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am 10. April 2015
Über 300 Euro dafür auszugeben, nur um vom NAS auf die Stereoanlage zu streamen?
Ein glasklares JA! Im Endeffekt war es eindeutig die richtige Entscheidung.
Obwohl es bei der Installation eine kurze Grübelphase gab, wieso die Connect jetzt plötzlich per Kabel an den Router sollte. Das war aber nur ein kurzes Gastspiel und nach der Einrichtung der WLAN-Einstellungen kam das Kabel auch wieder weg und die Connect an ihren angedachten Platz neben der Stereoanlage. Die Installation des Sono Connect an sich klappt durch die schrittweise Führung hervorragend. Da muss man schon absichtlich Blödsinn machen, um die nicht zu schaffen. Die Anbindung an die NAS, bzw. an die freigegebenen Quellen sollte für die Leute die ein solches Gerät bereits mit dem PC vernünftig verwenden auch keine besonders große Hürde sein.
Kurzum, ALLES funktioniert nach wenig Installationsaufwand bestens.
Als Router arbeitet eine Fritzbox 7490 welche per Kabel mit der Synology NAS und per WLAN mit der Sonos Connect und dem Apple iPad verbunden ist. Alles völlig problemlos. Die Synology speichert redundant die ganzen Musikdateien, das iPad steuert entweder über die Sonos oder die Synology App (letztere ist bequemer) die Wiedergabe der Musikstücke sowie die Lautstärke und die Sonos Connect füttert damit den Verstärker der Stereoanlage.
Fazit: Günstiger wäre machbar. Aber ich fürchte nicht so zuverlässig und problemlos.
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am 20. September 2016
Zunächst einmal habe ich meine gesamte Wohnung mit insgesamt 4 Connects ausgerüstet. Jedes hängt - über Cinch - an einer meiner teils seit Jahrzehnten vorhandenen Stereoanlagen, es macht Spaß, dass die alten Schätzchen so modernisiert werden können!

Toll ist, dass - nach nicht zu unterschätzendem Arbeitsaufwand - so nach und nach alle meine CDs, mp3s, digitalisierte LPs und Kassetten zentral auf einem NAS liegen und jederzeit überall abrufbar sind.

Toll auch, dass im Partymodus die Musik überall exakt synchron abgespielt wird.

Und toll, dass alles gut funktioniert. Probleme, von denen Nutzer anderer Multiboom-Systeme berichten, treten bei mir nicht auf.

Und nun die Nachteile:
1. Der Preis. Es ist zwar schön, alte Stereoanlagen nicht wegschmeißen zu müssen, aber der CONNECT hat mit 379 Euro einen stolzen Preis, dafür, dass er weder Verstärker noch Lautsprecher enthält. Eine NAS-Festplatte zur Speicherung der eigenen CD-Sammlung muss natürlich auch zugekauft werden, und ein vorhandenes Heimnetzwerk mit Internetverbindung ist Voraussetzung. Ein Smartphone als Controller ist ebenfalls nötig. Die App (Android, iOS) dazu ist wenigstens kostenlos. Es gibt auch Controller-Apps für Mac und PC.
2. Der Energieverbrauch. Zwar braucht jeder CONNECT nur 5W, die aber dauerhaft, weil es einen Schlafmodus nicht gibt. Das ist in der heutigen Zeit immer weniger akzeptabel.

3. Der Arbeitsaufwand für die Musik. Man unterschätze nicht das Rippen und codieren einer großen CD-Sammlung. Ich codiere alles, was nicht als mp3 vorliegt, nach FLAC. Die Dateien müssen getaggt werden, damit Sonos sie auch richtig erkennt. Die Cover sollen auch noch drauf. Das alles dauert und verlangt Computer und Kenntnisse. Man sollte sich auch eine Backup-Strategie überlegen, denn auch wenn man die Original-CDs natürlich nicht abgibt, ist nach Festplattencrash ein erneutes Rippen und Codieren sehr sehr arbeitsaufwendig. Das will man nur einmal machen! Also am besten neben dem NAS auch für Backup-Space sorgen, auch ein Kostenfaktor.

4. Die Controller-App. Läuft stabil und ist einfach zu verstehen, hat aber nur sehr wenige Funktionen. Da Playlisten sehr schnell sehr lang werden, wären mehr Funktionen zu ihrer Verwaltung gut. Mir fehlen zum Beispiel:
- Suchfunktion, ob Titel schon in einer Playliste sind
- Playlisten-Export
- Verschachtelte Playlisten.

