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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
4
Lucifer Rising (DigiPak)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 7. Oktober 2008
So viel Spaß für wenig Geld !!! Zwar enthält die aktuelle EP der dänischen Doom-Urväter CANDLEMASS nur 3 neue Studio-Tracks, wurde aber zusätzlich noch um insgesamt 9 Live-Songs aufgestockt. "Lucifer rising" hat dadurch eine richtig amtliche Spielzeit von fast 72 Minuten (!), und bietet dem Käufer - wenn man berücksichtigt, dass die Scheibe allerorten für knapp 10 Euro zu haben ist - im wahrsten Sinne "value for money".
Mit dem Titelsong "Lucifer rising" legen CANDLEMASS gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr, und hauen dem Hörer einen schnörkellosen, rasanten Hassbatzen um die Ohren, bei dem lediglich der ziemlich eintönige Refrain etwas zu wünschen übrig lässt. Ansonsten ist "Lucifer rising" sicherlich einer der härtesten Tracks des Doom-Fünfers, und versprüht einen herrlich unverbrauchten Charme, der sofort Lust auf mehr macht. Der Track hätte durchaus auch auf "Dehumanizer" von BLACK SABBATH stehen können. Einstieg geglückt !!! Der direkte Anschluss könnte mit der düsteren Gänsehaut-Nummer "White god" gar nicht besser gewählt sein. Eine tieftraurige Doom-Hymne in bester CANDLEMASS-Tradition, die ebenso gut auf dem Band-Klassiker "Nightfall" hätte stehen können, und von der ersten bis zur letzten Sekunde für beklemmende Begräbnisstimmung sorgt. Gleiches gilt für die neu eingespielte Version von "Demons gate", die alle Fans ja bereits vom CANDLEMASS-Debüt "Epicus doomicus metallicus" kennen. Hier kann der neue Shouter Robert Lowe (u.a. SOLITUDE AETERNUS) erneut eindrucksvoll beweisen, dass er es auch mühelos mit den "ollen Kamellen" aufnehmen kann. Und überhaupt...es kann durchaus sein, dass der ehemalige Sänger Messiah Marcolin - vor allem auf der Bühne! - eine ganz besondere Ausstrahlung hatte, die von vielen Fans seit dessen Rauswurf bei CANDLEMASS schmerzlich vermisst wird. In Punkto Stimmvolumen und Ausruckskraft kommt an Rob Lowe jedoch so schnell keiner vorbei, weswegen er momentan einfach der absolut perfekte Mann für die Doom-Könige ist. Ende aus...
Bestätigt wird dies durch die 9 Live-Songs, die im Jahr 2007 in Athen mitgeschnitten wurden, und auf denen der Mikro-Neuling ebenfalls durch eine tadellose Gesangsleistung glänzen kann. Die Setlist umfasst hierbei sowohl Tracks neueren Datums ("Black dwarf" , "Emperor of the void" , "Of stars and smoke" oder "Devil seed") als auch unverzichtbare Classics ("At the gallows end" , "Samarithan" , "Under the oak" oder den Über-Songs "Solitude"). Die Soundqualität ist zwar nicht unbedingt optimal - teilweise klingen die Gitarren doch ziemlich verwaschen - kommt aber daher umso authentischer rüber. Auch das griechische Publikum präsentiert sich als äußerst textsicher , und kann beinahe jede Textzeile Wort für Wort inbrünstig mitsingen. Atmosphärisch top !!!
Fazit: Wie man es von CANDLEMASS gewohnt ist, bietet auch "Lucifer rising" allerbeste Doom-Unterhaltung auf höchstem Niveau. Als Appetizer zum nächsten Longplayer ist dieser 12-Track-Silberling jedenfalls bestens geeignet. Jawoll, mit dieser Band muss auch in den nächsten Jahren gerechnet werden. 5 Punkte !!!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Oktober 2008
Jetzt geht es aber los. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich die "wiederauferstandenen" Candlemass jetzt mit Macht an die Spitze der "Doom Metal Welt" katapultieren möchten. Und mit dieser Veröffentlichung kommen sie diesem Ziel einen gewaltigen Schritt näher. Mit Robert Lowe an den Vocals haben sie echt den besten Mann für diesen Posten verpflichtet. Was mit der King of the Grey Islands begann, findet jetzt seine Fortsetzung mit der vorliegenden "EP". Zwei neue starke Stücke, eine geniale Neueinspielung von "Demons Gate", und somit wäre das "Soll" für eine EP eigentlich erfüllt. Aber jetzt kommts, als "Zugabe" hat man noch eine Konzertaufnahme mit 9 !! Stücken einer 2007er Show aus Athen mit draufgepackt. Und die hat es in sich. Lowe singt wie ein "junger Gott" und die Publikumsreaktionen sind echt der Hammer.
Das ganze wird zum Preis einer EP vertickt. So wünscht sich der Fan das. Danke an Nuclear Blast. Dieses Beispiel sollte Schule machen.
Bleibt zu hoffen, daß Candlemass jetzt endlich auch den Zugang zur "normalen" Metal Hörerschaft finden.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Juli 2017
Obwohl es auf "Lucifer Rising" 12 Songs zu hören gibt, wurde sie als EP angeboten. Grund dafür ist, dass sich lediglich zwei neue Songs und die Neuaufnahme eines Klassikers darauf befinden, der Rest wurde mit Live-Aufnahmen eines Konzertes aus dem Jahre 2007 in Athen aufgefüllt.

