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am 21. November 2009
Über diese Rezension:
Die folgende Rezension bezieht sich auf den Einsatz des Objektivs an einer Nikon D90.
Dies ist wichtig, da die D90 in JPEG automatisch Chromatische Abberationen (rot/blau) korrigiert. Ich nutze das Objektiv bereits ein Jahr lang.

Obgleich ich die guten Testergebnisse zum Objektiv kannte, war ich sehr skeptisch, ob mir das mit der D90 gelieferte Kit-Objektiv als Standardzoom ausreichen würde. Ich kannte andere Kit-Optiken, z.B. von C****, und empfand diese als qualitativ gruselig schlecht.

Grundsätzliches
18-105mm, eine sehr nützliche Brennweite (5,8x Zoom), eigentlich ideal. Manche mögen es sicherlich etwas weitwinkliger - zu diesem Preis einfach nicht möglich.
Das Objektiv funktioniert natürlich nur an APS-C-Kameras bzw. an den Nikon Vollformatkameras nur im Crop-Modus.

Verarbeitung, Lieferumfang, Lichtstärke, Polfilter
Ich bin positiv überrascht.
Die Verarbeitung ist deutlich besser als bei vielen billigsten Kitoptiken. Sie ist natürlich nicht brillant, der Fokusring kratzt ein wenig, beim Zoomen fährt der Tubus natürlich aus. Der Bajonettanschluss ist aus Plastik (DAS mag ich nicht), das Objektiv fühlt sich etwas zu leicht an für seine Größe, das Plastik, die Schalter, alles aber fühlt sich brauchbar an, nicht mehr aber auch nicht weniger - im Gegensatz zu den vielen Kit-Objektiven, bei denen man Angst hat, sie könnten auseinanderfallen.

Alle diese Kompromisse lehnen viele Amateure mit hohem Anspruch ab; mehr als die gebotene Verarbeitung kann man für diesen Preis jedoch nicht erwarten.
Der Fokusring läuft relativ weit, manuelles Fokussieren vermeide ich dennoch meist bei diesem Objektiv.
Wichtig und gut: Das Frontelement dreht beim Zoomen oder Fokussieren NICHT mit, so dass man Polfilter problemlos nutzen kann.
Die Gegenlichtblende wird mitgeliefert.
Die mäßige Lichtstärke schränkt das Einsatzgebiet leicht ein, ist aber dem großen Brennweitenbereich geschuldet. Ein 18-105 1:2.8 existiert schlichtweg nicht.
Flexibilität oder Lichtstärke - die ewige Wahl.
Nach 1 Jahr ist noch kein Staub ins Objektivinnere vorgedrungen.

Der Bildstabilisator
Der optische Bildstabilisator funktioniert wie beschrieben, teilweise sind mit 1/8s scharfe Fotos aus der Hand möglich.

Autofokus
Der AF ist nicht sonderlich schnell (Kompaktumsteiger werden ihn vermutlich dennoch für eine Rakete halten) - auch im Vergleich zu anderen Kitoptiken. Dafür arbeitet der Autofokus präzise.

Bildqualität
Auch hier kann man viel Positives berichten.
Natürlich: Es gibt Kompromisse. Aber in den so wichtigen Kategorien Schärfe + Kontrast ist das Objektiv über jeden Zweifel erhaben. Ob 18mm oder 105mm, die Ergebnisse sind eigentlich immer schon bei Offenblende im sehr guten Bereich.
Ich kenne keine vergleichbare Optik (Preis + Brennweitenbereich), die so scharf ist.
Auch scheint es bei diesem Kit-Objektiv kaum Serienstreuung zu geben. Die Gefahr eine "Gurke" zu erwischen, scheint gering, das ist sonst oft anders.

Das größte Manko ist sicherlich und wenig überraschend die Verzeichnung:
Auf Grund des hohen Zoomfaktors und Bildwinkeln von Weitwinkel bis leichtem Tele ist dies unvermeidbar, aber es nervt hin und wieder doch.
Vor allem bei 18mm sieht man in Innenraum- oder Architekturfotos deutlich die "krummen Linien". Das Verzeichnungsmuster ist außerdem unregelmäßig, so dass man es nur mit speziellen Bildbearbeitungstools entfernen kann, die ein spezielles Profil für das 18-105 VR anbieten.

