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am 28. Juli 2015
...wenn man sich darauf einlassen kann. Ich denke, daß die Story bekannt ist (TROTZDEM: Ab hier --Vorsicht, Spoiler--): Der Hauptprotagonist läßt nach seinem Schulabschluß einfach sein gesamtes, bisheriges Leben hinter sich - Eltern, Heimat, Schwester, sogar das gesparte Geld. Eine lange Reise beginnt. Der Film erzählt das Meiste in Rückblenden, nachdem er zu Beginn in Alaska eintrifft, wo er (seiner Lebensphilosophie nach) ohne jedweden Kontakt zu Menschen leben will. Was mich, neben beeindruckenden Landschaftsaufnahmen seiner langen Reise und einer Menge skurriler, aber überwiegend freundlicher Menschen, denen die Hauptperson begegnet, beeindruckt hat, war doch irgendwie dessen Mut (bedenkt man, daß es eine wahre Begebenheit nacherzählt). Wer von uns wäre in der Lage, auf solch extreme Weise die Sicherheit eines "normalen Lebens" aufzugeben und alles einem Traum zu opfern? Wobei man sich natürlich darüber streiten könnte, was genau ein "normales Leben" ist ("get a job, go to work, get married, get children, follow fashion, act normal, walk on the pavement, watch TV, obey the law - and repeat after me: I am FREE") aber das soll hier nicht das Thema sein.
Der Film erzählt die Geschichte von Christopher McCandless sehr ruhig, dennoch sind es gerade die Rückblenden seines früheren Lebens, die klarmachen, daß dieser junge Mann - neben seinem Traum von Freiheit und einem Dasein abseits der für ihn unannehmbaren, menschlichen Gesellschaft - dennoch ein Suchender blieb. Außerdem jemand, der trotz seines langen Weges seiner Vergangenheit nicht entkommen konnte. Vielleicht deshalb, weil man vor sich selbst und den Erinnerungen im eigenen Kopf nun mal nicht weglaufen kann, so sehr man es auch versucht. Leider ist es genau das, was ihn dazu bringt, auch freundliche Menschen letzten Endes wieder den Rücken zu kehren. Doch konnte Christopher zu der Zeit wohl nicht mehr aus seiner Haut. Was dem Film zum Ende hin leider auch eine sehr tragische Note gibt. Dennoch hat mich die Geschichte sehr berührt, und das tut er auch nach dem x-sten Mal, den ich ihn gesehen habe.
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am 26. Juli 2016
Die Geschichte handelt vom Aussteiger alias "Alexander Supertramp", der den gesellschaftlichen vorgegebenen Normen und Prestige seiner Eltern nicht mehr entsprechen will und kann. Die Art der Vorbereitung und die Konsequenz seines Ausstiegs, weg von einer nach materiellen Streben geprägten Gesellschaft und weg vom heimischen und behüteten familiären Umfeld, beeindruckt. Das was Alexander Supertramp zurück lässt ist mutig, was er danach erhält, wirkt befreiend. Und DAS ist im Film meines Erachtens, herausragend dargestellt!! Die Dialoge und Gedanken sind oft tiefsinnig und wirken beim Zuschauen oft nach. Die Natur Kanadas ist in wunderschön Aufnahmen in Szene gesetzt, so dass man den Film gerne allein deswegen noch einmal sieht oder bestimmte Sequenzen zurück spult. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und endet tragisch. Trotzdem ist dieser Film nach wie vor einer meiner Favoriten, mit unbeschreiblichen Naturaufnahmen, einer außergewöhnlichen Biographie, guten Dialogen und einem empfehlenswerten Soundtrack von Eddie Vedder.
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am 13. Februar 2017
Ich habe den Film mittlerweile schon das zweite mal gesehen und finde ihn immer wieder interessant. Die Geschichte vom wilden Kerl der aber erstmal seine Schule usw. fertig machen muss weil dies so erwartet wird. Er sich Zuhause nicht mehr wohlfühlt und einen Traum vom leben in Alaska hat.
Eines Tages macht er genau das. Er verschenkt sein Geld, zerschneidet seine Kreditkarten und Ausweis und zieht los. Natürlich auf die gute alte Zeit per Anhalter, Schwarzfahrer u.ä.

