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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
63
3,5 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:14,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 23. April 2015
Bestellung lief reibungslos. Kam relativ schnell an.

Das Spiel an sich war in der Originalverpackung, unbeschädigt und verschlossen.
Zur Spielerfahrung...die Grafik ist schrecklich....also es ist nicht mein Spiel aber selbst dran Schuld ;-)
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am 17. Februar 2011
Hallo liebe Leut,

ich als Veteran, was epische Rollenspiele angeht, habe mich selbstverständlich direkt bei Release mit dem Spiel eingedeckt. Jetzt, eine ganze Weile und viele Stunden Spiel später, erlaube ich mir, eine Beurteilung abzugeben:

Anfang: schleppend, wobei das Gameplay schnell an Fahrt gewinnt
Videosequenzen: aufgrund der schlechten Synchronisation und diverser Grafikfehler mäßig, wenn nicht sogar unterdurchschnittlich
Sound: 8,5/10
Single Player allgemein: Hervorragendes RPG, tolle Crafting Möglichkeiten, super Skillbarkeit, teilweise unübersichtliche Menge an Quests. Außerdem kann ich mein Pferd nicht mehr finden...
Multi Player allgemein: Super
Fazit: Fürs Geld wird einiges geboten. Freue mich schon auf weitere Inhalte zum Download.

Viel Spass
Max
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am 9. November 2010
Two Worlds war seiner Zeit ein ziemliches Fiasko. Matschige Charakter-Texturen, schlechte Steuerung, unausgereiftes Balancing und eine Menge Bugs. Ganz zu schweigen von dem städnig zurückweichenden Release-Termin (insgesamt 9 Monate).
Ein paar Jahre später kündigt Topware den zweiten Teil des RPGs an und erneut kommt es zu diversen Release-Verschiebungen. Doch dieses Mal hat sich das Verschieben gelohnt. Nachdem ich das Spiel nun durchgespielt habe und auch den Multiplayer testen konnte, möchte ich meinen ersten Eindruck ein wenig relativieren.

Holpriger Start:
Der Einstieg in die neue Welt läuft überraschend lahm ab. Die Grafik weiß zu Beginn in tristen Kellern nicht zu begeistern und die Handlungsfreiheit ist erstmal gleich Null, doch sobald man aus dem Kerker ist und die Kampf- und Handwerkstutorials hinter sich hat, nimmt das Spiel rapide an Fahrt auf.

Das Handwerk kennt man ähnlich aus anderen Spielen:
PAPAK ist die Kunst der Alchemie und erinnert an Oblivion. Einfach Zutaten zu Tränken zusammenbrauen. Je höher die Fähigkeit, desto besser die Tränke.
DEMONS ist die Kunst der Magie und bietet eine Menge Kombinationen. Über ein komplexes Kartensystem kann man sich Element und Wirkung (Umkreis, Geschoss usw.) mit verschiedenen Modifikatoren (höherer Schaden, mehrere Geschosse usw.) zusammenstellen und so verschiedene Zauber erstellen. Je höher die Fähigkeit, desto weiter können die Zauber aufgebessert werden.
CRAFT ist die Schmiedekunst und bietet die Möglichkeit alte Waffen zu zerlegen, um die Materialien zur Aufbesserung der LIeblingswaffe zu nutzen. Dasselbe klappt auch mit Rüstungen und Schilden. Je höher der Level, desto weiter kann man aufbessern.

Das Kampfsystem:
Das Kampfsystem geht fix von der Hand und verlangt ein gesundes Maß an Taktik, um sich mit den stärkeren Gegnern messen zu können. Man kann ganz nach Belieben auf Fernkampf, Magie oder Nahkampf skillen. Zusätzlich gibt es noch den Weg des Assassinen, der mir allerdings bislang noch nicht richtig einleuchten will. Man ist niemals auf eine Klasse festgelegt, was besonders im späteren Spielverlauf zu interessanten Skillkombis führen kann. So ist es mit weniger Knopfdrücken möglich zwischen zwei kompletten Ausrüstungssets hin und her zu switchen, was es ermöglicht als Bogenschütze die Gegner zu attackieren und dann schnell in den Nahkampf zu wechseln. Da gibt es eben viel zu experimentieren und auszuprobieren.

