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am 5. Februar 2017
Für mich der beste Western aller Zeiten.
Ein grandioses Meisterwerk. Es ist eigentlich kein einfacher Western, sondern eine Komposition, bei der alle Beteiligten, also Schauspieler, Regisseur und vor allem Ennio Morricone abslotue Meisterleistungen abgeliefert haben.
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am 30. August 2017
Ein schon echt alter Film aber man sieht auch das es ein richtiger guter Western Film ist. Sehr gute Story kann ich nur sagen .hat mir gefalllen.
Kann dem Film echt nur weiter Empfehlen und 5 Sterne geben.

Mfg RAxXxAS
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am 21. Mai 2017
Der beste Western von Sergio Leone!
Man kann den Film noch so oft sehn, er wird nie fad!
Super Schauspieler
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am 16. Oktober 2017
Ich finde dafr das er so alt ist, ist er immer noch sehr gut gemacht. Darum 5 Sterne .Alles in allen großartiger Streifen.
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am 13. September 2017
Hollywood war regelrecht geschockt, daß die "Spaghettifresser" aus dem Nichts ein Meisterwerk hinknallten, gegen das alles was aus Hollywood bis zu dieser Zeit kam, plötzlich nicht nur wie Kinderkram aussah, sondern sich auch inhaltlich so anfühlte (künstlerisch haben die Paramount-Studios nicht ihren Stempel aufgedrückt und konnten keinen Hollywood-Film daraus machen, sondern die Italiener in der Produktion haben ihr Ding durchgezogen).

Wo soll man nur beginnen?
Es gibt ja nicht wenige Rachefilme, aber keiner hat je wieder die Tiefe von Spiel mir das Lied vom Tod erreicht (es haben überhaupt nicht viele Filme die emotionale Tiefe dieses Films bisher erreicht). Der Spannungsbogen der mit der rätselhaften Figur von "Mundharmonika" (Charles Bronson) zusätzlich unterstützt wird, ist hier nur ein kleiner Teil (bei anderen Filmen wäre das bereits ein tragendes Hauptelement). Dazu gesellt sich die traurige Geschichte einer Frau, die ihr Glück mit einem liebenden Mann und seinen Kindern gefunden zu haben glaubt - und es wird zertreten.

An sich wäre das bereits ein gewaltiger Stoff, aber für ein vielschichtiges Meisterwerk und einen Sergio Leone in Hochform wäre das viel zu platt. Einfach einen gewöhnlichen Bösewicht zum Verantwortlichen zu machen. So ist bei Leone auch der Bösewicht nur ein Getriebener - an der Spitze der Pyramide der destruktiven Macht verortet der Film grenzenlose Gier und Geld als die eigentliche ultimative aber unsichtbare Macht - Leone macht sie in diesem Film deutlich sichtbar. Etwa der Dialog zwischen Henry Fonda, der rechten Hand für die groben Dinge, und seinem Boss, ist brilliant und zeitlos. Wie so vieles in diesem Film.

Der Film beeindruckt auch dadurch, daß er zwar Gut und Böse kennt und thematisiert, daß er aber in fast jeder Rolle ebenfalls große Gegensätze einbaut. Ich vermute, daß gerade dadurch der Film seine unglaubliche emotionale Tiefe, Reife und Zeitlosigkeit bekommt.

Neben der Handlung, so groß ihre Themen von Liebe und Rache, menschlicher Gier und Streben auch sind, gibt es ein so riesenhaftes künstlerisches Element, welches die Handlung sogar fast zu einer Nebensache degradiert: Kamera und Bildsprache.

In der Streamingversion gibt es den Film in HD in restaurierter Form. Eigentlich dachte ich (ich kenne den Film noch aus dem Kino und habe ihn auch auf DVD und sicher schon fünf mal gesehen), daß sich bei einer solchen Bildqualität, die man in den ersten Sekunden sofort staunend erkennt, sicherlich eventuelle Schwächen zeigen werden. Aber das glatte Gegenteil ist der Fall! In brilliantem, scharfem Bild glänzt dieses edle Filmkunstwerk sogar noch mehr.

Die Kamera dieses Film, selbst nach den großen Fortschritten bei der Kameraführung und beim Schnitt in den letzten zehn Jahren, und erst recht seit den 1970ern(!), weist eine perfekte und absolut zeitlose Bildsprache auf (ok, in wenigen Szenen ist die Beleuchtung noch zu erkennen). Die Kamera ist ein tragender Teil dieses Meisterwerkes. Es gibt keine Szene, welche verstaubt wirken würde. Jede Szene ist ein Volltreffer und der Schnitt, die Verbindung der Szenen, sowohl in der Abfolge der Kamerapositionen als auch im Rhythmus, ist ebenso perfekt (nach heutigen Maßstäben, wohlgemerkt!).

