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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 2. Juni 2008
Nun ist es also endlich da: Lil Wayne's "Tha Carter III", ein Album, das sich vor Hype kaum schützen konnte. Bereits 2006 begann die Produktion, doch ständig wurden Tracks geleakt und Weezy produzierte Material das für mindestens 2 oder 3 weitere Alben gereicht hätte. Keine andere Platte in der Rap-Geschichte hat sich bereits vor Release 1,5 Millionen mal verkauft, weshalb man sich natürlich sofort fragt, ob sich der ganze Trubel auch gelohnt hat. Mit Unterstützung von Leuten wie Cool & Dre, Kanye West, Mr. Bangladesh, David Banner, Deezle, The Alchemist, DJ Nasty, Play-N-Skillz oder StreetRunner entstand das von der Welt wohl am meisten erwartete Rap-Album 2008.
"Tha Carter III" fällt schon gleich durch sein außergewöhnliches Cover auf. Mit dem Kinderfoto will Weezy F. Baby an die legendären "Illmatic" von Nas und "Ready To Die" von The Notorious B.I.G. erinnern, vielleicht ist sein Ego auch schon so groß, dass er sich auf eine Stufe mit ihnen stellt. Musikalisch beginnt das Ganze etwas zurückhaltender und zwar mit den eher ruhigen Introsong "3 Peat", der vor hämmernden Bässen und einer schönen Streicher-/Synthie-Melodie nur so strotz. Der Birdman Jr. rappt nicht außergewöhnlich gut, kann aber seine einmalige Stimme perfekt einsetzen. Weiter geht es mit einem Meisterwerk der Chilligkeit, die Rede ist von "Mr. Carter", bei dem Shawn "Jay-Z" Carter als Feature für Dwayne "Lil Wayne" Carter fungiert. Das Instrumental besteht aus einem angenehmen Beat und einem entspannten Klavierspiel während der Strophen, im Refrain setzen dann noch Geigen und eine Computerstimme ein, die zum wahren Ohrwurm mutieren und einem gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Weezy rappt richtig gut, aber Altmeister Jay-Z gefällt mir hier etwas besser. Hitsingle "A Milli" sollte mittlerweile jeder kennen. Es ist ein wahres Bass-Monster, das sich jedoch nur für Clubs eignet, da die übertriebenen Bässe und die nervige Hintergrundstimme doch recht bald zu nerven anfangen. Nach ihrem gemeinsamen Mixtape "You Can't Feel My Pain" war es eigentlich klar, dass Lil Wayne und T-Pain auch hier gemeinsam arbeiten werden. Dies hört man auf "Got Money". Dies ist ein typischer South-Banger. Treibende Beats, eine grandiose Synthesizer-Melodie, die ab und zu von Geigen unterstützt wird, dazu ein richtig nicer Refrain von T-Pain. Klasse! Lediglich Weezy macht nicht alles perfekt, da man sein Rappen eher als Vocoder-Krächzen bezeichnen sollte, dennoch eine grandiose Nummer, hauptsächlich dank T-Pain. Dass Wayne's Musik auch etwas für ältere Semester ist, zeigt der Auftritt der 50 jährigen Soul-Legende Babyface auf dem R'n'B lastigen "Comfortable", einer ruhigeren und smoothen Nummer, die der Abwechslung sicher sehr dienlich ist. Leider gibt es auf "Tha Carter III" auch eher schwache Momente. Diese wären unter anderem das langweilige "Dr. Carter" und das übertrieben harte und unmelodische "Phone Home", die nicht wirklich beigeistern können. Nach ihrem Hammer-Track "Shooter" von "Tha Carter II", gibt es auch hier ein Lied von Weezy und Robin Thicke. Dieses wäre das sehr Soul mäßige, groovende und wohl auch eher für Erwachsene gedachte "Tie My Hands", bei dem besonders Robin Thicke heraussticht, aber auch Weezy rappt nicht schlecht. Die eher rockige Schiene fährt Lil Wayne mit "Playin' With Fire", das jedoch nur im Refrain wirklich überzeugen kann und ansonsten etwas unausgereift wirkt. "Lollipop" MUSS eigentlich jeder kennen, da man ja gar nicht mehr darum kommt es irgendwo zu hören, sei es Radio oder Disco. Anfangs mochte ich den Song nicht wirklich, mittlerweile find ich ihn besser, was besonders an dem verdammt chilligen und melodischen Synthie-Beat liegt, der auch echt gut bumpt. Highlight ist hier der gesungene Refrain von Static Major, der den Erfolg der Single leider nicht mehr miterleben konnte, da er 2 Wochen vor Release verstarb. Weezy's Raps hier fand ich am Anfang doch mehr als gewöhnungsbedürftig, aber wenn ich ehrlich sein soll, mag ich es mittlerweile doch. Verdammt schlecht hingegen ist "La La" zusammen mit Brisco und Busta Rhymes. Ein verdammt nerviger Kindergesang trifft auf viel zu harte Bässe, die bei einer guten Anlage schon bald in den Ohren schmerzen, dazu rappen alle drei nur mäßig. Ich glaube, ich habe noch nie eine solch schlechte Produktion von David Banner gehört wie hier. Da freut man sich doch gleich auf die Bombe "You Ain't Got Nuthin" zusammen mit den beiden New Yorkern Fabolous und Juelz Santana, mit dem Weezy ja auch noch ein Album veröffentlichen will. Der Beat klingt nach einer Mischung aus East und South, also genau wie die Herkunft der MCs. Hart, mit eingängigem "Kopfnicker"-Rhythmus und freshen elektrischen Elementen. Alle drei rhymen hier richtig gut, egal ob Fab, Juelz oder Wayne - es macht einfach Spaß zuzuhören. Neben "Mr. Carter" ist dies der beste Song. Ebenfalls überzeugend wären die entspannte und melodische Kanye West-Produktion "Let The Beat Build", das wieder sehr von R'n'B geprägte "Mrs. Officer" zusammen mit Bobby Valentino und der über 9 Minuten andauernde Outrosong "Don't Get It".
Insgesamt wurde "Tha Carter III" ein wirklich zufriedenstellendes Album. Viele loben es in den Himmel, das ist jedoch genauso falsch wie diejenigen, die behaupten, es wäre Schrott. Es gibt zwar leider einige nicht gelungene Songs, dafür aber auch echte Kracher. Nach "Tha Carter II", mit dem der Nachfolger nicht mithalten kann, hatte ich etwas mehr Experimentierfreudigkeit von Lil Wayne erwartet, doch auch so kommt man sicher auf seine Kosten. Für Weezy-Fans absolut zu empfehlen, alle anderen sollten vielleicht vorher mal reinhören.