Vignettierung: Hin und wieder sichtbar bei Offenblende. Absolut akzeptabel.

Chromatische Abberationen: Meine D90 korrigiert diese automatisch und mit Schärfezugewinn in JPEG. Arbeitet man mit RAW ohne aufs Objektiv angepasste Profile oder mit einer älteren Kamera, sollte man hinsichtlich der CAs evtl. noch einmal prüfen.
Purple Fringing konnte ich ebenfalls, vor allem bei Offenblende (z.B. an Wassertropfen) beobachten, ist aber bei meinem Exemplar absolut zu vernachlässigen.

Fazit
Für alle Einsteiger eine absolute und uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Wer glaubt in absehbarer Zeit auf 35mm Full-Frame umzusteigen, dem sei das Objektiv wg. des günstigen Preises ans Herz gelegt - das vollformattaugliche 24-120 macht an APS-C keinen Spaß - außerdem ist das 18-105 lt. Testberichten sogar schärfer!
Eigentlich ist es unfassbar, was man für dieses kleine Geld bekommt: 5,8-fach Zoom, ordentliche Bauqualität, wirklich gute Abbildungsleitung und einen Bildstabilisator.
Nikon liegt im Bereich der günstigen Standardzooms für APS-C derzeit (Nov 2009) mMn meilenweit vor der Konkurrenz (4/3-System zähle ich nicht - wg. Format und Sensorgröße).

Warum "nur" vier aber keine fünf Sterne?
Auch bei perfektem P/L-Verhältnis sollte man mMn die Verarbeitung und optische Leistung nicht ausschließlich unter diesem ökonomischen Aspekt bewerten.
Daher 4 Sterne für ein sehr gutes Objektiv.

UPDATE:
Inzwischen benutze ich das Objektiv seit fast 1 2/3 Jahren und es haben sich noch keine Abnutzungserscheinungen eingestellt. Auch dies ist für Objektive mit Bildstabilisator in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.
Außerdem eine kleine Ergänzung zum Bokeh: Man kann ein unruhiges Bokeh in Nähe des weitwinkligen Endes des Brennweitenbereichs durch Spitzlichter kurz hinter der Fokusebene erzeugen, meist ist das Bokeh für ein Standardzoom aber absolut akzeptabel. Bei 105mm kann man durchaus ein gutes Bokeh erzielen. Auf Grund der relativ geringen Lichtstärke sollte man das unruhige Bokeh im Weitwinkelbereich aber relativ selten in Fotos zu sehen bekommen.
1212 Kommentare| 242 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich habe für meine Nikon D3100 ein gutes Allround-Objektiv gesucht.
In die engere Auswahl kamen dieses Nikon Objektiv und das Sigma 18-125mm F3.8-5.6 DC OS.

Ich bin kein Profi-Fotograf, Architekt oder Geometrieprofessor (man möge mir die Anspielung auf die Rezensionen bezüglich der Verzeichnung, usw. verzeihen).
Für mich ist wichtig, was im Endeffekt herauskommt; ein gutes Foto!

Das kann das Nikon Objektiv definitiv leisten, besser sogar als das mitgetestete Sigma.

Doch nun ins Detail.

Das Nikon Objektiv ist mit 434 Gramm rund 80 Gramm leichter als das Sigma.
Ich persönlich finde das schwerere Objektiv besser, schon aufgrund der geringeren Verwacklungsgefahr.
Die 80 Gramm klingen nicht viel, fühlen sich in der Praxis aber nach deutlich mehr an, das Sigma wirkt definitiv schwerer und solider.
Die gesamte Haptik des Sigma ist besser.
Das ist aber auch der einzige Pluspunkt, in allen anderen Disziplinen liegt das Nikon deutlich vorne.

