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am 17. November 2012
da ich mich inzwischen zu einem doch großen Ryan Gosling Fan bekenne, kann ich immer wieder sagen, das es ein "must have" ist, diesen Film im Regal stehen zu haben.
Ich empfinde die Schauspielerische Leistung von Ryan Gosling nicht nur als gut, sondern sehr gut!
Da ich Filme schätzen gelernt habe, die ohne schnick schnack und umschweife mal wirklich ein Thema behandeln, war es nicht nur ein Genuss auf die zwischenmenschliche Geschichte aufmerksam gemacht worden zu sein, sondern auch ein Ohrenschmaus den Soundtrack nebenbei zu verinnerlichen.
Im großen und ganzen, heisst es: zugreifen!
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am 8. November 2012
Super Film mit einer etwas anderen Story (nicht unbedingt nach jedem Geschmack, aber nach meinem)und einem etwas anderen Ryan Gosling. Zu keinem Punkt langweilig.
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am 27. März 2015
Hier kommt es noch dicker, ein Lehrer der Drogen kosumiert und völlig desinteressiert am Leben ist. Dieses Machwerk ist eines Ryan Gosling einfach unwürdig. Aber es liegt wohl im Auge des Betrachters
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am 1. September 2013
Dieser Film wird nicht jedem gefallen und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das überhaupt Ziel dieser Arbeit ist.
In diesem Werk gibt es weder ein Happy End, noch überhaupt ein Ende, keine tiefgeistigen Dialoge oder Ereignisse, keine einschneidenden, traumatischen oder sonst wie gelagerten Momente. Wer also einen klassisch-schönen Filmabend möchte, macht um diesen Film zur Sicherheit lieber einen Bogen.
Warum bekommt dieser Film dennoch volle 5 Punkte? Weil er was mit seinem Zuschauer macht. Ich kann es nicht erklären, aber trotz der oben genannten fehlenden Eigenschaften gelingt es dem Regisseur eine Atmosphäre des Alltags zu schildern, die fasziniert.
Da haben wir den Lehrer, der kifft, auf sein Leben nicht klar kommt, mit Frauen auch nicht, aber andererseits klare Einsichten aufgrund philosophischer Erkenntnisse hat.
Auf der anderen Seite, wenn man es so nennen möchte, gibt es eine Schülerin in seiner Geschichtsklasse, die es schafft, eine Art Bindung aufzubauen. Natürlich denkt der Durchschnittszuschauer: oh nein, das geht bestimmt in Richtung Lolita: aber nein, weit gefehlt.

Für wen ist dieser Film also was?

- für Gosling-Liebhaber/Liebhaberinnen
- wenn eine Vorliebe für stille Filme, stille Momente vorliegt
- wenn Filme die anders sind, sie ansprechen
- wenn sie gern zwischen den Zeilen lesen und nicht alles gesagt oder getan werden muss

Ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die diesen Film einfach nur für überflüssig, idiotisch oder dergleichen halten. Ich finde es fatal zu behaupten, man hätte dann irgendetwas nicht verstanden, sei nicht smart genug etc. An dieser Stelle merke ich gern an: Kunst lebt ihrer selbst Willen. Es ist ihr egal, ob sie gefällt oder nicht. Relevant ist, was du daraus machst, ob sie dich anspricht, inspiriert oder nicht.

In diesem Sinn wünsche ich allen viel Spaß beim Schauen dieses Machwerkes.
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am 22. Juni 2015
Der Film überzeugt durch seine realistische Darstellung der sozialen Probleme der Protagonisten und spricht mich besonders wegen Shareeka Epps an, die ich einfach hinreißend finde. Sie verfügt über einen unvergleichlichen Charme und nimmt mich ganz für sich ein. Die in ihrer Zerstörungskraft verheerende Drogensucht verleiht dem Film einen negativen Sog mit depressiven Tendenzen. Der allmähliche Zerfall der Persönlichkeit des Dan, dem dieser keinerlei Widerstand entgegensetzt, ist quälend. Man fragt sich, was Drey bewegt, sich dieses schwachen Versagers anzunehmen. Es ließe sich nur damit erklären, dass sie eine solche Haltung der Selbstaufgabe von ihrem Vater und/oder Bruder kennt und, weil sie liebt, sich diesmal nicht mit dem scheinbar Unausweichlichen abfinden möchte. Das dreizehnjährige Mädchen übernimmt quasi Mutterrolle an ihrem Lehrer und versucht allen Ernstes, ihn aus seinem Sumpf zu ziehen. Man würde sich um der beiden willen wirklich wünschen, es gelänge ihr, aber realistischerweise sollte man sich keine Illusionen machen. Dennoch - eine schwache Chance besteht. Drey verfügt über eine schier unwiderstehliche Kraft.
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am 24. Februar 2012
Achtung, könnte Spoiler beinhalten.

