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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
7
4,1 von 5 Sternen
Mr. Shi und der Gesang der Zikaden
Format: DVD|Ändern
Preis:9,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. November 2013
alles bestens - wie beschrieben - was soll man da noch hinzufügen? - - - - - - - -
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am 10. September 2010
Mr. Shi (Henry O) besucht nach Jahren der Trennung seine Tochter Yilan (Faye Yu), die in den USA lebt. Besorgt hat der Vater von der Scheidung der Tochter Kenntnis bekommen, und er nimmt sich vor, so lange zu Besuch zu bleiben, bis das Leben seiner Tochter wieder geordnet" ist. Von gut gemeinten Ratschlägen (Du musst mehr essen") bis hin zum Umdekorieren der Wohnung lässt der Vater nichts an elterlicher Fürsorge aus. Zu wirklich tiefgreifenden Gesprächen der beiden über die wichtigen Dinge kommt es allerdings kaum. Yilan bleibt dem Vater gegenüber verschlossen. Doch nicht nur sie bewahrt Geheimnisse. Tochter und Vater erkennen, dass sie sich offenbaren müssen und endlich der Wahrheit ins Auge schauen, um ihre Beziehung zu retten.
Wayne Wangs große Kunst in diesem vermeintlich kleinen Stück ist die Inszenierung von wortreicher Sprachlosigkeit. Meisterlich verwebt er tieftraurige mit urkomischen Szenen, Alltägliches mit völlig Außergewöhnlichem. In konzentrierten, fast schon andächtigen Bildern setzt er mit im Kino so selten gewordener Behutsamkeit kleine Momentaufnahmen des Lebens in Szene, die unvergesslich bleiben.
Zu den schönsten Sub-Anektoden, die der Film erzählt, gehören zweifelsfrei die Treffen von Mr. Shi mit der eleganten ,Madame' im Park, wo sich beide prächtig unterhalten - obwohl sie sich überhaupt nicht verstehen, und der Besuch der Zeugen Jehovas im Haus von Ylan. Hier zeigt sich noch mal die Kunst von Wayne Wang, Komik mit kleinen Gesten (in diesem Fall: Worten) zu erzeugen.
Mr. Shi und der Gesang der Zikaden" sollte man sich unbedingt im Original mit deutschen Untertiteln ansehen. Die DVD ist zwar auch mit der deutschen Fassung ausgestattet, aber die wunderbare Sprachverwirrung und daraus entstehende Komik entfaltet sich am besten im Original.
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am 22. September 2010
Der Regisseur Wayne Wang dürfte vielen durch seine Filme "Smoke" und "Blue in the Face" mit Harvey Keitel bekannt sein. Mr. Shi unterscheidet sich aber stark von diesen Filmen, da der Filmemacher hier einem Thema nachgeht, das mehr mit seinem eigenen Hintergrund als chinesischer Einwanderer in den U.S.A. zu tun hat.

Wenn man die Inhaltsangaben und Beschreibungen zu den Film nur schnell überfliegt, könnte man meinen, es würde hier einfach die Geschichte eines alten Mannes erzählt, der durch seinen Vorsprung an Erfahrung ein Vorbild und Mentor für andere ist. Der Film gibt sich aber mit so einer einseitigen Darstellung nicht zufrieden, sondern zeigt die vielen Schwierigkeiten in der Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter.

Mr. Shi ist ein verwitweter alter Mann, der seine Tochter, Hilan, in Amerika besuchen kommt. Er hat von ihrer Scheidung erfahren und meint daher sich um sie kümmern zu müssen. Dabei gibt er ihr viele gut gemeinte Ratschläge und kümmert sich um den Haushalt, während seine Tochter in der Arbeit ist. Doch all das genügt nicht, um zu Hilan durchzudringen, die sich gegenüber ihren Vater sehr verschlossen verhält. Man beginnt zu ahnen, dass zwischen ihnen ein tiefer Riss besteht, der auf ihre gemeinsame Vergangenheit in China zurückgeht...

Vor allem ist "Mr Shi und der Gesang der Zikaden" ein Film über die Sprache und die Schwierigkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation. Obwohl Mr Shi nur ein paar Brocken Englisch kann, unterhält er sich in einem Park sehr gut mit einer alten Frau aus dem Iran. Durch Aufrichtigkeit und guten Willen schaffen es die beiden die Sprachbarriere zu überwinden. Dem entgegen stehen die äußerst wortkargen Abendessen die Mr. Shi mit seiner Tochter verbringt. Es gibt Szenen, in denen der alte Mann beim einsamen Warten auf Hilan, immer wieder die Sätze übt, die er zu ihr sagen möchte. Ausgerechnet das Gespräch mit ihr, macht diesen Mann, der sonst zu fast allen Menschen einen guten Draht zu finden scheint, enorme Probleme. Erst ganz am Ende kommt es zur großen Aussprache zwischen den beiden...