Ich habe sehr viele Vergleichsfotos in identischen Situationen gemacht.

Das Nikon Objektiv erzeugt Fotos mit schöneren Farben und besserem Kontrast, ganz extrem bei Aufnahmen im Freien mit blau/weißem Himmel erkennbar - ein sehr großer Unterschied.

Auch die Bildschärfe ist beim Nikon immer einen Hauch besser.
Klar erkennbar beim Hineinzoomen ins Bild.

Auch die bessere Lichtempfindlichkeit macht sich bemerkbar, das Nikon erreicht bei kleinster Brennweite immer eine kürzere Verschlußzeit als das Sigma.

Ein klarer Vorteil des Nikon ist sein geräuschloser Bildstabilisator, der in seiner Funktion tadellos agiert.
Beim Sigma ist ein ständiges "Surren" zu hören (auch bei ausgeschaltetem Bildstabilisator).
Das ist beim Fotografieren soweit nicht schlimm aber da meine D3100 auch einen (guten) Full-HD Videomodus hat, ist das bei leiser Umgebung schon störend auf den Aufnahmen zu hören.
Auch funktioniert im Videomodus der Autofokus des Sigma recht träge, bzw. nicht zufriedenstellend.
Hier ebenfalls ein klarer Sieg für das Nikon.

Fazit:

Für mich als "normalsterblicher" Fotografierer mit hohen Ansprüchen an die Bildqualität ist das Nikon AF-S DX Nikkor 18-105mm ED VR definitiv eine sehr gute Wahl.
Man sollte auch immer den Preis im Hinterkopf haben, bevor man zu hohe Ansprüche stellt.
Klare Kaufempfehlung!
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am 25. November 2008
Ich habe mir das Objektiv zu meiner Nikon D40 geleistet. Gründe für den Neuerwerb waren vor allem das Mehr an Brennweite (gegenüber dem Kit-Obektiv) und der Stabilisator.
Die Verarbeitungsqualität entspricht dem hochwertigen Nikon-Standard. Optisch wirkt das Objektiv für die relativ kleine Kamera sehr wuchtig, doch liegt mir die Kamera jetzt schwerer, ruhiger und ausgewogener in der Hand als zuvor, was mir - von der Natur mit eher großen Händen ausgestattet - gut gefällt.
Der Stabilisator arbeitet vorzüglich. Mir sind selbst Probebilder mit längerer Belichtungszeit aus der Hand (1/2s) sowie angelehnt an eine Wand (2.5s.) gelungen, was meine Erwartungen bei weitem übertraf.
Den ersten Härtetest hat das Objektiv bei Sportfotos im Schneetreiben großartig überstanden. Der Autofokus arbeitet schnell und präzise. Schärfe und Farbwiedergabe sind gewohnt "nikonmäßig" gut. Trotz der widrigen Bedingungen hatte ich kaum misslungene Bilder, und dass trotz der häufig genutzten Brennweite von 105mm. Beim Kit-Objektiv hatte ich selbst bei besseren Witterungsbedingungen viel mehr Ausschuss.
Auch die zweite schwierige Fotosession - Konzertaufnahmen bei 105mm Brennweite abends in einer sehr unterschiedlich beleuchteten Halle - ist angesichts der begrenzten Blendengröße (5.6) besser als erwartet verlaufen: wieder scharfe, atmosphärisch dichte Bilder ohne großen Ausschuss.
Für Hobby-Fotografen, die ein gutes und bezahlbares Immerdrauf suchen, ist das Objektiv, wie ich finde, eine echte Empfehlung.
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am 22. Oktober 2012
Das 1,8 35 mm habe ich durch das 2,8 40 mm Micro ersetzt, weil schärfer. Wenn ich möglichst wenig Gewicht will und herausragende Bildqualität, habe ich das 2,8 40 mm Micro an meiner D5100 (1 Jahr bei mir), sonst das 18-105, weil man damit doch deutlich flexibler ist. Die Bilder brauchen dank der in die D5100 eingebauten, automatischen Bildbearbeitung (zum Aufnahmezeitpunkt), inbesondere der Verzeichniskorrektur fürs Objektiv und des Active-D-Lighting (auf Auto), nur selten nachbearbeitet zu werden (Picasa, Snapseed). Ich nehme in JPG-Fine auf, rechne in Irfanview nachträglich auf 80%-JPG-Qualität herunter, weil die Bilder dann besser werden als mit einer niedrigeren JPG-Qualitätsstufe direkt in der Kamera.

