identisch sind, entspricht der Zeit, in dem das Spiel spielt. Leider haben aber alle Soldaten wieder die gleichen Gesichter. Die Bewegungen der Einheiten, vor allem der Kavallerie, scheinen irreal.

Das Spiel wird schnell langweilig. Historische Konflikte spielen in diesem Spiel kaum eine Rolle. Es gibt wenige Dinge, in denen sich die einzelnen Nationen voneinander unterscheiden. Die Schlachten laufen mit der Zeit immer gleich ab, da es nur wenige Einheitentypen gibt.

Im Vergleich zu Medieval2 ist Empire-Total War ein echter Schritt zurück. Die Bindung an einen Steam-Account setzt dem ganzen die Krone auf, da man eine unverhältnismäßig lange Zeit zur Installation benötigt und das Spiel auch nicht wieder verkaufen kann, ohne den Steam-Account mit dem Spiel weiterzugeben.
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am 11. März 2009
Seit "Medieval: Total War" bin ich Fan dieser Reihe und muss sagen, dass die Spielreihe es immer wieder geschafft hat mich stunden-, gar tagelang an den PC zu fesseln. Umso größer war meine Vorfreude auf "Empire: Total War" - die (Welt-)Geschichte in der Zeit der Aufklärung, hin zum Wandel in die Moderne zu leiten. :o)

Die Installation der Spiel-Dateien lief reibungslos, nach ca. 20-30 Minuten hatte ich das Spiel auf meinem Rechner installiert und bei Steam registriert. Auch wenn Steam von vielen hier als Teufelszeug angesehen wird, so muss man wohl von ausgehen, dass Steam & Co. die Zukunft sind. Wobei Steam mir persönlich noch am Liebsten ist von allen.

Nachdem die Spiel-Dateien installiert waren, musste ich noch ein Update herunterladen, um "Empire: Total War" starten zu können. Nach einem dreitägigen Downloadmarathon war auch diese gefühlte 10.000 GB-große, aber tatsichlich nur rund 100 MB umfassende Datei heruntergeladen. Mein Pech oder eher meine Unwissenheit war es, dass ich erst am dritten Tag, nach x-maligen googeln darauf gestoßen bin, dass es Probleme beim Download geben könnte, wenn man das Spiel auf eine externe, mit FAT32 formatierte, Festplatte installiert hat. Hm... Nachdem ich Steam deinstalliert und auf meine interne Festplatte wieder installiert habe - siehe da, und ich behaupte jetzt nicht, dass es daran lag, dass es schon sehr spät war und die Server weniger überlaufen waren, konnte ich das Update endlich laden. Zwar sehr langsam, aber es lud.

Nach einer guten Stunde, war es dann endlich an der Zeit das Spiel zu starten und die schon fast totgesagte Vorfreude auf das Spiel, bekam endlich die gewünschte Nahrung...

Im Folgenden habe ich die Positiven und Negativen Aspekte von Empire aufgeführt, so wie sie mir nach gut einer Woche des spielens aufgefallen sind:

(+) das Startmenü ist übersichtlich dargestellt. Im Einzelspieler-Bereich kann man ein kurzes Tutorial in Land- und Seekriegsführung starten. Außerdem hat man die Wahl zwischen einem "Gefecht spielen", eine große Kampagne starten (bekannt aus den vorangegangenen Teilen) i. d. R. mit dem Ziel eine starke und mächtige Nation aufzubauen. Außerdem kann man "Amerikas Weg zu Unabhängigkeit" in vier Episoden nachspielen.
(+) im Optionsmenü lassen sich neben Grafikeinstellungen auch Kurzbefehle für Einheiten & Co. einstellen
(+) grafisch ist das Spiel noch besser geworden. Die Weltkarte ist angenehm gestaltet, das Meer ist bei Seeschlachten wunderbar dargestellt, die Landschaften sind insgesamt gut getroffen, Einheiten sind detailreich und gut animiert
(+) Seepiraten kapern Handelslinien / auch eigene Schiffe können Handelslinien kapern
(+) Schiffe müssen nicht versenkt werden, sondern können auch gekapert werden
(+) mit Hilfe eines Technologiebaumes lassen sich in Universitäten zusätzliche Gebäude, Einheiten, Verbesserungen erforschen - dies ist vor allem in späteren Schlachten von entscheidender Bedeutsamkeit
(+) vereinfachte Diplomatie per Direkt-Klick
(+) insgesamt sehr gute Gegner-KI (mit Ausnahme von Belagerungen: Einheiten verharren auf den Mauern, selbst wenn diese einstürzen) auf dem Schlachtfeld, ebenso wie auf der Kampagnenkarte (habe mit Schwierigkeitsgrad Schwer" gespielt"
(+) viele "Kleinst-Staaten"
(+) innerhalb einer Region können mit der Zeit neue Städte oder Häfen entstehen
(+) der Spieler hat verschiedene Auswahlmöglichkeiten bei der Entwicklung von Städten und Häfen
(+) Schiffe sind sehr gut animiert
(+) "Musketen-Feeling" bei Landschlachten
(+) die Kavellerie hat nichts an ihrer Stärke verloren
(+) die Special-Edition bietet zusätzliche Einheiten (siehe Produktbeschreibung)
(+) Gebäude und Mauern können zur Verteidigung genutzt werden
(+) Einheiten können durch Erforschung später Schützengräben und Verhaue anlegen; Schlachtreihen agieren koordinierter (z. B. durch Trommler, niederknien beim Nachladen der Musketen, verwenden von Bajonetten, etc.)
(+) Generäle und Admirale können jetzt direkt aus den Armeen rekrutiert werden
(+) der Regierungs-Part ist interessanter gestaltet (z.B. gibt es in England Parlamentswahlen, oder es lassen sich Minister austauschen, etc.)
(+) neben der reinen Eroberung, hat man auch die Möglichkeit durch einen Prestigesieg zu wählen - dies gelingt durch geschickte Diplomatie und Forschung
(+) Edelmänner unterstützen z.B. die Forschung oder liefern sich Duelle

Das sind Dinge über die sich sicherlich streiten lässt:

(-)/(+) die Klonarmee ist zurück - oder doch nicht? Wer eine Uniformen-Vielfältigkeit á la Medieval II erwartet ist hier doch eher enttäuscht. Kleine Details sind bei den Einheiten zwar unterschiedlich, insgesamt haben sie aber doch alle den gleichen Schneider. Was unter historischen Aspekten und der einheitlichen Uniformierung auch verständlich ist. Die Gesichter hätte man allerdings vielleicht variieren sollen
(-)/(+) Kanonen beherschen nahezu das gesamte Schlachtfeld und können erst zu späterer Zeit transportiert werden

Das sind Sachen die mich aktuell stören:

(-) die Steuerung von Schiffen in der Schlacht ist sehr umständlich und bei einer großen Anzahl führt das sehr schnell zum Chaos
(-) Spezialisten, wie Agenten, Diplomaten, Priester, Attentäter etc. gibt es nur noch in Form von Lebemänner, Edelmänner und einem Bischof - außerdem lassen sich diese nicht mehr rekrutieren, sondern entstehen einfach. Schade aber da fehlt mir persönlich ein wenig die Vielfältigkeit. Vor allem die Diplomaten sind durch ein Einfaches, wie schon fast ZU Einfaches Menü ersetzt worden
(-) Zwischenvideos sind so gut wir gar nicht mehr vorhanden, mit Ausnahme von Duellen zwischen Edelmännern (die auch ganz witzig sind) und beim Niedergang einer Nation - schade, ein absoluter Atmospähre-Killer. Vor allem in der Schlacht wird man über den Tod des gegnerischen Generals eher nur beiläufig informiert
(-) sehr abgespecktes Baumenü
(-) Die Weltkarte bietet zwar Europa, Nordamerika und den "Großraum" Indien, sowie Handelsplätze in Afrika oder Südamerika - trotzdem fehlen China und die Schweiz!. Afrika ist nur im Norden vertreten. In Zeiten, wo der Sklavenhandel aufblühte, hätte ich mir ein paar mehr Kolonien auf den Schwarzen Kontinent gewünscht; auch der Pazifik kommt zu kurz
(-) Frankreich ist mit nur zwei Regionen in Europa viel zu leicht zu erobern - hier erhoffe ich mir allerdings eine Verbesserung im kommenden Add-On (das soll ja Napoleons-Regentschaft behandeln)
(-) Rebellen erobern nicht mehr das ganze Gebiet, sondern entstehen einfach irgendwo und versprühen aktuell so viel Gefahr wie ein Kartoffelpuffer
(-) ein böser Bug in der Kampagnenkarte führt zum Totalabsturz und lässt den alten Spielstand zwar laden, führt aber beim Weiterspielen zu einem erneuten Absturz und macht es unspielbar
(-) Bugs in der Schlachtkarte nach ersten Patch
(-) Kavellerie bleibt an Zäunen hängen
(-) In ein Gefecht spielen" hat man kaum Einstellungsmöglichkeiten (Einheiterfahrung, Ausrüstung, etc.)
(-) Nahkämpfe sehen teilweise sehr komisch aus
(-) teilweise entstehen wirre Einheitenklumpen (optisch sieht das nicht so lecker aus)
(-) bei der großen Kampagne kann man je nach Land max. 50 Regionen in 99 Jahren erobern - von Welteroberung kann man hier nicht sprechen ;o)
(-) es gibt kaum noch Zusatzaufträge (wie Hafen blockieren, Region erobern, Verhandlungen führen, etc.) mehr im Kampagnenmodus - den Einzigen den ich beim spielen der Engländer bekommen habe, ist die Rückeroberung der Amerikanischen Kolonien
(-) Die Animation von fliegenden Kanonenkugeln ist eher "grob-pixelig"
(-) dümmliches Gegner-Verhalten bei Belagerungen
(-) Festungen sind teilweise schon ein wenig mickrig
(-) keine Vielfältigkeit mehr bei den Einheitenarten bzw. keine Spezialeinheiten mehr für jede Nation
(-) nur die Großen Nationen sind spielbar, auch im Gefecht
(-) 3 historische Schlachten kann man nachspielen - zu wenig
(-) die Auswahl bei den Schlachtkarten ist auch eher dürftig
(-) der Erfahrungsbonus bei den Einheiten ist sehr abgespeckt (Schade ein Bronze-, Silber-, Gold-System wie bei "Rome: Total War" fand ich richtig gut)

Den Multiplayer habe ich nicht getestet.

Fazit:
Unterm Strich gibt es drei zentrale Punkte die mich bei Empire ziemlich gestört haben:
1. Der Installationsmarathon ist eine Frechheit, selbst wenn viele Spieler gleichzeitig das Spiel installieren wollen, sollte es zu dermaßen Verzögerungen nicht kommen. Da hätte SEGA bzw. Steam für zusätzliche Kapazitäten sorgen müssen.
2. Die Bugs bzw. Spielabstürze sind sehr ärgerlich und treffen den Spielspaß mit dem Vorschlaghammer
3. Eine historische Kampagne ist zu wenig für ein Basisspiel, auch die Auswahl an spielbaren Gefechtskarten und Nationen (im Gefechtsmodus) ist eher enttäuschend

