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am 8. Juli 2013
Nach dem überragenden Erfolg des Durbridge-Sechsteilers DAS HALSTUCH, drehte die ARD 1962 mit TIM FRAZER den nächsten Francis Durbridge-Mehrteiler fürs Fernsehen, der vom 14. Januar 1963 bis zum 25.Januar 1963 ausgestrahlt wurde.

Ähnlich wie bei DAS HALSTUCH stieg auch bei TIM FRAZER die Sehbeteiligung von Folge zu Folge. Von anfänglichen 80%, erreichte der sechste Teil schließlich eine Sehbeteiligung von 93%, so dass TIM FRAZER den Namen Straßenfeger nicht ohne Grund verdient.

Ein Boxkampf zwischen dem beliebten deutschen Schwergewichtsboxer Karl Mildenberger und dem US-Amerikaner Archie McBride wurde von den Veranstaltern vorsorglich vom 25. Januar, dem Sendetermin der letzten Folge, auf den Folgetag verschoben, da man annehmen musste, dass aufgrund der hohen Sehbeteiligung und des großen Interesses der Fernsehzuschauer an dem Durbridge-Mehrteiler, der Kampf im Berliner Sportpalast ohne Publikum hätte stattfinden müssen.

Um zu verhindern, dass der Täter schon frühzeitig 'verraten' werden würde, wie bei DAS HALSTUCH, mussten alle Beteiligten von TIM FRAZER vor Beginn der Dreharbeiten eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, in der eine Strafe bei Nichtbeachtung von mindestens 1.000 DM angedroht wurde. Doch wer nichts mit der Schlüsselszene im Durbridge-Mehrteiler zu tun hatte, bekam die letzten Skriptseiten ohnehin nicht zu sehen bzw. ausgehändigt.

Für die Rolle des TIM FRAZER war zuerst HANSJÖRG FELMY vorgesehen. Doch der Schauspieler lehnte die Rolle ab, weil sie ihm nicht zusagte.

"Als ich bei "Tim Frazer" abwinkte, haben mich alle für verrückt gehalten! Mensch, haben die Kollegen gesagt, einen Durbridge, einen solchen Straßenfeger kann man doch nicht ausschlagen. Aber die Rolle war einfach unattraktiv. Der Frazer steht doch bloß rum. Da kann man spielen, was man will, es ändert nichts". (1)

Dafür übernahm der Schauspieler MAX ECKARD die Rolle, der als bodenständigen Tim Frazer eine durchweg überzeugende Darstellung abliefert. Aber auch die übrigen Rollen, allen voran MARIANNE KOCH als undurchsichtige Helen Baker sowie PAUL KLINGER als Dr. Killick und KONRAD GEORG als Charles Ross, sind ausgezeichnet besetzt.

Die Spannung des Mehrteilers wird zum Teil dadurch erzeugt, dass die einzelnen Teile immer dann enden, wenn Frazer etwas wichtiges bei seinen Ermittlungen erfährt oder etwas entscheidendes passiert. Wie z. B. der Mord an Crombie oder der Name Anya, die die Ziehtochter der Familie Edwards trägt.
Hinzu kommen u. a. die undurchsichtige Helen Baker, die Tim Frazer immer irgendwelche Lügen auftischt. Erst im Verlauf der Handlung des Sechsteilers erfährt der Zuschauer den Grund für die Lügenmärchen.

Aufgrund des großen Erfolges von TIM FAZER entschloss sich der WDR, einen weiteren Frazer-Mehrteiler zu produzieren. Im Mai 1963 begannen mit einem Budget von 450.000 DM die Außenaufnahmen zu TIM FRAZER-DER FALL SALINGER in London und danach in Amsterdam. Die Innenaufnahmen fanden zwischen dem 8. August und 4. Oktober 1963 in einer Tennishalle bei Köln statt, da der WDR noch keine eigenen Studios besaß.

Warum der Sechsteiler TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER, der vom 10. Januar bis zum 20. Januar 1964 ausgestrahlt wurde, beim westdeutschen Fernsehpublikum nicht so gut ankam, wie sein Vorgänger TIM FRAZER, kann heute nicht mehr so genau verifiziert werden. Es sei denn es gelingt, Zeitungen und Zeitschriften aus dieser Zeit zu bekommen, die darauf näher eingehen.

Jedenfalls soll besonders die Kürze der ersten Teils mit seinen 21 Minuten Grund für den Unmut der Fernsehzuschauer gewesen sein. Auch die übrigen Teile von TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER, hatten keine einheitliche Länge. Sie schwankten zwischen 26 und 34 Minuten. Die sechste und letzte Folge war sogar knapp 41 Minuten lang.

