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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
7
4,4 von 5 Sternen
Live in Germany-Green Leaves & Blue Notes Tour
Format: Audio CD|Ändern
Preis:21,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Februar 2013
Der Keyboarder Chuck Leavell ist immer ein gefragter Sideman von Rock-Größen gewesen. So steuerte er die prägnanten Piano-Sounds auf "Jessica" von der Allman Brothers Band bei. Seit 1982 mischt Leavell in der Rolling Stones-Tourband mit. "Live in Germany" ist seine vierte Solo-Scheibe, nachdem gerade die CD "Back to the woods" frisch auf dem Markt ist. Dem in gepflegtem Ambiente mitgeschnittenen Doppelalbum kann man eines nicht vorwerfen, nämlich zu wenig Abwechslung. Chuck und seine vierköpfige Begleitband spielen Jazz und Jazzrock/Fusion sowie Blues und Rhythm & Blues. Klar, daß auch Erinnerungen an die Stones geweckt werden und die Allman Brothers Band gewürdigt wird. Ja sogar ein Beatles-Oldie muß dran glauben. Der routinierte Chuck Leavell zeigt bei dem Gig im Studio II des Hessischen Rundfunks all seine Klasse. Ob im Blues- und Boogie Woogie-Genre oder mit luftig-leichten Jazz-Sounds: der Mann beherrscht sein Instrument auf souveräne Art und Weise. Auch Paul Hochstädter (dr), Christian Diener (bg), Lutz Häfner (sax) und Frank Kuruc (g) sind Meister ihres Faches. Alle vier sind studierte Musiker und Lehrer an Musikhochschulen. Freilich merkt man dem Quartett an, daß Jazz und Jazzrock - Hochstädter z. B. ist Mitglied der Radio Big Band des Hessischen Rundfunks - ihr angestammtes Terrain ist. Hier können sie ihre Fähigkeiten voll ausreizen. Bei dreckigem Blues ("Statesboro blues") oder lässigem Rhythm & Blues ("Down the road apiece") tun sich diese akademisch geschulten Instrumentalisten weitaus schwerer. Das gleiche gilt für die drei Rolling Stones-Songs ("Honky tonk women"; "Rip this joint"; "Tumbling dice"). Während Leavell absolut leger seine Soli streut, wirken seine Begleiter bei diesen Nummern doch eher angestrengt. Die Band ist allerdings auch recht kurzfristig zusammengestellt worden, wie Chuck Leavell in seinen Linernotes berichtet. Höhepunkte des Doppelalbums sind für mich folgerichtig die jazzigen bzw. jazzrockigen Songs. Ich sage das, obwohl oder gerade weil ich Blues-Fan bin. Das locker groovende "Comin' home"; die "Tomato jam"; das improvisationsträchtige "Blue rose"; sowie das balladeske "Savannah": hier zeigt die Truppe ihre wahren Stärken. Übrigens handelt es sich dabei durch die Bank um Eigenkompositionen von Chuck Leavell. Zudem sind die vier Titel allesamt instrumentaler Art. Fast könnte man also meinen, daß der gute Chuck um seine vokale Schwäche weiß. Sängerisches Talent ist dem Ausnahme-Keyboarder nun wahrlich nicht in die Wiege gelegt worden. Umso schlimmer ist es, wenn Leavell trotzdem auf der Mehrzahl der mitgeschittenen Songs seine flache Stimme ertönen läßt. Ganz übel wird es, wenn er George Harrisons "Here comes the sun" mit weinerlichem Organ zum besten gibt. Ich hätte mir wahrlich mehr Instrumental-Titel gewünscht. Nachgetragen sei noch, daß der Blues Blend-Musiker Henning Eichler beim "Statesboro blues" eine richtig dreckige Mundharmonika beisteuert. Hier ist ein echter Blueser am Werk. In der Musikzeitschrift "eclipsed" (11/08) meinte ein Kritiker zu Leavells Live-CD, der Keyboarder werde mit dem Album "seinem Ruf ... nicht wirklich gerecht". Und in "Blues News" (55/08) kann man lesen, der Gig lasse "nicht unbedingt die Spielfreude aufblitzen, die man einem derartigen musikalischen Spaßprojekt eigentlich unterstellen können müsste". Auch ich habe mir von Leavells Live-Scheibe mehr erwartet. Wegen Chucks durchgehend toller Keyboard-Beiträge und den Instrumental-Nummern ist "Live in Germany" aber gleichwohl hörenswert. Den Gesang auf den restlichen Titeln sollte man tunlichst ignorieren.
