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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 6. Juni 2011
Keine 5 Monate nach dem von den Kritikern zerrissenen ,Self Portrait' erschien ,New Morning' und es wurde Dylan unterstellt, daß er deswegen so rasch das nächste Album herausbrachte, weil er seinen guten Ruf wieder zurecht rücken wollte. Dabei hätte spätestens seit ,Ballad Of A Thin Man' klar sein sollen, wie wichtig ihm die Meinung von Kritikern war...

Die Wahrheit ist, daß Dylan damals wieder einen starken Kreativitätsschub hatte und ein Großteil des Albums schon bei der Veröffentlichung von ,Self Portrait' im Kasten war. Dennoch wirken ein paar songs hier unfertig produziert, vor allem ,Time Passes Slowly' und ,Went To See The Gypsy'. Das tut der Qualität dieser Platte aber kaum Abbruch. Al Kooper war wieder mit von der Partie und sein Orgel/Piano Spiel hat großen Anteil an der gelungenen Interpretation dieser songs. 2 songs davon wurden kurz danach auch große Hits, allerdings in Versionen von anderen.

,If Not For You' wurde von George Harrison für ,All Things Must Pass' aufgenommen, wurde aber kurze Zeit später der erste große Hit einer jungen australischen Country Sängerin namens Olivia Newton-John. Die kleine nur von Piano begleitete Melodie ,Father Of Night', am Ende von New Morning, wurde 3 Jahre später von der Earth Band zu einem 10 minütigen Prog-Rock Epos ausgebaut und wurde unter Fans der Band einer ihrer beliebtesten tracks.

Im Grunde gibt es auf New Morning aber viel bessere und keine schlechten Nummern. Als Highlights kann man ,Day Of The Locusts', den country Walzer ,Winterlude', das unglaublich coole und doch herumblödelnde `If Dogs Run Free', das an J.J. Cale erinnert und auf dem Kooper eine starkes Jazz-Piano spielt, den Titeltrack, den Blues ,One More Weekend' und den heimlichen Klassiker ,The Man In Me' ausmachen. Und im leider zu kurzen ,Three Angels' kündigt sich schon irgendwie ,Knockin' On heaven's Door' an.

Kompositorisch war Dylan noch voll auf dem Höhepunkt und die Produktion klingt zwar tw. unfertig, aber auch herrlich organisch und erdig. Und wenn die songs so gut sind, dann paßt das sogar besser, als eine bis ins kleinste Detail ausgefeilte und Top aufgenommen Produktion.

Ein Album, das so homogen klingt und dabei den Spagath zwischen Folk, Pop, Country und Blues so gut schafft, wie nur wenige andere von Dylan's Scheiben.
2323 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2009
Bei kaum einer Dylan-LP war die Veröffentlichung eines Remasters so überfällig wie bei New Morning. Es handelt sich dabei zweifelsohne um eine der schönsten von allen LPs, die Dylan je gemacht hat: Samtweich, ausgeglichen und ideenreich. Mit herrlichen Songs (die meisten kennen z.B. The Man In Me vom Film The Big Lebowski).
Umso unverständlicher war es, dass Sony so lange damit gezögert hat, die neue Fassung zu bringen - weder in der ersten noch der zweiten "Ladung" von Dylan-Remasters war New Morning dabei, obwohl die 1987er CD-Überspielung eine echte Schande war (zusammen mit der ebenfalls grottenschlecht gemachten Ur-CD-Ausgabe von Blood On The Tracks).
Aber das ist ja nun vorbei: Endlich darf sich der Dylan-Fan genauso wie jeder, der Dylan erst noch für sich entdecken möchte (dazu ist New Morning perfekt geeignet!) über eine fein ausbalancierte und nicht untersteuerte Version freuen. Ich bin überglücklich!
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am 26. November 2009
New Morning ist eines der richtig guten Alben von Bob Dylan, mit Glanzleistungen wie dem grandiosen "The Man In Me", dem Original zu Robert Palmer's "If Not For You", dem witzigen Walzer "Winterlude", dem Geheimtipp "Day Of The Locusts" und einer unfassbaren Grundstimmung:
Gelöst, frei, (fast) völlig unpolitisch und total unverbissen, eben wie er Anfang der 70er war. Unbending dazukaufen: Dylan (das Album von 1973), um die Gesamtsituation zu begreifen.

Aber irgendwie kennen New Morning fast nur eingefleischte Fans. Schade drum!
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
an dieser Stelle zu sagen, Bob Dylan hätte hier geschwächelt wäre schlichtweg gelogen.
Es stimmt schon: Verglichen mit vielen anderen Meilensteinen, die His Bobness im Laufe seiner verblüffenden Karriere zu Tage gebracht hat, ist NEW MORNING kein Überdrüberalbum. Allerdings hat es meines Erachtens einen spürbaren und angenehmen Touch an "Lässigkeit" oder nennen wir's "Unbeschwertheit" inne, der die positiven Aspekte dieses Werkes mühelos in den Vordergrund stellt.

