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am 21. Dezember 2014
Die illusionslose Lehrerin Clara, der Alkoholiker Claude, der nichts auf die Reihe bringt und der Workaholic und Firmenchef Pierre, drei Geschwister, die sich "nicht riechen" können, erfahren nach dem Tod ihrer Mutter, dass ihr Erbe an karitative Einrichtungen fallen wird, wenn sie nicht gemeinsam zu Fuß den Jacobsweg gehen.
Unter lautem Protest entschließen sich die drei untereinander völlig verschiedenen und zerstrittenen Geschwister dann aber tatsächlich zur Teilnahme, der ja der letzte Wunsch der Mutter ist. Aber ich will nicht alles vorweg nehmen.......

Der Film ist sehr schön anzusehen, humorvoll, einfühlsam und voller versteckter Botschaften. Die drei völlig verschiedenen Geschwister werden von excellenten Schauspielern sehr gut rübergebracht, aber auch die anderen "Figuren" des Films machen diesen wundervollen Film zu einem Genuss.
Der Film hat viele Facetten und natürlich geht es auch ein wenig um die Liebe, es ist ja schließlich ein französischer Film....

Ramzi mit seinem "Santiago de Mekka" war wirklich unglaublich süß..... wir haben nicht nur einmal herzhaft gelacht. Wenngleich wir auch immer wieder gerührt waren und ins Grübeln kamen...

Kurz: Ein durch und durch gelungender Film, mit französischem Humor, der zum Glück ohne "Mord und Totschlag" auskommt. Eine absolute Wohltat!

Gute französische Filme haben so eine unglaubliche Leichigkeit..... so ganz anders, als man es aus dem Fernsehprogramm kennt - mir gefallen sie eindeutig besser, als die meisten deutschen und amerikanischen Filme!
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am 25. Februar 2015
Man könnte auf die Idee kommen, dass windige Filmemacher jetzt auf einen Zug aufspringen wollen, den 2006 Hape Kerkeling hat losfahren lassen. Dabei kam Coline Serreaus Film über den Jakobsweg in Frankreich schon 2005 in die Kinos, da war “Ich bin dann mal Weg” noch nicht in den Buchläden zu haben. Dennoch haben wir es sicherlich Kerkelings Buch und dessen Erfolg zu verdanken, dass der Film nach zwei Jahren endlich auch zu uns ins Kino gelangt.
Denn zumindest in Ansätzen bringt “Saint Jacques … Pilgern auf Französisch” das auf die große Leinwand, wovon Hape so eindrucksvoll im Buch berichtete.
Clara (Muriel Robin), Claude (Jean-Pierre Darroussin) und Pierre (Artus De Penguern) können es kaum glauben: Das Erbe ihrer Mutter wird ihnen nur ausgezahlt, wenn sie den französischen Teil des Jakobsweges laufen.
Das wird, sagen wir mal: problematisch. Denn die drei Geschwister können sich auf den Tod nicht leiden. Dennoch: Sie ziehen das Unternehmen durch und schließen sich der Reisegruppe um Guy (Pascal Légitimus) an. Die will bis nach Santiago de Compsotela laufen. Es beginnt eine Reise voller Strapazen, aber eine des Nachdenkens und zu sich kommens, voller menschlicher Begegnungen und Annäherungen.
Millionen Menschen laufen jedes Jahr den Jakobsweg. Dieser Film macht das Vorhaben zumindest ein wenig greifbarer. Er zeigt, wie man sich so etwas eigentlich vorstellen kann – auch wenn beispielsweise nur die besseren Herbergen im Film vorkommen. Da kennt man von Hape ganz andere Geschichten.
Gedreht wurde natürlich an Originalschausplätzen, was für die Crew nicht immer einfach war. Aber es hat sich gelohnt: Eine sehr warmherzige Geschichte über menschliche Angründe, über das Wandern und das Über-sich-hinauswachsen.
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am 22. März 2011
Der Film beginnt damit, dass drei Geschwister anlässlich des Todes ihrer Mutter zusammen kommen um ihr Erbe entgegen zu nehmen Dabei müssen sie erfahren, dass ihnen das Erbe nur ausgezahlt wird, wenn sie gemeinsam auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern. Davon sind die Geschwister nicht besonders angetan, zumal sie seit Jahren kaum noch Kontakt miteinander haben und unterschiedlicher nicht sein könnten. Da sie aber alle das Geld gut gebrauchen können, schliessen sie sich dann doch einer Pilgergruppe an und machen sich auf den Weg. Anfangs kommt es häufig zu Streit zwischen den Geschwistern, was die gesamte Gruppe belastet. Doch nicht nur sie haben ihre Probleme. Jeder der Teilnehmer hat seine Gründe für die Pilgerreise.