Ohne Verzeichniskorrektur würde mich die Verzeichnung des 18-105 wohl auch zu sehr stören, aber mit der Korrektur (im Auslieferungszustand der D5100 ausgeschaltet!) ist es ein Nicht-Problem. (Das 2,8 40 Micro braucht keine Verzeichniskorrektur und wird von der D5100 auch nicht korrigiert.) Mehr Lichtstärke wünscht man sich immer, aber irgendwofür müssen die hohen ISO-Zahlen neuerer Gehäuse ja gut sein (SB400 f. indirektes Blitzen harmoniert auch gut). Meine Standardeinstellung für die ISO-Automatik ist 1/200 und maximal ISO 1600. Alle Automatiken zusammen erlauben Konzentration auf Motiv und Ausschnitt und so einfach und so schnell so gute Bilder wie nie zuvor (ich hatte vorher eine D40). Wenn es noch Verbesserungspotential gibt, dann im Bereich Autofokus. Aber ich kann nicht beurteilen, ob die gelegentlichen Unschärfen ein Problem des Gehäuses/der Motiverkennung sind (die D5100 hat nur einen Kreuzsensor und insgesamt etwas wenig Autofokussensoren) oder des 18-105. Insgesamt ist die Qualität aber so gut, daß ich auf ein paar Jahre hinaus keinen weiteren Anschaffungsbedarf sehe.
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am 30. November 2015
Der Preis für die Qualität ist super. Ich habe das Objektiv als immerdrauf gekauft und nutze es für Landschaften, Städte und Lightpainting.

Der Autofokus arbeitet im Hellen zuverlässig. Im Dunkeln fokussiere ich manuell. Die Abbildung ist völlig in Ordnung und somit hat das Objektiv meine Kaufempfehlung.

Ich nutze es übrigens mit der Nikon D5300 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, WiFi, GPS, AF-System mit 39 Messfeldern) Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR II Objektiv schwarz
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am 21. März 2009
Ich fotografiere seit fast 2 Jahren mit dem AF 18-135. Interessant am 18-105 war für mich zunächst der VR. Diesbezüglich habe ich Vergleichsaufnahmen mit ca. 1/15 s bis 1/125 s bei 105mm aus der Hand geschossen. Der Vergleich zeigt bis ca. 1/60 s deutliche Vorteile für VR. Selbst bei 1/15 s waren die Aufnahmen mit VR noch recht scharf, die ohne VR unbrauchbar (immer 5 im Vgl. mit/ohne VR). Bei 1/125 s sieht man, wie zu erwarten war, keinen Unterschied mehr. Ansonsten scheint mir dieses Glas so eine Art Nachfolger vom 18-135 zu sein, wobei ich subjektiv eine etwas wärmere Farbwiedergabe feststelle. Schärfe und Kontrast sind sehr gut für diese Preisklasse. Die teils deutliche Verzeichnung muss ggfs. (Architekturfotos u. ä.) mit Nachbearbeitung korrigiert werden (ähnlich dem 18-135mm). Gemessen auch am günstigeren Preis hat das 18-105VR meine klare Empfehlung für den Allround-Einsatz. Wer mehr will, muss auch wesentlich mehr Geld ausgeben.
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am 10. März 2015
Für eine längere Reise durch Afrika und Südamerika war ich auf der Suche nach einem passenden Reiseobjektiv. Es sollte kompakt, leicht und nicht zu teuer sein, aber dennoch in möglichst allen fotografischen Situationen perfekte Fotos erzeugen. Nach zwei Monaten Dauertest kann ich sagen: Der Kauf des AF-S DX 18-105 mm war die perfekte Entscheidung.

