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am 29. Oktober 2008
Generell kann man Dead Space als eine Mischung aus der Alien-Saga, Event Horizon und Sunshine auf der filmischen Seite und Resident Evil, Super Metroid, Gears of war und Dark Sector auf der spielerischen Seite beschreiben. Dabei bleibt das ganze dennoch sehr eigenständig. Wer auf genannte Filme bzw. Games steht, der kann mit Dead Space eigentlich definitiv gar nix falsch machen, soviel schon mal vorweg.

Obwohl ich ursprünglich skeptisch war: Dead Space hat mich durchweg positiv überrascht, nein umgehauen, denn schon lange hat mich kein Spiel mehr so dermaßen gefesselt und in seinen Bann gezogen. Und das liegt vor allem an einem: Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre! Und die wird erzeugt durch ein sehr ausgewogenes Gesamtpacket, bestehend aus filmreifer Inszenierung, einer Wahnsinns-Grafik (besonders die Lichteffekte sind der Hammer), einer Klangkulisse vom Feinsten, richtig guter Synchronisation, einer sehr ausgereiften Steuerung und einem ausgewogenen und fairen Gameplay.
Man durchwandert nach und nach verschiedene Bereiche des Raumschiffs, um immer nachvollziehbare Aufgaben zu erfüllen und man fühlt sich wirklich keine Minute sicher und steht ständig unter Dauerspannung. Jederzeit droht etwas um die Ecke, oder von der Decke oder aus irgendwelchen Luftschächten zu kommen. Dabei kommt wieder eine sehr ausgewogene Mischung aus subtilem und dann wieder offensivem Horror zum tragen, man weiß nur eben nie was von beidem gerade als nächstes kommt...

Zur Dauerspannung trägt auch das Ingame-Menü bei, welches als Hologramm dargestellt wird und das Spiel nicht pausiert. Ebenfalls genial, dass man komplett ohne Bildschirmanzeigen auskommt. Keine störenden Balken oder Leisten, die die Atmosphäre schmälern. Lebens-, Sauerstoff-, und Staseanzeigen befinden sich direkt an Isaacs Anzug. Der Munitionsstand direkt als Hologramm an der Waffe. Ein Highlight sind auch die Passagen im All, bzw. in Mikrogravitation. Unglaublich, wie realistisch sich Festkörper und sogar Fluide in der Schwerelosigkeit verhalten. Die bereits erwähnte Aussicht auf den Planeten und die Sonne ist einfach wunderschön und lädt zum Verweilen ein...

Bevor ich jetzt zu lange von den unzähligen wunderbaren Details schwelge, komme ich zum Ende und sage nur noch, dass Dead Space ein sehr intensives und spannendes Erlebnis der Extraklasse ist! Und das spielerisch und technisch auf höchster Qualität und höchstem Niveau! Ich finde, dieser Perfektionismus und diese Ausgewogenheit gehören belohnt, mindestens mit fünf Sternen! Für mich persönlich ist Dead Space das Beste und packendste seit Gears of war. Das hätt ich vor dem zocken echt nicht erwartet...

Ach, völlig uneingeschränkt kann ich Dead Space dann doch nicht empfehlen: Wer sonst am liebsten Mahjong spielt, weil das so schön entspannend und bunt und friedlich ist, sollte die Finger davon lassen, aber hier bitte auch keine Zwei-Sterne-Rezension schreiben... ;)
Die besten Grüße!
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am 5. Dezember 2008
Dead Space ist für mich ein absoluter Überraschungstitel. Ich selbst stehe eigentlich überhaupt nicht auf Horrorspiele. Das Prinzip ich geh im Dunkeln durch Gänge und plötzlich taucht ein Gegner auf, dass hat mich nie wirklich gereizt. Vermutlich konnte ich auch nie eine Richtige Beziehung zur Spielfigur aufbauen und mich so in die Rolle versetzten. Bei Dead Space ist das anders. Hier habe ich gleich das Gefühl ein Teil des Geschehens zu sein. Dead Space ist für mich eines der besten Spiele dieses Jahres.

Lautlos im Weltraum

Das Spiel beginnt mit dem Anflug auf die Ishimura. Die Ishimura ist ein Raumschiff mit dem man Rohstoffe von Planeten fördern kann. Eingeblendet wird uns eine wackelige Videobotschaft von einer jungen Frau, die dem Anschein nach eine Beziehung mit der Hauptfigur Isaac hat. Sie berichtet von Schwierigkeiten an Bord der Ishimura und schrecklichen Dingen die passiert sind. Dann fährt die Kamera weiter zurück und wir blicken Isaac über die Schulter. Vor ihm befinden sich die restlichen Crewmitglieder und blicken ins weite All, wo gerade die Ishimura hinter einem Asteroiden auftaucht. Während des Anflugs erfahren wir nun warum wir hier sind und was unser Ziel ist. Nämlich die Kommunikationssysteme der Ishimura reparieren und wieder verschwinden. So erfahren wir auch gleich, dass wir ein Reparaturingenieur sind. Ein leichter und ungefährlicher Auftrag. Doch schon der Landeanflug wird uns eines Besseren belehren. Mehr möchte ich aber nicht zur Story verraten.