Ich fand den Film sehr schön. Die Ehrlichkeit die der Junge an den Tag legt ist sehr schön. Er hilft gern anderen und zieht auch gern mit diesen eine Weile herum. Schön mit dem Älteren Mann der ihn danach sogar Adoptieren möchte.

Ja aber er möchte unbedingt nach Alaska wo ihn dann sein Schicksal erwartet.
Keine große Aktion Szenen oder große Computeranimation aber ein sehr naturnah gebliebener Film der zum Empfehlen ist.
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am 26. Juli 2013
Während dieses Filmes durchlebte ich ein Auf und Ab der Gefühle.
Vom Fernweh und dem Wunsch durch die Welt zu reisen, von der Lebenserfüllung durch Alleinsein weit weg von Erwartungen und dem Streben nach Anerkennung in unserer heutigen Gesellschaft, hin zur absoluten Einsamkeit, bis einen am Ende dann die Melancholie und die Dramatik packt und man als Zuschauer total erschüttert zurückgelassen wird.
Der Film ist mir lange im Kopf geblieben.
Man stellt sich ja doch auch öfter selbst die Frage nach dem Sinn des Lebens oder was man erreichen möchte, was einen wirklich glücklich macht.
Der Film regt zum Nachdenken an.
Wer selbst in sich ein wenig den Freiheitsdrang und Fernweh verspürt, sollte diesen Film gesehen haben.
Und ich denke auch für jedem anderen ist er eine Bereicherung.
Das Ende des Filmes würde ich allerdings nicht allzu kritisch hinterfragen. Es einfach stehen und wirken lassen. So wie es ist.

Das schreibe ich deshalb, da ich zur Hauptfigur etwas recherchiert habe. Es handelt sich ja um eine wahre Begebenheit.
Und da es dazu geteilte Meinungen und jede Menge Spekulationen gibt, bin ich der Meinung, dass man den Film einfach als solches wirken lassen sollte.

Ich finde die Darstellung im Film wirklich prima und gelungen.
Es bringt genau das rüber, was ich von dem Film erwartet habe.
Einen Punkt Abzug gibt es daher, weil ich in meine Bewertung auch die Gesamtheit meiner Lieblingsfilme einfließen lasse.
Und an diese reicht "Into the Wild" nicht ganz heran.

Trotzdem eine absolute Kaufempfehlung.
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am 30. April 2016
Mir hat der Film sehr gut gefallen, ich stehe auf solche Ausreißer-Filme. Ich mag die vielen Naturszenen, ich mag die (wahre) Story, die Musik, die Darsteller etc. All das ist natürlich Geschmacksache, klar. Was ich aber ganz besonders gut finde, ist, dass der Regisseur einen nicht versucht, in eine Sichtweise zu drängen.

Man kann über "Alex Supertramp" trotzdem denken, was man möchte. Ich persönlich finde seine Idee toll, würde ich auch gerne machen, aber ich finde ihn auch selten dämlich. Er hätte nicht verhungern müssen. Naturerlebnis hin oder her, er ist letztendlich genauso leichtfertig und dumm mit seinem Leben umgegangen, wie alle die, die eben niemals ausbrechen. Ich finde sogar, dass er irgendwo psychisch gestört ist. Er ist völlig besessen von Philosophie und gefangen in seinen Gedanken, sodass er es versäumt, rechtzeitig nach Hilfe zu suchen. Dumm gelaufen, würde ich sagen.

Aber am Ende solcher Abenteuer steht nunmal nicht immer das ganz große Happy End. Rein vom Unterhaltungswert her muss es das ja auch nicht. Wie gesagt, für mich ein toller Film, inspirierend und unterhaltsam.
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am 15. Januar 2016
...man kann von dem Aussteiger Christopher McCandless halten, was man will. Emile Hirsch schafft es, durch seine charismatische und sympathisches Schauspiel Empathie und Mitgefühl für dessen Charakter zu erzeugen. "Into the wild" ist ein Roadmovie, das einem zwei Stunden lang an den Bildschirm fesselt und einem in eine fremde Welt eines Streuners abtauchen lässt, die man als "Zivilisationsmensch" nicht kennt.

