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am 26. Januar 2017
Schöner Film mit geistvollen Dialogen und von der Atmosphäre stimmig. Für jüngeres Publikum ein interessanter Einblick wie es noch vor gar nicht so langer Zeit in Europa war. Wer ein bißchen genauer hinschaut wird feststellen, wie viel innere Freiheit diese Menschen in einem repressiven System verwirklichen konnten, auch wenn sie daran scheitern mußten. Manchen mag es nachdenklich stimmen, wie viel von dieser persönlichen Freiheit inzwischen in einem scheinbar liberalem System verloren gegangen ist.
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am 2. Mai 2015
Dieser Film 'Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins' ist sehr gefühlvoll dargestellt.
Die unterschiedlichen Charaktere bringen die richtige Mischung rein.
Der Film ist prickelnd, erotisch , sehr anmutig aber auch traurig.

Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte , der sollte den Film unbedingt kaufen.
Es lohnt sich !!
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am 5. Dezember 2013
Ein wirklich großartiger Film für alle denen die Nähe zu Menschen kein Unbehagen bereitet. Liebe, Sehnsucht, Begierde, Verzweiflung, Ängste, Enttäuschung und Hoffnungen in angenehm ruhiger, glaubwürdiger Weise inszeniert. Der geschichtliche Kontext zum Prager Frühling ist ein wunderbares Fundament für all diese Gefühle.
Sehr empfehlenswert!
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am 22. Februar 2013
ich liebe das Buch von Milan Kundera und ich finde, dass dies eine gute filmische Umsetzung des Buches ist, die dem Charakter der Geschiche und den Charakteren sowie dem was sich zwischen den Zeilen abspielt sehr gerecht wird ... zudem herausragend gute Schauspieler in den Hauptrollen
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am 28. November 2012
Viele wissen, wie schwwer es ist, einem Buch filmisch auch nur annähernd nachzukommen. Hier wurde Milan Kunderas Klassiker eindrucksvoll umgesetzt, sehr schön, unbedingt empfehlenswert für alle, die das Besondere mögen.
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am 5. Mai 2014
ist eigentlich nicht schlecht aber ich habe mir etwas mehr versprochen.
aber soll ja für frauen sein vielleicht bin ich keine normale
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am 15. März 2013
ein Klassiker für diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen; das wundersame Prag und die Facetten der polygamen Beziehungen mit einem überaus traurigen Ende
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 1. Januar 2009
Tomas ist Gehirnchirurg und liebt es, viele Frauen zu haben. Er sucht ihre besonderen Gerüche, das Überraschende ihrer Körper oder ihre Ausdrucksweise, wenn er mit ihnen schläft. Er hat Sehnsucht nach dem Zufall und liebt eine sich ständig wechselnde Welt.

Sein weibliches Äquivalent ist die Künstlerin Sabina. Beide begehren sich ohne einander besitzen zu wollen. Mit der wunderbar erotischen Lena Olin ist Sabina hervorragend besetzt.

Doch eines Tages lernt Tomas auf seiner unentwegten Suche nach dem Neuen Teresa kennen. Teresa folgt ihm später nach Prag und drängt in sein Leben, das er eigentlich nicht mit nur einer Frau teilen wollte. Ihre uneingeschränkte wundervolle Liebe überrumpelt ihn. Aber Teresa passt nicht in seine Welt und er nicht in ihre. Tomas begreift das nicht und heiratet Teresa.

Als die Russen im August 1968 Prag besetzen, fliehen beide in die Schweiz. Weil er Arzt ist, fällt es Tomas leicht, eine Anstellung zu finden. Teresa jedoch hat schlechte Karten für ein Leben im Ausland. Sie wird sich ihrer vollständigen Abhängigkeit von Tomas bewusst, leidet unter seinem Verhältnis zu Sabina, die nun auch in Genf lebt, und kehrt in die Heimat zurück.

Oft genug gibt einem das Leben eine zweite Chance. Und noch öfter übersehen wir sie oder wollen sie nicht annehmen. Tomas folgt Teresa und verliert damit sein eigentliches Leben.

