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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
40
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am 13. August 2009
Nach der Demo war ich eher sehr skeptisch, was einen Kauf dieses Spieles anbetraf. Zusehr störten mich die kleinen grafischen Patzer, die Art der Schrittgeräusche, der anfangs etwas sterile Eindruck. Da ich aber ein großer Fan der Serie bin, mußte ich letztendlich doch zuschlagen.....GOTTSEIDANK!!! Das komplette Spiel läßt sich per Maus steuern, wobei die Grafik viel weicher und schöner wirkt. Die Animationen der Figuren wirken zwar hier und da etwas stacksig, auch wiederholen sich die Gesichter der Passanten häufig, aber das stört nicht zumindest mich nicht im geringsten. Auch daß Watson Holmes des öfteren im Weg steht und beide aneinander kurz hängen bleiben, oder auch an anderen Passanten, stört im Laufe des Spieles nicht mehr. Dazu ist die gesamte Atmosphäre so toll eingefangen, daß man über all diese kleinen Defizite locker hinwegsieht. Grafisch ist das Spiel meiner Meinung nach das beste der Sherlockreihe, die Story ist spannend und die düsteren, aber optisch sehr schön umgesetzten Schauplätze glänzen in ihrer Kargheit an stimmiger Atmosphäre. Das Tollste aber war für mich das neue Rätseldesign!!! Dialogrätsel wie bei den Vorgängern gibt es nicht mehr! Wärend der Ermittlung werden viele Charaktere ausführlich befragt, Dialoge wandern weiterhin zum Nachlesen im Inventar, wie auch Dokumente, Notizen, gefundene Gegenstände, die noch Verwendung finden, und eine Karte, auf der man die verschiedenen Schauplätze ansteuern kann. Die Ermittlungen selbst werden neuerdings durch das Zusammenstellen von Hinweisen anhand einer "Wandtafel" geführt, wo Hinweise kombiniert, richtige Schlüsse daraus gezogen werden, und über diese Verkettungen zu einem Fazit gebracht werden müssen. Auch werden die verschiedenen Morde von Holmes und Watson explizit nach deiner Vorgabe nachgestellt. Das ganze ist super interessant und spannend umgesetzt, wobei aber erwähnt sein soll, daß sich hier und da wiedermal kleine Übersetzungsfehler eingeschlichen haben, die etwas in die Irre führen: So wird bei der Nachstellung eines Mordes etwa links mit rechts verwechselt, hätte die deutsche Synchro vermeiden können.
Was die Rätsel allgemein betrifft, es ist so gut wie alles klassische vorhanden, Puzzlerätsel, Schieberätsel, Inventarrätsel....
Zusammenfassend kann ich sagen, daß dieses Spiel tatsächlich (kurz vor dem Silbernen Ohrring) das beste Sherlock Holmes ist! Grafisch, atmosphärisch, storymäßig, und vor allem vom Rätseldesign her.
Für Adventurefans ein absolutes MUSS, und das nicht nur für Holmesfans!!!
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am 25. September 2009
Gerade habe ich das Spiel zuende gespielt und ich bin begeistert. Ein stimmiges und sehr schönes Adventurespiel.

Positiv:

Das Spiel baut eine wunderbare (oder eher grausige) Stimmung auf. Die Morde von Jack werden detailliert geschildert. Trotzdem artet das nicht in "Splatter" aus. Im Gegenteil untersucht Holmes immer nur die Zeichnungen der Erstermittler (Polizei). Geschichtlich korrekt taucht Holmes nie in den Ermittlungsakten auf und holt sich seine Infos oft erst Stunden oder gar Tage später. Alles andere wäre ja auch Unsinn wenn man eine fiktive Person mit einer echten Mordserie verknüpft. Das Spiel ist da sehr konsequent.

Die Geschichte ist sehr komplex und weist etliche Handlungsstränge auf, die aber auch oft als Sackgasse enden. Ja so geht es eben einem Ermittler. Falsche Spuren gehören dazu.

Die Rätsel sind mittelschwer und für geübte Spieler locker zu machen, aber trotzdem interessant. Man muß halt tüfteln und plötzlich macht es "klick". Völlige Absurditäten gibt es gar nicht. Das ist angenehm und leider nicht alltäglich im Adventurbereich. Ein Puzzle fand ich ultrahart, aber das lag wohl eher an einer Blockade meinerseits (Römische Zahlen!).

