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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
31
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am 30. Januar 2006
Ja, ja ja! Endlich wieder mal eine Platte, die mehr wert ist als die Kosten ihrer Herstellung! Bei der es sich lohnt, sich jeden Song einzeln anzuhören und zu schauen, was da wohl dahinter steckt; mit einem Sound, der die Fantasie anregt, Zorn verbreitet und reinigende Wirkung auf die geschundene Seele hat. Mann, mit den Jungs möchte ich Gäule stehlen!
Gleich der Opener ,Love Burns' mit dem irrwitzig geschrammelten Intro, dem hackenden Schlagzeug, der leicht verschnupften Stimme, der alles egal zu sein scheint, reißt jedem künstlich fabrizierten Noise-Rock den Teppich unter den Füßen weg. Das ist echt, ernst gemeint, authentisch, launig und gut. Wen stört's, dass die Vorbilder des Clubs so altmodisch sind wie die Lederjacken, die seine Mitglieder tragen? Sie scheinen aus der Zeitlosigkeit zu kommen, um das Credo des psychedelischen Rocks neu zu verkünden, als wäre es zum ersten Mal.
Trotz der unüberhörbaren Vorliebe für verfremdete Gitarrensounds mit viel Hall (der da und dort sogar an die Smiths erinnert) klingt jeder Song eigenständig und neu, weil er einen eigenen Sinn hat. Dröhnende Garagensounds finden hier ebenso ihren Platz mit ,Whatever Happened To My Rock'n'Roll (Punk Song)' wie besinnliche Töne, die fast folkig daherkommen (,Rifles') - oder eher poppig wie der Opener.
Das ist Musik für die Samstag-Nachmittag-,Leck-Mich'-Stimmung, während draußen die Nachbarn ihre blöden Autos pflegen und sich im Wohnzimmer die Eltern streiten. Sie passt prima zur Auto-Disco am Weiher, während du mit einer Flasche Bier an der offenen Fahrertür stehst. Ein cooles Stück Musik, das locker fünfzig Jahre Rockmusik in einen Topf wirft und zu einem kulinarischen Eintopf verrührt. Bodenständig, nahrhaft, lecker und kräftig.
Wer's nicht mag, versteht's halt nicht.
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am 5. Dezember 2002
Leider ist BRMC in dem Getummel der ganzen neuen gehypten Rockbands (z.B. The Strokes, The White Stripes) etwas untergegangen. Aber vollkommen zu unrecht, mit dieser Cd wurde endlich mal wieder eine gute pyschodelischer Rock abgeliefert, wobei sie nicht so verspult wie Supergrass sind, sonder immer noch dem guten Rock treubleiben.
Guter Rock auf der Cd is z.B. What Happend To My Rock 'n' Roll. Pyschodelischer wirds da schon bei Rifles, dass sehr dramtisch ist und bewegt. Die Cd beeinedruckt durch die von der Gitarre fabrizierten "Soundmauern" und durch den Gesang, der einem eine Gänsehaut verabreichen kann.
Wie schon gesagt leider sind sie etwas zu sehr unbeachtet geblieben. Vielleicht fehlt ihne ja nur ein T-H-E im Namen. Obwohl, das haben sie nicht nötig.
Anspieltipps: White Palms, Love Burns, Spread Your Love
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am 8. Dezember 2004
Ich habe die CD heute gekauft und muss sagen, ich bin begeistert! Ich kannte zwar schon vorher ein paar Lieder von Black Rebel Motorcycle Club, allerdings fand ich diese eher mittelmäßig und blieb erstmal Skeptiker gegenüber dieser Band.
