Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos Learn More TDZ Matratzen Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle BundesligaLive AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
8
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:21,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Dezember 2008
Neue Erkenntnisse, andere Sichtweise, umgesetzte Erfahrung? Wenn sich Künstler, die als Pioniere ihrer Zeit gelten, mehrfach in ihrem Leben mit einem großen Werk auseinandersetzen, ergeben sich oft reizvolle Vergleichsmöglichkeiten. So ist es auch bei Nikolaus Harnoncourt und dem Bachschen Weihnachtsoratorium der Fall. Für viele dürfte die temperamentvolle Aufnahme von 1973 mit dem damals revolutionären Einsatz von Knabenstimmen immer noch Referenzcharakter besitzen.
Für mich jedoch hat die neue Sicht des Altmeisters der historischen Aufführungspraxis auf Bachs weihnachtlichen Kantatenzyklus durchaus ihren ganz eigenen Reiz. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Solistenriege, die Harnoncourt für diese Neuaufnahme vereint hat. Schade, dass Bach der Sopranpartie nicht mehr Soloarien zugedacht hat - Christine Schäfers wunderbare Stimme kommt hier leider fast zu selten zum Einsatz! Aber auch mit Bernarda Fink, Christian Gerhaher, Gerald Finley und vor allem Werner Güra als herrlich klar akzentuierender und intonierender Evangelist hat Harnoncourt eine sehr gute Wahl getroffen.
Die eigentlichen Stars dieser Aufnahme sind für mich allerdings die Musiker des Concentus Musicus Wien und der Arnold-Schoenberg-Chor, die Harnoncourt in gewohnt straffer und kerniger Manier führt und dabei der barocken Musik manche durchaus moderne Klangwirkung entlockt.
Hier und da ist die Pauke vielleicht etwas zu präsent, treten die Holzbläser etwas zu sehr in den Hintergrund (Jauchzet, frohlocket"), aber die unglaubliche Präsenz jeder einzelnen Note und der rhythmische Drive, der etwa im Eingangssatz der dritten Kantate (Herrscher des Himmels") steckt, stehen für mich sinnbildlich für diese spannende Gesamtaufnahme
0Kommentar| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2015
Langsamkeit hat Nicolaus Harnoncourt schon länger entdeckt - wie langsam spielte er die Figaro-Ouvertüre 2006 in Salzburg bei der Netrebko-Inszenierung? Und nun Bachs Weihnachtsoratorium. Da waltet Sorgfalt statt Effekt. Grund mag die Live-Situation gewesen sein, die Harnoncourt das Risiko der Rasanz vielleicht scheuen ließ. Als schöne Folge schaffen Concentus Musicus Wien und der Arnold-Schoenberg-Chor angenehme Feierlichkeit. Die Einleitung der fünften Kantate „Ehre sei dir Gott gesungen“ besticht durch so saubere Abstufung und große Beweglichkeit. Vielleicht die schönsten Momente der SACD: Christine Schäfer in „Flößt mein Heiland, flößt dein Namen“ und Bernarda Fink mit ihrer freudigen Ankündigung „Bereite dich Zion“. Und dann immer wieder das „Jauchzet frohlocket“.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 30. November 2008
Der große alte Herr der historischen Aufführungspraxis hat sich etwa dreißig Jahre nach seiner ersten Aufnahme noch einmal Bachs wohl beliebtesten Chorwerk gewidmet.

Dabei fällt zunächst einmal auf, dass die Aufnahme sehr viel weniger radikal und sperrig geraten ist als die erste Einspielung - hatte der Dirigent einst stark den Charakter des Werkes als Sammlung von 6 einzelnen Kantaten betont, dazu noch auf die Originalbesetzung ausschließlich mit Männern und Knaben zurück gegriffen (mit den dabei unvermeidbaren Konzessionen an den reinen Schönklang), macht die neue Einspielung erheblich mehr Konzessionen an die Aufführungsgeschichte:

Harnoncourt setzt jetzt neben "seinem" Concentus musicus den kompletten Arnold-Schönberg-Chor (und nicht nur die Männerstimmen) sowie für die Alt- und Sopran-Solopartien mit ebenfalls keine Knaben, sondern berühmte Konzert- bzw. Opernsängerinnen ein.

