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am 23. Januar 2016
Wirklich eines ihrer besten Alben ( mir gefällt Takk insgesamt noch etwas besser ) und zweifellos eines ihrer Höhepunkte. Für einige schon zu kommerziell und zu "fröhlich". Ich finde ein sehr gutes Album, wo sie auch mal andere Wege gegangen sind - eben etwas "offener" und "fröhlicher" als vielleicht () oder valtari - was aber in keinster Weise negativ ist. Heraus zu heben wäre hier festival, met sut i syrum und das wunderschöne fljötavik.
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am 23. Juni 2008
Ich habe die neue Sigur Ros jetzt ca. 10x gehört, aber im Gegensatz zu manchen Laberköpfen (einer bewertet sie sogar bewusst "nach den ersten Eindrücken") halte ich mich lieber noch etwas zurück mit der Beurteilung. Die 5 Sterne gebe ich nur provisorisch, weil Sigur Ros mich bis jetzt mit JEDEM ihrer Alben, EP's, Video's, Konzerte komplett verzaubert haben. Das nennt man dann wohl Vorschußlorbeeren, die haben sie sich redlich verdient. Letztendlich weiß ich noch nicht, ob die Platte auch wirklich 5 Sterne im Langzeittest verdienen wird. Fakt ist aber, dass hier wieder ein RICHTIG gutes Album vorliegt. Kurz zu den einzelnen Songs:

1.) Wirkt zunächst etwas ungewöhnlich der Song, aber er ist wirklich sehr gut. Pulsierender Rhythmus, schöne Gesänge!

2.) Ausgelassene bzw. beschwingte Melodien. Gerade zum Ende hin schon fast fröhlich. Gut bis sehr gut!

3.) Sehr relaxter, von einer Akustikgitarre getragener Song, mit fantastischem Gesang und wunderbaren, dezenten Choreinsätzen. Exzellent!

4.) Ein echter Kracher! Super-Gesangslinien, wahnsinnig tolle Bassmelodie, ein fantastischer Songaufbau und sooooooooooo viele schöne Melodien/Rhythmen auf allen Ebenen. Auch wieder ein ziemlich positiver Song, der vor Lebensfreude nur so strotzt. Will ich auf der Tour unbedingt live sehen!

5.) Der längste und am schwersten zugängliche Song, aber je öfter ich ihn höre, desto besser gefällt er mir. Sehr elegischer Beginn, später recht heftig werdend. Auf jeden Fall gut, aber ich enthalte mich bei diesem Lied erst mal der Bewertung!

6.) Im Gegensatz zu den meisten anderen Songs etwas unspektakulär, aber auch gut. Wie immer schöne Gesangsmelodien.

7.) Einer der Höhepunkte des Albums. Ist zwar nicht mehr mein Lieblingssong wie noch zu Beginn, aber hier passt einfach alles. Schöner Beginn mit Klaviergeklimper und tollen Gesangsmelodien, später ein "Übergangspart", dann entlädt sich der Song in einem fantastischen Ende. Hier werden der Chor und das Orchester eingesetzt und das klingt einfach umwerfend. Sehr guter Song, aber live natürlich leider nicht umzusetzen.

8.) Sehr schöne, folkig angehauchte Ballade auf der Akustikgitarre. Wie immer Gesänge, die nicht von dieser Welt sind. Hab ich eigentlich schon gesagt, dass Jonsi mein Lieblingssänger ist? Sogar noch vor anderen fantastischen Sängern wie Nick Drake oder Mark Hollis!

9.) Mein Lieblingssong auf dem Album. WEGEN SOLCHER SONGS (U.A.) LIEBE ICH SIGUR ROS! Fantastische Gesangsmelodien über unglaublichen Klavier- und Streichermelodien. Und immer wenn man denkt, dass gibt's doch eigentlich gar nicht, wird es noch schöner! Will ich auch unbedingt live sehen und bis jetzt haben sie das Lied auf der laufenden Tour auch immer gespielt!

10.) Ruhiges, schönes, atmosphärisches Instrumental, wie wir es z.B. von Avalon kennen.

11.) Noch ein exzellenter, sehr melancholischer Song zum Abschluss! Der erste Song von Sigur Ros auf Englisch, aber es klingt immer noch so, als ob Jonsi auf Isländisch singt. Wahnsinnig gefühlvoll der Song, wie auch der neunte!