Odyssee im Weltraum

Spielerisch gestaltet sich unsere Mission wie folgt. Wir beobachten das Geschehen über die rechte Schulter von Issac, wer Resident Evil 4 gespielt hat kennt die Perspektive. Unsere Crewmitglieder geben uns immer Anweisungen per Video oder Voice Chat was als nächstes zu tun ist. Unter anderem muss das Monorailsystem wieder zum Laufen gebracht werden, die Kommunikationseinrichtung repariert oder bestimmte Lebenserhaltungssysteme von Aliensporen befreit werden. Jede dieser Aufgaben spielt in einem in sich abgeschlossenen Level. Man kann also nie die ganze Ishimura frei begehen, sondern bekommt immer nur Einblicke in einen Teil des Raumschiffes. Zu Beginn eines Levels kommt man mit der Monorail an und begibt sich dann durch mehrere Gänge und Räume zum Zielpunkt. Durch die übersichtliche Karte und einen Lichtstrahl der einem auf Knopfdruck den Weg weist, ist es nicht möglich sich zu verlaufen. Der Forscherdrang wird dadurch leider ein wenig gehemmt. Dafür haben die Entwickler die Linearität für jede Menge Skriptereignisse genutzt, die die Levels richtig schön bedrohlich wirken lassen. Da tauchen unvermittelt Bossgegner auf, ein Alien springt einen hinterrücks an oder der gerade frisch zerstückelte Gegner setzt sich wieder zusammen und beginnt die Jagd von neuem.

Schweine im Weltraum

Moment, zerstückelt? Genau, Dead Space ist ein brutales Killerspiel. Eines der wichtigsten Features im Spiel ist die strategische Zerstückelung der Gegner. Die sogenannten Necromorph sind ziemlich fiese und ekelige Gegner. Wer den Film Das Ding von John Carpenter gesehen hat, der kann sich die Gegner gut vorstellen. Nicht Tod zu kriegen es seiden man trennt ihnen die Körperteile ab. Dafür stehen einem insgesamt 7 Waffen zur Verfügung. 4 davon kann man allerdings nur in seinem Inventar mitnehmen, daher kann ich auch nichts zu den anderen 3 Waffen sagen. Gleich zu Anfang findet man den Plasmacutter. Er verschießt einzelne längliche Geschosse, mit denen man gezielt Arme und Beine der Gegner abtrennen kann. Mit dem Flammenwerfer kann man sich gut gegen Horden kleiner Krabbelviecher zur Wehr setzten. Das Impulsgewehr eignet sich dank seiner hohen Schussfrequenz gut für schnelle und bewegliche Ziele. Meine Lieblingswaffe ist aber der Ripper. Er verschießt ein Kreissägeblatt das man anschließend steuern kann. Der Gegner kommt auf einen zugerannt und zuerst werden ihm die Beine abgetrennt, danach kann man schön in Ruhe sich um die Arme kümmern. Auch wenn der Gewaltfaktor durch dieses Spielelement sehr hoch ist, sorgt es für die nötige Dramatik in den Kämpfen. Stets ist man am überlegen gegen welche Scheußlichkeit welche Waffe am besten geeignet ist. Wer Probleme mit explizitem gesplatter hat, sollte jedoch lieber Abstand von diesem Spiel nehmen.

Ingenieur im Weltraum

Als Ingenieur hat Issac einige nützliche Werkzeuge zur Verfügung mit dessen Hilfe er sämtliche Reparaturen durchführen kann. Zum einen den Antischwerkraftarm und zum anderen ein Stasismodul. Mit dem Antischwerkraftarm kann Issac Gegenstände hochheben und werfen bzw. große Gegenstände auf Schienen bewegen. Da müssen dann z.B. Sicherungen in ihren Halterungen platziert werden, oder Antennen eine neue Ausrichtung bekommen. Mit dem Stasismodul kann man bewegliche Dinge für einen kurzen Zeitraum extrem verlangsamen. Schnell auf und zu gehende Türen werden so überwunden und auch bei den Gegnern kann es von Vorteil sein sie für einen Moment zu verlangsam um in Ruhe Maß zu nehmen. Die Stasis Funktion steht einem aber nicht unendlich zur Verfügung, daher sollte man immer ein wenig haushalten mit seiner Energie. Sehr fair vom Spiel gelöst, immer wenn man die Stasis für ein Rätsel benötigt, gibt es eine Aufladestation in der Nähe. Als Ingenieur kann Issac seine Waffen und Module, sowie seinen Anzug, an in den Levels verstreuten Werkbänken aufrüsten. Dafür benötigt er sogenannte Energieknoten, welche er dann auf einem Gitteraster einsetzt und so seinen Waffen z.B. höhere Kapazität oder Durchschlagskraft verpasst. Das ganze will allerdings wohl überlegt sein, da die Energieknoten sehr selten sind und man auf dem Gitternetz immer nur an bereits installierte Knoten neue ansetzen darf. So ergibt sich ein weiteres Spielelement, nämlich die ständige Suche nach neuer Munition, Energieknoten, Geld und weiteren Items. Momentmal Geld? Ja Geld. Denn auf dem Schiff befinden sich in regelmäßigen Abständen verteilte Shops, in denen man Munition, Medipacks, Werkzeuge (Waffen) und auch Energieknoten kaufen kann. Diese allerdings zu unverschämt hohen Preisen. Zusätzlich lassen sich hier momentan nicht benötigte Gegenstände zwischenlagern, um Platz im begrenzten Inventar zu schaffen.