Die beiden neuen Songs sind wirklich erste Klasse, der kraft- und schwungvolle Auftakt mit "Lucifer Rising" sorgt dafür, dass man als Hörer gleich auf Betriebstemperatur ist.
Gewohnt düster legen CANDLEMASS dann mit "White God" eine typische Doom-Metal-Nummer nach, ganz im Stil der Schweden um LEIF EDLING. Die Nummer ist schwer, düster und stampft unerbittlich vor sich hin - richtig geil und sehr atmosphärisch!
Bei "Demon's Gate" handelt es sich um eine Neuaufnahme eines Klassikers aus dem Jahre 1986 - mir gefällt die neue Version sehr gut. Das muss aber jeder für sich selber entscheiden, eventuell tun sich die "alten" Fans hier etwas schwer.

Bei den Live-Nummern kann man wunderbar erkennen, dass der neue Frontmann ROBERT LOWE auch die alten Klassiker sehr gut beherrscht, das passt alles wunderbar.
Die Qualität der Aufnahmen ist auch sehr gut, lediglich das Publikum ist nicht immer so präsent - hier hapert es ein wenig. Aber dennoch sollten Fans der Schweden hier auf ihre Kosten kommen - mir gefällt's!

Mein Fazit: Diese EP dürfte vor allem für Fans interessant sein, sehr viel Neues gibt es auf "Lucifer Rising" nicht zu entdecken. Die beiden neuen Songs sind dafür aber richtig klasse, auch die Neuaufnahme von "Demon's Gate" finde ich persönlich sehr gelungen.

Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten.
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am 29. März 2012
Viel zu lange war es still um einen potentiellen Nachfolger zu King of the grey islands. Ein Nachfolger wird kommen, und solange wird den Fans erstmal mit Lucifer Rising zumindest ein wenig der Hunger gestillt. Unglaublich starker Track, der die Vorfreude auf den kommenden Langspieler erhällt, jedoch ist das eigentliche Highlight der "Single", die neun Livetracks, die Robert Lowe zusätzlich die Möglichkeit gaben, zu zeigen, dass er auch alte Candlemass-Highlights ohne Probleme authentisch wiedergeben kann und man eigentlich schon ganz vergessen hat, wer eigentlich Messiah Marcolin war. Zugreifen, denn hier gibt es definitiv viel Musik für wenig Geld!
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