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Kundenrezensionen

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Das ist großes Hollywoodkino. Und ein Musterbeispiel, wie man ein erfolgreiches Buch in einen (fast noch besseren) Film verwandelt.

Es beginnt mit einer Einführung in die Atmosphäre von Los Angeles in den 50er Jahren. Der beginnende Wohlstand der Nachkriegszeit, Vermögen enstehen, es gibt Stars und Sternchen aber auch das Verbrechen mit Drogen, Prostitution und Mafia. Und mittendrin die Polizei, die es nicht immer schafft, auf der richtigen Seite zu bleiben. Aber es geht nicht nur um Atmosphäre. In diesem Film hat fast jede Information eine Bedeutung, und so sollte man sich die Namen und Ereignisse gut merken...

Die Handlung selbst setzt mit Ausschreitungen von Polizisten gegen gefangene Mexikaner ein. Eine großartige Einführung der Protagonisten und ihrer Konflikte: Bud White - sehr physisch von Russel Crow dargestellt - lässt seine Fäuste ohne Rücksicht auf Verluste "Gerechtigkeit" praktizieren. Der ebenfalls gewaltbereite, mit Kevin Spacys lalonischem Humor ausgestattete Vincennes schlägt nur einmal zu, dafür aber richtig hart. Der Karrierepolizist Exley - überzeugend gespielt vom Newcomer Guy Pears - will die Ausschreitungen erst stoppen, als ihm dies nicht gelingt, liefert er seine Kollegen ans Messer der Dienstaufsicht, nicht ohne eine Beförderung zu kassieren. Natürlich sorgt das für Hass.

Den eigentlichen Fall, die Ermordung von sechs Menschen ein knappes Jahr später in einer Bar, können aber alle drei nur gemeinsam klären. Wird es ihnen gelingen, sich rechtzeitig trotz der Konflikte zu einem Team zusammen zu finden? Oder prallen die Gefühle von White und Exley erneut aufeinander, als diese wunderschöne - von Kim Basinger verkörperte - käufliche Kopie von Veronika Lake ins Spiel kommt? Fast wird die Aufklärung des Mordes zur Nebensache neben diesen Auseinandersetzungen zwischen vier charismatischen, intelligenten und meist in ihrer Biographie gefangenen Personen.

Glücklicherweise wurde die Komplexität des Buches für die Verfilmung deutlich reduziert - was im Fall der Verfilmung des zweiten, großen Romans von Ellroy ("Die Schwarze Dahlie") weit schlechter gelungen ist. Der Film weicht daher in vielen Einzelheiten vom Buch ab. Buzz Meeks Rolle ist zum Beispiel deutlich anders, und auch das Ende des Buches ist hier deutlich verändert worden - es ist zwar immer noch "amoralisch", aber deutlich weniger als im Buch. Gewalt und Sex sind für die optische Darstellung gegenüber dem Roman reduziert worden, aber ohne dass dadurch Atmosphäre verloren geht. Aber selbst die bewußten Veränderungen sind mit viel Liebe zu Detail und Treue zu den Gedanken des Autors vorgenommen worden. So nimmt die neue Schlussszene des Films interessanterweise die Schilderung eines Schusswechsels am Beginn des Buches auf - zwar hat man ein anderes Hotel gewählt, aber der Ablauf des Schusswechsels ist doch dem Roman verblüffend ähnlich.

Ein weiteres Beispiel: Im Buch sind der im Nite Owl ermordete Polizist und der Partner von White nicht identisch, sondern zwei verschiedene Personen. Aber das Drehbuch integriert beide hier schlüssig, so dass kein Bruch entsteht. Ebenso sind Exleys Vater und Bruder im Buch zu einer Person im Film integriert - während Dudley Smith als erfahrener, väterlicher Polizist im LAPD einige der Texte von Exleys Vater spricht - eine wirklich spannende Technik, die Geschichte des Buches in eine veränderte Geschichte für ein Drehbuch umzusetzen. Alles bleibt so konsistent, nur wenig wird dazuerfunden, aber vieles wird neu angeordnet.

