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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
39
4,0 von 5 Sternen
Motorizer
Format: Audio CD|Ändern
Preis:40,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 19. April 2017
Auch "Motörizer" gehört zur besten "Spätphase" von Motörhead. Sehr coole, fast schon eingängige Rock'n'Roller wie "Runaround man", "Teach you how to sing the Blues", "When the eagle streams", "Rock out", "English rose" oder "Heroes" (Nicht zu verwechseln mit dem Coversong von David Bowie, der 2015 bei der letzen finalen Recordingsession aufgenommen wurde und hoffentlich eines Tages veröffentlicht wird!) bilden ein verdammt gutes Fundament. Die Texte von Lemmy sind gewohnt hintergründig, sarkastisch und auf einem hohen Niveau. Rock out!
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am 19. April 2011
Ich oute mich: Ich hab dem Vorgängeralbum "Kiss of Death" nur drei Sterne gegeben, weil mich das Songwriting nicht überzeugt hat. Im Vergleich dazu ist Motorizer für mich wieder ein Schritt nach vorn. Haben mich beim Vorgänger nur vier Songs angezeckt und einer sogar genervt, so läuft diese Scheibe wieder komplett ohne Durchhänger von vorn bis hinten durch. Produzent Cameron Webb siedelt das Werk irgendwo zwischen KoD und dessen Vorgänger "Inferno" an - und ich seh das genauso. Den "Inferno"- Begeisterungseffekt erzielt die Scheibe allerdings zu keinem Zeitpunkt. Immerhin sind mit "Where the Eagle screams" und "English Rose" zwei großartige Songs an Bord, und auch "Rock out", "One short Life" und "Buried alive" gehen gut ins Ohr. "Time is right" ist für mich der schwächste Song der CD. Opener und Closer sind aber gut gewählt... vier Sterne sind wieder drin.

Mann, der Lemmy sieht auf den Bandfotos im Booklet furchtbar alt, müde und verbraucht aus. Beängstigend.
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am 2. August 2008
Wo gibt es denn heutzutage noch so etwas? Eine Band, die 30 Jahre besteht und nach dieser langen Zeit immer noch gute und erfolgreiche Alben veröffentlicht. Da fallen mir auf Anhieb nur die Stones und die hier rezensierten Motörhead ein. Mit ihrem 20. regulären Studio-Album (d.h. ohne jegliche Live-Alben bzw. Compilations) namens "Motörizer" erheben Lemmy Kilmister und Co. erneut den Anspruch auf den rotzigen Hard'n'Heavy-Thron.

Und das scheint ihnen mit dieser CD auch gelungen zu sein. Aufgrund meiner Tätigkeit besitze ich bereits eine Promo-Version dieser Platte (also nicht denken, dass ich nur die Band bewerte, ohne die Musik dazu zu kennen) und muss zugeben, dass ich positiv überrascht wurde. Natürlich gewinnen die Herren keinen Preis für Innovation und manche Tracks erinnern stark an frühere Hits, doch so sind Motörhead und so werden sie auch ewig bleiben. Rotziger Blues-Rock trifft auf die raue Stimme Lemmys und daraus ergibt sich eine explosive Mischung, die wunderbar funktioniert. Dieser Sound ist nichts für Weichspüler, denn der gute alte Warzenträger ist ja nicht unbedingt bekannt für seine ultra-eingängigen Songs.

Hier wird gerockt, was das Zeug hält. Der Bass wummert, die Drums fliegen einem um die Ohren, während Lemmy uns seine teils sinnentleerten, teils intelligenten Texte entgegen schreit.

Los geht das Album mit "Runaround man". Der Titel startet mit einem brachialen Riff und geht dann in einen fast gesprochenen Vers über. Der Refrain hat zwar so gut wie keine Melodie, geht aber sofort in Fleisch und Blut über und mann will nur noch mitgröhlen. Einen besseren Opener für diese Platte hätten Motörhead gar nicht wählen können, denn dieser Track zeigt eindeutig, wer hier die wahren Eier trägt. Gleichzeitig ist der "Rundaround man" auch einer der härtesten Songs der gesamten Scheibe.