Ein drogensüchtiger Lehrer will seine Liebligsschülerin mit allen Mitteln davon abhalten, selbst in dieses Millieu zu geraten. So könnte man die Handlung von "Half Nelson" zusammenfassen. In der Hauptrolle sehen wir Ryan Gosling in einer guten Rolle, aber man hat schon Besseres von ihm gesehen. Die Rolle der Drey gefiel mir gut; sie ist keck, selbstbewusst und doch liebenswürdig. Der Rest des Casts sticht jedoch nicht groß heraus, da Drey und Dan klar die Hauptpersonen darstellen.
Der Film ist ruhig, was jedoch nicht nur positiv sein muss. Der Film hat jedoch einige Stellen, in denen einfach nichts passiert und man sich dabei erwischt, wie man die Uhrzeit kontrolliert. Ein paar gute Szenen gleichen diese jedoch wieder aus, beispielsweise fand ich die Szene, in der Drey Dan unbewusst Drogen ausliefert, sehr gut gemacht. Die fassungslose Drey und der vollkommen weggetretene Dan, für den man sich plötzlich fremdschämen muss.
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am 21. Februar 2014
Ryan Gosling als Lehrer Nelson. Tagsüber sitzt er seine Zeit in der Schul ab und nachts macht er die Nacht zum Tag. Party, Drogen und Alkohol sind sein Leben, dazwischen suchen ihn immer Depressionen heim und in sein Leben erscheint ihm mehr und mehr sinnlos. Er versucht sich mehr und mehr zu betäuben um das Leben zu ertragen... Darunter leidet natürlich sein Job. Ausgerechnet eine seiner Schülerinnen hilft ihm aus seiner Einbahnstraße des Lebens zu manövrieren. Durch diese "Zwecksbeziehung" öffnen Sie sich gegenseitig die Augen für das Leben des Anderen. Sie unterstützen sich und geben sich halt, sodass Nelson mehr und mehr lernt wieder Verantwortung zu übernehmen und seiner eigentlichen Berufung als Lehrer und Vorbild zu agieren.
Ein guter Film, der sehr zum Nachdenken anregt. Außerdem kann man sich sogar sehr in die Situation von Nelson versetzen. Jeder hatte schon einmal Phasen in seinem Leben, wo er absolut am Ende war und antriebslos in seinem Leben festsaß. Und gerade Depressionen sind in unserer Gesellschaft mehr und mehr ein Krankheitsbild geworden...
Unbedingt ansehen und darüber nachdenken!
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am 11. Juli 2015
Ich habe die Bewertung von vier Sternen gewählt, weil ich einen guten Film gesehen habe. Er zeigt offen die Gräben zwischen der Fassade von Bürgerlichkeit und des realen Zustands. Die Schauspielerische Leistung fand ich auch gut.
Mir hat gefallen, wie ein High-School Lehrer ein in sich widersprüchliches Doppelleben führt. Beide Lebensweisen konkurrieren um die Vorherschaft. Ironischer weise unterrichtet er dieses Prinzip der Dialektik seinen Schülern. Und auch, dass dieses theoretische Gesabbel keinerlei fruchtbare Wirkung hat. Was vielmehr helfen zu scheint, motiviert sich dem eigenen Schatten zu stellen, ist die gegenseitige zwischenmenschliche Anteilnahme in einer Freundschaft. Mir hat auch gefallen, das Schwächen meistens Freundschaften verhindern, hier aber gerade das Wissen, um ein Geheimnis des anderen die Basis für eine Freundschaft bildet.
Nicht gefallen hat mir, dass die Realität etwas schöngefärbt dargestellt wurde. Themen wie Kinderprostitution, Gewalt von Drogendealern, tatsächlich unsympathische Lehrer und auch das tatsächliche Verlieren bei inneren Konflikten werden vielleicht höchstens vage angedeutet.
Ich empfehle diesen Film jedem, der einen guten Film über die Freundschaft zweier sympathischer Menschen im Konflikt mit sich selbst sehen möchte.
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am 2. Juli 2012
DVD Bewertung (Review):