Insgesamt ist es ein Vergnügen diesen Film zu sehen, gerade auch nachdem man das Buch gelesen hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. August 2014
"LA Confidential" von Curtis Hanson ist so etwas wie Polanskis "Chinatown" der 90er Jahre. Der komplexe Film, basierend auf dem Roman "Stadt der Teufel" von James Ellroy entstand 1997 und wurde ein Jahr später für 8 Oscars nominiert, von denen er zwei (Kim Basinger für die beste Nebenrolle und Brian Helgeland und Curtis Hanson für das beste adaptiere Drehbuch) gewann.
Der Film spielt im Los Angeles des Jahres 1953 und besticht bereits in den Anfangsszenen durch einen großartigen Film Noir Stil. Tatsächlich ist das Drehbuch ausserordentlich gut aufgebaut und steigert immer mehr gekonnt die Spannungsschraube. Dabei ist die Story genauso undruchsichtig wie bei seinen großen Vorbildern selbst, denn auch in "The Big Sleep" oder "Chinatown" dringt der Zuschauer auch nur langsam durch in Richtung Wahrheit. Und die ist im Grunde furchterregend, denn das Böse hat sich gut getarnt und agiert äusserst raffiniert und skrupellos. Der unbekannte Böse ist nur darauf fixiiert seine Machtposition zu sichern und diese noch weiter auszubauen. Es braucht also gute Cops beim Los Angeles Police Department. In der Stadt selbst versuchen viele Gangster die Nachfolge des gefürchteten Mickey Cohen zu übernehmen, der wegen Steuerhinterziehung endlich in den Knast gewandert ist. Doch nun versuchen viele Handlanger Cohens, auch seine Geschäftspartner und weitere Kriminelle Gangs die große Geschäfts-Nachfolge mit Drogen, Pornos und Prostitution zu übernehmen.
Der Film zeigt drei Ermittler des Los Angeles Police Department, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da wäre der emotionale und recht impulsive Bud White (Russell Crowe), der es auf den Tod nicht leiden kann, wenn Frauen Gewalt angetan wird. Für diese Täter hat er null Verständnis und poliert ihnen auch gerne mal die Fresse. Sergeant Jack Vincennes (Kevin Spacey) hat ein gesteigertes Ego und ist darüberhinaus technischer Berater der beliebten Fernsehserie "Badge of Honor" und geheimer Informant für das Klatschblatt "Hush Hush Magazine" von Sid Hudgens (Danny DeVito). Detektive Lieutenant Edmund Exley (Guy Pearce) dagegen ist ein ehrgeiziger, sehr korreker junger Kollege, der ein hohes Erbe antreten muss. Sein Vater war hochdekorierter Cop. Mit seiner Überkorrektheit wirkt er auf seinen Vorgesetzten Captain Dudley Smith (John Cromwell) eher unloyal. Smith bevorzugt eher den grobschlächtigen Bud White, der auch mal zupacken kann und einen Verbrecher auch mit illegalen Mitteln zur Strecke bringen kann. Als es am Weihnachtstag zu einer Schlägerei auf dem Revier kommt, bei dem die Inhaftierten von den Cops brutal geschlagen werden, ist es Ed Exley, der eine Aussage gegen seine gewalttätigen Kollegen macht. So zieht er sich den Haß des involvierten Bud White zu, der nur durch Smith einer drohenden Suspendierung entgeht, jedoch sein Kollege Dick Stensland (Graham Becket) verliert, da dieser aus dem Dienst ausscheiden muss. Kurze Zeit später wird in der Night Owl Bar ein Massaker auf der Männertoilette verübt, sechs Menschen verlieren ihr Leben. Unter den Opfern befindet sich auch der pensionierte Stensland. Smith leitet die Ermittlungen und setzt Exley als Co-Ermittler ein. Schuldige werden bald ausgemacht, es handelt sich um drei dunkelhäutige, drogensüchtige Männer, die über ein hohes Strafregister verfügen. In der Zwischenzeit lernt Bud White die schöne Lynn Bracken (Kim Basinger) kennen, die als Veronica Lake Double als Edelprostituierte arbeitet. Ihm kommen bald Zweifel an der Schuld der drei Junkies im Night Owl Fall und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln...
Und der Zuschauer wird Zeuge dieser grandios inszenierten Ermittlungsarbeit der Polizei, in deren Verlauf sich auch die Wege von White, Exley und Vincennes immer wieder kreuzen, dienn weitere Kriminalfälle scheinen miteinander zusammenzuhängen. So geht es denn auch um den Mord an einer jungen Frau, die als Rita Hayworth Double reiche Freier empfing und auch ein Lover des Staatsanwalts findet ein gewaltsames Ende. Genial verknüpft gibt die Geschichte immer mehr an Wahrheit preis und am auf den Höhepunkt des Films fällt der Name "Rollo Tomasi" und gibt Exley fast schicksalhaft die Trumpfkarte in die Hand, den Mann im Hintergrund zu erkennen. Ein ganz toller Film ist dieser 1997 entstandene, von Dante Spinotti äusserst edel fotografierte Jetzt-schon-Klassiker des anspruchsvollen Kriminalfilms. Eine hervorrangende Hommage an die Schwarze Serie mit einem klasse Schauspielerensemble, in dem Guy Pearce und Russell Crowe den Hauptpart übernehmen und von den drei exzellenten Nebenrollendarstellern Kevin Spacey, John Cromwell und Kim Basinger markant unterstützt werden.
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am 6. November 2015
Los Angeles 1953 : Polizeibeamte wetteifern mit Gangstern um kriminelle Pfründe. Als Folge vernachlässigter Pflichten blühen falsche Beweisführung, Willkürakte, Rassendiskriminierung, Korruption, Schiessereien und Mord. Kaum einer der Detectives verhält sich in L.A. CONFIDENTIAL (1997) gesetzestreu. Dazu gehören auch der Captain des Departments, Dudley Smith und der korrupte Staatsanwalt Ellis Loew. Erst mit dem Erscheinen des unkorrumpierbaren Sgt. Edmund Exley kommt so etwas wie Ordnung in das polizeiliche Chaos. Als ehemalige Kollegen ermordet werden, schlagen sich auch die Beamten Jack Vincennes und Bud White auf die Seite des unbeliebten Exleys. Der mysteriöse Unternehmer Pierce Patchett, der Edelprostituierte vermietet und illegale Pornos drehen lässt, scheint einige der Handlungsfäden in der Hand zu halten. Aber er fühlt sich vorerst absolut sicher, verdreht doch seine Lynn Bracken, als Schauspielerin Veronika Lake aufgemacht, sowohl Bud White als auch Ed Exley den Kopf. Immer mittendrin im Geschehen wieselt und knipst der kleine Sensationsreporter Sid Hudgens vom Hollywood-Skandalblatt ‘Hush, Hush Magazine’ und verteilt fleißig Geldscheinchen um an geeignete Informationen zu kommen. Falsche Verdächtige, mysteriöse Morde, Intrigen im Polizeiapparat - am Ende des Films löst sich der Augiasstall auf.