Die Steuerung:
Hier schleichen sich einige Mängel ein. Insgesamt geht das Spiel flüssig von der Hand, doch ein paar Entscheidungen passen nicht so ganz. So sind laufen, blocken und schleichen alle auf dieselbe Taste gelegt. Das Problem dabei ist, dass man manchmal bei einem Fluchtversuch losschleicht oder bei einem Kampf nicht blockt, weil man beim LT-drücken noch nicht völlig still gestanden hat. Passiert relativ selten, aber lässt sich auch nicht ganz vermeiden. Ansonsten ist es den Entwicklern aber gut gelungen die vielen Möglichkeiten auf die begrenzten Gamepad-Tasten zu bannen.

Der Spielumfang:
Die Mainquest-Reihe hat man ziemlich fix durch, doch es warten am Wegesrand eine ganze Fülle an Nebenjobs, die nicht weniger Spaß machen. Die Landschaft beträgt etwa 12,5 Quadratkilometer und ist gut gefüllt, sodass selten Leerlauf vorkommt. Allerdings sei der euphorische Spieler gewarnt. Die Karte zeigt drei kleinere Inseln, die rund um ein riesiges Areal angesiedelt sind. So denkt man, dass die Hauptinsel auch das Hauptareal sein wird. Doch dieses ist lediglich zu etwa 10% begehbar. Der Rest der Hauptinsel wird nur im Multiplayer erforschbar sein. Doch allein im Singleplayer sollte man etwa 30 Stunden beschäftigt sein.

Multiplayer:
Vorab: Der Singleplayer-Charakter kann nicht importiert werden.
Bei fünf Modi muss man dem Multiplayer zumindest ein Manko unterstellen: Nix los. Die Spielergemeinde ist (noch) zu klein, sodass ich bislang noch keinen Spieler für Duelle, Deathmatches oder die Kristalljagd gefunden habe. Hierzu kann ich also noch nix sagen, außer dass das Balancing wohl ziemlich schwierig sein dürfte (für einen Level 20er Spieler werden Gegner im Levelbereich 10-30 gesucht. Das sind zu große Unterschiede).
Der Village-Modus ist ein Aufbaumodus in dem man sein eigenes Dorf aufbaut, zuschaut wie es ein wenig Geld im Schneckentempo einbringt und wie die Dorfbewohner unzufrieden werden. Sinkt die Zufriedenheit zu weit, geht man auf eine "Quest" und muss vier Gegner besiegen, dann sind sie wieder zufrieden. Klingt nicht sehr spannend und ist es auch nicht. Zumindest mich reizt der Modus kaum.
Der Adventure-Modus ist da schon besser. Hier geht man mit bis zu acht Spielern auf "Aventiure" und muss in einem großen Schlauchlevel von Punkt a nach Punkt b laufen. Dazwischen sind allerdings viele Gegner, die auch in großen Gruppen auftauchen. Habe vier der sieben Missionen trotzdem alleine geschafft. Lediglich eine Mission konnte ich auch mit menschlicher Unterstützung probieren und da spielt es sich gleich viel angenehmer. Zu zweit oder zu dritt kommt man bereits problemlos durch, aber zu acht dürfte es ein einfacher Hack'n Slay-Durchmarsch sein.

Die Grafik:
Nach dem öden Anfang, zeigt sich die volle Pracht der neuen Welt. Die Außenareale haben einige atemberaubende Landschaften und Lichteffekte, das Startgebiet erinnert vom optischen Flair an das erste Assassin's Creed. Die Bäume wiegen sich idyllisch im Wind, das lange Gras umspielt die Beine des Helden, da passt einfach eine ganze Menge zusammen. Umso störender, dass die Gestik der Figuren zu Beginn absolut starr und unglaubhaft wirken. Da kommen sofort schlechte Erinnerungen an Two Worlds Teil 1 wieder hoch. Schön zu sehen, dass diese jedoch im Ansatz erstickt werden.

Der Sound:
Grandios. Man kann es nicht anders sagen. Tolle Synchronsprecher, super Orchestrierung und eine insgesamt stimmungsvolle Soundkulisse. Lediglich die Synchronstimme von David Spade kommt für den Protagonisten nciht ganz glaubwürdig rüber. Man hat immer den Eindruck, er würde nur von der Libido gesteuert und jeder Frau hinterher sabbern.