Warum der WDR bei TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER keine einheitliche Länge gewählt hat, wird wohl immer ein Rätsel bleiben, zumal sich auch Hauptdarsteller MAX ECKARD für weniger Teile ausgesprochen hatte, um die Spannung besser zur Geltung zu bringen.

Inwieweit der Widerstand seitens Francis Durbridge an dem sechsteiligen Konzept nichts zu ändern und vertragliche Regelungen mit Durbridge & Co. für den Misserfolg verantwortlich waren, ist nicht bekannt.

Jedenfalls sorgte der hausgemachte Misserfolg von TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER dafür, dass zum einen kein dritter FRAZER-Mehrteiler gedreht wurde und zum anderen, dass nachfolgende Durbridge-Verfilmungen nur noch aus insgesamt drei Teilen bestanden.

Den Schauspielern des Sechsteilers kann man den Misserfolg nicht ankreiden. Sie spielten ihre Rollen sehr glaubwürdig und professionell. Neben Max Eckard als Tim Frazer war Konrad Georg als Charles Ross in TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER wieder dabei, was dem Sechsteiler sehr zu gute kam. Denn Max Eckard gab in dem Mehrteiler wieder eine überzeugende Darstellung als bodenständiger Tim Frazer ab.
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am 13. Juli 2015
► PROLOG

Als ich beim Stöbern nach weiteren antiken Schinken bei „ Edgar-Wallace-Filme – Wikipedia “ über den Streifen Tim Frazer jagt den geheimnisvollen Mr. X - nach Francis Durbridge (Filmjuwelen) ( A 1964 ) stolperte, diesen weiß ich im Übrigen mittlerweile ebenfalls in meinem Filmre­per­toire, recherierte ich u. a., daß dieser ledgl. eine sowohl im Nachhinein in die Szene umgesetzte als auch eigenständige Kriminalgeschichte aus österreichischer Produktion unter gleicher Verwendung des Titelheldens Tim Frazer vom britischen Schriftstellers Francis Durbridge ist & daß die beiden in dieser DVD-Ausgabe vorliegenden Fernsehspiele die eigentlichen Originale aus deutscher Produktion sind.
Beide TV-Mini Serien wurde seinerzeit als 6-Teiler ausgestrahlt !

Produktrezi zu : Straßenfeger 05 - Tim Frazer / Tim Frazer: Der Fall Salinger

Nachfolgend gebe ich Euch bei Interesse an diesem Straßenfeger 05 mit seinem zwei wunderbar nostalgisch anmutenden Werken im herrlich antiken Schwarz-Weiß gedreht auch mal ein Paar wissenswerte Infos im Bezug auf die Ausstaffierung dieser Filmbox insgesamt sowie auch einen kleinen Einblick hinsichtlich der Zusammenstellung inkl. mit beigefügter Ablichtungen zur Veranschaulichung & ich beurteile meine erworbenen Media-Artikel immer nur als Gesamtprodukt.
Die Filme an sich bewerte ich in den beiden folgenden Abschnitten gesondert !

► TIM FRAZER ( D 1963 ) ★★★★

Harry Denston, ein Freund & ehemaliger Geschäftspartner Frazers ist spurlos verschwunden. Tim Frazer alias Max Eckard läßt sich dazu breitschlagen, diesen im Auftrag der Regierung ausfindig zu machen & gerät dabei in ein Netz aus Spionage & Heim­tü­cke sowie auch Mord.
Interessant : Regisseur Hans Quest höchstpersönlich ist in Folge № 6 mit einem Gastauftritt zugegen
Desweiteren noch mit namhaften Akteuren wie Konrad Georg, Ernst Fritz Fürbringer, Marianne Koch, Friedrich Joloff sowie Kurt Waitzmann & Josef Dahmen außerordentlich gut besetzt.
Die Autorin Marianne de Barde verfasste diese Durbridge-Vorlage ebenso wie die Fortsetzung ins Deutsche & für die wunderbar stimmige Filmmusik war der dt. Film- u. Fersehkomponist Hans Jönsson zuständig.

Laufzeit Teil 1 : 38:01 Min. sowie reine 36:28 Spielminuten ohne Abspann
Laufzeit Teil 2 : 33:27 Min. sowie 31:55 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 3 : 32:46 Min. sowie 31:13 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 4 : 40:04 Min. sowie 38:33 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 5 : 36:54 Min. sowie 35:23 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 6 : 41:44 Min. sowie 39:48 Spielmin. o. A.