Basierend auf einem Buch von James Ellroy präsentiert Co-Autor, Co-Produzent und Regisseur Curtis Hanson mit L.A. CONFIDENTIAL ein pralles Sittengemälde jener Tage, dass mit einer Topbesetzung, naturgetreuen Deco, herrlichen alten Strassenkreuzern und nicht zuletzt einem dichten (und oscarprämierten) Script den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zieht. In einem Interview sagt ein Co-Produzent sinngemäß : “ Als uns gesagt wurde, dass unser Budget nur 15 Mio. Dollar betragen würde, wurde uns klar, dass wir keine Stars für diesen Film verpflichten können - stattdessen aber echte Schauspieler”. Und damit hat er einen wichtigen Schlüssel für den Erfolg dieses Streifens verraten. L.A. CONFIDENTIAL ist ein skrupelloser Krimi im Stile des ‘Film Noir’. Trotzdem könnte er farbiger und plastischer gar nicht sein. Anfangs werden dem Betrachter die Ereignisse nur so um die Ohren gehauen, dann kommt zusehends Ordnung in die Story, ehe am Ende dann die Bad Guys von den Good Guys sauber getrennt werden, so wie das Eigelb vom Glibber. Der Blutzoll des Films lässt den ebenfalls nicht zimperlichen DER PATE (1972) zeitweise wie einen Vorbereitungsstreifen für ein Priesterseminar aussehen.