Im Gegensatz zu "Silberohrring" löst man den Fall von Anfang bis Ende selbst.

Negativ:

Man muß viel rumlaufen (Hotspotfunktion gibt es aber, also nicht so tragisch). Dabei wird man meist von Punkt zu Punkt geführt ohne groß überlegen zu müssen. Das macht das Spiel insgesamt viel zu leicht. Die tolle Atmosphäre macht das aber wett. Ohne die Lauferei wäre die Atmo nicht realisierbar. Trotzdem fühlt man sich zu sehr geführt.

In der Bakerstreet hatte ich immer leichte Grafikprobleme. Die Schatten flackerten und auch in den Figuren waren oft "Schichten" zu erkennen. Das nervte etwas. Aber auch nicht zu sehr.

Das hat evtl nur mich geärgert (oder eher belustigt): Watson ist ständig kurz davor sich zu übergeben oder nen Nervenzusammenbruch zu bekommen, angesichts der reinen Vorstellung (sic!) der Morde. Mein Gott der Mann ist Arzt!? Wie hat der den pathologischen Teil seines Studiums geschafft? Und was passiert wenn der mir helfen soll wenn ich krass verletzt bin??

Fazit:

Ein relativ einfaches Adventure mit schätzungsweise 20 Stunden Spielzeit und einem entnervten Arzt *grins*. Zwischendurch immer wieder mittelschwere Puzzles die schon etwas fordern.

Wirklich genial durch den realen geschichtlichen Hintergrund, die ausgetüftelte Story, die wieder einmal eine alternative Erklärung um die Whitechapelmorde liefert und vor allem die tolle Atmosphäre.

Unbedingt empfehlenswert!
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am 17. Oktober 2009
"Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" ist ein in jeder Hinsicht zufriedenstellendes, wenn nicht herausragendes Adventure, das in einem bestimmten Punkt, auf den ich zum Schluss eingehe, überdies alle übrigen Genrevertreter toppt. Leider hat es meines Erachtens insbesondere in den Rezensionen der maßgeblichen Spielemagazine und -websites mit Wertungen zwischen 70 und 80 Prozent nicht die ihm gebührende Anerkennung erfahren. Oft haben die Redakteure schlicht ihre subjektiven Erwartungen als Maßstab genommen und sind damit dem immanenten Anspruch des Spiels nicht gerecht geworden.

So wird die grafische Darstellung als zu eintönig charakterisiert. Doch erstens liegt der Schwerpunkt des Spiels nicht auf der Untersuchung schön gestalteter Hintergründe, sondern auf der Lösung eines Kriminalfalls, zum zweiten passt es durchaus zur tristen Atmosphäre der Handlung, dass etwa Straßen und Häuser nicht allzu differenziert gezeichnet wurden. Trotzdem ist die Grafik keineswegs "steril"; im Gegenteil, es herrscht kein Mangel an schönen Licht-Schatten-Effekten, Rauch- und Wasserdarstellungen, liebevoll gestalteten Innenräumen usw. - Manche Rezensenten vermissen die Horroratmosphäre und eine explizite Darstellung der Verbrechen oder wenigstens der Leichen. Doch das Spiel ist kein Grusel-, sondern ein Detektiv- bzw. Krimiadventure, in dem die logische Klärung des Falles durch einen hochintelligenten Ermittler im Mittelpunkt steht, zumal die Bedrohung durch Jack the Ripper ja nur arme Prostituierte in Whitechapel und nicht etwa jeden Einwohner Londons traf. Die sukzessive Addition immer neuer Indizien und die allmähliche Hinführung zur Identifizierung des Täters machen den Reiz und die Spannung des Spiels aus; Schockeffekte wären dem äußerlich gewesen. Zudem gebot es der Respekt vor den realen Opfern, auf die explizite Darstellung der Getöteten und zum Teil Verstümmelten zu verzichten. Im Übrigen wird dem Grauen durch Cutscenes, in denen per Egoperspektive des Mörders die nächste Tat angedeutet wird, Genüge getan; viele Details und die Gestaltung von Whitechapel erzeugen eine, wenn nicht gruselige, so doch stets beklemmende Stimmung. Einzigartig und äußerst subtil gelöst finde ich auch die Darstellung der Auffindung des letzten Opfers (Mary Jane Kelly) und schließlich der Ergreifung des Täters, die den Spieler gewiss nicht unberührt lassen werden.

