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am 19. November 2009
Nach ihrem unschlagbaren Debüt "Skeptics Apocalypse" legten AGENT STEEL einen so gut wie gleichwertigen Nachfolger vor.

"Unstoppable Force" ist nicht durchgängiger Speed-Metal, sondern hat mit "Rager", "Chosen to stay", "Still Searching" und "The Traveller" einige stampfende, langsamere und getragene Stücke dabei.
Das Titelstück sowie "Never Surrender" und das zeitlose Überstück "Indestructive" sind aber lupenreine Speedkracher.

Insgesamt zeigen AGENT STEEL, das Speed nicht alles ist und tatsächlich schaffen sie es in den getragenen Bereichen höchste Intensität zu erreichen. Dies liegt vor allen Dingen am Ausnahmesänger John Cyriis, dessen hoher Wiederkennungswert seiner Sirenen-Stimme das eigentliche Markenzeichen von AGENT STEEL ist.
Und auch die stark verbesserte Produktion trägt zu einem großen Teil dazu bei, dass "Unstoppable Force" so gut wie nahtlos an den Vorgänger anschließen kann.

Diese jetzt vorliegende Neuveröffentlichung lohnt sich in so weit als das mit "Let it be done" und "Mad Locuts Rising" zwei weitere geniale Speedattacken von der "Mad Locusts Rising"-EP mit dabei sein.
Das schöne glänzende Metal-Design im Schriftzug des Digipacks führt dann definitiv zur Kaufempfehlung.
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am 13. Januar 2012
Das Debüt von Agent Steel datierte aus dem Jahre 1985 trug den Titel *Skeptics Apocalypse* und wird auch heute noch als Kult-Speed-Metal-Scheibe verehrte. Der zweite Longplayer der Truppe gerät dabei immer ins hintertreffen, was irgendwie völlig merkwürdig ist, denn die Scheibe ist keinen Deut schlechter. Diese LP/CD hieß *Unstoppable Force*, erschien erstmals 1987 und die Band machte nicht den Fehler die Geschwindigkeiten des Debüt übertreffen zu wollen, sondern fuhren die Spielschnelligkeit einfach zurück.

Es entstand eine geniale Power-Metal-Scheibe, die sich nicht hinter den damaligen Szenegrößen Omen oder Hallows Eve verstecken mußte. Die Produktion ist zwar deutlich stärker als auf dem Debüt, aber sie hat dennoch schon einiges an Patina angesetzt. Aber die Songs haben trotzdem auch heute noch nichts von ihren Biss verloren. Als Anspieltipps kann man getrost *Never Surrender*, *Chosen To Stay*, *Rager* oder die akkustische Endnummer *Traveller* empfehlen. Sänger John Cyriis helle Stimme klingt zwar recht gewöhnungsbedürftig, aber ich würde sie als Blaupause für viele nachfolgende Sänger betrachten, die sich seinen Gesangsstil einfach abgeguckt haben.

Agent Steel waren gut, verdammt gut, aber der kommerzielle Erfolg wollte sich nicht einstellen. Die *unstopbare Kraft* löste sich 1988 auf. An eine Reunion war damals nicht zu denken.

FAZIT: hervorragende zweite Scheibe von Agent Steel...
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am 7. Februar 2011
"MASTERS OF METAL - AGENTS OF STEEL!!!" - so selbstbewusst lautete einst das Motto beim Debüt "Skeptic Apocalypse" aus dem Jahre 1985. Diese großartige Formation, ihres Zeichen ein prachtvolles Musterexemplar der ganz frühen, vom Reinheitsgebot geschützten und tief verwurzelten US Stahlschmiede muss zu den wichtigsten Protagonisten selbiger gezählt werden, obschon der Stil, wenn man's genau nimmt, dem Speed Metal Genre zuzuordnen ist. Eine etwas andere Form der Berühmtheit erlangten die Kalifornier anhand einiger ominöser Storys - vor allem dank ihres damaligen Sängers John Cyriis, der nebst unnachahmlicher Kehlkopfakrobatik in Punkto Egozentrik und Selbstüberschätzung auch ein pathologisch mutiertes Faible für Scientology hatte (und vermutlich heute noch pflegt)...

...und sich freilich in sämtlichen Textverarbeitungen niederschlug. So zeigt schon das optisch eher unschlüssig wirkende Cover eine Unterwasseraufnahme in der Nähe des Bermudadreiecks, wo Cyriis den Ursprung bzw. 'seinen Standpunkt' von Atlantis anberaumt haben soll und im Titeltrack "Unstoppable Force" verbindliche Aspekte zwischen außerirdischen Lebensformen und jenem mysteriösen Unterseegebiet aufzuzeigen versucht. Kurzum: seine persönlichen, viel mehr umstrittenen Erlebnisse mit Ufos, Aliens etc. und daraus resultierenden Überzeugungen wurden nicht nur fürs Konzept und kollegialer Nervenverstümmelung verwendet - richtig ... auch das Image profitierte davon. Aber es gab da auch noch exzellente Musik! Fulminanter Speed Metal, in der damaligen Presse gerne als 'Maiden on 45' angelobt. Hammergeile, superb arrangierte Songs mit leichtem Hymnencharakter und deren Riffs zu den leckersten jener Epoche gehören, feine (eben jungfräulich angelehnte) Melodieführung, souveränes Umschalten von Mid- auf Uptempo, das da so etwas wie Dynamik entstehen ließ, flinke Soli bzw. nahtlose Licks mit absoluter Selbstverständlichkeit obendrein. Ja, und der Gesang war und ist eine Sache für sich: während damals viele Vokalisten die Extreme im Falsettstil bis zum Eklat ausreizten und gar nicht mal so wenig Anhänger hierfür fanden, ist diese Spezies gegenwärtig fast wie ausgestorben. Aber Kommander J. C., der im bürgerlichen Namen angeblich Max Kobol heißt, gehört ohne wenn und aber zur privilegierten Eier-Quetsch-Heul Riege der Riveras, Archs und Tecchios. Tracks wie beispielsweise das flotte Titelstück, "Never Surrender", "Indestructive" oder die mindestens genauso essentiellen "Racer" und "The Day At Guyana" sind mitsamt ihren zwanzig Jahren auf dem Buckel noch immer allererste Sahne und versprühen ebenso bis heute ungetrübten Charme, so überholt das Nostalgiesprüchlein auch sein mag.

Durch seine Ausgereiftheit im Kontext der transparenteren Tom Morris Produktion wirkt "Unstoppable Force" vergleichsweise kompakter als das weit fetzigere Debütstück "Skeptic Apocalypse", einige Speed/Thrash Fetischisten wähnen letzteres trotz seiner kleinen Schönheitsfehler allerdings fast schon als legendärer ...
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am 15. November 2014
I received the item in fine condition, and it was delivered in a timely and cost-effective manner. Full high marks are deserved.
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