Schwerelos im Weltraum

Damit man als Spieler auch mitbekommt, dass man sich im Weltraum befindet, gibt es immer wieder Abschnitte in denen man sich schwerelos mit seinen Magnetstiefeln durch Sprünge von Plattform zu Plattform fortbewegt. Wenn dann noch die Atemluft fehlt, wird es richtig dramatisch. Dann tickt ein Counter, eingeblendet auf dem Rücken von Issacs Anzug gnadenlos runter und man muss zusehen, entweder eine Atemluftstation zu finden oder wieder ins Innere der Ishimura zu gelangen. So wie mit der eingeblendeten Atemluftanzeige, verhält sich im Übrigen mit allen Anzeigen im Spiel. Stets werden sie direkt in die Spielumgebung integriert. Lebensenergie wird über einen Streifen auf Issacs Rücken dargestellt, daneben die Energie für die Stasis. Selbst das Inventar wird direkt vor die Spielfigur per Hologramm projiziert. Dadurch wird man nie aus der Spielwelt gerissen, was unheimlich zur Atmosphäre beiträgt. Wie sehr, merke ich jetzt gerade beim neuen Tomb Raider Underworld. Dort ruft man für Informationen usw., immer den PDA auf und bekommt ein extra Menüfenster zu Gesicht. Eben noch in Thailand und dann im PDA. So wie in Dead Space will ich meine Menüs und Anzeigen nur noch gelöst sehen. Ansonsten gibt es zur Technik des Spiels nicht viel zu sagen. Die Grafik ist wunderbar ekelig und detailiert. Manchmal muss man einfach verweilen und die tollen Levels bewundern. Die Lichtspielerrein tragen einen großen Teil zur Horroratmosphäre bei. Diese sind aber nichts im Vergleich zur Soundcodierung. Beim Sound erreicht Dead Space Referenzniveau. Ständig hört man unheimliche Geräusche, die Schüsse im All werden gedämpft wiedergegeben und der Maschinenlärm bringt einen manchmal um den Verstand. Wer Dead Space voll genießen will, der sollte am besten in einem dunklen Zimmer, auf einer großen Glotze und Surroundanlage sein Abenteuer bestreiten.

Alarm im Weltraum

Alle diese Spielelemente sind sicherlich nicht neu. Aufrüstbare Waffen, Monster die aus verstecken kommen, Schwerkrafträtsel, Zeit verlangsamen, dass alles hat man schon mal gesehen. In Dead Space sind sie aber unheimlich stimmig zusammengemixt. Von Anfang an kann man sich in die Rolle des fast komplett schweigsamen Issac versetzen. Wie er langsam dem Wahnsinn verfällt und versucht vom Schiff zu entkomme, wird so zu einer spannenden Erfahrung. Selbst mich, der ich eigentlich Horrorspielen nichts abgewinnen kann, hat das Spiel von Anfang bis Ende total gepackt. Ich war immer motiviert die nächste Reparatur durchzuführen, den nächsten Energieknoten zu finden, ein weiteres Monster zu zerstückeln, nur um endlich von diesem verfluchten Schiff runterzukommen. Das ich ein großer SciFi. Fan bin, hat natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Durch die Levels ohne Schwerkraft und ohne Atemluft ist man sich stets bewusst im Weltraum zu sein. Die Necromorph erinnern an Das Ding und die Horrorstimmung an Event Horizon und Alien. Wer also dem Genre was abgewinnen kann und keine Probleme mit einer zünftigen Schnetzelei hat, der wird in Dead Space ein absolutes Actionhighlight des Jahres finden.
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am 11. November 2008
Ein Spiel, wie man es besser nicht hätte machen können. Ich bin generell kein ängstlicher Mensch, aber dieses Spiel in einem abgedunkelten Raum bei 5.1 Sound ist einfach nur eines : Der pure Terror. Selten hatte ich so viel Angst bei einem Spiel wie hier. Die Soundeffekte sind klasse. Man hört die Monster in der Ferne schreien, hinter einem klirrt es, irgendwo hört man das Klirren von Metal.... man hat ständig das Gefühl, dass einem jeden Moment was in den Rücken fällt.
Die Story und die Inszenierung davon sind wirklich genial. Ständig sieht man irgendwelche Skriptereignisse, die einem das Grauen noch näher bringen.
Und die Angst nimmt zu, je weiter man spielt. Vor allem gegen Ende war ich einfach nur schweißnass ... Bei diesem Spiel muss man einfach irgendwann eine Pause machen, um wieder zu Atem zu kommen.
Alle, die auf Filme wie Event Horizon, Alien oder dergleichen stehen, sind hier definitiv richtig !
Für mich das gruseligste Spiel seit System Shock 2 !!
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am 18. Januar 2011
...dass ich mir endlich meinen langjährigen Traum von einem eigenen Spielzimmer" im Keller erfüllt habe. Der Vorteil eines eignen - freistehenden - Einfamilienhauses ist unter anderem der, dass man im Regelfall etwas mehr Platz zur Verfügung hat als in einer Wohnung. Auch braucht man laustärketechnisch keine Rücksicht auf Nachbarn zu nehmen. Aus diesem Grund habe ich schon des Öfteren von einem eigenen Spielzimmer in unserem Keller geträumt. Immer, wenn ich Perlen der Videospielgeschichte wie Gears of War, Uncharted, Resident Evil 4+5 oder Resistance gespielt habe, verspürte ich diesen Wunsch. Als ich nun im Vorfeld der Veröffentlichung von Dead Space 2 auf die Idee kam, mir doch mal den Vorgänger zu Gemüte zu führen, war es endgültig um mich geschehen. Obwohl ich seit frühester Kindheit auf Horrorfilme und guten Splatter abfahre - und ausreichend Horrorspiele durchgezockt habe - war Dead Space doch das erste Spiel, bei ich wirklich mehrmals zusammengezuckt bin und dessen Atmosphäre WIRKLICH den Begriff Horror" verdient hat. Vergleiche zu Alien, Das Ding und Event Horizon wurden hier bereits mehrfach zu Recht gezogen. Insbesondere Alien passt hervorragend. Das Spiel ist wirklich so eine art spielbare Alien-Variante.