HINWEIS : Ein separates Kapitelmenü gibt es leider nicht
Vorwärts geht's dennoch weiter via +/- Skipfunktion innerhalb gesetzter Marker ( 4 Kapitel pro Folge )

Insgesamt gesehen ist dieser Mehrteiler zwar einerseits eine eher ge­ruh­same TV-Unterhaltung, andererseits wird hier dem Nostalgiker eine dennoch ziemlich packende Kriminalgeschichte mit einer anspruchsvoll komplexen Handlung sowie auch mit einer Vielzahl zwielichtiger Gestalten im teils anrüchigen Milieu & einer allgemein dichten Atmosphäre geboten.

Meine Filmwertung ⋙ 7 von 10 Punkte

► TIM FRAZER - DER FALL SALINGER ( D 1964 ) ★★★★

Diesmal ermittelt Tim Frazer alias Max Eckard in der Grachtenstadt Amsterdam. Seine Aufgabe ist es, den Hergang eines äußerst fragwürdigen Autounfalls zu durchleuchten, bei dem Leo Salinger, ein Kollege & Freund seines Bosses Charles Ross aka Konrad Georg, verstarb.
Die passige, musikalische Untermalung stammte diesmal vom dt. Komponisten William Keiper & desweiteren sind in ihrem Agieren die bekannten Darsteller Siegfried Wischnewski, Eva Pflug, Hermann Lenschau, Ingrid Ernest & Wolfgang Wahl sowie Jan Hendriks zu bewundern.

Laufzeit Teil 1 : 22:39 Min. & exakt 21:30 Spielmin. o. A. ( ebenso mit 4 Kapitel via Skipfunktion )
Laufzeit Teil 2 : 33:32 Min. & 32:23 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 3 : 33:48 Min. & 32:39 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 4 : 26:14 Min. & 25:04 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 5 : 34:15 Min. & 33:04 Spielmin. o. A.
Laufzeit Teil 6 : 41:04 Min. & 39:04 Spielmin. o. A.

Auch dieser zweite Fall des Tim Frazer unterhält seinen Zuschauer sowohl hinsichtl. des hier ausgesuchten Staraufgebotes als auch mit den gleichen, bewährten Zutaten aus dem ersten Fernsehspiel ebenso wunderbar antik & spannend wie die vorangegangene Geschichte. Dennoch gefiel mir persönlich „ Der Fall Salinger “ einen Tacken besser.

Meine Filmwertung ⋙ 8 von 10 Punkte

► ZUR AUSSTATTUNG : Der DVD-Schuber mit FSK ab 12 J.

Zu Hd. bekommt man einen optisch ansprechend gestalteten Hochglanzschuber aus robusten Karton.
Die beiden darin enthaltenen Digipaks beinhalten jeweils 2 Silberlinge, diese beidseitig gesondert in stabilen Kunstoff-Trays gebettet.
Die Digis sind ebenfalls in sehr gelungener Optik gehaltenen. Doch leider ist dieser unansehnliche FSK-Flatschen sowohl auf dem Schuber als auch auf beiden Digipaks fest.
Rückseitig sind Schuber & Digis jeweils mit einem Motiv in s/w sowie auch mit Inhaltsangaben zur jeweiligen Story & mit technischen Angaben versehen worden.

⋙ Digitale Restauration ⋘

Studio Hamburg weist auf qualitative Einschränkungen, aufgrund des Alters sowie des verfügbaren Ausgangsmaterials, in der Bild- und Tonqualität hin.
Dies ist ehrlich & sehr lobenswert. Siehe dazu auch Foto № 9 !

FORMAT : Original 4:3 - 1.33:1 ( Vollbild ) in s/w
Bis auf eine, im Bezug auf die Schärfe, ganz allgemein weich wirkende Darbietung wird einem hier im Großen & Ganzen noch ein akzeptierbares Bild geboten.

TONSPUR : Nur Deutsch in Dolby Digital 2.0 Mono
Der Ton ist qualitativ betrachtet durchweg sauber & die geführten Dialoge jederzeit gut sowie auch deutlich zu verstehen.
SCHLECHT ≫ Kein zuschaltbarer UT
Dafür gibts Punktabzug, denn eine Untertiteloption sollte bei solch klassischen auf DVD veröffentlichten Fernsehserien aus den 60er Jahren dann doch schon generell mit auf Disc dabei sein & zwar insb. sowohl für Hörgeschädigte als auch für den betagteren Filmfreund ganz allgemein.