Natürlich kann man die Konsequenzen dieses Schrittes auch völlig anders interpretieren. Man kann von der wahren Liebe schwärmen, für die man alles aufgibt. In diesem Sinne wird dann auch das Ende der Geschichte gedeutet. Diese Deutung passt aber nicht in die Persönlichkeit von Tomas.

Auch bei der größten Liebe eines anderen für ihn, wird ein Mensch nicht glücklich werden, wenn er seiner ursprünglichen Bestimmung nicht mehr folgen kann.

Sabina steht vor der gleichen Entscheidung wie Tomas. Sie trifft die andere Wahl und bleibt sich treu, indem sie die aus ihrer Sicht fesselnde Liebe eines Mannes ausschlägt und verschwindet. Im Buch heißt es dazu, dass damit auf Sabina keine Last gefallen ist, sondern die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. Beides ist nicht einfach. Sabina aber kann sein, was sie ist.

Die Binoche spielt die Rolle der Teresa mit einer faszinierenden Glaubhaftigkeit. Ich hätte nicht vermutet, dass eine Französin das Wesen eines tschechischen Dorfmädchens dieser Zeit so überzeugend darstellen kann. Auch der Film hat eine für eine ausländische Produktion überraschende Detailtreue in der Ausstattung und der Darstellung von kleinen Ansichten des Lebens in diesem Land zu dieser Zeit. Beispielsweise werden die Verspieltheit der Tschechen und ihr Hang zur Kaffeehausgesellschaft der früheren Jahre ganz nebenbei gezeigt, ebenso wie ihr eigentümlicher Humor.

Den Zeitgeist transportiert der Film allerdings nicht richtig. Vielmehr erleben wir nur die Sicht Kunderas. Das aber ist nicht die Sicht der damaligen Durchschnittsmenschen und der Grund für die geringe Beliebtheit des Buches und erst recht des Filmes in der Heimat des Autors.

Fazit.
Abgesehen von der etwas plakativen Darstellung der Ereignisse vom Sommer 1968 ist dies ein wunderbar genauer Film, der uns zwei Lebensentwürfe gegenüberstellt. Für mich jedenfalls formuliert er eine einfache Botschaft: Bleibe bei dir, sonst wirst du unglücklich.
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am 24. November 2014
Ich bin tief beeindruckt. Kundera gelingt es, mit seinem Roman die Aufbruchsstimmung und soziale wie politische Gärung, die in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre ganz Europa aufrührte, in einen schmerzhaften Kontrast zur gewaltsamen Unterdrückung eines ganzen Volkes durch die Sowjetarmee zu setzen. Diese Gärung wird konkret und lebendig in den Protagonisten der Geschichte, die Moral und Tabus über Bord werfen und ihren teilweise wirren und schillernden Impulsen vor allem beim Ausleben ihrer sexuellen Bedürfnisse folgen. Die daraus entstehenden Konsequenzen und Konflikte werden stimmig vom Regisseur in Szene gesetzt und von den Darstellern überzeugend und sehr lebendig ausgedrückt. Die Binoche und Olin sind schön und sehr reizvoll. Diese Qualitäten ergänzen sie mit ihrem überzeugenden Spiel, das zumindest für die Binoche den Durchbruch in die Spitze der internationalen Darstellerriege bedeutete. Auch Day-Lewis bestätigt seine besondere Klasse. Die technische Geschicklichkeit, mit der dokumentarische Originalaufnahmen vom Einbruch sowjetischer Panzer in Prag und der Massenreaktion der Bevölkerung in den Film eingefügt wurden, verleihen ihm eine zusätzliche Authentizität und Glaubwürdigkeit. Die perfiden Machenschaften, mit denen die Mächtigen die Menschen einschüchterten und in ihren Netzen von Lüge und Heuchelei verstrickten, um sie gefügig zu machen, kommen schonungslos zum Ausdruck. Der enorme Druck, unter den sich das Ehepaar Tereza und Tomas gesetzt finden, führt bei ihnen zu einem Kärungs- und Läuterungsprozess, der ihnen zuletzt im persönlichen Bereich Frieden und Glück beschert. Ein Kunstwerk.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 9. August 2008
Romanvorlage für diesen Film ist Milan Kunderas Buch " Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins."