Was sagt es über die Bildgewaltigkeit eines Filmes aus, wenn man als heutiger, als UHD und 3D übersättigter Konsument, Szenen aus diesem Film sieht und sie faszinieren wie neueste und teuerste Hochglanzproduktionen?

Die Italiener waren einige Zeit bei der Bildgestaltung mit den Italowestern führend, weil sie auf realistische Optik setzten, während Hollywood noch alles geschönt und artifiziell hielt.
Aber eine gute Kamera, Requisite und Beleuchtung eines Spaghettiwestern macht eben noch kein zeitloses Meisterwerk, weil auch der Inhalt ebenso hochkarätig sein muß und das Schauspiel über jeden Zweifel erhaben. Und hier hat Spiel mir das Lied vom Tod zugeschlagen, daß Hollywood künstlerisch hören und sehen verging (man beobachte bei diesem Film einmal etwas Nebensächliches wie die Komparsen im Hintergrund - bei Spiel mir das Lied vom Tod sind sogar Massenszenen mit Komparsen realistischer (es wird doch wirklich ein Eisenbahnbau gefilmt, oder etwa nicht ;), als das, was Hollywood im Vordergrund bis dahin zustandebrachte...)

Kein anderer, mir bekannter Film dieser Zeit, weist auch nur ansatzweise eine so eindrucksvolle und völlig neuartige Bildsprache auf (die bis heute absolut top ist), setzt aber bei Schauspiel und Dramaturgie dabei ebenso gekonnt auf Understatement.

Wobei auch Requisite und Maske erwähnt werden müssen: die Kleidung, Schuhe, die Gesichter - alles wirkt vollkommen authentisch. Staubig, schmutzig, dreckig - und schön (Cardinale, "Maureen"). Und auch hierbei findet man diese immer wieder auftauchenden, großartig inszenierten Gegensätze: die schöne Frau (man meint fast das Parfum riechen zu können) mit ihren ebenmäßgen Gesichtszügen und als Konstrast dazu die staubige Kleidung und die vom Wetter gegerbten und verschwitzten männlichen Gesichter.

Die Männer mit ihren langen Mänteln, die am Bahnhof warten. Die Silhouette von Henry Fonda. Die, die weibliche Figur betonenden Kleider der Cardinale. Hochklassige (italienische) Ästhetik. Und wieder dabei: die stark konstrastierenden Gegensätze.

Wobei der Übergang von der genialen Kamera und ihren Gesichtsaufnahmen zur beeindruckenden Leistung der Schauspieler ja fließend ist. Wo will man denn die Grenze ziehen, wenn die schönen Augen der Cardinale, die eisblauen von Charles Bronson oder die stahlblauen von Henry Fonda das Sichtfeld ausfüllen und die gespielten Emotionen echt erscheinen und so eindrucksvoll eingefangen werden?

Und dennoch ist das alles nur ein Teil. Denn die Musik habe ich noch gar nicht erwähnt. Die Musik, und dabei natürlich vor allem das schöne Thema, mit den absteigenden Terzen als Glöckchenklang, ist für sich genommen auch ein Meisterwerk, aber wie die Melodie orchestriert und dann im Film eingesetzt wird - sowohl vom zeitlichen Aspekt in der Szene/Schnitt, als auch stimmungsmäßig, als auch vom Sound (leider scheinen die Mixtapes nicht mehr vorhanden, daher sind bei der Restaurierung Grenzen gesetzt, aber der Sound ist allemal gut genug, um um auch verwöhnte Ohren zufriedenzustellen), ist ebenso genial wie der Rest des Films. Und bei der Musik setzten Leone und Morricone dann auch noch eins drauf: das Hauptthema wird schließlich von einer wunderschönen Frauenstimme gesungen. Musik die Gänsehaut erzeugt und zu Tränen rührt? Kann man wohl ohne Übertreibung mit Fug und Recht als göttlich bezeichnen.
Auch das zweite musikalische Hauptthema, das Mundharmonikathema, welches schlielich beim Schießduell in voll arrangierter Pracht mit schneidendem e-Gittarrensound bombastisch erstrahlt, finde ich nicht weniger genial.

Egal welchen Aspekt man auch betrachtet, es gibt sogar bis heute nicht viele Filme, welche ein solches Niveau erreichen. Und wenn man sich sogar einmal in die späten 1960er Jahre versetzt und sich vergegenwärtigt, wie damals Filme aussahen... Unglaublich.