Nichtdestotrotz hat Empire: Total War" das ganze Potential das Spiel des Jahres zu werden. Eine Weiterentwicklung der Reihe ist das Spiel größtenteils, auch wenn sich über manche Punkte sicherlich streiten lässt. Ich hege allerdings jetzt schon die leise Hoffnung auf ein baldiges Add-on, dass den Spieler weiterführt als ins Jahr 1799 ;o) Die o. g. drei Kritikpunkte rauben dem Spiel aktuell einen Stern, denn das sind Punkte die mich wirklich geärgert haben und wohl noch einige Patches erfordern werden.
1414 Kommentare| 145 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2009
Ich habe mich als großer Total War Fan riesig auf dieses Spiel gefreut, seit es angekündigt wurde. Mit Rome habe ich Monate verbracht, und mit Mtw II auch viiel Zeit...
Leider leider wurde ich enttäuscht. Meiner Meinung nach ist dieser Teil der schlechteste der Reihe. Das liegt aber für mich persönlich nicht, wie für viele andere, an Steam, sondern hauptsächlich an der Kampagne.
Die Kampagnenkarte ist ganz anders gestaltet, als das bisher der Fall war. Es gibt einfach nicht das typische Total War Feeling, das einen so an die vorherigen Teile gefesselt hat, und obendrein gibt es auch noch weniger Funktionen als in den Vorgängern, wie z.B.die Finanzschriftrolle oder das übersichtliche Baumenü. Die Karte ist zwar ganz schön gestaltet, aber viel zu klein. Damit meine ich natürlich nicht, dass es zu wenig Gebiete gibt (immerhin geht es von Amerika bis nach Indien), sondern das z.B. Länder wie Frankreich oder Spanien nur aus einer Provinz bestehen, die teilweise flächenmäßig so klein sind, dass man sie in ein bis zwei Runden durchschreiten kann.
Plante man bei den Vorgängern noch, wo man seine Armee auf dem Feldzug langmarschieren lassen sollte, wo man als erstes attackieren sollte und gegebenenfalls sein Heer sogar aufteilte; um dann nach einigen Feldschlachten die Städte eine nach der anderen zu belagern und einzunehmen, rast man hier nur noch direkt und querfeldein zur Hauptstadt und hat danach unter Umständen eine große Nation besiegt. Langweilig und unrealistisch...
Desweiteren führt die Enge auf der Karte dazu, dass die Gegner immer gleich nebenan sind. Besonders, wenn man eine zentral liegende Nation erobert, fallen von überall her Feinde ein und plündern die ganze Gegend aus. Man kommt nicht zur Ruhe, um seine Kräfte wieder zu stärken, und man kann sich nicht "einigeln" oder geordnet zurückziehen, sondern muss gleich weiterkämpfen. Und sobald die Armee aus der eroberten Stadt raus ist, rebellieren die Bürger und schmeißen die Restgarnison raus, und das immer und immer wieder, sodass man ewig braucht, bis ein Gebiet endgültig unter Kontrolle gebracht ist. Wen die ewige Unzufriedenheit der Bevölkerung schon in den Vorgängern genervt hat, läuft hier Gefahr, durchzudrehen.
Wenigstens ist der Diplomatiemodus gelungen, denn jetzt fallen nicht mehr ohne Pause Verbündete bei einem ein, sondern halten ihr Wort, und helfen einem gegebenenfalls sogar gegen Aggressoren.

Als kleine Kampagne ist der "Road to Independence" Modus enthalten, der durch seine kleine aber vorhandene Storyline motivieren kann und durch ein paar integrierte gescriptete Schlachten ein bisschen ausgleichen kann, dass es nur drei historische Schlachten zum Nachspielen gibt.

Seine Stärke hat Empire dann in den grandiosen Schlachten. Die sind wirklich mitreißend inszeniert, was zum großen Teil an der wirklich tollen Grafik liegt, die Landschaften so detailliert wie nie zuvor darstellt. In vorherigen Teilen bestand die Landschaft meist aus weiten Flächen, die sehr unecht wirkten. Hier sieht es von den Details her eher aus wie aus einem Actionspiel entnommen.
Die Seeschlachten sind auch ganz nett animiert, allerdings werden sie auf Dauer langweilig, da es im Grunde genommen immer das gleiche ist.

Technisch hat Empire das Problem, dass es in den Schlachten oft abstürzt, was besonders frustrierend ist, da man diese ja nicht speichern kann. Nach der Patch-Installation weiß man außerdem nie, ob es jetzt gut läuft oder wieder gleich abschmiert. Schade.

Pro:
- Grandiose Landschlachten
- Tolle Grafik
- Viele Gebiete auf der Kampagnenkarte
- "Road to Independence" Modus
- Bessere Diplomatie als in den Vorgängern

Contra:
- Schafft es nicht, auf Dauer zu fesseln (Kein Total War Feeling)
- Keine typische Total War Kampagnenkarte und fehlende Funktionen
- Andauernde Unzufriedenheit der Bevölkerung (noch schlimmer als bisher)
- Auf Dauer langweilige Seeschlachten
- Landschlachten stürzen häufig ab
- Nur zwei historische Schlachten

Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar nicht sehr viele Kritikpunkte gibt, allerding sind die vorhandenen so schwerwiegend, dass sie einem den Spaß am Spiel sehr stark nehmen. Der Hauptkritikpunkt ist, dass man im Herzstück des Spiels, der großen Kampagne, nicht das Gefühl hat, einen Total War Titel zu spielen, und das bricht dem Spiel das Genick. Schade.

Ich hoffe, dass der nächste Teil wieder back to the roots geht, und die guten Sachen aus den Vorgängern wieder mit ins Boot holt.
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am 18. August 2009
Ich bin seit Jahren ein begeisterter Fan der "Totalwar"-Reihe und habe bis jetzt eigentlich immer richtig Spaß am Spiel gehabt.
Leider hat mir "Empire" diesen, zumindest größtenteils, genommen.
Folgende Punkte sind meinerseits zu kritisieren:

1. eine sehr schwache KI bezüglich diplomatischen Verhandlungen (Zum Teil absolut unlogische Entscheidungen) ---da geht hoffentlich in Zukunft ein wenig mehr!!