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am 20. September 2008
Das Warten hat ein Ende! Die CD ist da!! Im Vorfeld hatte ich nur das Vergnügen, in die Stücke reinzuhören, war aber direkt Feuer und Flamme und habe die Tage gezählt. Das kam bei mir in letzter Zeit nicht so häufig vor, obwohl ich mir nicht gerade wenige CDs zulege. Chuck Leavell macht seinem Namen alle Ehre und verdeutlicht, warum alles, was Rang und Namen hat, mit ihm schon zusammen gespielt hat.
Von Solo-Stücken über Stones-Kracher, Jazz- und Jazzrockklassikern ist alles vertreten. Dabei bleibt er seiner Linie treu und gibt durch sein rhythmisch-virtuoses Spiel den bekannten Songs eine neue, eigene, interessante und frische Note. Man will immer mehr hören! Da ich selber begeisterter Tastenmann bin, kribbelt es beim Hören gewaltig in den Fingern und man möchte gleich mitjamen... - lieber doch nicht, denn den Songs ist nichts mehr hinzuzufügen, sondern eher abzuschauen!! Also: Absoluter Kauftipp mit Suchteffekt, nicht nur für Tastenliebhaber!
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am 15. Mai 2008
Ich hatte das riesen Glück und konnte bei den Aufnahmen = Konzert von Chuck Leavell mit seiner deutschen Band in der HR Live Lounge in Frankfurt im letzten September - dabei sein und finde es fantastisch, dass es jetzt die digitale Erinnerungsauffrischung dazu gibt. Wer Rock, Blues und ein wenig Jazz mag liegt hier genau richtig.
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am 31. Juli 2008
Ich hatte das riesen Glück und konnte eine Karte für die hr1 live-lounge und das phantastische Konzert von Chuck Leavell & Band im letzten September ergattern. Wer (Southern) Rock, Blues und ein wenig jazzige Musik mag ist hier genau richtig. Abwechslungsreiche, Doppel-Live-CD mit 17 Klassikern und eigenen Kompositionen vom Piano Man Chuck Leavell. Kaufen!
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am 23. August 2014
habe es meinem Vater geschenkt, der liebt solche Musik, er war schwer begeistert, war nicht die erste Bestellung bei dieser Firma, bisher hat immer alles mit der Qualität und Lieferung geklappt.
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am 6. Februar 2009
Ich kenne Chuck Leavell als Percussionman von Eric Clapton und fand ihn damals schon toll.
Bevor ich diese CD gehört habe, wusste ich nicht, dass er so viele Sachen schon solo gemacht hat.
Ich werde für die Zukunft ein besonderes Augenmerk auf ihn haben.
Einfach nur genial.
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am 22. Januar 2010
Die hohe Erwartungshaltung hat sich für mich nicht erfüllt. Die Tatsache, dass ein Pianist den Live-Sound der Rolling Stones seit mehr als 2 Jahrzehnten maßgeblich mit prägt, reicht eben nicht aus, um Solo eine tolle Performance hinzulegen. Hätte er noch einen Sänger dazu genommen, wäre das Ganze besser geworden. Aber er singt so grottig - dagegen ist Keith Richards ein Pavarotti - das geht gar nicht. Jeder soll das tun was er kann - und wenn man eben Klavier spielen kann, soll man das tun und das Singen anderen überlassen.
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