9/10

"Teach you how to sing the blues" handelt textlich von überheblichen Künstlern, die meinen die Welt erfunden zu haben und denen Lemmy die wahre Kunst der (Blues-)Musik beibringen will. Ein rotziger Titel, bei dem man auch gleich mitsingen will und der von tollen Bassläufen begleitet einen guten Hard Rock-Song abgibt. Vor allem das Solo in der Mitte des Tracks hat es mir persönlich angetan.

8/10

"When the eagle screams" beginnt mit einem etwas komisch anmutenden italienischen Gerede, das aber nach einigen wenigen Sekunden wieder in einen Motörhead-typischen Riff übergeht. Thematisch geht es wohl um unser heutiges politisches Umfeld, mit dem wohl die wenigsten Menschen zufrieden sind. "When the eagle screams we die", schon der Text verrät, dass dieser Song nicht unbedingt gute Laune verbreitet. Gleichzeitig wartet er auch mit einer heavy Melodie auf, was ihn auf Anhieb für den Hörer schwer zugänglich macht. Mit mehrmaligem Hören geht der Song zwar eher ins Blut, doch so richtig überzeugt er mich nicht.

6/10

Der nächste Titel auf "Motörizer" ist "Rock out". Ein schneller, hymnischer Party-Track, der einfach auf jeder Motörhead-Platte steht und auch seine Daseins-Berechtigung hat. Auf den Text muss hier nicht unbedingt geachtet werden, denn hier geht es einfach (wie der Titel schon sagt) um den Rock. Nicht mehr und nicht weniger. Die schnellen Riffs verleihen "Rock out" aber einen gewissen Drive, den man nicht leugnen kann.

7/10

"One short life" ist ein getragener Song, der sich vor allem auf den Main-Riff verlässt und Lemmys raue Stimme so richtig durchklingen lässt. Wirkt nach dem rapiden "Rock out" fast schon etwas langweilig, kann aber relativ gut überzeugen. Auch die angezogene Handbremse steht den alten Rockern ganz gut.

7/10

"Buried alive" steigt dann wieder in die Vollen. Die Handbremse wurde ausgerissen und es wird wieder derbe gerockt. Für mich ist dieser Song einer der besten der Platte, denn der Refrain hat sich mir sofort in den Gehörgängen festgesetzt, obwohl man in keinstem Falle von Eingängigkeit oder Ähnlichem reden kann. Mit Sicherheit nicht. Die Drums pfeifen aus den Boxen und Lemmy klingt genau wie noch vor Jahrzehnten auf "Ace of spades" oder "1916". Guter Song!

9/10

"English rose" beginnt mit Lemmy's "Gesang", gänzlich ohne Instrumentierung. Nach einigen Sekunden setzen auch die Instrumente ein und machen aus diesem Song eine richtige Perle. Um wen es sich bei der besungenen englischen Rose handelt, sei dahingestellt. Auf alle Fälle ist dieser Track meiner Meinung nach der beste der gesamten Platte. Dieser Titel atmet noch den Spirit der alten, noch nicht überproduzierten, Blues-Rock-Platten und erinnert an manchen Stellen auch an die ehrwürdigen AC/DC. Riff-mäßig zumindest. Hier muss man die Lautsprecher einfach auf das Maximum stellen...

10/10

Auch mit "Back on the chain" kann das Niveau von "Motörizer" aufrecht erhalten werden, denn auch Track 8 kann, wie schon zuvor das geile "English rose" richtig überzeugen. "Back on the chain" stellt aber eher einen traditionellen Hard-Rocker dar, der Blues-Faktor wurde hier wieder ein wenig zurückgeschraubt. Trotz allem ein toller Song, dessen Chorus wirklich superb geworden ist!

9/10

Weiter geht es mit "Heroes". Ein guter Song, bei dem vor allem der getragene Mittelteil total zu gefallen weiß. Bei den besungenen Helden handelt es sich natürlich um die vortragenden Motörhead, doch wie sollte man ohne einen gewissen Pegel an Selbstbewusstsein drei Dekaden lang so erfolgreich sein. Der Titel ist gut und erinnert mich sehr an die Anfangszeiten der Rocker zurück.