Fazit:
Die Spielwelt ist riesig, die Quests sind unzählig und abwechselungsreich, die Laufwege meist nur kurz und die Motivation ist konstant hoch. Wenn der Multiplayer nun noch mehr Spieler lockt, steht auch dem Online-Vergnügen nix im Weg, aber das dürfte wohl noch bis zum UK-Release im Februar dauern. Leider muss ich trotzdem sagen, dass Oblivion mir besser gefallen hat und Two Worlds 2 das Spiel (trotz dessen fünf Jahren Alter) nicht vom Genre -Thron stoßen kann. Aber es sitzt direkt daneben und kann das Haupt mit Recht hoch tragen. Ich habe überlegt, ob die Mängel (holpriger Start und Steuerung) ausreichen, um die Bewertung auf vier Sterne zu kürzen, doch das Spiel ist ansonsten sehr überzeugend. 9/10 Punkten und in dubio pro reo. Fünf Sterne für diese Rollenspiel-Perle.
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am 9. November 2010
Guten Abend zusammen,

so ich habe heute vormittag endlich nachdem ich bei diversen Shops das Game nicht bekommen habe, das Spiel bei Gamestop bekommen. Gegen 12 Uhr mittags wurde es installiert und gleich mal los gelegt. Also fangen wir mal vorne an, Intro sehr gekonnt gemacht, irgendwie erinnert es an die Schlacht von Herr der Ringe, war aber bei Dragon Age auch so gewesen. Der Prolog spielt sich richtig gut, man wird an die Hand genommen und es wir genau erklärt was man wie machen soll. Die Startinsel ist recht groß, die Gegner zum teil fordernd und die Story sehr interessant gestalten. Nach ca. 2 Stunden hatte ich den Prolog hinter mich gebracht und war gespannt wie es weiter gehen würde....es begann das 1. Kapitel. Eine schöne Wüstenstadt bzw. Dorf mit diversen möglichekeiten und Quests. Nach eine paar kills von Pavianen (sehr nervig die viecher, die bewerfen mich mit Steinen) und sogar einen Nashorn habe ich einfach den Ausblick genossen und bin begeistert gewesen was einem da an Grafik geboten wird. Das Inventar ist sehr schön gemacht, sehr übersichtlich, einzig was nervt ist dass man nicht unendlich Ware im Inventar horten kann sondern der Char. ständig nervt er sei überladen, man muss also alle paar Minuten Sachen wegschmeissen oder zum Händler rennen und diese verkaufen, gefällt mir nicht so gut macht aber den Gesamteindruck nicht wirklich was aus.
Das Reiten sieht leicht unbeholfen aus, naja man muss ja nicht Reiten.
Ich habe nach 4 Stunden dann erstmal aufgehört zu spielen weil ich auf Nachtschicht gehen musste, aber ich freue mich schon auf Morgen wo ich weiterspielen kann. Die Geschichte mit den Orks ist spannend erzählt und die Synchronsprecher sind erste Sahne. Kann das Spiel nur weiterempfehlen und freue mich schon auf weitere zig Spielstunden in der Welt von Two Worlds 2!
Gruss Arni
PS: Die Nebenmissionen als Musiker sind ebenfalls super gemacht und der Rythmus der Musik die man spielt ist gar nicht so schlecht....es ROCKT!
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am 12. November 2010
Nach manch überschwänglichen Rezensionen hier war ich offensichtlich schon zu positiv dem Titel gegenüber eingestellt - umso mehr haben mich die ersten (blöden) Fehler erschrocken. Unterm Strich bleibt aber ein solides, nicht zu leichtes und vor Allem im Bereich Crafting sehr gutes RPG.

Positiv:
-Riesige Welt
-Viele Quests, auch Nebenquests durchwegs interessant
-Schöne Flora und Fauna (siehe aber Negativpunkt "drehendes Gras")
-Stimmiger Soundtrack
-detailierte Rüstungen (siehe Negativpunkt "Kollisionsabfrage")
-super Magiesystem. Endlich macht auch Magier sein Spass
-Ausgeklügeltes schlüssiges Crafting System
-Würfeln, Musizieren usw. sind super für ein Rollenspielerlebnis
-Die Weitsichten und die Sonneneinstrahlung sind top
-Man kann Pferde reiten
-Das spiel ist super vertont - sogar die NPCs reden glaubwürdig
-Mir gefallen generell Spiele mit viel Freiheiten und da ist Two Worlds 2 top
-Man merkt überall die Liebe zum Detail. Die Welt ist obwohl sie groß ist keineswegs leer oder unbelebt. Alles wirkt stimmig. Artwork super.