R.I.P. Static Major
22 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2011
Alles perfekt, aufjeden fall bei der music,die lieferung kam auch schnell doch leider waren lauter kratzer in der hülle :( deshalb nur 4 sterne sonst allesperfekt
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am 16. Januar 2013
fast jedes lied ( ausgenommen lollipop) macht verdammt spaß zu hören, im vergleich zu seinen neuen Tracks, ist the Carter 3 ein Meisterstück der black Musik
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am 19. November 2015
Früher über Haupt nicht meins jetzt feier ich ihn einfach tot, seine alben sin klasse zusammen gestellt und machen sehr viel spaß zum hören
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am 14. Januar 2015
Ich hab die CD als Geschenk für einen Kumpel gekauft. Von Lil Wayne kann man halten was man will. Gefreut hat er sich jedenfalls.
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am 13. Februar 2014
Meiner Meinung nach das Beste Album von Lil Wayne !!
Alle Tracks sind sehr gut hörbar und haben hammer Beats
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Juli 2008
Selten vernahm man einen größeren Hype um ein einziges Album wie bei Lil Wayne's
neuem Album "Tha Carter III".
Vom Album des Jahres wurde bereits gesprochen - tatsächlich muss man sagen dass es
Lil Wayne trotz der hohen Erwartungen gelingt, ein rundum gelungenes Album zu kreeieren
und somit dem scheinbar grenzenlosen Hype gerecht zu werden.

Wenn man sich überlegt, dass das Album bereits vor Release Date knapp 1,5 Mio. mal
verkauft wurde und Lil Waynes "myspace"-Account der meist besuchteste weltweit ist,
muss man sich fragen von welchem Kerl wir hier überhaupt reden.

