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am 16. Juni 2018
Wieso der Film ein Meilenstein der Filmgeschichte sein soll erschließt sich mir nicht. Weil hier mehr Leute über den Haufen geballert werden als in Rambo zwei? Weil hier mehr Kunstblut spritzt als in jedem billig Eastern Kung Fu Film? Ein wirklich gut gemachter Anfang ...aber die Truppe der durchaus guten Nebendarsteller hier in Hauptrollen vereint schafft es nicht mich mit zu nehmen. Ein hin und her Galopiere von Rentnern und ein Mordsgeballer, aber das macht für mich noch lange keinen klasse Western. Ich gebe großzügig drei Sterne für nicht schlecht... das war es. Und den aus meiner Sicht hier vollkommen überbewerteten Film hätte ich nicht kaufen brauchen.
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am 25. Februar 2017
"The wild bunch" ist ein Western Klassiker, der Charaktere systematisch entwickelt, Gut und Böse fein ausdifferenziert und die Trennlinie allenfalls hauchdünn zieht und sogar das Gute zum Bösen werden lässt et vice versa.
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am 26. März 2006
Nun endlich ist auch dieser Meilenstein der Filmgeschichte in akzeptabler Qualität auf DVD zu bekommen ... nun endlich. Zur Handlung, - ja überhaupt zum eigentlichen Film braucht ja wohl nichts mehr weiter gesagt werden. Wer den nicht wenigstens 1x in seinem Leben gesehen hat, darf sich nicht wirklich als Filmfreund bezeichnen.

Habe mir dieses Werk sofort zusammen mit "Pat Garrett vs. Billy the Kid" besorgt, bei dem mich die Tonspur allerdings schnell das Grausen gelehrt hat.

Umso positiver war ich dann überrascht, das hier ausnahmsweise mal das Preis - Leistungsverhältniss gestimmt hat. Es gibt ja sicherlich, je nach Ansichtssache, bessere wie schlechtere Beispiele.

Etwas Befürchtungen hatte ich noch, das hier möglicherweise die 3 SAT - TV Fassung von 2004 drauf sein könnte, - bei der die Szene gekürzt war, als der General dem Mexikaner hinterrückst die Kehle durch schneidet. Und so erst das grandiose Schlussmassaker selbst ausgelöst hat. Aber Gott sei Dank war dem nicht so.

Und zum Lachen gebracht hat mich auch der Kommentar in den Extras auf dieser DVD oder bei "Pat Garrett vs. Billy the Kid", - das die Produzenten zuerst von den Gewaltdarstellungen bei "Wild Bunch" ziemlich erschrocken waren und diese gewissen Kürzungen verlangten (im Netz wird ja teilweise von bis zu 180 Min. verschollenen Fassungen berichtet).

Aber hinterher, nach den unglaublichen Erfolg später bei "Pat Garrett vs. Billy the Kid" gerade die etwas spärlicher ausgefallenen brutalen Szenen bemängelt haben. Und sich eine dann doch blutigere Fassung gewünscht bzw. erwartet hätten.