2. Sehr wenig unvorhergesehene Ereignisse ---es schleicht sich zu schnell Routine ein.

3. Keine Möglichkeit ohne Registrierung bei STEAM das Spiel zu starten---für mich schlichtweg eine unverschämte Bevormundung des Kunden

4. DAS SPIEL HAT STÄNDIG ABSTÜRZE OHNE ENDE!!! ---da spielt man 118 Runden und plötzlich: "Totalwar wird auf Grund eines Fehlers beendet".
-Soweit so schlimm, man hat ja gespeichert...nur leider nützt das nichts, denn egal wie oft man versucht von diesem Spielstand aus neu zu starten: NO CHANCE! ---und wenn einem dies regelmäßig ca. 1 mal die Woche passiert verliert man schnell die Lust!

Fazit: Ich werde mir den Kauf künftiger Produkte dieser Serie sehr gut überlegen!
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am 24. September 2009
Da haben wir also SEGA und CA und die bringen im März ein Spiel heraus. Und nun, im September ist es noch grottig buggy. Trotz Steam ....
Und dann gibt es so Klitschen wie Paradox, die bringen ein Spiel (HOI3) das gefühlt 2000% mehr Tiefe hat im August heraus und haben die schlimmsten Bugs in einem Monat gefixed. Ohne Steam ...
Das ist schon nicht mehr peinlich, das ist lachhaft.
Glücklicherweise läuft mein gutes altes Rome Total War auch ohne Internet und bestimmt noch lange. Und mit entschieden mehr Taktik und Herausforderung an den Spieler.
Ciao SEGA, ciao CA
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am 31. März 2009
So wie der Titel meiner Rezession müsste das Spiel leider heißen. Ich bin ein totaler Fan der Total War Serie und habe bis jetzt alle Teile gekauft. So habe ich auch bei Empire nicht lange gezögert, und trotz Warnungen dass das Spiel instabil seien soll sofort zugeschlagen, weil ich dachte Creative-Assembly bringt keine verbugten Spiele heraus. Leider stimmten die Meldungen Empire ist total verbugt und selbst nach fünf!! Patches läuft das Spiel nicht stabil und man hat mehr Abstürze als Spielzeit! Hinzu kommt noch das der Spielspass im vergleich zu Medieval 2 stark abgenommen hat. Landschlachten sind alle sehr ähnlich, es gibt als Szenarios nur Fort, Stadt (das sind allerdings nur einige kleine Häuser, also keine echten Städte wie sie damals aussahen) und Land. Die KI ist träge und fantasielos was Angriff und Verteidigung angeht. Das Handelssystem ist eher mau, gute Neuerungen aus Medieval 2 wurden nicht übernommen. Die Seeschlachten und das Politiksystem sind gut und unterhaltsam, gleichen aber die erwähnten Nachteile nicht aus. Mein Fazit Finger weg!
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am 7. August 2009
Als langjähriger Fan der Total War Reihe habe ich manche Nacht vor dem PC verbracht. Der fesselndste Teil war sicherlich Rome TW, aber auch Medieval 2 hatte noch ein nicht unerhebliches Suchtpotential.
Mit Empire hat die TW Begeisterung dann aber vorerst ein jähes Ende gefunden. Die Langzeitmotivation geht gegen Null. 2 durchgespielte Kampagnen und es gibt nichts mehr wirklich "neues" oder reizvolles an dem Spiel zu entdecken. Die Schlachten sind mit Abstand die langweiligsten in dr ganzen TW Reihe, das liegt eben daran, wenn sich die Soldaten einfach in Reihen gegenüberstehen und abknallen *gähn*. Spannende Belagerungsschlachten gibt es in der gewohnten Form auch nicht mehr. Lediglich Festungen - die grafisch sehr lieblos dargestellt werden. Die Seeschlachten - DIE große Innovation dieses Teils, sind zwar grafisch ansprechend werden aber schnell eintönig.
Insgesamt eine herbe Enttäuschung.
Zu Steam brauchts wohl keine weiteren Kommentare, dazu wurde hier ja bereits alles gesagt.
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