Nur absurd ist schließlich die Kritik an den vermeintlich zu zahlreichen, die Story "künstlich streckenden" Logikpuzzles und Minispielchen. Wären es weniger gewesen, hätten sich dieselben Leute vermutlich über die zu geringe Spieldauer beschwert! Nein, hier ist alles perfekt: Diese Rätsel sind originell, abwechslungsreich und höchst unterhaltsam, nicht zu schwer und nicht zu leicht (das eine Rätsel, in dem historische Kenntnisse benötigt werden, lässt sich zur Not auch per Trial and Error lösen), immer in den Fortgang des Geschehens integriert und in ihrer Quantität mit den übrigen Elementen des Spiels (Dialoge, Gegenstandssuche, Inventarrätsel usw.) sehr gut ausbalanciert. - Von den zu Recht in allen Rezensionen hervorgehobenen Meriten möchte ich nur nochmals die ausgezeichnete deutsche Sprachausgabe erwähnen: Holmes und Watson zuzuhören ist ein Genuss!

Und nun das eigentliche, in den mir bekannten Stellungnahmen wie gesagt eher unterbelichtete Highlight des Spiels: Es wird eine völlig plausible, rundum konsistente Aufklärung des historischen Kriminalfalls der Whitechapel-Morde geboten, die ferner den Vorzug besitzt, erklären zu können, warum der Täter offiziell nie identifiziert wurde! Den Storyautoren gelingt es, den Spieler eine schlüssige Aufarbeitung aller vorliegenden wichtigen Dokumente und Fakten nachvollziehen zu lassen, die in der Tat nur eine Person als Täter in Frage kommen lässt. Und es dürfte nicht zu sehr gespoilert sein, wenn ich verrate, dass es sich dabei nicht um einen der bislang meistgenannten Verdächtigen handelt ...

Fazit: Ein hochspannendes, atmosphärisch gelungenes Adventure voller einfallsreicher und nie frustrierender Rätsel, das zudem (wahrscheinlich) die Lösung eines mehr als ein Jahrhundert geheimnisumwitterten spektakulären Kriminalfalls bietet.

Case solved!
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am 29. Juni 2011
In dem vorliegenden Spiel schlüpft man in die Rolle des berühmten Meisterdetektivs Sherlock Holmes sowie seines Assistenten Dr. Watson. Da ich, was die Bewertung angeht, sehr hin- und hergerissen bin, habe ich mich dazu entschieden, sie in folgende Bereiche zu untergliedern:

Ambiente: Die Schauplätze des Spiels sind m.M.n. sehr ansprechend gestaltet, von der chaotisch eingerichteten Bakerstreet 221b bis zu den nebeligen Straßen Londons. Die klassische Musik im Hintergrund, die gute deutsche Synchronisation sowie das originalgetreue Verhalten der Protagonisten versetzen den Spieler eindeutig in die passende Stimmung.

Grafik: Die Grafik ist eckig und da das Spiel schon älter ist, natürlich mit nichts zu vergleichen, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Aber da ich sowieso denke, dass das vorliegende Produkt eher von Rätselfans als von Pixelfanatikern gekauft und gespielt wird, denke ich, dass das nicht weiter stört. Sie erfüllt ihren Zweck, sagen wir es so.

Hintergrund: Den Hintergrund für das Spiel bilden die Morde von Jack the Ripper, das ganze beruht also auf realen Geschehnissen. Somit tragen auch die Opfer dieselben Namen und die Umstände der Morde sind in etwa gleich. Da der echte Jack the Ripper bekanntermaßen nie gefasst wurde, musste man hier natürlich weitere Hinweise und Personen einfügen, denn wer wäre Holmes, wenn er den Fall nicht lösen würde..

