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1-5 von 5 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne). Alle 10 Rezensionen anzeigen
am 13. September 2017
Krimi Filme, spannend auf jeden Fall. Interessante Schauspieler. Ich habe mir die beiden Filme "Tim Frazer" schon vor längerer Zeit gekauft. Und diesen für meine Freundin nachbestellt. Auch sie schaut gerne alte Krimis mit Begeisterung.
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am 7. September 2014
Die Serie Straßenfeger bietet preisgünstig TV-Erinnerungen mit hoher Qualität an.
Die Bildqualität ist sehr gut, gemessen an dem Alter des Bildmaterials. Aufwendige
Digitalisierung.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2010
Ich finde, die Bild- und Tonqualität sind gut gelungen. Trotz des alten Materials wurden die Filme gut überarbeitet.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. April 2016
Mit der „Straßenfeger“-Edition präsentiert Studio Hamburg Enterprises DVD-Premieren von seltenen Schätzen aus den Fernseharchiven, die aus verschiedenen Gründen leider nicht mehr wiederholt werden. Nicht nur hauseigene Produktionen werden geboten, sondern auch viele ZDF-Klassiker, darunter viele Serien aus der Zeit der Schwarz-Weiß-Fernsehens. Mit viel Aufwand wurde das teils schlecht erhaltene Originalmaterial digital restauriert und mit Bonus- und Informationsmaterial versehen. Es sind im Vergleich zu der heutigen oft billig und schnell produzierten Massenware qualitativ hochwertige Filme und Serien aus den 1960er und 1970er Jahren, als das deutsche Fernsehen noch in den Startlöchern stand. Damals gab es zwei Programme und traumhafte Einschaltquoten, von denen jeder auf die Quote blickende Fernsehdirektor heute nur träumen würde. Das neue Medium lockte eine ganze Nation vor die Bildschirme und sorgte für leere Straßen. Die „Straßenfeger“-Edition möchte in mehreren Phasen an diese gute alte Zeit des Fernsehens erinnern.
Die erste Phase („Eine Nation hält den Atem an“) widmet sich vor allem Francis Durbridge mit seinen raffiniert konstruierten Fällen. In der zweiten Phase („Vom Kammerspiel zum Krimireißer“) stehen Actionfilme und Thriller im Mittelpunkt. Die dritte Phase („Klassiker und Remakes“) zeigt Vorläufer der aktuellen Krimireihen wie „Das Kriminalmuseum“, außerdem Parodien wie die Geldfälscher-Komödie „Millionen nach Maß“ mit Curd Jürgens oder ein Remake von „Die zwölf Geschworenen“ mit Mario Adorf. Die vierte Phase („Ermittler, Exotik & illegaler Grenzverkehr“) bringt ein Wiedersehen mit „Privatdetektiv Frank Kross“ und Superdetektiv „Cliff Dexter“ oder sorgt mit „Das grüne Ungeheuer“ für exotische Abenteuerstimmung. Schmuggel und Zollbetrug führen bei „Es geschah an der Grenze“ und „Eurogang“ zu illegalem Grenzverkehr. Die erfolgreichste ARD-Krimi-Serie „Sonderdezernat K1“ ist ebenso vertreten wie der erste deutsche Krimi-Mehrteiler „Gesucht wird Mörder X“.
Nicht zufällig steht am Beginn der Straßenfeger-Reihe ein Name ganz oben. Einige Krimi-Mehrteiler nach Francis Durbridge erreichten Traumergebnisse von bis zu 90 Prozent Sehbeteiligung. In den 1960er Jahren waren Krimis im englischen Gentleman-Milieu in Deutschland sehr beliebt. Während im Kino Edgar Wallace die Vorlagen lieferte, war es für das Fernsehen Francis Durbridge. Von ihm erscheinen jetzt in Neuauflage einige Serien mit bis heute spannenden Fällen, die damals noch lange nach der Ausstrahlung für Gesprächsstoff sorgten. So wurde fast eine Staatsaffäre daraus, als einmal zuvor durchsickerte, wer der Mörder war. Die vier DVDs haben eine Gesamtlaufzeit von 414 Minuten, als Extras kommen einige Dokumentationen über die Straßenfeger-Reihe und ein Interview mit dem Kameramann Paul Ellmerer hinzu.
In Deutschland wurde der auf Kriminalgeschichten spezialisierte britische Schriftsteller, Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor Francis Durbridge (1912-1998) vor allem bekannt durch die mehrteiligen Fernseh-Krimis „Der Andere“ (1959), „Es ist soweit“ (1960), „Das Halstuch“ (1962), „Tim Frazer“ (1963), „Tim Frazer: Der Fall Salinger“ (1964), „Die Schlüssel“ (1965), „Melissa“ (1966), „Ein Mann namens Harry Brent“ (1968), „Wie ein Blitz“ (1970) und „Das Messer“ (1971). Die fünfte Box der „Straßenfeger“-Reihe von Studio Hamburg bringt die beiden sechsteiligen Serien „Tim Frazer“ (1963) und „Tim Frazer: Der Fall Salinger“ (1964). In einem Fischerdorf an der englischen Ostküste wartet Tim Frazer (Max Eckard), ein Ingenieur aus London, auf seinen alten Freund Harry Denston (Hans Quest). Denston hatte die Firma der beiden in den Ruin getrieben und war dann spurlos verschwunden. Seine Abenteuer mit Frauen waren ihm stets wichtiger als das Geschäft. Denston schuldet seinem Freund also noch eine Kleinigkeit. Zurück ließ er bei seinem geheimnisvollen Aufbruch auch seine Freundin Helen Baker (Marianne Koch). Im Gasthof „The Three Bells“ erwartet Frazer ihn nun. Er erhielt eine Nachricht, dass Denston dort auftauche. Doch stattdessen wird er Zeuge seltsamer Ereignisse. Ein sowjetischer Frachter strandet vor seinen Augen. Nicht die ganze Besatzung kann gerettet werden. In dem Gasthof stirbt ein russischer Matrose, dessen letzte verzweifelte Rufe einer „Anya“ gelten. Dr. Killick (Paul Klinger) kann ihm nicht mehr helfen. Doch Frazer entdeckt bei dem Toten erstaunlicherweise eine Spur, die zu Denston führt. Auch ein Mr. Charles Ross (Konrad Georg) und sein Kollege, Mr. Arthur Crombie (Kurt Waitzmann), Beamte einer mysteriösen Dienststelle, suchen Tims ehemaligen Teilhaber.
In der zweiten Serie „Tim Frazer - Der Fall Salinger“ ermittelt der Titelheld im Auftrag von Charles Ross in Amsterdam. Er soll dort in Erfahrung bringen, weshalb Ross‘ Kollege Leo Salinger bei einem Autounfall auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Eine Barbara Day (Ingrid Ernest) soll ihn anscheinend überfahren haben, als er die Straße überquerte. Frazer lernt sie sehr bald kennen, und über sie auch Martin Cordwell (Wolfgang Wahl). Frazer lässt Barbara nicht mehr aus den Augen. Er filmt alles, was sie tut. Als er sich dann nach seiner Rückkehr nach London den Film gemeinsam mit Ross ansehen möchte, sind beide zutiefst erschüttert: Es ist nicht der Film über Barbara, zu sehen ist stattdessen der ominöse Autounfall. Tim Frazer will Barbara Day noch einmal in ihrer Wohnung aufsuchen. Er stößt stattdessen auf eine weitere Leiche. Besonders makaber dabei ist, dass ein Metronom danebensteht und den Takt für die schaurige Szene vorgibt. Für den Ermittler stellt sich die Frage, weshalb Barbara Day Leo Salinger überfahren hat und ob es wirklich nur ein Unfall war.
Die enormen Erfolge der drei früheren Durbridge-Sechsteiler „Der Andere“, „Es ist soweit“ und „Das Halstuch“ setzten sich mit den beiden „Tim-Frazer“-Serien nahtlos fort. Die Erstausstrahlung war im Januar 1963 und wurde später speziell für DDR-Zuschauer in den Zonengrenzgebieten wiederholt. Die anderen Fernsehprogramme verwaisten während der Erstausstrahlung, auch Theater, Kinos und Kneipen hätten eigentlich schließen können. Da Fernsehempfänger noch nicht so verbreitet waren wie heute, traf man sich zu geselligen Runden bei den Privilegierten oder in Kneipen mit einer „Mattscheibe“. Derartige Zustände kennt man heute nur noch von Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Seit dieser Serie gibt es auch in Deutschland den Vornamen Tim immer öfter, heute steht er sogar unter den beliebtesten männlichen Vornamen überhaupt. Das ist nicht zuletzt der angenehmen Art des Hauptdarstellers Max Eckard zu verdanken.
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am 14. Juli 2008
"Tim Frazer" ist eine Mischung aus Kriminalspiel nach dem bewährten "Whodunit"-Muster und Spionageserie. Anfangs ist der Film recht mühsam spannend, die Spannung entwickelt sich dann aber so, dass der Film nervenaufreibend wird und man es kaum erwarten kann, die Auflösung zu sehen.

