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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
73
4,3 von 5 Sternen
One Of The Boys
Format: Audio CD|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 19. Oktober 2008
Die Tochter eines Pastors und einer Pastorin bietet hier das Kontrastprogramm zu Ihrer Familie. Wirklich eine spanndende Marketingidee der Plattenfirma die mit der Single "I kissed a girl" auch gut aufgegangen.

Der Titel ist auch wirklich ein toller Ohrwurm und geht einem kaum aus dem Ohr. Auf der CD befindet sich noch eine zweite Version "Rock Mix", der auch wirklich gelungen ist.

Ansonsten sind die Lieder sehr gelungen, aber leider haben sie bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlasssen. Alle Titel haben einen guten Refrain und sind gut gesungen, keine Frage aber das Gewisse etwas fehlt manchmal einfach.

Gutes Album mit versucht "provozierenden Texten", was nett anzuhören ist. Wenn man die weiter Entwicklung von Katy Perry verfolgt hat, wird man feststellen das sie sich unglaublich schnell und gut entwickelt hat.

Anspieltips: I kissed a girl, One for the boys, hot n cold und lost.
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am 24. Mai 2017
Ich liebe dieses Album.
Ich habe sie damals live gehört & finde dieses Album mit Abstand das Beste. Teenage Dream ist auch noch gut. Mal sehen wie ihr neues wird. Prism hat mich leider nicht mehr so umgehauen
review image
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am 12. Oktober 2010
Für den anspruchsvollen Rock/Pop-Liebhaber wird es, so scheint es, von Jahr zu jahr schwieriger, sich aus dem Wust des unsäglichen Vermarktungsgeätzes der aktuellen Musikszene irgendwo zwischen den neuesten Klingeltönen und den kitschigsten MTV-Videos ansprechendes neues Musik-Material herauszufiltern, mit dem man auch dann etwas anfangen kann, wenn man auf gutes Songwriting sowie Professionalität und Authentizität Wert legt. Dass gerade diese schöne Brünette solche Musik liefern soll, erscheint dabei dem gängigen Klischee entsprechend eher unwahrscheinlich. Doch hinter der vermarktungsfreudigen pinken Teenie-Aufmachung der Veröffentlichungen Katy Perrys verbirgt sich durchaus ansprechende und zu großen Teilen sogar selbst komponierte Pop-Musik, die zwar nicht das musikalische Rad neu erfindet, aber immerhin für qualitativ gut und auch für den Freund gepflegter Pop- und Rockmusik jenseits des Jamba-Sparabos genießbar gelten kann. Bereits die Single-Hits Perrys beweisen dies eindrücklich: So sind der schwungvolle Opener und Titeltrack "One of the Boys" und das ähnlich gestrickte "Waking up in Vegas" melodisch eingängige Songs mit Ohrwurmqualität, die jedoch von dem packenden Shuffle "I Kissed a Girl", dem fetzigen Party-Kracher "Hot'n'Cold" und der wunderschönen Ballade "Thinking of You" (Bestes Stück der Scheibe) noch deutlich übertroffen werden. Höhepunkte abseits der Radio-Hits sind das rockige "Self-Inflicted" und das sehnsuchtsvolle "I'm Still Breathing" - Perry weiß also durchaus auch über längere Distanzen starkes Songmaterial zu liefern. Ganz ohne Füllmaterial kommt jedoch auch sie nicht aus: "Ur So Gay" oder "Fingerprints" seien hier als nicht ganz so gelungene Tracks genannt. Doch all das bereits erwähnte postitive ist schon mehr, als man heutzutage gemeinhin von Pop-Künstlern zu erwarten hat. Wie gesagt, hier wird weder innoviert und experimentiert noch die ganz große Oper des Jahres geboten, aber guter, solider Pop mit rockigen Anklängen und tollen Melodien sorgt für ein Hörvergnügen, das sich auch nach öfterem Hören nicht abnutzt. Katy Perry - eine sehr erfreuliche Neuerscheinung des vergangenen Jahres. Es ist doch toll, wenn sich hier mal das wahnsinnig gute Aussehen und sexy Auftreten einer US-Sängerin endlich mal mit musikalischer Qualität verbindet.
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am 27. August 2015
Ich gebe 5 von 5 Sterne für dieses, in meine Augen wohl beste Newcomer Album von 2008.

Wer sich ein wenig mit der Person ''Katy Perry'' beschäftigt versteht wie schwer sie es eigentlich gehabt hat überhaupt einen Plattenvertrag zu bekommen, sie hat Meisterstücke an Songs geschrieben, sie hatte Talent doch die Plattenlabel dachten sie schafft es einfach nicht. Sie wurde von zwei Plattenlabel gekickt, bevor sie zusammen mit einer Ex-Managerin (eines anderen Plattenlabel) zu Capitol Records / EMI Records ging. Wo sie schlussendlich dieses sehr tolle Album geschrieben & aufgenommen hat!