Highlight und zugleich auch bekanntester Track hierauf dürfte wohl das legendäre "The Man In Me" sein, das im Grunde all die hübschen Vorzüge dieses Albums ziemlich genau auf den Punkt bringt.
Den direkten Vorgänger "Self Portrait" besitze ich offengestanden gar nicht, weshalb ich hier und jetzt auch keine Vergleiche dazu anstellen will und kann. Dennoch dürfte NEW MORNING eine Steigerung hierzu gewesen sein. Ehrlich gesagt habe ich "Self Portrait" ja auch deshalb nicht erstanden, weil es mich (vom Reinhören her) noch nicht so richtig vom Hocker gerissen hat.
Bob Dylan ist (wie immer eigentlich) bei NEW MORNING auf der Suche nach a. sich selbst, b. Wahrheit und c. guter Musik.

Und - wie eingangs erwähnt - so unbeschwert und locker dürfte ihm das, schenkt man dem, was man zu hören bekommt Glauben, tatsächlich nur selten gefallen sein!

Ich persönlich finde ja das zu jenem Zeitpunkt (wir sind gerade am Beginn der 70er) noch kommende, vielseits gerühmte "Blood On The Tracks" auch nicht sooooooooo besonders toll, wie offenbar ein Großteil der Dylan-Fangemeinde. Dennoch wage ich mich selbst guten Gewissens als echten Bob-Dylan-Fan zu bezeichnen!

Fazit: NEW MORNING ist wohl so ein Album, das man sich jederzeit zulegen kann. Zwar bezeichnet es keinen außergewöhnlichen Wende- oder Höhepunkt in der Laufbahn des großartigen Songwriters und -interpreten, aber andererseits ist es mit Sicherheit auch kein Schwachpunkt der üppigen Dylan-Chronologie.
Fans sollten diese Platte schon besitzen, finde ich!

Für Einsteiger würde ich zunächst eher mal andere Alben empfehlen, wie etwa "The Freewheelin' Bob Dylan", "Another Side Of Bob Dylan", "Birnging It All Back Home", "Highway 61 Revisited", "Blonde On Blonde", "Oh Mercy!", "Time Out Of Mind", "Love & Theft", "Modern Times"... Sogar "Slow Train Coming" oder "Together Through Life" würde ich noch vor NEW MORNING reihen...

Dass es aber eben trotzdem eine hörens- und besitzenswerte Platte ist, unterstreicht ein weiteres Mal (würde ich meinen) die außergewöhnlichen Fähigkeiten eines Bob Dylan.

P.S. Auch einige der Bootleg-Series würde ich noch vor eben rezensierte Platte stellen. Ist halt (wie immer) sicher auch Geschmackssache!

Whatever - jedenfalls: Viel Spaß beim Hören, Sammeln und Entdecken!!
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am 6. November 2015
Also ich habe so meine Probleme mit 'New Morning.Woran das liegt?Schwer zu sagen,ich finde das Werk in sich nicht geschlossen oder nicht rund. Vielleicht liegt es auch daran das ich zu verwöhnt war von den anderen Alben davor(Außer 'Self Portrait' das kenne ich leider noch nicht). Also leider nur 3 Sterne
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am 28. März 2009
Nicht jedermanns Lieblingsalbum, aber das, was höchst überfällig war, wurde nun getan, nämlich ein paar weitere Dylan-Alben endlich in ordentlicher Klangqualität herauszubringen. @ Sonymusic: Wann kommen die restlichen Alben? Und wann die SACDs?
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am 11. März 2013
Guter, authentischer Dylan, sofern man das bei Bob Dylan, dem ewigen Rätsel, überhaupt sagen kann. Songs, die von anderen Hörern als nicht ganz durchproduziert bewertet werden (bsp. Day of the Locusts), gefallen mir gut, weil heute viele Bands wieder auf der Suche sind nach rauen, etwas holprigen und ungschliffenen Sounds. Auch The Man in Me ist ein schöner Song, nicht nur wegen dem Lebowski-Soundtrack. Wie bei allen Alben greift Dylan auch hier 2-3 mal daneben, worüber man sich selbstverständlich streiten kann. Songs in einer Pseudo-Jazzstilistik hätte er sich sparen können.
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am 5. Mai 2014
Allein Day of the Locusts ist super - ich kannte es vorher nicht. Es gibt aber auch noch andere tolle Songs darauf. Ich möchte das Album nicht mehr missen. Super Album - und sowieso: super Songwriter!
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am 3. März 2012
Mit diesem Werk befreit sich Dylan endgültig von seinem Image der 60er Jahre. Dieses Album ist total anders, fast schon philosophische Lyrics, Songs mit eindeutig religiöser Thematik offenbaren uns einen nachdenklichen, suchenden Künstler der wider allen Mainstream seinen Weg geht. Bis auf das mir zu kirchlich und zu smooth klingende "Three Angels" ein tolles Werk.
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am 27. Mai 2016
Auf diesem Album geht Bob Dylans Musik noch nicht unter in der selbststilisierenden Attitüde des Stichwortgebers der Protestkultur der 60er Jahre. Echte Texte, ehrliche Musik - eben Dylan...
Mein Favorit: The Man in Me
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