Der beste Western aller Zeiten sowieso. Und auch einer der besten Filme aller Zeiten. Möglicherweise sogar der (bisher) beste Film überhaupt.

Ich finde es großartig, daß er in dieser restaurierten HD-Bildqualität mit Amazon Prime auch zu Hause genossen werden kann.
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am 8. Mai 2017
"Spiel mir das Lied vom Tod" zählt zu den erfolgreichsten Filmen des Western-Genres überhaupt.

Sergio Leone hatte schon mit seiner sogenannten Dollar-Trilogie Großes geleistet. Doch "Spiel mir das Lied von Tod" ist wahrlich ein Western, der einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt.

Es ist kein einfacher Western, es ist praktisch eine große Schachtelgeschichte um Rache, Gier und Mord.

Eisenbahnunternehmer Morton will einen neuen Bahnhof bauen und Farmer McBain soll die Drecksarbeit erledigen. Sollte McBain scheitern wird Morton dessen Farm an sich reißen. Doch McBain wird mitsamt seinen drei Kindern von dem Killer Frank erschossen. Seine Frau Jill, eine ehemalige Prostituierte, übernimmt das Erbe. Ein geheimnisvoller Mundharmonikaspieler taucht auf und bringt Licht in das Dunkeln und macht sich auf die Suche nach dem Mörder.

"Spiel mir das Lied vom Tod" gehört für mich zu den Western, die man unbedingt gesehen haben muss. Wer sich mit Western-Filmen befasst kommt nun mal nicht an diesem Sergio Leone-Film vorbei.

Für Charles Bronson (1921-2003) bedeutete die Rolle des Fremden mit der Mundharmonika den Durchbruch zum internationalen Filmstar, nachdem er zuvor meist nur Nebenrollen bekleidet hatte.
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am 8. Juni 2010
sagte Sergio Leone zu seiner Regiearbeit. Und das ist ein Hauptkriterium, weshalb der Film so überragend ist.
Die wenigen aber prägnanten Dialoge sind so gesetzt, dass sie wie ein Puzzle, Stück für Stück den Sinn der
Handlung offenbaren - bis das Bild komplett ist. Alles überflüssige Gerede wurde vermieden und stattdessen
mit Musik und Geräuschen gearbeitet. Die Geschichte wird nicht erzählt, sie entsteht im Spannungsbogen
zwischen dem gesprochenen Wort und den Bildern.

So wird der Szene, in der die gesamte Familie der Sweet-Water Farm erschossen wird, die Bedrohlichkeit durch
'das "Aufhören des Zirpen der Grillen"' verliehen. Selten war absolute Stille beunruhigender als in dieser Szene.
Der simple Satz von Frank: '"Du sollst nicht meinen Namen nennen"', bekommt eine ungeheure Tragweite, der
die ganze Tragik eines Gangsterlebens offenbart. Der übrig gebliebene kleine Junge der Familie kennt nun
seinen Namen und muss deshalb sterben.

Genauso einfach wie genial ist das Drehbuch.
Es verkettet das Schicksal von vier Menschen auf einer Farm, deren Bedeutung so hoch ist, dass eine Menge
Leute dafür ihr Leben lassen müssen. Es ist die Geschichte einer Frau, deren Mann und Kinder von Auftragskillern
der Eisenbahngesellschaft ermordet wurden um an das Land und die Farm zu kommen, die sie für das Auftanken
der Lokomotiven braucht. Der Auftrag wurde von "Frank" ausgeführt, einem gefährlichen Gangster, der viele
Menschen auf dem Gewissen hat. "Frank" hat aber nicht alle seine Feinde umbringen können und so kommt es,
dass eines Tages der richtige Mann zur richtigen Zeit auftaucht und die ganze Geschichte in eine andere Richtung
dreht, ohne dabei jedoch persönlichen Vorteil daraus zu ziehen. Er ist weder an Geld, Frau oder Status interessiert.
Alles was er will ist seinen Vater rächen. "Mundharmonika" ist nicht der typische Westernheld, er ist nur ein
namenloser Fremder der auf den richtigen Augenblick warten kann um eine offene Rechnung zu bezahlen.
Dabei versteht er es, die vorliegende Situation zu seinem Vorteil zu nutzen. Doch ist er auf die Hilfe von "'Chayenne"'
angewiesen, dem Anführer einer Banditenbande in der Gegend.