8/10

Dann wird man leider wieder ein wenig in die Realität zurück geholt. Raus aus der verrauchten Billard-Bude, zurück ins langweilige Wohnzimmer. "Time is right" haut mich nicht gerade vom Hocker. Bleibt mir überhaupt nicht im Gedächtnis und ist für mich ein reiner Skip-Song, auch wenn das Gitarren-Riff im Mittelteil ganz gut geworden ist, handelt es sich für mich hierbei um den schwächsten Song des gesamten Albums. Schade eigentlich, denn bis dato haben Motörhead prinzipiell durchweg recht gutes Material auf diese Platte gepackt, aber "Time is right" ist mir persönlich zu langweilig und vorhersehbar.

4/10

Den Abschluss der Platte und gleichzeitigen Rausschmeißer stellt "The thousand names of god" dar. Ein heavy Track, der von getragenen Riffs geleitet wird. Lemmy gibt noch einmal alles und bietet den Fans mit diesem Titel noch einmal einen etwas anderen Song. Auch wenn sich in textlicher bzw. gesanglicher Hinsicht nichts ändert, klingt die Melodie in der Mitte ein wenig nach Axel Rudi Pell und hat etwas Eingängiges an sich. Der Refrain ist nicht unbedingt der Hammer, da er nach Durchhören der gesamten CD schon ein wenig abgestumpft klingt, doch als Schlussteil der Platte, funktioniert "The thousand names of god" relativ gut. Kein Highlight, aber auch nicht schlecht!

6/10

Tja, und das war es dann auch schon wieder. Das 20. Album der ehrwürdigen Motörhead ist durchgehört und übrig bleibt ein wirklich positives Gesamtbild. Natürlich bieten Lemmy und Co. nichts unbedingt Neues, was ab und an vielleicht doch ganz gut tun würde, doch wenigstens Altbekanntes auf hohem Niveau. Bis auf zwei, drei Titel, die mir persönlich nicht unbedingt so gut gefallen (deswegen aber in keinerlei Hinsicht schlecht sind), bietet "Motörizer" gute alte Rock-Kost, die jedem alt eingesessenen Motörhead-Fan sowieso gefällt, doch auch Liebhaber anderer harter Musikstile könnten positiv von dieser CD überrascht werden.