Keine Frage Lil Wayne hat sich in den USA längst als einer der besten Rapper etabliert,
wobei hauptsächlich seine einzigartige Stimme seine Besonderheit ausmacht und nicht
seine Rapskills.

Mit "Tha Carter I und II" sorgte er bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für
aufsehen und gute Musik.
Nebenher produzierte er so viele Mixtapes und Featurings, dass man ihn getrost als
Workaholic bezeichnen könnte.

Doch Masse macht noch lange keine Qualität.
Eben diese hat Lil Wayne allerdings für sich gepachtet.

Seine Songs klingen allesamt gelungen - sowohl die Beats, als auch die Vocals
- was allerdings nicht nur an Lil Wayne selbst liegt, sondern zu gleichen Teilen an den
Produzenten und Featurings die er sich für seine Alben mit ins Boot geholt hat, oder besser
gesagt die allesamt mit in sein Boot wollen.

Vor allem bei "Tha Carter III" war der Andrang überwältigend und deshalb konnte sich
Lil Wayne getrost das Beste vom Besten raussuchen.

Produzenten wie Cool & Dre, Kanye West, Alchemist oder Deezle nahmen sich den Beats an
und produzierten innovativen, tollen Rap mit eingängigen und ohrwurmgarantierenden Beats.

Am außergewöhnlichsten und dennoch, meiner Meinung nach, besten ist hierbei der geniale
Song "Lollipop" geworden, der von Jim Josin und "Deezle" produziert wurde und in den USA
bereits alle Rekorde gebrochen hat, wie zum Beispiel "meistgespielte Hip-Hop Single im
US-Radio".

Doch das 16 Song umfassende Album hat noch mehr zu bieten als "Lollipop".
Zusammen mit Künstlern wie, Hurricane Chris, Juelz Santana, Fabolous, Busta Rhymes,
Ludacris oder Jay-Z bietet er eine "Hitbandbreite" auf, die seines gleichen sucht.

Absolut herausragend zu erwähnen ist ebenfalls der Song "Got Money" mit T-Pain,
der wie so oft durch seine starken Refrains überzeugen kann, sowie das peppige "Mr. Carter"
zusammen mit Jay-Z.

Das ruhigere "Mrs. Officer" mit Bobby Valentino oder "Comfortable", bringen auch etwas R&B
Klänge in das sonst doch eher rap-lastige Album.

Trotzdem gelingt es auch Lil Wayne & Co. nicht ein durchgehend glänzendes Album zu kreeieren.
Songs wie "Phone Home" oder "La La" wirken ideenlos und unpassend zu dem sonst hitgewaltigen
Longplayer.

Dennoch gelingt es Lil Wayne mal wieder, dank seiner jahrelangen Routine, seine doch eher
schwächeren Rapskills durch seine einzigartige Stimme auszugleichen, und, auch dank der
zahlreichen Featurings, ein Album der Extraklasse abzuliefern.
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am 30. August 2008
Knapp drei Monate nach Release, nach dem unglaublichen Hype um Dwayne Carter, seinen unzähligen Synonymen und Carter 3 bleibt eine Frage:
Hat sich das Warten gelohnt?
Und als jemand der Lil Wayne schon sehr lange hört muss ich sagen - und damit bin ich vermutlich in einer Minderheit - nicht wirklich.

Es gibt zwar wesentlich schlechtere South-Alben der letzten Zeit, aber ich messe sie immer gerne an ihren Vörgängern und in dessen Schatten steht Carter 3.

Manchmal muss ich mir echt die Frage stellen, ob nur ich finde, dass Wayne seinen kompletten Rapstyle, d.h. Lyrics und Flow vollkommen zum schlechteren entwickelt hat. Diese häufigen Schreie und das Lachen finde ich beispielsweise nur störend und affig. Selbst im Vergleich zum "modernen" Carter 2 haben seine Texte an Orginalität und Biss verloren. Trotzdem hat Carter 3 auch gute Seiten:

Bester Track des Albums ist mM "Dr. Carter". Neben einem sehr orginellen Grundkonstrukt (Wayne rapt aus der Sicht eines Rapper-kurierenden Doktors), überzeugt v.a. der exzelente KanYe West Beat - wieder mal.
Weitere gute Titel:
- "3 Peat"
- "Mr. Carter" ft. Jay-Z
- "A Milli" (der wohl ausgelutscheste Mixtape Track seit Jay-Zs "Roc Boys")
- "Let The Beat Build" (und wieder ein wunderschöner und orgineller KanYe Beat)

Totalausfälle sind "La La", ein einfach grausamer Beat von David Banner, "Shot Me Down", unglaublich langweilig und "Lollipop", bei dem ich bis heute nicht verstehe wie man es als erste Single veröffentlichen, bzw. gut finden kann.

Dazwischen findet sich viel Durchschnitt, mal besser wie "Dontgetit", mal schlechter wie das Vocoder/T-Pain verseuchte "Got Money" oder auch die vielen RnB Titel.

Nach drei Monaten stelle ich fest wie wenig Wiederhörwert Carter 3 überhaupt hat. Selbst die guten Titel blieben mir nicht lang im Gedächtniss, auch wenn sich das Album beim ersten Einlegen durchaus hören lassen kann. Trotzdem sind die drei Sterne (egtl. 2,5) durchaus wohlwollend bemessen.
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am 2. Juni 2008
Endlich ist die Tha Carter Trilogy komplett. Cash Money Rapper Lil Wayne veröffentlich mit Tha Carter 3, den dritten und gleichzeitig auch letzten Teil der Carter Reihe. Seit dem Jahre 2006 arbeitete Weezy an diesem Album und bastelte einen Song nach dem anderen, von denen ein Großteil dann auch sofort im Internet geleakt wurde bzw. auf diversen Mixtapes zu finden war. Birdman J.R. könnte mit diesen Aufnahmen die sich grob geschätzt auf über 60 Songs ausbreiten locker 3-4 Alben vollpacken, doch für Tha Carter 3 hat er sich eine Menge Zeit gelassen um der Platte den perfekten Schliff zu verleihen und nicht nur das brachte dem Album wohl den größten Hype um ein Rap Veröffentlichung seit vielen vielen Jahren sondern wurde auch von vielen Musikjournalisten als "Most Anticipated Album Of 2008" abgestempelt. Lil Wayne hat bereits jetzt vor Release am 10. Juni (offizielles US Release) Platin sicher, das Carter III bereits über 1,5 Millionen mal durch Vorbestellungen verkauft hat. Als Vorbote schickte Universal die erste Single "Lollipop" zusammen mit Static Major ins Rennen. Mit diesem Song schaffte Weezy seinen ersten #1 Hit in den USA und gleichzeitig wurde "Lollipop" auch der meistgespielte Rap Song im US Radio aller Zeiten. Die Single an sich dürfte wohl JEDER kennen und jetzt dürfte Weezy wohl auch für Hardcore Mainstream Rap Hörer kein unbeschriebenes Blatt mehr sein. Der Track besticht durch seinen smoothen Beat und der tollen Synthesiizer Melodie, welcher ein chilliges Sahnehäupchen durch Static Majors überragend gesungenem Refrain aufgesetzt wird, allerdings muss man sagen das Wayne's Raps hier nicht gerade überragend sind und sich durch die elektrisch verzerrte Stimme grausam anhören. Leider ist Static Major mittlerweile verstorben - R.I.P.. Als Produzenten zeigen