Tja, - beim Profit hört eben die Moral auf. Das war damals schon und ist heute noch genau so. ;-)
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am 30. Januar 2001
Ein absoluter Klassiker, doch leider in eine sehr gekürzten Version: 122 min statt der 126 der deutschen Kinofassung. Und selbst diese war damals nur eine Rumpffassung der 144 minütigen Originalfassung. Tja, so ging es Peckinpah ja leider oft genug...
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am 17. Januar 2008
Pike Bishop und seiner Bunch bleibt nichts anderes übrig, als nach einem gescheiterten Banküberfall nach Mexiko zu flüchten. Dort angekommen erhalten sie von General Mapache den Auftrag einen Militärzug auf welchem Waffen transportiert werden zu überfallen, um ihm diese auch zu liefern, natürlich gegen gute Bezahlung versteht sich. Bishop und seine Männer drehen das Ding erfolgreich und verhelfen dem General zu den gewünschten Waffen. Dieser bezahlt auch die Bunch wie vereinbart, und nimmt allerdings aus persönlichen Gründen einen von Bishops Männern gefangen. Nachdem Bishop schließlich die Freilassung des Gefangenen fordert, wird dieser vor den Augen der Bunch vom General ermordet. Der Rest ist Filmgeschichte, das Ballett des Todes hat begonnen. Sam Peckinpah ist ein absoluter Westernklassiker gelungen, welcher aufgrund seines hohen Blut- und Gewaltgrades für seine Zeit als aussergewöhnlich bezeichnet werden musste. Zahlreiche Zeitlupensequenzen mit blutigen Schiessereien schockierten die Zuschauer damals noch mehr, als dies heute der Fall ist. Der Film lebt aber absolut nicht nur von Blut und Gewaltszenen, sondern liefert auch eine spannende Story, die von herausragenden Schauspielern rübergebracht wird. Inzwischen ist The Wild Bunch fast 39 Jahre alt. Aber ist er deswegen veraltet oder angestaubt? Nein ganz und gar nicht. Im Gegenteil: Dieser ist ein Zeitloser und immer wieder guter Western, den man gesehen haben sollte. Allein schon die Starbesetzung macht einiges her: William Holden, Ernest Borgnine, Strother Martin, L.Q. Jones und Warren Oates. Dann der sehr gut passende Score von Jerry Fielding runden das Ganze ab. Diese Fassung ist übrigens ungeschnitten. Also wer diese noch nicht kennt: Ansehen lohnt sich. Daher 5 Sterne von mir. Technisch ist auch tolles bei den DVDS rausgekommen: Bildformat 2,40:1 anamorph abgetastet, Dolby Digital 5.1 in englisch und in deutsch 1.0 Mono, und Untertitel auch in deutsch und englisch.
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am 15. Februar 2013
Durch Zufall bin ich bei Amazon auf diesen Film gestoßen und war von den überragenden Rezensionen fasziniert. Um ehrlich zu sein hatte ich von dem Film noch nie etwas gehört, obwohl ich sehr viel in der Film- und Fersehwelt unterwegs bin.
Also hab ich ihn auf gut Glück bestellt und war von der ersten Minute an von diesem Film begeistert. Für einen Film aus dem Jahr 1969 ist das doch etwas ungewöhnlich, zumindest was meine Film-Vorlieben betrifft. Es handelt sich tatsächlich um einen der besten Western, die ich bislang gesehen habe. Darsteller, Handlung, Landschaft, ... Wahnsinn! Und die Bildqualität der Blu-ray ist zusätzlich absolut Klasse, man merkt dem Film das Alter nicht an.
Bei diesem Film kann ich mich den vorangehenden Rezensionen bedenkenlos anschließen, es handelt sich hierbei um 145 min. herausragenden Filmgenuss.
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am 28. April 2013
Einer der besten Westernfilme schlechthin.
Ein Paradebeispiel wie ein guter Film zu sein hat um als Klassiker zu gelten.
Hart und kompromisslos.

Die DVD Special Edition hatte bereits ein sehr gutes Bild.
Hier wird noch ein wenig mehr rausgeholt.

Zugreifen wer diese "Perle" noch nicht besitzt.