Negativ:
-Physik spinnt oft. Gleich im Intro wurde ich mit einem Mantel der senkrecht nach oben flog überrascht.
-DREHENDE Grasbüschel sind soooo Duke-Nukem 3D und gehen heutzutage gar nicht (obwohl auch in AoC verwended) *brrrr*
-Kollisionsabfrage funktioniert oft nicht (Rüstungsteile gehen ineinander)
-die NPCs sowie der Avatar sind nicht sonderlich gut programmiert. Von Lippensyncron ist man weit entfernt
-Ganz SCHLIMM finde ich das Schleichen. Oft schlecht der Avatar weiter, obwohl ich den Stick loslasse. Ich bin schon zig mal von Brücken, Steinen und Bäumen gefallen.
-Rennen UND Schleichen wurden auf den Selben Button (LT) gelegt. Oft fängt man an zu schleichen wenn man eigentlich weglaufen will.
-Springen und Aktionstaste wurden ebenfalls auf den selben Knopf gelegt (A). Rumspringen vor Kisten ist kaum zu vermeiden.
-Während der Gespräche rennt der Avatar oft sinnlos im Kreis oder macht sonst wie drollige Sachen (ein Ruck am Stick hilft)
-Der Übergang vom Spiel zu den Cutscenes ist irgendwie nicht gut gelöst. Ich denk immer das Spiel hat sich aufgehängt.
-Der Schwierigkeitsgrat während der Kampagne kann nicht mehr geändert werden.
-Die Texturen sind teilweise nicht sauber. Wenn man mit der Kamera zu einer Wand schwenkt stehen die oft davor (vor Allem im ersten Dungeon)
-Die Bewegungen von NPCs und Monstern sind steif
-Pferdereiten wurde nicht optimal gelöst
-Ab und an Tearing und Ruckeln
-Die Steuerung des Avatars ist als schwammig zu bezeichnen. Man muss ich länger daran gewöhnen um zurecht zu kommen.

Auch wenn die Fehler in der Überzahl erscheinen sind sie oft klein und trüben das Spielverhalten im Gesamten nicht wirklich - aber von RPG-Geschichte wurde, wie hier auch schon mal behauptet, auch nicht wirklich geschrieben. Für mich Kommt Two Worlds 2 gleich NACH Oblivion aber (das Alter nicht vergessend) war dieses doch um eine Spur besser.

Trotzdem: Für alle die Elder Scrolls, Gothic und Co. lieben ein must have.
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am 19. November 2010
Tja wo soll ich anfangen...

TW2 war meine Rollenspielhoffnung 2010. Alles hat auch sehr gut angefangen - stimmige Grafik, viele Quests und Möglichkeiten
und eine riesige zu erkundende Welt.

Warum nur 2 Sterne und die mit 2 zugedrückten Augen?

Nach den ersten 15 Stunden war es soweit ich hatte die Wüste der ersten Insel hinter mir - im guten glauben angesichts des
riesigen im Norden gelegen Kontinent die Ersten Schritte meines Abenteuers hinter mir zu haben (da war mir noch nicht bewußt,
dass ich bereits 50% des ganzen Spieles gesehen habe).

Ab jetzt wird es immer linearer, aus der anfänglichen Openworld wird mehr und mehr ein schlauchartiges Level - auch in freier Wildbahn! -
Und on the top: das Finale ist mehr ein Shooter denn ein Rollenspiel.

Ich muss sagen, ich war bis Dato noch nie von einem Spiel derart entäuscht - die Grundlagen sind ja absolut vorhanden und am Grundgerüst
gibt es von mir eigentlich nichts zu meckern.

Aber wie kann man nur:

a) ein Spiel nach dem ersten Hälfte derart vermurksen?
b) den Käufer derart täuschen?