Die Vorteile dieses Objektivs sind:
+ Hervorragende Abbildungseigenschaften, vor allem angesichts des günstigen Preises
+ Für ein Reisezoom sehr klein und leicht, auch im Vergleich zu den gängigen Canon-Reisezooms
+ Der Brennweitenbereich von 18-105mm wird nahezu jeder Situation gerecht (Ausnahme: Tiere in freier Wildbahn, das funktioniert nur bei kurzen Entfernungen wie bei dem angehängten Pinguin-Beispielfoto)
+ Der lästige Objektivwechsel auf Reisen wird unnötig
+ Gute Haptik
+ Eine qualitativ sehr hochwertige Verarbeitung: Nach 2 Monaten Dauereinsatz in Staub, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit war das Objektiv wie neu

Aus Meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung für Reisen!
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am 20. Juni 2013
Habe ne D5100 mit 18-55 Kitobjektiv gekauft.
55mm war mir allerdings für ein "Immerdrauf" zu kurz. Somit viel die Wahl aus das 18-105. Natürlich gibt es im NIKON Sortiment weitaus bessere Objektive, allerdings bin ich erst seit 6 Monaten im DSLR Universum unterwegs und somit war mir eine gute Abbildungsleistung zu einem erschwinglichen Preis wichtig. Das Objektiv hat alle meine Kriterien erfüllt, ich fotografiere s ehr gerne mit ihm, es liegt zusammen mit dem Body der 5100 sehr gut in beiden Händen.
Ein Metallbajonett wäre super gewesen, dafür hätt ich auch etwas mehr bezahlt.
Würde das Objektiv jedem Einsteiger empfehlen, mit dem Rat auf das 18-55 zu verzichten und sofort etwas mehr Geld auszugeben.
Ich selbst würde es auch wieder kaufen. Jedoch wächst man mit seinen Aufgaben und damit die Ansprüche. Das nächste Objektiv wird bestimmt teurer.

25.04.2015
Nun konnte ich die letzten Jahre Erfahrungen sammeln und komme immer noch zu dem Schluss, dass es sich bei dem 18-105 um eine super Objektiv zu einem super Preis handelt.
Habe mehrere andere Objektive gekauft und getestet. Zuletzt war ich auf der Suche nach einem neuen Standardzoom um bei mehr Lichtstärke noch schärfere Fotos zu bekommen.
Habe nen Tamron 17-50VC und nen Tamron 24-70VC getestet. Beides bestimmt gute Objektive nur leider ohne Justierung durch Tamron unbrauchbar. Aber zurück zum Nikkor.
Bleibt erst mal mein Immerdrauf und passt in 80% aller Situationen. Die Bilder sind farbintensiv und gut in der Schärfe (den Rest macht Lightroom;) Den Rest muss sowieso mit Spezialobjektiven UWW,UTZ, FB und Makro abgedeckt werden.
Würde mir das 18-105 immer wieder kaufen. An den Forderungen Metallbajonett und eine bessere Frontlinsenverkleidung hat sich nicht geändert. Wäre es jetzt noch spritzwassergeschützt wäre es ein Traum;)
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am 25. März 2011
Ich habe dieses Objektiv als Kit-Objektiv zu meiner D 90 gekauft und zig hunderte Fotos damit geschossen, von daher möchte ich Ihnen meine Erfahrungen näher bringen. Ich muss vorweg schicken, dass ich mittlerweile wesentlich bessere Objektive dazugekauft habe, was sich natürlich im Vergleich auf die Bewertung niederschlägt. Folge: ich benutze es immer selterner.
Das Objektiv ist für den DX-Sensor (1,5 Crop.Faktor zu FX-Sensoren) gerechnet, sprich die angegebenen Brennweiten müssen bezogen auf die Sensorgröße nicht umgerechnet werden. Im Umkehrschluss ist eine Verwendung an FX-Kameras (D 700, D 3x und D 3s) nur bedingt empfehlenswert.