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Er zeigt vor allem wie eine Gruppe wild durcheinandergewürfelter Menschen zu einer Einheit wird. Dieser Prozess erfordert zunächst das Kennenlernen der Eigenarten der anderen, das vorsichtige Herantasten, bis hin zu wahrem Interesse und Anteilnahme am Schicksal des Anderen. Wir sehen hier einen klassischen Gruppenfindungsprozess mit Höhen und Tiefen, der sehr liebevoll und in jede Menge Humor verpackt dem Zuschauer nah gebracht wird. Am Ende flossen einige Tränen bei mir. Der Film hinterlässt das Gefühl, dass es eben doch möglich ist als Menschen miteinander klarzukommen, wenn man sich darauf einlässt.
Ich kann den Film sehr empfehlen!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. März 2014
ist anfangs typisch französisch fast schon zu nervig und überzeichnet, wird dann aber im weiteren Verlauf ruhiger und auch immer besser. Mich haben auch die Traumsequenzen eher gestört und irritiert, meiner Meinung nach störten die ein wenig den 'Flow' des Films. Allgemein wird auch mit ein wenig zuviel Klischees gespielt. Ich fand dann 'The Way' mit Martin Sheen doch irgendwie besser.
Die DVD Qualität ist ordentlich, leider sind die Extras nur auf der teueren 2-Disc Edition zu bewundern, wer's braucht, gut.
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am 11. Oktober 2017
Herz-Kino! Mutter stirbt - Erbe steht an für 3 sehr unterschiedliche Geschwister, die der Lebensart des Einzelnen nicht akzeptieren und respektieren wollen! Das Testament verfügt, dass alle 3 die Pilgerwallfahrt nach Santiago de Compostela antreten müssen und durchhalten müssen - um erben zu dürfen.
Wunderschöne Naturbilder, spritzige Dialoge und innige Freundschaften erlebt der Zuschauer. Ein Film für ein Familien-Abend! Viel Spass!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. März 2009
...kommen hier voll auf ihre Kosten:
der Film ist humorvoll und hat trotzdem (spirituellen) Tiefgang. Zunächst beginnt er sehr hektisch ("typisch französisch"?)...die Haupfiguren werden eingeführt: Drei zerstrittene Geschwister erben das Vermögen ihrer Mutter - aber nur, wenn sie gemeinsam eine Zeitlang auf dem Jakobusweg pilgern (eine clevere Idee der Mutter als finale Lösung, doch noch sowas wie ein "WIR-Gefühl" hervorzulocken, damit sich die drei Geschwister aussöhnen können).
Zur Gruppe stoßen unter anderem zwei junge Mohammedaner - einer davon ist partou der Meinung, man pilgere nach Mekka...
jede(r) Pilger bringt sein Lebensschicksal, seine Verletzungen und Grenzen, seine Ohnmacht und Enttäuschung, seine (Sehn-) Sucht mit... und im Prozeß des Unterwegsseins gehen am Ende alle menschlicher miteinander um.
Einzig die surrealen Traumsequenzen der Einzelnen tauchen zunächst sehr unvermittelt auf und erst im Verlauf "gewöhnt" man sich als Zuschauer ein - gut ist, sich diese später nochmals anzuschauen, um die Symbolik dahinter zu verstehen.

Insgesamt ein guter und wertvoller Film (der auch in der spirituellen Gemeindearbeit sinnvoll eingesetzt werden kann): sehr empfehlenswert.

PS: Die DVD mit Bonusmaterial lohnt sich insbesondere für diejenigen, die die herausgeschnittenen Szenen anschauen - dadurch versteht man einiges leichter.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 26. Juli 2016
Der deutsche Titel schadet diesen Film total, so dass man erst gar keine Lust bekommt, ihn überhaupt anzuschauen. Wie unsensibel!
Dafür ist dieser Film so großartig für jedes Alter, der Lieblingsfilm von unserer Familie. Leben, Tod, Eifersucht, Vorurteile, Angst, Mitgefühl...welche Themen vom menschlichen Leben behandelt dieser Film nicht? Schon der Beginn des Films über den langen Weg einer Post ist großartig skizziert fast wie nebnbei, aber diese Szene zeigt, wie verbunden miteinander die Menschen leben. Wunderbar künstlerisch, psychisch klug umgesetzte Träume sind die besten surrealistischen Bilder und die humorvolle, ironische, scharfe, zugleich zärtliche Zwischenmenschlickeit. Einfach Super!
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am 30. Dezember 2015
Um an ihr Erbe zu kommen, müssen die grundverschiedenen Geschwister, die schon lange nichts mehr gemeinsam taten+feste Vorurteile entwickelt haben voneinander, sich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostelle begeben. Urkomische Szenen, mitunter auch sehr berührende Momente, scheinbar zufällig zusammengewürfelte Gruppe, die im Laufe des Laufens Gemeinsamkeiten entdeckt, sich teilweise öffnen kann und letzten Endes auch zusammenhält. Mehr soll nicht verraten sein- sehr lohnenswerter Film!!
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am 5. November 2010
Die Regie spricht für einen wahren Menschenfreund, da es bei allen Personen Schwächen und alltägliche Probleme gibt, aber keinen Bösen. Die Charaktere reichen von der zunehmend befreiten Bourgeois-Tochter, dem vom Leben benachteiligten, naiven Araberjungen, dem optimistischen und bedürfnislosen Alkoholiker, über die Frau nach der Chemotherapie bis zum seiner Annehmlichkeiten beraubten Manager. Auf der Wanderung werden sie der gewohnten Technik und Privatsphäre beraubt zu einer liebenswerden Zwangsgemeinschaft. Die traumhaften Zwischensequenzen sind vielleicht manchmal etwas zu einfach, aber dennoch oft grotesk sehenswert. Der Sprachwitz ist auf Deutsch lustig, im Original Spitze.
Also auf nach St. Jacques la Mecque.
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am 12. Dezember 2015
Sehr schöner und witziger, aber auch nachdenklicher Film. Muss man einfach gesehen haben. Ich kannte den Film schon lange, aber meine Freundin noch nicht, darum kurzer Hand mal schnell bei Amazon bestellt und geschaut.

Sehr empfehlenswert. Besser als jedes Schwarzenegger Gemetzel - was ich aber auch gerne mal schaue ;-)
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