- Guy Pearce als Edmund Exley : gradlinig, spröde, bebrillt, trotz aller Anfeindungen geht der Moralist unbeirrt seinen Weg,
- Russell Crowe als Bud Smith : die neuseeländische Bulldogge mit den kantigen Schultern ist als rauer Detective hier ideal besetzt,
- Kevin Spacey als Jack Vincennes : charmant, galant, ein Geniesser, aber auch faul und korrupt - eine vielschichtige Figur,
- James Cromwell als Police Captain Smith : steht relativ loyal zu seiner alten Truppe, hat aber ansonsten auch keinen astreinen Charakter,
- Danny Devito als Klatschreporter Hudgens : stochert mit Begeisterung im Schmutz von Hollywood herum und geht für eine gute Story auch schonmal über Leichen - eine Toprolle für den kleinen Danny,
- Kim Basinger als Lynn Bracken : das typische platinblonde Gift erhält sich trotz ihres schmutzigen Berufs einen Rest von Anstand. Basinger wurde als einzige Darstellerin dieses Film mit einem Oscar für die beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet.

FAZIT : für Freunde intelligenter und actionreicher Krimis mit klassischem Hintergrund ist L.A. CONFIDENTIAL eine absolute Empfehlung ! Dank gekonntem Timing durchgehend 138 Minuten Hochspannung.

BD : Klassebild, ordentlicher Ton und Extras en masse (neben Audiokommentar, Trailershow und Instrumental-Tonspur gibt es noch “8 Köstlichkeiten” an Featurettes, davon die Pilotfolge der kurzlebigen US-TV-Serie L.A. CONFIDENTIAL).
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am 16. Januar 2015
Dies ist sicher einer besten Filme, die Hollywood im vergangenen Jahrhundert hergestellt hat. Nach dem (sehr umfangreichen und verwirrenden) Roman von James Ellroy wird im Film von Curtis Hanson ein düsteres Panorama von L.A der 50er Jahre erstellt. In einer spannenden Story geht es um Mord, Korruption, Drogen, Ausschweifungen und Rivalität innerhalb des LAPD. Genial dargestellt von Schauspielern wie Russel Crowe, Kevin Spacey, KIm Basinger (erhielt dafür den Oscar) ,Danny De Vito und Guy Pearce. Auch nach mehrmaligem Sehen bleibt der Film ein Hammer! Absolut sehenswert.
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am 21. Juni 2013
Wer steht auf der guten? wer auf der bösen Seite? schwarz oder weiß? So einfach macht es der Film von Curtis Hanson seinem Zuschauer nicht, denn dazwischen gibt es noch viele Grautöne. Ein wirklich toller bis in die Nebenrollen stark besetzter Thriller mit glaubwürdig aufspielenden Akteuren. Die Blu-ray bietet ein durchweg solides HD Bild mit leichtem Filmkorn und einen soliden Ton der leider eher frontlastig daher kommt. Mit etwas Mühe wäre sicher mehr Räumlichkeit möglich gewesen. Leider gibt es kein Wendecover und nur ein billig anmutendes Eco-Case von Warner.
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am 27. März 2014
Ich habe diesen Film schon 20 Mal oder mehr gesehen. M.E. einer der besten Filme ever. Spannend, tiefgründig, lustig, tragisch und zu keinem Zeitpunkt banal. Sehr guter Schluß. Sehr gute Story. Der Streifen gehört für mich in eine Liga mit Casablanca. Es ist fast der perfekte Film. Nein! der Film ist perfekt. Nur der Titel ist nicht so ansprechend.
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am 17. Juli 2011
Wer diesen Film bislang noch nicht gesehen hat...selber Schuld!Schliesslich spielen ja genug (überzeugende) Stars darin mit.