Ob Motörhead neue Fans dazu gewinnen können, bleibt dahin gestellt. Doch darauf legen es diese Typen auch gar nicht mehr an. Sie spielen, was ihnen Spaß macht. Scheißegal, ob es den Fans gefällt oder nicht. Doch eines kann ich mit Sicherheit sagen: Es wird ihen wieder gefallen.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Motor in nächster Zukunft nicht allzu schnell ins Stottern gerät...
55 Kommentare| 66 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 12. Dezember 2008
Motörhead können kein schlechtes Album machen, allenfalls mal eine passable Scheibe. So stellt sich bei einem neuen Release aus dem Hause Lemmy auch nie die Frage, ob die CD denn was taugt oder nicht, sondern nur, wie gut das neue Werk denn sein mag. Hoffnung auf ein richtig gutes Album hatte ich im Vorfeld schon, denn nach den nur passablen letzten Outputs wurde es meiner Meinung mal wieder Zeit, der Jugend zu zeigen, dass die olle Basswarze Lemmy noch zu Großtaten fähig ist.
Tja, um das Urteil schon mal vorweg zu nehmen: Motörizer ist eine richtig gute CD geworden. Lange hat mir kein Silberling des Trios mehr so gefallen wie dieser hier. Das liegt nicht nur daran, dass das Songmaterial für Motörhead-Verhältnisse recht abwechslungsreich geraten ist, sondern vor allem daran, dass hier nicht nur einmal der großen Vergangenheit der Motorköpfe Tribut gezollt wird. Kommt da beim wahren Fan nicht ein wohliges Kribbeln auf, wenn textlich z. B. dem Überalbum 1916 bei den Zeilen 'Going To Brazil', bei Songtiteln wie 'Teach You How To Sing The Blues' oder auch der mächtigen Bastards mit 'Lost In The Ozone' gehuldigt wird? Oder gar bei 'Rock Out' musikalisch mehr als nur ein wenig an Stücke wie 'Iron Fist' oder gar 'Motorhead' erinnert wird? Aber nicht nur in der Vergangenheit wird geschwelgt, auch Moderneres wird mit dem ungewohnt epischen 'Heroes' geboten, den stampfenden Rauswerfer 'The Thousand Names Of God' nicht zu vergessen. Knapp 40 Minuten Spielzeit sind für eine Motörhead-CD wirklich ausreichend, mehr will kein Mensch hören, dann führe ich mir das Ding lieber mehrmals zu Gemüte, gut genug für die ein oder andere Wiederholung ist der Rundling allemal geworden. Jep, ich behaupte hier mal ganz frech, dass Motörizer das erste wirklich zufrieden stellende Album seit Bastards geworden ist, auch wenn es wegen des ein oder anderen nur soliden Songs nicht ganz auf einer Höhe mit 1916 oder den ganz klassischen Alben der Kilmister/Clarke/Taylor Phase ist. Aber solche Meisterwerke schüttelt keine Band des Planeten dauernd aus dem Ärmel, das war nicht zu erwarten gewesen.
Wo Motörhead drauf steht, ist auch Motörhead drin, so viel war ja schon von Anfang an klar. Aber diesmal ist es mal wieder eine verdammt starke Scheibe geworden, die dem Hörer zeigt, dass Herr Kilmister auch im zarten Alter von 63 (in dem sich 'normale' Menschen schon lange auf den Ruhestand freuen) nichts von seiner Glaubwürdigkeit als Mr. Rock'n'roll verloren hat. Oder um es mit den Worten der Einleitung zu sagen: Motörhead können kein schlechtes Album machen!
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am 1. September 2008
Auch 2008 zeigen Motörhead noch, wos langgeht!
Von Anfang an geht die Post ab und wird das Tempo hochgehalten. Zwischendurch darfs auch mal etwas ruhiger, sprich bluesiger werden ("One Sort Life"), doch sonst rocken Lemmy und seine Kameraden wie gewohnt drauflos.
"Back On The Chain", "Time Is Right" und "The Thousand Names Of God" sind typische Motörhead-Abgeh-Nummern und in "Rock Out" ('with you cock out') oder in "Buried Alive" geht die Post voll ab.
Wenn dann nach "1000 names of God" das Ende der CD erreicht ist, stellt man erleichtert fest, dass man sich auf Lemmy, Mikkey und Phil halt immer noch verlassen kann!
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am 27. August 2015
... von dem sagt man auch schon seit Jahrzehnten: .... und läuft, und läuft, und läuft!
Nein wirklich, seit 1975 setzen uns "Motörhead" in schöner Regelmäßigkeit sehr hochwertiges Ohrenfutter vor die Nase. Während in diesen Jahren unzählige Bands gekommen und wieder gegangen sind, sind die Haudegen von "Motörhead" immer noch da und offensichtlich kein bisschen müde. In all den Jahren haben sie kein Album herausgebracht das wirklich "grottig" gewesen wäre, manche waren nicht ganz so hochklassig, aber wirklich schlecht war kein einziges - meiner Meinung nach!
Auch "Motörizer" ist kein Totalausfall, auch wenn es nicht ganz an seine Vorgänger herankommt. Zwar geht es in feinster "Motörhead"- Manier voll drauf los, "Runaround Man" ist ein richtig flotter Klopper und für mich bereits das erste Highlight dieses Presslings. Bereits mit "Teach you how to sing the blues" schalten "Motörhead" zwei Gänge runter, dennoch ein sehr rhythmischer Song der sofort in Fleisch und Blut übergeht. In die Kategorie Midtempo-Stampfer gehört auch "When the eagle screams", eher einer der schwächeren Songs mit dem ich nicht wirklich warm geworden bin. Ebenso erging es mir mit dem blueslastigen "One short life" und "English rose".
Mit "Rock out" wird das Gaspedal aber wieder ganz durchgedrückt, der Song kann was, genauso wie "Buried alive" und "time is right".
"Back on the chains", "The thousand names of god" und "Heroes" sind typische "Motörhead"- Songs, die ziemlich roh und räudig rüberkommen.