LABEL : Studio Hamburg Enterprises
PRODUKTION : Wilhelm Semmelroth den WDR-Köln
PRODUKTIONZEIT : Tim Frazer 1962 / Der Fall Salinger 1963
GENRE : Krimi
GESAMTLAUFZEIT : ca. 414 Min. zzgl. über 74 Min. Bonusmaterial

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SPECIAL FEATURES
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+ Ein 12-seitiges, informatives Booklet über Stab & Besetzung sowie mit interessanten Filmangaben ( Hinter den Kulissen )
+ Eine Kurzdoku auf DVD № 1 über das Phänomen „ Strassenfeger “ mit 02:17 Min. Laufzeit
+ TV-Juwelen - Die Strassenfeger im neuen Glanz ( 08:07 Min. ) auf DVD № 3
+ Diverse Trailershows auf DVD № 1 & auf DVD № 3
+ Ein 2-teiliges Interview mit Kameramann Paul Elmerer
Teil 1 mit 36:16 Min. Laufzeit auf DVD № 2
Teil 2 mit 27:32 Min. Laufzeit auf DVD № 4
sowie mit einem animierten Hauptmenü samt Soundtrack zur Auswahl der Folgen. Siehe dazu auch die beiden Beispielfotos № 4 & № 7 !

► FAZIT

Diese Strassenfeger-Ausgabe könnte m. E. sowohl für nahezu alle Nostalgie liebenden Filmfreunde der eher bedächtigeren Kriminalfilm-Unterhaltung als auch für Fans der Edgar-Wallace-Romanverfilmungen durchaus interessant bzw. geeignet sein.
Dies beiden hierin vorliegenden klassischen Fernsehspiele sind zwar nicht unbedingt herausragenden Filmwerke, grundsolide inszeniert & dank Cliffhanger einjeder Folge auch wirklich spannend aufgebaut sind diese jedoch allemale !
Meine persönliche Vier-Sterne-Wertung vergebe ich dennoch nur hauchdünn, weil das Label zum einen sämtliche Strassenfeger-Boxen leider nicht mit einer Untertiteloption für Hörgeschädigte ausstattet sowie zum anderen & dabei insb. für mich als leidenschaftlicher Filmesammler dieses Unding mit dem absolut unansehnlichen, festen Flatschen auf dem Schuber definitiv verbesserungswürdig ist.