Navigation und Steuerung: Steuern kann man seine Figur entweder in der Ego-Perspektive mit dem Cursor oder durch Freiansicht und dem entsprechenden Klick auf die Stelle, an der man gerne hin möchte. Auffällig war gleich die etwas schwerfällige Mausempfindlichkeit, doch da man an einigen Stellen des Spiels präzise klicken muss, erfüllt dies seinen Nutzen.

Mit einer Schnelltaste ist man im Inventar. Dort findet man zunächst einmal alle gesammelten Gegenstände in einer Box, in welcher sie man dann später miteinander kombinieren kann. Im Unterpunkt ,,Dialoge" findet man sämtliche Gespräche, die innerhalb des Spiels geführt werden, noch einmal protokolliert - sehr hilfreich, so muss man nicht erst wieder mühselig zu einer Person rennen und sich das ganze nochmal anhören, wenn man die ein- oder andere Aussage vergessen hat. Ferner enthält das Inventar eine Karte, auf der alle wichtigen Stationen angezeigt werden und mit einem Klick direkt bereist werden können - man spart sich also minutenlanges Rumgetappe in den Straßen Londons. Außerdem ist im Bereich ,,Notizen" Platz für eigene Notizen. Im Inventar werden alle Schlussfolgerungen und Erkenntnisse über die Mordfälle festgehalten, sodass man sie jederzeit bequem nachschlagen kann.

Die Detektivarbeit: Fantastisch! Ich habe noch nie ein so vielschichtiges Adventure gespielt. Die Spurensuche fängt mit dem Sichten und Sammeln von Beweisen an: man kann Fußspuren und Fingerabdrücke untersuchen und Gegenstände sammeln. Die Leiche selbst wird in einem Extrafenster geöffnet, sodass man sie sehr detailgetreu mit der Lupe untersuchen und jedes noch so kleine Wundmal protokollieren kann. Doch die Spurensuche ist erst der Anfang. Danach werden Erkenntnisse wie ,,Blutspritzer an der Wand" oder ,,Totenstarre schon eingesetzt" im Inventar gesammelt und es ist am Spieler, die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Dazu verbindet man die einzelnen Punkte zu einer Beweiskette und am Ende steht dann ein ermitteltes Faktum. Beispiel: Blutspritzer an der Wand + senkrechter Blutfluss + Schnitt am Hals = Opfer wurde im Stehen die Kehle durchgeschnitten. Damit nicht genug, lässt es Holmes sich manchmal nicht nehmen, den Tathergang an Watson zu rekonstruieren, indem der Spieler den Mord in allen Details korrekt nachstellen muss, was dann ebenfalls wieder Hinweise einbringt. Sehr vielschichtig!

Doch auch das ist noch nicht alles. Zurück in der Bakerstreet macht man sich nach getaner Arbeit Gedanken um Ablauf der Tat, Motivation des Täters etc. Verschiedene Zeugenaussagen müssen gesammelt, an einer Zeitleiste in die richtige Reihenfolge gebracht und ausgewertet werden, Motive müssen zugeordnet und besprochen werden - hier ist man wirklich der Detektiv, jeder Schritt wird penibel vom Spieler selbst ausgeführt - exzellent!

Leider, und damit komme ich zu meinem ersten Kritikpunkt, übertreibt es das Spiel mit dieser Genauigkeit an einigen Stellen. Die Rätsel und Spurensuche am Fall selbst machen großen Spaß, umso nerviger sind die ,,Nebenquests", die man ständig erfüllen muss. Diese laufen meist nach demselben Schema ab: Holmes braucht den Zeugen A, Zeuge A ist dummerweise verschwunden, Person B weiß aber, wo er sein könnte. Person B möchte für diese Auskunft allerdings Gegenstand A haben, Gegenstand A gibt es dann bei Person C, Person C gibt einem diesen Gegenstand für die Beschaffung von Gegenstand B bei Person D .. usw. usw. Das ganze endet dann damit, dass man eine Stunde durch London dackelt auf der Suche nach geklauten Gehstöcken, verlorenen Verwandten, verschwundenen Mietern.. langweilig und nervig schon an sich und da es nichts mit dem Fall zu tun hat, gleich doppelt anstrengend. Auch die Nebenrätsel an sich sind manchmal übertrieben schwer. An einer Stelle etwa muss man ein Amulett finden und um es zu bekommen, diverse weitere Gegenstände verschieben, um an das Amulett heranzukommen. Diese neun anderen Gegenstände muss man dann in 26(!) bequemen Schritten, selbstverständlich in der richtigen Reihenfolge, verschieben, um endlich an das Amulett zu kommen - solche Rätsel kosten viel Zeit und vor allem Nerven.

