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Kundenrezensionen

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am 20. September 2008
"Wilderness" ist meine Platte für den Herbst 2008, denn sie ist vor allem eins: ruhig. Das galt zwar schon für Bretts Solo-Debut, aber wo vormals verzerrte Gitarren und Schlagzeug noch eher an die Balladen von "Head Music" und den Sound von "A New Morning" erinnerten, sind hier nur noch Klavier, Streicher und zeitweise eine akustische Gitarre zu hören. Am besten veranschaulichen lässt sich das mit "Clowns", das schon die B-Seite von "Love Is Dead" war und auf "Wilderness" in abgespeckter Neuaufnahme zu hören ist. Gefällt mir besser. Das gilt auch für das zuerst mit Pleasure veröffentlichte, dann als Single dazwischengeschobene "Back To You", hier mit weiblicher Gaststimme. Für mich entfaltet erst die neue Version das gesamte Potential dieses wunderbaren Songs.
Die Themen bewegen sich zwischen Tagträumen (A Different Place, Blessed), unerfüllter (The Empress, Chinese Whispers) und vergangener Liebe (Clowns), Resignation (Back To You, Knife Edge) und dem Tod (Funeral Mantra, das mich an Patti Smiths "Ghost Dance" erinnert), und wenn man nicht aufpasst, kann einen das ganz schön runterziehen. Passend dazu übrigens die trostlosen Fotos im Booklet, auch wenn sie, wie das gesamte Album, im Frühling aufgenommen wurden. Wenn man aufpasst und keine scheu vor Moll-Tönen hat, dann entdeckt man aber auch eine Schönheit, die ihresgleichen sucht.
Ich habe die Songs seit über einer Woche auf meinem mp3-Player und bin jedes Mal aufs Neue berührt, aber wie gesagt: laute Kracher dürfen nicht erwartet werden.
Sternabzug gibt's für die Kürze (knapp über ne halbe Stunde), und warum kriegen die Downloader immer Bonustracks, die CD-Käufer jedoch nicht?? [dazu muss ich sagen, dass ich die UK-Version habe, weil ich's nicht erwarten konnte; keine Ahnung, ob's da Unterschiede gibt]

"there's blossom in the garden on the magnolia tree
the ivy's taken over where you planted rosemary"
*sigh*
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am 20. Oktober 2008
Nach dem ersten Durchlauf von Brett Andersons Platte, schoss mir spontan der Gedanke durch den Kopf, mir heißes Badewasser einlaufen zu lassen, mich wohlig darin zu aalen..und mir dann genüsslich die Pulsadern zu öffnen...!
Der Volksmund meint ja immer, nach einer schwerwiegenden Trennung fallen Künstlern immer die besten melancholischen Songs ein, aber welche Menschlichen Abgründe müssen Suedes Brett Anderson hier widerfahren sein..?
Neun tieftraurige,(nur einst von Gary Jules`"Mad World" zu toppen) mit Moll lastigem Piano, und scheinbar schwerstem Herzen gespielte Akkustikgitarre sowie von Amy Langley wehmütig gestrichenes Cello, singt er uns seinen Kammermusikalischen Weltschmerz hinaus und wird bei "Back to you" von Emmanuelle Seigner dezent gesanglich begleitet.(Where the Wild Roses grow von Cave/Minogue) kommt mir in den Sinn. Der perfekte Soundtrack für das fallende Herbstlaub,für die Tage an denen es einfach nicht hell werden will, für (gefühlte)stundenlange, erzwungene "Mist,ich muss mit dem Hund raus" Spaziergänge, und die Momente, wo es Zeit für einen heißen Grog mit einem Schuss Tee wird!
Knapp am 4. Stern vorbei, weil er mit den Songs so geknausert hat.
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am 25. Februar 2010
Gestern habe ich diese wahnsinns CD in der "Grabbel"ecke(!) einer Musikabteilung für ein paar Euro entdeckt, und dachte mir, auch wenn mir der Interpret unbekannt ist, und das Cover noch nicht mal die Titel preisgibt und recht düster wirkt, gönne ich mir mal nen "Blindkauf", weil es mich trotzdem "anzog".

Ich habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil!!
Das Booklet ist übrigens mit weiteren Fotos der Landschaft ausgestattet, die man auf dem Cover sieht, und enhält alle Texte, was ich super finde!

Schon als ich die ersten Klänge und dann Andersons Stimme vernahm, wusste ich, dass ich da ein wirkliches Schnäppchen gemacht hatte!

Ich habe die CD schon mehrere Male gehört, liebe Andersons Stimme immer mehr, und inzwischen weiss ich auch, an wen sie mich (inkl. Gänsehaut;-) manchmal erinnert - zB. bei "Back to you" -, nämlich an Lou Reed, den ich auch total gerne höre!

Die Kompositionen sind schwermütig, das ist richtig, aber ich finde nicht, dass sie den Hörer runterziehen.
Ich denke einfach, es ist die richtige Musik für Stunden des bewussten Rückzugs, des Nachdenkens, des In-sich-gehens!

Die Stücke fügen sich gut an- oder auch ineinander, und bilden zusammen ein sehr komplexes aber trotzdem "harmonisches Ganzes".