Die Grafik ist einfach klasse. Natürlich nicht im Sinne einer wahren Grafikpracht mit unzähligen Farbschattierungen und/oder den tollsten und farbenprächtigsten Paradiespflanzen wie in Uncharted oder Bayonetta, aber zur gewollt düsteren Atmosphäre eines teilweise zerstörten Raumschiffes in dem unsägliche Dinge abgelaufen sind, passt sie wie die Faust aufs Auge. Die Außenansichten sind wirklich atemberaubend. Man kann nicht mehr unterscheiden ob man hier ein Videospiel zockt oder einen Hollywood-Bockbuster im Kino anschaut.

Getoppt wird die grandiose Grafik aber eindeutig von der Soundkulisse. Was die Programmierer hier gezaubert haben ist absolute Referenz. Überall hört man unheimliche Geräusche. Teilweise hinter Wänden, teilweise aus Luftschächten. Mein bisheriger persönlicher Sound-Spitzenreiter (TFU) muß sich hier eindeutig geschlagen geben. Was hier an verschiedenen Geräuschen aus den Satelliten (und dem Subwoofer) der Surroundanlage kommt, treibt einem wirklich die Gänsehaut über den Rücken. Vom fernen, dumpfen wummern der automatischen Asteroiden-Abwehr bis hin zu leisen, huschenden Geräuschen direkt hinter einem ist wirklich alles dabei. Schulnote 1+++.

Auch die Steuerung ist eigentlich sehr schnell erlernt. Das ist aber auch notwendig, denn es geht relativ schnell schonungslos zur Sache. Bis auf das vieldiskutierte Asteroidenlevel kommt man auch sehr gut damit zurecht. Das ist zugegebenermaßen hart, aber so unmöglich zu schaffen wie hier teilweise dargestellt dann doch nicht.

Das Gameplay ist insgesamt sehr angenehm. Das Spiel schafft es hervorragend, einen ins Spiel reinzuziehen. Dazu bedient es sich verschiedener Tricks. Besonders gut finde ich dabei die Anwahl des Inventars. Alles wird über Hologramme dargestellt, so dass keinerlei Lebensbalken oder Munitionsvorratsanzeige den Spielgenuß stört. Das steigert das Gefühl einen Sci-Fi Knaller aktiv mitzugestalten nochmals erheblich.

Der einzige (winzige) Minuspunkt ist für mich der letzte Bosskampf. Der ist definitiv zu leicht geraten. Aber das ist auch wirklich alles, was es zu beanstanden gibt.

Um zum Schluß zu kommen: Das Spiel hat mich dermaßen begeistert, dass ich losgefahren bin, um mir einen Beamer und eine Leinwand zu kaufen. Einen guten 5.1-Receiver hatte ich ebenso wie eine ausgemusterte Surround-Anlage sowieso noch rumstehen (wie gesagt hat man im EFH ja doch etwas mehr Platz den man vollmüllen kann bevor man etwas verkauft oder wegwirft), so dass der Erfüllung des langjährigen Wunsches nichts mehr entgegen stand. Letzten Sonntag habe ich alles installiert und sofort mit der zweiten Runde Dead Space angefangen. Diesmal im Keller auf Leinwand. Für das Spielerlebnis gibt es zwar ein passendes Wort, aber wenn ich das hier schreibe verschwindet meine Rezension im Nirvana. Also sage ich es mal so: DEAD SPACE ROCKT !!!

