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Live in Gdansk
Format: Audio CD|Ändern
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am 4. Februar 2014
Erst lange nach Veröffentlichung 2008 bin ich überhaupt auf das Box-Set aufmerksam geworden, noch länger liegt dieses inzwischen denkwürdige Konzert zurück. Im August 2006 war David Gilmour auf seiner Europatournee zu Gast an diesem geschichtsträchtigen Ort, wo einst die Gewerkschaftsbewegung der Solidarnosc ihren Anfang nahm. Nun sollte es in anderer Hinsicht noch ein besonderes Datum und Ereignis werden: es war nämlich einer der letzten gemeinsamen Auftritte der einstigen Pink Floyd-Grössen David Gilmour (Gitarre, Gesang) und Richard Wright (Keyboards, Gesang). Begleitet werden sie neben vielen anderen Musikern u.a. vom Baltic Philharmonic Symphony Orchestra und am Bass von Guy Pratt, der schon seit den 90ern den Platz des ausgeschiedenen Roger Waters bei Pink Floyd-Auftritten übernommen hatte. Ursprünglich hatte auch PF-Drummer Nick Mason noch für die Tour mit geprobt, ist dann aber aus unerfindlichen Gründen nicht mitgefahren.
Was uns auf den Ton- und Bildkonserven und dem Publikum auf der Werft geboten wurde, ist eine vollständige Live-Performance des damals aktuellen Solo-Albums von David Gilmour und im 2. Teil (CD 2) ein Querschnitt aus dem Pink Floyd Gesamtwerk, durchaus repräsentativ, wenn auch natürlich bei weitem nicht vollständig. Das Box-Set enthält 2 CDs und eine DVD; die CDs enthalten das gesamte Konzert in eindrucksvoller Qualität, dafür müsste es eigentlich 6 Sterne geben. Aber da sieht man eben auch die technischen Möglichkeiten von modernen Produktionen, zumal sich die Pink Floyd Musik vom Sound her bestens eignet für eine Wiedergabe auf CD. Leider sind die CDs so in die gefaltete Papphülle hineingewürgt, dass man diese beim Herausnehmen beschädigt, was mir passiert ist. Die DVD hingegen fällt einem entgegen und enthält nicht das gesamte Konzert. Das sind zwei kleine Schönheitsfehler, die einen Stern Abzug – aber von 6 – geben, also in Summe 5. Denn alles andere würde diesem monumentalen Konzert mit hingebungsvoller Performance nicht gerecht werden.
Das Konzert wird eröffnet mit dem Anfang der Dark Side of the Moon, „Intro/Speak To Me“, „Breathe“, „Time“ und „Breathe (Reprise)“. Dieser Teil fehlt auf der DVD, ich habe aber eine VHS-Cassette, die ich einst beim 3SAT-Thementag mitgeschnitten habe. Glücklicherweise ergänzen sich diese 1-stündige Videoaufnahme und die DVD weitgehend, nur „Fat Old Sun“ fehlt auf beiden, so dass ich eine nahezu vollständige Film-Dokumentation des Konzertes habe. Nach dem Tod von Rick Wright haben sich ja nun alle Spekulationen über eine Alters-Reunion der berühmten Psychedelic- und Art-Rockband zerschlagen, und der Abend von Danzig bleibt wie ein letztes Vermächtnis, verfeinert noch durch die Mitwirkung des Baltic Philharmonic Symphony Orchestra, welches vor allem die dann folgende Darbietung von Gilmour‘s Solo-Album begleitet, die auf der DVD vollständig dokumentiert ist (auf VHS habe ich hier nur „Castellorizon“ und „On An Island“). Ausser den beiden erstgenannten Titeln war das Solo-Material für mich neu, aber überraschend gut. Der 1. Teil ist nach knapp 70min zu Ende, ob die Künstler hier eine Pause gemacht haben, ist zumindest mir nicht bekannt.