Zugegebenermassen habe ich mich mit den Texten noch nicht allzu sehr beschäftigt, ich verstehe aber hier und da worum es geht, auch wenn mein Englisch nicht soo doll ist.

Das Piano klingt wunderschön, desgleichen das Cello!

Die Stimme von Emanuelle Seigner, die ein Rezensent glaube ich als "dünn" bezeichnete, ist in meinen Augen bzw. Ohren ;-) "einfach nur natürlich", und passt sehr gut zu Andersons Stimme.. by the way ist das Lied wunderschön!
Ich mochte schon immer klare schnörkellose Stimmen viel lieber als endlos geschulte und "gezüchtete".

Brett Anderson singt tief aus seiner Seele heraus, und die Kompositionen sind genau so.
Sie sind aber nicht von der Art, die sofort "ins Ohr" gehen, obwohl durchaus auch Melodien dabei sind, die sich schneller "einschmeicheln".. sondern sie sind gemacht für Leute, die bereit sind sich darauf einzulassen, und die Musik nicht nur als Hintergrundgeräusch benutzen, das würde ihr nämlich absolut nicht gerecht!

Wenn ich mir Fotos von Brett Anderson anschaue, dann wird mir sofort klar, dass diese Musik absolut zu ihm passt.

Gut, ich kenne die Musik nicht die er früher mit seiner Band gemacht hat, ich bin ja sozusagen ein "Quereinsteiger".
Das stört mich aber nicht, ich finde die Musik wunder-voll, ich mag sie und sie tut mir gut, weil sie nicht darum "buhlt" zu gefallen, und weil sie ihre "Kanten" hat.

Ich bin sehr froh sie gefunden zu haben, und ich denke, entweder man mag (liebt) sie, oder man mag sie eher gar nicht.

Berühren tut sie nämlich tief, und wenn man in der richtigen Stimmung ist und Ruhe zum hören hat, ist sie ein wirkliches Juwel!
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am 17. September 2008
Man musste nur etwas mehr als ein Jahr auf ein neues Album von Brett Anderson warten. Dem ersten Anschein nach sind die Sücke noch ruhiger als auf Brett Andersons erstem Longplayer, aber mit jedem weiteren Hören entfaltet sich dann die Stärke der einzelnen Songs. Man spürt richtig wie Herr Anderson auf "Wilderness" einen wahren Seelenstriptease vollzieht:
Liebeslieder, Reflektionen auf den Tod, alles Themen, die zwar mit Suede schon zuhauf aufgegriffen wurden. Aber hier ist es intimer als auf jedem anderen Longplayer von BA zuvor. Ich persönlich habe mir seit Suedes "DOGMANSTAR" ein solches Album immer gewünscht: ruhig, minimalistische Arrangements, eine wunderschöne Stimme, die die Songs trägt.
Der einzige Minuspunkt ist das Duett mit Emanuelle Seigner auf "Back to you". Ihre Stimme ist so schwach. Da hätte ich mir jemanden mit einer markanten Stimme gewünscht.
Die Höhepunkte sind "Blessed","Funeral Mantra" und "P. Marius".
Die anderen Lieder sind auch sehr schön, aber stechen nicht so sehr hervor.
Fazit: Ein wunderschönes Album, mit dem man sich wunderbar in der dunklen Jahreszeit under die Decke verkriechen kann.

Man spürt eine grosse Experimentierfreudigkeit bei Herrn Anderson.
Ich bin gespannt, was da noch kommt.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, wenn ich die Stücke live erleben darf.
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am 22. Mai 2009
Wenn sich Musiker von ihren angestammten Gruppen trennen, dann besteht oftmals die Gefahr, dass sowohl der Solist, als auch die Gruppe nicht mehr die ursprüngliche Musikqualität aufrecht erhalten kann. Bei Brett Anderson ist dies nicht der Fall. Die Gruppe Suede existiert nicht mehr und Anderson wandelt seither auf Solopfaden. Seine Solistenwerke 'Brett Anderson' und 'Wilderness' erreichen dabei die gewohnt hohe musikalische Qualität von Suede, mehr noch: die Platten sind für mich die Essenz der Lehrjahre Suede. Wenn man die Platten gekauft und erstmalig per Kopfhörer (!) inhaliert hat, ist zunächst der starke Suede-Eindruck vorhanden. Mit mehrmaligen Hören jedoch verliert Suede an Wirkung und zu Tage tritt ein erwachsener Brett Anderson, der eigenständige und vollwertige Musik komponiert und intoniert. Ernst, tragisch, poppig und mitunter herrlich melancholisch. Wunderbar.