Mit nostalgischen Grüßen,
Der Dirk

6,5 von 10 Punkte für den Gesamteindruck
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am 20. April 2016
Mit der „Straßenfeger“-Edition präsentiert Studio Hamburg Enterprises DVD-Premieren von seltenen Schätzen aus den Fernseharchiven, die aus verschiedenen Gründen leider nicht mehr wiederholt werden. Nicht nur hauseigene Produktionen werden geboten, sondern auch viele ZDF-Klassiker, darunter viele Serien aus der Zeit der Schwarz-Weiß-Fernsehens. Mit viel Aufwand wurde das teils schlecht erhaltene Originalmaterial digital restauriert und mit Bonus- und Informationsmaterial versehen. Es sind im Vergleich zu der heutigen oft billig und schnell produzierten Massenware qualitativ hochwertige Filme und Serien aus den 1960er und 1970er Jahren, als das deutsche Fernsehen noch in den Startlöchern stand. Damals gab es zwei Programme und traumhafte Einschaltquoten, von denen jeder auf die Quote blickende Fernsehdirektor heute nur träumen würde. Das neue Medium lockte eine ganze Nation vor die Bildschirme und sorgte für leere Straßen. Die „Straßenfeger“-Edition möchte in mehreren Phasen an diese gute alte Zeit des Fernsehens erinnern.
Die erste Phase („Eine Nation hält den Atem an“) widmet sich vor allem Francis Durbridge mit seinen raffiniert konstruierten Fällen. In der zweiten Phase („Vom Kammerspiel zum Krimireißer“) stehen Actionfilme und Thriller im Mittelpunkt. Die dritte Phase („Klassiker und Remakes“) zeigt Vorläufer der aktuellen Krimireihen wie „Das Kriminalmuseum“, außerdem Parodien wie die Geldfälscher-Komödie „Millionen nach Maß“ mit Curd Jürgens oder ein Remake von „Die zwölf Geschworenen“ mit Mario Adorf. Die vierte Phase („Ermittler, Exotik & illegaler Grenzverkehr“) bringt ein Wiedersehen mit „Privatdetektiv Frank Kross“ und Superdetektiv „Cliff Dexter“ oder sorgt mit „Das grüne Ungeheuer“ für exotische Abenteuerstimmung. Schmuggel und Zollbetrug führen bei „Es geschah an der Grenze“ und „Eurogang“ zu illegalem Grenzverkehr. Die erfolgreichste ARD-Krimi-Serie „Sonderdezernat K1“ ist ebenso vertreten wie der erste deutsche Krimi-Mehrteiler „Gesucht wird Mörder X“.
Nicht zufällig steht am Beginn der Straßenfeger-Reihe ein Name ganz oben. Einige Krimi-Mehrteiler nach Francis Durbridge erreichten Traumergebnisse von bis zu 90 Prozent Sehbeteiligung. In den 1960er Jahren waren Krimis im englischen Gentleman-Milieu in Deutschland sehr beliebt. Während im Kino Edgar Wallace die Vorlagen lieferte, war es für das Fernsehen Francis Durbridge. Von ihm erscheinen jetzt in Neuauflage einige Serien mit bis heute spannenden Fällen, die damals noch lange nach der Ausstrahlung für Gesprächsstoff sorgten. So wurde fast eine Staatsaffäre daraus, als einmal zuvor durchsickerte, wer der Mörder war. Die vier DVDs haben eine Gesamtlaufzeit von 414 Minuten, als Extras kommen einige Dokumentationen über die Straßenfeger-Reihe und ein Interview mit dem Kameramann Paul Ellmerer hinzu.
In Deutschland wurde der auf Kriminalgeschichten spezialisierte britische Schriftsteller, Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor Francis Durbridge (1912-1998) vor allem bekannt durch die mehrteiligen Fernseh-Krimis „Der Andere“ (1959), „Es ist soweit“ (1960), „Das Halstuch“ (1962), „Tim Frazer“ (1963), „Tim Frazer: Der Fall Salinger“ (1964), „Die Schlüssel“ (1965), „Melissa“ (1966), „Ein Mann namens Harry Brent“ (1968), „Wie ein Blitz“ (1970) und „Das Messer“ (1971). Die fünfte Box der „Straßenfeger“-Reihe von Studio Hamburg bringt die beiden sechsteiligen Serien „Tim Frazer“ (1963) und „Tim Frazer: Der Fall Salinger“ (1964). In einem Fischerdorf an der englischen Ostküste wartet Tim Frazer (Max Eckard), ein Ingenieur aus London, auf seinen alten Freund Harry Denston (Hans Quest). Denston hatte die Firma der beiden in den Ruin getrieben und war dann spurlos verschwunden. Seine Abenteuer mit Frauen waren ihm stets wichtiger als das Geschäft. Denston schuldet seinem Freund also noch eine Kleinigkeit. Zurück ließ er bei seinem geheimnisvollen Aufbruch auch seine Freundin Helen Baker (Marianne Koch). Im Gasthof „The Three Bells“ erwartet Frazer ihn nun. Er erhielt eine Nachricht, dass Denston dort auftauche. Doch stattdessen wird er Zeuge seltsamer Ereignisse. Ein sowjetischer Frachter strandet vor seinen Augen. Nicht die ganze Besatzung kann gerettet werden. In dem Gasthof stirbt ein russischer Matrose, dessen letzte verzweifelte Rufe einer „Anya“ gelten. Dr. Killick (Paul Klinger) kann ihm nicht mehr helfen. Doch Frazer entdeckt bei dem Toten erstaunlicherweise eine Spur, die zu Denston führt. Auch ein Mr. Charles Ross (Konrad Georg) und sein Kollege, Mr. Arthur Crombie (Kurt Waitzmann), Beamte einer mysteriösen Dienststelle, suchen Tims ehemaligen Teilhaber.
In der zweiten Serie „Tim Frazer - Der Fall Salinger“ ermittelt der Titelheld im Auftrag von Charles Ross in Amsterdam. Er soll dort in Erfahrung bringen, weshalb Ross‘ Kollege Leo Salinger bei einem Autounfall auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Eine Barbara Day (Ingrid Ernest) soll ihn anscheinend überfahren haben, als er die Straße überquerte. Frazer lernt sie sehr bald kennen, und über sie auch Martin Cordwell (Wolfgang Wahl). Frazer lässt Barbara nicht mehr aus den Augen. Er filmt alles, was sie tut. Als er sich dann nach seiner Rückkehr nach London den Film gemeinsam mit Ross ansehen möchte, sind beide zutiefst erschüttert: Es ist nicht der Film über Barbara, zu sehen ist stattdessen der ominöse Autounfall. Tim Frazer will Barbara Day noch einmal in ihrer Wohnung aufsuchen. Er stößt stattdessen auf eine weitere Leiche. Besonders makaber dabei ist, dass ein Metronom danebensteht und den Takt für die schaurige Szene vorgibt. Für den Ermittler stellt sich die Frage, weshalb Barbara Day Leo Salinger überfahren hat und ob es wirklich nur ein Unfall war.
Die enormen Erfolge der drei früheren Durbridge-Sechsteiler „Der Andere“, „Es ist soweit“ und „Das Halstuch“ setzten sich mit den beiden „Tim-Frazer“-Serien nahtlos fort. Die Erstausstrahlung war im Januar 1963 und wurde später speziell für DDR-Zuschauer in den Zonengrenzgebieten wiederholt. Die anderen Fernsehprogramme verwaisten während der Erstausstrahlung, auch Theater, Kinos und Kneipen hätten eigentlich schließen können. Da Fernsehempfänger noch nicht so verbreitet waren wie heute, traf man sich zu geselligen Runden bei den Privilegierten oder in Kneipen mit einer „Mattscheibe“. Derartige Zustände kennt man heute nur noch von Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Seit dieser Serie gibt es auch in Deutschland den Vornamen Tim immer öfter, heute steht er sogar unter den beliebtesten männlichen Vornamen überhaupt. Das ist nicht zuletzt der angenehmen Art des Hauptdarstellers Max Eckard zu verdanken.
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am 26. Dezember 2008
Inhalt