In einem Interview, das auf der DVD als Bonus enthalten ist, sagt Wang dass es ihn diesmal darum ging eine mehr asiatische Filmsprache zu finden. Herausgekommen ist eine sehr stille Art des Erzählens, die mit ruhigen Bildern tiefe Gefühle vermittelt. Wie einsam der alte Mr. Shi ist, wird spürbar gemacht, wenn er alleine in der Wohnung seiner Tochter herumirrt und sich eine russische Matrjoschka Puppe (das Symbol schlechthin für Familie) anschaut. Man muss sich auf diese Atmosphäre einlassen, um den Film zu genießen.

Mit gerade mal 80 Minuten ist Mr. Shi ein sehr kurzer Film, der allerdings eine berrührende Geschichte auf sehr interessante Art und Weise erzählt. Vor allem bekommt man hier wirklich etwas aufregend anderes geboten. Sehr gelungen ist auch der sparsame Einsatz von Musik und speziell der wunderbare Song, der am Ende des Films zu hören ist.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 3. Mai 2010
Mr. Shi besucht seine erwachsene Tochter in den USA, nachdem er sie 12 Jahre nicht zu Gesicht bekommen hat, auf unbestimmte Zeit. Sie hat sich gerade frisch von ihrem Mann getrennt. Schon bei der ersten Begegnung zu Beginn des Filmes auf dem Flughafen wird klar, dass die Beziehung zwischen Vater und Tochter stark unterkühlt wirkt. Mr. Shi quartiert sich in der Wohnung der Tochter ein, die weiterhin zu Arbeit geht und empfängt sie abends mit einem üppigen Essen, mehrer Gänge, die er selbst gekocht hat. Doch nicht nur dabei wird deutlich, dass ein breiter Spalt zwischen beiden entstanden ist. Sie fühlt sich bevormundet, kontrolliert und bedrängt, er möchte wiedergutmachen, helfen und verwöhnen. Nur schwer finden sie einen Zugang zueinander, schon vor allem deshalb nicht, weil sie eigentlich nur aneinander vorbei sprechen oder einfach schweigen.
Mr. Shi fühlt sich fremd bei seiner Tochter und fremd in dem fremden Land. Bei seinen alltäglichen Spaziergängen trifft er eine Iranerin auf einer Bank im Park. Sie spricht kaum Englisch, was zu einer Verständigung ohne vieler Worte führt.

Mit viel Einfühlungsvermögen bringt uns Wayne Wang die differente Beziehung zweier sehr unterschiedlicher Menschen mit gleichen Wurzeln nahe. Es fallen nicht viele Wort. Der Film spricht über die Einstellungen.
Mir war der Film insgesamt jedoch zu ruhig und dahinplätschernd. Tut mir leid, dass ich es sagen muss, trotz guter Ansätze kam so etwas wie Langweile bei mir auf.

Extras: 14 (!) Trailer, sowie Interview mit Robert Fischer und Wayne Wang (Regie).
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am 26. November 2010
Diesen Film sollten sich alle anschauen, die Fragen zum Verstehen innerhalb und außerhalb von Generationen haben. Wer sind unsere Kinder, wer waren unsere Eltern. Verstehen sie uns? Verstehen wir sie? Warum ist es mitunter leichter sich wildfremden Menschen anzuvertrauen.
Ein wunderbarer Film, nicht nur über Generationskonflikte, sondern auch über die Bereitschaft einander zuzuhören.

Hermann S.
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am 1. Dezember 2013
Ganz netter Film, aber nicht besonders aufregend. Thema bekannt. Hat mir nicht viel neue Erkenntnisse gebracht. Schauspieler jedoch sehr gut.
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am 15. April 2010
Regisseur Wayne Wang hat sich immer schon für das Leben der Chinesen in Amerika interessiert. Ein Vater, der in Peking lebt, besucht hier seine Tochter, in den USA. Er behandelt die inzwischen erwachsene Frau immer noch so als sei sie ein Kind. In langen Gesprächen, die immer wieder neue Aspekte aus ihrem gemeinsamen Leben enthüllen, nehmen sie uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Dabei werden moralische Unterschiede zwischen den Generationen deutlich, die teilweise kulturell begründet sind. Auf die gegenseitige Frage nach dem 'warum' enthüllen Vater und Tochter manch persönliches Geheimnis. Auch die Muttersprache spielt eine wichtige Rolle in der Ausdrucksweise im Gegensatz zur benutzten Fremdsprache. Die Essenz der Dialoge gipfelt in der Feststellung, dass wenn eine Frau einen Mann heiraten will, sollten sie 'tausend Jahre gute Gebete' gesprochen haben, so der Originaltitel. Ein leiser Film, der für beide Generationen Verständnis zeigt.
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