Auf der Scheibe bilden jedoch alle Songs eine wunderbare Einheit, wie ich sie selten zuvor irgendwo erleben durfte, einfach unvergleichlich! Der Sound ist teilweise hart ("Whatever Happened to my Rock 'n' Roll (punk song)", "White Palms", "Spread Your Love"), aber fast immer psychedelisch ("Awake", "Rifles"...), eine tolle Mischung. Allerdings sind auch sanfter erscheinende, aber umso beeindruckendere Stücke, wie z.B. das hymnische "Salvation", auf der Platte vertreten. Ganz anders die Songs "Head Up High" und "As sure as the Sun", die einen durch ihre fern wirkenden Klänge verzaubern.
Die Scheibe entwickelt sich von Stück zu Stück von einigen anfänglichen Schwächen ("Whatever Happended to my Rock 'n' Roll (punk song)", einer der ersten Songs, stehe ich noch immer kritisch gegenüber - daher auch der Abzug in der Wertung, der allerdings höchstens einen halben Stern ausmachen dürfte) zu dem Gesamtkunstwerk, für das ich es zweifelsohne halte.
Absolut empfehlenswert, kaufen!
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TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2015
Als BRMC 2001 mit ihrem Debutalbum antraten, stellten Sie die berechtigte Frage ‚Whatever Happened To My Rock’N’Roll?‘. Diese ist Frage hat heute noch mehr Berechtigung als damals, denn ab 2001 gabe es ja für einige Jahre doch wieder Hoffnung für die Rock Musik – dzt. ist Rock so gut wie tot.

So wird man 2015 fast nostalgisch beim Anhören dieses von Psyechdelic, Garage Sound und Blues getränkten, dreckigen Rock Albums. BRMC hatten zwar mit den Nachfolger Alben kommerziell mehr Erfolg als mit diesem Erstlingswerk, besser wurden Sie aber nicht mehr. Velvet Underground hört man hier ebenso als Einfluss, wie Jesus And The Mary Chain. ‚Spread Your Love‘ klingt wie ein 00er Jahre update auf T.Rex, ‚Whatever Happened To…‘ heisst nicht umsonst im Untertitel ‚Punk Song‘ und eine Gitarren-Soundwall bekommt man bei fast allen tracks dieses Platte geliefert und damit kann man sich eigentlich schon ein Bild von dieser Platte machen (auch zart konnten Sie’s wie ‚Salvation‘ beweist). Roh, schlammig und doch erstaunlich subtil. Für Audiophilisten ist der Klang der blosse Horror, aber genauso gehört diese Musik eben abgemischt.

Ein Album, dass im Abstand von 14 Jahren betrachtet sehr sehr gut gealtert ist, über viel Substanz verfügt und durchaus nachhaltig ist – schön, dass es nun auch wieder auf Vinyl (mit einer dritten bespielten Plattenseite mit Bonus Tracks) erhältlich ist.
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am 26. Februar 2002
Eigentlich bin ich ja nicht gerade ein Freund gehypter Musik, aber diese Band genießt den Hype aus Britannien wohl doch zu Recht. Ich hab diese Platte zu Anfang nur für gut befunden, aber je öfter ich sie höre, desto mehr versinke ich in den teils düsteren Melodien. Man kann sich darin regelrecht verlieren.
Und noch mehr als auf Platte, sind sie auf der Bühne noch um einiges intensiver.
Mit dieser Band und dieser Platte könnt ihr nichts falsch machen.
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am 7. Mai 2003
...hier ist die Antwort: ein unschlagbarer Bandname, Styling wie aus dem Revoluzer-Bilderbuch, Anleihen an Velvet Underground und Jesus & the Mary Chain, schlicht Rockmusik zeitgemäß auf den Punkt gebracht.