Verarbeitung, Haptik, technische Grunddaten

Nikon bietet ein gutes aber nicht perfekt verarbeitetes Objektiv an, was für den Amateur und Gelegenheitsfotograf ausreichende optische Qualitäten liefert. Die Mechanik ist o.k. aber schon stellenweise nachlässig bzw. wirkt lange nicht so professionell wie bei den teuren Objektiven aus dem Hause Nikon, auch irgendwo logisch bei diesem Preis.
Mit 420 g ist es auch nicht all zu schwer, das Plastikbajonett wirkt nicht vertrauenswürdig, tut aber bislang seine Arbeit einwandfrei. Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert. Das Objektiv ist, wie gesagt, komplett aus Plastik gefertigt und fühlt sich auch so an, haptisch also nicht unbedingt ein Genuss, aber ordentlich. Mit einem Brennweitenbereich von 18 bis 105 mm ist die alltagstaugliche Brennweitenspanne gut abgedeckt und für die Urlaubsreise ausreichend. Als sehr vorteilhaft sehe ich den verbauten Silent-Wave-Autofokusmotor und der VR Bildstabilisator an, was die Bewertung in dieser Disziplin deutlich anhebt.

Für Verarbeitung, Materialanmutung, Ausstattung und Mechanik = 3 Sterne.

Abbildungsleistungen - Bildqualität

Es handelt sich um ein nicht sonderlich lichtstarkes (3,5 - 5,6) Konsumerobjektiv. Doch die optische Qualität der verwendeten Linsengruppen ist grundsätzlich nicht von schlechten Eltern.

Nun besitze ich kein Prüflabor, mein Test- und Messinstrument ist das Auge und der PC. Dennoch die Unterschiede zu anderen Objektiven sind sehr deutlich wahrnehmbar. Aber der Reihe nach:

Für mich mittlerweile ein wichtiges Thema, wenn es um Abbildungsleistungen geht, ist die Verzeichnungsfreiheit bzw. wie hoch ist der Verzeichnungsfaktor eines Objektives. Nun höre ich schon die Kritiker Alarm schlagen, dass man diesen unschönen Faktor am PC mit entsprechenden Programmen korrigieren kann. Klar, kann man. Mach ich ja auch, aber mal ehrlich, je besser die Grundbilddaten, umso besser kann ich später auch am PC nachbearbeiten. Wenn ich erst jedes Bild aufwendig "geraderücken, entrauschen und nachschärfen muss" kriege ich einen Hals. Vom zeitlichen Faktor abgesehen. Sicher eine gute Software für derartige Korrekturen ist das Angebot von DxO (für Sparfüchse - besser als nichts), professioneller ist natürlich Photoshop, naja ein anderes Thema.

Das 18-105er "brilliert" mit zum Teil heftigen Verzeichnungen. Besonders ausgeprägt im 18mm Weitwinkelbereich, eine "Mega-Tonne" beleidigt das Auge. Zum "Heulen" schöne Biegungen... Bei Landschaftsaufnahmen durchaus vertretbar, aber bei Architektur bzw. städtischen Abbildungen ist diese Verzeichnung sehr hinderlich, weil überdeutlich. Recht verzeichnungsfrei ist das gute Stück dagegen überraschend im 24 mm Bereich, ab 35 mm schlägt es in ein heftiges "Kissen" um, was auch bis 105 mm so erhalten bleibt. Wie gesagt, zum Tragen kommt es mehr bei Aufnahmen in der Stadt oder Gebäuden im Hintergrund. Selbst die kamerainterne Verzeichnungskorrektur (D 90) vermag diesen Fehler nicht auszubügeln. Für diese Leistung vergebe ich lediglich 2 Sterne, schade.

Ein Bereich, welches das Objektiv sehr gut löst, ist die Schärfeabbildung. In allen Brennweitenbereichen glänzt das Teil mit sehr guten, knackscharfen und kontrastreichen Abbildungen, der Autofokus (im Verbund Kamera D 90 + Objektiv) arbeitet ausgezeichnet, der VR-Modus hilft deutlich Verwacklungsunschärfen zu minimieren, dafür 5 Sterne!