Zu den Songs: Katy Perry hat, soweit mir bekannt ist, jeden einzelnen selbst geschrieben zusammen mit Co-Writers wie Max Martin & Greg Wells.
Sie schrieb diese Songs aus ihrem Leben heraus was man beispielsweise bei Lost sehr gut raushört.

Es gibt keinen einzigen Song aus dem Album, der mir persönlich NICHT gefällt - ist ein muss für jeden der ein Fan von Katy Perry oder Pop & Nachdenk Musik ist. :D
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am 12. März 2009
Habe das Album von Katy Perry eher aus einer Laune herraus gekauft und muß sagen das ich den Kauf nicht bereut habe. Ausgewogene Zusammenstellung die man schön einfach nacheinander anhören kann und natürlich 2 absolute Top Hits bei denen man ungewollt mitsummt.
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am 8. Mai 2014
Fazit: Mit ihrem ersten Album "One Of The Boys" gelingt Katy Perry ein guter Einstand mit zwei, drei besonders hervorstechenden Hits inklusive Ohrwurm-Garantie. Ihre Pop-Songs machen allesamt Spaß und verbreiten gute Laune, jedoch hätte ich mir für ein stimmigeres Gesamtbild etwas mehr Abwechslung bezüglich Melodie, Text und Stimmung gewünscht.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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am 19. Oktober 2013
Wie fast jeder bin ich durch "i kissed a girl" oder "hot 'n' cold" auf katy perry gekommen.
Ich habe mir das Album gekauft und es ist sofort in mein Gedächtnis geblieben.
Man hat peppige und ruhige Songs drauf. Gänsehaut bereitet mir jedes mal "thinking of you" allein wenn man das Musikvideo ansieht.
Trotz allem:
Jeder hat einen anderen Geschmack. Jeder verbindet Erinnerungen mit Musik.
So ist es bei mir mit diesem Album nicht anders.
Es hat mich auf "reisen" begleitet.

Wer katys Stimme mag, kann bei einem kauf von diesem Album nichts falsch machen.
Ich liebe es!
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am 27. Juli 2011
Man ist doch als Rock- Fan immer wieder erleichtert, wenn nach längerer Durststrecke dann doch noch was HÖrenswertes auf den Markt kommt! Denn in den letzten Jahren war die Auswahl da ja leider etwas rar gesät.
Zum Glück hat die hübsche Katy Perry zum Ende dieser Durststrecke in großem Maße beigetragen!

Natürlich ist das kein geradliniger Rock and Roll, den das junge Mädchen hier spielt. Aber dafür, dass sie Rock mit Pop auf ganz verträgliche, eingängige, kreative Weise zusammenbringt, gebührt der Dame von mir großer Respekt!
Zumindest ist dem Mädel da zusammen mit ihren Managern/ Produzenten ein großer Coup gelungen; denn mit ihrer Musik dürfte sie wirklich ein sehr großes Spektrum an Hörerschaft abgedeckt haben, das vom wichtigen allgemeinen Teenager- Markt, über die Girlies, dann die Jungs mit ihrer Vorliebe für hübsche Mädchen (Teenage- Queens), Disco- Besucher, Pop- Fans, Rock- Fans, überhaupt junge Mädchen, die sich mit der selbstbewussten jungen Frau identifizeiren können.
Ja, selbst die Akustik- Fans kommen auf ihre Kosten; hat man doch den Eindruck, dass relativ wenig Computer, Synthesizer u.Ä. zum Einsatz kommen. Auch meint man immer wieder, man hört Anklänge von älterer Rockmusik immer wieder heraus, was auch für ältere Hörer angenehm sein müsste.
Zuletzt dürften sogar die (vor allem in den USA sehr mächtigen) religiösen Hörer ihre Musik nicht ablehnen müssen; okay, "I kissed a girl" dürfte manchen konservativen Pfarrer etwas schocken; aber Fr. Perry verleugnet auch ihre Wurzeln in einem Pfarrer- Haushalt nie ganz, und vergisst so nicht, am Ende ihrer Dansksagungen im Booklet "vor allem erst einmal Gott zu danken" (das war dann aber wohl der einzige Bezug auf Gott im ganzen Album).
Kurzum: für (fast) Jeden ist was dabei in ihrer Musik; Jeder kann sich diese Mucke zumindest anhören. Diese CD musste daher einschlagen bei der Hörerschaft wie eine Bombe!
Denn Katy Perry's Songs sind darüber hinaus Ohrwürmer, bei denen man von Anfang bis Ende voll auf seine Kosten kommt, nie unterfordert ist als Hörer. Sie prägen sich schnell ein. Man ist von Anfang sehr begeistert.
Es dauert dann eine lange Zeit, bis man vllt. von einigen Songs etwas genervt ist (ich jedenfalls kann SOngs wie "I kissed a girl" oder "Waking up in Vegas" trotz Katy's genialer Stimme nicht ewig hören!).
Ihre Texte sind meist der Art, dass sie Teenager ansprechen.