Leider wird in den überschwenglichen Reviews nirgends bezug auf diese Punkte genommen - vermutlich aus Zeitgründen kamen die Tester nicht
so weit - und wenn man basierend auf den ersten Stunden hochrechnet stehen alle Zeichen auf "Spiel des Jahres"

Leider wird man hier arglistig getäuscht und das Spiel hält nicht annähernd das was es verspricht.
Hätte man nicht im Vorfeld mit Open World etc. Werbung gemacht, wäre das nicht so schlimm (ich hätts mir nicht gekauft) - so
blicke ich auf einen genialen Start und einen Sturzflug mit anschliessendem Totalschaden zurück.

Schade :-(

Wertung:
Insel 1: 90 Punkte (genial, freiheit, interessante Quests, das Abenteuer möge beginnen!)
Insel 2: 80 Punkte (immer noch ok, aber es wird enger)
Insel 3: 70 Punkte (Nebenquests existieren hier nicht mehr, leblos, laufen bis man Schwielen an den Füssen hat - aber interessanter Plott)
Insel 4: 50 Punkte (jetzt wirds langweilig, hack%slay mehr gibts hier nicht mehr)
Schloss & Finale (hack & slay und dann das finale shoot em up....

Fazit: Potential ohne Ende verschenkt - noch ein Jahr und es wäre sicher ein spitzen Spiel daraus geworden!

Grüsse!
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am 11. November 2010
Also eines muss man ganz klar sagen...Two Worlds 2 ist defitiv viel besser als Arcania und Risen. Ob es besser als Oblivion ist kann man so und so sehen.
Fakt ist dass die Technik des Spiels alles in allem sehr gut ist. Es gibt deutlich weniger Popups als in anderen RPGs dieser Größe und auch Ruckler kommen so gut wie gar nicht vor. Dass Problem mit dem Tearing besteht allerdings auch wenn es mir persönlich nicht so sehr aufgefallen ist außer bei den Kameraschwenks. Das Spiel läuft durch und durch stabil und es gab bei mir noch keine Aufhänger oder sonstiges. Technisch ist es also sehr ordentlich gemacht.

Das Kampfsystem ist in etwa mit Arcania vergleichbar aber die Gegner sind deutlich stärker und man muss viel blocken und auch häufig die Flucht reinhauen um die eigenen Lebenspunkte zu regenerieren. Die Gegner verfolgen einen meist in Gruppen aber ab einem gewissen Abstand drehen sie um und gehen an ihre Position zurück. Das ist zwar nicht sonderlich logisch aber so bleibt es wenigstens fair. Man kann sehr viele Techniken erlernen die sich dann gut in den Kämpfen verwenden lassen denn auch die Gegner blocken viel und man kommt mit Knopfgedrücke ala Arcania nicht weit. Zudem ist es sehr wichtig den richtigen Waffentyp zu verwenden...so ist gegen Untote eine Schneide besser als ein stumpfer Knüppel. Auch Magie muss richtig eingesetzt werden damit man eine Chance hat.

Die Welt von Two Worlds 2 ist sehr sehr groß. Es gibt drei Kontinente und einige Inseln die man zu Fuß, per Pferd oder mit dem Boot ansteuern kann. Das Pferd ist in meinen Augen etwas unnütz. Zum einen ist dessen Ausdauer sehr gering und zum anderen muss man sich jedes mal merken wo am es abgestellt hat. Eine Markierung für den Klepper gibt es leider nicht und so hab ich ihn schon vor einer Mission verloren in der ich ihn gebraucht hätte. Aber es stehen zum Glück andere Pferde herum die man klauen kann. Es gibt zwar auch eine Funktion um das Pferd zu rufen aber das funktioniert bei mir nicht einmal wenn ich direkt neben ihm stehe. Ich vermute fast dass es sich hier um einen Bug handelt. Es wäre auf jeden Fall besser gewesen das ganz wie in Red Dead Redemption zu handhaben.

Das Schmiedesystem für die Waffen ist sehr gut gelöst. Man kann jede gefundene Waffe zerlegen und bekommt dadurch Holz, Eisen, Stahl und Stoff. Damit kann man dann Waffen und Rüstungen verbessern. Im übrigen kann man Waffen zu jeder Zeit verbessern und muss nicht zuerst einen Amboss suchen wie z.B. in Gothic. Alchemie funktioniert genauso wie das Schmieden...hierbei kann man alle gefundenen Pflanzen und Tierteile in den Pott werfen und so rumexperimentiren. Wenn es was wird kann man das Rezept speichern und immer wieder einsehen.

