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am 7. September 2008
Zuallererst bin ich ja der Meinung dass, wer für Ritchie Blackmore zu Deep Purple und Rainbow-Zeiten schwärmt und mit "fader Renaissancemusik" nichts anfangen kann, sich nicht alle 11 Alben von Blackmore's Night kaufen und sich dann jedes Mal erneut darüber beklagen sollte, dass der Mann nun eben **nicht** mehr Rainbow und Deep Purple macht. Irgendwann muss man sich halt auch mal mit der Tatsache abfinden, dass auch Rocker älter werden und mal was anderes machen möchten :o)

Als nächstes: Blackmore's Night machen keine *Renaissance*musik, zumindest nicht das, was wir Europäer darunter verstehen. Aber wer schon einmal in den USA auf einem der beliebten "Ren Faires", wo BMN ja auch gerne auftreten, war, der wird wissen, dass die Grenzen dort nicht so eng gefasst sind. Und obwohl Ritchie natürlich Brite ist und auch die meisten Mitglieder der Band, ist die Musik doch sehr auf das US-Publikum zugeschnitten.

BMN machen also eine Mischung aus Mittelalterlich, Renaissance (wobei zu diesen beiden Kategorien nur die Verwendung altertümlicher Instrumente zählen dürfte), Folk, Fantasy, Pop und Rock. Dass das Ganze gut ankommt zeigt sich unter anderem daran, dass eingängige BMN-Songs immer wieder gerne als Untermalung für diverse TV-Shows herhalten müssen; sowie an der Besucherzahl der Konzerte (auf denen übrigens auch so mancher Altrocker anzutreffen ist).

Mit "Secret Voyage" haben BMN nun endlich wieder ein Album geschaffen, das an den Erfolg von "Under a violet moon" oder "Shadow of the Moon" anknüpfen kann. Der unmittelbare Vorgänger "Village lantern" war auch nicht schlecht, hatte jedoch für meinen Geschmack nur 3-4 Highlights, während der Rest halt so dahinplätscherte und mit "Olde Mill Inn" sogar eine gar grauslige Nummer in bestem amerikanischen Kitsch-"Renaissance"-Klischee aufwies.

Bei "Secret Voyage" dagegen klingen keine zwei Stücke gleich. Besonders positiv fällt die Experimentierfreudigkeit mit anderen Instrumenten als dem Dudelsack, Flöte, Harfe und Schalmei auf: So bekommen wir hier Zimbeln zu hören, ungarische Geigen und allerhand exotisches anderes. Die Lieder sind abwechslungsreich und stimmungsvoll (Peasant's promise) von heiter-beschwingt bis traurig-anrührend (Sister Gypsy, das ein wenig an "Ocean Gypsy" vom Shadow of the Moon-Album erinnert). Teilweise klingen orientalische Weisen an, dann fühlt man sich wieder in ein typisches "Zigeuner"-Lager-Ambiente versetzt ("Toast to tomorrow") und möchte am liebsten zu dem flotten umta-umta-umtata-Rhythmus mittanzen. Auch "traditionelle" BNM-Stücke gibt es, wie z.B. "Rainbow eyes" oder "Gilded cage", die für meinen Geschmack ein bißchen zu brav daherkommen, aber an alte Klassiker sicherlich anknüpfen. Solche wenigen 'Schwachstellen' werden aber durch die überdurschnittlich herausragenden anderen Nummern mehr als wettgemacht.

Natürlich klingt irgendwann mal jedes Album einer Band irgendwie "gleich", aber genau das macht doch auch einen unverwechselbaren Stil aus. Würde die Band plötzlich ganz was anderes machen, würden die Fans auch wieder aufjohlen. Klar, wenn man 3 BMN-Alben hintereinander hört, verschmilzt alles irgendwie zu einem Brei und wird Candices ohnehin gewöhnungsbedürftige Stimme nervig, aber man sollte ja auch wissen, wo dann mal Schluß ist ;-)

Innerhalb ihrer eigenen Stildefinition haben BNM hier dann tatsächlich ein abwechslungsreiches, interessantes und dennoch für sie typisches Album mit schöner Musik zum Träumen geschaffen.