Auch sind die Hinweise zu den Rätseln manchmal sehr unglücklich formuliert, sodass man eigentlich nur durch pures Ausprobieren auf die Lösung kommen kann: Wenn etwa ein Gehstockknauf gesucht wird, die Beschreibung lautet: silbern und graviert und es insgesamt drei silber-gravierte Knäufe gibt, steht man ziemlich blöd da und muss solange mit anderen Gegenständen kombinieren, bis man eben zufällig den richtigen erwischt.

Die Gespräche mit Personen sind so gehalten, dass man rechts oben eine Liste mit Themen hat, über die man mit der betreffenden Person reden kann. Die ist allerdings völlig überflüssig, da man eigentlich immer alles fragen muss und so einfach Thema für Thema durchklickt, was man wann fragt, ist egal, verschiedene Antwortmöglichkeiten, die dann zum Erfolg oder eben zum Misserfolg führen, gibt es nicht. Schade.

Insgesamt ist das Spiel sehr komplex aufgebaut, vor allem in der Beweisfindung, es braucht Zeit, um sich in die Spielmechanik hineinzuarbeiten, manchmal kommt man nicht weiter und ist sich gar nicht so sicher, ob es daran liegt, dass man noch nicht alles erledigt hat oder ob man schon alle Beweise hat und sie erst noch richtig verknüpfen muss. Wen die langatmigen Nebenquests nicht stören bekommt hier ein wirklich kniffliges und unterhaltsames Sherlock-Holmes-Abenteuer.
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am 6. Juni 2013
Ich bin generell ein Fan dieser Sherlock-Holmes-Spielereihe und war von der Idee sofort begeistert, ein solches Spiel mit der Geschichte um Jack the Ripper zusammen zu bringen.

Das Spiel ließ sich problemlos installieren und läuft auf meinem PC mit Windows XP auch einwandfrei, obwohl dieser bereits fünf oder sechs Jahre alt ist. Man braucht also nicht das neueste Modell. ;-)

Was mit besonders gut gefallen hat, war die grafische Umsetzung des Stadtviertels Whitechapel: Zahlreiche Passanten laufen die ganze Zeit umher und man kann die meisten auch ansprechen, obwohl sie nichts mit der Handlung des Spiels zu tun haben. Ab und zu sucht man jedoch nach bestimmten Personen und das wirkt in dem "Gedränge" deutlich besser, als wenn man die ganze Zeit über menschenleere Straße laufen würde, und urplötzlich taucht dann noch jemand auf, den man sowieso gerade sucht...

Die Handlung ist außerordentlich spannend und es gibt auch zwischendurch immer wieder "Kombinier-Runden", in denen man gesammelte Hinweise auf einer Art Pinnwand in den richtigen Zusammenhang bringen muss, um zu gewissen Schlussfolgerungen zu kommen.

Besonders interessant fand ich, wie die Identität und das Tatmotiv von Jack the Ripper erklärt und dargestellt wurden. Der echte Fall ist ja niemals aufgeklärt worden, deshalb war ich gespannt, wie das in dem Spiel gelöst werden würde. Und ich kann nur sagen: Sehr gut gemacht! Absolut schlüssig dargestellt, ohne von den bekannten realen Tatsachen abzuweichen!
Überhaupt ist der historische Hintergrund, also die reale Mordserie, sehr gründlich recherchiert und sehr detailliert ins Spiel integriert worden.

Unter'm Strich ein sehr gutes Spiel und sehr zu Empfehlen!
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am 18. September 2011
- Man fühlt sich wirklich in die Geschichte hineinversetzt. Die düstere Umgebung ist super umgesetzt worden.

