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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
4

am 25. Januar 2009
Für alle wahren Fans von David Lynch ist diese Kurzfilmsammlung ein absolutes MUß!! Die ersten Schritte des späteren "Mystery Meisters" in Film und Kunst sind faszinierend und aufschlußreich zugleich, nicht zuletzt wegen der einleitenden Worte von Maestro Lynch persönlich! Allen voran ist "The Grandmother" zu erwähnen, der in seiner Aussage und Schaffensweise bereits zeigt in welche abgründige düstere Welt wir geleitet werden sollen. Er zeigt aber auch sehr eindringlich die tiefen Sehnsüchte des Hauptprotagonisten (hier ein Junge in der Pubertät) und ihr Scheitern an der Realität! Insgesammt ist die Sammlung sehr Abwechslungsreich, gleicht doch kein Film dem anderen! Als da wären: Ein animiertes Kunstwerk "Six Men Getting Sick"; ein Kurzfilm über das Alphabet "the Alphabet" (eher nicht für Kinderaugen bestimmt); die Briefe einer Beinamputierten ("The Amputee"); die überaus gelungene Satire über das klischeehafte Leben eines Franzosen, im klischeebeladenen Wilden Westen von Amerika ("The Cowboy and the Frenchman") und als Krönung ein 55 sec. Film, mit der allerersten Kamera der Lumiere Brothers gedreht, nach der man sich wünscht es wären 55 Min. gewesen ("Lumiere")! Der Meister selbst leitet seine Filme kurz ein, in einfachem Englisch, ohne auszuschweifen und kleine Anektötchen aus seinem Leben preisgebend! Ein grandioser Beitrag nach mehr als 40 Jahren Schaffensphase!
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am 14. April 2011
Die Kurzfilm-Sammlung (von Lynch selbst auf DVD veröffentlicht) zeigt das Frühwerk diese Filmemachers. Jeder der 6 Kurzfilm wird von einem Prolog eingeleitet, gesprochen vom Meister persönlich. Anhand dieser Kurzfilmsammlung wird klar warum Lynch Filmermacher geworden ist und welche Beziehung zwischen seiner Malerei und seinen Filmen besteht. Es gibt Aufschluss über das Gesamtwerk David Lynchs. Besonders The Grandmother (von 1970) sticht hier als wichtigstes seiner Frühwerke heraus. Für alle "erfahrenen" Lynch-Fans sehr zu empfehlen.
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am 17. März 2015
Eine Kurzfilmsammlung von David Lynch zu veröffentlichen, stellt wahrlich eine der begrüßenswertesten Ideen überhaupt dar, man danket von ganzem Herzen, ich bin entzückt.

Die einzelnen Werke lassen in der Grundphilosophie bereits in Ansätzen auf des Künstlers späteres Schaffen schließen, am interessantesten fand ich den dem Titel dieser Rezension entsprechenden 22-Minuten-Film, nichtsdestotrotz konnte der Meister meiner Meinung nach nur in den Werken mit Spielfilmlänge gänzlich zu seinem Stil finden, Faszination wie diese braucht schließlich ihre Entfaltungszeit auf der Leinwand, so bemerkenswert die Kurzfilme auch sein mögen.
Als makabrer Einstieg recht gelungen und für Filmhistoriker ohnehin ein Muss, ansonsten aber eher überflüssig, um dieses dunkle Wort einmal in den Mund zu nehmen.
Des Weiteren dürfte sich der Kauf ohnehin zunehmend erübrigen, da die DVDs inzwischen meist vergriffen sind.
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am 31. März 2011
Eines gleich vorneweg: Wer mit David Lynch, dem Meister des subtilen Horrors und der kleinen, feinen, surrealistischen Momente in seinen Filmen bisher nichts anzufangen wusste, der wird dies auch nach den David Lynch Short Films nicht können. Vermutlich wird er Ihn nach Verkostung dieser Box komprimierten Lynchtums noch viel, viel stärker ablehnen.
Bei dieser Kurzfilm-Kollektion handelt es sich um die ersten Gehversuche des US-Amerikanischen Regiegenies David Lynch, welcher später mit Filmen wie "Lost Highway" oder "Blue Velvet" auf sich aufmerksam machte und dessen Filme fast allesamt von traumartigen bzw. alptraumartigen Sequenzen gekennzeichnet sind, die sich oftmals erst nach und nach vom Zuschauer entschlüsseln lassen. Verstörende Rätselsplitter in Spielfilmlänge.
Die Kurzfilme, insgesamt 6 an der Zahl, sind im Prinzip Lynch in Reinkultur: Was hier auf DVD gepresst wurde, geht auf keine Kuhhaut, so abgefahren und im besten Sinne eigenartig sind seine frühesten Werke als Regisseur. Hier wird einem der Ur-Lynch vor Augen geführt, der sich schon damals hervorragend eignete, einen fragend im Nichts zurück zu lassen oder einem gleich sämtlichen Rest-Verstand aus dem Kopf zu saugen. Auf die Filme möchte ich gar nicht näher eingehen, nur auf ein kleines Schmankerl weise ich hin: Der letzte Kurzfilm ist ein 55-sekündiger 35mm-Film, welcher mit der original Lumiere-Kamera gedreht wurde, der allerersten Kamera der Welt!
Fazit: Faszinierende Kurzfilme für jeden Lynchianer, aber nicht für Jedermann!
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