"Tim Frazer"
In einem Fischerdorf an der englischen Ostküste wartet Tim Frazer, Ingenieur aus London, auf seinen alten Freund Harry Denston. Denston hatte die Firma der beiden in den Ruin getrieben und war dann spurlos verschwunden. Seine Abenteuer mit Frauen waren ihm stets wichtiger als das Geschäft. Denston schuldet seinem Freund also noch eine Kleinigkeit. Zurück ließ er bei seinem geheimnisvollen Aufbruch auch seine Freundin Helen Baker. Im Gasthof The Three Bells erwartet Frazer ihn nun. Er erhielt eine Nachricht, dass Denston dort auftauche. Doch stattdessen wird er Zeuge seltsamer Ereignisse. Ein sowjetischer Frachter strandet vor seinen Augen. Nicht die ganze Besatzung kann gerettet werden: In dem Gasthof stirbt ein russischer Matrose, dessen letzte verzweifelte Rufe einer Anya gelten. Dr. Killick kann ihm nicht mehr helfen. Doch Frazer entdeckt bei dem Toten erstaunlicherweise eine Spur, die zu Denston führt Auch ein Mr. Charles Ross und sein Kollege, Mr. Arthur Crombie, Beamte einer mysteriösen Dienststelle, suchen Tims ehemaligen Teilhaber. - Laufzeit: 223 Min.

"Tim Frazer Der Fall Salinger"
Tim Frazer wird von Charles Ross nach Amsterdam geschickt. Er soll dort in Erfahrung bringen, weshalb Ross Kollege Leo Salinger bei einem Autounfall auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Eine Barbara Day soll ihn anscheinend überfahren haben, als er die Straße überquerte. Frazer lernt sie sehr bald kennen und über sie auch Martin Cordwell . Frazer lässt Barbara nicht mehr aus den Augen. Er filmt alles, was sie tut. Als er sich dann nach seiner Rückkehr nach London den Film gemeinsam mit Ross ansehen möchte, sind beide zutiefst erschüttert: Es ist nicht der Film über Barbara. Zu sehen ist stattdessen der ominöse Autounfall. Tim Frazer will Barbara Day noch einmal in ihrer Wohnung aufsuchen. Er stößt stattdessen auf eine weitere Leiche. Makaber: Ein Metronom steht neben ihr und gibt den Takt zu der schaurigen Szene vorWeshalb hat Barbara Day Leo Salinger überfahren? War es wirklich nur ein Unfall? - Laufzeit: 191 Min.

Bildbewertung
Die Box 05 der Strassenfeger-Reihe zeigt mit "Tim Frazer" und der Fortsetzung "Tim Frazer - Der Fall Salinger" wieder zwei Produktionen nach Büchern von Francis Henry Durbridge (1912-1998). Schon auf den Straßenfeger-Boxen 1 und 2 sorgte er mit "Der Andere" und "Es ist soweit" sowie "Das Halstuch" und "Die Schlüssel" für spannende und niveauvolle Krimikost.

Auf den vier DVD`s der vorliegenden Box befinden sich 12 s/w Episoden um Tim Frazer im Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1), mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 480 Minuten. Die Produktion von "Tim Frazer" begann im Jahre 1963 im Auftrag des WDR. Die Erstausstrahlung im Fernsehen erfolgte dann ab dem 14. Januar 1963. Aufgrund des grandiosen Erfolges der ersten 6 Episoden begannen bereits im Mai 1963 die Dreharbeiten zu weiteren Folgen unter dem Titel "Tim Frazer - Der Fall Salinger" mit Außenaufnahmen in London und Amsterdam.