- Die Aufgaben sind teils sehr knifflig und man braucht einige Zeit um auf die Lösung zu kommen

Das einzige was ich merkwürdig finde ist, dass es ab 12 freigegeben ist. Es gibt schon einige sehr Makabere Stellen im Spiel die vll ungeeignet sind..
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am 18. April 2012
Ich habe gerade "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" durchgespielt und bin ziemlich begeistert von dem Titel. Dies ist der 5. Teil aus der "Sherlock Holmes" Reihe doch erst der 2. der auch eine klassische 3rd Person Ansicht anbietet, ansonsten wurde immer eine 1st-Person Ansicht benutzt, die ich persönlich nicht mag. Deshalb war auch der einzige von mir gespielte Teil bisher "Sherlock Holmes: Das Geheimnis des silbernen Ohrrings". Dieser Ableger war schon ganz gut aber an manchen Stellen leider auch frustrierend schwer, weshalb ich ab etwa der Hälfte damals nicht mehr weiter gespielt habe.
In "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" wurde der Schwierigkeitsgrad so angepasst, dass eigentlich zu keiner Zeit Frust aufkommt gleichzeitig die Rätsel aber nicht zu leicht ausfallen und sehr viel Spaß machen.
Ich werde im Folgenden nun meine positiven und negativen Eindrücke des Spiels zusammenfassen und anschließend eine persönliche Wertung zum Spiel abgeben.

+ sehr spannende und hochinteressante Geschichte um die "Jack the Ripper" Morde zwischen September und November 1888
+ Geschehnisse von damals wurden zeitgetreu in die Geschichte involviert
+ Grafik für ein Adventure von 2009 mehr als in Ordnung
+ gute Hotspotanzeige vorhanden
+ Karte zum "Schnellreisen" zwischen den einzelnen Locations sehr hilfreich und komfortabel
+ sehr schöne und angenehme Hintergrundmusik
+ gute Umgebungsgeräusche in den einzelnen Locations der Londoner Innenstadt
+ ausschließlich professionelle deutsche Sprecher
+ Sherlock Holmes und Dr. Watson wie gewohnt 2 sympatische Charaktere
+ London um 1888 sehr stimmungsvoll und atmosphärisch eingefangen, die Straßen sind mit vielen Menschen gefüllt
+ gute Videos und Zwischensequenzen
+ faire aber nicht zu leichte Rätsel, die einen schönen Spielfluss garantieren, so dass man der Geschichte gut folgen kann
+ Ab- und Herleiten der Tathergänge nach sammeln der Beweise und Untersuchung der Tatorte sehr spaßig
+ Wechsel zwischen 1st- und 3rd-Person Ansicht jederzeit möglich
+ gute standardmäßige Steuerung mit Maus in der 3rd-Person Ansicht, oder auch mit Maus+Tastatur in der 1st-Person Ansicht
+ sehr ordentliche Spielzeit, bei mir ohne großen Hänger ca. 14 Stunden
+ kurze Ladezeiten
+ Handbuch vorhanden (was mittlerweile ja nicht mehr selbstverständlich ist)
+ bei mir unter Windows XP keinerlei technische Probleme oder Abstürze

- die Bewegungen von Sherlock Holmes und Dr. Watson wirken teilweise ein wenig steif
- die Sprecher machen zwar einen super Job, aber leider werden einige deutsche Stimmen für mehrere Charaktere im Spiel benutzt
- die beiden Ermittler nehmen sehr viele Dokumente/Zettel/Briefe etc. auf, was teilweise (zu) viel Leserei mit sich bringt
- wenn die beiden Ermittler zusammen unterwegs sind, bleiben die beiden schon mal aneinander oder auch an vorbei laufenden Passanten hängen
- teilweise recht viele Dialoge, lässt sich aber bei einer Kriminalgeschichte wohl nicht vermeiden...;-)
- Speicherzeiten (vor allem ab Mitte des Spieles) könnten einen Tick kürzer ausfallen

