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am 21. Juni 2006
...aber anscheinend haben meine beiden Vorredner diesen Film nicht richtig verstanden. Hier geht es keineswegs um Gewaltverherrlichung, noch ist es ein "Haud-drauf"-Film, ganz im Gegenteil. Dieser Film lebt weniger von den Prügel-Szenen und Bildern im Allgemeinen, sondern viel mehr von den Dialogen. Diese sind es, die diesen Film zu einem Meisterwerk machen. "Fight Club" zeigt nur allzu gut, wie der gesellschaftliche Mensch von heute tickt, viel zu sehr hinter seiner eigenen Fassade und besessen von dem Gedanken, materielle Reichtümer zu erwerben und dabei völlig zu vergessen, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Der Mensch lebt quasi in seiner eigenen Phantasiewelt, die er nur allzu gerne aufs äußerste verteidigt. Die ganze Welt ist voller "mit-dem-Strom-Schwimmer" und kaum einer versucht wirklich, aus diesem Strom auszubrechen und sich zu entwickeln.

Des weiteren steckt dieser Film voller wirklich tiefgründiger Sätze und Dialoge (z. B. "Alles was Du hast, hat irgendwann Dich", oder "Erst wenn Du alles verloren hast, hast Du die Freiheit alles zu tun"), die bei genauerer Überlegung wirklich Sinn ergeben.

Von daher ist dieser Film mit all seinen Facetten und Anspielungen auf die moderne, materielle Gesellschaft für mich ein absoluten Meisterwerk und gehört zu meinen persönlichen TOP5-Filmen.

Wer diesen Film als gewaltverherrlichend ansieht, hat einfach den Sinn des Streifens nicht erkannt, tut mir leid.
1212 Kommentare| 384 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2010
Über den Film Worte zu verlieren ist undankbar. Entweder, man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich persönlich halte 'Fight Club' für eines der ganz großen Werke der 90er Jahre und darüber hinaus. Klar, Fight Club ist und bleibt ein Actionfilm und ein durchgeknallter noch dazu. In manchen Dingen darf man ihn nicht so ganz ernst nehmen, aber dennoch ist es ein Film, der zum nachdenken über die heutige Gesellschaft einläd. 5/5 Sterne.

Der Hauptpunkt, der trotz der vorigen BluRay zum Kauf dieser Remastered BluRay führen kan, ist natürlich die Bildqualität, eventuell die Tonqualität. Der Rest macht ohnehin keinen Unterschied. Das Bonusmaterial und auch das Menü der neuen BluRay ist identisch. Dazu später mehr. Zum Vergleich der neuen 'Remastered' BluRay mit der Alten, habe ich mit einem nicht näher genannten Programm die Filme mit jeweils deutscher und englischer DTS/6.1 Tonspur als MKV auf meine Festplatte kopiert. Ich konnte beide Dateien parallel laufen lassen und damit wunderbar die Unterschiede feststellen. Manche Interessenten für diese Remastered BluRay haben unter Umständen schon einmal Bilder der US-BluRay gesehen. Ich würde sagen, dass diese remastered BluRay der US-BluRay visuell gleich kommt. Der Kontrast ist ist bedeutend höher und die Farbbrillianz hat sich dadurch ebenfalls erfreulich gesteigert. Zuletzt hat das Maß an Details dazu gewonnen - und zwar kräftig. Waren vorher einige Details, wie z.B. der abgestorbene Baum vor Tyler Durden's Haus kaum zu sehen - kann man sie jetzt klar ausmachen. Die Original BluRay hatte in einigen wenigen Elementen (vor allem in den Logos zu Beginn des Films) einige Unreinheiten auf dem Master. Hier wurden sie entfernt. Durch die deutliche Verbesserung des Bildes bemerkt man stärker als zuvor die Körnung des Masters an sich, doch wenn man nicht gerade direkt vor der Mattscheibe klebt, bemerkt es kaum.

