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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 23. November 2008
Wie schon bei "The Atrocity Exhibition" klasse Songs von einer großartigen Band - nur leider (wie heute allzu oft üblich) zu Tode produziert. Dem Anspruch an größtmögliche Brutalität wird jegliche Transparenz und jedes Detail geopfert. So klingt die Scheibe im Wesentlichen nach einem digital aufgemotzten Schlagzeug, bestehend nur aus Snare und Bassdrum, und einem digital aufgemotzten Sänger, dessen Stimme so lange durch die elektronische Mangel gedreht wurde, bis er sich anhört wie hundert andere auch - stark aber ausdruckslos. Begleitet wird das Möchtegern-Power-Duo von einer im Hintergrund undefinierbar dröhnenden Dampfwalze. Gitarren und Bass sind zu einem schweren, zähen, klumpigen Batzen Soundteig verschmolzen.
Vielleicht sehen Produzenten und Musiker irgendwann ein, was sie mit der stupiden Kraftprotzerei erreichen. Wenn man heraushören möchte, was die Jungs eigentlich spielen, muß man sich schon sehr angestrengt konzentrieren. Das aufregende Erlebnis, die Gitarristen die unglaublichsten Dinge spielen zu hören, bleibt einem hier wieder mal erspart. Stattdessen, once again, dumpfbackige Mega-Monster-Wall of Sound-Produktion für abgestumpfte Ohren an abgestumpften Häuptern. Wer sich lieber gegen die Wand klatschen läßt, als eine Band spielen zu hören, der wird mit LTBB gut bedient sein.
Auch klingt mir Rob Dukes zu "professionell". Er macht einen guten Job, aber hat zu wenig eigenen Charakter. Dukes ist halt keine Thrash-Sau, sondern nur ein guter Handwerker, daran ändern auch die Tattoos wenig. Ein Minuspunkt gegenüber Souza und zwei gegenüber Baloff, der noch wußte, wie man richtig thrasht.
Daß eine Band wie Exodus ihre musikalischen Qualitäten um der reinen Kraftmeierei willen so runterproduzieren läßt (oder sich noch aktiv daran beteiligt), wundert mich, auch wenn einen nichts mehr wundern sollte in Zeiten, wo ganze Horden von Bands in Wikingerklamotten rumlaufen, mit Drehleiern und Dudelsäcken auf finsteres Mittelalter machen oder sich mit Opern-Elfen aufzuwerten nötig haben. Heavy Metal war mal, es lebe der Disney-Metal!
Let there be Blood ist ein Produkt dieser Zeit und hat mit dem rebellisch-anarchischen Geist, der einst den Metal belebte, soviel zu tun wie ein Miele-Staubsauger mit einem 69er Mustang Mach 1. Ich vermisse auf LTBB das Spontane, Ungehobelte und den rotzigen, zornigen Dreck, der für mich unbedingt zum Thrash Metal gehört.
Doch was solls? Die Zeiten ändern sich und die Menschen auch. Wem der dynamischere, räumlichere Klang der alten Aufnahmen nicht gefällt, soll sich LTBB kaufen. Ich bezweifle aber, daß seine Freude daran so lange anhält, wie bei dem, der sich für die alten Originalaufnahmen entscheidet.

Warum die alten Aufnahmen wirklich besser klingen? Sie entsprechen den natürlichen Hörgewohnheiten des Menschen eher als die überzogenen Produktionen der letzten Jahre. Beweis gefällig?
[...]
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am 6. Januar 2010
Hallo,
mit zu großen Erwartungen darf man sich das nicht anhören, obwohl mir es trotzdem sehr gut gefällt.
Wer, wie ich, mit dieser Musik seit Anfang der 80er groß geworden ist, hat eine ganze Kiste voll Referenzen im Ohr/Hirn. D.h., die Erwartungen an solche re-releases sind immer größer als das, was dann am Ende rauskommt und alles, aber auch alles wird immer am Original gemessen werden. Sei es ein neuer Musiker in der Band oder ein re-release.
Dass ein Paul Baloff (r.i.p.) nicht so ohne weiteres zu ersetzen ist, weiss der geneigte Thrasher selber.
Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir "Another Lesson in Violence" (Live) vom Sound her auch besser. Rob Dukes macht seine Sache aber schon gut. Er erinnert mich sogar stellenweise an Pauls Gesang.

"Let there be blood" ist wie das letzte Album von Exodus ein wenig "überproduziert", finde ich. Da wollte der liebe Gary Holt wohl ein bissl zu viel crunchy sound in seiner Gitarre. Hört euch mal den Anfangs-Riff von "A Lesson In Violence" an. Ich dachte erst, oha..... 'nen Ganzton zu hoch angesetzt?
Was ich auch allgemein besser fände: die alten Bänder (oder besser gesagt, die Spuren) neu abmischen.