Auch mit dem "leidigen" Elvis-Cover kann man leben. Coverversionen sind ja fast schon Tradition auf einem BNM-Album, und der gute Ritchie kann ja nicht auf jedem Album eine alte Deep Purple-Nummer einspielen ;-)

Alles in allem gebe ich "Secret Voyage" fünf Sterne und eine glatte Kaufempfehlung. Anspieltips: "Toast to tomorrow", "The circle", "Sister Gypsy", "Peasant's promise".
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am 25. August 2008
Als Fan von Ritchie Blachmore in all seinen Schaffensphasen" hab ich mir das neue Blackmore's Night-Album Secret Voyage kürzlich zugelegt.

Extrem positiv fiel mir sofort das profesionell gestaltete Klapp-Cover auf. Tolles Art-Work. Ich kann nach wie vor nicht verstehen, wieso Blackmore's Night bis dahin bei den CDs so amateuerhafte Covers veröffentlichten. Schon mal ein dicker Pluspunkt!

Weiterhin sind Blackmore's Night gereift, was die Arrangements betrifft. Die waren von der ersten CD an filigran ausgearbeitet und in gutem Sound geboten. Dies wird hier verbessert fortgesetzt und man ist an vielen Stellen mit noch mehr Liebe zum Detail als auf den Vorgängern zu Werke gegangen (z. B. das vielschichtige Arrangement im ersten Stück God Save The Keg). Die musikalischen Einflüsse beziehen ihren Input diesmal deutlich hörbar aus ganz Europa und teilweise aus dem Orient. Mag sein, dass dies nur Nuancen sind, für mich aber deutlich erkennbare Fortschritte.

Darf beim Gitarrenspiel von Ritchie Blackmore noch von Fortschritten reden? Die Vergangenheitsanbeter werden es mir vielleicht übel nehmen, aber Ritchie spielt auf Secret Voyage deutlich timingfester und songdienlicher als auf vielen seiner Veröffentlichungen aus der Hard-Rock-Zeit. Da war je nach Tagesform auf manchen Platten ganz schönes Gefrickel zu hören und von den Sounds gelegentlich ganz zu schweigen. Man merkt auch Ritchies E-Gitarrenspiel an, dass er in den letzten 10 Jahren viel Akustik-Gitarre gespielt hat (das meine ich positiv). Zurück zu Secret Voyage: Die Soli sind mehr auskomponiert, was ich persönlich in diesem (!) musikalischen Kontext begrüße. Die Fans stärker improvisierter Gitarrensoli werden es natürlich nicht so schätzen und vielleicht die Spontaneität vermissen. Auch die Gitarrensounds passen sich hervorragend in das Klangbild von Blackmore's Night ein; das wirkt alles wie aus einem Guss!.

Kompositorisch bleibt alles beim gewohnten Renaissance-Pop/Folk: Einige Balladen, ein paar schnellere Songs, die traditionelle Mit-Klatsch-Nummer sowie das Solo-Gitarreninstrumental. Die Kompositionen basieren meist auf traditionellen Melodien, dazu einige Eigenkompositionen und zwei Fremdkompositionen.

Was für mich ein Riesenrückschritt auf Secret Voyage ist: Meiner Meinung nach sind alle Schlagzeugspuren und viele Bass-Aufnahmen direkt aus dem Computer. Es sind auch keine Credits für Drums und Bass auf dem Cover erkennbar. Der Drum-Sound ist recht dumpf und schwammig, die Programmierung monoton (z. B. Rainbow Eyes) und läßt den Schwung in den schnelleren Passagen nicht recht aufkommen. Das geht dann manchmal schon nahe an Fahrstuhlmusik. Das muss gerade im Zusammenhang mit den schönen Naturinstrumenten wirklich nicht sein. Da waren Blackmore's Night schon weiter. Daher Punktabzug.

Nun zu den einzelnen Stücken:

God Save The Keg

Ein hymnisch-getragener instrumentaler Beginn der CD mit sattem orchestralem Arrangement inklusive kurzer Chorpassage. Klasse Start.