4. Update-Policies. Hin und wieder verweigert das System seinen Dienst, weil es upgedatet werden will. Das bezieht sich auf die Firmware des CONNECT oder auch auf die Controller-App. Da ist dann manchmal keine Musik abspielbar, bis das Update vollzogen ist. Ärgerlich! Dazu kommt, dass Controller-Updates manchmal die neueste OS-Version verlangen. Da muss man also zunächst sein Smartphone oder Tablet updaten, auch wenn man das vielleicht gar nicht will. Aber sonst läuft Sonos nicht mehr. Die Idee, ausrangierte Mobilgeräte als Sonos-Controller zu verwenden, funktioniert daher auch nur so lange, wie das Altgerät die nötigen OS-Versionen unterstützt.

5. Netzwerk-Management. Man soll sich nicht vertun: Trotz aller Benutzerfreundlichkeit kauft man mit den Sonos-Komponenten nur ein Teilsystem, das durch die vorhandene Infrastruktur komplettiert werden muss. Heimnetzwerk, Internetanschluss, DHCP-Server, NAS-Gerät, Controller-Plattformen, all das will im Sonos integriert werden. Dazu noch evtl Konflikte zwischen optimalem Standort für das SONOS-WLAN, und optimalem Standort für die Stereoanlage. Das Netzwerk muss gemanagt werden! Bei mir besteht der Backbone aus Devolo-Powerline-Adaptern. Laut Sonos ist es keine gute Idee, daran direkt einen CONNECT zu hängen. Also habe ich ein Apple Airport Express zwischengeschaltet. Das sorgt nicht nur für WLAN im Raum, sondern liefert auch die Daten über Ethernet-Kabel an den CONNECT. Damit sind meine CONNECTs per Kabel verbunden und nicht per WLAN. Das funktioniert bei mir stabil. Aber eine Garantie gebe ich nicht. :)

6. Zukunftsfähigkeit. Ein Verstärker aus den 70ern und ein CD-Spieler aus den 90ern laufen, sofern nicht mechanisch defekt, heute noch. Ganz egal ob die Hersteller noch existieren. Ob das bei Sonos auch so ist? Ohne Internet, ohne ständige Updates ist das System auf Dauer nicht zu betreiben.

Fazit: Eine tolle Sache für musikbegeisterte Techies mit Geld. Wer aber nicht internetaffin ist, kann statt eines CONNECTs für nur wenig mehr Geld eine gute Kompaktanlage kaufen und weiterhin CDs abspielen. Das funktioniert auch ohne Internet und Updates und ohne die Sorge um den Hersteller.
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am 28. Oktober 2014
Leider ist das Gerät ein typisches US-Gerät: ein richtiger Stromfresser.
Auch die Startzeit ist übermässig lang. Heute könnte man durchaus Geräte konzhipieren, die einen Low-Energy Standby Modus haben und sofort einsatzhfähig sind.
Diese US-Technik ist da eher als rückständig und zu teuer einzustufen.
Außerdem nicht kompatibel mit anderen Medienservern.
Würde ich insgesamt nicht mehr kaufen.
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am 7. Oktober 2014
Zunächst einmal kann ich sagen, dass das Sonos Raumkonzept zukunftsweisend ist. Es bietet dem Nutzer die Möglichkeit, die entsprechenden Quellen (Spotify, Napster, iTunes usw.) in allen angeschlossenen Räumen zu hören bzw. auch mehrere Räume zu einer Raumzone zusammenzuschließen.

Letzteres setzt voraus, dass alle Räume auch 100% syncron die Musik abspielen, da es sonst zu unschönen Hall-Effekten kommt und das klingt sehr verzerrt und störend. Soweit man sich jetzt mit den aktiven Lautsprechern aus der Sonos-Familie (Play:1, Play:3, Play:5 oder Connect:Amp) ausrüstet ist das auch kein Problem, da hier Sonos die Syncronität gewährleistet.
Anders ist das leider bei dem "Sonos Connect". Dieser wird als Quelle an einen bestehenden Verstärker (in der Regel sind das DolbyDigital Receiver des heimischen Heimkino) angeschlossen. Sehr oft kommt es nun zu dem Effekt, dass der Verstärker einige Millisekunden benötigt, das Signal zu verarbeiten (u.U. sind ja auch einige Klangverbesserer und Dynamische Komponenten aktiviert) und somit, sofern die Räume zu einer Raumzone verbunden sind, eine Verzögerung (Delay) zwischen den Räumen entsteht.