Hervorheben sollte man, dass die zweite Hälfte des Albums sehr melancholisch, ruhig, düster, schön, mild usw. daherkommt und ein bißchen gegensätzlich zur ersten Hälfte wirkt, die oft positiv und ausgelassen klingt. Aber wie immer fügt sich das bei der Band hervorragend zusammen.

Was ich wie gesagt überhaupt nicht haben kann, ist Gelaber der folgenden Sorte nach zwei- oder dreimaligem Hören des Albums: Sigur Ros sind straighter, zugänglicher, mainstreamiger, fröhlicher und blabla geworden. Dagegen spricht allein schon die zweite Hälfte des Albums. Das meiste was man auf diesem Album findet, hat man außerdem so oder so ähnlich schon mal auf einem anderen Sigur Ros-Album gefunden (außer einen Chor und ein echtes Orchester) und die ganzen Kritiker sollten sich mal eines vor Augen führen: Nicht viele Bands haben ein derartiges Stilspektrum wie Sigur Ros, wo ja im Prinzip ALLES erlaubt ist. Die einzige Band die in dieser Hinsicht noch gleichwertig sind, sind für mich Godspeed You Black Emperor (auch für jeden Sigur Ros-Fan sehr zu empfehlen!). Und auf Sigur Ros-Alben ist nun mal auch ein gewisser Pop-Anteil (bitte aber diesen Pop nicht verwechseln mit Britney, Christina oder Madonna!) enthalten, aber der steht neben Psychotischem, Melancholischem, Elektronischem, Progressivem, Rockigem (z.T. fast Metal-mäßigem) und neben Folk, Klassik und den zahlreichen anderen Stilrichtungen. Und das die Band nicht mehr klingt wie auf Agaetis Byriun ist doch klar, oder? Wer oder was verändert sich nicht im Leben?

Also, der Langzeittest steht hier noch bevor, aber es ist AUF JEDEN FALL ein 4-Sterne-Album. Ich glaube aber tendenziell, wir haben es hier wieder mit einem 5-Sterne-Album zu tun!

Zum Schluss noch eine persönliche Einschätzung nach Jahren des Sigur Ros-Hörens (bin seit Agaetis Byriun dabei). Ich höre wirklich sehr, sehr viel Musik aus vielen Bereichen und für mich sind Sigur Ros eine der größten Musikbands der Musikgeschichte. Sie haben bis jetzt nur qualitativ hervorragende und zugleich außergewöhnliche Musik gemacht haben. Und die Schönheit sucht wirklich ihresgleichen, die Musik gräbt sich tief in die Seele ein. Diejenigen, die die Band noch nicht kennen, sollten sich wirklich mal darauf einlassen. Die beste Einsteigerplatte ist wohl immer noch Agaetis Byriun, aber ich denke, dass auch das neue Album ganz gut geeignet ist. Nur die Scheuklappen sollte man ablegen und sich der Musik mehrfach intensiv widmen, am besten mit Kopfhörern wenn der Tag ausklingt (oder ein neuer anbricht!).
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am 29. September 2008
Nach über zehn Jahren gepflegter Melancholie und der Schönheit einer virtuosen Depression mit nur wenigen fröhlichen Akzenten betreten die Isländer neue Pfade, ohne die Erfolgreichen verlassen zu haben.

Auf "Með suð í eyrum við spilum endalaust" klingen Sigur Rós zum Teil ungewohnt poppig und auch heiter, ohne daß man auch nur einmal das Gefühl bekommt, man hätte es hier mit etwas Fremden zu tun.

Das eröffnende "Gobbledigook", welches auch zur vorab erscheinenden Single ausgewählt wurde, klingt wie eine Vorstellung Islands derer, die nie dort waren. So muß in den Dörfern klingen, in denen man so feiert, wie man es auf der DVD "Heima" erleben konnte. Recht traditionell, eigenwillig, eine Melodie, die von Jung und Alt vorgetragen wird - die Nummer an sich bleibt Geschmacksache: ich selbst kann ihr trotz des positiven Vibes weniger abgewinnen.