Man sollte versuchen, den Film als ein Erlebnis zu werten, und die Essenz mitzunehmen, dass es befreiend sein kann, sich (ab und an ) von falschen Werten und Statussymbolen zu distanzieren. Vielleicht auch einfach, dass wir als Zivilisationsmenschen mehr den Wert der Natur und deren einmalige Schönheit schätzen sollten. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder seinen Pass zerstückeln und Erspartes der Wohlfahrt spenden und einen auf Robinson Crusoe machen sollte. Zu guter letzt zeigt der Film aber auch wie grausam die Natur sein kann, für jemanden, der nicht auf sie vorbereitet ist.

Ich habe den Eindruck jemand, der alles so hinter sich läßt, ist auf der Suche nach einer Art Purifikation und Vereinfachung. Allerdings kann man das so oder so auslegen. Wenn man es eher als Realitätsflucht auslegt, klingt es wohl eher negativ.

Bei dem Bonusmaterial der DVD ist leider nur ein kurzer Anriss der wahren Begebenheiten der tragischen Abenteuerreise gezeigt,so dass zu vermuten ist, bei der Filmgeschichte wurde sicherlich einiges aus mangelnder Kenntniss oder Euphemismus glorifiziert.. Der Voyeurismus in einem reizt einem nach dem "warum und wieso" zu fragen. Vielleicht war es jedoch die richtige Entscheidung die wahren Gründe des Aussteigers nur nebulös anzudeuten, ohne dabei die Figur bis auf die letzte Haut zu demontieren. Immerhin hat der Filmmacher Sean Penn, ja auch 10 Jahre (?!) auf die Genehmigung der Eltern warten müssen, den Film zu machen- und hatte vermutlich alleine deswegen schon Limitierungen und Auflagen der Eltern zu beachten.

Recherchiert man doch etwas, bestärkt es einem in der Meinung McCandless aka "Alexander Supertramp" muss zumindest an einer milden Form von Schizophrenie oder ähnlichem gelitten haben, egal was er als Kind durchmachen musste. Zumindest zum Schluß muss man ihm einfach eine gehörige Portion Realitätsverlust unterstellen. Falls nicht, war er zumindest ein notorischer Querdenker und Sturkopf. Trotz seiner offensichtlichen Intelligenz und gutgemeinten Ratschlägen anderer Leute, begab er sich nach erfolgreichen 2 Jahren "Erfahrungen auf der Strasse" ohne richtige Karte, Axt oder andere weitere notwendige Ausrüstungsgegenstände in die Wildnis. In Wirklichkeit hatte er nur eine Pistole Kaliber 22 und einen 1kg Sack Reis als "Hilfsmittel" dabei. Im Film war es wenigstens ein Gewehr mit Zielfernrohr.

Sei es wie es will. Der Film ist mit wunderschönen Bildern gemacht und kommt vielfach auch ohne viele Worte aus. Regie geführt und Idee zur Verfilmung hat übrigens Sean Penn. Von dem oskargekrönten Schauspieler selbst habe ich bislang noch keinen Film zuvor gesehen, aber mit "Into the wild" hat er bei mir einen großen Eindruck hinterlassen.

Fazit: Ansehen lohnt sich !
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am 4. September 2015
...gesehen Dank Amazon Prime!