Locked Within A Chrystal Ball

Einer der etwas schnelleren Songs und mit Sicherheit das Highlight auf Secret Voyage. Mystische Lyrics, tolle Melodieführung und ein Refrain, der im Ohr hängen bleibt. Das Ganze gewürzt mit passenden E-Gitarren-Einwürfen, einem ruhigen instrumentalen Mittelpart mit E-Gitarren-Solo und einer schönen, mehrstimmigen Steigerung am Ende. Alles drin und dran an dem Long-Song von über 8 Minuten. Jau, so geht's!...jetzt liegt die Latte aber hoch, gell?

Gilded Cage

Die erste Ballade. Kommt nach dem super Locked Within A Chrystal Ball" doch sehr getragen einher. Schönes Violin-Solo, das mir aber ein wenig zu brav gespielt, aufgenommen und abgemischt ist. Da wäre mehr Dramatik drin gewesen.

Toast To Tomorrow

Die Mit-Sing- und Mit-Klatsch-Nummer auf Secret Voyage. Musikalisch scheint's mir hier Richtung Griechenland und dem östlichen Mittelmeerraum zu gehen. Viele fröhliche Geigen-Einlagen und live macht das Ganze nach einigen Ouzos bestimmt auch Spaß. Die Rock-Fans wenden sich sicherlich mit Grauen ab. Für mich auf einer Studio-CD grenzwertig, aber ok, da die CD ansonsten viel zu ruhig ausgefallen wäre.

Prince Waldeck's Galliard

Schöne Komposition von Ritchie in der Form des alt-ehrwürdigen Galliarde-Tanzes, vorgetragen als Solo-Stück auf der akustischen Gitarre. Stilvoll und genre-typisch gespielt. Könner am Werk!

Rainbow Eyes

Die Band läßt den Rainbow-Klassiker vom "Long Live Rock and Roll"-Album wieder auferstehen. Die Ballade war dort super und ist es auch in der Blackmore's Night-Version. Gitarrenarbeit ganz prima. Die sequenzerhaften Drums nehmen dem Stück allerdings viel von seiner filigranen Schönheit.

The Circle

Etwas hymnischer Song mit philosophischem (:-)) Text darüber, dass es nix Neues unter der Sonne gibt und sich alles im Kreis dreht. Musikalisch gibt's dazu einen orientalisch angehauchten Instrumentalpart.

Sister Gypsy

Ballade über Unangepaßtheit und Freiheit im Drei-Viertel-Takt mit schönem Streicher-Arrangement.

Can't Help Falling in Love With You

Cover des alten Elvis-Song. Im recht flotten Tempo und typischer Blackmore's Night Soundgestaltung gespielt, gefällt mir das Arrangement gut, was auch daran liegt, das mir die Elvis-Aufnahme immer zu süßlich war. Gute Gitarrenarbeit von Ritchie an der E-Gitarre.

Peasant's Promise

Gitarren-Vorspiel auf der akustischen Gitarre. Typischer Blackmore's Night Love-Song über das Liebesversprechen eines armen Bauern im Mittelalter, der in den Krieg zieht. Erinnert mich in der Melodieführung der Strophe an eine Folk-Pop-Version eines Songs von Loreena McKennitt.

Far Far Away
Akustik-Folk-Song, in dem es textlich um nie verwirklichte Träume geht. Typischer Blackmore's Night Song.

Empty Words

Ganz ruhiger Abschluß mit einer unauffälligen, aber wie immer "schönen" Akustik-Ballade, in der es um viel Geschwätz ohne Inhalt (eben leere Worte) geht. Irgendwie hätte ich mir für diese CD nach dem starken Anfang einen Knaller als Finale gewünscht...

Dazu gibt's noch ein Castle-Video mit dem Titel-Song der letzten CD The Village Lanterne".

Als Fazit: Ich gebe Secret Voyage von Blackmore's Night 4 Punkte, da es derzeit nicht viele Interpreten gibt, die Renaissance/Pop-Musik so ungewöhnlich aufwendig und so gekonnt umsetzen sowie sich dabei auch über die Jahre fortentwickeln. Daher ist es auf jeden Fall ein hörenswertes Album, gerade auch für jemanden, der Blackmore's Night noch nicht kennt. Negativ auffällig ist der Spannungsbogen, der leider im Laufe der CD nachläßt. Die Klasse der ersten Songs kann nicht ganz gehalten werden und es schleichen sich gegen Ende einige Selbstplagiate und Arrangement-Wiederholungen ein. Einige schnellere Songs würden dem Album insgesamt gut tun, um nicht zu sehr ins Balladenhafte abzutriften.