© Sven-André Dreyer
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am 18. Januar 2009
Wenn man sich einen Moment lang das großartige CD-Cover ansieht, läßt es sicherlich schon etwas erahnen, was der Käufer darauf erwartet kann. Tauchen Sie ein in dieses wundervolle und herzergreifende Album. Tieftraurige Balladen, die zwar minimal instrumentalisiert sind (Piano,Cello & Gitarre),aber einem gerade dadurch noch intensiver unter die Haut gehen. Vor dem Kauf fragte und warnte man mich, ob ich mir denn wirklich diese zutiefst "depressive" Scheibe des Ex-Suede Sängers zulegen möchte!? Ich hatte mir diese natürlich zuvor angehört und war bereits beim ersten "Durchhören" sehr tief bewegt von diesen einfachen, aber doch so unglaublich berührenden, wunderschönen Songs, die sicherlich die meisten Hörer gerade durch ihre exorbitante Traurigkeit ungemein fesseln werden. Ob an Winterabenden Abend auf der Couch, beim Lesen eines schönen Buches oder an einem Sommerabend auf der Terrasse... Als Anspieltipp empfehle ich Ihnen den Eröffnungstrack "A Different Place" und vorallem Song Nr. 7, das großartige Duett "Back To You". Leider ist die Platte nach nur neun Liedern schon zu Ende...wie gerne würde man hier noch Stunden weiter hören!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Oktober 2008
Brett Anderson war Sänger und Songwriter der Londoner Band Suede, die von 1992 bis 2003 insgesamt sieben Alben veröffentlicht hat. Außerdem bildet Anderson mit dem ehemaligen Suede-Gitarristen Bernard Butler ein Teil der Band The Tears, die 2005 ihr bisher einziges Album veröffentlichte. Mit "Wilderness" liegt nun sein zweites Soloalbum vor, auf dem nur Stimme, Streicher und Piano zuhören sind und welches vermutlich das tiefgründigste Album des Jahres ist. Details einer Liebesaffäre stehen im Zentrum der Platte, die die euphorischen Gefühle der Liebe zeigt und sich ihren freudigen, trostlosen, überschäumenden, reflektierenden und schönen Momenten widmet. "Wilderness" ist ein Album, dass mit seiner Intensität außerhalb des Mainstreams steht und ein neues Kapitel im Leben von Brett Anderson aufschlägt.
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am 5. Oktober 2008
Als ich die erste Bewertung gelesen habe, hatte ich das Album noch nicht gehört.Langweiliges Album und nicht das wie das erste Album von Brett.
Leider muß ich sagen, es ist gar kein langweiliges Album, viel schöner und langsamer als das erste.Ich hatte die ersten 4 Songs gehört und gekauft..Wundervolles schönes sehr gefühlvolles Album und genau richtig für die kalte Zeit die jetzt kommt.Ich geb diesen Album wieder wie dem ersten Album nicht 5 Sterne sondern 10.Einzige negative an dem album, ist nicht wie bei Morrissey das die Songs nach mehrmaligem hören besser werden sondern von anfang an in dich geh...und unheimlich gut glingen.Es kommt einfach nichts neues hinzu bei mehrmaligem hören, und man soll doch in einer bestimmten Stimmung sein wenn man dieses doch geniale Album hört.
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am 8. Februar 2009
Ich frage mich die ganze Zeit, wie man es schaffen kann, Nicht-Brit-Popper mit dieser CD bekannt zu machen. Wahrscheinlich werden vor allem die alten Suede-Fans sich die Platte anhören, einige werden so wie ich begeistert sein, andere vielleicht nicht.

Aber noch vielmehr kommen diejenigen auf ihre Kosten, die ruhige, melodische Songs mögen. Also wie kann man den Fans anderer großer Balladenmeister wie z.B. Chris de Burgh, Leonard Cohen oder Element Of Crime von dieser CD erzählen? Keine Ahnung, vielleicht schafft es die Renzension irgendwie.
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am 18. September 2008
Brett Andersons zweite Solo-Scheibe ist eine hundertprozentige Verlängerung der ersten. Mit etwas beschwingteren Melodien. Eine reife Leistung, wieder ein legitimes Suede-Nachfolge-Album.

Diese CD besticht zwar durch das Gegenteil von Experimentierfreudigkeit - sehr eingängige Melodien in angenehm unaufgeregten Arrangements - man kann das auch langweilig finden. Man muss das schon mögen wollen - und dem Album vielleicht ein, zwei Chancen lassen, bis man selbst in der richtigen Stimmung ist. Diese Platte kann man leicht unterschätzen. Dann aber ist das ganz großer Kammerpop und für Suede-Fans nicht zu unterschätzen: das könnten dem Klang nach durchaus auch Suede-Balladen sein - wobei (wie auf dem ersten Soloalbum) auch hier der Sound wieder etwas intimer scheint als auf den Band-Klassikern.

Richtige Ohrwürmer oder Hymnen sucht man zwar vergebens, aber melancholische Schmuckstücke, musikalische Diamanten, greifbare Atmosphäre findet sich trotzdem! Gegen Ende der Platte beschenkt uns der noch immer begnadete Songwriter Anderson mit den wunderschönen Songs "Funeral Mantra", das schon von den Solo-Live-Alben bekannte "Back To You" - hier in einer neuen Fassung mit bezauberndem Gastgesang, "Knife Edge" und "P.Marius" ... diese Lieder machen wieder richtig Lust auf mehr - großartig, hier kann Brett Anderson es noch und entfacht den Zauber, den so viele Suede-Titel ebenfalls versprühen.
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