Beim Showdown zwischen "Mundharmonika" und "Frank" entscheidet sich nicht nur, ob Mundharmonika seine
Rache bekommt, sondern auch das Schicksal der Frau, die diese Farm durch den Tod ihres Mannes geerbt hat.
Und das Duell entscheidet auch über die Zukunft der Stadt, deren Anfang die Farm Sweet-Water ist.
Im übertragenden Sinne entscheidet das Duell auch über die Geschichte des wilden Westens.

Der Film ist eine vollendete Komposition aus Landschaft, Musik, Dramaturgie, Ausstattung, Kamera und Atmosphäre.
Das perfekte Zusammenspiel von Musik, Handlung und Zeit. Die Zeit wird als dramaturgisches Element genutzt um
spannungsvolle Situationen entstehen zu lassen, obwohl scheinbar gar nichts passiert.
Die Schauspieler Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson und Jasen Robards runden das Werk ab und heben
es zurecht auf den Sockel eines 'Western-Klassikers'.

Sergio Leone hat eine wirkliche Geschichte erzählt, die über persönliche Belange weit hinaus geht und ein
unvergleichliches Film-Kunstwerk geschaffen, wie es nur wenige gibt.
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am 28. Oktober 2008
...oder wie in deutsch wieder einmal irreführend übersetzt "Spiel mir das Lied vom Tod" bildet den ungewollten Auftakt zu Sergio Leones Amerika Triologie. Ungewollt deshalb weil Leone keineswegs vorhatte nach den Erfolgen der Dollar-Triologie einen weiteren Western zu drehen, aber nach Druck der Studios und der Öffentlichkeit gab er schließlich nach und wollte den Western schlechthin machen, was Ihm meiner Meinung nach auch gelungen ist. Fortgesetzt wird die Triologie 1971 mit "Todesmelodie" (Once Upon a Time in A Revolution) und schließlich 1984 mit dem bildgewaltigen Gangsterepos "Es war einmal in Amerika" (Once Upon A Time in America) mit Robert De Niro.
Große Schwierigkeiten hatten die Produzenten einen Hollywood Star wie Henry Fonda für einen italienischen Film zu überreden und noch dazu da er nach Claudia Cardinale nur die zweithöchste Gage erhalten sollte. Schließlich ließ sich Fonda doch überreden, da es Ihm recht reizvoll erschien endlich mal einen richtig abgrundtiefen Bösewicht zu spielen der gleich zu Beginn des Films ein Kleinkind erschießt.
Neben Fonda sind in den Hauptrollen wie eben schon genannt die wunderschöne Claudia Cardinale (Der rosarote Panther), sowie Jason Robards (Philadelphia) und natürlich der kürzlich verstorbene Charles Bronson zu sehen. Als skrupelloser Eisenbahnunternehmer Morton ist Gabriele Ferzetti zu sehen der im James Bond Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" als Schwiegervater von 007 zu sehen war.

Die Anfangssequenz am Bahnhof von Flag Stone wollte Leone ursprünglich einmal mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef, den Stars seiner Dollar-Triologie, besetzen um dieser einen würdigen Abschluß zu geben. Leider hat dies nicht geklappt, da Clint Eastwood bereits im großen Hollywood für den Western "Hängt ihn höher" unterschrieben hatte.

Einer der ganz großen Stars des Films ist natürlich auch Ennio Morricone, welcher wie bei fast allen Leone Filmen für die Musik zuständig war. Diesmal schuf er mit seiner Filmmusik ein Score für die Ewigkeit, ein Score das zu einem Markenzeichen dieses Films geworden ist. Traurig daran ist wohl das Morricone für seine unzähligen erstklassigen Filmmusiken bis heute keinen Oscar erhalten hat, aber dies ist auch wieder mal typisch für Hollywood.

Kurz zur Handlung dieser nicht sehr dialogreichen "Pferdeoper". Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton schreckt mir Unterstützung des eiskalten Killers Frank auf der Suche nach Macht und Reichtum vor nichts zurück. Sein großes Ziel ist es, das Grundstück welches die ehemalige Prostituierte Jill von Ihrem ermordeten Mann geerbt hat, als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in seinen Besitz zu bekommen. Ein schweigsamer Fremder ersteigert das Grundstück und schenkt es der Witwe zurück. Dies bringt den Killer Frank in Rage und er fordert den Fremden zum Duell. Was er nicht ahnt ist, das dieser sowieso auf der Suche nach Ihm war um eine offene Rechnung zu begleichen.