sich auf Teil 3 der Carter Reihe u. a. Majestro, Kanye West, Cool & Dre, Swizz Beatz, Play-N-Skillz, David Banner, Just Blaze und Jim Jonsin verantwortlich. Als Features konnte Weezy F. Baby u. a. Jay Z, T-Pain, Babyface, Busta Rhymes, Young Money/Cash Money Kollege Brisco, Robin Thicke, Juelz Santana und Fabolous für sich gewinnen. Das erste Highlight steuert uns sofort mit "Mr. Carter" entgegen eine Kollabo von Weezy mit Jay Z. Ein toller Just Blaze Beat mit Klaviermelodie, Wayne sowie Jay Z liefern gute Rhymes ab und der Refrain mit so einer Art Piepsstimme ist einfach cool gemacht und hat Ohrwurmcharakter. Den Song "A Millie" dürften eigentlich auch schon ziemlich viele kennen und dieser Track ist wohl mehr als Perfekt für die Clubs durch seine hämmernden übertriebenen Bässe, allerdings finde ich den Song nach kurzer Zeit doch recht langweilig und dieses ständige "A Milli" Gerufe im Hintergrund nervt irgendwann. "Got Money" mit T-Pain ist ebenfalls eine gute Kollabo und ein weiterer Banger im typischen Southern Style, das ganze wieder mit einer Synthesizer Melodie versetzt und T-Pains gewöhnliche geniale Refrains. Bei "Comfortable" gibt sich Soul Legende Babyface die Ehre und dabei rausgekommen ist ein wundervoller chilliger Song mit Streicherintrumental, das einen von der ersten Sekunde nicht mehr los lässt und durch Babyfaces traumhaft gesungenem Refrain perfek abgerundet wird. Auf "Tie my hands" ist Robin Thicke mit am Start und Weezy bring hier durch einen smoothen Beat und Begleitung einer Akkustik Gitarre wieder mal eine smoothe und chillige Atmosphäre rein. Doch leider blieben dem Album einige Lückenfüller nicht erspart. "Dr. Carter" ist auf Old School gemacht, aber finde ich einen Totalausfall, einfach nur richtig langweilig dieser Track, da hätte man viel viel mehr rausholen können der Ansatz/die Idee war ja nicht schlecht, die Umsetzung allerdings mehr als misserabel. Auch "Phone Home" gehört zu den Negativpunkten des Albums. Der Song beginnt eigentlich ganz ordentlich mit einer fröhlichen Pianomelodie wird dann aber dann immer spaciger und finsterer und was dann folgt ist ein ideenloses Beatgehämmer ohne richtigen Rhytmus und Melodie. "La La"...oh man über diesen Song möchte ich nicht so viele Worte verlieren da kriegt man schon Ohrenkrebs durch dieses ständige kitschige "La La" im Hintergrund, das ganze hört sich eher wie ein Kinderlind an aber hat nichts auf einem Lil Wayne Album zu suchen - grottenschlecht. Die beiden von Kanye West produzierten Songs "Shoot me down" und "Let the beat build" hingegen sind dann schon um einiges besser und zeigen Weezy wieder von seiner besten Seite. Zum Schluss bleibt zu sagen: Das Warten hat endlich ein Ende, Carter III ist da doch die hohen Erwartungen und den riesengroßen Hype erfüllt der Longplayer meiner Meinung nach nicht. Das Album bewegt sich auf einer Welle zwischen 3 und 4 Sternen, obwohl es sich dann doch eher zu den 4 Sternen hinzieht wenn man es aufrundet.