Seit ich diesen Roman gelesen habe ist zuviel Zeit ins Land gegangen, um mich detailliert an Einzelheiten erinnern und konkrete Vergleiche zum Film herstellen zu können. Von daher beziehe ich mich bei meiner Rezension nur auf das, was ich gesehen habe.
Die Spieldauer des Films von Philip Kaufmann beträgt 166 Minuten.

Die Handlungszeit ist der so genannte "Prager Frühling", dessen jähes Ende und die düstren Monate danach. Zwischen Januar und August 1968 gab es in der damaligen CSSR unter der Führung von A. Dubcek einen Liberalisierungs- und Demokratisierungsprozess. Durch die militärische Intervention der UdSSR und vier weiterer Staaten des Warschauer Paktes wurde dieser Prozess gewaltsam unterbunden. Man beklagte 94 Todesopfer. Diese wurden durch die Breschnew-Doktrin pseudo- legitimiert. Das, was sich auf den Straßen zutrug, wird teilweise durch Originaleinblendungen dargestellt.

Worum geht es? Der in Prag lebende Hirn-Chirurg Tomas (Daniel Day-Lewis), ein sehr hagerer, leicht unterkühlter Mann, dessen erotische Ausstrahlung mir erst - wenn überhaupt - auf den dritten Blick auffiel, ist polygam veranlagt und lebt seine diesbezüglichen Neigungen voll aus.

Mit seiner hocherotische, bildschönen Geliebten Sabina (Lena Olin), einer Künstlerin, die ähnlich wie er viele Affären hat, scheint er eine besonders zufrieden stellende körperliche Beziehung zu haben. Die beiden sind spürbar immer wieder sexuell voneinander in den Bann geschlagen. Sie haben Spaß am Moment und gehen anschließend stets erneut ihrer Wege. Bürgerliche Bande streben sie offenbar nicht an. Die beiden genießen die Leichtigkeit des Seins, wenn man so will.

Auf dem Land lernt Tomas durch Zufall Teresa (Juliette Binoche), ein hübsches, leicht melancholisches, introvertiertes Mädchen kennen. Als die beiden auf einer Parkbank miteinander sprechen, liest Teresa gerade Tolstois Anna Karenina.

10 Tage später steht sie bei Tomas in Prag vor der Tür und zieht zunächst vorübergehend zu ihm in die Wohnung. Sie sucht einen Job in der Stadt. Zwischen den beiden entspinnt sich - wie könnte es anders sein - eine sexuelle Beziehung, die Thomas keineswegs veranlasst seinem polygames Liebesleben ein Ende zu setzen. Seine sexuellen Eskapaden haben nichts mit seinem Liebesleben zu tun.

Teresa leidet unter dieser Polygamie und versucht ihre Hauptwidersacherin Sabina mittels Fotoaufnahmen körperlich zu studieren. Es kommt zwischen den zwei Frauen sogar zu körperlichen Annährungen, die allerdings seitens Teresa keine lesbischen Komponenten beinhalten. Teresa kann nur dann erfüllenden Sex haben, wenn sie liebt. Tomas ist ihre große Liebe, den sie mit anderen Frauen nicht teilen möchte.

Nach dem Ende des Prager Frühlings emigrieren die Protagonisten nach Genf, aber Teresa kehrt alsbald nach Prag zurück, weil sie sich für ein neues Leben zu schwach fühlt. Tomas folgt ihr, da er die Leichtigkeit des Seins, die er eigentlich genießt, ohne seine Frau nicht ertragen kann.

Er scheint sich ohne ihrer Nähe einsam zu fühlen. Ob das ein Indiz für Liebe ist, möchte ich allerdings bezweifeln. In Prag bekommt Tomas wegen eines Artikels, den er im Prager Frühling verfasste, Ärger und darf nicht mehr als Hirn-Chirurg tätig sein.
Seine amourösen Abenteuer sind nach wie vor Teil seines Lebensinhaltes.

Erst der Tod vereint Teresa und Tomas auf ewig miteinander, wobei nach meiner Ansicht Tomas bei Sabina besser aufgehoben gewesen wäre.

Beindruckende, aber auch gleichzeitig beklemmende Bilder von Prag aus lang zurückliegender Zeit. Sehr gute, sehr nachdenkliche Dialoge.

Empfehlenswert.
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