Eine bessere Tonqualität gibt es nicht. Die vorhandenen Tonspuren sind im Grunde identisch. Nicht nur technisch, sondern auch im Hörvergleich konnte ich keine Unterschiede feststellen. Es gibt jeweils eine Deutsche und Englische Tonspur in DTS-HD High Resolution 7.1 @ 2046Kbps, DTS-ES 6.1 @ 1509Kbps und DTS Headphone Surround 2.0 @ 255Kbps - Auf der Hülle der Remaster BluRay wird von einer DTS-HD Master Audio 7.1 Tonspur gesprochen. Der Bitrate nach stimmt Das definitiv nicht! Einen klanglichen Unterschied zwischen DTS-HD 7.1 und DTS 6.1 habe ich nicht heraus hören können. Trotzdem freue ich mich als Besitzer einer 7.x Anlage über die HD Tonspur. Nur die DTS Headphone Surround Spur klingt deutlich schwächer, mitteltonlastiger und recht hohl im Vergleich.

Das Bonusmaterial ist überaus umfangreich. Es gibt allein 13 Teaser und Trailer, ein Musikvideo, 9 Nichtverwendete Szenen, zahlloses Material aus der Produktion, Gallerien aus Produktion, Szenenfotos, Kinoaushang, Presseheft, Flugzettel und und und...

Zusammen gefasst hat diese BluRay nichts neu erfunden. Es wurde lediglich der einzige wirklich große Fehler der ersten, deutschen BluRay zu Fight Club ausgemerzt. Das Bild ist deutlich besser. Der Ton war auch schon bei der Original BluRay einwandfrei. Das Bonusmaterial ist überaus umfangreich, jedoch nicht vollständig in HD vorhanden. Im übrigen entspricht es der Original BluRay. Es gibt kleine Patzer bei der Umsetzung, aber die ändern nicht wirklich etwas an der Benotung insgesamt. Die BluRay bietet ein Wendecover, um auf der Hülle das FSK Logo los zu werden. Macht euch keine Sorgen wegen des hässlichen Bildes hier bei Amazon. Es zeigt lediglich eine zusätzliche Papphülle um eine normale Amaray Hülle mit recht hübschem Cover. Manche nehmen das als Minuspunkt, doch ich sehe es pragmatisch: Eine Amaray kann man austauschen. Das innere einer Metallbox eher nicht. 4.75/5 - aufgerundet 5/5 Sterne. Für Fans des Films lohnt sich der Kauf auch dann, wenn man die originale BluRay schon besessen hat.
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am 25. Januar 2006
"Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."
Ein Film, der seines gleichen sucht. Sozialkritisch, zynisch, schnell...
Meiner Meinung nach will der Film keineswegs Gewalt glorifizieren, im Gegenteil. Er will zeigen, wie sinnlos das ist, was wir tun...wie unwichtig es ist, als was wir arbeiten...was wir besitzen. Wir definieren uns durch Konsum, statt sich auf unser Innerstes zu verlassen.
Unser ganzes Leben lang lassen wir uns sagen was modern ist, was schön ist, was richtig ist, was wir haben und machen sollen. Wo bleiben wir? Wo bleibt unsere Selbstbestimmung? Wo ist unser Leben hingegangen und wieso haben wir nicht mitgekriegt wann es abgehauen ist?
Ein Film, der tiefer geht, als es zu Beginn zu sein scheint...Unser Krieg ist ein spiritueller...
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am 7. Juni 2014
David Fincher (Sieben) hat schon im Laufe seiner Karriere als Regisseur einige Kultfilme abgeliefert und Fight Club ist wohl der Bekannteste und absolut zu recht.

Bei diesem Film eine Inhaltsangabe zu machen, erspare ich mir, weil ich dann wohl ins Spoiler-Territorium abdriften würde und dies will ich vermeiden. Trotzdem komme ich aber natürlich nicht drumherum, zu sagen, wie fantastisch die Geschichte ist.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk, den ich leider nicht kenne, deswegen kann ich mich nur auf die Geschichte von Drehbuchautor Jim Uhls beziehen.
Anfangs habe ich gedacht, eine Art Kampffilm zu sehen, der schön und ungewöhnlich Inszeniert wird und als Thriller einzuordnen ist, der sich komplett um den Fight Club dreht. Umso länger der Film aber lief umso mehr wurde mir die Genialität der gesamten Geschichte bewusst.