Wertung: 87%

Nachdem ich "Sherlock Holmes: Das Geheimnis des silbernen Ohrrings" aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades irgendwann abgebrochen hatte, war ich bei "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" doch sehr skeptisch ob mir der Titel gefallen würde, weshalb ich ihn auch erst jetzt, gut 2,5 Jahre nach Release, spiele. Doch was soll ich sagen, ich wurde schon lange nicht mehr so positiv von einem Adventure überrascht. Spannende Geschichte, realistische Locations, faire Rätsel, einfache Steuerung, ordentliche Spielzeit und vieles mehr machen dieses Spiel für mich zu einem kleinen Geheimtipp. Da kann ich auch locker über die ein oder andere Schwäche hinwegsehen, denn meiner Meinung nach überwiegen hier eindeutig die Stärken.
Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Titel und freue mich auf Teil 6, "Das Testament des Sherlock Holmes"
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am 21. März 2011
Ich muss vorweg sagen, dass ich eigentlich kein Fan von Adveture-Spielen bin. Aber nachdem ich dieses Spiel einmal angemacht habe, konnte ich nicht mehr aufhören. Für einen Rätsel-Profi ist es vielleicht zu leicht, aber für einen Anfänger nur zu empfehlen. Alle Rätsel sind leicht logisch nachzuvollziehen, aber dennoch nicht immer leicht zu lösen. Der Spielverlauf ist in sich schlüssig und auch wenn man grade der Meinung ist völlig unnütze Aufgaben zu erfüllen fügt sich am Ende alles reibungslos zusammen. Auch die Graphik ist sehr gut. Sie ist zwar nicht perfekt, aber während des Spiels kommt eine authentische Atmosphäre rüber (vorallem wegen den liebevollen Details, wie dem Geigespielenden Jungen). Und die Lösung des Rätsels, stimmuliert dazu sich selbst mal als Detektiv in diesem Fall zu versuchen. Allerdings ist das Spiel nichts für jemanden, der nicht gerne liest, da viele der Informationen teilweise in seitenlangen Texten präsentiert werden.
Kurz um kann ich da eigentlich nur sagen: Ich hatte selten Spiele, die mir soweit gefallen haben, dass ich sie als perfekt bezeichnen würde, aber dieses gehört eindeutig dazu! Ich würde persönlich aber nicht sagen, dass es für ein Kind von 12 Jahren geeignet ist. Auch wenn Kinder im Fernsehen allein schon in den Nachrichten schlimmeres zu sehen bekommen, ist der Anblick von Jack the Rippers Opfern, die teilweise wirklich sehr detailgetreu und in fotographischer Form abgebildet sind nicht wirklich für ein Kind in dem Alter geeignet.
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am 16. März 2010
S.H. jagd Jack the Ripper, ist einfach nur ein geniales Adventure Spiel.

Hier stimmt wirklich alles was in einem Adventure vorhanden sein muß. Neben der Top Grafik und den Locations, mangelt es auch nicht an perfekter Syncro.

Erstmals habe ich nach Jahren des Adventure spielen fest gestellt, das auch neue Rätsel herbei gezaubert werden können. In diesm Teil von S.H. finde ich die Rätsel überwiegend sehr gelungen. Man muß sein Gehirn ein wenig anstrengen, aber nicht dermaßen, das man die Rätsel nicht gelöst bekommt.

Ich fand schon "Arsene Lupin" absolut Top, und auch die Vorgänger fand ich sehr sehr ansprechend, aber Jack the Ripper ist das Non plus Ultra in der Reihe, zusammen mit Arsene Lupin.

Meistens nerven mich die Rätsel, die einfach nicht oder sehr schwer zu knacken sind. In diesem Spiel sind die Rätsel schwer, aber auf eine lösbare Art schwer, man muß wirklich nur seinen Krips bissl anstrengen, und lesen können. :-)

Und zur Not wenn es absolut nen Hänger gibt, kann man ja schnell mal in die Komplettlösung gucken *g*. Wenn man jedoch am Spiel dran bleibt, und genau zuhört, weiß man genau wo man als nächstes hin muß und was zu tun ist.

Also ich könnte jetzt nichts negatives zu dem Spiel sagen. Ladezeiten sind Top, Locations viel vorhanden und per Karte absolut schnell zu erreichen. Sehr viele Videos vorhanden, sehr viel Spielvergnügen, sehr viel Rätseln, top Sprachausgabe.