Ich denke, dass sich Blackmore's Night auf dem nächsten Album ein wenig neu erfinden werden müssen, um nicht in Wiederholungen zu erstarren. Die Ansätze und die Möglichkeiten sind allemal vorhanden (siehe Locked Within A Chrystal Ball).
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am 29. Juni 2008
Auch dieses Blackmore's Night Album wird wieder polarisierende Meinungen ernten. Im Gegensatz zur letzten Scheibe "The Village lanterne" klingt das Ganze wieder griffiger. Der einzige richtige Ausreißer nach unten ist zweifellos "can't help falling in love", daß sich sicherlich gut in jeder Frühsendung deutscher mainstream Radiostationen etablieren könnte, aber zwischen Werbung, Wetter und Verkehr gehört Candice Night mit Ihrer wunderbaren Stimme nicht hin.
Die beiden für mich besten Tracks sind zweifellos "Locked within the crystal ball", welches über eine wahnsinns Power verfügt, neben Candice's Stimme kommen sowohl akustische wie auch elektrische Gitarren ins Spiel, verfeinert wird das Ganze durch die mittelalterliche Stimmung sowie eine elegante Melodieführung und das über acht Minuten länge.
Getoppt wird die Stimmung nur noch durch das Stück "The circle " welches zwar nur knapp fünf Minuten lang ist, aber noch mehr Potential aufweist, Raum und Zeit lösen sich auf, so als würde sich das Paradies dem Zuhörer offenbaren, die hymnische Struktur machen die Benutzung der Repeat-Taste zur Pflicht und irgendwie erinnert es ein wenig an den Rockklassiker "Lady in Black", welcher ebenfalls nur aus zwei Acorden besteht und Žsowohl im großen gefüllten Stadium aber auch in enger Zweisamkeit mit einem geliebten Menschen funktioniert.
Weitere Anspieltipps sind für mich die Titel "Rainbow eyes", welches ebenfalls durch seinen satten Sound ppunkten kann und das romantische "Far far away ", welches mit Sicherheit ein typischer Blackmore's Night Seelenstreichler ist.
Fazit: An das Debutalbum "Shadow of the moon" reicht es nicht heran, trotzdem halte ich es für einen Pflichtkauf für alle Blackmore's Night Fans und für alle Anderen lohnt es sich einmal reinzuhören.
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Hier also das neue Album von Blackmore`s Night namens "Secret Voyage". Es hat sich eigentlich wenig verändert, man erkennt die Gruppe sofort. Das kann man positiv finden oder eben auch nicht, sicher Ansichtssache.

Das Album fängt ganz stark an mit `God save the keg` und `Locked within the crystal ball`. `God save...` ist ein Instrumental mit toller Orgel und dann kommt der Mittelaltertouch dazu. `Locked within...` würde ich zu den Top 10 aller Blackmore`s Night-Songs zählen, klasse. Dann wird es aber langsam mauer, besonders viele highlights kommen nicht mehr. `Rainbow eyes` gefällt mir von Rainbow besser. Ritchie spielt hier aber eine geniale E-Gitarre. Was das mit `Can`t help falling in love` soll, keine Ahnung?! Der Song ist nicht schlecht, aber vollkommen anders als von Elvis. Das Album hört unspektakulär mit den 2 Songs `Far far away` und `Empty words` auf. Gut, aber nicht überragend.

Insgesamt ist "Secret Voyage" ein wirklich gutes Album, einige (kleine) Hänger aber auch mehrere gute Stücke. Ansonsten nichts Neues von den beiden Liebenden. Fans der Gruppe sollten sich das Album zulegen, anderen würde ich eher zu "Shadow Of The Moon" und "Under A Violet Moon" raten.
4 Sterne.
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am 16. August 2014
Das Traumpaar der "World-Music"
Kein Schema F, keine Schublade.
Einfach schöne Musik.
Mal "mittelalterlich" angehaucht,
mal poppig, mal rockig, mal sanft,
mal irgendwo zwischen Allem.
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am 28. Juni 2008
Erst einmal vorab - das Album ist absolut zu empfehlen.