5 Sterne
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am 5. November 2008
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am 13. Januar 2011
Das Spiel ist mit abstand das beste was ich in den letzten jahren gespielt habe .... es baut sich gleich von Anfang ein so ein leicht beklemmendes Gefühl auf was sich während des Spielverlaufes immer weiter ausbaut bis man an einem Punkt angekommen ist an dem zu Hause Nachts nurnoch mit Taschenlampe und nem Knüppel in der hand zum Klo geht ;-) . Das Spiel nutzt das Typische spielerdenken komplett aus , sprich : Gruselige Musik = Da muss was kommen ,aber es kommt nichts und hinter der nächsten ecke Springt einem wie aus dem Nichts son Viech an den Kopf und reisst einem diesen ab und man sitzt nur vorm Fernseher und denkt sich "WTF?!" . Dazu noch der stetige Munitionsmangel und überall die zerfetzten Leichen die das beklemmende Gefühl weiter aufbauen , nach jedem geschafften Level denkt man "jawohl ,geschafft ...schlimmer und grauenvoller kann es nicht mehr werden" ...pustekuchen ...es wird jedesmal grauenvoller und schlimmer .
Zu den Waffen kann ich eigentlich nicht viel sagen ,ich habe fast das gesammte Spiel mit dme Plasmaschneider oder dem Sturmgewehr durchgespielt da mir die anderen nicht so recht zugesagt haben , was zu den Waffen (oder her zur muni-versorgung) im Spiel noch Positiv zu sagen ist ,das das Spiel die Versorgungskisten und die Schränke fast immer mit der Munition füllt die die Waffe brauch die man gerade mit sich führt.
Was ich ein bisschen Negativ find eist ,dass man dne Überlenden den man begegnet nicht Helfen kann und sie stattdessen sterben lässt oder zusehen muss wie sie zerlegt werden ,das finde ich irgendwie schade ...schließlich entwickelt sichd as ja zu so einer Art Rettungsmisison.
Nun zu den Monstern/Zombies/Mutationen oder wie man sie auch immer nennen mag, wer die Designed hat muss selber kurz vorm wahnsinn gestanden haben xD...die sind echt wie aus dem Schlimmsten Alptraum entsprungen , aber sind dennoch nicht vollkommen Überlegen oder nur Kannonenfutter sondern stellen sich teiwleise auch einfach nur tod ,also merken : Immer Drauftreten! ;-)...die einzigen die ich wirklich als nervig udn ätzend empfunden habe waren diese kleinen Krabbeldinger die einem auf dme Rücken Springen ,das waren auch die einzigen die mich 5 mal gekillt haben .
Was noch genial und bisher glaub ich auch einzigartig ist ,ist das es so gesehn überhaupt kein HUD gibt sondern alles gemacht ist wie ...wie beschriebt man das jetzt am besten ..wie für Isaac gemacht ist , mit den Optischen Menüs und so , das einzige was da so ein bisschen aus der linie fährt ist die Luftanzeige ...ist aber so gesehn nicht weiter redenswert .
Zu den Missionen (ich will jetzt nichts verraten aber....): dort gab es einen wo ich wirklich mehrmals laut "SCH****E" geschrien habe , man muss mit einer Kannone Asterioiden abschiessen und die Steuerung des geschützes ist so arg überzogen und feinfüllig . Ich hab die Mission gut 30-40 mal neu gestartet und war dem Frustpunkt schon sehr nahe ....:-(
Was aber noch als sehr positiv anzusehen ist ,ist ganz klar der Denkfaktor ,Sprich : Nicht nur stupide Ballerei sondern auch ne ganze menge denkaufgaben die es mit Hilfe der der besonderen Fähigkeiten zu lösen gilt .
Aber alles in allem ein ziemlich Perfektes Spiel das wirklich Kaufenswert ist und eine Menge spass macht und Alpträume bringt .
In diesem Sinne : Gut Schuss und nicht den Kopf verlieren ;-)
Ps.Hab vorhin die Demo zum zweiten teil gespielt ...da war ich schon zeitweise dem Herzinfakt nahe ^^

MfG
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am 5. November 2008
Dead Space. Man hat schon von vornherein gemunkelt, dass es ein brauchbares Spiel werden könnte. Aber man war sich nicht sicher. EA, hmm.. Wird das was? Aber es wurde was. Nicht nur was. Es wurde viel mehr als das! Die Grafik, Die Story, die Feauters, die Gegner, die Atmosphäre,... Das alles wird so genial auf den Bildschirm rübergebracht, dass man manchmal echt das Gefühl hat dabei zu sein. Wirklich der Isaac zu sein. Es ist beängstigend doch gleichzeitig faszinierend. Erdrückend doch auch wieder prachtvoll.

Das HUD finde ich total innovativ. Sollte man in Zukunft öfter mal sehen! Es wird projeziert als eine Art Hologramm und der Isaac wählt dann innerhalb des HUD's aus was er braucht, woher er hin will und was er überhaupt machen muss. Alles integriert in diesem Hologramm. Einfach faszinierend.

Die Gegner sind eigentlich nicht wirklich was Neues. Neu ist halt, dass sie nur dann sterben, wenn man ihnen die Gliedmaßen abschießt. Eigentlich ziemlich komisch, aber das ist auch Sci Fi.

Ich würde sagen, dass das Dead Space sein Potential wirklich ausgeschöpft hat. Wirklich ein kleines Meisterwerk was die Entwickler da vollbracht haben. Auch wenn Dead Space nicht vergleichbar ist mit Granaten wie Gears of War oder Ähnlichem, finde ich es persönlich besser und interessanter! Einfach spielenswerter. Es fesselt mich mehr an den Bildschirm!