Die Sprachausgabe ist definitiv das beste was man bisher in einem Spiel gehört hat. Jeder Satz wird super ins Deutsche vertont. Außerdem spricht der Held jede gewählte Antwort nochmal aus und es gibt massig Antwortmöglichkeiten in den Gesprächen. Hier wurde echt viel geleistet wie ich finde. Es sind zwar nicht alle NPCs ansprechbar aber die meisten. Es gibt massig Nebenquests die alle sehr spannend und abwechslungsreich sind.

Aber es gibt auch einige negative Punkte in Two Worlds 2. Zum einen enthält das Spiel leider sehr viele kleine Bugs die einem wirklich sehr auf die Nerven gehen können. So kann man beispielsweise sitzende Gegner nicht von hinten ermorden, entdeckte Teleporter werden auf der Karte nicht angezeigt und Gegner hängen an Kanten fest. Ich wollte zudem eine Mission machen in der sich die Türe hinter einem schließt wenn man in den Raum gegangen ist. Leider hat sich die Tür nach der halben Durchquerung bereits geschlossen und ich wurde von der Tür wieder rausgeschoben. Nun öffnet sich die Türe nicht mehr und ich kann nicht hinein um die Mission abzuschließen. Außerdem frage ich mich warum der Held und die Gegner bergauf so überaus langsam laufen. Man kommt sich wirklich vor wie in einer Art Zeitlupe...sehr seltsam.

FAZIT: Trotz der vielen kleinen Bugs ist TW2 als Gesamtwerk gesehen ein tolle Rollenspiel. Es ist groß, spannend, gut synchronisiert und man hat sehr viel zu tun. Technisch und spielerisch ist es Arcania und Risen weit überlegen zumindest auf der Xbox 360. Mir persönlich fällt die Orientierung auf der Karte etwas schwer und es werden viele Spielelemente ungenau erklärt. Aber jedem der sich nach einem technisch guten Rollenspiel umsieht kann TW2 empfohlen werden.
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am 8. Oktober 2011
Nach 3 Jahren Entwicklungszeit hätte man erwarten können, dass Two Worlds II einschlagen würde wie eine Bombe, jedoch ist es leider nur ein Blindgänger. Man könnte nun gemein sein und sich fragen: Was hat das Entwicklerteam in dieser Zeit nur gemacht?

Die Hauptstory ist ausgenudelt, da man im ersten Teil bereits seine Schwester retten musste und daher (wenn man den ersten Teil gespielt hat) nicht wirklich mitreißt. Zumal die Schwester so dusselig ist und sich vom gleichen Bösewicht wieder entführen lässt *gähn*.
Auch gibt es in der Hauptstory keinen wirklichen Aha-Effekt, außer dass man anfangs von den Orks befreit wird, die einem im ersten Teil noch feindlich gesonnen waren. Die weitere Story wirkt platt und langweilig und es plätschert vor sich hin. Man wartet auf überraschende Storytwists und hofft auf eine motivierende Storyentwicklung. Stattdessen wird man im Stundenrhythmus enttäuscht. Man leidet auch nicht wirklich mit dem Hauptcharakter mit. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung und auch, was die Story anbelangt, etwas mehr Dramatik gewünscht.

Die Grafik der Landschaften ist recht ansehnlich, ohne jedoch vom Hocker zu reißen. Sehr problematisch: Es gibt Orte, die man ohne Patch (auf den die XBox-Besitzer bis heute warten!) nicht (mehr) betreten kann, da es bei deren Gebietsgrenze immer einen Freeze gibt (XBOX 360). Die Animationen der Charaktere sind unterirdisch und dilettantisch. Man fühlt sich geneigt, alle Diskussionen schnell wegzudrücken, da man sich diesen optischen Reinfall nicht wirklich antun möchte. Ebenfalls sind die Zwischensequenzen grafisch mehr schlecht als Recht. Es wirkt alles lieblos und leblos! Die Steuerung, letztlich, ist eine (negative) Herausforderung, aber irgendwann gewöhnt man sich wenigstens halbwegs an sie.