PeAcE
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am 17. Juni 2008
Nach unzähligen Verschiebungen und unendlichen vielen neuen Tracks ist es nun da: Das meisterwarteste Rap Album 2008, die Rede ist von Tha Carter III. Alleine 1,5 Millionen Vorbestellungen hatte das Album. Dazu wurden am Releasetag 423.000 Exemplare verkauft. Unglaubliche Zahlen für die heutige Zeit, wo ja leider mehr gedownloaded wird. Schuld an diesen unglaublichen Verkaufszahlen dürfte wohl ein Track sein, die Single "Lollipop". Auf jedem Radio Sender wird und wurde der Track rauf und runter gespielt. Warum "Lollipop" so erfolgreich ist, verstehe ich aber eigentlich nicht. Denn Waynes Stimme ist auf diesem Lied verzerrt, was alles andere als toll klingt. Einzig und allein der Refrain, gesungen von Static Major, kann überzeugen. Nunja, das Album beginnt mit "3 Peat", einem schnellen Track. Der Beat kann überzeugen, genauso wie die düstere Melodie. Auch die Raps von Weezy gehen OK. Nun folgt eine absolute Bombe: "Mr. Carter" mit Jay-Z. Gleich Am Anfang ertönt eine schöne Melodie, dann kommen Piepstimmen hinzu, woraufhin Lil Wayne anfängt zu rappen. Gegen Ende bekommt Jay-Z die Chance sich zu beweisen. Und er stellt mit seinem Part so ziemlich alles in den Schatten. Klasse Leistung des Altmeisters. Was auch sehr genial klingt, ist das am Ende der Nummer, sozusagen ein Publikum den Refrain mitsingt. So einen Track hätte ich Lil Wayne gar nicht mehr zugetraut, denn "Mr. Carter" ist ohne Frage einer der besten Tracks in diesem Jahr! Nach diesem Highlight hofft man natürlich, dass das Album weiterhin dieses sehr hohe Niveau hält. Doch man wird gnadenlos enttäuscht. "A Milli" ist nämlich sowas von einfallslos und schlecht. Die ganze Zeit hört man eine gescrewte Stimme die "A Milli" sagt. Das ganze erinnert irgenwie ein bisschen an "Hustlin'" von Rick Ross, nur das "A Milli" tausendmal schlechter ist. Zum Glück fängt sich das Album ganz schnell wieder mit "Got Money". Diesmal hat T-Pain einen Part, welcher ja sowieso auf jedem zweitem South Album gefeatured ist. Ein gelungener Track, der durch seine schnelle Melodie und seinen guten Refrain auffällt. Das einzige was nervt ist Weezys verzerrte Stimme, welche er öfters auf diesem Album einsetzt. Nun kommt ein Track der an Chilligkeit wohl nicht übertroffen werden kann: "Comfortable" mit Babyface. Eine wunderschöne Melodie und Babyface perfektioniert den Track dann noch - ein Traum eines Liedes. "Dr. Carter" ist leider eine absolute Katastrophe. Die Melodie passt rein gar nicht zu Waynes schlechten Raps. Die ganze Nummer wirkt einfach nur so zusammengewürfelt. Ganz gelungen ist "Phone Home". Das Lied fängt toll an und man denkt schon das wird der beste Track des Albums, doch plötzlich setzt eine nervende Melodie ein, welche sich nachher aber wieder bessert. Im Refrain wird immer wieder "Phone Home" geschrien. Die Stimme in der Hook erinnert an bisschen an die von Mike Jones. "Tie My Hands" hat eine ruhige Melodie, sowie einen entspannten Beat vorzuweisen. Gast-Star Robin Thicke liefert hier auch eine gute Vorstellung. Weezy rappt hier mal wieder gut, insgesamt ist seine Leistung auf dem Album aber sehr unbeständig. Genauso entspannend und ruhig ist "Mrs. Officer" mit Bobby Valentino. Insgesamt können die ruhigen Tracks auf diesem Album mehr punkten, als die härteren. "Let The Beat Build" wirkt wieder unvollständig. Hier wird mal wieder völlig unmotiviert über einen durchschnittlichen Beat gerappt - einfach langweillig. "Shoot Me Down" wirkt genauso langweillig. Irgendwie hat der Track gar keinen Höhepunkt. Nun folgt die oben schon erwähnte Single "Lollipop". Nunja nach diesen langweilligen Tracks, hofft man mal wieder auf ein Highlight, doch mit "La La" folgt der absolute Absturz. Oh mein Gott, was für ein grottiger Beat, dann ertönt immer wieder dieses La La. Einfach schlimm. Wie kann man so einen Track nur aufs Album rauf packen? Mit "Playing With Fire" kommt immerhin wieder ein guter Track. "You Ain't Got Nuthin" ist dann endlich wieder ein richtiges Highlight. Ein harter Track, mit dabei sind Juelz Santana und Fabolous. Die Melodie kommt schön agressiv rüber und vor allendingen Diplomats Rapper Juelz Santana überzeugt hier auf voller Linie. Allerdings wird hier leider wieder Autotune eingesetzt. "Don't Get It" dauert stolze 9:52 Minuten, doch leider wird hier fast nur geredet. Enttäuschender Abschluss des Albums. Aber auch sonst ist der dritte Teil der "Tha Carter" Trilogie nur zum Teil gut. Immer wieder sind richtige Bomben zu finden, aber dann kommt auch immer wieder ein grottenschlechter Track. Das Album wird dem Hype auf keinem Fall gerecht. Dennoch sollten sich Fans von dem New Orleans Rapper das Album besorgen!

R.I.P. Static Major
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