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am 25. Oktober 2002
Wow was für ein Debut! Eine bessere erste Platte schaften nur Oasis und die Stone Roses. Es gibt kaum schwache Stellen auf dem Album und es ist extrem abwechslungsreich. Da haben wir zum einen den lauten, krachenden Titel "Whatever Happend to my Rock 'n' Roll" dann wieder das ruhige und wunderschöne Head Up High. Wie bei den ersten beiden Platten von The Verve brauch der Zuhörer ein wenig Zeit um die unendlich vielen Melodien rauszuhören die teilweise in einem gewaltigen "Wall of Sound" verpackt sind, doch dann kommt man nicht mehr von dieser Platte los. Wer auch nur ein wenig auf britische Gitarrenmusik steht (auch wenn BRMC aus den Staaten kommen) wird nicht um diese Platte herumkommen. Abschließend kann ich sagen, dass Noel Gallagher recht hat wenn er BRMC als eine der besten Bands der Welt bezeichnet.
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am 24. März 2009
Es gibt Alben, die einfach in eine jede gut sortierte Alternativ/ Indie
Sammlung gehören. Die B.R.M.C. Scheibe gehört auf jeden Fall in diese Kategorie. Ein sehr abwechslungsreicher und gut gelungener Mix aus schnellen und fast punkesquen Songs ( Klasse: what ever happened to my rock and roll..) aber auch eigenwillig verschleppten, verzerrtem Sound.
Teils rockig und rotzig, dann wieder ruhiger und verträumter. Gutes Songwriting, gute Aufnahme. Für mich ein Klassealbum und auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.
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am 10. März 2004
Für Frauen ist diese Platte außerordentlich gefährlich: Man bekommt nach dem ersten Vernehmen der Platte Lust darauf, die drei lederbekleideten schwarzen Typen gleich von der fiktiven Bühne zu holen und mit ihnen ausgeprägten Spass zu haben, noch ehe sie beginnen, sich mit ihrem unverwechselbaren psychedelischen Sound direkt wieder in ihr ureigenstes musikalisches Hochformat zu katapultieren. Sie machen ihre Sache aber auch gut: eine exzellent strukturierte, dichte Songstruktur, bei denen die imaginär aufsteigenden Nebelschwaden im Kopf von perfekt gezielten aufheulenden Gitarren und dumpfen Schlagzeugrhythmen durchbrochen werden. Leise kommen sie rhythmisch pulsierend angeschlichen ('Rifles'), - Stille - um im Anschluß wieder eine großartig inszenierte Geräuschkulisse über einen zusammenbrechen zu lassen. Der Gesang läuft dabei nicht quer, sondern schmiegt sich eng an - entlang den Bewegungsströmungen der Musik. Und ist es dann wirklich Stille um einen und haben sich die Nebelschwaden im Kopf verzogen, so brennt einem noch der musikalische Kuß der Jungs auf den Lippen - der nach rauchigem Whisky schmeckt.
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HALL OF FAMEam 27. Juni 2003
Sie stellen so etwas wie die "jungen Wilden" in der momentanen Rock-Szene dar - kein Wunder, wenn man sich nach der Motorrad-Gang benennt, mit welcher der junge Marlon Brando in dem Film "The Wild One" Coolness neu definierte. Denn nach dem Hype um die Strokes, dem Kinderpunk von Alient Ant Farm oder dem ganzen Nu Metal-Boom ist es an der Zeit, einen Rock`n`Roll zu loben, der rebellisch und knackig wie schon lange nicht mehr ist.
Das 1998 in San Francisco gegründete Trio lärmt im Stile von Jesus And The Mary Chain oder den Stone Roses und lässt auch mit "Whatever Happened To My Rock`n`Roll" und "Spread Your Love" die selige Punkzeit wieder auferstehen. Doch so eindimensional sind sie nicht, dass sie nicht auch melancholische Songs wie "Head Up High" oder psychedelisch anmutende Titel wie "Salvation" oder "Awake" in ihrem Repertoire hätten. Die Texte sind betont eigenwillig mit Themen der zornigen Adoleszenz-Phase gespickt - mit einem Hang zum abstrakt/fatalistischen Denken. Dazu passend lärmen Breitwand-Sounds mit mäandernden Gitarren und mehrstimmigen Chorussen. Ein weiterer Hype? Egal, solange die Musik eine solche Qualität und Energie versprüht.
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