Chromatische Aberrationen halten sich erfreulich in Grenzen, nur bei großen Vergrößerungen ab A 4 sind Farbsäume deutlich sichtbar, dafür 3 Sterne.

Ein weiteres Unterthema im Bereich Bildqualität sind Vignettierungen, also Abschattungen im Randbereich. Deutlich aufgefallen sind sie mir lediglich bei offener Blende in den Brennweitengrenzbereichen bei 18 bzw. 105 mm und auch nur dann, wenn der Hintergrund von gleichmäßiger Struktur und Ausleuchtung war. Als gut empfand ich die Abbildungsleistung und für mein Auge nicht mehr sichtbare Abschattung, bei Blende 8 und darüber, 3 Sterne dafür.

In Sachen Bokeh, na was soll ich sagen, da gibt es wirklich besser geeignete Objektive. Überhaupt ein einigermaßen Bokeh mit diesem Objektiv hinzubekommen ist schwierig, aber so ist das oft bei Zoom-Objektiven. (Ich belasse es bei dieser Disziplin ohne Bewertung).

Zusammengefasst in Sachen Bildqualität: 3+ Sterne (für die erstaunliche Schärfeleistung das Extra-Plus)

Preis-Leistung

In Anbetracht des doch recht günstigen Preises bei ordentlicher verarbeitungs- und optischer Qualität kann man ruhigen Gewissens 4 Sterne in diesem Sektor vergeben.

End-Fazit:

3,3 Sterne und ein Extra "+" für die Schärfeleistung

Ein gutes Alltags-Zoom der Konsumerliga, recht robust, trotz hohen Plastikanteil und billigem Kunstoff-Bajonett, dennoch sauber verarbeitet, mechanisch insoweit o.k., mit sehr guter Ausstattung ist es ein vertretbares gutes Mehrwertangebot zum Einstieg in die Nikon-SLR-Foto-Welt. Ambitionierte Amateure werden bei Zeiten objektivtechnisch umsteigen, um mehr aus ihren SLR`s heraus zu holen. Warum keine 4 Sterne, bei 3 Sternen und trotz Extra "Plus"? Die recht starke Verzeichnung über den gesamten Brennweitenbereich und das billige Kunststoffbajonett haben eine 4 Sternewertung einfach nicht zugelassen, Sorry. Dennoch ist es sein Geld wert, keine Frage.
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am 1. Mai 2014
Nachdem ich bei Amazon die D3200 im Set mit einem 18 - 55 mm Objektiv zu einem Wahnsinnspreis (Cybermonday) bekommen habe, musste ich nach kurzer Zeit feststellen, dass 3-fach Zoom einfach zu wenig ist. Für viele Aufnahmesituationen einfach nicht so sehr geeignet. Deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit nach einem Objektiv mit höherem Zoomfaktor Ausschau gehalten und stieß auf dieses Objektiv zu einem noch dazu ansprechenden Preis. Mit ED-Linse, was für gute Farbtreue stehen soll. Nun, gekauft und drangebaut. Was soll ich sagen: DAs ist jetzt mein Allrounder, welches ich immer auf meiner Nikon draufhabe. 90-95% aller Fotos, die ich mache, deckt dieses Objektiv ab. Es ist bemerkenswert, dass man selbst in Kirchen ohne Blitz in 10-12 m Entfernung Personen noch scharf und ohne Rauschen aufs Bild kriegt, wenn sich diese nicht allzusehr bewegen. Ich habe den Kauf dieses Objektivs nicht bereut und bin froh, dass ich es habe.
Ich habe natürlich auch mit dem Objektiv 18-200 geliebäugelt, um noch mehr Zoom zu haben, aber dieses Objektiv ist gleich viel teurer und für den Fall, dass ich einen größeren Zoom benötige, nutze ich mein "altes" Tele von der analogen Spiegelreflex (70 - 300), welches auch an der digitalen SLR funktioniert, wobei ich manuell fokussieren muss, aber die Bilder werden auch scharf und die Kamera belichtet richtig.
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