Mit "Inní mér syngur vitleysingur" und "Við spilum endalaust" demonstrieren Sigur Rós ihr Verständnis von Popmusik - relativ kurze Nummern, eingängig und mit positiver Grundstimmung - Sigur Rós mal anders, aber es gefällt.
Insgesamt überzeugt diese Entwicklung, denn auch wenn "Takk..." ein tolles Album ist, mussten die Isländer nun an ihrer Musik arbeiten, um sich nicht ständig selbst zu zitieren.
Daß das Quartett aber weiß, was sie berühmt gemacht hat, erlebt man dann mit dem längsten Stück "Festival" und dem unwesentlich kürzeren "Ára bátur". Songs in bester Tradition, auch wenn auffällt, daß diese im Vergleich zu den vergangenenen Jahre noch stärker von "Jónsi" Birgissons Gesang getragen werden.
"Góðan daginn" ist einer dieser sphärischen Tracks mit Gesang, "Straumnes" ein eben solcher ohne.
"Íllgresi" ist eine eher akustische Nummer, im Zentrum stehen hier die Gitarre und der Gesang, die Streicher bleiben im Hintergrund.
"Með suð í eyrum" vereint in weniger als fünf Minuten den bewährten Sound der Isländer, mit ruhigem Beginn und lauterem Ende - vielleicht etwas zu stark komprimiert, hier fehlt es an Entwicklung.
Eines meiner persönlichen Lieblingstücke ist "Fljótavík". Die perfekte Symbiose aus Wehmut und Schönheit. Vielleicht der ergreifendste Titel auf "Með suð í eyrum við spilum endalaust". Dabei dauert es nicht einmal vier Minuten: eines der Charakteristiken dieses Albums, daß Sigur Rós nicht immer Überlänge benötigen, um zu verzaubern.

Ein weiteres Novum stellt der Schlußsong "All Alright" dar: hier singt Jón Þór Birgisson erstmals auf Englisch, wobei man sagen muß, hätte ich das vorher nicht gewusst, hätte ich's nicht rausgehört. Ein sentimentaler Abschied (es geht um die Partnerschaft zu seinem englischsprachigen Freund) eines stimmigen Albums, das sowohl Bewährtes als auch Mut zu Neuem vereint und damit letztendlich überzeugen kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juli 2008
Zwei Worte. Sigur Rós. Ursprünglich ein zusammengeschriebenes Wort und Name der Schwester von Sänger Jónsi, welche am Tag der Bandgründung geboren wurde. Ja, Sigur Rós. Was soll man da noch sagen? Muss man da noch etwas sagen? Die eigenwillige Band aus Island hat längst einen Status erreicht, in dem sie über jede Kritik erhaben sind. Was will man auch sagen? In dem Moment, wo man diese Musik hört, sie aufsaugt und spürt, ist es die beste Musik auf Erden, die schönsten Klänge überhaupt. Zweifel? Never! So auch auf diesem kleinen feinen Sommeralbum namens Með Suð í Eyrum Við Spilum Endalaust". Gut, so sommerlich, wie das Cover es vermuten lässt ist es nicht, wobei Sigur Rós neue Wege gehen bzw. konsequent den Weg weitergehen, den sie auf Takk..." begonnen haben. Die ersten Songs der Platte vermögen nämlich zu überraschen. Der Opener Gobbledigook" ist leicht, akustisch, etwas verworren und untersetzt mit einem schnellen Beat. Das ist neu, aber schön. Auch die Songs Inní mér syngur vitleysingur" und Við spilum endalaust" strahlen eine heitere, hymnische Lebensfreude aus, wie man sie in der Form von der Band noch nicht häufig gehört hat. Die neuen Sigur Rós sind lockerer, gelöster und trotzdem vermitteln diese Stücke dieses Gefühl von Geborgenheit. Wenngleich auch mit wesentlich mehr Optimismus. Eine Gute-Laune-Band sind Sigur Rós trotzdem nicht, denn die zweite Hälfte geht wieder in die gewohnt melancholische Richtung und entfaltet die wahre Stärke der Band. Besonders die Übersongs der Platte. Das fast 10minütige Festival" ist ein episches Stück, wie man es von der Band gewohnt ist. Am Ende baut es sich richtig auf.
Auch Songs wie Suð í eyrum" oder Fljótavík" üerzeugen mit der träumerischen Melancholie, die man von der Band aus Island kennt, die man liebt und in die man sich immer wieder fallen lässt. Doch richtig, richtig gut wird diese Band, wenn sie den Song Ára bátur" anstimmt. Der beste der Platte und vermutlich einer der besten, den diese Band bisher gemacht hat und vielleicht, ja, soweit geh ich, auch einer der schönsten Stücke Musik seit Jahren. Oder noch viel mehr? Wenn am Ende dieses 9minütigen Opus Streicher, Posaunen und Kinderchor einsetzen muss das einen mitnehmen! Wer das nicht spürt, diese Kraft der Musik, diese Schönheit des Klanges, der hat, mit Verlaub, kein Gefühl von Musik. Solche Momente sind es, die Sigur Rós über all die anderen Bands stellen und ihnen eine Wichtigkeit geben, von der viele schnell gehypte Bands und Eintagsfliegen ein Leben lang träumen werden. Neu ist, dass die Band anschließend mit Illgresi" eine fast nur mit Akustikgitarre begleitete Ballade anstimmt. Reduziert, aber dennoch schön. Vielleicht ist es dieser Wandel, der das 5. Studioalbum der Band markant kennzeichnet. Sigur Rós haben ihren Sound entschlackt, ohne dabei aber auf die großen Soundgebilde zu verzichten, die ihre Musik so einzigartig machen. Dennoch wirkt alles klarer, strukturierter. Man nähert sich dem Pop an, ohne sich anzubiedern. Nach all den Jahren ist dieser Schritt mehr als konsequent und nachvollziehbar. Sigur Rós halten ihr erstaunlich hohes Niveau ein weiteres Mal mit, diesmal auch irgendwie augenscheinlicherer, Leichtigkeit. Vermutlich ist mir die Objektivität bezüglich dieser Band schon vor Jahren abhanden gekommen, als ich mich irgendwo in ihren Soundlandschaften verloren habe. Aber das ist ein Zustand mit dem ich gut und gern leben kann.
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am 16. Dezember 2013
This is for me the best SR album. The sound is beautiful as are the songs. It is very sad so one can't listen to it too often... LOL
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am 11. Juni 2008
Ich habe selten ein Album gehört, dass mich derart bewegt hat. Nur ein solches Meisterwerk wie dieses, vermag es pure Lebensfreude, tiefe Melancholie ,wilde Ausgelassenheit und ein friedliche Ruhe zu vermitteln!
Obwohl die Isländer auf "Með Suð í Eyrum Við Spilum Endalaust" andere Seiten von sich zeigen,ist trotzdem der typische Sigur Ros sound erkennbar
Dabei vermischen sich indie mit klassischen elementen.trotzdem kann man auch dieses album keiner Sparte zuordnen...