Aber als Exodus Fan kauft man sich das Scheibchen und gut ist!
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am 14. Januar 2009
Bonded By Blood ist längst in die Jahre gekommen und kann mit heutigen Produktionen einfach nicht mehr mithalten. Daher ergibt es Sinn diesen Klassiker noch einmal komplett neue aufzunehmen um eben die heutigen Möglichkeiten dieser alten Scheibe zu verpassen. Und nun klingt der alte Klassiker von 1985 so als ob man ihn heute aufgenomme hätte. Der zu dünne Gitarren Sound von damals ist also nun endlich weg und klingt wirklich fett wie eben heutige Produktionen. Vor allem im Gitarrenbereich und damit im Rhytmusbereich hat sich das neue Aufnehmen total gelohnt. Aber auch der Rest der Instrumente kommt nun besser rüber. Natürlich werden einige Paul Bailof vermissen. Und darüber kann man sich halt streiten, ob es nun Sinn ergibt ohne eine Legend wie Paul so etwas zu machen. Aber ich meine der heutige Sänger gibt sich sehr viel Mühe wie Paul zu klingen und es gelinkt ihm auch. Sicher werden nicht alle mit seiner Immitation von Bailof zufrieden sein, aber allen kann man es bekantlich auch nie Recht machen. Und ich finde Exodus mussten diesen Weg gehen, wie hätten sie es auch ohne Bailof machen sollen?
Auch der Bonus Song Hell's Breath ist gelungen. Somit eine Runde Sache für alle die schon immer mal wissen wollen wie "Bonded By Blood" geklungen hatte wenn man es heute statt 1985 aufgenommen hätte.
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am 7. Februar 2011
Ähnlich der "Greater Of Two Evil" Compilation der Eastcoastler Anthrax oder der Ruhrpott Combo Sodom ("The Final Sign Of Evil") haben die Bay Area Schergen von Exodus nach über zwei Dekaden nun ebenso die Gelegenheit wahr genommen, ihr Kultdebüt "Bonded By Blood" komplett neu aufzunehmen. Und für viele Diehardfreaks stellt sich die Frage: Schändung des Originals oder das berechtigte Upgrade einer inzwischen gereiften, seit Jahren konstant erfolgreich arbeitenden Truppe, deren dritter Sänger das schwere Erbe seiner beiden Vorgänger mehr als solide übernahm. Klar doch: letzteres!

Mit erwartet superfettem Sound und einer eben mehr als würdigen Vocalperformance des Frontkoloss Rob Dukes brettern die neun somit entstaubten Tracks durch den Blätterwald, als gäbe es praktisch kein Morgen mehr. Hätte jemand was anderes erwartet? Dieses Eisen markiert nachdrücklich, wie sehr der Chaotenhaufen bislang Horden von Thrashbands ' insbesondere durch die aktuelle Bewegung junger Kapellen bemerkbar ' inspirierte. Die stimmlich perfekte Schnittmenge aus Paul Baloff (R.I.P., Paul!) und Steve Souza lässt außerdem absolut keine mehr Zweifel zu, dass Rob der richtige Mann für Exodus ist, verlieh er doch wirklich jedem verdammt einzelnen Track die nötige Dosis Good Friendly Violent Fun; und über die Fähigkeiten der Restmannschaft muss man ohnehin keine Worte verlieren. Tja, bei dieser Gelegenheit haben die fünf Kerle, allen voran Gary Holt auch gleich die Liebe zu Ac/Dc geschickt und halb getarnt in den Titel "Let There Be Blood" impliziert. Trotz der Unantastbarkeit und Unersatzbarkeit des Originals eine höchst geile Sache, die sich vielleicht auch mal Megadeth' Mustaine für "Killing Is My Business" überlegen sollte.
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am 30. November 2011
Ich weiß nicht was einige zu meckern haben. Ich liebe diese Neuaufnahmen, weil die akustische Härte alle Oldies weit hinter sich lässt. Und trotzdem bleibt ein Spirit der alten Zeit. Das ist Thrash in Perfektion. Dabei schlagen mir die kurzen Doublebass-Rolls besonders lieblich ins Ohr, die von der Band geprägt wurden. Speziell der Opener, Lesson In Violence, Metal Commander und der Oberhammer Strike Of The Beast machen Exodus Qualitäten klar. Zu erwähnen ist noch Piranha. Den Song habe ich in meiner Kindheit als Cover von Sepultura gehört. Dieser Song war mein Erstkontakt mit Thrash-Metal ohne dass ich es wußte. Interessant an diesem Werk ist, dass Kirk Hammet (Metallica) damals noch an Bord war. In einigen Soloparts kann das erfahrene Metalohr ihn deutlich erkennen. Einzig der Gesang, der auf anderen Platten mit Rob Dukes gelungener war. Viel Spaß mit der Platte!