Ich hoffe es kommt ein 2ter Teil raus. Aber wenn man die Absatzzahlen anschaut müsste EA nicht EA sein, wenn sie nicht noch nen zweiten Titel nachjagen würden, wegen dem Profit halber! Mir solls recht sein! :)

Fazit: Mit unter eines der besten interaktiven Horrorthriller überhaupt mit einer wirklich beängstigenden und gleichzeitig wunderschönen Umgebung präsentiert durch eine Hammeroptik!
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am 16. Juli 2009
Ich bin ein Typ, der kaum Angst vor Horrorgames und -filmen hat (J-Horror ist eine Ausnahme ... kleine Mädchen in weißen Kleidern und pechschwarzen Haaren lassen mich nicht schlafen). Resident Evil, Silent Hill, Alone In The Dark usw. waren für mich gute Survival-Spiele, aber niemals Horror. Egal wie laut der Sound war, wie dunkel der Raum war, ich hatte einfach keine Angst. Nicht mal eklig fand ichs.

Es gibt mit Sicherheit viele Menschen, die nahezu angstfrei auf sowas zugehen wie ich. Und es gibt immer ein erstes Mal. In Dead Space habe ich mich nahezu eingepisst. Die Schockmomente ließen mich zusammenzucken, die furchteinflößenden Gegner, die mich in die Enge trieben, ließen meine Haare zu Berge stehen. Der unglaublich laute, perfekt codierte Killer-Sound trägt extrem zur Horror-Stimmung bei. Man hört ständig ein Krabbeln, ein Flüstern o. ä. Am schlimmsten ist es, wenn man in Maschinenräumen unterwegs ist: Man möchte so schnell wie möglich wieder raus, um immer alle sich einem nähernden Gegner hören zu können. Ich habe mich manchmal selbst dabei ertappt, wie ich mich an meine Wand presste, um sicherzugehen, dass mich niemand von hinten erschrecken kann!

Die Atmosphäre ist natürlich nicht alles, was dieses Spiel so herausragend und intensiv macht: Die Grafik ist stets flüssig, scharf und extrem detailliert dargestellt. Die Raumstation wirkt sehr glaubwürdig und die Charakter- und Gegnermodelle sind einfach astrein. Auch das Weltall wirkt so echt, als wär man selbst dort. Wenn man zum ersten Mal ins All geht und den mysteriösen Planeten sieht, ist man komplett weggeblasen.

Die Kämpfe könnten kaum schweißtreibender sein: Einfache Kopfschüsse wie in Resi funktionieren hier nicht. Man muss die Gegner zerstückeln, um sie zu töten. Z.B.: Erst die Beine, damit sie langsamer werden, dann einen Arm und dann letztendlich den Kopf. Simple, konventionelle Projektilwaffen sind dazu nicht geeignet: Deswegen kämpft man größtenteils mit futuristischen Bauarbeiterwerkzeugen, die z. B. mit Plasmaenergie Materialien durchschneiden (Es gibt auch ein Lasergewehr und eine spacige "Kreissäge"). Wieder wird einem bewusst, wie viel Mühe sich EA Redmond Shores bei der Gestaltung gab: Die Ishimura (der Handlungsort im Spiel) ist ein Abbauschiff für Rohstoffe. Man kämpft mit den Werkzeugen, die sich dort finden lassen. Die Waffen und der Anzug, der übrigens auch das integrierte HUD im Spiel ist, sind upgradebar und deshalb lohnt es sich schon, das Game öfters durchzuspielen. Zusätzliche Fähigkeiten wie das Telekinese-Upgrade oder Stase (versetzt Gegner und Gegenstände in Zeitlupe) sorgen für auflockernde Rätsel zwischendurch und mehr Taktik in den Kämpfen. Noch eine Info: Anders als in Resi 4 kann man hier laufen und gleichzeitig schießen.

Zur Story verrate ich mal nichts. Sie fängt rätselhaft an und steigert sich immer rasanter und eindrucksvoller. Das Geheimnis, das gelüftet wird, haute mich so von den Socken wie der völlig unerwartete, schockierende Wendepunkt gegen Ende des Spiels.