Man kann mir erzählen, was man will: diese Musik setzt sich von der sonstigen Rock-/ Pop- Musik (und leider auch von Katy Perry's 2. Album!) meist doch erheblich (nach oben) ab!
Ich hatte mich schon gewundert, mit was sich die Jugend heute so abspeisen lässt (kein Vergleich z.B. zu Justin Biber!).

Aber Madame Perry ist nicht nur äußerlich attraktiv (ich finde sie auch "interessant sexy", nicht einfach "nur" sexy; denn das sind andere auch!), und für ihr Alter äußerst selbstbewusst, sondern hat auch den Mut, mit was Neuem zu kommen, Gefühl und eigene Gedanken auszudrücken (in dieser Hinsicht würde ich ihr durchaus - ganz gewagt - eine gewisse Nähe zu anderen "Lichtblicken" der letzten Jahre, wie Emiliana Torrini oder gar Amy MacDonald geben, dabei aber ihre Eigenständigkeit (Einzigartigkeit) betonen!).

Ich meine, diese Frau hat eine gewisse Aussage, ist nicht so "produziert" wie Andere, keine "Marionette der Industrie", sondern kommt authentisch, provokativ, entschlossen rüber!
An jedem ihrer Songs hat sie zumindest mitgeschrieben, was sie sehr authentisch macht!
Ihre Stimme ist sehr aufregend, unglaublich facettenreich, vor allem wenn sie Rock- Songs singt (z.B. bei "Fingerprints").

Katy Perry's Album ist echt eines der ganz wenigen Rock- Scheiben der letzten Jahre, die wirklich vom ersten bis zum letzten Song gefallen können.

Herrlich der rockige Refrain von "One of the boys"! (wenn man dazu noch bedenkt, dass Katy diesen Hit ganz alleine geschrieben hat!) KEnnt wohl jeder, diese Single! Ich kann dazu nur sagen, dass es noch nicht einmal unbedingt der beste Song ist, wenn auch sehr gut!

"I kissed a girl", der absolute Hit des Jahres, kommt wieder von Anfang bis Ende ziemlich rockig daher; vllt. mit leichten Anleihen an Madonna? Guter Song natürlich (wenn auch meiner Meinung nach nicht der Beste dieses Albums!) Der Song zeigt Perry's enormen Mut, in einem sehr konservativen, sehr christlich- fundamentalistischen Land solche provokativen Themen an die Öffentlichkeit zu bringen (nichtsdestotrotz kam der Song auf Nr. 1 in den USA!).

"Waking up in Vegas": natürlich wieder mit Ohrwurmqualitäten.

"Thinking of you" hat eher Balladen- haften Charakter (aber auch dafür eignet sich Perry's Stimme hervorragend!), aber sehr schön, mit originellen Wendungen.

"Mannequin": der Song ist natürlich wieder gut, wenn auch nicht so sensationell wie die Vorgänger. Zeigt aber etwas böse die Verachtung Katy's für männliche Mannequins (Dressmen). Offenbar stellt die hübsche Frau Perry große Ansprüche an Männer, und meint, Männer sollten sich entsprechend verhalten (Frauen dürfen sich dabei ihrer Meinung aber wohl etwas mehr Freiheiten rausnehmen?: "I kissed a girl"!).

"Ur so gay" hat nicht so sehr die Hit- Qualitäten wie andere Songs hier. Der SOng zeigt im Text Katy's Eigenwilligkeit (ich jedenfalls verstehe nicht ganz, wie jemand besonders schwul sein kann als Mann, wenn er "noch nicht mal Männer liebt"?).

"Hot 'n' cold", ein weiterer großer Hit von Perry, wieder von ihr alleine geschrieben (!). Er ist wieder sehr persönlich: über einen Boyfriend (?) von ihr, der "heute so, morgen so" ist, und mit dem sie daher auf Dauer nichts anfangen kann. Es muss Einen nicht wundern, dass der Song eine Hit- Single wurde; aber den besten Song hier finde ich ihn dennoch nicht.