Kein Spoiler!
Sobald er verfügbar war wollte ich ihn ansehen.
Die Story ist ein Teil eines jeden Menschen wenn er jung, ungebunden und voller innerer Triebe ist.
Man will raus in die Welt, sich beweisen und sich immer wieder neu erfinden.
Der Menschheit helfen usw...
Hier haben wir das etwas anders.
Erfolgreich und mitten im System stehend ohne Sorgen geht es geplant und ruckartig in die andere Richtung.
Die Aufnahmen der Landschaft sind wunderschön, die Momente die gezeigt werden sind extrem mitreißend und man fühlt immer mit.
Jede Minute ist plausibel dargestellt, die Sorgen wie auch die Glücksgefühle.
Die Tragik schwimmt allerdings auch immer als leichter grauer Nebel mit.
Alleine glücklich? Oder doch nicht?
Was wird wenn?
Alles Punkte die einem Zuseher durch den Kopf gehen und die bewegen.
So ertappt man sich in den Glücksmomenten mit den Gedanken über das mögliche Negative.
Oder einfach gesagt, man lernt bei diesem Film einfach sehr viel über die eigene Denkweise, wenn man es zuläßt.

Ich habe den Film mit meiner Freundin gesehen und wir waren ab der ersten Minute voll dabei.
Sogar das WC und der Drang mussten hintenangestellt werden, da wir nicht unterbrechen wollten.
Ein filmisches Meisterwerk mit perfekter musikalischer Untermalung.

Kurz:
Drehbuch: TOP
Schauspieler: TOP
Kulisse: der Wahnsinn
Musik: der Wahnsinn

Ich vergebe mehr als die verfügbaren fünf Sterne für dieses Meisterwerk!
Absolut sehenswert!!
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am 21. August 2017
Was für ein Film voller Gefühle. Entspricht ziemlich die Realität unserer Gesellschaft. Trotzdem muss ich sagen; wir alle träumen von der Ferne und doch kann sie einsam sein. Das hat der Junge Mann am Ende auch begriffen. Nur war es dann zu spät.
Die Botschaft für mich die ich hier herausnehmen konnte ist, dass Glück ist nur dann erfüllend, wenn man dieses auch teilen kann. Den Glück hat der Junge Mann auf seinem ganzen Weg erlebt und doch hat er es nicht erkannt.
Was für ein trauriges Ende so zu sterben.
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am 23. März 2017
Sehr guter Film über einen jungen Menschen, der sich aufmacht die Freiheit und den Sinn des Lebens zu suchen. Ob er sie findet? Sehen sie selbst. Gute Buchverfilmung.
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am 19. November 2013
Der Film nimmt mit.
Es bedarf am Schluss nicht des Hinweises, dass er nach einer wahren Geschichte entstand, er geht auch so unter die Haut.
Zeitweise wusste ich nicht, ob mich die Bilder mehr gefangen haben (einmalige Naturaufnahmen quer durch die USA) oder die Geschichte.
Es geht um einen Sohn aus "gutem" Hause, der mit dem ihm vorgegebenem Weg bricht und sich aus dem Staub macht und von der Gesellschaft weitestgehend verabschiedet. Da dies eben auf einer wahren Geschichte beruht, ist es schwer, den Inhalt zu werten, wenn er tatsächlich so abgelaufen ist.
Hinreissend wird der Aussteiger von Emile Hirsch verkörpert, der die Rolle bis zum wirklich bitteren Ende regelrecht lebt und physisch verkörpert. Die ganzen Stationen bis zu seinem Ziel Alaska werden charmant und unaufdringlich dargestellt.
Man ahnt zwar von Anfang an, wie es ausgeht und ist versucht, mehrmals ihn zu schütteln und nach seinem Geisteszustand zu fragen, derart lebt und leidet man mit dem tragischen Filmheld.
Einzig die Darstellung der Eltern hat mich nicht ganz überzeugt, sie ließ sehr viele Fragen offen.
Ein mitreißender Film, den ich nach dem ersten Ansehen erst einmal zur Seite legen musste, bevor ich wieder rankam.
Dadurch konnte ich mich der Ausstattung der Blu Ray auch noch nicht widmen.

Gerade die einzigartigen Naturbilder gelangen erst durch die Blu Ray zu wahrer Brillanz, gepaart mit den Eindrücken der dazugehörigen Töne.
Für mich ganz großes Kino, unaufdringlich umgesetzt.
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