Fazit: Ich bin hin und weg von diesem Spiel. Für mich ist Dead Space der neue King unter den Survival-Horror-Games, allein aus dem Grund, weil ich zum ersten Mal richtig Schiss hatte. So krass, dass ich manchmal nicht weiterspielen konnte. Ich kenne die Inspirationsquellen des Games nicht. Alien? Even Horizon? Hab ich völlig verpasst. Vielleicht hat es mich gerade deswegen so umgehauen: Für mich war es ein komplett neues, intensives und grandioses Erlebnis, das ich jedem Zocker nur empfehlen kann.
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am 27. Oktober 2008
Yeah,das rockt ! Habe es aus Östereich.Das Spiel ist echt krass und zerrt an den Nerven.Sehr gute Grafik und Sounds.Die Creaturen sind echt fies und kommen brachial rüber.Wirkt wie eine gute Mischug aus Alien,The Thing ,Bioshock und Resident Evil.Zwischen all den Schnetzeleien gibt es ein paar schöne und einfache Puzzels bei denen mit Zeitbremse ,Telekinese und Schwerkraft gearbeitet werden muss um das grosse Sternenschiff wieder flott zu machen.Der Schwierigkeitsgrad gegen die Alienzombies ist recht fair,wenn man auf der leichtesten Stufe zockt.Das aufleveln des Helden macht auch spaß und die Story ist spannend gemacht.Die gesamte Atmosphäre in dem Spiel ist einfach der Hammer.Auch dass die Entwickler das Game schonungslos mit Hardcore Splatter Horror vom Feinsten vollgepumpt haben ist einfach umwerfend.Aber leider komme ich nicht weiter als bis zum Ende des 4. Kapitels von insgesamt 12.Da wird es meiner Meinung nach unfair.Da soll ich mit der Bordkanone mit 85 Schuss ca. 150 Asteroiden abschießen, die ziemlich schnell angeflogen kommen und in das Raumschiff einschlagen.Oft auch mehrere auf einmal.Wenn 10 Stück einschlagen ist das Spiel zu ende.Was soll das denn,bitte ? Da hätten die Entwickler ruhig ein bisschen mehr Rücksicht auf den unhandlichen Analogstick des xbox gamepads nehmen können.Da kann man halt nicht mal eben so punktgenau ,husch ,husch die ganzen rumfliegenen Asteroiden abknallen,wie mit einer Mouse.Also ich habe da jedenfalls Probleme mit.Schade dass man bei so einem genialen Spiel solche Spaßbremsen reingebaut hat.Aber die ersten 4 Level spiele ich trotzdem immer wieder gerne.Ich bezweifel jedoch,dass ich die anderen 8 je zu Gesicht bekomme.
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am 14. Juli 2010
Dead Space, schon einige Zeit her, dass ich es durchspielte, nichts destotrotz will ich auch mal meine Meinung zum Spiel geben. Aber alles der Reihe nach.

Das Spiel beginnt damit, dass Isaac Clark einen Notruf seiner Freundin Nicole bekam. Auf der USG Ishimura ist wohl irgendwas vorgefallen, ein allgemeines Notrufsignal ist ausgesand worden und obendrein ist auf der Ishimura ein Systemdefekt festgestellt worden. Gut, dass Isaac Techniker von Beruf ist, weshalb er sich mit weiteren Besatzungsmitgliedern, Kendra Daniels und dem Leiter der Operationsdurchführung Hammond zur Ishimura aufmacht (sowie zwei Leute, die bereits nach fünf Minuten das zeitliche segnen). Allerdings ist auf der Ishimura mehr kaputt, als gedacht und das Raumschiff Kellion kracht in die Ishimura. Dass die Crew nur wenig später von feindlichen Lebensformen angegriffen wird hilft natürlich auch nicht weiter, womit der Kampf ums Überleben erst beginnt.

Dead Space kommt dabei ohne Zwischensequenzen im eigentlichen Sinne aus. Es gibt Szenen, in denen die Handlung fortgeführt wird. Seien es NPC-Monologe (Isaac bleibt die ganze Zeit über stumm), Videologs oder Sounddateien, die der Spieler vermittelt bekommt. Auch gibt es Textdateien und weitere Logs auf der Ishimura zu finden, welche in etwa erklärt, was auf der Ishimura geschah und wie alles zu dem kam, was passierte. Ein Problempunkt bei dieser Datenaufnahme: Es ist theoretisch möglich, dass man beim Lesen einer Datei von Gegnern angegriffen wird, kann mich aber an keine Stelle erinnern, an der das tatsächlich passiert wäre. Denn, auch wenn das Inventarmenü aufgerufen wird, pausiert das Spiel nicht. Wenn man also mal ganz dringend heilen möchte, ist Beeilung angesagt.
Weiterhin versichtet das Spiel auf Menüs im eigentlichen Sinne, Anzeigen sucht man, im herkömmlichen Sinne, vergebens. Die Lebensenergie und Staseenergie kann man grundsätzlich auf Isaacs Anzug ablesen, verbleibende Schüsse hingegen an ein einem Hologramm, das auf der Waffe projiziert ist. Klingt umständlich? Nö, nicht im geringsten.

Was das Gameplay an sich angeht, so fühlte ich mich doch sehr stark an Resident Evil 4 erinnert, da sich vieles einfach so stark ähnelt, dass ich nicht glauben will, dass das nur zufällig ist. Zuerst einmal, die Handlung von Dead Space ist in Kapitel aufgegliedert. Das heißt, pro Kapitel erforscht man eine Station der Ishimura, weil gerade dort etwas ist, was behoben oder beseitigt werden muss, um das Überleben und/oder die Flucht von der Ishimura zu sichern. Backtracking ist in Dead Space nicht möglich, sofern es von der Handlung nicht vorgegeben ist. Das heißt, verlassen wir eine Station (sprich Kapitel-Ende) kommen wir nicht mehr dorthin zurück. Ausnahme ist die Brücke und die Krankenstation, die man im Verlauf der Handlung zweimal besucht, allerdings anders erforscht.
Die Gegnerbekämpfung ist auch ganz einfach, sie ist wie in RE4. Visiert man den Gegner an wird anhand eines Laserpointers gezeigt, wo man hinzielt, womit es nicht schwer fällt, den Gegner zu treffen. Was in DS aber ganz speziell ist, man kann Gegner einfrieren, indem man sie durch Stase quasi einfriert. Dies ist jedoch nicht unbegrenzt einsetzbar und muss mittels eines Stasepacks oder einer speziellen Station aufgefüllt werden. Auch hinterlassen besiegte Gegner Items, meistens Geld, manchmal auch Munition. Forschernaturen können natürlich auch andere feine Dinge finden. Plaketten, die nur dem Verkauf dienen, Schemata um im Shop neue Dinge freizuschalten, wie Waffen und Munition oder neue Anzüge.
Die Anzüge sind insofern wichtig, dass sie die Anzahl von tragbaren Items erhöht und auch die Verteidigung.
Weiterhin ist es möglich, Waffen und den Anzug mittels Knoten mit Upgrades zu versehen. Dadurch erhöht sich Feuerkraft, Nachladezeit und Kapazität. Anzüge bekommen hingegen mehr Gesundheit spendiert und die Luftkapazität erhöht sich.