Anfangs wird man noch in diese düstere Welt geworfen, die von einem Erzähler erläutert wird und unzählige skurrile und bizarre Momente und Eigenheiten hat. Man lernt die Charaktere kennen: Edward Norton (American History X) als verzweifelter Kerl der sein Leben leid ist, Brad Pitt (12 Monkeys) als Tyler Durden, der Norton aus seiner Misere hilft und mit ihm den Fight Club gründet und Helena Bonham Carter (The King's Speech) als eine Art Love-Interest. Nachdem man die Charaktere kennt, geht es um den Fight Club. Bis hierhin ist der Film schon interessant, aber die Geschichte keinesfalls aussergewöhnlich. Dies ändert sich aber nach der ersten Stunde.
Plötzlich wird ein neues Leitmotiv eingeführt, dass die vorangegangenen Momente aber keinesfalls nichtig macht, sondern perfekt mit ihnen verwoben wird. Plötzlich sind einige skurrile Szenen schlüssig, es fallen bestimmte Dinge auf, an die man vorher keinen Gedanken verschwendet hat. Es wird ein Twist eingebaut, der absolut organisch und auch sinnig ist, den Film aber auf den Kopf stellt. Mit jenem Twist hatte ich absolut nicht gerechnet, aber er machte vollkommen Sinn. Es wird zudem auch noch ein fantastisches Ende gezeigt, dass sehr untypisch ist und den Zuschauer mit einem Staunen zurück lässt.
Während der Film läuft stellt man sich plötzlich Fragen, ist aber von der Bildgewalt überwältigt. Wenn der Film vorbei ist, möchte man ihn gleich nochmal sehen, um auch ja alle kleinen Details zu erkennen.
David Fincher überrollt einen aber jedes Mal mit den wirklich sehr starken Bildern. Er erschafft hier nicht nur eine sehr düstere Atmosphäre, sondern scheut sich auch nicht vor expliziter Gewaltdarstellung und Absurdität. Es wird schonungslos gezeigt, was die Männer bereit sind zu tun und welche Verletzungen sie davontragen. Mir bleibt aber weniger die Gewaltdarstellung im Gedächtnis als die sehr ungewöhnlichen Tricks mit dem Bild.
Im Film wird erklärt, wie man Filmrollen zusammenschneidet zu einem kompletten Film und welche Fehler dabei auftreten können. Später im Film wird genau dieses Mittel wieder aufgegriffen und der Film damit präsentiert. Dazu kommen noch einige andere Kameraspielchen, die den Film bis heute immer noch einzigartig machen. Ich habe kaum einen Film gesehen, indem so viel erfolgreich probiert wurde, damit der Film unvergesslich bleibt.

Fazit:
Fight Club ist immer noch, und wird es auch immer bleiben, ein inhaltlich perfekt durchkomponierter Film, der eine unglaublich interessante und auch clevere Geschichte mit einer einmaligen Inszenierung voller Experimente erzählt.
Kann man bei manchen Kultfilmen diskutieren, bezüglich ihrer Qualitäten, entfällt dies bei Fight Club. Fight Club ist unbestritten ein einmaliges Werk, das die Zeit besser überdauern wird als viele andere Filme.
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am 7. Juni 2012
>>> ZUM FILM <<<
Wenn man sieht, wie mainstreamorientiert - und austauschbar - die neueren Filme von David Fincher sind, mag man kaum glauben, dass er einstmals Filme gedreht hat, die tiefe Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen haben. Wenn auch ALIEN 3 im Jahr 1992 für den damaligen Regiedebütanten ein Projekt war, bei dem er aufgrund zahlreicher Querelen nur scheitern konnte, so lässt der Film doch erahnen, wie gut er hätte werden können, wenn Fincher ein paar Jahre später mit dessen Realisierung betraut worden wäre. So lief er erst mit SIEBEN und natürlich mit FIGHT CLUB zur Höchstform auf. Dazwischen schickte er noch Michael Douglas in THE GAME auf einen surrealen und abgründigen Trip, bei dem ein ebenfalls überragender Film nur unter einem inkonsequenten und unglaubwürdigen Ende zu leiden hat.