Aber dann geht es erst noch einmal richtig los, jetzt ausnahmslos mit Pink Floyd Material, fast 80 weitere Minuten. Etwas anders als gewohnt beginnt „Shine On You Crazy Diamond“, um dann halb-akkustisch weiterzugehen. Die fremden „Keyboard-Sounds“ zu Beginn des Stückes erschliessen sich einem nur, wenn man sieht, dass drei der Musiker auf Weingläsern spielen (!). Ein Super-Showeffekt, nur leider nicht auf der DVD festgehalten !? Ich kenne es jedoch von meiner Video-Aufzeichnung, dort ist es drauf, jedoch leider nicht „Astronomy Domine“ vom allerersten PF-Album, damals noch mit Syd Barrett, der das Stück auch komponiert hat. Hier beginnt dann die DVD mit dem Teil 2 des Konzertes. Man braucht also schon ein bischen den Durchblick über den Ablauf, der aber von den CDs gegeben wird. Danach folgt „Fat Old Sun“, David Gilmours Kompositionsbeitrag von der frühen Atom Heart Mother (1970), aber um Grössenklassen besser als damals, dann „High Hopes“ vom letzten Studio-Album The Division Bell, mit einem tollen Slide- und einem einfühlsamen Akkustik-Part am Schluss. Entgegen dem mutig veränderten „Shine On …“, wird dann, nur leicht aufgepeppt und nahe am Original 24min lang der Klassiker „Echoes“ zelebriert. Allein schon deswegen lohnt sich der Kauf des Albums, ausserdem ist es meines Wissens nach auch die letzte Live-Aufführung dieses Stückes durch ehemalige Pink Floyd Mitglieder.
„Wish You Were Here“ darf natürlich auch nicht fehlen, etwas weniger bekannt hingegen ist „A Great Day For Freedom“ mit Lyrics von Gilmour‘s zweiter Ehefrau Polly Samson über die Öffnung des Eisernen Vorhangs; der Text ist im Inneren des Box-Sets abgedruckt. Der übliche Closing Act ist „Comfortably Numb“ vom Album The Wall, wie immer mit einem ausgedehnten Gitarren-Solo zum Schluss. Nach 2.5 Stunden bleibt man unwillkürlich mit fast offenem Mund zurück und muss erstmal durchpusten. Daher die volle Punktzahl, sprich 5 Sterne, in diesem Fall auch, ohne dass etwas Neues geboten wurde. Aber die genialen Momente, die sind auf jeden Fall da, und schliesslich bleibt dieses Konzert unwiederbringlich das geniale Vermächtnis des grossen Pink Floyd Keyboarders Rick Wright, der immer ein wenig im Schatten der anderen Bandmitglieder stand, zu Unrecht, wie ich meine.
Für jeden Pink Floyd Fan ist dieses Werftkonzert jedenfalls ein wichtiges Zeitdokument und daher ein unverzichtbares Muss.
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am 24. September 2008
Die 2006er David Gilmour Tour fand ja bekanntlich, auf wenige Ausnahmen abgesehen, unter freiem Himmel statt. Open Air Konzerte kommen anders als Hallenkonzerte, allein schon aufgrund der Dimensionen. Insofern ergänzt "Live In Gdansk" in sehr schöner Weise "Remember That Night", das als Hallenkonzert auf DVD festgehalten wurde. "Live in Gdansk" wirkt offener, die Bilder sind brillianter, durchgezeichneter und noch stärker auf die Musiker focussiert. Die majestätische Wirkung der 2006er Open Air Tour z.B. bei "Echoes" kommt erst erst hier so richtig zur Geltung. Der 2+1 Gesang (Gilmour/Wright + Carin) erzeugt immer wieder aufs Neue Gänsehautfeeling. Dass die Arrangements von "On An Island" durch das Orchester nun auch live originalgetreu zu hören und zu sehen sind erfreut zusätzlich. Schade nur, dass auf der DVD die "Dark Side..." und "Shine On..." Stücke weggelassen wurden. Die Audio CDs dagegen bringen das Konzert vollständig. Die auf der DVD enthaltene Dokumentation über die Vorbereitung des Konzerts ist eine nette Ergänzung und rundet das anspruchsvoll aufgemachte 3er Set sehr schön ab. Für jeden Pink Floyd Fan unverzichtbar.
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am 5. September 2013
Pink Floyd gibt es nicht mehr, Das letzte Lebenszeichen ist schon lange verklungen, aber das Erbe dieser Super-Band wird von den einstigen Streitern noch weitergetragen. Aktuell (2013) von Roger Waters mit seiner gigantischen The Wall-Inszenierung, vor ein paar Jahren von David Gilmour, der hier einen mitreißenden Abend auf - je nach Ausgabe - drei bis vier Silberlinge gebannt hat.