Das klingt dann sehr unschön und ist eigentlich nicht akzeptabel. Die Verzögerung lässt sich etwas verringern, wenn man den Connect nicht mit den optischen Medien (Tosk, Koaxial...) verbindet, sondern mit analogen Medien (Chinch). Zudem kann der AVR-Receiver u.u. auch einen Direkt Mode besitzten, der den Sound ohne Klangverbesserer abspielt. In den allermeisten Fällen, so auch bei mir, bleibt aber immer eine Klangverzögerung (Delay). In meinem Fall nutze ich einen AVR Receiver von Yamaha im Wohnzimmer und nutze im Esszimmer und Küche einen Connect:Amp mit eigenen Lautsprechern. Jetzt kann man die Schuld für dieses Verhalten nicht Sonos alleine zuordnen, da der Connect an sich schon 100% syncron läuft, die "Verarbeitungszeit" des Receivers/Verstärker führt ja letztendlich zu dem Delay. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass Sonos dieses Problem kennt (die Foren sind voll mit Beschwerden der Sonos Gemeinde) aber in der Sonos App keine Möglichkeit anbietet, das Delay aller Komponenten wieder anzupassen. Dies hat Sonos nur für die eigene Komponente Playbar eingerichtet, die dann auch ein Delay zum Fernsehbild haben kann.

Nun gut... in meinem Fall führt das dazu, das das Produkt "Sonos Connect" für mich unbrauchbar ist. Es gibt leider keine Lösung für dieses Problem. Ein Work-a-Round kann nur darin bestehen, sich neben den Heimkino-Lautsprechern noch weitere Sonos Lautsprecher in der Heimkino-Zone (Wohnzimmer) aufzustellen bzw. mit einem Sonos Connect:Amp und einem Lautsprecher Umschalter (Verstärker A/B zum LS) zu arbeiten. Beides ist nicht wirklich schön.

Sofern hier jemand noch eine Idee hat bzw. mir einen guten AVR Receiver nennen kann, der die Verzögerung nicht aufweist freue ich mich sehr über Kommentare.

Der Sonos Connect verdient als "Einzellösung" sicherlich 4-5 Sterne, als "Mehrraumlösung", die Sonos nunmal ist, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben, da es leider nicht zu verwenden ist. Ich bezweifle, dass Sonos hier auf die Wünsche der Kunden eingeht.
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am 26. Januar 2017
Bietet nicht die Möglichkeit jeden der Eingänge separat zu steuern, die Zuordnung zu den anderen Sonos Produkten ist nicht eindeutig muss jedes Mal neu Eingerichte werden.
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am 19. Mai 2017
Ich habe den Connect gegen den Connect:Amp ausgetauscht. Erstens hat sich mein Verstärker so langsam verabschiedet, zweitens war mir es auf Dauer zu unbequem jedesmal erst den Verstärker einzuschalten, wenn ich Musik hören wollte. Trotzdem ist der Connect - wie alle Produkte von Sonos jeden Euro wert. Das einzige was mir noch fehlt, ist die Möglichkeit über die Sonos-App einen Funkkopfhörer zu nutzen. Aber vielleicht kommt da ja irgendwann auch mal was...
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am 4. November 2014
Ich gehöre zu den Leuten, die sehr viel Wert auf guten Klang legen und war deshalb anfangs ziemlich skeptisch, ob ein so kleines Gehäuse Patz genug für klangvolle Komponenten bietet. Habe das Gerät deshalb gegen einen Pioneer N-50-K getestet. Im Vergleich zum Pioneer wiegt das Sonos fast gar nichts, was meine eingangs erwähnte Skepsis unterstrich. Aber die Klangunterschiede fallen dann doch wesentlich geringer aus. Der Pioneer klingt eine Spur detailreicher, was mich normaler Weise zum Aussortieren des Sonos bewegt hätte. Dass jetzt das Sonos-Gerät an meiner Anlage hängt, hat andere Gründe. Ein Grund ist die leichtere Bedienbarkeit des Gerätes über die Handy-App und die zusätzliche Möglichkeit, sich eine noch komfortablere Software auf dem PC oder Mac zu installieren. Der entscheidende Grund war für mich allerdings die Möglichkeit, zusätzlich noch weitere Lautsprecher in das System einzubinden. Ich habe jetzt in jedem Raum Sonos-Lautsprecher aufgestellt und kann so in der ganzen Wohnung meine Lieblingsmusik hören, ohne die Anlage im Wohnzimmer so laut aufdrehen zu müssen, dass man die Musik überall hört. Morgens weckt mich das Sonos-System ganz sanft, weil die Musik langsam eingeblendet wird - herrlich! Ich besitze das System jetzt seit einem Jahr und will es nicht mehr missen!
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am 20. Januar 2016
Sehr viele Rezensionen entstehen direkt nach dem Erwerb eines Produktes, als Ergebnis euphorischer Begeisterung, oder großer Enttäuschung, über ein neues Produkt. Weicht diese anfängliche Euphorie im Laufe der Zeit einer gewissen Ernüchterung fehlt einfach oft die Motivation seine Erfahrungen nieder zu schreiben. Das trifft in besonderem Maße auf technisch aufwendige Produkte bzw. Systeme zu, die auf Dauer nicht den Erwartungen genügen konnten, oder über die man sich sogar geärgert hat. Mit negativen Erinnerungen beschäftigt man sich nun mal nicht gerne. Und komplizierte Sachverhalte lassen sich auch nicht mit drei Sätzen erklären. Das ist zwar alles sehr verständlich, führt aber leider oft zu einem positiv verzerrten Bewertungsprofil und wenig hilfreichen Rezensionen.