Das damalige Fernsehpublikum reagierte dementsprechend positiv und fieberte schon wie beim legendären Halstuch von Folge zu Folge mit, wer den nun der geheimnisvolle Hintermann war.

Ausgestrahlt wurde die Reihe im Januar 1963 jeweils montags, mittwochs und freitags im Hauptabendprogramm der ARD. Für die Produktion war - wie für die Fortsetzungen "TIM FRAZER - DER FALL SALINGER" und "DAS MESSER" - Wilhelm Semmelroth verantwortlich, der in den 70ern für den WDR auch die legendären Wilkie-Collins-Verfilmungen "DIE FRAU IN WEISS", "DER ROTE SCHAL" und "DER MONDIAMANT" drehte.

"Tim Frazer" löste einen Fortsetzungsboom aus, in England wurden 1960 gleich drei sechsteilige Tim-Frazer-Abenteuer produziert, in Deutschland wurde 1963 mit den gleichen Hauptdarstellern und dem gleichen Team die Fortsetzung "TIM FRAZER - DER FALL SALINGER" gedreht.

Die Einschaltquoten lag bei Folge eins bei 80%, die letzte Episode fuhr 93% Sehbeteiligung ein. Wegen der Ausstrahlung der letzten Episode musste sogar ein Boxkampf verschoben werden, da man befürchtete, dass sich niemand dafür interessieren würde. Nach Ende der Reihe wurden plötzlich verdächtig viele Babys "Tim" getauft - und in Graz starb ein Zuseher sogar vor lauter Aufregung nach der Entlarvung des Täters.
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