CD1 beginnt mit der Geräuschkulisse vom Anfang von The Dark Side of the Moon" und einer sehr gelungenen Version von Time". Nach der Reprise zu Breathe ist dann erst einmal Schluß mit Pink Floyd und es folgt in Gänze das damals aktuelle Solo-Album Gilmours On an Island" unterstützt durch ein Orchester und eine hervorragende Band, in der neben einigen Musikern, die bereits auf dem PULSE-Album zu hören waren, der inzwischen verstorbenen ex-Pink-Floyd-Kollege Rick Wright zu hören ist. In der Liveversion kommt das Solowerk Gilmours in weiten Teilen lebendiger daher, als in der Studioversion. Bei dem ein oder anderen Stück erlebt man durchaus floydeske Momente, wobei ich nicht verschweigen möchte, daß es durchaus auch Passagen gibt, wo es Längen hat. Insgesamt würde ich für diesen Teil des Konzerts drei bis vier Sterne verteilen.

CD2 beginn mit Shine on you Crazy Diamond, dem Opener schlechthin. Auf Astronomy Domine und Fat old Sun aus der früheren Pink-Floyd-Phase hätte ich für meinen Teil verzichten können, was jetzt aber mehr daran liegt, daß ich eher ein Freund der späteren Pink Floyd Scheiben bin. Auf diese beiden Durchhänger folgen dann meine beiden Highlights um derentwillen ich dieser Veröffentlichung die 5 Sterne gegeben habe. Zum einen die orchesterbegleitete Version von High Hopes mit einem Akkustikgitarrensolo am Ende und die unbeschreiblich geniale Version von Echoes". Abgeschlossen wird das Set mit einer ebenfalls hörenswerten Mischung aus alt und (vergleichsweise) neu. Die Version von Comfortably Numb ist gut, kommt aber nicht an die PULSE-Version ran.

Die beiliegende DVD (ich bin im Besitz der 3-Disc-Edition) gibt einen leicht verkürzten Eindruck des Konzertes in der Danziger Werft wieder. Das Konzert beginnt hier direkt mit der On an Island"-Interpretation und auch von CD2 fehlen einige Stücke. Die Highlights sind aber alle enthalten.

In einigen Rezensionen wird bemängelt, daß bei Pink-Floyd-relevanten Veröffentlichungen immer wieder die gleichen Stücke zum Einsatz kommen (ein Makel, den ich in meinen Rezensionen zu einer anderen Band selbst anbringe). In diesem Fall sehe ich das aber nur bedingt als Minuspunkt. Zugegeben: Wish you were here und Comfortably Numb waren auf jeder Live Veröffentlichung von Pink Floyd & Co. seit 1988 zu finden, auf PULSE gar das komplette The Dark Side of the Moon"-Album. Dennoch würde ich hier anders bewerten, als z.B. bei den Scorpions, die sich immer wieder aus dem selben Material bedienen, obwohl sie auch reichlich gleichwertig anderes Liedgut hätten. Dies ist hier doch etwas eingeschränkter der Fall und die Performance enthält immerhin Stücke aus sieben verschiedenen Alben, davon sechs Bandalben, so daß das Repertoire ein breites Spektrum fast aller Schaffensphasen abbildet.

Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Album, das vor allem auf CD2 einen guten Einstieg in die Pink-Floyd-Welt vermitteln kann und auf CD1 eine gelungene Interpretation des aktuellen Solowerks Gilmours enthält.
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am 6. August 2017
Tolles Konzert noch mit dem leider verstorbenen Richard Wright am Keyboard. Tolle Show mit umwerfender Musik. Leider nicht auf Blu Ray erschienen. Im Herbst erscheint übrigens der Mitschnitt aus Pompeji der 2016ner Tour. Dennoch bleibt Gedansk ein Sahnestückchen - kaufen!
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am 28. August 2014
Wer Pink Floyd Music mag sollte dieses Werk und Konzert von 2008 unbedingt haben !! Ich hab die 4er Disc Edition hier für ein richtig super Preis bekommen unter 25 Euro als Import deklariert bekommen, laüft perfekt auf CD-Player und Blu-Ray-Dvd-Player (hab Philips und Sony) dürften aber überall laufen. Es sind zich hervorragende und sehr sehr gute Rezessionen bereits geschrieben worden , die mich auch zum Kauf animiert haben , viel zu spät find ich !! Ich hatte die Version "Live At The Royal Albert Hall" von Anfang an wo sie raus kam und dachte die "Live in Gdansk" brauchste dann nicht , ein rießen Fehler !! Denn das Konzert in Gdansk war noch viel besser !! Der Zwischendurchwechsel der "Live at the Royal Albert Hall" auf Blu-Ray hat sich nicht unbedingt gelohnt, denn die DVD Qualität ist ausreichend . Es sind 2 Bonus DVD`s bei der "Live in Gdansk" dabei -
DISC 1 u. 2 sind Audio CD`s in hervorragender Klangqualität , die hab ich beim Auto fahren auf dem Autoradio getestet echt "Toller Klang" mit Titelanzeige -
DISC 3 ist die KONZERT-DVD deswegen hab ich mir "Live in Gdansk" hauptsächlich gekauft - Super Bild ohne Balken in Multi Screening aufgenommen tolle Überblendungen , jeder Musiker toll in Szene gesetzt, die Atmosphäre zum Puplikum wird eingefangen- bei Bildformat Umstellung auf "Bildanpassung" (Samsung) fast Blu Ray Quali, der Ton in Dolby Digital 5.1 , ist in Ordnung - der Ton auf der "Live at the Royal Albert Hall" ist etwas besser, aber es is scho so höhrenswert .
DISK 4 auf dieser DVD sind verschiedene Live Ausschnitte aus Konzerten von 2006 und Live Studio Aufnahmen -
Die 3 Titel "Barn Jam" in David Gilmours Ton Studio daheim gefallen mir sehr gut , vorallem "Barn Jam 192" da ist David an den Drum`s echt gut - das Filmmaterial ist in Dolby Digital 2.0 aufgenommen , aber in einer sehr sehr guten Tonqualität , bei Umstellung auf "Pro Logic - Music" am Receiver wird der Klang optimal auf die Heimkinolautsprecher verteilt .-
Highlight dieser Disk 4 ist die Audio Version von "On An Island" in DD 5.1 (448 kbps) und DTS (1536 kbps) eine normale Audio Disk bringts auf max 320 kbps , da ist das scho eine herrvoragende Klangqualität.
Absolutes Highlight dieser EDITION ist "Echoes" auf der Konzert DVD , bei 17.50 min geht der Woofer richtig zur Sache -
Ich hab gleich die Ursprungsversion von "Echoes" Live in Pompeii danach angesehen aus den 70`ern echt klasse . Mir hat das Zusammenspiel von David Gilmour und Richard Wright sehr gut gefallen einst wie in Gdansk.
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am 15. Juli 2017
Das ist ein wunderbares Konzert.
Die AudioCD klingt super.
Die DVD hat bei mir leider eine Lautstärke die mal laut und leise wird.
Das ist aus meiner Sicht sehr störend.
Liegt das an meiner DVD, oder ist die Aufnahme so schlecht.
Bei der CD ist das alles in Ordnung.
Könnten Sie mir die DVD evtl. umtauschen, gegen eine mit gleichbleibender Lautstärke?
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am 15. Oktober 2017
Geile Musik wie immer. Habe auch Live in Pompei gekauft ist noch besser. Auch die Backroundsänger einmalig muss man gehört haben.
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am 4. Oktober 2008
Ein bißchen habe ich ja gezögert, ob ich mir dieses Set für den Preis holen soll, aber ich bereue es nicht. Die große Box enthält ein 20-seitiges Booklet aus dickem Papier (keine Songtexte, viele Bilder), ein Poster, sowie 5 exzellent gepresste, sehr schwere und hervorragend verpackte LPs (jede einzeln in einer anders bedruckten Hülle, die LPs selbst stecken nochmals in einer gefütterten Innenhülle. Das macht allein optisch und haptisch viel her.