"If you can afford me": auch hier geht's wieder schneller zu Gange. Nicht ganz so originell wie andere Songs (aber natürlich nicht schlecht), klingt etwas klassischer.

"Lost" ist eine schöne, ruhige Ballade. Gut zur Abwechslung.

"Self inflicted" ist wieder schneller, rockiger. Gefällt gut.

"I'm still breathing" ist eine geniale Ballade. Mein persönlicher Favorit der ganzen Platte! (zumindest vom rein musikalischen hier). Den Song kann ich fast immer hören.

"Fingerprints" ist wieder so ein bekannter Song von Perry, der einfach ins Ohr gehen muss. Einer der besten Songs hier auf dem Album. Der krönende Abschluss.

Das Album- Cover zeigt Perry von ihrer guten (und sexy) Seite. Allerdings wirkt das eine Foto, das sie mit aufblasbarer Ente im Baby- Swimmingpool zeigt, etwas unpassend, und unterstützt nicht den selbstbewussten Charakter von Perry (sie ist kein "kleines Mädchen", "unschuldig" schon mal gar nicht!).
Ansonsten bin ich äußerst erstaunt, wie sehr Frau Perry, ihre Musik und ihre Darstellung von sich selbst zusammenpassen!

Bleibt nur noch die Frage, ob das Album eher "Engel oder Teufel" ist? Also, ich tendiere trotz Perry's religiösem Hintergrund/ Ursprung ziemlich eindeutig zum Teufel: die Frau nimmt nicht viel Rücksicht, repräsentiert die Jugend und deren Recht auf Spaß, provoziert, demonstriert Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit. Von christl. Demut. o.Ä. jedenfalls hier keine Spur!
Seit Blues und Rock and Roll hat demnach der Teufel längst das Rennen gemacht; die Macht über uns und unsere Freizeit übernommen! - Auch die Pfarrerstöchter machen da beileibe keine Ausnahme mehr! Die Party ist voll, die Kirche leer. Aber wollen wir wirklich etwas Anderes? Rockmusik wirkt einfach überzeugender, spannender als Glaubensinhalte! Sie spricht uns auch mehr an, spricht uns "aus der Seele"; wir können uns damit einfach heute mehr identifizieren (vor allem als junge Leute).
So bestimmen Individualität, Originalität und Emanzipation hier mehr die Message der Sängerin, statt z.B. Anpassung.
Das ist unser Zeitalter.
Das jedenfalls ist mir beim Hören dieser Scheibe wieder durch den Kopf gegangen.

FAZIT: ein rundum gelungenes Album einer hochtalentierten, selbstbewussten, modernen, sing-, spielfreudigen und lebensfrohen (und -bejahenden) jungen Singer- Songwriterin, mit bemerkenswerter Stimme, und auch guten, persönlichen Texten, die sich mit diesen Songs bemerkenswert emanzipiert hat von der Kindheit und Elternhaus (sie hat ja als Pfarrer- Tochter früher eher religiös geprägte Musik gesungen!)! - Ein erstaunliches Zeugnis!
Eines der besten ROck-/Pop- Alben der letzten Jahre!

(Leider kann das Nachfolge- Album gegenüber dem Vorgänger- Album den hohen Standard in kaum einem Song halten! (wäre ja auch sensationell gewesen!) Bleibt zu hoffen, dass Katy mit ihrem 3. Album an das geniale erste anschließen wird!).
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am 12. Januar 2015
Gutes Album. Eine wirklich talentierte Sängerin und Songwriterin. Wer Fan von Queen etc. ist und sich auf Neues einlässt sollte sich dieses Album auf jeden Fall mal anhören.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Dezember 2013
--- Inhalt & Kritik ---

Es ist unfassbar, dass dieses Album von Katy Perry stammt. Es ist so rockig und hat so wenig mit den Nachfolgealben gemein. Frivole Texte gibt es auf TEENAGE DREAM zwar auch zuhauf, aber der Synthetikanteil, den man Erfolgsproduzenten Dr. Luke zuschreiben kann, liegt viel höher.
Die vorliegende Platte ONE OF THE BOYS, die Katys erstes Album unter einem Major-Label darstellt (sie hat ja zuvor schon Musik veröffentlicht, allerdings erfolglos), ist etwas ganz Eigenständiges. Es ist keck, frivol, erfrischend - und überhaupt nicht langweilig!
Die Eröffnungsnummer ONE OF THE BOYS trägt den Namen des Longplayers und vermittelt Katys Gefühle zur Männerwelt. Da sie nicht wirklich den Klischeevorstellungen einer jungen Frau entspricht und das Alphabet nachrülpsen kann, bedeutet das noch lange nicht, sie verströme keine Weiblichkeit. Das ist pure Ironie, wenn man sich Katys laszivem Blick und kurvigem Körper auf dem Cover anschaut. Sie landet aber wohl trotzdem zu oft auf der Freundschaftsschiene, wenn sie einen Kerl toll findet, was ihr ein wenig zu schaffen macht.
Kein Wunder, dass sie mit ihrer Sexualität experimentiert, Frauen küsst und es ihr irgendwie gefällt. Mit I KISSED A GIRL ist Katy Perry ein waschechter Evergreen gelungen, den so manch konservatives Gemüt in den Vereinigten Staaten erregt hat. So etwas stammt von einer Pastorentochter, das geht doch nicht! Mit Provokation hat sich Katy schon immer Aufmerksamkeit verschaffen können.
Sie hat aber auch eine verletzliche Seite und zeigt, dass ihr gewaltiges Stimmorgan ebenso für Balladen herhalten kann. WAKING UP IN VEGAS und THINKING OF YOU sind die Paradebeispiele dafür.
Eine Mischung aus Ballade und Rock findet man in meinem persönlichen Anspieltipp SELF INFLICTED. Das melodische Arrangement trägt eine ungewöhnliche Note an Melancholie in sich. Immer, wenn sie großen Liebeskummer zu verbuchen hat, steht sie auf und kehrt gestärkt, wenngleich mit emotionalen Narben, zurück. Was für eine Powerfrau die Popröhre Katy Perry doch ist!

--- Die Vinyl-LP ---

ONE OF THE BOYS wird auf einem 2-LP-Set präsentiert. Die erste schwarze Scheibe enthält die zwölf Titel des Albums, die zweite insgesamt acht (!) Remixe zu I KISSED A GIRL und HOT N COLD. Diese können sich wahrhaftig hören lassen, scheinen sie wie fürs Radio geschaffen zu sein und erweitern ONE OF THE BOYS um eine willkommene Dance-Komponente.
Aber es ist trotzdem das Album, das zu verzücken weiß. Weit von Übersteuerungen oder anderen klanglichen Defiziten entfernt, gibt man dieser Vinyl zu gerne den Vorzug gegenüber der CD. Man hört beispielsweise jeden Bassanschlag in ONE OF THE BOYS deutlich, während die E-Gitarren unverzerrt und Katys starke Stimme klar bleiben. Eindrucksvoll sind zum Beispiel auch die Bässe in I KISSED A GIRL, die im Refrain sauber in die Tiefen gehen. Super, Pop sollte immer so präsentiert werden!
Obendrein zeigt sich die Plattenhülle von ihrer schönsten Seite. Sie ist aufklappbar und enthält im Inneren alle Produktionsnotizen und Songtexte. Gegenwärtig werden Letztere zu gerne weggelassen, bedauerlicherweise ist dies bei der Vinyledition zu TEENAGE DREAM geschehen.

--- Fazit ---

Viele Kritiker würden nun, nachdem Katy Perry PRISM veröffentlicht hat, behaupten, ONE OF THE BOYS wäre die einzig wahre Scheibe von ihr. Der Produzent Dr. Luke hätte sie sich ab einem bestimmten Punkt vereinnahmt und ihr das letzte Fünkchen Individualität geraubt. Ganz so radikal sollte man darüber nicht urteilen, denn Tendenzen zum Plastik-Pop sind schon auf ONE OF THE BOYS auszumachen, man nehme die großen Hits I KISSED A GIRL und HOT N COLD, an denen Dr. Luke etwas mitgewerkelt hat.
Es stimmt aber schon, dass seine Produktionsweise immer mehr in den Vordergrund tritt und diese Katy die Marke Einheitsbrei auf die Stirn schreiben lassen. Hörbar und eingängig sind Katys Werke allemal. Die Macher, die hinter ihr stehen, wissen, was sie tun, aber die meiste Substanz findet man nur auf ONE OF THE BOYS. Ihre frivole Zeitreise in die Welt der Pubertät auf TEENAGE DREAM mit solch gewagten Stücken wie LAST FRIDAY NIGHT und PEACOCK möchte man dennoch nicht missen, genauso wie rundum gelungene Poptracks wie ROAR und THIS IS HOW WE DO auf dem aktuellen Werk PRISM.
Die liebevoll herausgegebene Vinylausgabe von ONE OF THE BOYS mit der zusätzlichen Remix-EP zu ihren Überhits I KISSED A GIRL und HOT N COLD erhält natürlich die fünf Sterne, die ihr zustehen.
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