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am 24. September 2012
Mich als alten Exodus Trasher überzeugt die " Neuauflage" von Bonded bei Blood nicht.
Sicherlich ist das alles sauber eingespielt und auch Rob Dukes macht seine Sache gut, aber für mich fehlt einfach die Aggresivität bei den Gitarren und auch das alte Frontschwein Paul Baloff grunzt einfach besser.
Pluspunkt: Hell Breath ein uralter Klassiker ist auf der Scheibe.

Ich bleibe bei den alten Exodus Scheiben.
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am 10. September 2012
Neuveröffentlichung des Legendären Exodus Erstling "Bonded by Blood".Die Produktion ist superfett und die Songs gehören zum Besten was der Thrashmetal je hervorgebracht hat.Den Punkt Abzug gibt es nur weil man die Songs nicht besser darbieten kann als Paul(R.I.P)es damals tat.
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am 20. Februar 2009
Ich möchte mich in die Reihe der kritischen Stimmen zu dieser Veröffentlichung einreihen, da es auch mir ein Rätsel ist, was der Zweck dieses Albums, einer Neueinspielung des Debutalbums von 1985, sein soll. Gut, "Bonded by Blood" hatte natürlich einen Rumpelkistensound, aber genau das machte ja den Spass an der Sache aus, immerhin ist es bald ein Vierteljahrhundert (!) her, das das Album aufgenommen wurde. Natürlich habe ich auch manchmal gewünscht, es gäb eine bessere Aufnahme, so etwa zur Zeit von Fabulous Disaster und mit Zetro als Sänger (der streng genommen der bessere Sänger war, dem aber die unmittelbare Brachialität Paul Baloffs etwas abging). Nun fühlt es sich an, als sei der Zug etwas abgefahren, die Produktion klingt so geputzt wie bei tausend anderen Bands auch und nein, Dukes ist einfach nicht mein Mann. Das Ergebnis, obwohl die gleichen Songs, klingt schlichtweg etwas uninspiriert und langweilig. Für Fans ist die Liveaufnahme von der Reunion Tour mit Paul (Another Lesson in Violence), kurz vor seinem plötzlichen Tode, wesentlich interessanter, da hier der ursprüngliche Charme von Exodus recht unvermittelt auf den Hörer einprügelt. War es doch gerade die etwas direktere, ruppigere und ungehobelte Herangehensweise der Jungs aus San Francisco, die sie schon in den achtzigern um einiges cooler sein liess, als die Konkurrenz. Die drei Sterne für ein Album, das trotzdem hörenswert bleibt und vielleicht manch jüngerem Hörer den Zugang zur Band erleichtern könnte.
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am 5. November 2008
Über die Notwendigkeit dieser Veröffentlichung kann man natürlich geteilter Meinung sein. Ich fand allerdings schon die Neueinspielungen von Testament und Destruction ziemlich geil... Vielleicht wollen Exodus mit diesem Album nur die zahlreichen Neufans, die mit dem typischen 80-er Jahre Sound wenig anfangen können, auf ihren großen Genreklassiker aufmerksam machen. Ich finde das sogar nachvollziehbar. Jetzt hab ich die Scheibe halt 4x mal im Regal (diese Version, 2x die normale mit den unterschiedlichen Covermotiven + LP) stehen...;o))
Der Sound drückt (ist aber nicht überproduziert!!), Dukes macht seine Sache wirklich nicht schlecht und über die Tracks braucht man nicht zu diskutieren. Die "Bonded by Blood" gehört ohne Frage zu den besten 5 Thrash-Alben aller Zeiten. Kompositionen von dieser Klasse werden auch durch eine moderne Produktion nicht schlechter. Das Götteralbum bleibt DAS Referenzwerk in Sachen BayArea-Thrash. Der neuen Version fehlt zwar etwas der Charme und die urwüchstige Power des Originals, aber spitzenmäßig ist es dennoch.
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am 19. Oktober 2008
Eines direkt vorweg: die Platte knallt ohne Ende! Die Produktion ist zeitgemäß und über das Songmaterial braucht man hier kein Wort mehr zu verlieren. Ich konnte und kann mich mit jedem Exodus Sänger anfreunden, sei es nun der unvergessene Paul Baloff, Steve "Zetro" Souza oder eben jetzt Rob Dukes. Und eben dieser Rob Dukes hat ordentlich Volumen in der Lunge und verpasst dem Material noch nen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten! Und das Gary Holt und Lee Altus ein unschlagbares Riff Meister Doppel sind sollte inzwischen auch jeder mitbekommen haben!
Ob man diese Platte nun braucht sollte jeder für sich selber entscheiden, aber sie ist mit dem nötigen Respekt zum Original eingetrümmert worden und wird sicherlich keinen Exodus Fan enttäuschen!!!
So bang your Head against the Stage...
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