Mein Fazit: "Motörizer" kann seinen Vorgängern nicht das Wasser reichen, dennoch ist es ein solides "Motörhead"- Album geworden. Das Songmaterial ist nicht so hochwertig wie auf "Inferno" oder "Kiss of death" und mir fehlen ein bisschen die eingängigen Refrains. Trotz allem aber ein Album das noch genügend Highlights zu bieten hat und weit vom Durchschnitt entfernt ist.
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am 11. Februar 2010
Der Titel deutet es bereits an: Hier gibts eine echte Energieladung! Unglaublich, was für eine Power das Trio da mal wieder aus dem Boxen ballert. Zehntausende Volt durchströmen von der ersten Minute an den Körper des Hörers, der sich kurz darauf mit Sicherheit als willenlos zuckendes und moshendes Etwas die Scheiße aus dem Leib bangt!

Kaum eine Band wird so von Fans und Kollegen aus allen Richtungen abgefeiert. Und das mit Recht. Denn Lemmy und seine Mitstreiter (seit 1984 Gitarrist Phil und seit 1992 Drummer Mikkey) delivern the goods mit einer unfassbaren Konstanz. Das ist die definitive Attitude und hart rockende Soundwalze, auf die sich Rock n' Roller, Punks und Metalheads in aller Welt einigen können.

Perlen sind auf Motörizer en masse vorhanden - und Lemmy darf lyrisch sowieso alles. Er knödelt "Rock out with your cock out"? Wird gemacht, Herr Kilmister. Teach You How To Sing The Blues? Wenn es einer kann, dann er! Denn der Blues kommt ja auch, wenn man zum Beispiel von seiner Herzdame nicht angerufen wird und ratlos am Telefon warten muss, wie Lemmy in English Rose besingt.

Produziert hat zum dritten Mal in Folge Cameron Webb (Social Distortion, Papa Roach), zu großen Teilen wurde das gute Stück in Dave Grohls 606 Studio in Los Angeles eingespielt. Perfekte Umstände - und das zahlt sich aus: Beim finalen Titel The Thousand Names Of God sollte auch der letzte Zweifler davon überzeut sein, dass einer dieser Namen Lemmy ist.
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am 3. Februar 2010
Auch mit 63 Lenzen gibt sich Lemmy keine Blöße. Auf "Motörizer" von 2008 demonstrieren er, Schlagzeuger Mickey Dee und Gitarrist Philip Campbell nachhaltig, daß selbst nach über 30 Jahren der Zahn der Zeit an der Musik von Motörhead keine Spuren hinterlassen hat. Ihre ureigene Mixtur aus Metal, Blues- und Hardrock sowie einer Prise Punk kommt derart druckvoll aus den Boxen, daß man von der Wucht schier weggeblasen wird. Selten habe ich auf einer Scheibe einen solch prägnanten Opener wie "Runaround man" gehört. Der Song animiert regelrecht zum Abtanzen und könnte eine Motörhead-Hymne abgeben. Was die CD zudem auszeichnet, ist der deutliche Blueseinfluß. So heißt der zweite Titel auf der Scheibe nicht umsonst "Teach you how to sing the blues". Besonders stark lassen sich die Blueswurzeln Motörheads jedoch in "English Rose", "Back on the chain" und "Heroes" heraushören. "English Rose" war übrigens auch der Titel einer Blues-Scheibe von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1969. Zufall? Zu erwähnen gilt es zudem die tolle Slide-Gitarre auf "The thousand names of God" sowie das liebevoll gestaltete Booklet mit sämtlichen Songtexten. Einziger Wermutstropfen ist die allzu knappe Laufzeit der CD von wenig mehr als 38 Minuten.
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am 25. Februar 2015
If you're a Motörhead fan, you'll enjoy this album, but don't expect this one to be groundbreaking. The album's flagship song 'Rock out' is tons of fun to listen to, even though the melody sounds a lot like their classic 'Ace of Spades'.

It's a good, but standard album.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Oktober 2008
Motörhead machen ihr Ding. Die grundsympathische Band hat mit Motörizer ein solides, unaufgeregtes Album veröffentlicht. Nach Metallicas Death Magnetic ein weiteres brauchbares Album alter Metal Musiker. Abwechslungsreicher und interessanter als Black Ice von AC/DC. Macht Laune, auch ohne ein neues Ace of spades, Overkill oder Killed by death!

Anspieltipps: English Rose, (Teach you how to) sing the blues, Heroes

3,5 Sterne.
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