Zur Musik muss man eigentlich nicht viel sagen. Ich mag besonders die alten Sachen von PF von vor DSOTM, von denen hier einige zu finden sind, bspw. "Wot's ...Uh The Deal" (scheint nur auf der LP enthalten zu sein, fehlt auf den entsprechenden CDs), "Fat old Sun" und natürlich "Echoes". Dass hier ein richtiges Orchester mitspielt, hätte ich wahrscheinlich gar nicht bemerkt, wenn ich es nicht gelesen hätte. Das Orchester ist viel zu leise und geht (bis auf "A Pocket Full Of Stones") in der Klangkulisse völlig unter; man könnte meinen, es käme alles aus dem Synthesizer. Das gibt der Musik meiner Meinung nach nicht wirklich etwas Neues.

Ein nettes Gimmick ist die Möglichkeit, sich das komplette Album als MP3 herunterzuladen. Leider nur Gimmick, da nur mit 192kb/sec codiert, was angesichts der heutigen Bandbreiten unnötig klein ist. Außerdem handelt es sich leider um den iTunes-Codec, sodass sich die Dateien nicht ohne Zwischenpausen abspielen lassen (also nicht gapless; habe keine Lust gehabt, dafür extra iTunes zu installieren und es damit auszuprobieren).

Trotzdem vergebe ich gerne 5 Sterne. Die MP3-Dateien sind mir nicht so wichtig, die Musik ist wie immer sehr gut gespielt und gibt eine sehr gute Stimmung wieder, und die Aufmachung der Box hat meine Erwartungen übertroffen.
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am 21. September 2008
zumindest auf David Gilmour und seinen Auftritt in der Werft von Gdansk scheint das zuzutreffen, denn auf dem gleichnamigen Album Live In Gdansk präsentiert sich der Ex-Pink Floyd-Gitarrero und -sänger, zeitweilig unterstützt vom ruhigen Pink Floyd-Kreativler und Tastengenie Richard Wright (+ 15.9.08), in großartiger Form.

Nach seinem soliden, streckenweise überraschend guten, Soloalbum On An Island bekommen wir auf Live In Gdansk eine stattliche, 150 minütige Wer(ft)kschau, die es in sich hat und sich zwischen altbekannt und mutig neu interpretiert bewegt.

Speak To Me, Breathe und Time bilden den Auftakt, sind fast 1:1 umgesetzt, klingen dabei aber frisch und neu. Es folgt das komplette On An Island Album und siehe da- hier klingt es mehr nach Pink Floyd als in der Studiovariante. Fast alle Songs, insbesondere Castellorizon, On An Island, Then I Close My Eyes und Where We Start, profitieren vom fetten, aber etwas roheren (Gitarren-)Sound, der Verlängerung und der dezenten Unterstützung des Baltic Symphony Orchestra.

Shine On You Crazy Diamond beginnt erschreckend ohne den Originalsound. Standen die Sounds nicht mehr zur Verfügung? Keine Sorge, das ist mutige Absicht und funktioniert. Nach kurzem Intro ist alles (fast) beim Alten, denn später variiert Gilmour die Vocals. Kraftvoll, glasklar und toll gemacht. Die Floyd Oldies Astronomy Domine und Fat Old Sun, wie auch Wish You Were Here sind 1a interpretiert. Ersteres ist schon beinahe bester ProgRock. High Hopes und A Great Day For Freedom aus dem letzten Pink Floyd Studioalbum Division Bell klangen nie so gut.

Noch mehr Lob? Ja. Echoes aufs Album zu packen verdient allein einen Stern, aber die 25 minütige Umsetzung inklusive Gesangsvariationen verdient mindestens 5 davon.

Live In Gdansk entlässt uns mit einer atmosphärischen und überaus kraftvollen 8:35 Version von Comfortably Numb. Gilmours Gitarre klingt nach dessen Ende irgendwie noch nach und man denkt - Mann waren das noch Songs, damals- Aber halt, wir haben 2008 und die Songs eben neu gehört. Stark, wann kommt das nächste Album von Gilmour?.
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am 1. Dezember 2010
Ein Muss für die Freunde von David Gilmour und Pink Floyd. David ist ein Künstler auf seiner Fender und traut sich sogar einmal Saxophon zu spielen. Es ist gleichzeitig das letzte Mal, dass Richard Wright zu hören und zu sehen ist. Die zwei DVDs sind sehenswert. Die Ausschnitte des Konzerts (DVD 1)sind die Krönung und bei der Nr 2 sind 3 neue und unbekannte Titel, die auf dem Land (Sussex) aufgenommen worden sind.
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