Blackmores Night kehren wieder mehr zu Ihren Anfängen zurück, anstatt wie auf Village Lanterne in die rockschiene zu rücken. Leider, ist aber kein Abzug wert, gibt es zu wenige schnellere Nummern. Lied 2 ist absolut klasse. Schon jetzt mein absoluter Lieblingssong von BN.

Die Kritik, dass man Elvis-Songs nicht abändern sollte, kann ich nicht verstehen. Klar ist das nicht jedermanns Sache. Finde die Version von "Can't help falling in love" nicht schlecht.

wollte eigentlich nicht nochmal auf ein Konzert (war schon auf zweien) und meine Frau ist mehr der BN-Fan von uns. Aber nach dem Hören der CD habe ich als Geschenk direkt 2 Tickets für die kommende Tour bestellt.

Kann die CD und natürlich die Tour nur empfehlen.
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am 4. Dezember 2012
Wer Blackmore`s Night kennt,weiss was drauf ist,nämlich Renaissancemusik modern interpretiert.Ich liebe dieses Genre,deswegen habe ich mir auch diese CD von ihnen gekauft.Ritchie Blackmore hat das Gitarrenspiel immner noch drauf,und seine Lebensgefährtin hat einfach eine tolle Stimme,alles harmoniert wunderbar.
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Nachdem Blackmore's Night in letzter Zeit eher durch DVDs und ihr überaus kitschiges Weihnachtsalbum aufgefallen sind, haben sie mit dem neuen Album "Secret Voyage" wieder alles richtig gemacht und das fängt beim grandiosen, diesmal unkitschigen "Fliegender Holländer" Artwork an. Freunde des Barden Blackmore werden hocherfreut sein, dass der berühmte Gitarrist auch mal wieder neben seinen mittelalterlichen Gitarren, ab und an eine E-Gitarre aufjaulen lässt. In Verbindung mit dem emotional grandiosen Gesang seiner Frau Candice Night und tollen, teils überlieferten Melodien,adaptierten Stücken und Instrumentalen wie "Prince Waldeck's Galliard" gibt die Band genau das was ihre Fans erwarten und das ist auch gut so! Auch eine "normale" Coverversion ist mal wieder am Start, bei der ich es erst gar nicht gemerkt habe. "Falling In Love" vom totel Elvis klingt von Blackmore's Night richtig klasse! Die andere Nummer "Rainbow Eyes" ist dann von Rainbow und klingt total anders als mit Dio. Quasi ein Eigencover, aber toll umgesetzt. Aber das kennt man ja von alten Blackmore's Night Scheiben siehe "Soldier Of Fortune". Außer dem mir etwas nervig volkstümlich-stampfenden "Toast To Tomorrow" gibt es diesmal keine Ausfälle und jede Menge Balsam für die Seele! Blackmore's Night machen einfach starke Musik zum Träumen jenseits von PCs, Spielkonsolen und Technik.Im Gegensatz zu vielen Mittelalter Rockern, wirkt diese Band nicht augesetzt oder musikalisch peinlich. Es gibt nichts schlimmeres als ein trauriger, plakativer Text und dazu fröhliche, unpassende Musik, sowas würde Blackmore's Night nie passieren...
Ich wage sogar zu behaupten, dass "The Secret Voyage" das stimmigste Album der Band ist. Diese Scheibe macht süchtig!
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am 20. Juli 2008
Willkommen am Mittelalter-Ball, die Blackmore's laden zum Tanz...

So in etwa könnte man die neue Platte von Gitarrero-Gott Ritchie Blackmore und seiner Lebensgefährtin Candice Night in kurzen Worten zusammenfassen, denn das was der Ex-Deep Purple- und -Rainbow-Gitarrist zusammen mit seiner Frau, die ihn wie immer im gesanglichen Bereich außerordentlich gut unterstützt, ist Renaissance-Rock vom Allerfeinsten.