Irritierend: Das Bildformat in der Amazon-Beschreibung hielt mich wegen des falschen
Bildformates vorerst vom Kauf ab - ist aber dennoch 2,40 : 1
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am 26. August 2015
Keiner inszenierte Gewalt so akribisch wie Sam Peckinpah. In seinen Szenen sterben die Menschen in Zeitlupe, Ein- und Austritt tödlicher Projektile lassen sich verfolgen, langsam fallen die leblosen Körper zu Boden, in den Staub. Diese schonungslose Darstellung ist oft als gewaltverherrlichend kritisiert worden; sie lässt sich aber auch gegenteilig deuten: Gerade durch die minutiöse Beschreibung des Mordens und Sterbens werden Brutalität und Sinnlosigkeit deutlich.
„The Wild Bunch“ jedenfalls ist ein Film, der Peckinpahs Stil in jeder seiner Poren trägt. Darin geht es um den titelgebenden „wilden Haufen“ - eine Bande übler Verbrecher, die für Geld töten. Hier, zu Beginn des Films im Jahre 1913, wollen sie die Bank einer Kleinstadt ausrauben. Das geht gehörig schief und endet mit einem anarchischen Gemetzel - eine fulminante Sequenz. Die Überlebenden ziehen weiter, verfolgt von einer kongenial gewalttätigen Gruppe von Kopfgeldjägern. William Holden spielt den Anführer der Gangster; unter seiner Ägide reiten sie nach Mexiko und wollen sich nun dort, im Chaos des Bürgerkriegs, bereichern.
Der Film ist zugleich ein Epilog auf den alten Westen, dessen Untergang bevorsteht. Die Revolverschützen selbst treffen im Film mehrfach auf die Boten einer neuen Zeit, etwa auf eine motorisierte Limousine und ein Maschinengewehr. Sie wissen, dass ihre Zeit gekommen ist, dass ihr bisheriger Lebensstil unvereinbar ist mit der heraufziehenden Industriegesellschaft. Ein großer Film, der nicht auf seine Gewaltdarstellung reduziert werden sollte.
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am 25. Mai 2017
Sam Peckinpah's Spätwestern aus dem Jahre 1969, spielt während der mexikanischen Revolution 1914.
Als Pike Bishop (William Holden) und seine Bande das Eisenbahner-Lohnbüro überfallen wollen, werden sie bereits von
seinem einstigen Freund Deke Thornton (Robert Ryan) und einigen skrupellosen Kopfgeldjägern erwartet.

Der Film beginnt mit einer außergewöhnlichen Brutalität, dass für einen Western eigentlich nicht üblich ist.
Sie sind ein wilder Haufen und sie kennen kein Gesetz, in einem Land in dem ein Umbruch stattfindet, mit dem
sie nicht klarkommen.
Männer die durch einen Ehrenkodex verbunden sind, bis in den Tod.

"Du willst stehlen, du willst rauben, dann musst du auch töten, wenn es sein muss"

Der Film zeigt die Geschichte von einer Handvoll Männern, die eigentlich das Böse präsentieren,
doch während des Films zeigt sich, dass auch diese Männer Emotionen und Gefühle hervor bringen
und man weiß bald nicht, wer die wahren Bösen sind, die Jäger oder die Gejagten oder vielleicht
General Mapache und seine Federales, in deren Hände sie fielen.

So brutal wie der Film anfing, so wird er auch enden, man nannte es, die blutige Schlacht der Veranda.
Sam Peckinpah schuf hier seinen größten und besten Western seiner Laufbahn. (Bonus)
Ein Klasse-Western, ungekürzt, und mit seinen 145min war er mir nicht mal zu lang, einfach nur gut.

Mit einem Star-Aufgebot:
William Holden, Ernest Borgnine, Robert Ryan, Edmond O'Brian, Warren Oates, Ben Johnson, Jaime Sanchez,
L.Q.Jones, Strother Martin und Bo Hopkins u.a.

Die Bildqualität war sehr gut: 1080p High Definition 16x9 2.4:1
der Ton war klar und sauber in deutsch Dolby Digital 1.0
außerdem in englisch 5.1, französisch 2.0, spanisch + italienisch 1.0
Untertitel in 11 Sprachen.

Extras: kein Wendecover
Bonus sehr zu empfehlen, ca. 2 Stunden
Sam Peckinpahs Westen:Das Vermächtnis eines Hollywood-Rebellen,
1996 für den Oscar nominiert: The Wild Bunch - Ein Montage-Album,
Ausschnitte aus eine einfache Abenteuergeschichte: Sam Peckinpah, Mexico und The Wild Bunch
eine Dokumentation von Nick Redman.
Audiokommentar,
Zusätzliche Szenen,
US-Kinotrailer
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am 29. September 2006
Dieser Film ist kein Italo-Western, sondern der Beweis, dass auch Amerikaner einen guten, packenden Western hinbekommen können. Man kann und sollte Ihn nur bedingt mit klassischen Spagetti-Western vergleichen. Allerdings gibt es durchaus Parallelen, wie etwa die Verehrung und Verkörperung des Anti-Helden und eine eher düstere Atmosphäre, die zum Schluss hin immer bedrückender und tragischer wird, mit einem sehr traurigen Ende. Der tragische Schluss erinnert ein bischen an Meisterwerke wie "Leichen pflastern seinen Weg" von Sergio Corbucci, wobei der Film an sich schon etwas anderes ist.

Die Helden in "The Wild Bunch" sind Banditen, die sich u.a. mit Banküberfällen Ihren Lebensunterhalt verdienen. Dabei bestehlen Sie z.B. die reiche und korrupte Eisenbahngesellschaft und werden wiederum Ihrerseits von der Gesellschaft um Ihre Beute "betrogen". Sie fliehen nach Mexiko und helfen dort später einem revoltierenden General beim Diebstahl von Gewehren für die Revolution, um dann festzustellen, das sie den falschen Mann unterstützt haben, nämlich einen echten Bösewicht ohne Skrupel und Moral. Letzten Endes lehnt sich die "Wild Bunch" gegen den übermächtigen Gegner auf, wissentlich das es wohl das Ende bedeuten wird, aber für das Leben eines Freundes.

Die Hauptfiguren verkörpern als Gesetzlose zugleich die Sympathieträger des Films, mit einer eigenen, ehrlichen Art von Moral und der Wertschätzung von echter Freundschaft und festem Zusammenhalt. Sie verkörpern ein Leben in absoluter Freiheit, unangepasst an die spießige, kalte, amerikanische Gesellschaft Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, und doch sind es auch tragische Figuren, die am Ende erkennen welches "geregelte" Leben sie hätten haben können und was sie andererseits im Leben verpasst haben. Vor allem William Holden spielt seine Rolle perfekt und absolut glaubwürdig. Man fühlt mit den tragischen Helden.

Dieser Film ist etwas ganz Besonderes, der sich bis zum Schluss hin immer weiter steigert. Kein Italo-Western, aber etwas Ähnliches. Vielleicht das perfekte, amerikanische Gegenstück. Spagetti-Western gibt es genug, auch genug Minderwertige, da ist Sam Peckinpah's Meisterwerk eine gelungene Abwechslung. Der Film hat seine ganz eigene Grundstimmung, Musik, Art der Kameraeinstellungen, hervorragende Schauspieler usw. Dieser Western ist ein Schmuckstück und Sergio Leone blickte wegen dieses Filmes zu Recht mit Neid auf seinen Kollegen Peckinpah. Darauf, und auf Leone's verletztem Stolz, weil Peckinpah nicht mit Ihm zusammen arbeiten wollte, beruht auch die als Seitenhieb zu wertende, verächtliche Anspielung auf "The Wild Bunch" auf dem Indianerfriedhof in Leone's "My Name is Nobody". Auch ich bin absoluter Fan von klassischen Italo-Western und habe alle Leone- und Corbucci-Western im Regal (und auch noch viele andere, gute und schlechte Italowestern ;-) ) und trotzdem finde ich "The Wild Bunch" einfach spitze, fast besser noch als die Leone-Klassiker, mindestens aber auf gleicher Höhe. "The Wild Bunch" ist die gelungene Symbiose aus den Italowestern der späten 60er Jahre und den typischen, amerikanischen Western aus den 50ern und 60ern. Ein wahres Meisterwerk!

Die DVD enthält sehr gute und interessante Dokumentationen zu Sam Peckinpah als Person (sein Leben, sein Schaffen, seine Werke), zum Dreh von "The Wild Bunch" und über Mexiko bzw. über die dortigen Drehorte. Lediglich die Deleted Scenes sind lieblos und kommentarlos zusammengestückelt mit auf die Bonus-DVD gepackt, und mit absolut unpassender Musik untermalt worden. Der Ton der DVD ist perfekt, das digital aufgewertete Bild ist sehr gut, aber nicht ganz so gut wie z.B. beim ähnlich alten, kürzlich digital restaurierten "My Name is Nobody" (der ja so gut remastered wurde, das man meinen könnte der Film wäre gerade erst gedreht worden). Die Doppel-DVD dieses zeitlosen Klassikers "The Wild Bunch" für jetzt schon unter 10 € ist Pflicht für jeden Western-Liebhaber und ein echtes Geschenk der Filmstudios an die Fans. Unbedingt zuschlagen, es lohnt sich wie selten!
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