Was bei Harnoncourt im Vergleich zu anderen Vertretern der historischen Aufführungspraxis schon immer auffiel, ist, dass er den Trend zu immer schnelleren Tempi nicht mitmacht. Und so ist diese Aufnahme für Hörer, die Gardiner oder Herreweghe im Ohr haben, ziemlich langsam.

Zusammen mit der etwas halligen Akkustik, die viele Schroffheiten der Interpretation glättet, kommt damit ein fast konventionell festlicher Höreindruck auf - zumal heute ja jeder Kantor einer größeren Kirche sich zumindest im Grundsatz mit der Bach-Forschung der letzten 40 Jahre beschäftigt hat. Am ehesten an die alte Aufnahme erinnert Harnoncourts Eigenart, in den Chorälen die einzelnen Strophen sehr intensiv voneinander abzugrenzen und den musikalischen Fluss abzubremsen.

Was man positiv feststellt, ist - außer der unbestreitbaren Qualität des Chores -, dass die einfache Frömmigkeit der Choräle, die etwa bei Gardiner vor lauter Virtuosität etwas verloren gegangen war, hier wieder zu ihrem Recht kommt.

Die Solisten sind zunächst sehr prominent und auch weitgehend überzeugend besetzt. Werner Güra - der derzeit vielleicht meist beschäftigte Evangelist - ist in den Arien überzeugender als in den erzählenden Passagen, wo er etwas die Unmittelbarkeit und leichte Stimmführung von Kurt Equiluz in der alten Aufnahme vermissen lässt. Christine Schäfers Sopran dürfte etwas leichter anspringen. Bernarda Fink dagegen reiht sich mit ihrer warmen und beweglichen Stimme in die lange Reihe großer Interpretinnen der Altpartie ein. Und mit Christian Gerhaher und Gerald Finley hat die Aufnahmen gleich zwei Baritone mit besonders schönen Stimmen für die Basspartie versammelt.

Der Klang der Aufnahme ist weniger trocken als in der alten Einspielung, sondern etwas hallig, ohne intransparent zu wirken.