"Secret voyage" heißt das gute Stück und wird die Mienen der Fangemeinden wieder aufhellen und wieder mehr Fans zu den Mittelalter-Festivals strömen lassen. Das Ganze beginnt mit dem beileibe nicht unnötigen, aber auch nicht sonderlich spektakulären "God save the reg", das bei mir zu Beginn ein wenig Skepsis hervorrief, da es als Opener vielleicht nicht unbedingt geeignet ist. Doch bei genauerem Hinhören kann man sich mit diesem Stück immer mehr anfreunden und kann die Skip-Taste ohne Bedenken verschont lassen.

Weiter geht es mit dem wohl besten Stück der Platte, namens "Locked within the crystal ball". Super Refrain, einfühlsamer und zugleich druckvoller Gesang, eine Melodielinie, die einem die Tränen in die Augen laufen lässt. Hervorragend und noch dazu eine stattliche Spielzeit von über acht Minuten! Einer der besten Songs, die Blackmore's Night je auf Platte gepresst haben...

"Gilded cage" ist ein ruhiges Stück, dessen Refrain sich sofort in die Gehörgänge des Hörers kuschelt und ihn nicht mehr loslässt. "Toast to tomorrow", mit bereits bekannter Melodie, ist ein Trink- und Feiersong, der einen so richtig in die mittelalterlichen Kneipen vergangener Jahrhunderte zurück versetzt und einem das Gefühl verleiht, am liebsten selbst ein Bier zu öffnen und mitzuschunkeln!

Bei "Prince Waldecks Galliard" handelt es sich dann um ein reines Instrumental, das alleine von Gitarren und zarten Klängen lebt und das man sich wirklich einmal anhören sollte. Das 6-minütige "Rainbow eyes" stellt für mich dann persönlich einen kleinen Einbruch dar, da sich mir dieser Song einfach nicht einverleibt. Kann mich damit immer noch nicht wirklich anfreunden und daher ist "Rainbow eyes" für mich das schwächste Stück der gesamten Platte.

"The circle" und "Sister Gypsy" sind dann wieder hochkarätige Stücke, die von der zauberhaften Stimme von Candice Night noch zusätzlich veredelt werden. Überhaupt bei zweiterem Song kann die Stimmung der Geschichte einer Zigeunerin fabelhaft eingefangen werden und daher gefällt mir dieser Track besonders. Danach erwartet den Hörer eine ungewohnte Cover-Version des alten Hits "Can't help falling in love", die zwar nichts Besonderes darstellt, aber durch die kultige Umsetzung sicherlich eine Daseinsberechtigung hat!

"Peasants promise" ist dann wieder ein eingängiger Mitschunkler, bei dem Blackmore viel Augenmerk auf die schwierigen Gitarren-Linien legt, um "Secret voyage" dann abschließend mit den wunderschönen Balladen "Far far away" und "Empty words" wunderbar ausklingen zu lassen. Die letzten beiden Stück verlassen sich vor allem auf die schöne Stimme von Night und stellen einen würdigen Abschluss dieser Platte dar!

Besonderes Lob muss man auch noch der gewaltigen Produktion zollen, denn ohne diese würde "Secret voyage" bei Weitem nicht so homogen und stimmungsvoll klingen. Blackmore's Night ist wieder einmal ein Referenz-Album in diesem schwierigen Genre gelungen, das seinesgleichen sucht. Auch wenn sich ein, zwei schwächere Songs auf dem Album befinden, muss man neidlos zugeben, dass "Secret voyage" eine hervorragende CD geworden ist, die jedem Blackmore- bzw. Rock-Fan ans Herz gelegt sei, denn dieses Stück Musik sollte man zumindest einmal gehört haben...
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am 25. Juli 2008
Mir wurde diese Cd von einem sehr netten Bekannten empfohlen...
Ich habe vorher nie etwas von der Band Blackmore's Night gehört.
Habe also keinen Vergleich zu anderen Cd's der Band.
Aber diese Scheibe ist wirklich klasse!
Die Stimme der Sängerin ist sehr klar. Man hört, dass sie mit sehr viel Gefühl singt. Die akustischen Klänge regen zum träumen an.
Mir gefällt der Sound so gut, weil es nicht so übertrieben klingt.
Einfach nur zu empfehlen!!!
Ich sollte mir noch mehr Tipps von meinem Bekannten holen! *grins*
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