Nach knapp einem Jahr mit SONOS habe ich doch so einige Erfahrungen gemacht, die mich zu einer komplett überarbeiteten Rezension veranlassen. Ich hoffe es hilft Euch!

Edit vom 23.11.2016:
Insgesamt betrachtet sind die SONOS-Komponenten recht teuer für die gebotene Leistung. Das muss man einfach zugeben, wenn man sich das Preis-/Leistungsverhältnis vergleichbarer HiFi-Systeme anschaut. Das Beste an SONOS ist m.E. die zugehörige App. Damit fungiert (fast) jedes Smartphone als SONOS-Controller, allerdings gibt es Probleme mit manchen neuen Geräten (z.B. Blackberry Priv.) und viele ältere (z.B. iPhone 4) werden nur noch in Teilbereichen, oder gar nicht mehr, unterstützt. Für mich war aber entscheidend, dass man mit der SONOS-App gemischte Playlisten (PL) aus "eigener" Musik (z.B. vom NAS) und den abonnierten Musikdiensten erstellen und im SONOS-System abspeichern konnte. Ich bin nämlich kein großer Freund von vorkonfigurierten Playlisten, wie sie von den Musikdiensten angeboten werden. Folglich wollte ich meine (komplett digitalisierte) CD-Sammlung mit dem Angebot der Onlinedienste ergänzen, aber nicht dadurch ersetzen!