Es ist eine Dreistigkeit, für ein Spiel, welches so viele negative Punkte - die man überwiegend bereits in den ersten Minuten sammeln kann - aufweist und für Verdruss anstatt für ein entspanntes Gamen sorgt, noch viel Geld zu verlangen.

Zu den ganzen Magazinen und den Seiten im Netz, die dem Spiel gute Wertungen mit 8/10 Punkten oder mehr geben und es auch in den Himmel loben, wie toll, durchdacht und bugfrei es doch sei:
Es erweckt sich bei mir den Eindruck, dass sie nicht wirklich sachlich an Ihre Beurteilungen rangegangen sind, sondern eher das Spiel für die Entwicklerfirma mit guten Kritiken vermarkten wollen. Meiner Meinung nach gibt KEINE der überschwänglichen Rezensionen die Realität wieder und entsprechen demnach nicht der Wahrheit.

Mein Gesamtfazit: Nichts, aber auch gar nichts - wenn man von der Anzahl der bis heute existierenden Bugs absieht - ist an diesem Spiel überdurchschnittllich! Das Gameplay, die insgesamt lieblose und nicht mehr zeitgemäße Grafik, das Wischiwaschi-Kampfsystem, der völlig belanglose Storyverlauf... alles ist unterdurchschnittlich oder wurde in anderen RPGs zuvor bereits ebenso dargeboten!

Update, 19.01.2011:
Mittlerweile habe ich das Spiel nach etlichen gespielten Stunden beiseite gelegt, ohne es abgeschlossen zu haben. Es ist auf Dauer einfach zu ermüdend, ständig irgendwelche Gegenstände von A nach B tragen zu müssen. Abwechslungsreiche Quests sehen anders aus. Dass Gegner oftmals an Ästen oder Wänden hängenbleiben und dann blind ins Nichts schlagen, statt mich anzugreifen, ist anfangs lustig, später jedoch ein weiterer Hinweis auf die schlechte Programmierung. Zudem leveln die Gegner nicht mit.... auf einem höheren Level wird das Spiel folglich zu einem entspannten Trip durchs Grüne und leider ausgesprochen langweilig.
Wer keinen allzu hohen Anspruch an RPGs stellt oder noch nie ein RPG gespeilt hat, kann mit "Two Worlds II" vielleicht glücklich werden. Ich habe jedoch schon zahlreiche RPGs gespielt und vermutlich deshalb auch einen gewissen Anspruch an ein rundes Gesamtpaket. "Two Worlds II" ist jedoch nur ein lieblos zusammengeschusterter Flickenteppich! Schade, schade...!
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am 15. Januar 2012
Obwohl ich von vielen Menschen gehört/gelesen habe das dieses Spiel eine Enttäuschung sein soll, muss ich jetzt sagen.. NEIN!
Es hat ein KLASSE TOTURIAL, Geschichte wird Intensiv Erzählt, Engine Hervorragend!
Viele die den ersten Teil von TWO WORLDS Spielten, sollten keines wegs Enttäuscht sein.
Die THIRD PERSON Perspektive wurde verschönert und vereinfacht.
Grafische Entwicklung sehr Gut, (Ähnelt Gothic 4) Kampfsystem und Bewegungen (z.B. Pferd) ebenfalls Verbessert.
Die Einzelspieler-Kampagne ist einem leidenschaftlichen Rollen-Spiel-Spieler sehr zu Empfehlen.
Auch der MULTIPLAYER erfüllt seinen Zweck, 7 Kampagnen-Kapitel mit einem/Mehreren Sehr Guten Freund/en zusammen durchspielen (2-8 Spieler)
Erhebt Freude und Teamarbeit! Im Multiplayer sind auch Modis wie Deathmatch, Kristall-jagt, Duell und Villiage Verfügbar.
Anpassung deiner FIGUR: Zwar nicht Atemberaubend viel, doch es reicht. Mal abgesehen davon wird das Gesicht so oder so abgedeckt wenn man sich
einem Starken Helm Witmet.
Danke fürs Lesen meiner Rezension,
Grüsse chrissyxxx6
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am 4. Juli 2013
besser als der vorgänger. die story ist am anfang ziemlich langweilig aber nach etwa 3 stunden spielzeit wird das spiel sehr fesselnd. garantiert mindestens 50 stunden spielspaß.
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