Insgesamt klingt das Album nach einer musikalische Umsetzung von Natureindrücken, die von minimalistischen Akkustikgitarren bis hin zu schier überwältigenden Umsetzungen mit Orchester und Chor, getragen wird
trotzdem kann man auch dieses album keiner Sparte zuordnen...

Kaufen!kaufen!kaufen!
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TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2008
Oder vielleicht auch ,Zwölfen', denn vor allem beim 2einhalb minütigen Intro zu ,Festival' klingen sie schon so klerikal, als ob das Stück der Soundtrack zum letzten Abendmahl der 12 Apostel sein könnte - wunderschön.

,Klangzauberer' nennt man das Wohl wenn eine Band so sphärische wunderschöne Melodien aus dem Hut zaubert und diese auch noch klanglich geschmackvoll umsetzt. Vor dem geistigen Auge sieht man da Peter Gabriel staunend vor seiner Hifi Anlage sitzen, sich wehmütig erinnernd, daß es eine Zeit gab zu der er selbst ein Meister dieser Disziplin war (z. Bsp. sein unvergessenes ,Secret World').

Man muß kein Fan dieser Band sein um, ob der Leichtigkeit und Unverkrampftheit die diese Platte ausstrahlt von den einzelnen Stücken fasziniert zu sein. Und ob es nun nach Kinderlieder klingende Kompositionen sind, die durch gut durchdachte Arrangements zu echten Kunstwerken geraten, oder folkige Melodien die mit Anleihen an Flaming Lips od. Super Furry Animals mit leichter aber erdiger Elektronik und Gitarren umgesetzt werden, das Soundspektrum ist faszinierend. Keine Platte zum Ausflippen, aber eine die zum Träumen verleitet und bei der es nicht schwer fällt Emotionen wieder hervorzuholen, von denen man möglicherweise gar nicht mehr wußte, daß man Sie noch haben kann.
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am 16. Mai 2011
Nun hat auch Island eine international bekannte Band, wenn auch niemand außer den Eingeborenenen in der Lage sein dürfte, die Texte zu verstehen. Sei es drum, das Album "Med Sud I Eyrum Vid Spilum Endalust" (2008) weist eine sehr starke erste Hälfte auf, bis einschließlich "Met sut i eyrum" haben wir es mit einer abwechslungsreichen Scheibe zu tun. Sphärische, akustische und auflockernde Uptempopassagen geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand, wobei immer ein gewisses melancholisches Fundament vorhanden ist. Ab Track 7 wird es allerdings entschieden zu entspannt und ruhig, die Stücke plätschern die meiste Zeit so vor sich hin, ohne sich recht aufdrängen zu wollen. Das eignet sich noch nicht mal zum Einschlafen, weil es einfach nur nervt.