In beiden Produktionen führte Hans Quest (1915-1997) die Regie. Er ist sogar in einer kleinen Nebenrolle als der lange verschwundene Harry Denston zu entdecken. Die Rolle des "Tim Frazer" wurde in beiden Reihen von Max Eckard (1914-1998) gespielt. Bei Einschaltquoten von 80 bis zu 93 %, erlangte er eine solche Popularität, dass es nach Ende der Serie einen regelrechten Boom von Babys mit dem Namen "Tim" gab.
Die zweite Hauptrolle des "Charles Ross" spielte in beiden Produktionen Konrad Georg (1914-1987).

Auch diese Verfilmung der Vorlagen von Francis Henry Durbridge wurde vom Fernsehpublikum mit Begeisterung angenommen. Dies ging soweit, dass ein für den 25. Januar geplanter öffentlicher Boxkampf zwischen dem damals sehr beliebten deutschen Schwergewichtsboxer Karl Mildenberger und Archie McBride aus den USA auf den nächsten Tag verlegt wurde, weil am ursprünglich geplanten Kampftag die letzte Folge von Tim Frazer im TV lief. Für uns heute fast unglaubliche 93 % aller Fernsehzuschauer sah diese Folge an diesem Tag. Also wahrlich ein Straßenfeger.

Solche Fernsehschätze haben es zu Recht verdient, in gebührender und angemessener Qualität erhalten und jedem, der sie sehen mag, zugänglich gemacht zu werden. So wurden auch für diese Veröffentlichung unter "ALIVE" die alten Filme wieder höchst aufwendig und mit größter Akribie digital restauriert. Die Qualität der Bilder kann selbstverständlich trotz bestmöglicher und aufwendigster Restaurierung nicht die Qualität eines heute produzierten Kinofilms haben. Aber das dürfte sicher jedem klar sein. Dennoch kann das mit der Bearbeitung der alten Filme erreichte Ergebnis für die DVD`s überzeugen.

Tonbewertung
Der Ton für beide Filme liegt im Dolby Digital 2.0 Mono auf den DVD`s vor. Auch hier kann natürlich, trotz größter Bemühungen bei der Ton-Bearbeitung der alten Filme, kein komplett neuer Ton erschaffen werden. Aber es gelingt, den Ton der beiden Filme fast rauschfrei zu bekommen und vor allem die Verständlichkeit der Dialoge zu gewähren. Es ist gelungen, den Ton bestmöglich zu restaurieren. Leider fehlen auch bei dieser Box Untertitel. In Anbetracht, dass sicher auch viele ältere Menschen und Hörgeschädigte oder Gehörlose sich diese Filme ansehen möchten, wäre es wünschenswert, auf kommenden Boxen dieser Reihe Untertitel anzubieten.

Mit viel Mühe und Liebe zum Detail, wurden die DVD - Menüs und die Extras für die DVD`s produziert. So wird der Begriff und die Entstehung des Phänomens "Straßenfeger" erläutert. Welch schon fast unglaublicher Aufwand bei der Restaurierung der alten Filme für die Veröffentlichung auf DVD betrieben wird, zeigt der Kurzfilm "TV-Juwelen im neuen Glanz". Sehr informativ sind auch die beiden Interviews mit dem Kameramann Paul Ellmerer mit einer Länge von ca. 36 und 27 Minuten.

Gesamturteil:
Mit dieser Veröffentlichung von "Tim Frazer" auf DVD, durch "ARD-Video" unter "Al!VE", gelingt es hervorragend diesen Klassikern vergangener Zeiten, ein ihnen würdigen Sprung in das Zeitalter der DVD, zur Freude der Liebhaber dieses Filmgenres, zu ermöglichen.

Autor: Torsten
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am 7. September 2014
Die Serie Straßenfeger bietet preisgünstig TV-Erinnerungen mit hoher Qualität an.
Die Bildqualität ist sehr gut, gemessen an dem Alter des Bildmaterials. Aufwendige
Digitalisierung.
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am 14. Juli 2008
"Tim Frazer" ist eine Mischung aus Kriminalspiel nach dem bewährten "Whodunit"-Muster und Spionageserie. Anfangs ist der Film recht mühsam spannend, die Spannung entwickelt sich dann aber so, dass der Film nervenaufreibend wird und man es kaum erwarten kann, die Auflösung zu sehen.

Das damalige Fernsehpublikum reagierte dementsprechend positiv und fieberte schon wie beim legendären Halstuch von Folge zu Folge mit, wer den nun der geheimnisvolle Hintermann war.