- BILD: gut und neutral, guter Kontrast
- TON: hauptsächlich Dialog, Musik etwas zu laut abgestimmt, schöner zurückhaltender Soundtrack, Ton in DD 5.1
- EXTRAS: tolle Extras, kann die lustigen outtakes sehr empfehlen, Audiokommentar, erw. Szenen, Musikvideo, Trailer, Trailershow
- SONSTIGES: FSK 12

FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

HALF NELSON ist ein Begriff aus dem Wrestling und so eingeengt muß sich der Lehrer Dan (Ryan Gosling) wohl in seiner Lage vorkommen. Wir haben es hier mit einem amerikanischen Independent Drama zu tun was auf den ersten Blick etwas sperrig und langatmig daherkommt, aber auf den zweiten Blick für geübte Cineasten ein Kleinod sein könnte. Der Film ist nichts für die berühmte "breite Masse" und für geschickt getimtes Zücken von Taschentüchern in dramatischen Szenen. Er ist sogar kalt und realistisch wie das Leben selbst welches uns in schwierigen Lagen auch selten mit einer dramatischen Musik anpeitscht oder unterstützt. Nicht zu Unrecht hat sich Ryan Gosling mit der Rolle eine Oskarnominierung erarbeitet, der Preis ging dann aber an Forest Whitaker.

Es ist keine Story mit großen Überraschungseffekten, dennoch hier nur die Grundzüge (OHNE SPOILER!) um den Filmgenuß nicht zu schmälern: Dan (Ryan Gosling) ist Lehrer mit ungewöhnlichen, idealistischen und lockeren Unterrichtsmethoden die den meist afroamerikanischen Schülern aber sehr zusagen. Im Privatleben allerdings ist er schwer drogenabhängig und befindet sich auch in der Schule oft am Rande des Kollaps. Dies bleibt dort auch nicht verborgen, insbesondere der Schülerin Drev (Shareeka Epps) die mit Dan Freundschaft schließt.......

Der Film kommt mega-realistisch daher und braucht zur Empathisierung und Erzeugung von starken Gefühlen keine dramatisch aufbrausende Musik oder sonstige Gefühlsverstärker und setzt ganz auf seine Darsteller was meiner Meinung nach gelungen ist. Wer allerdings keinen Hang zu Independent Look, langsame, teilweise sogar leicht quälend langatmige Erzählweise und fast dogma-artige Bildführung (u.a. (spontane, leicht unscharfe Zooms, Wackelkamera) hat sollte sich vor einer Enttäuschung bewahren. Der Film zeigt auch, wie allein der Mensch am Ende mit sich selbst und seinen Problemen ist und Ryan Gosling geht in dieser Rolle sehr auf, weniger sogar als Lehrer, aber als sich selbstzerstörender Junkie dem sämtliche sinnvollen Handlungen und Sozialkontake unter den Händen weggleiten.....

6,5/10 Lines....äh,....Sternen
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am 28. März 2014
natürlich ein Muß, besonders, wenn man auch mit seinen Indi-Filmen etwas anfangen kann, wie z.B. 'Lars und die Frauen'. Der Film über einen drogenabhängigen Lehrer, den eine Freundschaft mit einer Schülerin retten könnte, ist nicht sooo wahnsinig toll, aber gut gespielt und eindringlich inszeniert.
Die BIldqualität der DVD ist nicht gerade herausragend, aber für einen Film dieser Art ausreichend, Extras gibt es keine.
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