FIGHT CLUB hingegen ist in jeder einzelnen Filmminute mehr als konsequent und zeigt einen grandiosen Mix aus Satire, Drama, Thriller und Actionfilm. Mehr noch: Diese sehr brutale und anarchistische Gesellschaftskritik war 1999 ein genialer Blick zurück auf das damals ausklingende 20. Jahrhundert.
Das auf einer Romanvorlage basierende Drehbuch wurde von einem Autor geschrieben, der sein Skript am Ende seines Lebens vermutlich als seinen kreativen Höhepunkt bezeichnen wird: Geschliffene Off-Komentare, Dialoge und originelle Storyideen geben sich im Minutentakt die Klinke in die Hand, um eine Geschichte zu erzählen, die irgendwo zwischen Wahnsinn und Genialität der handelnden Charaktere angesiedelt ist.
Und doch fühlten sich zum Zeitpunkt der Kinoauswertung zahlreiche Zuschauer von der Geschichte und der Fincher'schen Art der Inszenierung überfordert. Zu schräg, zu düster, zu abgründig und zu nicht-linear wurde FIGHT CLUB erzählt. Ein Film, der seine volle Wirkung erst erzielen kann, wenn man bereit ist, ihm und seinen Protagonisten uneingeschränkt zu folgen. Soll heißen: FIGHT CLUB zielt voll auf die Synapsen seiner Zuschauer (was schon der brilliant animierte Vorspann andeutet), verlangt von diesen jedoch 100% Aufmerksamkeit. Das Fazit: Der Film erfüllte nicht die Erwartungen der Geldgeber und der damalige 20th Century Fox-Chef, der den Film und David Fincher jederzeit unterstützt hat, musste seinen Hut nehmen. Aber nur Dank Finchers grandioser, wenn auch wenig massentauglicher Inszenierung und dem breiten Kreuz des damaligen 20th Century Fox-Chefs existiert dieser Geniestreich überhaupt. Dieses einzigartige und mutige Monument von einem Film sucht tatsächlich seinesgleichen.

Dass unter David Finchers meisterhafter Regie Edward Norton, Brad Pitt und Helena Bonham Carter zur Höchstform auflaufen, braucht schon beinahe nicht mehr erwähnt zu werden - dass jedoch Meat Loaf mit einer unerwartet beeindruckenden Leistung zu gefallen weiß, hingegeben schon.

FIGHT CLUB ist sicher nicht für jeden leicht zugänglich und sicher auch nicht jedermanns Sache. Wenn Zuschauer ihm jedoch vorwerfen, gefährlich und / oder gewaltverherrlichend zu sein oder ihn pauschal als "öde Pseudo-Kunst" bezeichnen, dann müssen sich jene Zeitgenossen völlig zu Recht die Frage gefallen lassen, ob sie den Film verstanden haben haben...

>>> ZUR BLU RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Die vorliegende Veröffentlichung ist sowohl der DVD-Fassung als auch der Blu-Ray-Erstveröffentlichung deutlich überlegen. Das Bild wurde restauriert und neu abgetastet, so dass die wichtigen Werte, wenn auch nicht referenzverdächtig, doch allesamt einer HD-Veröffentlichung würdig sind.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der Ton wird sowohl im "kleinen" (da datenreduzierten) DTS-HD Format dargeboten = DTS-HD HR 7.1, als auch im schon aus "alten" DVD-Zeiten bekannten DTS ES 6.1-Format. Somit dürften auch die HD-Sound-Fans zufriedengestellt werden. Der Ton zeigt sich dabei über alle Zweifel erhaben. Zwar überwiegen in FIGHT CLUB die Dialogszenen aber auch in den selteneren Actionsequenzen weiß der Sound mit einer sehr guten Surroundatmosphäre, einer ebensolchen Dynamik und beeindruckenden Bässen zu gefallen.

EXTRAS
Diese sind sehr umfangreich und werden diesem Meisterwerk auch inhaltlich mehr als gerecht. Die Highlights sind:
- 4 Audiokommentare
- Making-Of
- mehrere Deleted Scenes
- mehrere Featurettes
-> der interessierte Fan kann sich stundenlang an informativen Extras erfreuen

>>> FAZIT <<<
FIGHT CLUB ist in meinen Augen neben SIEBEN bis heute DAS ünübertroffene Highlight in David Finchers Gesamtwerk. Ein jederzeit ebenso humorvoller wie auch brutaler, durchgeknallter und origineller Blick auf die Folgen, Auswüchse und Fesseln der modernen Konsumgesellschaft inkl. dem Versuch, sich derer zu entledigen! Wer von diesem Film noch nichts gehört hat, muss die letzten Jahre im Tiefschlaf verbracht haben. Wer ihn noch nicht gesehen hat und neugierig ist, für den ist die Blu-Ray quasi ein Pflichtkauf. Von mir gibts eine DICKE Kaufempfehlung!
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am 10. Dezember 2008
Bei jedem anderen Film wäre es mir im Prinzip egal gewesen, aber es muß ja ausgerechnet der geniale Fight Club sein, wo sich Kinowelt einen Totalausfall leistet! Das Bild ist mit dem hochskalierten Bild der DVD absolut identisch. Ich habe die DVD hier und haben dies getestet. Die BD ist allenfalls einen Ticken heller, mehr Details gibt es dafür aber nicht. Was soll sowas?
Andere Titel haben gezeigt, was die Blu-ray für einen Vorsprung gegenüber einer DVD haben kann, warum dann solche dreisten Aktionen?

2 Punkte gibt es für BD live und den tollen HD Sound, der ist nämlich wirklich ein großer Vorteil gegenüber der DVD, dass Bild ist es leider gar nicht :-(
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am 5. Dezember 2013
Es gibt nicht viele Filme, die noch so lange Zeit nach ihrem Erscheinen Auswirkungen auf die Öffentlichkeit haben. Bereits nach dem Kinostart von Fight Club sprießen in sämtlichen britischen Städten Fight Clubs aus dem Boden, das ein Kinoverbot zur Folge hatte. Echte Fightclubs, die aus dem Nichts entstanden – hatte sich Chuck Palanhiuk, der Autor des Buches, die Revolution so vorgestellt?

Der Kampf mit dem Ich

Der Plot ist schnell erzählt. Der namenlose Protagonist arbeitet in einer großen Autofirma als Rückholkoordinator. Eingeklemmt in seinen vier Idea-Wänden und sinem unbefriedigenen, zermürbenden Job leidet der Namenlose, gespielt von Edward Norton, an Schlaflosigkeit. “Wenn man an Schlaflosigkeit leidet, schläft man nie richtig, ist aber auch nie richtig wach”, so beschreibt er die Situation an einer Stelle des Films sehr treffend.

Selbsthilfegruppen. Sie sind seine Rettung. Als der Protagonist völlig kräfteentleert bei einem Arzt erscheint und Pillen verschrieben bekommen möchte, rät der Arzt ihm Baldrianwurzeln zu kauen. Nur natürlicher Schlaf heilt seine Schlaflosikeit. Der Erschöpfte sollte doch einmal die Selbsthilfegruppe für Hodenkrebs besuchen. Denn diejenigen, die dort hingehen wissen wirklich was es heißt zu Leiden. Nach einem Besuch bei der Hodenselbsthilfegruppe kann der Protagonist schlafen, schlafen wie ein Kind, das nach langem Spielen müde geworden ist.

Tyler ein Freund, Marla sein Fluch

Mächtig Spannung und Dynamik kommt auf, als Marla Singer und Tyler Durden das Filmparkett betreten. Marla entwickelt sich zu einem Fluch, da sie das gleiche Simulatenspiel wie der Protagonist spielt. Auch sie besucht diverse Selbsthilfegruppen, obwohl sie von keiner einzigen Krankheiten geplagt wird. Marla spiegelt sich in unserem Namenlosen und genau das macht ihm zu schaffen. Eine scheinbar ganz andere Beziehung weiß der Namenlose mit Tyler Durden zu pflegen. Nach einer von Durden aus Spaß initierten nächtlichen Schlägerei zwischen ihm und dem Namenlosen entsteht eine Institution. Der Fight Club.

Aufruf zur Revolution oder nur eine Love-Story?

Auf der einen Seite enthält der Film eine Menge sozial-politische Aufhänger. Anarchie ist ein Thema. Das Bankensystem, die Multinational agierenden Riesenkonzerne werden scharf kritisiert. Die Macht der Reichen wird einer unterjochten Mehrheit gegenüber gestellt. Eigentlich wird so ziemlich das ganze System in Frage gestellt.

Auf der anderen Seite ist das Ende des Films auf Marla zugeschnitten. Ist sie die Frucht der Revolution? Wie soll man das verstehen? Es gibt unzählig verschiedene Interpretationen zum Film. Aber genau das macht den Film schon nach 14 Jahren zu einem echten Klassiker. Der Film polarisiert, ist rasant, unterhaltsam und zugleich systemkritisch. Welch ein anderer Film kann das von sich behaupten? Hmm, mir fällt keiner ein. In diesem Sinne.

Lasst uns die Woche mit einem kräftigen Faustschlag auf Tyler Durdens Ohr beginnen.
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am 5. November 2010
Ich bin so froh das dieser geniale Film ein neues Master bekommen hat, denn gegenüber der Erstauflage ist das Bild nun schärfer, detailreicher, kontrastreicher und sauberer. Der sehr gute Sound ist geblieben, da gab es auch nichts zu verbessern. Zum Film selbst wurde ja schon längst alles geschrieben, der ist einfach nur genial. Ich denke das es den meißten hier um die Bildqualität geht, und darum habe ich mich relativ kurz gefasst. Also freut euch drauf, denn das Bild ist sehr gut geworden.
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am 9. Juni 2016
Da mir schon sehr oft seit einer sehr langen Zeit dieser Film ans Herz gelegt wurde habe ich mich in einer ruhigen Zeit entschlossen mir den Film mal anzuschauen....
....was soll man sagen, das ist schlicht und ergreifend ein PFLICHTFILM! Muss jeder gesehen haben der ein wenig Wert auf gute Filme legt.
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am 19. Dezember 2009
Ich habe mir gleich nach Erscheinungstermin die deutsche Blu-Ray von Fight Club geholt und war bis auf den dt. Ton sehr enttäuscht - bestenfalls ein upgescaltes Bild! Dieser Film hat def. eine bessere Mastering-Arbeit verdient! als ich nun Rezensionen auf der amazon.uk-Seite gelesen habe, war ich von den positiven Bildaussagen überrascht und habe auf gut Glück einfach mal gekauft. Was bei mir heute ankam, ist eine referenzverdächtige Scheibe mit super Bild und super orig. Tonspur! Wirklich wahr - wer englisch versteht, kann völlig unbesorgt zur uk-Version greifen! Vielleicht sollten sich die Verleihe nicht zigmal dieselbe Arbeit machen, sondern einfach mal ein paar Kohlen mehr ausgeben, damit der Kunde auch den passenden Gegenwert erhält! Die dt. Blu-Ray bietet NULL Gegenleistung, ganz egal wie teuer sie auch im Moment ist! Totaler Gegensatz zu den uk-Kollegen...
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