Doch genau hier liegt der "Hase im Pfeffer"!
Leider musste ich feststellen, dass meine mühsam mit der SONOS-App erstellten PL, ohne mein Zutun verändert bzw. zerstört wurden.
Kleines Beispiel: So steht z.B. in einer PL als nächstes Stück "Atemlos" (Quelle: Napster) und der Song wird plötzlich mit dem Hinweis "Dieser Titel kann zur Zeit nicht abgespielt werden!" (sinngemäß) übersprungen. Ein anderer Song "Try me" (Quelle: Amazon Musik), wird zwar in der App als laufendes Stück angezeigt, das Cover und die abgespielte Musik gehören aber zu einem völlig anderen Song.
Erstaunt und ziemlich ratlos, habe ich dieses Phänomen zuerst auf Verbindungsprobleme (siehe unten!) mit dem WLAN bzw. dem Internet (Musikdienst) zurück geführt. Eine dadurch verursachte Asynchronität innerhalb des SONOS-Systems zeigt nämlich sehr ähnliche Symptome. Es hat mich schon einige Zeit, Mühe und Ärger gekostet, das (systembedingte) Problem einzugrenzen und schließlich den wahren Grund zu erkennen.
PL-Songs aus Online-Diensten werden vom Sonos System jedes mal neu aus über das Internet geladen. Da die Onlinedienste ihre Datenbanken von Zeit zu Zeit reorganisieren (müssen), verändern sich dabei auch die Adressen der betroffenen Songs. Vergleichbar mit einer URL der eine andere Internet-Seite zugeteilt wurde. Da man leider keinen Einfluss auf solche "Umstellungsaktionen" der Onlinedienste hat, macht die einfache Speicherung temporärer Song-Adressen, wie bei statischen Internet-Adressen (URL), auf Dauer keinen Sinn. Warum tritt dieses Phänomen nur bei SONOS und nicht bei den PL auf meinem Handy auf? - Weil die System-Apps der Onlinedienste (genau wie die INDEX-Seiten einer Internet-Domain) mit relativen Adressen arbeiten und SONOS (als externes System) das leider nicht kann. Damit entfällt also die Möglichkeit sich seine eigenen, gemischten PL zu erstellen und über SONOS abzuspielen. Dies wird auch so von SONOS bestätigt (https://de.community.sonos.com/installation-und-nutzung-223378/playlisten-von-musikdiensten-zb-napster-werden-zerstort-bzw-unbeabsichtigt-verandert-6737184/index1.html#post15985664).
Das ist ein wirklich übles Problem, dessen wahre Ursache wohl den meisten SONOS-Anwendern (und m.E. auch SONOS selbst!) gar nicht bekannt war. Alleine die Möglichkeit solche gemischten PL in der SONOS-App problemlos erstellen zu können (die ja auch bis zur nächsten Reorganisation des betroffenen Musikdienstes einwandfrei funktionieren!) suggeriert doch eindeutig deren Nutzbarkeit. Die oben verlinkte Aussage eines SONOS-Mitarbeiters (nachdem das Problem von mir gepostet wurde) erscheint mir eher als vorgeschobene Ausrede. Für einen halbwegs fähigen Programmierer wäre doch auch eine Plausi, die diese Art der PL-Nutzung innerhalb der SONOS-App unterbindet, ein Klacks gewesen. Offensichtlich besteht leider auch keine Bereitschaft, dieses Problem zu beseitigen. Stattdessen wird auf die SystemApps der Musikdienste verwiesen. Ein Armutszeugnis für ein System, welches gerne in der "Oberliga" (zumindest preislich!) mitspielen möchte. :(

Verbindungsprobleme
Obwohl ich mir einbilde, von Netzwerktechnik so Einiges zu verstehen, hatte ich ausschließlich mit SONOS immer wieder Probleme. Mal läuft alles perfekt, dann verschwinden ganze "Räume" einfach, Titel werden übersprungen, können nicht abgespielt werden, Controller und Wiedergabe sind asynchron usw. Alle anderen Netzwerkgeräte konnte ich prima per Mischbetrieb zwischen DLAN (Devolo-Powerline) und WLAN in mein Netzwerk einbinden.
Zum Verständnis der Problematik muss man einfach wissen, dass SONOS hier ganz besondere "Anforderungen" an das Netzwerk stellt. Ein "normales" WLAN (hier als AP: FB 7490), dessen Reichweite z.B. mittels eines Repeaters (hier: AVM FRITZ!WLAN Repeater DVB-C - Dual-Tuner für Kabel-TV) vergrößert wird, ist für SONOS ungeeignet, weil es die vom AP und vom Repeater aufgespannten Funknetze als zwei verschiedene WLAN interpretiert. Da sind die Probleme natürlich schon vorprogrammiert.
Ähnlich verhält es sich bei Verwendung von Powerline-Adaptern. Auch wenn diese (wie die guten Devolo-Geräte) keine SONOS-Datenfragmente ausfiltern, entsteht trotzdem eine minimale, systembedingte Verzögerung (Delay) beim Datentransport. Das stört allerdings auch keines der mir bekannten Netzwerkgeräte im Geringsten. Ausnahme: SONOS - hier kann dieser min. Delay bereits zu Problemen führen!
Wer das Glück hat, einen SONOS-Player direkt per LAN-Kabel an den Router, bzw. alle SONOS-Komponenten in einem WLAN (ohne jede Verstärkung bzw. Verlängerung) anmelden zu können, wird vermutlich auch ohne BOOST keine Probleme haben. Allen Anderen sei dieser BOOST dringend empfohlen, bevor man aufwendig an seinem Netzwerk "herumdoktert".