Beurteilung

Leider legt die Platte bei den letzten fünf Songs eine satte Bodenlandung hin, enttäuschend nach den vorherigen sehr gelungenen Tracks. Und schade, dass es deswegen nur zu drei Sternen reicht.
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am 28. Juni 2008
ist mein erstes Statement dass ich zu dieser CD einfach loslassen muss. Meine Güte, ein wirklich wundervolles Stück Musik.

Nun aber zur CD und der darauf enthaltenen Musik ansich. Eigentlich hasse ich ja den Begriff dass eine Band sich weiter entwickelt hat, bei Sigur Ros ist das aber wirklich so. Von den Kompositionen und den Arrangements waren sie ja meiner Ansicht nach schon immer eine Klasse für sich. Es hat sich aber im Sigur Ros Klangkosmos einiges getan.

Die erste Hälfte der Platte kommt richtig positiv rüber, die Songs sind poppig oder gar folkig wie das super stampfende Gobbledigook. Auch erreicht der Gesang nicht mehr diese schwindelerregenden Höhen.

Der zweite Teil der Platte wird dann wieder deutlich ruhiger, dabei besonders Empfehlenswert mein absoluter Favorit Ara Batur. Selten hat mich ein Lied so ergriffen. Allein dieser Song rechtfertigt den Kauf dieser CD, der Gesang, das Orchester, die Chöre, einfach perfekt.

Also Leute, unterstützt die Jungs, sie haben es verdient. Übrigens gibt es auch noch Tickets für die Tour im August ;-))))

Mehr kann ich im Moment auch nicht schreiben, ich hab noch einen Termin, Sigur Ros hören!!!!! :o)
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am 18. Juli 2008
Sigur Ros sind bekannt geworden durch ihre eindringliche,nachdenkliche,erfreuliche und hoffnungsvolle Musik. Vor allem der Klang ist dieser Band sehr wichtig wie jeder weiß. Dieses neue Album von Ihnen ist schon eine große Aufmerksamkeit wert, da sich Sigur Ros hier auf eine leicht neue Ebene begibt. Der song "Gobbeldigook" ist daher eine absolute Ausnahme auf dieser Platte da sich hier Sigur Ros so richtig austoben. Pop-Elemente auf die spitze getrieben halt! Aber dennoch nicht nervig, was die band auch wirklich beherrscht. Es sind wieder viele überraschend vertraute Melodien (zumindest für mich) dabei wo man sich ganz entspannt entreissen lässt und sich der Phantasiewelt wieder hergibt oder noch besser seinen Träumen platz schafft um diese vielleicht letzendlich zu verwirklichen. Die absoluten Highlights auf dieser CD sind für mich zumindestens die songs "Ara Batur" was in den Apple Road Studios zusammen mit dem London Symphonie Orchestra aufgenommen wurde und sehr einzigartig, klangvoll und vertraut vorkommt, da dieser song Sehr band-typisch leicht und ruhig beginnt und letzendlich fulminal explodiert (nicht störend, sondern sehr angenehm). "Fljotavik" und "All Aright" (zum ersten mal in englisch) sind sehr einflössend und still, als wenn man quer durch die Ozeane, Landschaften und durch seine welten zieht. Es ist einfach wieder mal ein typisches, aber nicht abgelutschtes Sigur Ros Werk, wobei hier vom Gesang her wieder an die alten Alben von ihnen angeknüpft wird, was bei "Takk" und "Heim/Hvarf" noch der Klang war, worauf es ankam, aber dennoch ist diese album nicht mit dem beiden genannten zu vergleichen, das kann man bei dieser band auch nicht wirklich, weil sie sich immer wieder neu entdecken und solange das so ist macht es auch einfach spass sein geld für diese Alben anzulegen. Spitze und absoluter Kauftipp!
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