"Once Upon A Time in The West" ist ein Film den man meiner Meinung nach nur hassen oder lieben kann. Ich selbst gehöre zu den Verehrern dieses bildgewaltigen Stücks Kinogeschichte. Bis heute, knapp 40 Jahre nach Veröffentlichung, hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt. In den USA kam der Film leider erst 10 Jahre nach Erscheinen zu der Ehre die Ihm gebührte, den urprünglich spielte der Film 1968 in den Staaten nicht einmal eine Million Dollar ein. Im anscheindend anspruchsvolleren Europa wurde das Meisterwerk umgehend zum Kassenhit und gehört unter anderem in Frankreich immer noch zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

Die DVD selbst ist für mich fast optimal gelungen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der fehlende deutsche Dolby Surround Ton, was ich aber nicht so schlimm finde wie einige Vorredender da der Film auch im Stereoton absolut wuchtig rüberkommt.

Diese neue Doppel DVD im Steelbook ist vom Inhalt her identisch mir der Special Edition des Films und verfügt somit über einiges an Bonusmaterial.
Unter anderem befinden sich Interviews mit Sergio Leone, Claudia Cardinale, Henry Fonda, u.a. sowie eine Bidlergallerie, mehrere Dokumentationen und sogar der Orginal Kinotrailer auf der DVD.

Für einen der ganz großen Western kann es nur fünf Sterne geben.
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am 9. Dezember 2008
"Ich hab schonmal drei von diesen Mänteln gesehen. Sie haben am Bahnhof auf jemanden gewartet. In den Mänteln waren drei Männer, und in den Männern drei Kugeln."

Es ist wirklich unglaublich wie sehr dieser Film es schafft mich zu fesseln!!! Zu meiner Schande muss ich gestehen dass dieses Meisterwerk bis vor kurzem an mir vorübergegangen war. Zufälligerweise sah ich die Wiederholung kürzlich im TV und habe selten so gebannt vor dem Fernseher gesessen. Vergessen waren die Sendungen die ich eigentlich schauen wollte und selbst die fast 1:30 h werbung konnten diesen Film nicht runterziehen. Zur Handlung muss ich wohl nichts mehr erwähnen, da sie hinlänglich bekannt ist.
Zur DVD:
Perfekte Neuauflage des Klassikers in aktuellem Gewand! Das Steelbook ist wirklich wertig verarbeitet und sieht richtig stylisch aus. Die DVD Menüs sind toll gestaltet und lassen schon vor dem eigentlichen Film Stimmung aufkommen. Einziges kleines Manko ist vielleicht der fehlende deutsche Sourround Sound, aber auch der wuchtige Stereo Sound garantiert aufgestellte Nackenhaare und Gänsehaut angesichts eines altbekannten Mundharmonikastücks ;)
Nun zum wichtigsten: Dem Bild... Kurzum es zieht einem die Schuhe aus! Bedenkt man dass der Film 42 (!) Jahre alt ist, verwundert einen dass gestochen scharfe, absolut flimmerfreie und perfekt ins 16:9 Format übertragene Bild. So und nicht anders haben Neuauflagen auszusehen!!!
Auf der 2. DVD befinden sich einige interessante Extras, wie unter anderem Interviews mit den Darstellern, eine Doku und der original Kinotrailer von 1968. Als Dreingabe gibt es noch ein tolles Poster im Filmplakat-Look.
Mein Fazit: Uneingeschränkte Kaufempfehlung grad beim momentanen Spitzenpreis von noch nicht einmal 10 Euro
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am 15. Mai 2010
Spiel mir das Lied vom Tod ist für mich einer der größten Filme überhaupt.

Nicht nur, das Charles Bronson, Claudia Cardinale und Henry Fonda genretypisch mit ihren schauspielerischen Leistungen überzeugen können, so haben sie es auch geschafft, mich für diesen Film zu begeistern. Ich selber bin kein großer Western-Fan. Durchaus kenn ich solche Filme wie "Für eine Hand voll Dollar" etc. aber so wirklich toll fand ich da nie einen. Auf "Spiel mir das Lied vom Tod" bin ich eher neugierig geworden, da es der Lieblingsfilm meines Großvaters war und ich wollte einfach mal gucken, warum er ihn so toll fand. Ich hab ihn angeschaut und seitdem liebe ich diesen Film.

Mein Fazit ist, wer einen Fabel für Westernfilme hat, sollte diesen Kultfilm unbedingt angeschaut haben, da er ansonsten einen der größten Filem dieser Zeit verpasst hat. Und auch für "Nicht-Western-Fans" wie mich ist dieser Film zumindest einmal das angucken wert. Vielleicht verliebt ihr euch ja genauso wie ich in diesen Film ;)

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen.

Mit freundlichen Grüßen.
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