Klangqualität
"Klangkalibrierung mit Trueplay" - hört sich gut an, führt aber in der Praxis teilweise zu unbrauchbaren Ergebnissen. So habe ich z.B. ein Play:1 Stereopaar in der Küche stehen und dieses per Trueplay einmessen lassen. Das Ergebnis machte zuerst auch einen guten Eindruck. Nur bei einigen Songs stellte ich erstaunt fest, dass der Bassbereich plötzlich ein unnormales Klopfen bzw. Pumpen aufwies, welches sich auch im Wohnzimmer (Sonos Connect an HiFi-Boxen) nicht reproduzieren ließ. Da muss wohl ein Defekt vorliegen, dachte ich und orderte bei Sonos Ersatz. Aber leider wies das neue Play:1 Stereopaar nach Ausmessung mittels Trueplay das gleiche klangliche Defizit auf. Also musste ich "Trueplay" ausschalten und den Klang manuell (nur über Höhen- und Tiefenregler!) einstellen, denn Sonos bietet unter der hochtrabenden Bezeichnung "EQ" nur diese beiden Klangregler an. Da bietet jede 0815-MusikApp einen deutlich leistungsfähigeren Equalizer!
Ich hatte früher zwei gute Funkboxen in der Küche stehen, die sich nicht schlechter anhörten als die beiden Play:1. Damit hatte ich auch schon "synchrone Musik in allen Räumen" ;) allerdings zum halben Preis. Da ich aber heute eher selten in der Küche die gleiche Musik wie im Wohnzimmer höre, würde ich mir lieber einen guten Bluetooth-Lautsprecher für die Küche kaufen. Das kommt deutlich billiger und klingt mit Sicherheit auch nicht schlechter.

FAZIT:
Schade, aber von der wirklich guten Idee hinter dem SONOS-System bleibt wegen halbherziger Umsetzung, zu vieler Probleme und ärgerlichem Verhalten des Herstellers, leider nicht viel übrig. Das reicht im Gesamtergebnis leider nur für einen Stern. Man sollte sich überlegen, ob es nicht besser, einfacher und günstiger wäre, ein paar gute Lautsprecher (wie z.B. die Edifier Studio R2730DB Bluetooth-Lautsprechersystem (136 Watt) mit Infrarot-Fernbedienung und Digitaleingängen schwarz) direkt mit dem Smartphone zu verbinden und darüber Musik zu hören.

Für mich war der audiophile Ausflug in die SONOS-Welt leider nur ein (insgesamt ca. 850 €) teurer und ärgerlicher Fehlgriff
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Fast alle Rezensionen zu Sonos ziehen dasselbe Fazit: "Ich hatte vorher schon viel Gutes über Sonos gelesen doch dass es *so* gut ist, hatte ich nicht erwartet." Nachdem ich nun unser Set (ZoneBridge 100 und ZonePlayer 90) in Betrieb genommen habe, kann ich nur sagen: Ich hatte vorher schon viel Gutes über Sonos gelesen doch dass es *so* gut ist, hatte ich nicht erwartet. :-)

Als IT-Profi und Technikfreak lernt man im Lauf der Jahre, mit Frust umzugehen. Wie oft baut man voller Vorfreude etwas auf, installiert Kabel und Software und rennt dann mit Wucht gegen die Wand. Wenn mal wieder nix geht und die Produkte natürlich nicht annähernd so einfach sind, wie die Hersteller sie bewerben. Anstatt die Neuanschaffung zu nutzen findet man sich unversehens im Web auf der Suche nach Antworten, wie andere Leidgeplagte ähnliche Probleme gelöst haben. In der Regel bekommt man alles irgendwann zum Laufen aber die Freude ist getrübt, stundenlange Forschungen und Bastelarbeiten hinterlassen einen schalen Nachgeschmack.
Auch bei Sonos war ich daher trotz aller positiver Urteile skeptisch. Irgendwas würde bei mir, anders als bei den anderen, gewiss in die Hose gehen. Ging es aber nicht. Hardware anschließen, Controller Software installieren und die Anweisungen darin befolgen - was nur das Drücken eines Knöpfchens bedeutet, um die jeweilige Hardware im System anzumelden. Summa summarum waren es vielleicht 10 Minuten bis alles lief und ich den ersten Musiktitel aus meinem Napster-Abo auf der HiFi-Anlage laufen hatte. Einfach genial, genial einfach.