Wozu aber die Luftkapazität? Nun, da wir im Weltraum sind und auf der Ishimura grundsätzlich alles schief geht, was nur schief gehen kann landen wir hin und wieder in Räumen, in denen die Sauerstoffversorgung fehlt oder müssen uns auf der Außenhülle der Ishimura bewegen (die ja im Weltraum fliegt, wo keine Luft ist). Dann wird auf Isaacs Anzug ein Timer eingeblendet der angibt, wie lange er sich im Vakuum bewegen kann, ehe seine Sauerstoffversorgung endet. Glücklicherweise gibt es in diesen sauerstoffarmen Gebieten Stationen, um die Zeitleiste wieder aufzufüllen oder benutzt einen Sauerstoffkanister. Allerdings gibt es keinen Grund, Kanister einzusetzen, da Nachladestationen gut verteilt sind und man sich quasi nie sorgen machen muss, dass man blau anlaufen könnte.
Stichwort Weltall, auch müssen wir uns mit Schwerelosigkeit "quälen". Das heißt, in Gewissengebieten herrscht keine Gravitation, welche für gewaltige Sprünge ausgenutzt werden, um sich an der Decke oder Wand entlangzubewegen, um diverse... na ja... "Rätsel" zu lösen. Teilweise sind Räume auch so stark lädiert, dass man sich nur mittels Sprüngen fortbewegen kann.

Um bei den Rätseln zu bleiben, diese sind eher anspruchslos. Sachen, die zu schnell sind verlangsamen wir mit Stase, Dinge die im Weg sind greifen wir mit Kinese und werfen sie weg oder setzen sie entsprechend ein. Im Schnitt nichts, was man als kopfnuss bezeichnen möchte.

Grafisch... na ja, das Spiel sieht gut aus, allerdings hatte ich mir erhofft mehr Ausblick ins Weltall zu bekommen, ein wenig wie in Mass Effect. Stattdessen befinden wir uns meistens im inneren des Stahlriesens Ishimura und... na ja... ich kann nicht sagen, dass mich Stahlwände beeindrucken, wobei die Brücke wirklich toll aussah. Auch die Schatteneffekte sind hübsch anzusehen.
Soundtechnisch... nun, musikalisch ist mir leider nichts hängen geblieben, aber die deutsche Synchronisation kann ich ohne bedenken als "gut" bezeichnen. Die Betonung ist gut, Gefühle sind überzeugend, also nichts, worüber ich meckern könnte. Auch wenn ich zugeben muss, die englischen Originalsprecher nicht gehört zu haben.
Auch die Handlung entwickelt sich angenehm, auch wenn es meist nur heißt "Da ist was nicht in Ordnung, bieg das mal gerade, Isaac."

Natürlich gibt es auch Negativpunkte. zuerst hätten wir das schon vielfach erwähnte "Schieße alle Meteoriten ab"-Minispiel. Welche schlimmen Gerüchte ihr auch darüber gehört habt, das Minispiel ist wirklich knüppelhart und dass man nicht bei 100% Hüllenenergie, sondenr nur bei knapp über 80% hilft natürlich sehr viel. [/Sarkasmus]
Mit genug Ruhe, etwas Fingerfertigkeit und Glück ist dieses Minispiel aber auch zu knacken. Trotzdem ist es ein großer Störfaktor. Wobei es heißt, dass dieses Spiel auf dem PC einfacher zu bewältigen sei.
Ein anderer Punkt sind geskriptete Todesszenen von NPCs. Nun, ews gibt keine Zwischensequenzen als solche, aber bei vielen Sequenzen ist zwischen Isaac und seinem Gesprächspartner eine Glaswand. Während des Gespräches kann man sich zwar frei bewegen, aber es ist nicht mehr möglich Türen zu öffnen, da uns nur ein oranges "Bitte warten" entgegen springt. Das natürlich so lange, bis das Gespräch endet, bzw. der NPC auch wirklich tot ist. Ja, dass uns das Spiel, bzw. die Programmierer uns nicht die Chance dazu bietet da auszuhelfen stört mich ein wenig und dass sowas recht oft passiert ist auch nicht gerade das super.

Trotz allem, ein sehr gutes Spiel, dass ich weiterempfehlen kann. Der Gewaltfaktor mag für meinen Geschmack zwar etwas zu hoch sein, aber nichts, was nicht auch schwache Nerven hinbekämen. Auch die Atmosphäre ist anfangs sehr gut und es bieten sich auch einige kleine, aber sehr feine, Überraschungen an. Auch wenn sich viele Überraschungen wiederholen. Also, Spiel rein, Zimmer abdunkeln und genießen.
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