Ich persöhnlich freue mich schon sehr auf einen neuen Teil, der hoffentlich genauso gut wird, wie dieses Game hier.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Februar 2010
Wer ist echt und wer ist falsch? Gut, da es sich um ein PC-Spiel handelt, sind alle Charaktere fiktiv und Teil der virtuellen Welt, aber die Frage bezog sich auf die historischen Vorlagen. Und da müssen wir anmerken: Sherlock Holmes, der Prototyp aller Detektive, der mit detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung, mit Pfeife, Kokain und Dr. Watson die Londoner Verbrecher das Fürchten lehrte, ist eine erfundene Romanfigur von Sir Arthur Conan Doyle. Auch wenn der gute schon so bekannt und gesellschaftlich einverleibt ist, dass diese Aussage einen verwundern mag. Auf der anderen Seite aber haben wir es mit einer realen Vorlage zu tun. Jack the Ripper, wörtlich und auch sinnvoll übersetzt 'der Aufschlitzer', schlich als Bestie durch das Londoner Prostituiertenviertel und brachte fünf der Dirnen auf grausame Art und Weise um. Spätsommer bis Herbst 1888 war das. Und genau an diesem Punkt steigt Sherlock Holmes in fiktiver Weise ein und wir als Spieler dürfen mitmachen. Anfang September, mit Watson in der Baker Street die Nachrichten aus der Zeitung goutierend, erfahren wir es. Den ersten grausamen Mord, den der Spieler im Einstieg schon auf ziemlich unbarmherzige Art und Weise mitverfolgern durfte. Was also gleich zu Beginn auffällt. Das Spiel ist nichts für schwache Nerven und die Altersempfehlung mit 12 Jahren ist wirklich die absolute Untergrenze, ältere Jugendliche oder Erwachsene sind mit dem Spiel wesentlich besser und dann aber auch bestens versorgt.

Ist ja auch kein Wunder, dass dies einen mitnimmt, denn die Morde waren gruselig und Holmes ist in Romanvorlage wie im PC-Spiel eben vor allen Dingen ein Meister der forensischen Analyse. Will so viel heißen wie: Wenn ich am Hals zwei Schnittwunden finde, dann sehe ich diese mir genauer an und kann so rekonstruieren, welche Tatwaffe und welche Tathand hier am Werke war. Anders ausgedrückt: Das dritte medizinische Semester, in dem sich die Stundenten heuer ausnahmslos mit Leichen auseinandersetzen müssen, ist so ähnlich. Nur fas diesem Semesterablauf der Spaß und die packende düstere Atmosphäre fehlt. Frogwares ist hier ein echter Schocker gelungen, der aber nicht brutale splattert, sondern den eleganten Stil und die nüchterne Analyse Holmes in den Mittelpunkt stellt.

Grafik, Sound und Effektverarbeitung sind auf dem neuesten, und somit einem hervorragenden Stand. Der Bildfluss ist weich und die dynamischen Übergänge einwandfrei. Sprecher und Geräusche sind wie bei einem guten Hörbuch, an mancher Stelle hat man den Eindruck es mit einer sehr berühmten Hollywood-Synchronisations-Stimme zu tun zu haben. Die Rätsel sind nicht allzu schwer und vielfach, Holmes Tradition gerecht werdend, auf Dialoge, Analyse und Herleitungssequenzen ausgerichtet. Besonders toll ist die Tatherleitung mit Indizienuntersuchung und anschließender Rekonstruktion, die wie alle anderen Aufgaben auch, erst einmal gelöst werden wollen, damit es weitergeht.

Grapisch ist das Spiel komplett in 3D produziert, was den Spielablauf, wir kennen das von anderen Spielen schlechter, gar nicht stört. Im Gegenteil: ruckelfrei und geschmeidig laufen die Bilder ineinander über. Zudem hat man die Wahl der Egoperspektive oder der klassischen Adventure-Perspektive, heißt also: den zu steuernden Charakter kann man während des Handelns beobachten.

Fazit: Ein vor allen Dingen von der Atmosphäre getragenes, intensives Spielerlebnis. Hier geht es um den Aufschlitzer, der gefährlich durch die Straßen schleicht. Und während man ihm beim Morden zusieht, wird einem etwas mulmig. Die technischen Umsetzungen sind wunderbar, und als Bonus gibt's in der limitierten Erstauflage auch noch drei Folgen auf einer DVD von filmischen Holmes-Abenteuern. Als nettes Präsent für die Interessierten, die von Analyse, von Spannung und von kombinatorischer Meisterhaftigkeit nicht genug bekommen können. Hier sind sie bestens bedient!
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