Da die Musikanlage bei uns nicht am DSL Router steht und wir im Wohnzimmer keinen kabelgebundenen LAN-Anschluss haben, wurde die ZoneBridge notwendig. Die wird als Einstiegspunkt am Router angeschlossen und erlaubt es entfernten ZonePlayern über eine SonosNet getaufte, implizit verschlüsselte Funkverbindung ins LAN zu kommen ohne irgendetwas konfigurieren zu müssen. Theoretisch ginge das auch anders. Es gibt sogenannte WLAN Bridges von anderen Herstellern, die für weniger Geld dasselbe leisten und Nicht-WLAN-Hardware drahtlos ins Netz bringen. Sollen... Tatsächlich ist das Web voll von fluchenden Usern, die ihre Bridges von Linksys & Co. nicht richtig ans Laufen kriegen, von Konfigurationsproblemen oder ständigen Verbindungsabbrüchen berichten usw.. Ist das Web auch voll von Hilfe suchenden Sonos ZoneBridge Besitzern? Natürlich nicht, die Antwort auf diese rhetorische Frage habe ich schon gegeben. Wenn ich mir also für einen Betrag X Probleme und stundenlange Fehlersuche einkaufe oder alternativ für ein bisschen mehr Geld (ZoneBridge) sofortige, komplett konfigurationslose Zufriedenheit erhalte - was ist dann im echten Sinne des Wortes preiswerter?

Als Info für IT-Kollegen etwas, das mir vorher nicht klar war und ich erst bei der Netzwerkanalyse feststellte: Trotz proprietärer Funkverbindung zwischen ZoneBridge und ZonePlayer sind beide mit eigener IP im LAN, die sie vom DHCP-Server (i.d.R. der DSL Router) bekommen haben. Man kann sogar weitere Netzwerkgeräte an die ZonePlayer hängen, da selbige durch das SonosNet zur WLAN Bridge für andere Geräte werden! Wie gesagt bei null Konfiguration. Hatte ich schon festgestellt, dass das alles einfach nur genial ist?
Passenderweise kann man zum ZonePlayer 90 ansonsten gar nicht viel mehr schreiben als dass es ein überraschend kleines, schickes Kästchen ist, das unauffällig und zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Die Anschlüsse bieten alles, was man braucht (Netzwerk, Audio digital und analog) und der Klang ist einwandfrei - wobei gerade aus Letzterem oft eine Wissenschaft gemacht wird, die ich für total überzogen halte. Das meist schwächste Glied der Audiokette sind noch immer die Boxen und wer nicht hochwertige Speaker der x-tausend-Euro-Klasse samt passendem Verstärker besitzt, braucht sich meiner Meinung/meinen Ohren nach nur wenig um den Sound der Quelle zu sorgen. Jeder bessere MP3 Player und erst recht Sonos liefern mit ausreichend gutem Quellmaterial genug Dynamik (Rauschabstand), Sauberkeit und einen Frequenzgang, welche die Unterscheidung vom CD Original auf 99% aller Heimanlagen de facto unmöglich machen.

Mein Fazit habe ich am Anfang schon verraten. Sonos ist eine Klasse für sich und sein -zugegeben nicht weniges- Geld zu 100% wert. Man könnte Stunden z.B. über die simple und runde Integration der kostenlosen iPhone/iPod Touch App als Fernbedienung schwärmen, die in unserem Haushalt auf 2 Geräten im Einsatz ist. Da das aber von anderen immer wieder gerne übernommen wird, höre ich hier auf und genieße lieber entspannt ein wenig Musik.
Danke, Sonos!
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am 30. April 2015
Vorab, ich stehe auf Sonos. Habe die Speaker in jedem Zimmer; superleichtes und schnelles einrichten; guter Sound und Klasse App zum steuern.
Kein Schnäppchen sicher, aber gutes hat (und darf haben) seinen Preis.

Damit schlage ich die Brücke zum Connect.
349€ werden dafür aufgerufen, dafür sollte es so gut funktionieren wie alle anderen Komponenten auch.
Was das Installieren betrifft tut es das auch.

Der Sound der rüberkommt ist sehr "schwach" also meine Anlage klingt "unplugged" besser. Ein deutliches minus.
Was nicht zu tolerieren ist, ist die Verzögerung (Delay) die auftritt und zwar immer.
Damit hat man einen sehr störenden Halleffekt. Das ruiniert den Klang in der Wohnung völlig.

Fazit für mich: Zurück damit und lieber noch nen Speaker kaufen.
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