Ausgestrahlt wurde die Reihe im Januar 1963 jeweils montags, mittwochs und freitags im Hauptabendprogramm der ARD. Für die Produktion war - wie für die Fortsetzungen "TIM FRAZER - DER FALL SALINGER" und "DAS MESSER" - Wilhelm Semmelroth verantwortlich, der in den 70ern für den WDR auch die legendären Wilkie-Collins-Verfilmungen "DIE FRAU IN WEISS", "DER ROTE SCHAL" und "DER MONDIAMANT" drehte.

"Tim Frazer" löste einen Fortsetzungsboom aus, in England wurden 1960 gleich drei sechsteilige Tim-Frazer-Abenteuer produziert, in Deutschland wurde 1963 mit den gleichen Hauptdarstellern und dem gleichen Team die Fortsetzung "TIM FRAZER - DER FALL SALINGER" gedreht.

Die Einschaltquoten lag bei Folge eins bei 80%, die letzte Episode fuhr 93% Sehbeteiligung ein. Wegen der Ausstrahlung der letzten Episode musste sogar ein Boxkampf verschoben werden, da man befürchtete, dass sich niemand dafür interessieren würde. Nach Ende der Reihe wurden plötzlich verdächtig viele Babys "Tim" getauft - und in Graz starb ein Zuseher sogar vor lauter Aufregung nach der Entlarvung des Täters.
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am 7. Februar 2010
Ich finde, die Bild- und Tonqualität sind gut gelungen. Trotz des alten Materials wurden die Filme gut überarbeitet.
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am 19. Dezember 2008
Das ist wieder ein Muss für Sammler der Straßenfeger.
Leider ist meine Ausgabe wieder fehlerhaft. Die letzte DVD lässt sich nur bedingt abspielen auf meinem Sony HD-Recorder.
Tonstörung und einige Ruckelstellen. Hier kommt der Player richtiggehend außer Tritt, was man am Zählwerk sieht ...

Schon wie bei den Vorgängern 01-04 ist die Fertigung wohl wieder mangelhaft. Hatte da bisher bei mehreren Hundert DVDs keinerlei Probleme.

Billig-Fertigung aus dem Ausland, oder einfach nur Pfusch aus Germany ?

Inhaltlich top, Fertigung mangelhaft.
Die Endkontrolle sollte man verbessern.
Nur desshalb der Punktabzug.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2011
warum nur? Man sollte meinen, es gäbe ein bißchen mehr Auswahl.
Beide Krimis bieten 50er Jahre Spannung mit teilweise gut und prominent besetzten Nebenrollen. Die Aufmerksamkeit des Zuschauers wird teilweise auf längere Geduldsproben gestellt, was auch durchaus direkt auf Francis Durbridge zurückzuführen ist, der gerne auf Stereotypen zurückgreift. Z.B. kommt mit schöner Regelmäßigkeit ein tödlich verletzter Mensch vor, der nur noch halbe Sätze sagen kann, oder direkt vor dem erklärenden Wort erledigt wird, oder der schmierige Gebrauchtwagenhändler als schuldiger Schuft.
Weiter sind die deutschen Darsteller leider oft mit englischen Namen überfordert, sie können sie nicht richtig aussprechen, die typischen Fälle von Baker=Beka, Day= Dee, usw. Schade ist es auch um die Bildqualität, ich liebe Schwarz-Weiß-Filme, aber hier ist die Qualität meistens verwaschen und unscharf, was meiner liebenden Seele Schmerz zufügt. Die Tonspur wechselt sprunghaft mit den Bewegungen der Schauspieler im Raum, unterbrochen von schrillen Jazzklängen, die selbstverständlich in nervenzerfetzender Lautstärke kommen. Die Handlung leidet insgesamt am "Durbridge-Syndrom", das sich darin zeigt: merkwürdig zufälligen Zufällen, den erwähnten schuldigen Schuften in häufiger Anzahl und den typischen undurchsichtigen Misses, die nichts anderes vorhaben, als die armen leichtgläubigen Herren hinters Licht zu führen.
Sicher ein Abendvergnügen für Fans von F. Durbridge, der 50-er und 60-er Jahre Filme, und Freunde älterer Schauspieler. Wer gute Dialoge und einen echten Plot am Ende sucht, sollte sich anderweitig umsehen. Der Preis ist günstig für langes Sehen, allerdings war mir der Hauptdarsteller ziemlich unsympatisch mit seinen kleinen verschwollenen Augen, dem platten Gesicht und dem dummen Grinsen, deshalb fand ich die Länge nicht so unterhaltsam, einmal schauen genügt.
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