Jedenfalls habe ich den Film damals in den neunzigern auf VHS im TV aufgenommen und oftmals angeschaut.Also ist mir die Story bekannt....jedoch auf DVD hab ich Ihn nie gesehen.Diesen auch wenn ich mich schon beinah wiederholen muss zu Unrecht zu wenig gewürdigten Film auf Blu Ray zu sehen war der Absolute Hammer!Bild&Ton überzeugten wirklich sehr gut.Gut alle meine Geräte sind von Sony...was weiss ich unterschiede gibts überall jedoch ist dieser Film schon ein wenig "älter" und sie haben sich wirklich Mühe gegeben.Andere vermeintlich jüngere Filme sind dagegen HDunwürdig!!!

Also kaufen es lohnt sich!!!!
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am 3. Juli 2016
Dieser Streifen wird nicht umsonst als moderner Klassiker gehandelt und ist ebenso gut besetzt wie inszeniert. Kevin Spacey, Guy Pearce, Russel Crowe und Kim Basinger glänzen alle in ihren Rollen, keiner scheint fehlbesetzt oder deplatziert (wobei Pearce und Crowe als Australier auch in einem amerikanischen Gansterfilm zu überzeugen wissen).

Die Story ist im Los Angeles der frühen 50er Jahre angesiedelt und dreht sich um organisierte Kriminalität, Polizeikorruption und dem aufstrebenden Hollywood in den frühen Nachkriegsjahren. Nachdem der berühmt-berüchtigte Mobster Mickey Cohen ins Gefängnis wandert, streben allerhand Kriminelle, korrupte Cops und weitere finstere Gestalten in seine hinterlassene Lücke im Mafiamilieu. Dabei scheint ein geheimnisvoller Akteur im Hintergrund die Fäden fest in der Hand zu halten und schafft es, ebenso seine Kontrahenten, wie auch hartnäckige Verfolger geschickt sowohl gegeneinander auszuspielen als auch gänzlich von der Bildfläche verschwinden zu lassen....

Der Film im Neo-Noir Stil kommt ohne große Action aus und lebt ganz von seiner Story und den interessanten Figuren. Von Anfang bis Ende ist Spannung drin und der Film fesselt bis zum Ende, wobei das große Finale wirklich mehr als gelungen ist. Für Krimifans, Noir-Fanatiker und allgemein Freunden spannender und minimalistischer Filme wärmstens zu empfehlen!
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am 28. Dezember 2011
Ein genialer Film. Superspannende Handlung (Kompliment and Drehbuchschreiber), gute Darsteller und eine wunderbare Atmosphäre. Sollte man wirklich gesehen haben. Einer der besten Krimis/Polizeifilme überhaupt.
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am 23. Juli 2002
Als der Film im Herbst 1997 in den USA veröffentlicht wurde, verglichen ihn die US-Kritiker gleich mit Roman Polanskis "Chinatown" und erklärten ihn zum absoluten Oscar-Favoriten 1998 (bis ein Schiff namens "Titanic" auftauchte).
Den Vergleich mit dem grandiosen "Chinatown" fand ich zunächst sehr vermessen, bis ich den Film persönlich in Augenschein nahm. Es wurden zwei Romane von James Ellory zu einem Film verwoben. Spannende Handlung, teilweise mit brutalen Szenen à la "Der Pate", dazu jede Menge Spitzenschauspieler Kevin Spacey, Russell Crowe, Kim Basinger, Danny deVito und ein excellenter Guy Pearce.
Kurz zur Handlung: Ein grausames Verbrechen in einem Cafè soll durch den engagierten Guy Pearce, der im Gegensatz zu seinen Kollegen sich nicht korrumpieren läßt und ohne Gewalt auskommen will, schnell aufgeklärt werden. Ihm wird der überaus brutale Russell Crowe zur Seite gestellt. Wie am Ende der edle Polizist seine Ideale verrät um den Fall zu lösen, ist allein ein Oscar wert.
Die DVD wartet mit hervorragendem Zusatzmaterial auf. Alles in allem ein excellenter Film, den man auch mehrfach genießen kann!
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