Insgesamt also ist dies eine gelungene, festliche, aber keine einzigartige Aufnahme.
0Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2014
Wer die Interpretationen Harnoncourts im Laufe der Jahre verfolgt, wird feststellen, dass er immer wieder zu neuen Erkenntnissen gekommen ist. Allerdings sollte das bei einem guten Musiker auch so sein. Wer seine ersten Aufnahmen mit den aktuellen nach Jahrzehnten vergleicht, wird gewaltige Veränderungen und Fortschritte heraushören. Ich habe das Glück, eine SACD-Variante bekommen zu haben. Alles an dieser Aufnahme ist beachtlich: Fangen wir an mit den Tempi. Nie hat man das Gefühl, dass etwas (wie so oft) gehetzt ist. Arien und Chöre atmen transparent. Die Choräle erzählen in Ruhe, mit den Fermaten (Corona) wird deutlich gemacht, das gerade Gehörte zu reflektieren. Die Solisten sind hervorragend besetzt, der Chor singt exzellent. Generell klingt die Artikulation frisch und neu, man ist überrascht und erkennt verblüfft, dass es genau so sein sollte. Der contentus musicus spielt klangschön, da eckt und provoziert nichts mehr, sie spielen mit großer Erfahrung aus Jahrzehnten. Harnoncourt ist der ideale Dirigent dieser Ensembles. Der Klang der CD ist außergewöhnlich sauber und transparent. Vieles klingt wie neu, nie aufgesetzt, wunderbare Tempi mit höchster Klangkultur. Fazit: Eine der besten SACD-Aufnahmen, die ich kenne. Sicherlich eine Refenzaufnahme des Weihnachtsoratoriums. Sehr zu empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2011
Hervorragende Solisten, voller, überzeugender Chor, makelloses, angenehmes Klangbild, eigenwilliger Dirigent. Warum steht sich Harnoncourt nur immer wieder selbst im Weg? Manche Akzente und Phrasen (vor allem bei den Chören) wirken einfach manieriert und holpernd verglichen mit anderen Aufnahmen. Aber Harnoncourt muss es halt immer ein bisserl gegen den Strich bürsten. Insgesamt bin ich dennoch sehr positiv überrascht und begeistert von dieser Aufnahme, die ich mir vor allem wegen des Preises (17.90) und der exzellenten Solisten gekauft habe (Gardiner und Suzuki besitze ich schon). "Schlafe, mein Liebster" singt Bernarda Fink wirklich betörend schön. Beide Bassisten sind großartig bei Stimme und errreichen den Zuhörer durch sinngestaltende Artikulation. Darauf legt er ja großen Wert, unser Harnoncourt. Ein echter Höhepunkt: Die Nr. 3 auf CD 2 (Arioso bzw. Rezitativ zwischen Bass und Sopran). Phantastisch! Unbedingt hören! Auch den Chroral Nr. 7 ("Jesus, richte mein Beginnen") macht Harnoncourt in Tempo und Phrasierung zu einem Ereignis, im Gegensatz zur Highspeed-Karikatur unter Chailly. So gäbe es noch viele Höhepunkte herauszuheben. Wie gesagt, dies ist sicher eine der besten Harnoncourt-Aufnahmen und ein echter Gewinn. Reinhören!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2016
Für die Aufnahme gibt es klare 5 Sterne. Die vielen positiven Rezensionen will ich hier nciht überbieten-
Was aber einfach nur nervt, ist die schlampige Bezeichnung der Titel auf der 2. CD. Anders als in der Prouktbezeichnung korrekt aufgelisteten Titelliste stimmt auf der CD kein einziger angezeigter Titel mit dem Stück überein.
Deutsche Harmonia Mundi Sony Music was immer, es ist wieder eine dieser tausendfach in Fernost produzierten Serien, die bei der Bezeichnung der Titel alles durcheinander bringen. Das ist schlampig gemacht und dafür, und nur dafür gibt es 1 Stern Abzug.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2009
Noch erhältlich die alte Aufnahme des Weihnachtsoratorium von Harnoncourt.mit Knabenosolisten, einem counter, den Wiener Sängerknaben, sogar als download.

Erfreulich, dass es nicht nur diese Aufnahme von Harnoncourt gibt, denn diese ist wenig erbaulich, die Knaben überfordert, der counter grässlich anzuhören.

Von diesen Fehlbesetzungen hat Harnoncourt längst Abstand genommen. Er hat nun erstklassige Solisten, einen höchst renommierten Chor.

Immer noch allerdings der concentus musicus und natürlich der "Alt-Meister", der nun Jahrzehnte von Erfahrung mit Bachscher Musik hat.

Die neue Aufnahme ist also deutlich besser als die alte. Wie bereits erwähnt wurde, musiziert Harnoncourt mit langsameren Tempi ( man höre nur den "Ehre-Chor" aus der zweiten Kantate.

Angesichts vieler spannender Aufnahmen des Werkes in kleinerer Besetzung, mit mehr Agogik, gefällt mir dieser Zugang weniger.

Kritiker sind teilweise eher begeistert:"So konsequent, schlüssig, fühlbar ist das bisher keinem der vielen Interpreten des "Weihnachtsoratoriums" gelungen. Lässt man seiner Fantasie beim Hören dieser Aufnahme freien Lauf, dann meint man, Bach beim Schreiben der Stimmen zusehen zu können." so Molnar in Klassikinfo, der meint, dies sei die Referenzaufnahme für die Zukunft.

Ich finde die Interpretation insgesamt zu mächtig,zu wenig flexibel. Meine Referenzaufnahme ist dies nicht.

Sie ersetzt die alte, wirklich nicht mehr gut zu hörende Aufnahme, aber von diesem Werk sagen mir andere Aufnahmen mehr zu.
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2013
Nikolaus Harnoncourt dirigiert und gestaltet zusammen mit den
Musikern das bekannte Weihnachtsoratorium in besonderer
Weise dem Komponisten voll gerecht werdend
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,79 €
27,72 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken